Suche

Suche

Story

Wires Crossed

Bürgerinnen und Bürger bekämpfen Fake News vor Ort

[…] Aufbau kommunaler Bürgermedien, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Fake News, die absichtliche Verbreitung von Falschmeldungen, stellen zunehmend eine Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie dar. Weltweit nutzen populistische und radikale Gruppen unterschiedlicher politischer Richtungen Falschmeldungen ganz bewusst, um Gemeinschaften zu spalten und somit Anknüpfungspunkte zur Durchsetzung ihrer politischen Agenda zu finden. Die Strategische Partnerschaft „Wires Crossed – Developing Community Media to Mitigate the Impact of Fake News“ hat sich diesem Problem gestellt. Die insgesamt sieben Partner aus sieben Ländern entwickelten ein Rahmenwerk, um auf lokaler Ebene Fake News durch die Verbreitung echter und faktenbasierter Nachrichten zu bekämpfen. Koordiniert wurde das EU-Projekt von Jugend- & Kulturprojekt e.V. aus Dresden. , In den Heimatstädten der beteiligten Einrichtungen wurden Menschen zu lokalen Expertinnen und Experten qualifiziert und kommunale Bürgermedien aufgebaut, die mit eigenen Inhalten Falschmeldungen entgegentreten. Zudem wurden Lehr- und Lernmaterialien entwickelt, mit denen sich der Aufbau solcher Bürgermedien unterstützen lässt und über die die dazu not wendigen Kompetenzen vermittelt werden können. Alle Materialien stehen online auf der Projektwebseite frei zur Verfügung, so dass sie auch in anderen Städten genutzt werden können. Myrto-Helena Pertsinidi, die Koordinatorin des Projektes, empfiehlt für den Aufbau von Bürgermedien, die Situation vor Ort zunächst zu analysieren und die Materialien dann auf die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. , „Aus unserer Erfahrung ist es für eine erfolgreiche Umsetzung besonders entscheidend, sowohl bei der Qualifizierung der Expertinnen und Experten als auch bei der Verbreitung von Nachrichten eine möglichst einfache Sprache zu nutzen, da so deutlich mehr Menschen erreicht werden können. Zudem ist es wichtig, genau die Medien zu nutzen, über die auch Falschmeldungen ihre Zielgruppen erreichen“, so ihre Empfehlung. Für Pertsinidi ist das Thema Fake News weiterhin von Belang. Sie sieht auch in Zukunft große Herausforderungen, beispielsweise gehe es darum, attraktive Wege zu finden, mit denen sich gerade die Zielgruppen er reichen lassen, die besonders vulnerabel für Falschmeldungen sind. Jugend- & Kul turprojekt e.V. untersucht derzeit Möglichkeiten des Einsatzes spielbasierter Lernmaterialien mit dem Ziel, an "Wires Crossed" azuknüpfen und junge Menschen, aber auch Seniorinnen und Senioren zu erreichen. …

News

OPTIM AL3 How to involve Learners in KA1 projects

Vom 27. bis 29.05.2024 fand in Bergisch Gladbach die ‚Training and Cooperation Activity’(TCA) „OPTIM AL 3: How to involve Learners in KA1 projects“, statt. Das Thema: Wie kann Lernenden in der Erwachsenenbildung Auslandsaufenthalte ermöglicht werden?

[…] Bildergalerie 1, Der Baum, Arbeitsgruppen, Bildergalerie 2, Präsentationen 60 Teilnehmende aus 20 Ländern trafen sich vom 27. bis 29.05.2024 in Bergisch Gladbach zur Training and Cooperation Activity ( TCA ) „OPTIM AL 3: How to involve Learners in KA1 projects“, um miteinander Wege und Möglichkeiten zu erarbeiten, wie Lernenden in der Erwachsenenbildung Auslandsaufenthalte, sogenannte Lernreisen, in Erasmus+-Projekten ermöglicht werden können. Das Seminar ist Teil einer europaweiten Veranstaltungsreihe zu diesem Thema und legte den besonderen Schwerpunkt auf inklusive Lernmobilität. Lernmobilität in der Erwachsenenbildung mit Erasmus+ inklusiv gestalten Der erste Tag diente den Teilnehmenden vor allem dazu, sich und die Örtlichkeiten durch Eisbrecher-Übungen und einen unterhaltsamen Abend mit Spielen und einem Eurovision Song Contests-Quiz kennenzulernen. Tanja Möller und Anke Dreesbach von der Nationalen Agentur stellten die Möglichkeit der Lernreisen in der Leitaktion 1 Erwachsenenbildung vor. Ein Interview und eine Videobotschaft von Projektträgern bauten eine Brücke zwischen der Theorie und der Praxiswirklichkeit. Die Anwesenheit von sechs Lernenden aus vier Ländern mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, trug zum inklusiven Ansatz der Veranstaltung bei, die professionell von Paul Guest moderiert wurde. Der zweite Tag begann mit einer interaktiven Gruppendiskussion zu der Frage, wo die Teilnehmer ihre Stärken sehen („was wir bereits tun“) und wo sie Entwicklungspotenzial in Bezug auf inklusive Lernmobilitätsaktivitäten sehen. Jede Gruppe arbeitete mit einer Vorlage, die einen Baum darstellte, wobei die Wurzeln die Stärken und die Äste das Wachstumspotenzial symbolisierten. Die Ergebnisse zeigten viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen den Teilnehmenden. , Starke Wurzel: Sinnvolle Ausbildungsmöglichkeiten, Planung, Verwaltung, digitale Kompetenzen, persönliche Kompetenzen. Fähigkeit, mit Lernenden mit psychischen Behinderungen, Müttern, Pensionierten und kulturellen Unterschieden außerhalb und innerhalb Europas umzugehen Mikroqualifikationen, Sprachkurse, Kurse für Menschen mit Behinderung, Integrationskurse Erfahrung, Sprache, Qualifikation Entwicklungspotenzial: Administrative Herausforderungen bewältigen/den administrativen Aufwand zu reduzieren Stärkung der Soft Skills der Teilnehmer (Lernende) Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstachtung, Unabhängigkeit und Selbstwirksamkeit der Lernenden Verbesserung der Kenntnisse und des Einsatzes digitaler Instrumente und Hilfsmittel. Mehr Lernende aus marginalisierten Gruppen erreichen , Arbeitsgruppen zu 1: Bedarfe, Nutzen und Herausforderungen für Einrichtungen der Erwachsenenbildung in Bezug auf Lernendenmobilität wurden in 5 Kleingruppen diskutiert. Motivation, persönliche Entwicklung, die Möglichkeit voneinander zu lernen und sich mit europäischen Werten zu beschäftigen waren Ergebnisse, die in allen Kleingruppen zur Sprache kamen. Herausforderungen bezogen sich in erster Linie auf Fragen zum Umgang mit administrativen Aufgaben bei der Projektdurchführung und auf Anforderungen im Finanzmanagement. Hier konnten erfahrene und neue Teilnehmende sehr voneinander profitieren. Arbeitsgruppen zu 2: Zurück zu den Grundlagen . Hier beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den zentralen Phasen vor, während, und nach einem Projekt mit Blick auf inklusive Lernmobilität. In der Planungsphase geht es zunächst darum zuverlässige Partner zu finden, die Auswahl der Lernenden und die Lernenden bereits in der Planungsphase einzubeziehen. Während der Durchführung wurde der Punkt „Kommunikation“ als wichtigster Punkt herausgestellt. Die Durchführung einer Lernendenmobilität erfordert auch Flexibilität, Offenheit, immer einen Plan B und vor allem Spaß zu haben. Nach der Mobilität ist es besonders wichtig miteinander auf die Ergebnisse zu schauen, was bei der Durchführung verbessert werden könnte, was gut lief und den Erfolg zu feiern. Arbeitsgruppen zu 3: Nutzen, Herausforderungen und Lösungen – Effektives Engagement und Unterstützung der Lernenden : Motivation und ein Zuwachs an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wurden in allen Diskussionsgruppen als Nutzen festgehalten. Der Umgang mit den Ängsten der Teilnehmenden vor dem Unbekannten wurde hier als Herausforderung benannt. Lösungsvorschläge waren, für eine gute Vorbereitung zu sorgen, Lehrkräften und Begleitpersonen zu vertrauen, das Lernprogramm klar, einfach und gut zu strukturieren, genug Zeit für Pausen einzuplanen und klare Regeln zu formulieren. Über die Wichtigkeit von Pausen und der flexiblen Handhabung des Zeitplanes herrschte in allen Gruppen Einigkeit. Der zweite Tag endete mit einer kreativen Aufgabe. Welche Gruppe baut den höchsten, preiswertesten und trotzdem stabilen Turm. Die Materialien bestanden aus Spaghetti, Marshmallows und einem Luftballon für die Turmspitze. , Der letzte Tag gab den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam ein Programm für eine Lernreise von mehreren Lernenden zu erstellen. Hier arbeiteten die Teilnehmenden konzentriert zusammen und lernten, sowohl die Perspektive einer aufnehmenden als auch einer entsendenden Einrichtung einzunehmen. , Präsentation „Building Partnerships to Deliver OPTIMAL and INCLUSIVE Adult Learner Mobility: OptimAL-3 – Day One“ (PDF) herunterladen (Paul Guest) , Präsentation „Building Partnerships to Deliver OPTIMAL and INCLUSIVE Adult Learner Mobility: OptimAL-3 – Day Two“ (PDF) herunterladen (Paul Guest) , Präsentation „Erasmus+ Your Opportunities in European Mobility“ (PDF) herunterladen (Team der Nationalen Agentur) …

News

Erasmus+-Botschafterinnen und -Botschafter im Gespräch mit Robert Habeck

EuroApprentices zu Besuch beim Bundeswirtschaftsminister

[…] Am 7. Mai lud der Bundeswirtschaftsminister zum Bürgerdialog ein. Mit dabei: drei Erasmus+-Botschafterinnen und -Botschafter, sogenannte EuroApprenctices. Das sind junge Menschen, die während ihrer Ausbildung mit Erasmus+ im ein Auslandspraktikum gemacht haben und andere junge Menschen dafür begeistern möchten. Wie sie den Besuch wahrgenommen haben und was ihr Anliegen war, schildert eine Teilnehmerin. , „Das Event stand im Kontext der bevorstehenden Europawahl unter dem Motto „Die EU von morgen: Wettbewerbsfähigkeit, Handlungsfähigkeit und Resilienz stärken“ und war eine Gelegenheit, bei der auch die jüngere Generation zu Wort kommen konnte. Oft scheint es, dass die Politik stark von der „Boomer-Generation“ geprägt ist. Deshalb freuten wir uns, dass bei diesem Event vor allem Studierende, Schülerinnen und Schüler, junge Unternehmerinnen und Unternehmer und wir EuroApprentices im Fokus standen. Die „Fishbowl-Diskussion“ ermöglichte es vielen Bürgerinnen und Bürgern, ihr Anliegen vorzutragen. So entstand in der Mitte des Ludwig-Erhard-Saals eine sehr dynamische Fragerunde. Auch wir EuroApprentices nutzten diese Gelegenheit, unser Anliegen vorzutragen. Uns war es wichtig, auf die Chancen von Erasmus+ aufmerksam zu machen und darüber zu informieren, dass man während der Ausbildung mit Erasmus+ ins Ausland gehen kann. Wir machten deutlich, dass nicht nur die Auszubildenden von einem Auslandspraktikum profitieren, sondern auch die Unternehmen. Denn leider gibt es noch immer viele Unternehmen, die noch nicht das Potenzial von Auslandsaufenthalten während der Berufsausbildung erkannt haben. International wettbewerbsfähig zu sein, wird in einer globalisierten Welt immer wichtiger und Auslandsaufenthalte tragen einen großen Teil dazu bei. Was man im akademischen Rahmen bereits gut erkannt und umgesetzt hat, ist in der Berufsausbildung leider oft noch mit vielen Herausforderungen verbunden. Darauf legten wir bei unserem Beitrag den Fokus. Robert Habeck lobte das Erasmus+-Programm und sprach uns Anerkennung für unseren Einsatz dafür aus. Er bestätigte, dass es Hürden gibt, die Auszubildende überwinden müssen, um mit Erasmus+ ins Ausland gehen zu können. Er betonte aber auch, dass Lernen im Ausland eine sehr wichtige Erfahrung, die für alle Vorteile hat. Uns EuroApprentices bedeutet es sehr viel, dass unser Wirtschaftsminister die Wichtigkeit unseres Anliegens anerkennt und ein Bewusstsein dafür hat, dass auch unsere Wirtschaft von einer Internationalisierung der Berufsausbildung profitieren würde. Im Anschluss der Fragerunde hatten wir noch die Möglichkeit, uns mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und zu vernetzen. Auch Bundesminister Robert Habeck nahm sich die Zeit, ging mit uns ins persönliche Gespräch und stand für Fotos zur Verfügung. Dieser Abend war für uns eine sehr schöne Erfahrung – schließlich bekommt man nicht allzu oft die Gelegenheit, mit Politikerinnen und Politiker so direkt in den Austausch zu gehen und Gehör zu bekommen. Dieser Abend symbolisiert für uns auch den Grundgedanken der Demokratie, denn mit unserem Tun haben wir einen Beitrag geleistet, um unsere Gesellschaft mitzugestalten. Mit diesem Gedanken möchten wir nicht nur alle Auszubildenden ermutigen, ins Ausland zu gehen, sondern auch am 9. Juni ihre Stimme zu nutzen und wählen zu gehen. Es ist wichtig, sich einzubringen und die Politik mitzugestalten. Auch wenn Politik für viele oft „trocken“ und „abstrakt“ daherkommt: Am Ende bestimmen die Beschlüsse in unseren Parlamenten das Leben von jedem und jeder Einzelnen sowie unser gesellschaftliches Zusammenleben. Daher sollten wir alle die Chance nutzen, unsere Interessen im Parlament durch Menschen vertreten zu lassen, die unsere Werte teilen. …

[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Ich bin überzeugt, diesen Erasmus-Virus, den gibt es.“ Das sagt Susanne Schreck, Städtepartnerschaftsbeauftragte der Stadt Pforzheim, mit der wir gemeinsam mit zwei weiteren Projektträgern und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Nationalen Agentur versucht haben die Frage zu beantworten, wie wir mit Erasmus+ unsere Demokratie stärken und uns gegen demokratiefeindliche Strömungen besser wappnen können. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

News

„Erasmus+ ist der Motor der Internationalisierung“

- Nationale Zwischenevaluierung von Erasmus+ liegt vor

[…] In Abstimmung mit der Kultusministerkonferenz (KMK), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine externe Zwischenevaluation des Erasmus+-Programms für die Europäische Kommission erstellen lassen. Sie bildet die Grundlage zur Entwicklung der nächsten Programmgeneration von Erasmus+. , Wo hat sich das Programm bewährt und wo gibt es Handlungsbedarf? Das sind Fragen, die mit Hilfe der Zwischenevaluation beantwortet werden sollen. Die Evaluation basiert auf einem von der EU -Kommission vorgegebenen Fragebogen zur Wirksamkeit, Effizienz, Relevanz und Kohärenz des Programms und wurde in Deutschland um eine Analyse der IT-Tools ergänzt. …

News

„Erasmus+ ist der Motor der Internationalisierung“

Nationale Zwischenevaluierung von Erasmus+ liegt vor

[…] Die wichtigsten Ergebnisse, Zitat, Wichtige Informationen In Abstimmung mit der Kultusministerkonferenz (KMK), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine externe Zwischenevaluation des Erasmus+-Programms für die Europäische Kommission erstellen lassen. Sie bildet die Grundlage zur Entwicklung der nächsten Programmgeneration von Erasmus+. , Wo hat sich das Programm bewährt und wo gibt es Handlungsbedarf? Das sind Fragen, die mit Hilfe der Zwischenevaluation beantwortet werden sollen. Die Evaluation basiert auf einem von der EU-Kommission vorgegebenen Fragebogen zur Wirksamkeit, Effizienz, Relevanz und Kohärenz des Programms und wurde in Deutschland um eine Analyse der IT-Tools ergänzt. , Die Programmstruktur mit der Gliederung in Sektoren und Leitaktionen wird grundsätzlich positiv bewertet. Empfohlen wird, die vier horizontalen Prioritäten – Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Inklusion und Teilhabe – beizubehalten. Die in der aktuellen Programmgeneration von Erasmus+ beachsichtigen Ziele wurden bisher weitgehend erreicht, was sich an den positiven Auswirkungen auf persönlicher und systemischer Ebene zeigt. Zu den allgemeinen Ergebnissen in der Bildung zählen auf individueller Ebene der Teilnehmenden eine Verbesserung der Schlüsselkompetenzen, der Spracherwerb, eine größere Offenheit für unterschiedliche Kulturen sowie eine gesteigerte europäische Identität. Auf systemischer Ebene zeigt sich Erasmus+ klar als „Motor der Internationalisierung“. Die Möglichkeit der Akkreditierung in der Leitaktion 1 (Mobilität) hat sich bewährt und auch kleinen und neuen oder unerfahrenen Organisationen den Zugang zum Programm erleichtert. Erasmus+ hat bei der Förderung grenzüberschreitender Mobilität in allen Bildungsbereichen ein Alleinstellungsmerkmal. , Es finanziert 97 % der öffentlich geförderten Auslandsaufenthalte in diesem Bereich. Institutionen profitieren von der Qualität der Bildungsangebote und erhöhen ihre Attraktivität für Auszubildende und Fachkräfte. Die Förderung von Menschen mit geringeren Chancen trägt zur sozialen Teilhabe bei, was sich in einem signifikanten Anstieg benachteiligter Teilnehmenden zeigt. , Auch für die Erwachsenenbildung ist Erasmus+ ein einzigartiges Mobilitätsprogramm, das weit über nationale oder regionale Alternativen hinausgeht. Die Flexibilität des Programms und die finanzielle Unterstützung sind besonders für kleine Organisationen von Vorteil. , Die Flexibilität des Programms und die finanzielle Unterstützung sind besonders für kleine Organisationen von Vorteil. Doch es gibt auch Handlungsbedarf , vor allem bei den administrativen, teils sehr komplexen Abläufen. Mit Blick auf die neue Programmgeneration sollen Verwaltungsaufwände weiter reduziert werden, die Nutzung von Pauschalen soll weiter ausgebaut werden, denn sie erlauben den Projektträgern mehr Flexibilität. Auch die IT-Tools sollen beibehalten werden, jedoch bedarf es hier einer nutzerfreundlicheren Weiterentwicklung. Mit Blick auf das Ziel der Inklusion besteht teilweise Anpassungsbedarf, um Mehrbedarfe zu decken. Auch die Ausrichtung des Programms auf benachteiligte Gruppen soll weiter verstärkt werden. , Unter folgendem Link finden Sie die Evaluation ‚‚Nationaler Bericht zur Halbzeitevaluation der Erasmus+ Programmgeneration 2021-2027’’ Die Berichte zu den einzelnen Sektoren werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. …

[…] Digitales Wohlergehen für Unternehmen und deren Mitarbeitende, Erfahren Sie mehr über das Projekt, Wohlbefinden und Stressprävention in der digitalen Arbeitswelt und im Homeoffice für KMU, Erfahren Sie mehr über das Projekt, Verbesserung der Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien von Lehrenden, Erfahren Sie mehr über das Projekt, Digitales Training von Lehrenden und Erziehenden zum Schutz des psychischen Wohlbefindens von Kindern während und nach Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, Erfahren Sie mehr über das Projekt, Ein innovatives Modell für Berufsberatungsdienste für NEETs im Bereich psychische Gesundheit, Erfahren Sie mehr über das Projekt Die psychische Gesundheit als Bestandteil der allgemeinen Gesundheit ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Gesellschaft gerückt. Auch in der Berufsbildung widmen sich einige Partnerschaftsprojekte im Rahmen von Erasmus+ dem Thema mit dem Ziel, die psychische Gesundheit von Betroffenen in der Berufsbildung zu verbessern. Was sind ihre Ergebnisse, Tools und Methoden? Wir stellen Ihnen hier eine Auswahl vor. , Die psychische Gesundheit, das mentale Wohlbefinden, wird u.a. durch die Nutzung digitaler Medien beeinflusst. Man spricht hier auch vom digitalen Wohlbefinden , das die Auswirkungen digitaler Technologien und Dienste auf die geistige, körperliche, soziale und emotionale Gesundheit der Menschen beschreibt. Eine Form von Stress, die durch den raschen technologischen Wandel verursacht wird und aus der Unfähigkeit resultiert, den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden, ist der Technostress . , In dem Projekt „ Digital Crossroads “ geht es um das digitale Wohlbefinden von Mitarbeitenden in Unternehmen. Das Projekt widmet sich der Schulung von Managerinnen und Managern in kleinen und mittleren Unternehmen und von Beratenden in der Berufsbildung. Aufbauend auf einer Analyse, wie sich Technostress auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden auswirkt, entwickelten die Projektteilnehmenden praktische Lösungsansätze, die helfen sollen, Technostress zu bewältigen und eine gesündere Beziehung zur digitalen Welt aufzubauen. Das Digital Crossroads Training Programm ist eines der Tools, das helfen soll, Technostress zu bewältigen. Das Training-Programm besteht aus vier Modulen und ist auf einer Online-Plattform zur unmittelbaren Nutzung verfügbar. Das Programm führt in das Thema digitales Wohlbefinden und Technostress ein und erörtert die Frage, wie digitaler Überlastung vorgebeugt werden kann. Ferner thematisiert das Programm die Fragen, wie Abhängigkeit von Technologien und deren Auswirkungen auf die Gesundheit behandelt werden könnte, und wie die Betroffenen mit ihrem eigenen digitalen Arbeitspensum umgehen. Darüber hinaus können Unternehmen mithilfe des Digital Wellbeing Path Creator ihr aktuelles digitales Kompetenzniveau überprüfen. Sie erhalten mit diesem Tool eine automatische Einschätzung mit Hinweisen zu den passenden Modulen. Optional wird ihnen im Anschluss ein individueller Bericht zur Verfügung gestellt, der Auskunft zum aktuellen Stand darüber gibt, wie das Unternehmen mit dem digitalen Wohlbefinden der Mitarbeitenden umgeht. Dieser Bericht enthält dazu passende Empfehlungen. , Projektträger: Education Mobility Grid GbR , Die Verbesserung des Wohlbefindens und der Stressprävention in der digitalen Arbeitswelt sowie im Homeoffice bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist Thema des Projekts „ STRESS-LESS “. Das Projekt entwickelteTrainingsinhalte zur Prävention und zum Umgang mit Stress. Die innovativen, digitalen Trainingswerkzeuge können direkt am Arbeitsplatz oder im Homeoffice von Trainerinnen und Trainer, Mentorinnen und Mentoren sowie von Mitarbeitenden genutzt werden. Das Ziel ist es, besser zu verstehen, wie digitaler Stress entsteht, und zudem Verhaltensmuster zu entwickeln, um adäquater mit dem Stress umgehen zu können. Gleichzeitig fördert das Projekt unter anderem mithilfe des verfassten STRESS-LESS- Berichtes das Bewusstsein für die Relevanz des digitalen Stresses in Unternehmen. Die Projektergebnisse stehen auf der Produktseite zum Download bereit. Die acht Module des Blended-Learning-Programms zur Stressbewältigung können auf einer Trainingsplattform durchgeführt beziehungsweise in einer App genutzt werden. , Projektträger: Betriebswirtschaftliches Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e. V. an der Universität Bayreuth , Dem mentalen Wohlbefinden von Lehrenden angesichts des digitalen Overloads widmet sich das Projekt „ Digital Balance “. Es entwickelt einen neuen Ansatz zur Schulung von Lehrkräften, Führungskräften sowie Managerinnen und Managern in der Berufsbildung zum digitalen Wohlbefinden und Resilienz gegen digital bedingten Stress. Mit der Schulung sollen die Lehrkräfte ihre eigenen digitalen Kompetenzen verbessern. Die Fähigkeit der Berufsbildungseinrichtungen, den digitalen Wandel zu bewältigen, soll gesteigert werden. Dem sogenannten Technostress, den Berufsschullehrende und Führungskräfte angesichts der Herausforderungen durch den technologischen Wandel empfinden, kann mithilfe der im Projekt entwickelten Materialien begegnet werden. Der Digital Balance Analysis Report dient als Grundinformation für interessierte Berufsschullehrende und Führungskräfte, um sich für das Thema zu sensibilisieren. Ziel ist es, ein digitales Gleichgewicht in den Berufsbildungseinrichtungen zu erreichen. Dann kann eine hohe Qualität der Lehre mit dem Wohlbefinden und der langfristigen Leistungsfähigkeit der Beteiligten verbunden werden. Dazu können das Digital Well Being Resource Pack und das Lernprogramm Digital Balance Empowerment Program genutzt werden. Die gesamten Materialien sind auf der Projektwebseite verfügbar. , Projektträger: Education Mobility Grid GbR , Das Projekt „ ProWell “ beschäftigt sich mit dem Schutz des Wohlbefindens von Kindern und Schülern aufgrund der geänderten Lehrmethoden, die durch die Covid19-Pandemie entstanden sind. Das Projekt möchte Pädagoginnen und Pädagogen das notwendige Wissen vermitteln, um Kinder beim Aufbau von Kompetenzen und digitalen Fähigkeiten während und nach gesundheitsgefährdenden Notfallsituationen und Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit besser unterstützen zu können. Eine solche Unterstützung ist durch innovatives Lehren und Lernen mit digitalen Technologien, die das Wohlbefinden der Kinder in den Fokus rücken, möglich. Während des Projektes wurde ein digitales Training für Lehrende und Erziehende entwickelt. Die einzelnen Module sind über einen eLearning-Bereich erreichbar, zu dem es ein ergänzendes Handbuch gibt. Weitere Unterlagen finden sich auf der Materialseite . , Projektträger: Technische Universität Dresden , Das Projekt „ Work 4 Psy “ stellt ein innovatives Modell für Berufsberatungsdienste für NEETs (englisch: Not in Education, Employment or Training; deutsch: Nicht in Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung befindliche Personen) im Bereich der psychischen Gesundheit in den Mittelpunkt. Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie junge Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen, die sich nicht in Ausbildung und/oder in Beschäftigung befinden, besser in Arbeit und Bildung integriert werden können. Psychische Erkrankungen erschweren den Eintritt der NEETs in den Bildungs- oder Arbeitsmarkt noch zusätzlich. Hierfür wurde eine innovative Berufsberatungsmethodik entwickelt. Erstellt wurde ein Europäischer Methodenkoffer für die unterstützenden Fachkräfte aus dem Bereich der psychischen Gesundheit sowie für Berufsberatende und Betreuungspersonen zur Integration dieser Jugendlichen in die berufliche Ausbildung und in Arbeit. Der Methodenkoffer wird durch ein Europäisches Curriculum ergänzt. Darüber hinaus gibt es eine Lernplattform mit Materialien für Fachkräfte sowie mit Selbstlernaktivitäten für die informellen Betreuenden und die betroffene Zielgruppe selbst. , Projektträger: Hochschule der Bundesagentur für Arbeit …

Podcast

Man muss Europa erst in die Füße und dann in die Köpfe kriegen

Die VHS Meppen hat das spannende Projekt "Mutmacher*innen für Europa" ins Leben gerufen und gibt so jungen Erwachsenen die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen.

[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? Der Fokus liegt hierbei auf Jugendlichen, deren Chancen auf Bildung und interkulturelle Erfahrungen durch ihren Lebensweg eher als geringer eingestuft werden müssen. Hamed, der mit seiner Familie aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet ist und seinen Schulabschluss an der VHS Meppen macht, ist ein Teilnehmer einer solchen Lernreise. Was der Besuch in Lettland in ihm bewirkt hat und wie Erasmus+ Inklusion fördert, hören Sie in diesem Podcast. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

Story

#GetInvolved

Förderung von Demokratie und bürgerschaftlichem Engagement in der Berufsbildung

[…] Materialien für Lehrende und Lernende, Interesse geweckt? Seit einigen Jahren nehmen antidemokratische Tendenzen, unter anderem durch das Erstarken von nationalpopulistischen Parteien, in europäischen Staaten zu. Um dem entgegen zu wirken, hat es sich das EU-Projekt „#GetInvolved“ zum Ziel gesetzt, ins besondere bei jungen Menschen im Berufsbildungssystem das demokratische Bewusstsein zu stärken. Dabei sollen vor allem demokratische Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, welche sich nicht nur auf die klassischen institutionalisierten Formen beschränken. , Zu Beginn ging die Strategische Partnerschaft unter der Koordination der QBS Gewerkstatt der Frage nach, wo dem Bereich „Teilhabe am demokratischen Leben, gemeinsame Werte und zivilgesellschaftliches Engagement“ im Berufsbildungssystem Raum gegeben wird. Dabei hat das Projektteam, bestehend aus fünf Partnern in vier EU-Ländern, festgestellt, dass dieses Thema in der alltäglichen Praxis stark vernachlässigt wird. Im Projekt wird die se Problematik aufgegriffen, indem die Sensibilisierung für Diskriminierung geschärft werden soll und Methoden bereitgestellt werden, um die Erfahrung von Teilhabe entsprechend dem Konzept der Inclusive Citizenship zu er möglichen. Hierbei ist die Wertschätzung für die Perspektive der Teilnehmenden ein zentrales Element. Die Materialien richten sich da bei nicht nur an Berufsbildungseinrichtungen, sondern auch explizit an Betriebe. , Die erstellten Materialien bieten auf verschiedenen Ebenen Methoden und Anregungen, um das Projektziel zu erreichen. In einem Train-the-Trainer-Workshop werden dem Bildungspersonal Methoden vermittelt, die sich einerseits der Sensibilisierung für Diskriminierung und Macht sowie andererseits der aktiven Teilhabe widmen. Diesen Workshop können Bildungseinrichtungen und Betriebe selbstständig mit Hilfe der Materialien organisieren oder bei den Projektpartnern eine Durchführung anfragen. Das Angebot besteht auch nach Projektende fort. Zur Förderung des Engagements von jungen Menschen wurde ebenfalls ein Handbuch für Schülerwettbewerbe entwickelt, das von Lehrenden wie Lernenden gleichermaßen genutzt werden kann. Darüber hinaus unterstützt ein Self-Monitoring-Tool die Vermittlung einer demokratischen Haltung in der Berufsbildung, indem unter anderem Diskriminierungspotenziale und Machtstrukturen in Organisationen aufgezeigt werden. Zusätzlich wurde ein Konzept für eine mögliche Zertifizierung von Organisationen nach demokratischen Kompetenzen und Strukturen entwickelt. Eine Herausforderung in der Projektarbeit war es, die unterschiedlichen landesspezifischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und entsprechend bei der Produktentwicklung umzusetzen. „Im Umgang mit dem Thema Teilhabe ist die Bereitschaft zu Selbstreflexion und zum Perspektivwechsel von großer Bedeutung“, betont Andrea Wisotzki, die Projektkoordinatorin. , Weitere Projektinformationen in der E+PRP-Datenbank …

Story

KOSMO_POLIS

Job-Shadowings für partizipatives Lernen

[…] Europäische Aktivitäten, Lernorte: Sprachschule und Theater Weltgewandt, das Institut für interkulturelle politische Bildung e. V. mit Sitz in Berlin-Marzahn, verfügt über ein breites Spektrum: Es lädt zu DIALOGCafés, Theaterprojekten, Seminaren zu wirtschaftlicher Allgemeinbildung und zur Diskussion aktueller gesellschaftlicher Themen ein. , In europäischen Kooperationen werden Materialien zur sozioökonomischen Bildung, zu Wahrnehmungen von Geschichte, Klimawandel und ökologischen Fragen, Digitalisierung und weiteren Themen entwickelt. Die Angebote richten sich an Menschen unterschiedlichster Herkunft und verschiedener Einkommen, Lebensstile und (politischer) Auffassungen mit dem Ziel, Aufklärung, Debatte und Empowerment zu fördern, sodass Teilnehmende mitreden können und sich für Demokratie und Gemeinsinn in ihrem Umfeld engagieren. Um dieses Portfolio weiterzuentwickeln, benötigen Mitarbeitende Anregungen und geeignete Qualifizierungsangebote: Das Erasmus+-Projekt „KOSMO_POLIS“ setzt hier an und ermöglicht es, pädagogische Kompetenzen der bei weltgewandt Mitwirkenden auszubauen. Zwei von ihnen bildeten sich beim Fremdsprachenlehren und der freien Theaterarbeit weiter. Sie erprobten während mehrwöchiger Job-Shadowings neue Methoden der teilnehmendenorientierten Bildungsarbeit. , Bei der „Associazione di promozione sociale Asinitas Aps“ in Rom lernte Alisa Jordan eine Sprachschule für Migrantinnen und Migranten und Geflüchtete kennen, die Bildung mit sozialer Betreuung verbindet. Der intensive persönliche Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden geschieht hier auf Augenhöhe, und die Lebens- und Migrationswege der Menschen werden in den Unterricht einbezogen. Beispielsweise werden neue Vokabeln praxisnah beim Erstellen von Einkaufslisten gelernt. Manuelle und kreative Tätigkeiten, Spiele, Tanz und Gesang sowohl im Sprachunterricht als auch in Theaterworkshops und Handarbeitskursen stimulieren das Lernen. Hinzu kommt die Begleitung zu Sozial- und Gesundheitsdiensten, Schwangerschaftskursen sowie Bildungs- und Rechtsberatung. Die Zugewanderten werden motiviert, ihre Migrationserfahrung als Quelle zu betrachten, aus der sie für ihre Zukunft schöpfen können. Jordan lässt diese interaktiven, alltagsbezogenen und doch spielerischen Methoden nun in die Gestaltung der DIALOGCafés einfließen. Sophia Bickhardt, Leiterin von weltgewandt und Co-Trainerin von Theaterprojekten, tauchte in die Welt des professionellen Theaters ein. Während ihres Job Shadowings mit der Compagnie DUANAMA in Marseille war es besonders eindrücklich, ein Stück von und mit ehemals obdachlosen Menschen zu entwickeln. Höhepunkt ihres zweiten Job Shadowings beim DAH Teatar in Belgrad war das Festival „Arts and Human Rights“. Bickhardt kam in Kontakt mit Schauspielerinnen und Schauspielern sowie Theatermacherinnen und Theatermachern. In Workshops konnte sie Methoden in Anlehnung an Jerzy Grotowski erproben: Viel Körperarbeit, konzentriert in der gesprochenen Sprache. Die Übungen regten dazu an, authentisch zu sein und so Entfremdung zu überwinden. Die Beteiligten kamen sich näher und erfuhren, wie Theater mit seinen Formen des Selbstaus drucks es erlaubt, Inhalte zur Sprache zu bringen, die mitunter schwer sagbar sind. Die vielfältigen Anregungen durch die Job Shadowings fließen nun sukzessive in die Bildungsarbeit von weltgewandt ein und bieten Stoff für neue Ideen und Projekte. …

Nach oben scrollen