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[…] Schwerpunktthema dieses Heftes ist das Europäische Leistungspunktesystem in der Berufsbildung (ECVET), das die Anrechnung von im Ausland während einer Aus- oder Weiterbildung erworbenen Teilqualifikationen erleichtern soll. Die Verabschiedung des entsprechenden Rahmenkonzeptes wird im Frühjahr 2009 erwartet. Erik Heß von der NA beim BIBB stellt in einer in dieser umfassenden Form bislang erstmalig vorliegenden Zwischenbilanz diejenigen LEONARDO DA VINCI-Projekte vor, die sich dem Thema ECVET im weiteren Sinne in den vergangenen Jahren gewidmet haben. Kurz präsentiert werden auch die Innovationstransferprojekte der Antragsrunde 2008, deren Ziel mehr Transparenz in Bezug auf berufliche Qualifikationen und Kompetenzen ist. Dass das Thema brandaktuell bleibt, beweisen die nationalen Prioritäten der Ausschreibungsrunde 2009. In einem Interview erläutert Thomas Mann, Mitglied des Europäischen Parlaments, was für ihn und seine europäischen Parlamentskolleginnen und -kollegen bei der Konzeption von ECVET besonders wichtig war. Darüber hinaus stellt das Heft ausführlich die neuen Aktionen und Projekttypen im Programm für lebenslanges Lernen sowie die aktualisierten Förderschwerpunkte des Aufrufs 2009 im Programm LEONARDO DA VINCI vor. Wie gewohnt finden Sie ferner Projektberichte und außerdem Informationen zur europäischen Zusammenarbeit sowie zur Internationalisierung der Berufsbildung allgemein. Aus aktuellem Anlass ist dieser Journalausgabe ein achtseitiger Beihefter zum Europäischen Sprachensiegel 2008 beigefügt. Sie interessieren sich für diese Publikation? Dann schicken Sie eine E-Mail an katsch[at]bibb(dot)de und wir schicken Ihnen die PDF-Version zu. …

[…] Schwerpunktthema dieses Heftes sind die Empfehlungen des Innovationskreises Weiterbildung (IKWB) zur Zukunft der Weiterbildung und zum Lernen im Lebenslauf. In getrennten Interviews befragten wir zwei Mitglieder dieses von Bundesministerin Schavan ins Leben gerufenen Expertenkreises zu ihrer Einschätzung. Für Prof. Dr. Rita Süssmuth spielt der ganzheitliche Ansatz der Weiterbildung eine große Rolle; sie fordert die bessere Ausschöpfung aller Potenziale und das Zusammenwirken aller relevanten Akteure. Auch für Prof. Dr. Reinhold Weiß vom Bundesinstitut für Berufsbildung sind die Grenzen zwischen den Bildungsbereichen fließend; das Lernen im Lebenslauf beziehe formelles und informelles Lernen, berufliche und allgemeine Weiterbildung ein. Mit welchen konkreten Maßnahmen die Bundesregierung auf die Empfehlungen des IKWB reagiert, erfahren Sie im Beitrag von Corinna Maria Brüntink, Leiterin des Referats Lebenslanges Lernen im Bundesbildungsministerium. Des Weiteren finden Sie einen Überblick über die Antragsrunde 2008, erste Einschätzungen zu den Programmänderungen sowie Informationen aus der praktischen Projektarbeit. Aus aktuellem Anlass sind dieser Journalausgabe zwei vierseitige Beihefter (deutsche und englische Version) zur neuen europäischen Projekt- und Produktdatenbank ADAM beigefügt. Sie interessieren sich für diese Publikation? Dann schicken Sie eine E-Mail an katsch[at]bibb(dot)de und wir schicken Ihnen die PDF-Version zu. …

[…] In einem Interview macht Bundesbildungsministerin Annette Schavan deutlich, welche bildungspolitischen Erwartungen mit dem Programm verbunden sind. Susanne Burger, zuständige Referatsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, ordnet das Programm in den europäischen und nationalen bildungspolitischen Kontext ein. Weitere Artikel informieren Sie über die Einzelprogramme COMENIUS, ERASMUS, LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG sowie praktische Fragen der Durchführung. Dieses Journal stellt damit eine aktuelle Basisinformation über das neue EU-Bildungsprogramm dar. Beiträge: Nachgefragt: Interview mit Bundesministerin Annette Schavan Auf dem Weg zum europäischen Bildungsraum Bildung aus einer Hand COMENIUS: Ein optimistischer Blick in die Zukunft ERASMUS: Die Erfolgsgeschichte geht weiter GRUNDTVIG: Kontinuität in der Erwachsenenbildung LEONARDO DA VINCI: Zwischen Kontinuität und Wandel Entbürokratisierung - nicht nur ein Schlagwort Von der Idee zum Projekt Sie interessieren sich für diese Publikation? Dann schicken Sie eine E-Mail an katsch[at]bibb(dot)de und wir schicken Ihnen die PDF-Version zu. …

[…] Das Pflegeberufegesetz sieht zahlreiche Änderungen für die Pflegeausbildungen vor. Bundeseinheitliche Rahmenpläne dienen den Ländern, Bildungsträgern und Pflegeschulen nun als Orientierung für die Entwicklung der Curricula und Ausbildungspläne. Zudem enthält das Gesetz u.a. auch Regelungen zur hochschulischen Erstausbildung und zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse. Die BWP-Ausgabe geht der Frage nach, wie sich durch diese Neuerungen die Qualifizierung in der Pflege verändern wird und wie die praktische Umsetzung begleitet werden kann. …

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Think Twice!

Ökologische Nachhaltigkeit im Projektmanagement

[…] Checkliste, Schatzkiste, Stresstest, Lernpfad, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Die europäische Gesellschaft hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die digitale Innovation voranzutreiben. Erasmus+-Projekte unterstützen diese Ziele, indem sie ökologisch nachhaltig, sozial und digital handeln. Aber wie gelingt ein ökologisch nachhaltiges Projektmanagement? , Die Strategische Kooperationspartnerschaft „Think Twice!" gibt auf diese Frage Antworten mit zwei Tools, die Projektmanagerinnen und Projektmanagern aufzeigen, wie man bereits mit kleinen Schritten ein Projekt nachhaltiger gestalten kann. Die Tools, eine Schatzkiste und ein Selbsttest helfen dabei, nachhaltige, soziale und digitale Prinzipien in den Projektmanagementprozess zu integrieren und die ökologische Nachhaltigkeit im Projektvorhaben stärker zu berücksichtigen. Beispiele aus guter Praxis bieten darüber hinaus einen kritischen Vergleich mit dem eigenen Vorhaben. Die Reflexion beginnt mit einer Checkliste: Die Projektmanagerinnen und Projektmanager überprüfen zunächst, wo sie gerade stehen: Werden bei der Entwicklung des Vorhabens bereits umweltfreundliche Alternativen berücksichtigt? Wie werden sie berücksichtigt? Zur Checkliste , In der Schatzkiste finden sich mehrere Beispiele guter Praxis für ein ökologisch nachhaltiges Projektmanagement. Diese Beispiele orientieren sich am Projektzyklus und sind gegliedert in vier Ebenen: Management, Umsetzung, Verbreitung und Bewertung. Die vorgestellten Beispiele sind immer nach dem gleichen Muster aufbereitet: Zunächst wird das Ziel vorgestellt, das mit der Maßnahme erreicht werden soll, und mit einem grünen Wert-Indikator hinterlegt. Anschließend wird die Maßnahme genauer erläutert und dabei die Vorteile, aber auch potentielle Schwierigkeiten aufgezeigt. Weiterführende Links runden dann das jeweilige Beispiel ab. Die gesammelten Tipps reichen von der Datenverwaltung über Kommunikation bis hin zur Veranstaltungsplanung. Diese Tipps aus der Praxis sollen dabei helfen, das Bewusstsein für den ökologischen Fußabdruck von Projekten zu schärfen und grüne Praktiken umzusetzen. Die Schatzkiste soll auch das kritische Denken anregen und ermöglichen, reflektierte Entscheidungen im Rahmen der Möglichkeiten zu treffen. Denn es gibt kein Allheilmittel, um den weltweiten Herausforderungen für den Umweltschutz erfolgreich zu begegnen. Aber auch im Projektmanagement können Vor- und Nachteile einer Handlung abgewogen und Entscheidungen für mehr umweltfreundlichere Alternativen getroffen werden. Zur Schatzkiste , Mit dem Stresstest und dem Lernpfad kann das eigene Projektmanagement nach ökologischen Kriterien getestet und der eigene Handlungsrahmen erweitert werden. Der interaktive Stresstest aus 22 Fragen basiert auf der Schatzkiste und gibt eine Antwort auf die Frage: Wie grün ist das Management meines Projekts? Die Fragen reichen von der Organisation einer Veranstaltung, Kaufentscheidungen, Regelung der Raumtemperatur, umweltfreundliche Klauseln in Partnervereinbarungen bis hin zu den angewandten Kommunikationskanälen innerhalb des Partnerkonsortiums. Zu jeder Frage gibt es eine Auswahl aus drei Antwortmöglichkeiten. Basierend auf der gewählten Antwort erhält man einen Kommentar, womit man zur Reflexion der bisherigen Entscheidung eingeladen wird. Mit dem Stresstest überprüft man spielerisch die ökologische Nachhaltigkeit des eigenen Projektmanagements. Die Projektmanagerinnen und Projektmanager bewerten mit Kriterien wie beispielsweise Umweltauswirkung, soziale Verantwortung und Ressourceneffizienz die Nachhaltigkeitsleistung ihrer Projekte. Auf diese Weise werden Bereiche identifiziert, in denen das Projektmanagement mit Blick auf den Umweltschutz und der Bekämpfung des Klimawandels optimiert und dadurch eine noch bessere ökologische und soziale Wirkung erzielt werden kann. Am Ende erfährt man prozentual, wie grün das eigene Projektmanagement ist. Zum Stresstest , Vom Stresstest wird man zu einem individuellen Lernpfad geleitet mit weiteren Informationen und Lernmaterialien zum Thema. Der Lernpfad soll es Projektmanagerinnen und Projektmanagern ermöglichen, ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen zu erweitern. Er basiert auf dem Ergebnis des Stresstests und enthält Themen, bei denen die individuellen Handlungsoptionen noch verbessert werden können. Die Projektmanagerinnen und Projektmanager erhalten außerdem Beispiele für bewährte Methoden aus der Schatzkiste und Möglichkeiten, das Gelernte zu reflektieren und in die tägliche Arbeit zu integrieren. Zum Lernpfad Die Kooperationspartner aus acht Ländern unter der Koordination der Wisamar Bildungsgesellschaft haben im Erasmus+-Projekt "Think Twice!" Tools entwickelt und Beispiele zusammengetragen, die es Projektmanagerinnen und Projektmanagern ermöglichen, ihre Vorhaben auf Nachhaltigkeitsziele hin auszurichten, zu prüfen und so ihren Beitrag für die Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union zu leisten. …

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Demokratie fördern mit internationalen Projekten

Durch Auslandserfahrungen Verantwortung und Zusammenhalt stärken

[…] Qualifizierung „Gedenkstättenpädagogik“, Fortbildung für Schulleitungen, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Mit der Initiative „Demokratie fördern in internationalen Projekten“ (DiP) unterstützt die EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung Arnsberg Berufskollegs in ihrem Regierungsbezirk bei der Umsetzung internationaler Projekte zu Erinnerungskultur und Demokratieförderung. „Berufskollegs sind ideale Orte, um jungen Menschen demokratische Werte, Toleranz und Weltoffenheit näherzubringen. Diese Werte sollten in allen Fächern verankert sein“, betont Ludger Dieckmann, schulfachlicher Dezernent in Arnsberg. , Er verweist darauf, dass es zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Berufskollegs gehöre, diese Werte in das beruflich-ethische Handeln der Auszubildenden zu integrieren. Um nachhaltige Wirkung zu erzielen, sei es essenziell, die Themen systematisch in die Schulentwicklung einzubinden. Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist neben der Plattform „NRW connect extern“, die zahlreiche Ressourcen wie Unterrichtsmaterialien bereithält, die internationale Qualifizierung von Lehrkräften und Schulleitungen. , An der vierteiligen Fortbildung „Gedenkstättenpädagogik“ nahmen 26 Lehrkräfte teil, um methodisches Wissen für internationale Projekte zur Demokratieförderung in der beruflichen Bildung zu erwerben. In den ersten beiden Modulen reflektierten sie die Erinnerungskultur an ihren Schulen, entwickelten Projektideen und erarbeiteten Konzepte zur Integration des Themas in den Unterricht. Das dritte Modul führte sie in die Internationale Begegnungsstätte in Oświęcim, Polen, wo sie eine Woche lang am Job-Shadowing teilnahmen. Der Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz sowie der Austausch mit polnischen Lehrkräften boten ihnen tiefgehende Einblicke in die pädagogische Vermittlung historischer Themen. Sie lernten Methoden kennen, um Schüler/-innen bei der Verarbeitung der Eindrücke zu begleiten und diese Erfahrungen in den Unterricht zu übertragen. Im vierten Modul werteten die Teilnehmenden ihre Erkenntnisse fachlich aus und setzten erste Meilensteine für die Umsetzung eigener Projekte an ihren Schulen. , Parallel dazu erhielten Schulleitungen eine spezialisierte Fortbildung in Kooperation mit dem Institut für Demokratiepädagogik in Eupen, Belgien. Sie erarbeiteten Strategien, um das Thema Demokratiebildung im Schulprogramm zu verankern, und lernten bewährte internationale Ansätze kennen, um Schülerinnen und Schüler gezielt an das Thema heranzuführen. Mit frischen Impulsen und neuen Kompetenzen starteten die Berufskollegs im Regierungsbezirk Arnsberg in das Schuljahr 2023/2024. Das DiP-Team blickt gespannt darauf, welche innovativen Projekte zur Demokratieförderung in den kommenden Monaten entstehen. …

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e-SELLER

Praxisorientiertes Bildungsangebot zur Stärkung der Kompetenzen im elektronischen Einzelhandel

[…] Das Herzstück des Projekts: die e-SELLER Lern-Plattform, Wirkung auf die Berufsbildung und den Einzelhandel, Nachhaltige Nutzung der Projektergebnisse, Interesse geweckt? Im Rahmen des Erasmus+ geförderten Projekts „foStering E-retaiL in ruraL EU aReas“ (e-SELLER) wurde ein praxisorientiertes Weiterbildungsangebot für den Bereich des elektronischen Einzelhandels (E-Commerce) entwickelt. Ziel des Projekts war es, Beschäftigte im Einzelhandel insbesondere in ländlichen Regionen dabei zu unterstützen, digitale Kompetenzen aufzubauen und das Potenzial des Onlinehandels gezielt zu nutzen. Die im Projekt entwickelten Lehr- und Lernmaterialien wurden auf Grundlage konkreter Anforderungen aus der Praxis konzipiert und in eine digitale Lernplattform integriert. Einzelhandelsbeschäftigte, Ausbildungsbetriebe sowie Berufsbildungseinrichtungen sollen auf diese Weise von den Ergebnissen profitieren. , Das Projekt vereinte sechs Partnerorganisationen aus Deutschland, Polen und Griechenland, darunter Berufskammern, Bildungsanbieter und Wirtschaftsakteure, die ihre Expertise in den Bereichen Digitalisierung, Berufsbildung und Regionalentwicklung einbrachten. Aus dieser Zusammenarbeit entstand zunächst ein ausführlicher Bericht zu den derzeitigen Möglichkeiten und Herausforderungen im elektronischen Einzelhandel. Darauf aufbauend wurde ein mehrsprachiges, praxisnahes Weiterbildungsmodul erstellt, welches in eine crossmediale E-Learning-Plattform integriert wurde. , Ein zentrales Merkmal von e-SELLER war die fortlaufende Einbindung der Zielgruppen in allen Projektphasen. Bereits bei der Entwicklung der Inhalte wurden Bedarfe und Erwartungen der Einzelhandelsbeschäftigten, Ausbildenden und Berufsbildungseinrichtungen systematisch erfasst und berücksichtigt. In der Pilotphase testeten Vertreterinnen und Vertreter der Zielgruppen die Lernangebote, gaben direktes Feedback und trugen so zur Optimierung der Materialien bei. Als Nebeneffekt wurde bei den Beteiligten das Interesse am Projekt und der Anwendung der Lernmodule im Berufsalltag gestärkt. Das Schulungsprogramm ist in zwei Themenblöcke „Technologien“ und „Soft Skills“ aufgeteilt, in denen je sechs Aspekte des Onlinehandels behandelt werden. Unter anderem reichen diese vom Einsatz von Virtual Reality oder Künstlicher Intelligenz über Suchmaschinenoptimierung bis hin zu Zeitmanagement und kulturellen Kompetenzen. Die Lernmodule haben den gleichen Aufbau: Nach einer kurzen Einführung werden die Lernergebnisse aufgeführt, die durch einen theoretischen Teil und Erfolgsgeschichten erreicht werden sollen. Zum Abschluss wird der Lernerfolg mit verschiedenen Übungen überprüft. Darüber hinaus wurden E-Cards entwickelt, mit denen konkrete Szenarien durchgespielt werden können. Ergänzt wird dies durch verschiedene Video-Tutorials, beispielsweise wie ein Chatbot eingesetzt werden kann. Basierend auf einem Blended-Learning-Ansatz lassen sich die Inhalte sowohl im Selbststudium als auch in geleiteten Schulungsszenarien vermitteln. Die Projektergebnisse liegen in Englisch sowie in den Partnersprachen Deutsch, Griechisch und Polnisch vor. Die mehrsprachige Projektwebseite erreichte bisher über 96.000 Besucher und wurde durch die Verbreitung über verschiedene Kommunikationskanäle begleitet. Zudem wurde bei der Gestaltung der Projektergebnisse Wert auf eine barrierearme Gestaltung gelegt, sodass die Materialien von möglichst vielen Lernenden genutzt werden können. , Berufsbildungsanbieter erhalten mit dem Trainingsprogramm und der e-SELLER-Plattform ein frei zugängliches, praxisnahes Instrument für digitale Weiterbildung. Einzelhandelsunternehmen und Ausbildende können die Materialien zur Stärkung der digitalen Kompetenzen ihrer Beschäftigten nutzen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere in ländlichen Regionen, fördern. Die drei Dachverbände, die am Projekt beteiligt waren, die Chamber of Commerce and Industry in Katowice (Polen), die Association of Thessalian Industries & Enterprises (Griechenland) und der Westdeutsche Handwerkskammertag (Deutschland)) waren federführend in der Verbreitung und der nachhaltigen Anwendung der Projektergebnisse. Durch ihre Vernetzung mit lokalen Unternehmen, Berufsbildungseinrichtungen und politischen Gremien konnten die entwickelten Materialien zielgerichtet verbreitet und in bestehende Strukturen integriert werden. Im Rahmen des Projekts wurden die Ergebnisse ebenfalls Vertretern aus der Landesregierung sowie dem Europäischen Parlament vorgestellt. Ziel war es, auf die Relevanz digitaler Kompetenzen im Einzelhandel hinzuweisen und Impulse für die Weiterentwicklung bildungspolitischer Strategien zu setzen. Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch die langfristige Integration der Projektergebnisse in reguläre Curricula der Berufsbildung. , In allen drei Ländern werden die entwickelten Inhalte in laufende Weiterbildungsangebote übernommen, in Workshops verwendet und über digitale Plattformen sowie soziale Medien verbreitet. Durch die kontinuierliche Veröffentlichung von Informationsmaterialien sowie die Einbindung in nationale Bildungsnetzwerke wird angestrebt, die Reichweite des Projekts weiter zu erhöhen und die langfristige Wirkung zu sichern. Die Projektergebnisse sind derart aufbereitet, dass diese branchenübergreifend einsetzbar sind. Dadurch könnten sich Synergien mit weiteren Branchen und Bildungsbereichen entfalten, wie beispielsweise für das Handwerk. Insgesamt zeigt e-SELLER, welchen Mehrwert eine engagierte europäische Kooperation trotz verschiedener Herausforderungen im Projektverlauf für die teilnehmenden Organisationen liefert und wie durch die praxisnahen, offen zugänglichen Bildungsmaterialien die digitale Qualifizierung im Einzelhandel gefördert werden kann. , Link zur Lernplattform Link zum LinkedIn-Kanal Weitere Projektinformationen in der E+PRP-Datenbank …

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Mit Krokussen Erinnerungskultur wachhalten

Integrationskursteilnehmende beteiligen sich an Projekt gegen Antisemitismus

[…] Das Krokusprojekt in Rottweil Das Krokusprojekt startete als eine irische Initiative, bei der die HOLOCAUST EDUCATIONAL TRUST OF IRELAND (HETI) jungen Menschen ab 11 Jahren gelbe Krokuszwiebeln zur Verfügung stellte, die sie zum Gedenken an die 1,5 Millionen jüdischen Kinder, die im Holocaust umgekommen sind, und an Tausende anderer Kinder, die Opfer der Gräueltaten der Nazis wurden, an unterschiedlichen Orten in Irland, einpflanzen konnten. , Diese Initiative, die in den Jahren 2017 – 2019 eine Förderung im Rahmen von Europa für Bürgerinnen und Bürger erhielt, wurde inzwischen von vielen Initiativen überall in Europa aufgenommen. Isabel Pierre, Kursleiterin bei der Volkshochschule Rottweil, hatte im Rahmen des Förderprojektes Erasmus+ für Einrichtungen der Erwachsenenbildung mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen ihres Senioren-Englischkurses am Vormittag, mit dem Sprachniveau B1, Dublin besucht. Diese Auslandsfortbildung vertiefte ihre Beziehung zu Irland, als sie von dem „The Crocus Project“ erfuhr. Wieder zurück in der Volkshochschule stellte sie die Idee in ihrem aktuellen Integrationskurs und der Leiterin der Volkshochschule vor. Groß war das Interesse der Teilnehmenden, die zu dieser Zeit am Modul des Integrationskurses „Leben in Deutschland“ teilnahmen. Begeistert bepflanzten am 14. November 2024 Menschen aus unterschiedlichen Ursprungsländern, erzogen in unterschiedlichen Glaubensrichtungen sechs Blumenkästen im kleinen VHS-Gemeinschaftsgärtchen in Rottweil. Mit den im Frühjahr blühenden gelben Krokussen setzen sie ein Zeichen für die gemeinsam gelebten Werte der Religionsfreiheit, der Demokratie, der Menschenrechte und der Hoffnung auf Frieden und Freundschaft. Die gelben Blüten erinnern an den gelben Davidstern, den Juden unter der Naziherrschaft tragen mussten. Der Krokus blüht gegen Ende Januar, rechtzeitig zum Holocaust-Gedenktag (27. Januar). Das Krokusprojekt ist eine greifbare Möglichkeit, Menschen an das Thema Holocaust heranzuführen und sie für die Gefahren von Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren. …

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Geschickt eingefädelt

Nachhaltige Auslandspraktika für angehende Maßschneiderinnen

[…] Gezielte Vorbereitung ist Teil des nachhaltigen Konzepts, Maßschneiderei versus Fast Fashion, Das Praktikum in Vicenza, Die Wirkung von Erasmus+, Abschlussworkshop in Leipzig, Fazit, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Die gemeinnützige Unternehmensgesellschaft CorEdu setzt sich für faire, inspirierende und wirkungsvolle Berufsbildung ein, die Horizonte erweitert, Talente fördert und einen Austausch über Ländergrenzen hinweg ermöglicht. Wie dieser Austausch zwischen zwei europäischen Ländern nachhaltiger und ganzheitlich gestaltet werden kann, erzählen wir anhand der Geschichte, die die drei angehenden Maßschneiderinnen Kyra Schneider, Lisanne Hehl und Julia Ertelt in diesem Jahr erlebt haben. Alle drei absolvieren ihre Ausbildung zur Maßschneiderin kombiniert mit einem Modedesign-Studium in Leipzig und haben 2023 im Rahmen dieser Ausbildung drei Monate in Vicenza, Italien, verbracht. Und wir durften sie auf dieser Reise filmisch begleiten! , Persönlich kennengelernt haben wir Eszter Csepe-Bannert, die Geschäftsführerin von CorEdu im Februar 2023, als wir nach Leipzig gereist sind, um den Vorbereitungsworkshop zu den Auslandspraktika zu filmen. In diesem Workshop ging es ihr und Kerstin Specht, die als Ingenieurin für Bekleidungstechnik die Werkstatt bei CorEdu leitet, darum, das Vorwissen der drei Auszubildenden zum Thema Nachhaltigkeit einzuschätzen und sie für den Aufenthalt in Vicenza zu sensibilisieren. Es war verblüffend für uns zu sehen, auf welchem Niveau die drei jungen Frauen über ökologische, ökonomische und soziale Fragestellungen diskutierten. Etwa über Slow Fashion verglichen mit Fast Fashion, Produktionsketten, weltweite Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltigere Zukunft und vieles mehr tauschten sie sich angeregt aus. Wussten Sie, dass das Leder für unsere Schuhe nicht von den Tieren, die wir für die Nahrung schlachten, stammt? Wir wussten es nicht…. Für uns wurde bereits bei diesem ersten Treffen klar, wie wichtig ein solcher Vorbereitungsworkshop ist, wenn man individuelle Ziele mit den europäischen Zielen des Erasmus+-Programms verknüpfen möchte. , Immer wieder fiel auch die Aussage, dass Maßschneiderei an sich natürlich sehr nachhaltig ist, weil Stoffe zum Teil mehrfach verwendet, ressourcensparend zugeschnitten und vor Ort produziert werden. In Deutschland sind diese Maßschneidereien als Ausbildungsbetriebe sehr rar geworden, weshalb im deutschen Bildungssystem zwischen Theorie und Praxis unterschieden wird. In Italien hingegen suchen sich die Auszubildenden direkt nach der Schule eine Maßschneiderei, in der sie fest angestellt werden und das Handwerk aus erster Hand von A bis Z erlernen. Die Auszubildenden werden als Zugewinn gesehen, um das Handwerk zukunftsfähig zu machen und weiterzugeben. Also, worauf warten? Auf nach Vicenza! , Im Juni 2023 konnten wir gemeinsam mit Eszter Csepe-Bannert und Kerstin Specht die drei Auszubildenden in Italien besuchen, wo sie zu dem Zeitpunkt schon seit mehreren Wochen gemeinsam wohnten und in unterschiedlichen Maßschneiderateliers ihr Praktikum absolvierten. Vermittelt hatte ihnen dieses Praktikum Marta Peruzzo und ihre Kolleginnen und Kollegen von EuroCultura, die seit über 25 Jahren Auslandsaufenthalte mit Erasmus+ durchführen und langjähriger Partner von CorEdu sind. Die drei jungen Leipzigerinnen arbeiteten in sehr unterschiedlichen Arbeitsumfeldern, von kleinen Werkstätten in einer Eins-zu-Eins-Situation mit den Maßschneiderinnen bis hin zu kleinen Betrieben mit mehreren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Ihre Aufgaben konzentrierten sich auf echte Handarbeit und waren sehr mannigfaltig: Stoff zuschneiden, Nähte schließen, Heften, Änderungen vornehmen bis hin zum Pailletten annähen. Das Wiederverwenden von Stoffen, das Schneidern von Einzelstücken nach Maß, die Feinheiten des Handwerks – alle diese Fähigkeiten waren Neuland für Kyra, Lisanne und Julia. Alle drei berichten, dass sie ihre Fingerfertigkeiten verbessern konnten und einen anderen Blick für ihr Handwerk entwickelt haben. Zudem kannten sie aus Deutschland diese Ausbildungssituation vor Ort in einer Werkstatt nicht, da es hier kaum noch Maßschneidereien gibt, weshalb die Ausbildung an der Berufsschule erfolgt. In Italien konnten sie erleben, wieviel Wertschätzung ihre Rolle in der Werkstatt erfuhr und wie wichtig Maßschneiderei für einen nachhaltigen Umgang mit Bekleidung ist. , Auch für uns war selten so offensichtlich, auf wie vielen Ebenen Erasmus+ ein großartiges Bildungsprogramm ist. Neben den neu erlernten beruflichen Skills haben die Leipzigerinnen Italienisch gelernt, kulinarische Erfahrungen gemacht und die historischen Städte Verona, Venedig und Vicenza erobert. Besonders aber haben die Augen der drei geleuchtet, wenn sie uns von Herausforderungen berichtet haben, die das Verlassen der Heimat für mehrere Monate mit sich bringt. Beispielsweise die Wohnungssuche gestaltete sich extrem schwierig, aber gerade das Bewältigen solcher Hindernisse, das Nicht-Aufgeben, das Weitermachen trotz Rückschlägen hat die drei Frauen wachsen lassen. Wenn ein junger Mensch sich nach dem Auslandsaufenthalt vorstellen kann, diesen zu wiederholen, selbst eine Maßschneiderei zu leiten oder als Chefin ihren Angestellten unbedingt Kaffeepausen zu verordnen wie es die italienische Chefin getan hat, dann ist die Wirkung wohl unbestritten. , Auch beim Abschlussworkshop im Anschluss an das Praktikum in Leipzig waren diese Eindrücke noch sehr lebendig. Hatten die drei jungen Frauen beim Vorbereitungsworkshop mit theoretischem Wissen über nachhaltige Stoffe, Materialien und Verarbeitungsarten geglänzt – inzwischen hatten sie gelernt, wie nachhaltig der Beruf der Maßschneiderin ist. Mit Stoffen sorgfältig umgehen, abgelegte Kleidung wieder verwerten, Ressourcen nicht verschwenden – diese Prinzipien haben sich bei ihnen eingebrannt. Auch wenn die Tätigkeiten vielleicht zum Teil eintönig oder anstrengend waren, wie stundenlang Pailletten annähen, so wissen sie doch, wofür sie es getan haben, wenn das einzigartige Haute-Couture-Kleid dann in Rom auf dem Catwalk vorgeführt wird und über 1000 Pailletten im Licht funkeln. , Zusätzlich zum Workshop steht auch die sorgfältige Nachbereitung der Auslandsaufenthalte für den allumfassenden Aspekt der Nachhaltigkeit, nachzulesen in dem Interview , das Eszter Csepe-Bannert mit Kerstin Specht über die Sicht einer Ausbilderin auf das Praktikum geführt hat. Zusätzlicher Wissenstransfer erfolgt durch ein schriftliches Konzept gemäß EQAVET , der Europäischen Qualitätssicherung in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, welches die einzelnen Schritte des Projekts verdeutlicht, Erfolge darstellt und zum nachahmen aufruft. Eszter Csepe-Bannert und allen Mitwirkenden an diesem vorbildlichen Projekt gilt unser herzlicher Dank! …

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Arbeit mit Familien mit Suchtproblemen

Qualifizierung macht den Unterschied

[…] Erfahrungen weiterdenken, Weitere Nutzung der Projektergebnisse, Interesse geweckt? Die Situation von Familien mit Suchtproblemen ist herausfordernd. Die Familien sehen sich mit sozialen Barrieren konfrontiert, und insbesondere deren Kinder sind gefährdet, selbst psychische Gesundheitsprobleme oder eine Suchtkrankheit zu entwickeln. Das spiegelt sich auch in der Betreuung dieser Familien wider. Eine umfassende Weiterbildung der Mitarbeitenden der einschlägigen Hilfesysteme ist daher erforderlich, um den Familien die bestmögliche Unterstützung zu bieten. , Da Sucht die ganze Familie betrifft, arbeiten mehrere Hilfesysteme mit diesen Familien, wie beispielsweise die Jugend- und Suchthilfe genauso wie die Schule und das Gesundheitswesen. Hier setzt das Projekt der kleineren Partnerschaft „Working with families with addiction issues - Qualification makes the difference!“ an. Es entwickelte – zusammen mit betroffenen Familien – ein Curriculum für alle Organisationen, die Weiterbildung für Fachkräfte im Bereich der Sozialen Arbeit anbieten. Von diesem Curriculum können nicht nur Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, sondern auch Psychologinnen und Psychologen, Erzieherinnen und Erzieher, Pflegekräfte und Mitarbeitende in Jobcentern profitieren. Das Konsortium unter der Koordination des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe hat das Projekt gemeinsam mit acht Partnereinrichtungen aus Belgien, Griechenland, Finnland, Italien, Lettland, Portugal, Spanien und Tschechien umgesetzt. Neben dem Kommunalverband umfasst das Konsortium eine Stiftung, ein wissenschaftliches Institut, ein kleines und mittelständisches Unternehmen, zwei Nichtregierungsorganisationen und je eine lokale, regionale und nationale öffentliche Einrichtung. , Diesem Projekt ging ein Vorgängerprojekt mit dem Titel „make the difference“ (welches das Konsortium in Rahmen des CERV-Programms Citizens, Equality, Rights and Values programme overview - European Commission, durchgeführt hat) voraus. Dabei zeigten sich Lücken, die sie mit dem aktuellen Erasmus+ Projekt schließen wollten. Der Fokus des Vorgängerprojektes lag auf der verstärkten Kooperation zwischen den Betreuenden von Suchtkranken und der Jugendfürsorge. In diesem Projekt soll darauf aufbauend ein Curriculum unter Einbezug von betroffenen Familien erstellt werden. Das Curriculum dient der Unterstützung von Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen des Sozial- und Beratungssystems und möchte dadurch die Arbeit mit den suchtbelasteten Familien verändern und verbessern. Darüber hinaus soll die Fachlichkeit der Hilfeeinrichtungen erhöht und die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Einrichtungen intensiviert werden. Das Material kann von Lehrkräften zur Schulung von Fachkräften und Mitarbeitenden von Hilfseinrichtungen, vor allem im Gesundheits-, Schul-, Sozial- und Kinderschutzsektor, verwendet werden. Für die Entwicklung und als Grundlage des Curriculums wurden die Erfahrungen und Bedürfnisse von betroffenen Familien aus den beteiligten neun EU-Staaten mithilfe von Interviews erhoben, um ein möglichst vielschichtiges Bild zu generieren und Beispiele darzustellen. Dabei wurden Interviews mit Fachkräften, die mit den betroffenen Familien in ihrer täglichen Arbeit zu tun haben, ebenso einbezogen wie Erfahrungen von betroffenen Familien selbst. , Es wurden sieben Module entwickelt. Jedes Modul ist in sich abgeschlossen und kann daher auch einzeln genutzt und gelehrt werden. Es wird jedoch empfohlen, die Module der Reihe nach zu absolvieren. Die ersten beiden Module „Sucht in der Familie“ und „Verstehen von Sucht“ bilden zusammen den Bereich Kenntnis und Hintergrund. Die darauffolgenden Module „Kommunikation mit Familien mit Suchtproblemen“, „Elternfokussierte Unterstützung“ und „Unterstützung von Kindern“ spiegeln den Schwerpunkt Kompetenzen und praktischer Ansatz wider. Diese werden ergänzt durch die Module „Integrierte Ansätze und Vernetzung“ sowie „Selbstfürsorge und Burnout-Prävention für Fachkräfte“. Im Vorfeld der Module werden vier verschiedene Szenarien bzw. betroffene Familien mit ihren jeweiligen Herausforderungen vorgestellt, anhand derer die Modulinhalte erarbeitet werden. Die Module umfassen jeweils einen Überblick über die Lernziele und die Inhalte, sodann den eigentlichen Inhalt, eine Anleitung für die Lehrkraft und ergänzende Materialien. Am Ende des Curriculums finden sich Hinweise der Projektgruppe zur langfristigen Verankerung der Lerninhalte. Ein Teilnehmender der Abschlusskonferenz hat die Ergebnisse des Projektes für „[s]eine Arbeit mit jungen Menschen [als] wirklich hilfreich“ eingeschätzt. Durch die im Curriculum verlinkte projektbegleitende Online-Umfrage zur Nutzung des Curriculums sammelt das Konsortium durchgehend Rückmeldungen von Nutzenden und entwickelt das Material weiter. , Die Partnerschaft stellt einen Querschnitt aus Nord-, Mittel- und Südeuropa dar und hat in diesen Ländern die erstellten Projektergebnisse bereits durch umfangreiche Verbreitungsmaßnahmen bekannt gemacht. Die Partnereinrichtungen planen den Einsatz des Curriculums für die zukünftige Nutzung in den Aus- und Fortbildungen von Suchtberatenden und für die Schulung von Kinderschutzdiensten. Die Inhalte des Curriculums können dabei flexibel genutzt und bei Bedarf für Schulungen oder spezifische Kontexte, wie beispielsweise für den Justizvollzug, den Kinderschutz oder die Ausbildung von Lehrenden, übersetzt und implementiert werden. In Belgien dienen die Inhalte des Curriculums als flexible Grundlage für die bedarfsgerechte Fortbildung von Fachkräften und Organisationen, u.a. im Justizvollzug. In Finnland wurde das Curriculum in Trainings mit Kinderschutzdiensten integriert. Auch in Italien, Tschechien und Lettland werden Teile des Curriculums in der Ausbildung für Lehrende und Sozialarbeitende genutzt. Portugal arbeitet an einer landesweiten Verbreitung in Kooperation mit Fachstellen und Ministerien. Sowohl die beteiligten Organisationen als auch andere Organisationen und Institutionen bzw. Bildungsanbieter profitieren von dem entwickelten Curriculum. Das Konsortium plant für die Weiterentwicklung der erstellten Inhalte einen weiterführenden Antrag. , Weitere Projektinformationen in der E+PRP-Datenbank Das Projekt wurde im September 2025 in Berlin beim Deutschen Suchtkongress und auf der European Society for Prevention Research präsentiert …

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