[…] Are strategic partnerships in adult education achieving the intended objectives of Erasmus+? The present publication summarises the key results of an extensive impact study. …
[…] This guide will help you to successfully disseminate your project results step by step. Starting with the definition of your core messages, the creation of a logo through to the definition of distribution channels …
[…] Diese zweijährlich erscheinende Publikation präsentiert eine Reihe zentraler Indikatoren zum Gesundheitszustand, zu Gesundheitsdeterminanten, Ressourcen und Aktivitäten im Gesundheitswesen, zur Versorgungsqualität sowie zu Gesundheitsausgaben und -finanzierung in 35 europäischen Ländern – darunter die 27 EU-Mitgliedstaaten, 5 Beitrittskandidaten und 3 EFTA-Länder. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe liegt auf der Frage, wie sich die Pandemie auf die Gesundheit junger Menschen ausgewirkt haben bzw. was sind die wichtigsten Herausforderungen, denen sich Europa stellen muss, um widerstandsfähigere Gesundheitssysteme nach der COVID-19-Pandemie zu entwickeln? Zur Ausgabe …
[…] Grüner Wandel und Nachhaltigkeit Der grüne Wandel ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine Chance für die Erwachsenenbildung, nachhaltige Entwicklung zu fördern. In einer Zeit des Klimawandels ist es entscheidend, dass sich Einrichtungen der Erwachsenenbildung ganzheitlich nachhaltig aufstellen, daher auch ihre Struktur und Strategie miteinbeziehen. Die Agenda Erwachsenenbildung fokussiert sich auf die praxisnahe Weiterbildung zum Thema Nachhaltigkeit und die Integration von nachhaltigem Denken und Handeln in alle Bereiche der Bildungseinrichtungen Lernen für eine nachhaltige Zukunft Der Klimawandel und der fortschreitende Verlust natürlicher Lebensgrundlagen machen deutlich, dass der Übergang zu einer ökologisch nachhaltigen Gesellschaft zu den zentralen Zukunftsaufgaben unserer Zeit gehört. Um diesen grünen Wandel aktiv mitgestalten zu können, benötigen Menschen Wissen, Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten, die sie dabei unterstützen, ökologische Zusammenhänge zu verstehen, Auswirkungen des eigenen Handelns zu reflektieren und nachhaltige Entscheidungen im Alltag, im Beruf und in der Gesellschaft zu treffen. Bildungseinrichtungen, insbesondere in der Erwachsenen- und beruflichen Weiterbildung, sind gefragt, die Kompetenzen zu vermitteln, die für die sozial-ökologische Transformation notwendig sind. Dabei geht es nicht nur um technisches Wissen, sondern auch um die Entwicklung eines nachhaltigen Bewusstseins und praktischer Fähigkeiten, die im Arbeitsalltag umgesetzt werden können. Nicht zuletzt ist es von Relevanz, dass Einrichtungen der Erwachsenenbildung sich ganzheitlich und daher auch auf struktureller Ebene als nachhaltige Organisationen verstehen, um Kompetenzen zu nachhaltiger Entwicklung effizient weiterzugeben. Europäische und Internationale Rahmungen zum Thema Nachhaltigkeitskompetenzen Der grüne Wandel ist ein zentraler Schwerpunkt der europäischen Bildungs- und Erwachsenenbildungspolitik und bildet damit einen wichtigen Rahmen für die Aktivitäten der Nationalen Koordinierungsstelle Europäische Agenda Erwachsenenbildung. Show more Show less Die Neue Europäische Agenda für Erwachsenenbildung 2021–2030 benennt den grünen und digitalen Wandel ausdrücklich als eines ihrer fünf prioritären Handlungsfelder. Erwachsenenbildung soll dazu beitragen, Menschen mit den notwendigen Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen auszustatten, um ein nachhaltiges, sozial gerechtes und resilientes Europa mitzugestalten. Orientierung für die Kompetenzentwicklung bietet zudem der europäische Referenzrahmen GreenComp . Er beschreibt zwölf Nachhaltigkeitskompetenzen in vier Bereichen und soll Lernende aller Altersgruppen dabei unterstützen, systemisch und kritisch zu denken, nachhaltige Zukunftsvorstellungen zu entwickeln und selbst handlungsfähig zu werden. Der Rahmen ist ausdrücklich für formale, non-formale und informelle Lernkontexte sowie für lebenslanges Lernen angelegt. Auch auf internationaler und nationaler Ebene ist BNE politisch verankert. Mit dem UNESCO-Programm „BNE 2030“ soll Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell in Bildungsprozessen und Bildungsinstitutionen gestärkt werden. In Deutschland bildet unter anderem der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung einen wichtigen Bezugsrahmen für die dauerhafte Verankerung von BNE in allen Bildungsbereichen. Projektbeispiele aus Erasmus+ Die Schwerpunktthemen der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung greifen zentrale Herausforderungen und Entwicklungen der Erwachsenenbildung auf – von Future Skills und digitalem Wandel über innovative Lernräume bis hin zu Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Wie diese Themen in der Praxis umgesetzt werden können, zeigen ausgewählte Erasmus+-Projekte und Mobilitäten . Die Beispiele geben Einblicke in konkrete Ansätze, Methoden und Erfahrungen aus der europäischen Bildungsarbeit und machen sichtbar, wie europäischer Austausch dazu beiträgt, die Ziele der Agenda mit Leben zu füllen. Hier gehts zum Projektbeispiel Aktivitäten der NKS Europäische Agenda Erwachsenenbildung Die Nationale Koordinierungsstelle greift das Thema des grünen Wandels sowohl auf Ebene der Inhalte von Bildungsangeboten als auch auf struktureller Ebene auf, um Einrichtungen der Erwachsenenbildung dabei zu unterstützen ein Lernorte für nachhaltige Entwicklung zu werden. Show more Show less Im Februar 2025 richtete die NKS Agenda Erwachsenenbildung in Bonn die Veranstaltung „Zukunftsorientiert weiterbilden: Die Transformation nachhaltig gestalten“ aus. Im Fokus stand die Rolle der beruflichen Weiterbildung bei der sozial-ökologischen Transformation von Wirtschaft und Arbeitswelt. Diskutiert wurde unter anderem, wie Weiterbildungsangebote nachhaltigkeitsorientierte Kompetenzen vermitteln und den Transfer in die berufliche Praxis unterstützen können. Eine weitere Perspektive nahm der Fachtag „Den Wandel gestalten: Nachhaltigkeit in Weiterbildungseinrichtungen verankern“ am 27. März 2025 in Bremen ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Nachhaltigkeit über einzelne Bildungsangebote hinaus in der gesamten Organisation verankert werden kann. Eine zentrale Rolle spielte dabei der Whole Institution Approach . Dieser betrachtet Nachhaltigkeit als Aufgabe der gesamten Bildungseinrichtung und bezieht beispielsweise Bildungsprogramm, Management und Organisationsstrukturen, Lern- und Arbeitsumgebung sowie Kooperationen und Netzwerke ein. Weiterbildungseinrichtungen können so Nachhaltigkeit nicht nur vermitteln, sondern sie auch in der eigenen Organisation umsetzen und erfahrbar machen. Daneben wurde die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit – die sogenannte Twin Transition – aufgegriffen. Denn auch digitale Transformation und nachhaltige Entwicklung sollten nicht losgelöst voneinander betrachtet werden: Digitalisierung kann nachhaltige Prozesse unterstützen, verursacht zugleich aber selbst ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen, die Weiterbildungseinrichtungen reflektieren müssen. Damit verbindet die Arbeit der NKS unterschiedliche Ebenen des grünen Wandels: die Entwicklung von Nachhaltigkeitskompetenzen , die Gestaltung entsprechender Bildungsangebote sowie die nachhaltige Organisationsentwicklung von Weiterbildungseinrichtungen Weiterführendes Material Das Thema Nachhaltigkeit auf EPALE Auf der Elektronischen Plattform für Erwachsenenbildung finden Sie gesammelte Ressourcen aus ganz Europa zum Thema Nachhaltigkeit und grüner Wandel in der Erwachsenenbildung Zu EPALE Guidebook sustainabALE Das Guidebook und die zugehörigen Arbeitsmaterialien wurden vom Deutschen Volkshochschulverband international erstellt, um Weiterbildungseinrichtungen bei der Umsetzung des Whole Institution Approachs (WIA), einem ganzheitlichen nachhaltigen Organisationsentwicklungsprozess zu unterstützen. Hier geht es zum Guidebook GreenComp GreenComp ist ein Referenzrahmen für Nachhaltigkeitskompetenzen. Er bietet eine gemeinsame Grundlage für Lernende und eine Anleitung für Lehrende und fördert eine einvernehmliche Definition dessen, was Nachhaltigkeit als Kompetenz beinhaltet. Zum Kompetenzrahmen …
[…] Green Erasmus Diese Themenseite informiert Sie über europäische und nationale Initiativen für ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Vor allem stehen dabei die Potentiale und Möglichkeiten im Rahmen des Erasmus+-Programms im Vordergrund. Nachhaltigkeit in Erasmus+ Wie können Sie „grüne Projekte“ umsetzen? Bildung – sowohl auf der schulischen, beruflichen und hochschulischen Ebene wie auch in der Erwachsenenbildung – ist ein zentraler Faktor, um den tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit erfolgreich zu gestalten. Dem Programm Erasmus+ kommt mittels der Förderung von Bildungszusammenarbeit eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten zu, sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch darüber hinaus. Show more Show less Nachhaltigkeit als horizontale Priorität Von besonderer Bedeutung sind hierbei die im Programmleitfaden benannten horizontalen Prioritäten, welche als Leitziel für Aktivitäten auf sämtlichen Ebenen des Programms dienen. Seit 2021 bildet „Umwelt und die Bekämpfung des Klimawandels“ eine der vier bereichsübergreifenden Prioritäten, um zur Erhaltung unseres Ökosystems beizutragen. Es ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine „grüne" Konzeption von Erasmus+-Projekten. So können beispielsweise die Aktivitäten einer teilnehmenden Organisation selbst auf nachhaltige Art und Weise durchgeführt werden oder innovative Projekte in nachhaltigkeitsrelevanten Sektoren gefördert werden. Vom Wissen ins Tun kommen Die Dringlichkeit, nachhaltig zu handeln, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Klimatische und geopolitische Entwicklungen sowie der exzessive Ressourcenverbrauch stellen unser Ökosystem vor enorme Herausforderungen. Der Europäische Green Deal und Initiativen wie „Fridays for Future“ verdeutlichen, dass nachhaltiges Wirtschaften und Handeln unverzichtbar sind. Die Europäische Kommission hat sich mit dem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden, ehrgeizige Vorgaben gemacht. Auch im Bildungsbereich ist Nachhaltigkeit längst ein zentrales Thema. Im Rahmen des Erasmus+-Programms gehört sie zu den vier großen Prioritäten und bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, nachhaltige Praktiken zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf einer ganzheitlichen Betrachtung: sozial, ökologisch und ökonomisch. Organisationen und Teilnehmende sind aufgerufen, Umweltfragen in ihre Projekte zu integrieren, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Die Grundlage vieler nachhaltiger Initiativen bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Diese politischen Zielsetzungen auf globaler Ebene sollen bis 2030 umgesetzt werden. Im Einklang damit fordert das Erasmus+-Programm ökologische Verantwortung und bietet praktische Hilfestellungen zur Projektgestaltung. Materialien wie die „10 Gründe für Nachhaltigkeit und Erasmus+“, Tipps zum Green Travel und das Video „Einfach anfangen“ unterstützen Organisationen und Teilnehmende dabei, ihre Projekte nachhaltiger zu gestalten. Die von der Europäischen Kommission entwickelten Implementation Guidelines – Erasmus+ and European Solidarity Corps Green Strategy geben klare Empfehlungen: Von der Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bis hin zu spezifischen Hinweisen für eine nachhaltige Projektumsetzung. Die Dynamik, die durch diese Maßnahmen und Initiativen entsteht, soll dazu beitragen, Europa und die Welt ökologisch verantwortungsvoller zu gestalten. Es ist höchste Zeit, einfach anzufangen – lassen Sie sich inspirieren und tragen Sie zur nachhaltigen Zukunft bei! Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Ein besonderes Augenmerk bei der umweltfreundlichen Gestaltung des Erasmus+-Programms gilt den Auslandsaufenthalten. Um die Attraktivität, vermehrt emissionsarme Transportmittel zu nutzen, für Teilnehmende zu steigern, bietet die EU -Kommission verschiedene Fördermöglichkeiten. So konnten bereits im vorherigen Förderprogramm unter bestimmten Bedingungen höhere Reisekosten, beispielsweise wenn eine Zugfahrt dem Flug vorgezogen wird, über die Budgetkategorie „Außergewöhnliche Kosten“ beantragt werden. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Voraussetzung hierfür ist, dass die An- und Abreise größtenteils mit emissionsarmen Verkehrsmitteln durchgeführt wird. Zum einen kann aufgrund von eventuellen Mehrkosten durch „grünes“ Reisen eine höhere Reisekostenpauschale beantragt werden. Da umweltfreundliches Reisen oft nicht nur teurer ist, sondern auch länger dauert, können zudem bis zu sechs Reisetage statt den bisherigen zwei Reisetagen für konventionelles Reisen gefördert werden. In der Leitaktion 1, besonders im Rahmen der Akkreditierung, wird das Thema Nachhaltigkeit nicht nur auf umweltfreundliches Reisen reduziert. Darüber hinaus werden Projektträger aufgefordert, das Management von Mobilitätsprojekten nachhaltig zu gestalten und die Teilnehmenden zu nachhaltigem Handeln, vor während und nach des Auslandsaufenthaltes aufzurufen und sie dabei zu unterstützen. Zu den FAQ "Green Travel" Zur Ehrenwörtlichen Erklärung Zur Arbeitshilfe "Nachhaltigkeit in der Mobilitätsberatung" Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit In der Leitaktion 2 ermöglichen Kooperationspartnerschaften und kleinere Partnerschafte n die Entwicklung von Kompetenzen in verschiedenen nachhaltigkeitsrelevanten Sektoren. Organisationen der Berufsbildung und der Erwachsenenbildung sollen dementsprechend „grüne“ Strategien und Methoden entwickeln und in ihre Arbeitswelt integrieren. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Diese umwelt- und ressourcenschonenden Praktiken können wiederum genutzt werden, um die Ausarbeitung zukunftsorientierte Lernmodule zu unterstützen. Darüber hinaus werden innovative Praktiken gefördert, die Lernende sowie Lehrende dazu befähigen, nachhaltige Handlungsweisen zu erproben und durchzusetzen, die beispielsweise zur Reduzierung von Energieverbrauch oder Abfall beitragen. In diesem Kontext wird von der EU -Kommission eine Transformation vom linearen Wirtschaften zur Kreislaufwirtschaft angestrebt. Auch wird hinterfragt, wie unser Ernährungssystem, welches eine große Wirkung auf die Umwelt und Gesellschaft hat, nachhaltiger gestaltet werden kann. Des Weiteren werden Lösungsansätze zu einem nachhaltigeren Lebensstil in städtischen und ländlichen Regionen angestrebt. Insgesamt soll eine Sensibilisierung für die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel geschaffen werden, indem „grüne“ Projekte gefördert werden, die auf einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Welt abzielen. Zentrale Aktionen Bei den „Zentren der beruflichen Exzellenz“ und den „Allianzen für Innovationen“ werden Aktivitäten in einzelnen Wirtschaftssektoren bzw. industriellen Ökosystemen gefördert. Dazu gehören u.a. auch CO2-arme, energieintensive Industrien, Erneuerbare Energien sowie die Automobilwirtschaft und das Transportwesen. Diese Aktion bieten daher auch Möglichkeiten für neue Bildungsmethoden und -ansätze im Bereich der Nachhaltigkeit. Show more Show less Was sind zentrale Aktionen? Die „Jean Monnet“-Aktionen tragen zur Verbreitung von Wissen über Integrationsfragen in der Europäischen Union sowohl in der Hochschulbildung als auch im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung bei. Auch hier kann das Thema Nachhaltigkeit in Europa gefördert werden. Während Auslandspraktika (Leitaktion 1) sowie die Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) jeweils dezentral von den Nationalen Agenturen der am Programm teilnehmenden Staaten durchgeführt werden, werden die Zentren und die Allianzen als sogenannte „Zentrale Aktionen“ in Brüssel durch der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA ) verwaltet. Im Rahmen dieser „Zentralen Aktionen“ werden Finanzhilfen für verschiedene Aktionen bereitgestellt, die darauf abzielen, die Entwicklung und Umsetzung innovativer Bildungskonzepte und den Wissensaustausch in den Bereichen berufliche Bildung, Hochschulen und Unternehmen anzuregen. 10 Gründe für Green Erasmus Show more Show less Green Erasmus ... 1. ... unterstützt den European Green Deal Indem es Bildung, Mobilität und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft, trägt Green Erasmus aktiv zur Umsetzung der Ziele des European Green Deal bei. 2. ... integriert grüne Faktoren in Erasmus+-Projekte Die im Rahmen von Green Erasmus erprobten und verbreiteten Lösungen motivieren zum Nachahmen und zeigen Wege auf, wie Mobilitäts- und Bildungsprogramme ökologisch nachhaltig durchgeführt werden können. 3. ... fördert internationale Zusammenarbeit in punkto Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist ein globales Thema, das internationale Zusammenarbeit erfordert. Green Erasmus ermöglicht den Austausch von Ideen, Best Practices und Lösungen zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen, um gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. 4. ... inspiriert und bewegt Menschen zu ökologischem Handeln Mit ökologischen Initiativen und Projekten inspiriert Green Erasmus die Teilnehmenden dazu, sich für Klimaschutz und Teilhabe zu engagieren und damit positive Veränderungen im eigenen Leben und in der Gesellschaft zu bewirken. 5. ... erhöht die Aufmerksamkeit für Verbrauch und Schonung von Ressourcen Green Erasmus sensibilisiert die Projektträger und Teilnehmenden für den Ressourcenverbrauch und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, Luft, Energie, Lebensmittel, Rohstoffen usw.. Langfristig kann dies zu einem nachhaltigeren Lebensstil führen und dabei helfen, Kosten einzusparen, aber auch Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten und zu fördern. 6. ... bewahrt eine lebenswerte Welt für kommende Generationen Green Erasmus bietet Gelegenheit, aktiv zu Klimaanpassung, Generationengerechtigkeit und Erhalt der Artenvielfalt beizutragen und diese Werte in das eigene Land zurückzutragen. Durch die Vernetzung in nachhaltigen Bildungsprojekten begegnen die Teilnehmenden aktiv den Herausforderungen des Klimawandels. Sie erfahren Selbstwirksamkeit und erleben Zusammenhalt in vielfältigen Kontexten. 7. ... verstetigt den Wandel durch zukunftsfähige Kompetenzen, Berufsbilder und Curricula Green Erasmus integriert nachhaltige Prinzipien in Bildungsinhalte, Berufsbilder und Lehrpläne und verankert Nachhaltigkeit so langfristig in der Bildungslandschaft. Zugleich helfen neue kreative Lehr- und Lernansätze, komplexe Fragestellungen angemessen zu vermitteln und zu lösen. 8. ... macht Institutionen fit fürs Digitale Die Teilnahme an Green Erasmus kann die digitalen Kompetenzen im Umgang mit innovativen Technologien und Online-Tools stärken. Dies schafft Lernenden neue Zugänge zu Bildungsangeboten, sensibilisiert für den ökologischen Handabdruck der digitalen Technologien und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Institutionen und Unternehmen. 9. ... gibt Unternehmen und Start-ups Impulse für die Eroberung neuer Märkte Die Teilnehmenden von Green Erasmus erhalten Einblicke in innovative Geschäftsmodelle und in Marktchancen im Bereich der Nachhaltigkeit. Dies kann zu neuen Geschäftsmöglichkeiten und ökologisch und sozial verträglichem Wachstum führen. 10. ... stärkt Employability und Employer Branding Die Teilnahme an Green Erasmus verbessert die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden, da sie wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, interkulturelle Kommunikation und Teamarbeit sammeln. Das soziale und ökologische Engagement steigert zudem das Arbeitgeberimage der teilnehmenden Unternehmen. Grüne Ideen für das Projektmanagement Show more Show less Vorbereitungsphase Fragen Sie schon bei der Bedarfsanalyse und/oder der Partnerauswahl ab, ob Ihre Partnerorganisationen grüne Strategien verfolgen. Sensibilisieren Sie Ihre eigene Einrichtung für das Thema ökologische Nachhaltigkeit. Projektstart Legen Sie direkt zu Projektbeginn ressourcenschonende Verfahren fest. Projektkoordinatoren sogen beispielsweise zu Beginn des Projekts dafür: dass eines der Projektziele ein möglichst geringer CO2-Abdruck ist dass das Projekt ökologisch nachhaltig gestaltet wird, z.B. durch eine papierlose Gestaltung (wo möglich und sinnvoll) bei allen beteiligten Partnern dass alle Projektaktivitäten vorab mit einem Co2-Rechner auf ihren Co2-Anteil zu bestimmen und zu evaluieren sind ein nachhaltiges Eventmanagement ( z.B. ISO 20121) oder Umweltmanagementsysteme ( z.B. EMAS) zu nutzen, online statt Papierbewerbungen oder/-anmeldung zu nutzen. Fragen Sie die digitalen Fähigkeiten der Teilnehmenden durch die Partner bereits im Vorfeld ab und bieten Sie - falls nötig - Unterstützung an, damit die Projekte möglichst digital umgesetzt werden können! Sensibilisierung der Teilnehmenden Sensibilisieren Sie die Teilnehmenden bereits vor der Bewerbung oder spätestens mit der Zusage für die Möglichkeit, grün zu reisen. Schaffen Sie bei den Teilnehmenden bereits vor der Mobilität ein Bewusstsein für spezielle Themen der Nachhaltigkeit im Gastland wie z.B. Wasserknappheit in Spanien. Verteilen Sie Beobachtungsbögen an die Teilnehmenden zu Umweltthemen wie z. B. Mülltrennung oder öffentlicher Nahverkehr. Organisationsebene Schließen Sie sich mit anderen Einrichtungen zusammen, um Kapazitäten zu bündeln. Laden Sie eine Expertin/einen Experten ein, anstatt eine Gruppe eigenes Bildungspersonals ins Ausland zu schicken (wenn Incoming förderfähig). Evaluation Evaluieren Sie zum Ende der Laufzeit das Projekt bezüglich der nachhaltigen Praktiken: Was waren die Ziele, wurden diese erreicht? Wie wurden diese erreicht? Was kann in künftigen Projekten besser gemacht werden? Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Grüne Ideen für das Reisen Show more Show less Vorbereitungsphase Erasmus+ lebt vom persönlichen Austausch der Teilnehmenden in Europa und darüber hinaus. Nicht immer sind dafür Reisen notwendig. Überlegen Sie im Vorfeld, was Sie mit Ihren Partnerorganisationen virtuell klären können. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, hybride Treffen zu organisieren. Doch ganz ohne Reisen geht es oft auch nicht. So können Sie Ihre Reisen nachhaltiger gestalten: Wie viele Personen pro Partner sollen zum Treffen anreisen? Sind Kombinationen von Projekttreffen und Trainings möglich, um mehrere Anreisen zu sparen? Wie hoch ist der Co2-Fußabdruck verschiedener Reisemittel genau? Können Projektaufträge oder Lernziele mit nachhaltigem Fokus formuliert werden? Sind hybride Treffen eine Alternative? Kann die Reise statt mit dem Flugzeug mit der Bahn stattfinden? Während der Projektlaufzeit Gibt es bei der Wahl der Verkehrsmittel umweltfreundliche Alternativen (Bus, Bahn, Carsharing etc. )? Können Projekttreffen möglichst bei Partnern stattfinden, die gut mit dem ÖPNV erreichbar sind? Werden Teilnehmende bezüglich nachhaltigem Reisen ( z.B. Bahn statt Flug, geringeres Reisegepäck etc. ) sensibilisiert? Ist ein längerer Aufenthalt sinnvoll und möglich? Gibt es (regionale) Ausgleichsmöglichkeiten wie z.B. Baumpflanz- oder Müllsammelaktionen? Wenn ein Flug unvermeidbar ist, gibt es Direktflüge, um Umstiege zu vermeiden? Ist die Reise wirklich notwendig? Vielleicht erreichen Sie mit einer virtuellen Reise denselben Effekt mit geringerer Emission? Ermitteln Sie den CO2-Abdruck. Das Bewusstsein darüber, was verbraucht wird, unterstützt die Suche nach nachhaltigen Alternativen. Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Grüne Ideen für die Entwicklung von Bildungsmaterialien Show more Show less Wenn Sie im Rahmen Ihres Projekts Bildungsmaterialien entwickeln, beachten Sie folgende Aspekte: Technische Ausstattung: Sind neue Geräte notwendig oder können z.B. gebrauchte Geräte beschafft werden? Was muss ausgedruckt werden und welches Papier nutzen Sie hierfür? Für bestimmte Zielgruppen ist es ggf. notwendig eine passende Auflage an Materialien als Druckexemplar zur Verfügung zu stellen. Ist es möglich, auch mal offline zu arbeiten, um Energiekosten zu sparen? Können Inhalte graphisch so aufgearbeitet werden, dass sie auch digital genutzt werden können ( z.B. Dateigröße beachten)? Können Produkte über digitale Plattformen zugänglich gemacht werden ( z. B. Erasmus+ project results’ platform oder EPALE )? Können QR-Codes statt Flyer oder Borschüren genutzt werden? Können hybride Veranstaltungen zu Verbreitung durchführt werden, auch um mehr Teilnehmende zu erreichen? Wird die Bewertung der Nachhaltigkeit in die Bewertung der Multiplikatoren und Multiplikatorinnen einbezogen? Kommunizieren Sie über nachhaltiges Reisen auf Social Media, um anderen Reisenden die Optionen einer klimaschonenden Reise zu zeigen? Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Themencluster Zahlreiche Erasmus+-Projekte greifen das Thema Nachhaltigkeit auf und machen sichtbar, wie vielfältig die Ansätze und Spielarten sind. Diese Bandbreite stellen wir in fünf Clustern vor: Nachhaltigkeit innovativ vermitteln Klimaschutz neu gedacht und praktiziert Transformation sozial und ökologisch begleiten Neue ökologische Lernorte Wirtschaft nachhaltig gestalten Für den schnellen Überblick finden Sie in diesen Clustern regelmäßig neue Ansätze in Steckbriefform. Lassen Sie sich und Ihre Organisation von der Vielfalt grüner Ideen, Lernaktivitäten und Materialien aus der Praxis inspirieren! 1 Klimaschutz neu gedacht und praktiziert Mehr erfahren 2 Nachhaltigkeit innovativ vermitteln Mehr erfahren 3 Transformation sozial und ökologisch begleiten Mehr erfahren 4 Neue ökologische Lernorte Mehr erfahren 5 Wirtschaft nachhaltig gestalten Mehr erfahren Projektbeispiele Vernetzungsangebote Salto Green Sie suchen nach weiteren Ressourcen, um Erasmus+ Projekte nachhaltiger zu gestalten? Auf der Plattform SALTO Green werden Sie fündig. Zur Plattform Agenda Erwachsenenbildung Die europäische Agenda Erwachsenenbildung stärkt die Rolle der Erwachsenenbildung in den beteiligten Ländern. Der digitale Wandel ist einer der Schwerpunkte. Zur Website EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Gesundheitskompetenz diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Weitere Informationsangebote Durchführungsleitlinien Die Durchführungsleitlinien der Europäischen Kommission zur Strategie für ökologischen Wandel und nachhaltige Entwicklung zeigen, wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps aktiv zum grünen Übergang beitragen. Sie inspirieren Teilnehmende, Projektträger und Partner dazu, Nachhaltigkeit praktisch umzusetzen – mit Leitlinien, Toolkits und Schulungen für eine nachhaltige Zukunft in Europa. Zu den Leitlinien GreenComp GreenComp ist ein Referenzrahmen für Nachhaltigkeitskompetenzen. Er bietet eine gemeinsame Grundlage für Lernende und eine Anleitung für Lehrende und fördert eine einvernehmliche Definition dessen, was Nachhaltigkeit als Kompetenz beinhaltet. Zum Kompetenzrahmen Ratsempfehlung Mit der Empfehlung Lernen für den Grünen Wandel und die nachhaltige Entwicklung unterstützt der Europäische Rat seine Mitgliedsstaaten bei der Förderung von Bildungseinrichtungen und Unternehmen, die Kompetenzen in den Bereichen Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit vermitteln. Diese Empfehlung steht im Einklang mit der UNESCO-Roadmap „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2030“. Zum Dokument Bildung für nachhaltige Entwicklung Das Ziel des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist es Nachhaltigkeit systematisch in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern. Der Plan leistet einen Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm und verfolgt das Ziel, nachhaltige Kompetenzen in der Gesellschaft zu stärken. Zum Portal European Green Deal Der Aktionsplan der Europäischen Kommission widmet dem Thema Nachhaltigkeit eine besondere Aufmerksamkeit. Das ambitionierte Ziel dieser Initiative ist eine wettbewerbsfähige und ressourceneffiziente Wachstumsstrategie, die gerecht und inklusiv gestaltet ist. Bis 2050 soll die Europäische Union klimaneutral werden, das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung entkoppelt Zur Website The Green Deal Industrial Plan Er zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken und sie auf nachhaltige Innovationen auszurichten. Gefördert werden Schlüsseltechnologien wie erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Bildung nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein: Investitionen in die Qualifizierung von Arbeitskräften und die Entwicklung neuer Kompetenzen sind maßgeblich für eine erfolgreiche grüne Transformation. Zur Website Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Satiye Sarigöz (Beauftragte für Nachhaltigkeit | Partnerschaften) Mail: greenerasmus[at]bibb(dot)de …
[…] Gesundheit und Pflege Das Thema Gesundheit und Pflege ist Gegenstand zahlreicher europäischer Partnerschaften und Austauschmaßnahmen, um den nationalen sowie europaweiten Entwicklungen und Herausforderungen in diesem Bereich zu begegnen. Auf dieser Themenseite stellen wir Ihnen die europäische Perspektive und Initiativen zu diesem Thema vor und informieren Sie über die Möglichkeiten des Programms Erasmus+. Hier finden Sie Inspiration für Ihre Projektarbeit sowie viele spannende Beispiele, wie Erasmus+ bereits jetzt genutzt wird. Gesundheit & Pflege als Programmziel von Erasmus+ Schon immer gab es in den europäischen Bildungsprogrammen Projekte und Austauschmaßnahmen zum Thema Gesundheit und Pflege. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung dieses Sektors wird vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung weiter zunehmen. Anwerbung und Integration ausländischer Fachkräfte, Steigerung der Attraktivität der Gesundheits- und Pflegeberufe, Entwicklung neuer Qualifikationen und der Einsatz von Technik und Robotik sind mögliche Antworten auf die Herausforderungen. Show more Show less Daher gilt es die Ausbildung und das Berufsbild von Gesundheits- und Pflegeberufen attraktiver zu gestalten. In diesem Zusammenhang müssen Fragen der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen und Abschlüssen beantwortet werden. Ebenso muss das Fachpersonal auf die grundlegenden Änderungen der Aus- und Weiterbildung, die sich durch die technischen Entwicklungen und die Digitalisierung ergeben, vorbereitet werden. Dies sind zahlreiche Gründe, warum das Thema auch im Programm Erasmus+ eine große Rolle spielt. Die vielfältigen Projekte können dazu beitragen, den oben genannten Herausforderungen zu begegnen. Darüber hinaus ist es eine wichtige Zielsetzung von Projekten, Menschen zu befähigen, im Alter aktiv zu sein, und die Lebensqualität Kranker und Pflegebedürftiger ‒ egal ob jung oder alt ‒ zu steigern. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Mit der Leitaktion 1 des Erasmus+-Programms werden Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung dabei unterstützt, ihre Mitarbeitenden für Weiterbildungen ins europäische Ausland zu entsenden. Ziel ist es, die Organisationsentwicklung zu fördern. Möglich sind dabei unter anderem Job Shadowings, Aufenthalte bei Partnereinrichtungen zum Austausch von Lehr- und Lernmethoden sowie die Teilnahme an internationalen Kursen und Schulungen. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Auch Lernende in der Berufsbildung – zum Beispiel Auszubildende in Pflege- und Gesundheitsberufen – können im Rahmen von Erasmus+ berufliche Praktika im Ausland absolvieren oder an internationalen Berufswettbewerben teilnehmen. Solche Auslandsaufenthalte stärken nicht nur das Selbstbewusstsein und die fachlichen Kompetenzen, sondern machen die Ausbildung insgesamt attraktiver und eröffnen neue Perspektiven, die im Heimatland oft nicht gegeben sind. Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen In der Leitaktion 2 sind im Rahmen der Partnerschaften für Zusammenarbeit sowohl kleinere Partnerschaften als auch Kooperationspartnerschaften möglich. Diese bieten die Gelegenheit, Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zu sammeln, den Austausch guter Praxis zu fördern und die Kapazitäten der teilnehmenden Einrichtungen zu stärken . Darüber hinaus können qualitativ hochwertige und innovative Projektergebnisse erarbeitet werden, die nachhaltig in die Praxis der teilnehmenden Organisationen integriert werden und darüber hinaus Anwendung finden. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Die Erasmus+-Projekte im Bereich Gesundheit und Pflege widmen sich vielfältigen Fragestellungen. Sie tragen zu einer besseren Ausrichtung der Berufs- und Erwachsenenbildung bei, indem sie die psychische und physische Gesundheit sowie das Wohlbefinden stärken. Die Erfahrungen aus europäischen Projekten können wertvolle Impulse für die nationale Situation liefern. Zentren der beruflichen Exzellenz | Allianzen für Innovation in der Berufsbildung Bei den „Zentren der beruflichen Exzellenz“ und den „Allianzen für Innovationen“ werden Aktivitäten in einzelnen Wirtschaftssektoren bzw. industriellen Ökosystemen unterstützt. Show more Show less Was sind Zentren beruflicher Exzellenz? Dadurch ergeben sich auch Möglichkeiten für neue Bildungsmethoden und -ansätze in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Die Zentren und Allianzen werden in Brüssel von der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA ) verwaltet. Projektbeispiele Vernetzungsangebote EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Gesundheitskompetenz diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Europass Das Nationale Europass Center informiert und berät zum Transparenzinstrument Europass. Informieren Sie sich über Digitale Bildungsnachweise und machen Sie einen Selbsttest zu Ihren digitalen Kompetenzen. Zum Europass Center Mein Auslandspraktikum Auf der Website MeinAuslandspraktikum.de finden Sie spannende Fotostorys aus den Berufsfeldern Gesundheit und Pflege. Zur Website Weitere Informationsangebote Für die Entwicklung einer Projekt- oder Austauschidee finden Sie nachfolgend europäische Initiativen, die die Bedeutung der Themen Gesundheit und Pflege in der Europäischen Union widerspiegeln. Kompendium der Erasmus+-Partnerschaften In dem Kompendium haben wir für Sie aus der Erasmus+-Projektdatenbank alle Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Projektaktivitäten zu den Themen Gesundheit und Pflege zusammengestellt. Zum Kompendium Europäische Gesundheitsunion Während der Corona-Pandemie wurde die Notwendigkeit zum Aufbau einer europäischen Gesundheitsunion erkannt. Diese soll die Resilienz der EU gegenüber grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren stärken und eine verstärkte Zusammenarbeit und Koordinierung auf EU -Ebene zur Bekämpfung der Schäden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Soziales bewirken. Gesundheit ist die Grundvoraussetzung für eine dynamische Wirtschaft. Zur Union EU4Health Programm Das EU4Health-Programm 2021–2027 treibt den Aufbau einer Europäischen Gesundheitsunion voran. Es fördert koordinierte Maßnahmen für bessere Gesundheit und hohen Schutz in der EU . Zugleich unterstützt es die EU -Agenda 2030, besonders Ziel 3: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters und die Förderung ihres Wohlergehens. Zum EU-Health Programm Europäischer Raum für Gesundheitsdaten Europas Gesundheits- und Pflegesysteme stehen vor großen Herausforderungen. Digitale Lösungen können das Wohlbefinden steigern und die Versorgung verbessern. Mit dem Europäischen Raum für Gesundheitsdaten schafft die EU -Kommission einen Kern der Gesundheitsunion, der eine kontinuierliche, effiziente Behandlung und Pflege europaweit ermöglicht. Zur Website Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte Die Europäische Säule sozialer Rechte legt 20 Grundsätze für faire Arbeitsmärkte und Sozialschutz fest, darunter Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege. Die Europäische Strategie für Pflege und Betreuung verbessert Zugang, Qualität und Erschwinglichkeit der Betreuung, stärkt Rechte von Menschen mit Behinderungen und fördert bessere Bedingungen für Pflegende und Pflegebedürftige. Zum Aktionsplan Europäische Kommission Auf der Website der Europäischen Kommission finden Sie Informationen zum Gesundheitswesen sowie zur psychischen Gesundheit. Zur Website Ministerien und Insititute Im nationalen Kontext informiert Sie das Gesundheitsministerium mit dem Online-Ratgeber Pflege | BMG über Pflege, die Gesundheitsforschung erfolgt beim Forschungsministerium ( Gesundheit - BMFTR ) und die Ausbildungsoffensive Pflege - BMFSFJ steht im Fokus des Bildungsministeriums. Der Arbeitsbereich 2.6 im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) begleitet die Einführung der Pflegeberufe nach dem Pflegeberufegesetz. Zur Website der Ministerien Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Ellen Hahne (Partnerschaften) Fon: 0228 107 1329 Mail: ellen.hahne(at)bibb(dot)de …
[…] Gebärdensprache © Copyrighthinweis öffnen OpenAi | ChatGPT X Copyrighthinweis schließen Hier finden Sie in Kürze Videos zu Inhalten und zur Struktur des Internetauftritts in Gebärdensprache …
[…] Pressemitteilung Neues Portal: Auslandsaufenthalte in der Ausbildung Auslandsberatung-Ausbildung.de bündelt Infos für Betriebe, Berufsschulen und Kammern Bonn, 21.07.2022 Auslandsaufenthalte sind ein wichtiger Baustein zur Gewinnung und Bindung von Nachwuchsfachkräften. Sie sind ein Faktor zur Steigerung der Attraktikvität der dualen Berufsausbildung. Erfreulich hierbei: Die Antragszahlen in den Programmen Erasmus+ und AusbildungWeltweit steigen wieder signifikant an. © AdobeStock | seventyfour Der Mangel an Fachkräften zählt mittlerweile zu einer der größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft und wird sich Prognosen zufolge noch verschärfen. Eine hochwertige und attraktive Berufsausbildung gilt als ein wesentlicher Lösungsansatz, um den künftigen Bedarf an Fachkräften decken und somit wichtige wirtschafts- und gesellschaftspolitische Ziele, zum Beispiel bei der Energiewende und dem Klimawandel, erreichen zu können. „Wir müssen daher dringend darauf hinwirken, die berufliche Bildung in Deutschland attraktiver zu gestalten, um mehr junge Menschen von einer Ausbildung zu überzeugen“, erklärt Friedrich Hubert Esser, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung ( BIBB ) mit Blick auf das bevorstehende neue Ausbildungsjahr. „Ein Faktor zur Steigerung der Attraktivität ist, integrierte Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung anzubieten.“ So zeigt eine von der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB ( NA beim BIBB ) durchgeführte Studie, dass Betriebe das Angebot von Auslandsaufenthalten als Wettbewerbsvorteil auf dem Ausbildungsmarkt einschätzen. Auslandspraktika werden zu einem wichtigen Baustein zur Gewinnung und Bindung von Nachwuchskräften. Damit die Finanzierung gelingt, gibt es Fördermittel der öffentlichen Hand. Das größte Förderprogramm ist Erasmus+ der Europäischen Union. Für den Zeitraum 2021 bis 2027 stehen insgesamt 28,4 Milliarden Euro zur Verfügung, davon mindestens 4,3 Milliarden Euro für die berufliche Bildung. Der Schwerpunkt des Programms AusbildungWeltweit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) liegt auf der Mobilität außerhalb Europas. Beide Programme werden in der NA beim BIBB umgesetzt. Durch die Coronapandemie waren Auslandsaufenthalte in der Ausbildung zwischenzeitlich zwar stark eingeschränkt, inzwischen ist aber eine deutliche Erholung zu spüren: Bei Erasmus+ haben sich die Antragszahlen mehr als verdoppelt, bei AusbildungWeltweit ist die Nachfrage ebenfalls signifikant angestiegen. „Wer als Ausbildungsbetrieb, Kammer oder Berufsschule eine Förderung erhalten will, hat bei einem solide ausgearbeiteten Förderantrag sehr gute Chancen“, so Esser. „Wir können daher Ausbildungsbetriebe nur motivieren, die Förder- und Beratungsmöglichkeiten zu nutzen, um die Ausbildung durch Lernzeiten im Ausland noch attraktiver zu gestalten. Dadurch erwerben Auszubildende zudem fachliche, interkulturelle und persönliche Kompetenzen, die auch für den Betrieb einen erheblichen Mehrwert darstellen.“ Die nächste Antragsfrist im Programm Erasmus+ endet am 4. Oktober 2022. Bei AusbildungWeltweit können Förderanträge bis zum 13. Oktober 2022 eingereicht werden. Interessierte Ausbildungsbetriebe, Kammern oder Berufsschulen können sich an die NA beim BIBB oder andere Beratungsstellen wenden. So gibt es zum Beispiel mit den „Erasmus+-Beratern Berufsbildung“ ein Netzwerk an regionalen Beratungsstrukturen. Eine Übersicht über Ansprechpartner/-innen in der Region ist unter www.na-bibb.de/mobi-landkarte zu finden. Auf der Homepage www.meinauslandspraktikum.de finden Auszubildende darüber hinaus alle Informationen zu Auslandsaufenthalten in der beruflichen Bildung und eine Datenbank aller Stipendienprogramme in der beruflichen Bildung. Hintergrund Global lernen – von Anfang an: Das ermöglichen die Förderprogramme Erasmus+ der Europäischen Union ( EU ) und AusbildungWeltweit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Beide Programme bezuschussen Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, Ausbilderinnen und Ausbildern und finanzieren darüber hinaus auch Besuche zur Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes. Während Erasmus+ vor allem Auslandsaufenthalte in Europa fördert, bezuschusst AusbildungWeltweit Aufenthalte außerhalb der EU . Förderanträge können von Ausbildungsbetrieben, Kammern, beruflichen Schulen und anderen Einrichtungen der Berufsbildung gestellt werden. Bei Erasmus+ können sich Auszubildende auch direkt auf vorhandene Erasmus+-Stipendien der sogenannten Poolprojekte bewerben. Weitere Informationen zu Erasmus+: www.na-bibb.de/erasmus-ausbildung zu Bewerbungsmöglichkeiten für Stipendien für Auszubildende: www.meinauslandspraktikum.de/praktikumsplatzsuche zu AusbildungWeltweit: www.ausbildung-weltweit.de/unternehmen zur Studie „Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung 2017: www.na-bibb.de/Mobilitaetsstudie Kontakt Dr. Gabriele Schneider, NA beim BIBB , Tel .: 0228 / 107-1641; gabriele.schneider(at)bibb.de Bei Abdruck Belegexemplar erbeten. Weitere Informationen Kontakt aufnehmen Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail …
[…] © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 1 von 6 Fördersätze für Einheitskosten 2026 Leitaktion 1 – Mobilität in der Erwachsenenbildung für Lernende und Bildungspersonal für akkreditierte Einrichtungen KA121-ADU und Kurzzeitprojekte KA122-ADU Individuelle Unterstützung pro Tag und Zielland in EURO Lernende Bildungspersonal/ Begleitperson Gruppen-, Kurz- und Langzeitmobilität (LM-GRP- ADULT + LM-SHORT-ADULT + LM-LONG-ADULT) Job shadowing (SM-JOB-SHDW), Aktivitäten zu Lehr- und Schulungszwecken (SM-TAA), Kurse und Schulungen (SM-COUR-TRAIN) und eingeladene Experten (OA-INV-EXP) Zielland Tage 1-14 Tage 15-365 Tage 1-14 Tage 15-365 Austria, Belgium, France, Denmark, Finland, Germany, Iceland, Ireland, Italy, Liechtenstein, Luxembourg, Netherlands, Norway, Sweden 127 89 191 134 Cyprus, Czechia, Estonia, Greece, Latvia, Malta, Portugal, Slovakia, Slovenia, Spain, 110 77 169 118 Bulgaria, Croatia, Hungary, Lithuania, Poland, Romania, Serbia, North Macedonia, Turkiye, 93 65 148 104 © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 2 von 6 Aufenthaltskosten der Teilnehmenden und Begleitpersonen während der Aktivität. Bei Bedarf sind Aufenthaltskosten für die Reisezeit vor und nach der Aktivität förderfähig, wobei für Teilnehmende und Begleitpersonen, die den Reisekostenzuschuss für nicht umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens zwei Reisetage und für diejenigen, die den Zuschuss für umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens sechs Reisetage vorgesehen sind. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Personen, der Aufenthaltsdauer und dem Aufnahmeland. Förderfähige Kosten Distanz Standardreise „Green Travel“ Reisekosten Zuschuss zu den Kosten, die den Teilnehmern und Begleitpersonen für die Reise von ihrem Herkunftsort zum Ort der jeweiligen Aktivität und zurück entstehen. Generell gilt die Regel, dass der Teilnehmende bei einer Strecke von weniger als 500 km mit emissionsarmen Verkehrsmitteln reisen wird. Bei einer Strecke von über 500 km werden die Teilnehmer nachdrücklich dazu aufgefordert, eine Kombination verschiedener Verkehrsmittel zu nutzen, um ihre Reise nachhaltiger zu gestalten. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten Zuweisungsregel: nach der Entfernung und Anzahl der Teilnehmenden und Begleitpersonen Der Antragsteller muss die einfache Entfernung (Luftlinie) zwischen dem Herkunftsort und dem Ort der Aktivität mithilfe des Entfernungsrechners der Europäischen Kommission angeben Entfernungen zwischen 10 und 99 km: 28 EUR/TN 56 EUR/TN Entfernungen zwischen 100 und 499 km: 211 EUR/TN 285 EUR/TN Entfernungen zwischen 500 und 1999 km: 309 EUR/TN 417 EUR/TN Entfernungen zwischen 2000 und 2999 km: 395 EUR/TN 535 EUR/TN Entfernungen zwischen 3000 und 3999 km: 580 EUR/TN 785 EUR/TN Entfernungen zwischen 4000 und 7999 km: 1.188 EUR/TN 1.188 EUR/TN Entfernungen von 8000 km und mehr: 1.735 EUR/TN 1.735 EUR/TN © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 3 von 6 Organisatorische Unterstützung Unmittelbar mit der Durchführung des Projekts zusammenhängende Kosten, die nicht unter andere Kostenkategorien fallen. Beispiele hierfür sind: (pädagogische, interkulturelle und sonstige) Vorbereitung, Mentoring, Überwachung und Unterstützung der Teilnehmenden während der Mobilität, Dienste, Werkzeuge und Ausrüstung, die für die Projektdurchführung benötigt werden, virtuelle Komponenten in gemischten Aktivitäten, Anerkennung von Lernergebnissen, Austausch von Ergebnissen und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Finanzierung durch die Europäische Union. Die organisatorische Unterstützung deckt die Kosten ab, die sowohl der entsendenden als auch der aufnehmenden Organisation entstehen (außer im Fall der Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen). Die Aufteilung der erhaltenen Finanzhilfe wird zwischen den beiden Organisationen vereinbart. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Begleitpersonen sind keine Teilnehmende an den Mobilitätsaktivitäten und für sie werden keine Mittel für Organisatorische Unterstützung berechnet. 350 EUR; 200 EUR ab 100 Teilnehmern an derselben Art von Aktivität - pro Teilnehmer an einer Kurzzeit-Mobilität von erwachsenen Lernenden - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Job Shadowing oder einer Lehr- oder Schulungstätigkeit 500 EUR - pro Teilnehmenden an langfristiger Lernmobilität von erwachsenen Lernenden 100 EUR - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen - pro eingeladenen Experten - pro aufgenommene Lehrkraft oder pädagogische Fachkraft in Ausbildung 125 EUR - pro Lernenden im Rahmen der Gruppenmobilität Vorbereitende Besuche Reise- und Aufenthaltskosten für die Teilnahme an einem vorbereitenden Besuch. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden 680 EUR pro Teilnehmer, Kursgebühren Kosten zur Deckung der Anmeldegebühren für das Format der Personalmobilität „Kurse und Schulungen“. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. 80 EUR pro Teilnehmer und Tag © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 4 von 6 Zuweisungsregel: nach der Dauer des Kurses. Inklusionsunterstützung Inklusionsunterstützung für Organisationen: Kosten in Verbindung mit der Organisation von Mobilitätsaktivitäten für Teilnehmende mit geringeren Chancen. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden mit geringeren Chancen. ********************************************************** Inklusionsunterstützung für Teilnehmer: Zusätzliche Kosten, die unmittelbar mit Aufwendungen für Teilnehmende mit geringeren Chancen und ihre Begleitpersonen verbunden sind (einschließlich gerechtfertigter Aufenthalts- und Reisekosten, sofern für diese Teilnehmer keine Finanzhilfe in den Kategorien „Reisekosten“ und „individuelle Unterstützung“ beantragt wird). Inklusionsunterstützung kann auch Personal mit geringeren Chancen gewährt werden, dass die Rolle von Begleitpersonen übernimmt oder an einem vorbereitenden Besuch teilnimmt. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten. Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. 125 EUR pro TN nach Anzahl der TN ******************************************** Bis zu 100% der förderfähigen Kosten Außergewöhnliche Kosten Kosten für die Bereitstellung von Finanzsicherheiten, falls die nationale Agentur dies anfordert. Hohe Reisekosten der Teilnehmenden und ihrer Begleitpersonen, die aufgrund geografischer Abgelegenheit oder anderer Einschränkungen nicht mit dem regulären Zuschuss für „Reisekosten“ unterstützt werden können. Im Falle einer Bewilligung ersetzen die außergewöhnlichen Kosten für Finanzsicherheiten: 80 % der förderfähigen Kosten Hohe Reisekosten: 80 % der förderfähigen Kosten © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 5 von 6 Kosten für teure Reisen die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. Teure Reisen liegen dann vor, wenn die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten weniger als 70 % der Reisekosten der Teilnehmenden abdeckt. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen: 100 % der förderfähigen Kosten Sprachliche Unterstützung Kosten für die Bereitstellung von Sprachlernmaterial und Schulungen für Teilnehmer, die ihre Kenntnis der Sprache verbessern müssen, in der sie während der Aktivität studieren oder Schulungen erhalten. Sprachliche Unterstützung ist für Teilnehmende an folgenden Arten von Aktivitäten förderfähig: Job Shadowing/Hospitationen, Lehr- und Schulungstätigkeit, pädagogische Fachkraft in Ausbildung, kurzfristige Lernmobilität von erwachsenen Lernenden und langfristige Lernmobilität von erwachsenen Lernenden. Die Unterstützung ist nur dann zu zahlen, wenn der Teilnehmende die Online-Sprachunterstützung nicht in Anspruch nehmen kann, weil die gewünschte Sprache oder das gewünschte Niveau nicht verfügbar ist oder weil für Teilnehmende mit geringeren Chancen besondere Hindernisse bestehen. Die oben genannten Bedingungen gelten nicht für 150 EUR pro Teilnehmenden. Darüber hinaus: 150 EUR an verstärkter Sprachförderung zur Unterstützung pro Teilnehmer bei langfristiger Lernmobilität von erwachsenen Lernenden. © NA beim BIBB, Stand 11.11.2025 Seite 6 von 6 die verstärkte Unterstützung für Teilnehmende an der langfristigen Lernmobilität von erwachsenen Lernenden. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Beispiel: 10 Teilnehmende (Bildungspersonal) absolvieren eine Job-Shadowing von 14 Tagen in Athen/Griechenland. Wohnort der TN ist Hamburg Aufenthaltskosten `+ Fahrtkosten `+ Organisatorische Vorbereitung `= Förderung insgesamt 14 Tage x 169 € x 10 TN = 23.660 € 2025 km= 395 x 10 TN=3.950 € 350 x 10 TN= 3.500 € 31.110,00 € AM_Uebersicht_Foerdersätze KA121_KA122 ADU_20251111.docx …
[…] © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 1 von 6 Anhang IV: Fördersätze für Einheitskosten 2025 Leitaktion 1 – Mobilität Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung für Lernende und Bildungspersonal KA122-VET Individuelle Unterstützung pro Tag und Zielland in EURO Lernende Bildungspersonal/ Begleitperson Lang- und Kurzmobilität (LM- LONG-VET+LM-SHORT-VET), Kompetenz-Wettbewerb (LM- SKILL-VET), Gruppenmobilität VET-Lernende (LM-GRP-VET) Job shadowing (SM-JOB-SHDW), Aktivitäten zu Lehr- und Schulungszwecken (SM-TAA), Kurse und Schulungen (SM- COUR-TRAIN) und eingeladene Experten (OA-INV-EXP) Zielland Tage 1-14 Tage 15-365 Tage 1-14 Tage 15-365 Austria, Belgium, France, Denmark, Finland, Germany, Iceland, Ireland, Italy, Liechtenstein, Luxembourg, Netherlands, Norway, Sweden 72 50 145 102 Cyprus, Czechia, Estonia, Greece, Latvia, Malta, Portugal, Slovakia, Slovenia, Spain, 63 44 128 90 Bulgaria, Croatia, Hungary, Lithuania, Poland, Romania, Serbia, North Macedonia, Turkiye, 53 37 112 78 Aufenthaltskosten der Teilnehmenden und Begleitpersonen während der Aktivität. Bei Bedarf sind Aufenthaltskosten für die Reisezeit vor und nach der Aktivität förderfähig, wobei für Teilnehmende und Begleitpersonen, die den Reisekostenzuschuss für nicht umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens zwei Reisetage und für diejenigen, die den Zuschuss für umweltfreundliches Reisen erhalten, höchstens sechs Reisetage vorgesehen sind. © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 2 von 6 Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Personen, der Aufenthaltsdauer und dem Aufnahmeland. Förderfähige Kosten Distanz Standardreise „Green Travel“ Reisekosten Zuschuss zu den Kosten, die den Teilnehmern und Begleitpersonen für die Reise von ihrem Herkunftsort zum Ort der jeweiligen Aktivität und zurück entstehen. Generell gilt die Regel, dass der Teilnehmende bei einer Strecke von weniger als 500 km mit emissionsarmen Verkehrsmitteln reisen wird. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten Zuweisungsregel: nach der Entfernung und Anzahl der Teilnehmenden und Begleitpersonen Der Antragsteller muss die einfache Entfernung (Luftlinie) zwischen dem Herkunftsort und dem Ort der Aktivität mithilfe des Entfernungsrechners der Europäischen Kommission angeben Entfernungen zwischen 10 und 99 km: 28 EUR/TN 56 EUR/TN Entfernungen zwischen 100 und 499 km: 211 EUR/TN 285 EUR/TN Entfernungen zwischen 500 und 1999 km: 309 EUR/TN 417 EUR/TN Entfernungen zwischen 2000 und 2999 km: 395 EUR/TN 535 EUR/TN Entfernungen zwischen 3000 und 3999 km: 580 EUR/TN 785 EUR/TN Entfernungen zwischen 4000 und 7999 km: 1.188 EUR/TN 1.188 EUR/TN Entfernungen von 8000 km und mehr: 1.735 EUR/TN 1.735 EUR/TN Organisatorische Unterstützung Unmittelbar mit der Durchführung des Projekts zusammenhängende Kosten, die nicht unter andere Kostenkategorien fallen. Beispiele hierfür sind: (pädagogische, interkulturelle und sonstige) Vorbereitung, Mentoring, Überwachung und Unterstützung der Teilnehmenden während der Mobilität, Dienste, Werkzeuge und Ausrüstung, die für die Projektdurchführung benötigt werden, virtuelle Komponenten in gemischten Aktivitäten, Anerkennung 350 EUR; 200 EUR ab 100 Teilnehmern an derselben Art von Aktivität - pro Teilnehmer an kurzfristiger Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Job Shadowing oder einer Lehr- oder Schulungstätigkeit 500 EUR - pro Teilnehmer an langfristiger Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung (ErasmusPro) © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 3 von 6 von Lernergebnissen, Austausch von Ergebnissen und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Finanzierung durch die Europäische Union. Die organisatorische Unterstützung deckt die Kosten ab, die sowohl der entsendenden als auch der aufnehmenden Organisation entstehen (außer im Fall der Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen). Die Aufteilung der erhaltenen Finanzhilfe wird zwischen den beiden Organisationen vereinbart. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Begleitpersonen sind keine Teilnehmende an den Mobilitätsaktivitäten und für sie werden keine Mittel für Organisatorische Unterstützung berechnet. 100 EUR - pro Teilnehmer an Personalmobilität zum Zweck von Kursen und Schulungen - pro eingeladenen Experten - pro aufgenommene Lehrkraft oder - pro pädagogische Fachkraft in Ausbildung - pro Teilnehmer an Kompetenzwettbewerben im Berufsbildungsbereich - pro Lernenden in Gruppenmobilität Vorbereitende Besuche Reise- und Aufenthaltskosten für die Teilnahme an einem vorbereitenden Besuch. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden 680 EUR pro Teilnehmer Kursgebühren Kosten zur Deckung der Anmeldegebühren für das Format der Personalmobilität „Kurse und Schulungen“. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Dauer des Kurses 80 EUR pro Teilnehmer und Tag Inklusionsunterstützung Inklusionsunterstützung für Organisationen: Kosten in Verbindung mit der Organisation von Mobilitätsaktivitäten für Teilnehmende mit geringeren Chancen. Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. 125 EUR pro Teilnehmenden © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 4 von 6 Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden mit geringeren Chancen. ******************************************** Inklusionsunterstützung für Teilnehmer: Zusätzliche Kosten, die unmittelbar mit Aufwendungen für Teilnehmende mit geringeren Chancen und ihre Begleitpersonen verbunden sind (einschließlich Aufenthalts- und Reisekosten, sofern für diese Teilnehmenden keine Finanzhilfe in den Kategorien „Reisekosten“ und „individuelle Unterstützung“ beantragt wird). Inklusionsunterstützung kann auch Personal mit geringeren Chancen gewährt werden, dass die Rolle von Begleitpersonen übernimmt oder an einem vorbereitenden Besuch teilnimmt. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten. Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. **************************************************** Bis zu 100% der förderfähigen Kosten Außergewöhnliche Kosten Kosten für die Bereitstellung von Finanzsicherheiten, falls die nationale Agentur dies anfordert. Hohe Reisekosten der Teilnehmenden und ihrer Begleitpersonen, die aufgrund geografischer Abgelegenheit oder anderer Hindernisse nicht über die reguläre Kategorie „Reisekosten“ unterstützt werden können. Im Falle einer Bewilligung ersetzen die außergewöhnlichen Kosten für teure Reisen die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen Kosten für Finanzsicherheiten: 80 % der förderfähigen Kosten Kosten Hohe Reisekosten: 80 % der förderfähigen Kosten © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 5 von 6 sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen. Finanzierungsmechanismus: tatsächliche Kosten. Zuweisungsregel: Der Antrag muss vom Antragsteller begründet und von der nationalen Agentur genehmigt werden. Teure Reisen liegen dann vor, wenn die Reisekostenunterstützung auf der Grundlage der Einheitskosten weniger als 70 % der Reisekosten der Teilnehmenden abdeckt. Gebühren und sonstige Kosten in Verbindung mit der Erteilung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen sowie Kosten für Impfungen oder ärztliche Bescheinigungen: 100 % der förderfähigen Kosten Sprachliche Unterstützung Kosten für die Bereitstellung von Sprachlernmaterial und Schulungen für Teilnehmer, die ihre Kenntnis der Sprache verbessern müssen, in der sie während der Aktivität studieren oder Schulungen erhalten. Sprachliche Unterstützung ist für Teilnehmende an folgenden Arten von Aktivitäten förderfähig: Job Shadowing/Hospitationen, Lehr- und Schulungstätigkeit, kurzfristige Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung und langfristige Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung (ErasmusPro). Die Unterstützung ist nur dann zu zahlen, wenn der Teilnehmende die Online-Sprachunterstützung nicht in Anspruch nehmen kann, weil die gewünschte Sprache oder das gewünschte Niveau nicht verfügbar ist oder weil für Teilnehmende mit geringeren Chancen besondere Hindernisse bestehen. Die oben genannten Bedingungen gelten nicht für die verstärkte Unterstützung von ErasmusPro-Teilnehmenden. 150 EUR pro Teilnehmenden. Darüber hinaus: 150 EUR für die verstärkte Sprachförderung pro langfristiger Lernmobilität von Lernenden in der beruflichen Bildung (ErasmusPro). © NA beim BIBB, Stand 18.11.2024 Seite 6 von 6 Finanzierungsmechanismus: Zuschuss zu den Einheitskosten. Zuweisungsregel: nach der Anzahl der Teilnehmenden. Beispiel: 10 Teilnehmende (Bildungspersonal) absolvieren ein Job-Shadowing von 14 Tagen in Griechenland/Athen. Wohnort der TN ist Hamburg Aufenthaltskosten `+ Fahrtkosten `+ Organisatorische Vorbereitung `= Förderung insgesamt 14 Tage x 128 € x 10 TN = 17920 € 2025 km = 395 x 10 TN = 3.950 € 350 x 10 TN = 3.500 € 25.370 € © NA beim BIBB Erstellung/Revision Prüfung Freigabe Datum: 18.11.2024 18.11.2024 19.11.2024 Funktion: SB FVP SB FVP PB FVP Unterschrift: AM_Übersicht_Fördersätze_KA122 VET 2025.docx …