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Berufsbildung mit Erasmus+ an der Lore-Lorentz-Schule

Praxisnah, digital und international

[…] Internationale Erfahrung ist Qualifikation für Beruf und Leben, Internationale Praktika und Austausch sind auf Bildungsgänge zugeschnitten , In der Praxis anwenden, was man in der Schule lernt, Gezielt berufliche Qualifikationen erwerben und nebenbei den Horizont erweitern, Digitale Medien unterstützen Schülerinnen und Schüler vor, während und nach dem Praktikum, Gute Vorbereitung macht fit für die Rolle im direkten Kontakt Ob Wintercamp in Norwegen, Forschung am CERN oder Business-Englisch in Dublin: Schülerinnen und Schüler der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf sammeln mit Erasmus+ berufspraktische Erfahrungen , die eng an ihre jeweiligen Bildungsgänge angebunden sind. Dabei fördert die Schule digitale Kompetenzen und bereitet so gezielt auf die heutige Arbeitswelt vor. , In den Bergen um Harstad im Norden Norwegens herrscht im April 2025 noch tiefer Winter. Simon Wittig, 19 Jahre, tritt den hohen Schnee mit seinen Skiern platt, denn gleich wollen er und seine norwegischen Begleiter/innen hier ein Zelt aufbauen. Cathy Maria Leidolf, 18 Jahre, steht im Juni 2025 in einem Labor bei Genf und gibt Daten in eine Excel-Tabelle ein. Um sie herum erstreckt sich das Gelände von CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung. November 2025, Nokwanda Jila betritt ein altes Backsteingebäude in Dublin, Irland. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Englisch-Kurs in einer Sprachenschule im Herzen der Stadt. Was Simon, Cathy Maria und Nokwanda gemeinsam haben? Sie alle sind Schüler/innen der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf und haben mit Erasmus+ berufliche Erfahrungen gesammelt. , „Wir wollen als Berufskolleg und Berufliches Gymnasium unsere jungen Leute für ihren Beruf und ihr Leben ausbilden“, erklärt Walburga Grabsch-Rössler, Bereichsleitung Europa und Erasmus+. Seitdem die Schule 2020 eine Erasmus+ Akkreditierung erworben hat, hat sie ihr Programm von zwei Bildungsgängen auf acht ausgeweitet. Durch berufliche Auslandsaufenthalte, so ein Leitgedanke der Schule, werden Schüler/innen gezielt auf eine Zukunft in europäischen Arbeits- und Lebenswelten vorbereitet. Dabei spielt der Erwerb digitaler Kompetenzen eine ebenso zentrale Rolle wie die Fokussierung auf berufspraktische Fähigkeiten. Aber, so betont Grabsch-Rössler, „es geht nicht darum, nur irgendetwas Internationales oder Digitales zu machen, es muss immer etwas sein, das mit den Schüler/innen zu tun hat.“ Deshalb haben sie und ihre Kolleg/innen unterschiedliche Konzepte für die im Lehrplan vorgesehenen Berufspraktika entwickelt. , „Ich könnte jetzt eine Gruppe zum Skilanglauf anleiten“, berichtet etwa Simon, der neben dem Abitur auch einen Abschluss als Freizeitsportleiter erwerben wird, von seinen Erfahrungen im Austausch nach Norwegen. Simon hat zudem trainiert, GPS als digitales Werkzeug zur Orientierung im Gelände einzusetzen, als es bei einer Skilanglauf-Tour galt, als erstes Team von Schüler/innen beider Länder den vereinbarten Endpunkt zu erreichen. Besonders beeindruckt war Simon aber „vom Wildcampen im Winter, davon, ein Zelt im Schnee aufzubauen, Feuer zu machen, gemeinsam dort zu kochen.“ Der Austausch zwischen der berufsbildenden Schule in Norwegen und der Lore-Lorentz-Schule sei, passend zum Berufsbild von Freizeitsportleiter/innen, auf „Kooperation und Wettkampf“ ausgelegt, erklärt Grabsch-Rössler. Weil auch Selbstständigkeit ein wichtiges Lernziel ist, haben die Schüler/innen beider Seiten die jeweiligen Aktivitäten des Austauschs selbst vorbereitet. , „In meinem Praktikum am CERN habe ich unter anderem Temperatursensoren angeschlossen und digital ausgelesen, zudem habe ich eine Halterung für eine technische Komponente entworfen und am 3D-Drucker ausgedruckt.“, erzählt Cathy Maria, angehende Abiturientin und zukünftige physikalisch-technische Assistentin. „Die Arbeit am CERN war mega-toll, ich habe mich sehr willkommen gefühlt“, ergänzt sie. Mit technischen Messinstrumenten umzugehen, hatte Cathy Maria an der Lore-Lorentz-Schule bereits gelernt, ebenso wie man digitale Messprotokolle führt und Daten mittels Graphen darstellt. Dass sie diese Kenntnisse als Teil eines Teams an einer der weltweit wichtigsten Forschungseinrichtungen für Grundlagen-Physik einsetzen konnte, hat sie begeistert. „Beeindruckt hat mich auch, in einem Team mit Wissenschaftler/innen aus allen Ecken der Welt, mit den verschiedensten kulturellen Hintergründen, zu arbeiten“, so Cathy Maria. Verständigt hätte sie sich auf Deutsch und Englisch, berichtet sie. , „Eigentlich bin ich eine schüchterne Person“, erzählt Nokwanda, „aber durch den Aufenthalt in Dublin bin ich offener geworden.“ Nokwanda wird mit ihrer Fachhochschulreife einen Abschluss im Bereich International Business & Languages als kaufmännische Assistentin erlangen. An der Horner School of English in Dublin hat sie einen drei-wöchigen Sprachkurs in Business-English gemacht und mit einem Zertifikat des C1-Levels abgeschlossen. „Obwohl der Unterricht von 9:30 bis 17:00 Uhr ging, war es nicht anstrengend, weil man nur ein Fach hat und sich darauf konzentrieren kann“, berichtet Nokwanda. In Dublin wohnt sie bei einer Gastfamilie und nutzt ihre Freizeit, um allein die Stadt zu entdecken. , Im Sinne einer „Blended Mobility“ hat die Lore-Lorentz-Schule digitale Werkzeuge unabhängig von fachspezifischen Anwendungen für jede Phase der Mobilität etabliert. „Mittwochs hatte ich immer einen Teams-Call mit meiner Lehrerin, Frau Boegen, und freitags habe ich ihr einen kleinen E-Mail-Bericht zur Woche geschickt“, erzählt Nokwanda. Cathy Maria hat per E-Mail Kontakt zum CERN aufgenommen und ein Bewerbungsgespräch über Teams geführt, ebenso wie Vorbereitungsgespräche mit ihrem dortigen Betreuer. Simon hat Absprachen mit seinem norwegischen Austauschpartner per Snapchat getroffen. Nach den gegenseitigen Besuchen haben sich alle norwegisch-deutschen Schüler/innen per Teams getroffen und die Erfahrungen ausgewertet. , Digitale Kommunikationswerkzeuge gehören zur Arbeitsrealität vieler Betriebe, sagen Walburga Grabsch-Rössler und Nokwandas Lehrerin und Bildungsgangleiterin Marie Boegen. Trotzdem bleibt der persönliche Kontakt wichtig. „Wenn ich die Möglichkeit habe, besuche ich die Schülerinnen und Schüler vor Ort – das legt oft den Grundstein für weitere Kooperationen“, betont Boegen. Entsprechend praktisch werden auch die Jugendlichen auf ihre Auslandserfahrung vorbereitet: Sie setzen sich mit Dresscodes und beruflicher Etikette auseinander, üben den Umgang mit stressigen Situationen und reflektieren Rollenunterschiede im Arbeitsalltag. Ein Ausreiseseminar ergänzt die Vorbereitung. Die Lernziele werden verbindlich festgelegt. Im Bildungsgang von Nokwanda ist für die Vorbereitung sogar eine wöchentliche Schulstunde vorgesehen. Und auch für Nachwuchs ist gesorgt: Simon, Cathy Maria und Nokwanda müssen bzw. mussten ihre Erfahrungen dem nachfolgenden Jahrgang vorstellen - in einer klassischen PowerPoint-Präsentation. …

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Beyond 55

Neue Perspektiven für Menschen jenseits der Lebensmitte mit Erasmus+

[…] Im Mittelpunkt: persönliche Geschichten, Keine Angst vor KI, Die Erwachsenenbildung vor Ort profitiert vom europäischen Austausch, Effekte sind spürbar – und bleiben, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Die eigene Kreativität zu entdecken und selbstbewusst mit digitalen Medien umzugehen, kann Menschen in Umbruchsituationen unterstützen: Einen konkreten Ansatz für die Erwachsenenbildung haben der Kulturring in Berlin e.V. und die Volkshochschule Øland in Schweden im gemeinsamen Erasmus+ Partnerschaftsprojekt „beyond fifty five“ entwickelt und in 98 Workshops erprobt. , Mick Jagger an der Currywurstbude in Kreuzberg, der Kampf der „Titanen“ ausgetragen von einem Wisch- und einem Staubsaugerroboter, Wissenschaftler, die ein Mittel erfinden, das Gliedmaßen nachwachsen lässt und vieles mehr: Wer die Kurzvideos auf YouTube anschaut, die die Teilnehmenden des Projekts „beyond fifty five“ mithilfe Künstlicher Intelligenz produziert haben, ist beeindruckt von den vielen witzigen Ideen und der technischen Umsetzung. „Zu sehen, wie sich unsere Leute während des Projektes entwickelt haben, war für mich beeindruckend,“ sagt Workshop-Leiter Felix Hawran vom Kulturring in Berlin e. V. Denn am Anfang standen Zögern, Unsicherheit, Vorsicht. Viele der Teilnehmenden waren schon länger nicht mehr erwerbstätig, fühlten sich teilweise sozial isoliert und zugleich von der schnellen Entwicklung der digitalen Medienwelt abgeschnitten: als Rentner:innen auf der schwedischen Insel Øland oder als Arbeitssuchende im großstädtischen Berlin. „Wir mussten erst mal die Basis schaffen, nämlich Vertrauen zu den beteiligten Menschen genauso wie in die eigene Fähigkeit, den Umgang mit digitalen Medien erlernen zu können“, so Hawran. So entstanden am Anfang kleine einfache Kennenlernvideos, mithilfe derer sich zunächst die schwedischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Sätzen vorstellten. „Wenn diese netten Leute das können, versuchen wir es auch mal,“ dachten sich die Berliner Teilnehmenden und fassten Mut – der erste Schritt war getan. , Es war dann nicht mehr so schwer, sich auf die nächste Etappe einzulassen, den „Room with a view“: Fotos vom Ausblick aus dem Fenster des eigenen Zuhauses zu machen und diese zu vergleichen: Was sehe ich in der ländlichen Umgebung Ølands, was im urbanen Umfeld Berlin-Friedrichshain-Kreuzbergs? Auch, wenn sich die schwedischen und deutschen Teilnehmenden nicht persönlich kennenlernten, halfen die Fotos, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Lebensrealitäten wahrzunehmen. „Wir wollten nicht nur Medienkompetenz vermitteln, sondern auch zum Nachdenken darüber anregen, wer man ist, woher man kommt und wohin man gehen will,“ erklärt Felix Hawran. Geschichten der eigenen Biografie mit anderen zu teilen und zu besprechen, sollte zudem die Kommunikation untereinander anregen und das Gefühl vermitteln, mit seinen Gefühlen und Gedanken in der besonderen Lebenssituation nicht allein zu sein. Schritt für Schritt wurden die Teilnehmenden dann weiter an die Handhabung digitaler Medien herangeführt, etwa an die Funktionsweise und die Nutzungsmöglichkeiten von YouTube, Tik Tok oder Instagram sowie an die technischen Voraussetzungen, um selbst Beiträge dafür auf dem Mobiltelefon, Tablet oder Rechner zu erstellen. „Das Schwierigste war das Editing, also das Schneiden und Bearbeiten der Videos“, so ein Teilnehmer. Im Teamwork und mit gegenseitiger Unterstützung gemäß dem Motto „Zeig mir das mal, ich kann es nicht“ kamen alle klar. Tutorials, Links und Hinweise auf entsprechende Apps förderten die selbständige Erarbeitung von Inhalten. Anknüpfungspunkt dabei stets: kleine biografische Geschichten, etwa zu den Lieblingsorten der Teilnehmenden. So entstanden berührende Kurzvideos, in denen beispielsweise ein älterer Mann vor einer roten Holzhütte am Meer in die Kamera schaut und sagt: „Ich glaube, der beste Platz der Welt ist hier.“ So, als sei er selbst überrascht, diesen Platz gefunden zu haben. , Immer weiter ging für die Teilnehmenden die Reise in die digitale Welt, schließlich auch zur Künstlichen Intelligenz (KI), von der die meisten zu Beginn des Projektes nur den Namen kannten. Wie werden mithilfe von KI Ideen zu Worten, Worte zu Bildern oder zu bewegten Bildern in Videos? So entstanden Kurzvideos, auf denen eine Teilnehmerin plötzlich verschwindet oder ein aus einem Freizeitpark ausgebüchster mutierter Langhalsdino unvermittelt in der Ostsee auftaucht. Das schnelle „Zaubern“ mit KI machte Spaß und öffnete gleichzeitig die Augen für grundlegende Fragen: Was ist wahr, was ist ein Fake? , Den innovativen konzeptionellen Ansatz und die kreativen pädagogischen Materialien in Form von 51 Aufgabenblättern für die unterschiedlichen didaktischen Schritte in Workshops entwickelten die schwedischen und deutschen Partner in fünf persönlichen Meetings gemeinsam. Hier wurde lebhaft diskutiert, was in der konkreten Vermittlung gut oder weniger gut funktionierte und wie die nächsten Schritte aussehen könnten. Manches sei vergleichbar gewesen, anderes wegen der unterschiedlichen Lebensrealitäten der Teilnehmenden weniger kompatibel, so Armin Hottmann, Geschäftsführer des Kulturrings. Der internationale Austausch der Erwachsenenbildungseinrichtungen, die beide vielfältige Kunst- und Kulturprojekte entwickeln, sei sehr bereichernd gewesen, sagt Hottmann. Er ermöglichte den Blick über den Tellerrand der eigenen pädagogischen und künstlerischen Vorstellungswelt. „Und er bleibt auch nach Projektende bestehen“, so Hottmann. , „Seit wir Kontakt mit den Leuten der Volkshochschule auf Øland haben, ist mir das Land Schweden viel näher gerückt,“ schreibt Tanja, eine Teilnehmerin des Erasmus+-Projektes „beyond fifty five“ in ihrem persönlichen Abschlussbericht. Freundschaft und Verständnis zwischen den Völkern der Europäischen Union zu fördern, sei ja auch der tiefere Zweck solcher Projekte, resümiert sie. Auch die Projektpartner sind zufrieden: Die Teilnehmenden seien sicherer und selbstbewusster nicht nur im Umgang mit digitalen Medien geworden: „Sie gehen raus und zeigen sich jetzt auch mal selbst im Bild, was früher nie möglich gewesen wäre“, sagt Felix Hawran. Auch andere Organisationen profitieren vom kreativen Ansatz des Projekts. Im Bildungsprogramm für Berliner Jobcoaches etwa konnte Hawran zeigen, wie sich KI-Bildgenerierung im Coaching von Arbeitssuchenden nutzen lässt, um auf kreative Weise Visionen von der beruflichen Zukunft zu erzeugen. , Das Projekt wurde im Rahmen einer kleineren Partnerschaft im Bereich Erasmus+ Erwachsenenbildung unter der Projektnummer 2022-1-DE02-KA210-ADU-000081328 gefördert: Zum Projekt auf YouTube Zum Booklet von Beyond Kulturring Berlin Projektinformation in der E+PRP-Datenbank …

Daten & Fakten

Beyond55.jpg

[…] In einem Interview macht Bundesbildungsministerin Annette Schavan deutlich, welche bildungspolitischen Erwartungen mit dem Programm verbunden sind. Susanne Burger, zuständige Referatsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, ordnet das Programm in den europäischen und nationalen bildungspolitischen Kontext ein. Weitere Artikel informieren Sie über die Einzelprogramme COMENIUS, ERASMUS, LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG sowie praktische Fragen der Durchführung. Dieses Journal stellt damit eine aktuelle Basisinformation über das neue EU-Bildungsprogramm dar. Beiträge: Nachgefragt: Interview mit Bundesministerin Annette Schavan Auf dem Weg zum europäischen Bildungsraum Bildung aus einer Hand COMENIUS: Ein optimistischer Blick in die Zukunft ERASMUS: Die Erfolgsgeschichte geht weiter GRUNDTVIG: Kontinuität in der Erwachsenenbildung LEONARDO DA VINCI: Zwischen Kontinuität und Wandel Entbürokratisierung - nicht nur ein Schlagwort Von der Idee zum Projekt Sie interessieren sich für diese Publikation? Dann schicken Sie eine E-Mail an katsch[at]bibb(dot)de und wir schicken Ihnen die PDF-Version zu. …

[…] Schwerpunktthema dieses Heftes sind die Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung (IKWB) zur Zukunft der Weiterbildung und zum Lernen im Lebenslauf. In getrennten Interviews befragten wir zwei Mitglieder dieses von Bundesministerin Schavan ins Leben gerufenen Expertenkreises zu ihrer Einschätzung. Für Prof. Dr. Rita Süssmuth spielt der ganzheitliche Ansatz der Weiterbildung eine große Rolle; sie fordert die bessere Ausschöpfung aller Potenziale und das Zusammenwirken aller relevanten Akteure. Auch für Prof. Dr. Reinhold Weiß vom Bundesinstitut für Berufsbildung sind die Grenzen zwischen den Bildungsbereichen fließend; das Lernen im Lebenslauf beziehe formelles und informelles Lernen, berufliche und allgemeine Weiterbildung ein. Mit welchen konkreten Maßnahmen die Bundesregierung auf die Empfehlungen des IKWB reagiert, erfahren Sie im Beitrag von Corinna Maria Brüntink, Leiterin des Referats Lebenslanges Lernen im Bundesbildungsministerium. Des Weiteren finden Sie einen Überblick über die Antragsrunde 2008, erste Einschätzungen zu den Programmänderungen sowie Informationen aus der praktischen Projektarbeit. Aus aktuellem Anlass sind dieser Journalausgabe zwei vierseitige Beihefter (deutsche und englische Version) zur neuen europäischen Projekt- und Produktdatenbank ADAM beigefügt. Sie interessieren sich für diese Publikation? Dann schicken Sie eine E-Mail an katsch[at]bibb(dot)de und wir schicken Ihnen die PDF-Version zu. …

[…] Schwerpunktthema dieses Heftes ist das Europäische Leistungspunktesystem in der Berufsbildung (ECVET), das die Anrechnung von im Ausland während einer Aus- oder Weiterbildung erworbenen Teilqualifikationen erleichtern soll. Die Verabschiedung des entsprechenden Rahmenkonzeptes wird im Frühjahr 2009 erwartet. Erik Heß von der NA beim BIBB stellt in einer in dieser umfassenden Form bislang erstmalig vorliegenden Zwischenbilanz diejenigen LEONARDO DA VINCI-Projekte vor, die sich dem Thema ECVET im weiteren Sinne in den vergangenen Jahren gewidmet haben. Kurz präsentiert werden auch die Innovationstransferprojekte der Antragsrunde 2008, deren Ziel mehr Transparenz in Bezug auf berufliche Qualifikationen und Kompetenzen ist. Dass das Thema brandaktuell bleibt, beweisen die nationalen Prioritäten der Ausschreibungsrunde 2009. In einem Interview erläutert Thomas Mann, Mitglied des Europäischen Parlaments, was für ihn und seine europäischen Parlamentskolleginnen und -kollegen bei der Konzeption von ECVET besonders wichtig war. Darüber hinaus stellt das Heft ausführlich die neuen Aktionen und Projekttypen im Programm für lebenslanges Lernen sowie die aktualisierten Förderschwerpunkte des Aufrufs 2009 im Programm LEONARDO DA VINCI vor. Wie gewohnt finden Sie ferner Projektberichte und außerdem Informationen zur europäischen Zusammenarbeit sowie zur Internationalisierung der Berufsbildung allgemein. Aus aktuellem Anlass ist dieser Journalausgabe ein achtseitiger Beihefter zum Europäischen Sprachensiegel 2008 beigefügt. Sie interessieren sich für diese Publikation? Dann schicken Sie eine E-Mail an katsch[at]bibb(dot)de und wir schicken Ihnen die PDF-Version zu. …

[…] Die aktuelle Ausgabe des Journals "bildung für europa" mit einer ersten zusammenfassenden Darstellung der Förderrunde 2009 ist soeben erschienen und steht in digitaler Form auf der Website der NA zur Verfügung. Schwerpunktthema dieses Heftes ist die Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung. Karin Küßner vom BMBF zeigt in Ihrem Beitrag auf, welche Verfahrung und Instrumente für die Sicherung und Verbesserung der Qualität die Politik zusammen mit Berufsbildungsakteuren entwickelt hat. Als deutsche Bundesvertreterin im Europäischen Netzwerk für die Qualitätssicherung in der Berufsbildung ENQA-VET geht sie dabei auch auf die Anstrengungen auf europäischer Ebene ein. Der Vorsitzende dieses Netzwerks, der Österreicher Jürgen Horschinegg, erläutert im Interview unter anderem, wie sich Bildungsinstitutionen am Prozess beteiligen können und warum sich sein Heimatland besonders für den europäischen Qualitätsprozess engagiert. Den Übergang zur Praxis bildet die Präsentation von vier LEONARDO DA VINCI-Pilotprojekten, die zum Thema erfolgreich gearbeitet haben. Ein zweiter Themenschwerpunkt ist das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation. Das Journal stellt nicht nur die zahlreichen Aktivitäten vor, die sich dem Mottojahr widmen, sondern geht auch der Frage nach, warum die Förderung von Kreativität und Innovation in der europäischen Zusammenarbeit so wichtig ist. Ján Figel, EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Jugend, steht hier Rede und Antwort. Des Weiteren finden Sie im Journal einen Beitrag zu den Qualitätssicherungsinstrumenten, die die Nationale Agentur bei den von ihr betreuten Mobilitätsprojekten im Rahmen von LEONARDO DA VINCI einsetzt, sowie zu einem neuen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierten Beratungsangebot für transnationale Mobilität. Ganz aktuell sind die Informationen zum neuen Rahmen für die strategische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung für die Zeit bis 2020. Sie interessieren sich für diese Publikation? Dann schicken Sie eine E-Mail an katsch[at]bibb(dot)de und wir schicken Ihnen die PDF-Version zu. …

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