[…] Im Jahr 2017 hat die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) alle Projektnehmer der Antragsrunde 2014, die eine Förderung für ein Erasmus+-Projekt in der Berufs- oder Erwachsenenbildung erhalten haben, nach der Wirkung des durchgeführten Projekts auf die Organisationsebene befragt. Ziel dieser Befragung war es, zu erfahren, wie die institutionelle Wirkung eines Erasmus+ Projekts einzuschätzen ist. Die vorliegende Auswertung präsentiert die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage zum Impact von Mobilitätsprojekten im berufsbildenden Sektor. Sie gibt Aufschluss darüber, wie Projektträger selbst die Wirkung eines solchen Projekts für ihre Organisationsentwicklung einschätzen und welche institutionellen Lernprozesse dadurch angeregt bzw. fortgeführt werden. …
[…] Innovative Lernräume schaffen - Teilhabe ermöglichen Innovative Lernräume eröffnen neue Zugänge zu Bildung und orientieren sich stärker an den Lebenswelten und Bedürfnissen der Lernenden. Lernen findet dabei nicht nur in klassischen Kursräumen statt, sondern auch an alltäglichen, digitalen, sozialen oder internationalen Lernorten. Gerade für Menschen mit Grundbildungsbedarf oder anderen Zugangsbarrieren können niedrigschwellige und flexibel gestaltete Lernangebote dazu beitragen, Hemmschwellen abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung greift dieses Thema auf und setzt sich dafür ein, Lernräume inklusiver, lebensweltorientierter und vielfältiger zu gestalten. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Innovative Lernräume an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung Wie innovative Lernräume konkret aussehen können, zeigt die Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung des Landesverbands der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins. Vier Kursteilnehmende reisten gemeinsam mit Begleitpersonen für eine Woche nach Malmö und sammelten dort neue Lern- und Alltagserfahrungen. Durch den Besuch einer schwedischen Partnerschule, Begegnungen vor Ort und die intensive persönliche Begleitung wurde Europa selbst zum Lernraum. Eine Lernvereinbarung in einfacher Sprache sowie eine sorgfältige Vorbereitung halfen dabei, Zugangsbarrieren abzubauen. Das Projekt verdeutlicht damit, wie Erasmus+ neue, internationale Lernräume eröffnet, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit stärkt und Menschen mit Grundbildungsbedarf neue Möglichkeiten gesellschaftlicher und europäischer Teilhabe bietet . Damit knüpft es unmittelbar an die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung im Schwerpunktthema Innovative Lernräume an. Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung Hier alles über das Projekt erfahren …
[…] Innovative Lernräume Erwachsenenbildung braucht neue, kreative Wege, um Menschen zu erreichen und zum Lernen zu motivieren. Innovative Lernumgebungen schaffen dafür passende Zugänge. Dabei verbinden sie neue Lernformate mit vertrauten Lernorten und digitalen Möglichkeiten. Eine gezielte analoge und digitale Ansprache hilft zudem, Menschen mit Grundbildungsbedarf einzubeziehen. So wird Lernen für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich, attraktiv und alltagsnah. Lernräume neu denken Innovative Lernumgebungen eröffnen Erwachsenen neue, flexible und lebensnahe Zugänge zum Lernen. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel geeigneter Orte, zeitgemäßer didaktischer Formate, digitaler Möglichkeiten und verlässlicher sozialer Beziehungen. Damit reagieren sie auf die Vielfalt erwachsener Lernender, die unterschiedliche Erfahrungen, Bedürfnisse, Lebenssituationen und Motivationen mitbringen. Klassische Unterrichtsformate allein reichen deshalb häufig nicht aus, um dieser Vielfalt gerecht zu werden und alle zu erreichen. Das gilt besonders für Menschen zu erreichen, die bislang nur selten an Weiterbildung teilnehmen. Innovative Lernumgebungen verbinden daher sinnvoll analoge und digitale Elemente. Sie ermöglichen Lernen an unterschiedlichen Orten. Dies kann im Kursraum, online, im sozialen Umfeld oder am Arbeitsplatz stattfinden. Zu berücksichtigen sind neben technischen Anforderungen auch die sozialen und emotionalen Dimensionen des Lernens. Entscheidend ist außerdem, dass die Angebote leicht zugänglich sind und sich an den Lebens- und Arbeitswelten der Lernenden orientieren. So entstehen Räume, in denen Lernende ihre Kompetenzen weiterentwickeln können. Zugleich sollen sie Lernen als positiven und selbstbestimmten Prozess erleben. Europäische Einordnung des Themas Die Neue Europäische Agenda für Erwachsenenbildung 2021–2030 bildet den zentralen Rahmen für die Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung. Sie soll die Teilnahme am formalen, nichtformalen und informellen Lernen erhöhen. Dafür setzt sie auf leichtere Zugänge, flexible Lernmöglichkeiten und eine stetige Weiterentwicklung der Qualität der Angebote. Im Mittelpunkt stehen Chancengerechtigkeit, Inklusion und Lernerfolg sowie der digitale und grüne Wandel. Damit stärkt sie das Recht auf lebenslanges Lernen, das in der Europäischen Säule sozialer Rechte verankert ist . Innovative Lernumgebungen können dazu beitragen, indem sie Barrieren abbauen und unterschiedliche Lernwege eröffnen. Besonders benachteiligte Gruppen sollen so besser erreicht werden. Ziel ist, dass bis 2030 jährlich mindestens 60 Prozent der Erwachsenen in der EU an Weiterbildung teilnehmen. Dafür müssen Lernangebote stärker in den Lebens- und Arbeitswelten ansetzen. Diese Angebote sollen Orientierung bieten und Lernen zeitlich, räumlich und didaktisch flexibler machen. Projektbeispiele aus Erasmus+ Die Schwerpunktthemen der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung greifen zentrale Herausforderungen und Entwicklungen der Erwachsenenbildung auf – von Future Skills und digitalem Wandel über innovative Lernräume bis hin zu Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Wie diese Themen in der Praxis umgesetzt werden können, zeigen ausgewählte Erasmus+-Projekte und Mobilitäten . Die Beispiele geben Einblicke in konkrete Ansätze, Methoden und Erfahrungen aus der europäischen Bildungsarbeit und machen sichtbar, wie europäischer Austausch dazu beiträgt, die Ziele der Agenda mit Leben zu füllen. Hier gehts zum Projektbeispiel Aktivitäten der NKS Europäische Agenda Erwachsenenbildung Im Themenschwerpunkt „Innovative Lernumgebungen“ macht die NKS neue Formen der Ansprache sichtbar und fördert ihren Transfer in die Praxis. Dadurch sollen auch Zielgruppen erreicht werden, die bisher wenig Zugang zur Erwachsenenbildung haben. Die Arbeit der NKS knüpft somit an das europäische Anliegen an, eine Kultur des lebenslangen Lernens für alle zu fördern. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Die NKS führt die europäische und nationale Vernetzung der vergangenen Jahre fort. Dazu arbeitet sie im europäischen Cluster „Innovative Learning Environments in Adult Education“ mit. Dort unterstützt sie den Austausch guter Praxis und den Transfer erfolgreicher Ansätze. Besuche von Lernorten und Gespräche mit Fachleuten geben dabei Einblicke in unterschiedliche Lernumgebungen. Ergänzend zeigt die Dokumentation guter Praxis, wie kommunale, soziale und betriebliche Partner gemeinsam neue Lernmöglichkeiten schaffen können. Ein von der NKS durchgeführter Study Visit zum Lernen am Arbeitsplatz bot europäischen Expertinnen und Experten Einblicke in arbeitsplatzbezogenes Lernen, duale Ausbildung und Erwachsenenbildung in Deutschland. Im Rahmen dieser Veranstaltung besuchten die Teilnehmenden auch Orte gemeinsamen Lernens. Ein wichtiger Meilenstein war 2025 die Fachtagung „Lernräume in der Grundbildung gestalten“ in Göttingen. Die NKS richtete sie gemeinsam mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen (AEWB) aus. Fachleute aus Deutschland und Europa diskutierten, wie sich analoge und digitale Lernräume gestalten lassen. Dabei ging es um niedrigschwellige, lebensnahe Angebote, die sich mit vertretbarem Aufwand umsetzen lassen. Im Mittelpunkt standen Lernorte und Kooperationen vor Ort sowie eine am Menschen orientierte Digitalisierung. Darüber hinaus behandelte sich Tagung den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Grundbildung, europäische Mobilität und die Beteiligung der Lernenden. In der Förderperiode 2026/2027 legt die NKS den Fokus auch auf aufsuchende Bildungsarbeit im Sozialraum. Gemeinsam mit Akteuren aus Praxis, Politik und Forschung sollen innovative Lernumgebungen und Bildungswege weiterentwickelt werden. Im Blick stehen dabei non-formales, intergenerationelles und interkulturelles Lernen. Zudem sollen europäische Praxisbeispiele und Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im Jahr 2027 ist eine europäische Fachkonferenz geplant. Hier soll die Debatte über Grundbildung, Teilhabe und innovative Lernumgebungen weitergeführt werden. Dabei wird auch die Frage im Mittelpunkt stehen, wie bislang schwer erreichbarer Zielgruppen besser angesprochen werden können. Weiterführendes Material EPALE Themenwoche: Innovative Lernorte in der Grundbildung Auf der Elektronischen Plattform für Erwachsenenbildung finden Sie gesammelte Ressourcen aus der Themenwoche: Innovative Lernorte in der Grundbildung Zu EPALE wb-web Themennetz: Lernorte Das Themennetz Lernorte bietet ein großes Repertoire an Beiträgen und gezielt praktische Materialien zum Thema Hier geht es zum Themennetz „Auf ein Wort“: Transformation braucht Kompetenzen In diesem Beitrag der Gesprächsreihe zu aktuellen Herausforderungen in der Erwachsenenbildung kommt Oksana Janzen, Programmbereichsleiterin für Alphabetisierung, Grundbildung und Zweiter Bildungsweg bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) Niedersachsen, zum Thema “Innovative Lernumgebungen” zu Wort. Zum Interview auf EPALE …
[…] In diesem englischsprachigen Online-Magazin haben die nationalen Koordinator*innen der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung aus Belgien-Flandern, Zypern, der Tschechischen Republik, Estland, Deutschland, Ungarn, Island, Irland, Lettland, den Niederlanden, der Slowakei, Slowenien, Schweden und der Türkei repräsentative Beispiele innovativer Lernräume zusammengefasst. Dabei wurden solche Beispiele hervorgehoben, die Räume, Lernende, Themen und innovative Ansätze zusammenbringen. Das Magazin bietet darüber hinaus Einblicke in die Aktivitäten der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung auf nationaler Ebene, die zur Gestaltung der nationalen Erwachsenenbildung beitragen. …
[…] Unser Arbeitsalltag, Unsere Highlights Auslandsaufenthalte sind für alle möglich. Wie das Gelingen kann, erzählt Martin Karpiel, der als Betreuer des Wertkreis Gütersloh mit fünf Menschen mit Handicap unterwegs war. Zu Besuch waren sie in der ZSS Gedansk II, einer inklusiven Schule im polnischen Danzig. , Nach unserer Ankunft in Danzig und einer Verschnaufpause im Hotelzimmer wollten die Teilnehmenden als Erstes ans Meer. Dort wurden direkt die Schuhe ausgezogen und alle haben sich getraut mit den Füßen ins Wasser zu gehen. Beim anschließenden Spaziergang hat ein Teilnehmer gesagt, wie schön es doch ist, endlich echten Sandstrand zu spüren. Ich weiß nicht, ob alle unsere Teilnehmenden schon mal das Meer gesehen haben, aber allein diese glücklichen Gesichter waren für mich schon die Reise wert. , In der Schule angekommen, haben unsere Teilnehmenden ihre Arbeitsaufgaben zugewiesen bekommen. Die Arbeitsaufteilung in der Schule war klar strukturiert. Unsere einzige Teilnehmerin hospitierte bei einer Lehrerin im Unterricht vor Ort. Dort wurden Aktivitäten für die nächste Woche besprochen und organisiert. Auch Bürotätigkeiten gehörten zu ihrem Aufgaben. Der Teilnehmer, der bei uns in der Bäckerei tätig ist, konnte sein Können unter Beweis stellen. Er hat zum Beispiel gemeinsam mit einer Schulklasse einen Rhabarberkuchen zubereitet, der im Anschluss im Kiosk verkauft wurde. Dabei wurde der Kuchen ohne maschinelle Hilfsmittel, wie Handrührgerät oder Thermomix, zubereitet. Ein anderes Mal gab es russischen Zupfkuchen. Die erforderlichen Mengen sorgten anfangs für Verwirrung, da für 30 Leute gebacken wurde. Aber alles klappte wie am Schnürchen und der Kuchen kam sehr gut an. In der Zwischenzeit haben die anderen Teilnehmer ihre Arbeit draußen erledigt. Rasenmähen und die Pflege der Sportplätze gehörte zu ihren Aufgaben. Am ersten Tag befreite die Gruppe beispielsweise die Kanten der Tennisplätze vom Rasen. In der zweiten Woche unterstützten die Teilnehmenden den Hausmeister beim Bau und der Lackierung von Möbeln. Die Teilnehmenden wurden an die Maschinen herangeführt. Sie schliffen Holzleisten für Tische ab und durften anschließend die Leisten zu einem Tisch zusammen hämmern. Alle dort hergestellten Möbelstücke bestehen aus Paletten, denn viele Dinge werden in der Schule wiederverwertet. Der Hausmeister erzählte uns, dass die Schüler und Schülerinnen vor Ort nur bei ihm mit elektrischen Geräten arbeiten dürften. Beim Technikunterricht in den Schulklassen verzichten die Lehrer auf maschinelles Werkzeug. Denn durch den Umgang mit Schraubendrehern und Hämmern werden die Gelenke beweglicher und die Muskulatur bleibt erhalten. , Ein besonderer Tag unseres Auslandspraktikums war das Sportevent in der Schule. Wir bekamen Sporttrikots, zogen uns um und es ging auch schon los. Wir wurden in fünf Gruppen aufgeteilt und jede und jeder bekam eine Punktekarte für verschiedene Disziplinen. In jeder Disziplin wurde verschiedene Kompetenzen geprüft, wie zum Beispiel Geschicklichkeit, Kraft und Schnelligkeit. Wir hatten alle sehr viel Spaß und die sprachliche Barriere zwischen unseren Teilnehmenden und den polnischen Schülerinnen und Schülern hat sehr schnell kein Hindernis mehr dargestellt. Auch an einem der Wochenenden stand Sport auf dem Programm. Die Schule lud uns ein, an einem wichtigen Fußballspiel der Danziger Mannschaft teilzunehmen. Uns wurde erklärt, dass sich dort ein Projekt damit befasste, Menschen mit Handicap an vielseitigen sportlichen Aktivitäten heranzuführen. In dem Block, in dem wir saßen, waren sowohl Personen mit Handicap, die üblichen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie geflüchtete Menschen aus der Ukraine mit ihren Kindern. Das zu sehen hat uns sehr berührt. Es war ein spannendes Spiel und in der letzten Minute schoss ein Stürmer der Danziger Mannschaft das 3:2. Da lagen wir uns alle in den Armen. Da einige Teilnehmende im Vorfeld den Wunsch geäußert hatten, einen Kletterpark zu besuchen, setzten wir dies am anderen Wochenende um. Wir wurden von den Mitarbeitern in den Umgang mit Karabinern und Seilrollen eingewiesen. Nach einer kleinen Übungseinheit, teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um Parcours unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade zu bestreiten. Alle Teilnehmenden hatten Respekt vor der Sache, was sie aber nicht davon abhielt, es zu versuchen. Sie erfuhren ihre eigenen Grenzen, sowohl physisch als auch psychisch. Am Ende stand nicht der abgebrochene Parcours im Vordergrund, sondern die Tatsache, es überhaupt probiert zu haben. , In unserer Zeit in Danzig waren wir immer wieder beeindruckt, wie viel Liebe die Lehrer und Lehrerinnen in ihre Arbeit stecken und das die Schule sogar als eine Art Jugendzentrum angesehen wird. An jedem Tag in der Woche kann man dort hinkommen und zum Beispiel die Sportplätze nutzen oder sich mit Freundinnen und Freunden treffen. Diese offene Art, die zeitgleich und das Kennenlernen von Jugendlichen mit und ohne Handicap ermöglicht, hat uns gut gefallen. Einem unserer Betreuer, der Kinestheticstrainer ist, fielen Unterschiede im Umgang mit den zahlreichen Rollstuhlfahrern auf. Dabei ging es ihm vor allem um die Transfers, bei denen Menschen aus den Rollstühlen rausgehoben werden. Nach einem angeregten Gespräch zeigte unser Betreuer den polnischen Kolleginnen und Kollegen ein paar Bewegungen, mit denen das Heben weniger belastend für die Rücken der Pflegenden wurde. Die Tipps wurden dankend angenommen. Bei unserem letzten Gespräch mit dem polnischen Schuldirektor haben wir über die Vorteile von Erasmus+ und unserem Aufenthalt gesprochen. Das Ende des Lieds? Unser Gastgeber will nun ebenfalls einen Antrag stellen. Der Erfahrungsaustausch und die Möglichkeiten für die Schüler und Schülerinnen, andere Kulturen kennenzulernen und auch mal über den Tellerrand zu schauen, haben ihn sehr begeistert. Wir haben ihn nach Gütersloh eingeladen, um mit unserer Leitung zu sprechen und die Zusammenarbeit zu festigen. Zum Abschluss wurden wir von dem polnischen Kollegium zu einem Essen eingeladen. Es gab selbst gemachte, polnische Spezialitäten und wir ließen die gemeinsame Zeit Revue passieren, tauschten uns über unsere Erfahrungen aus und schauten uns Bilder der letzten Wochen an. Dabei stand eines außer Frage, wir sind alle dankbar für diese Chance. …
[…] Frau Freiberger, Sie haben an der internationalen Vernetzungsveranstaltung in Brügge teilgenommen. Worum ging es und wie hat die Veranstaltung Ihnen gefallen?, Was hat Sie motiviert, sich zur Veranstaltung anzumelden? Was haben Sie sich von der Teilnahme erhofft?, Sie sind Lehrkraft und sind neben dem Unterrichten auch als Ansprechpartnerin für Inklusion an Ihrer Schule tätig. Welche Maßnahmen haben Sie an Ihrer Schule implementiert, um Ihre Erasmus+-Projekte möglichst inklusiv zu gestalten?, Die Veranstaltung thematisierte die Erasmus+-Priorität Inklusion und Vielfalt und wie dazugehörige Maßnahmen in Erasmus+-Projekten effektiv umgesetzt werden können. Welche Erkenntnisse haben Sie für Ihre tägliche Arbeit an Ihrer Schule mitgenommen?, Sie haben schon einiges an Erfahrung im Bereich Inklusion in der Berufsbildung. Gab es während der Veranstaltung dennoch Überraschendes oder echte Aha-Momente, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind?, Ausgehend von den neuen Erkenntnissen, die Sie durch die Veranstaltungsteilnahme gewinnen konnten, welche weiteren Ziele haben Sie sich mit Blick auf Inklusion und Vielfalt im Rahmen Ihrer Erasmus+-Projekte für die Zukunft gesetzt?, Das Thema Inklusion und Vielfalt ist eine von vier Prioritäten des Erasmus+-Programms. Sie möchten mehr erfahren? Vom 17. bis 20. November 2025 fand in Brügge, Belgien, die internationale Vernetzungsveranstaltung „Embrace Inclusion & Diversity in your Erasmus+ projects – E+ Inclusion support measures“ statt. TCA-Veranstaltungen bieten Projektträgern Möglichkeiten, sich über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen und themenbezogen neue Impulse für ihre Arbeit mit dem Förderprogramm Erasmus+ zu bekommen. Als Teil der LTA Inclusion and Diversity adressierte dieses Event in Brügge u. a. Projektträger der Berufsbildung, die sich in ihrer Förderpraxis bereits mit der Erasmus+-Priorität Inklusion und Vielfalt beschäftigen und sich zu möglichen Maßnahmen austauschen möchten, um mit ihren europäischen Projekten aktiv zu dieser Priorität beizutragen. Sabine Freiberger vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum Freising hat die Veranstaltung besucht und berichtet von ihrer Teilnahme. „ Denn es gibt immer für alles irgendeine Lösung, man muss nur kreativ sein “ Sabine Freiberger, Veranstaltungsteilnehmerin , Bei der Veranstaltung, die Teil einer ganzen Veranstaltungsreihe ist, lag das Hauptaugenmerk auf den Maßnahmen zur Inklusionsunterstützung im Erasmus+-Programm. Das Inspirierende daran war für mich – übrigens wie eigentlich bei allen Netzwerkveranstaltungen rund um das Thema Erasmus+ –, dass man mit so vielen Menschen zusammenkommt, Ideen austauscht und danach motiviert zurückkehrt. Man möchte am liebsten alles Neue, was man mitgenommen hat, direkt an der eigenen Schule umsetzen. , Ich habe bisher noch nie an einer TCA-Veranstaltung teilgenommen, daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, diese zu besuchen. Generell ist Inklusion für mich ein absolutes Herzensthema und dieses dann noch im Kontext von Erasmus+-Projekten zu betrachten, bündelt genau das, was meine Aufgaben an unserer Schule neben dem Unterrichten sind. Die thematische Ausrichtung war also genau die richtige für mich, was dann letztlich auch meine Motivation war, mich für die Veranstaltung zu bewerben. Erhofft hatte ich mir, dass ich neues Wissen dazugewinnen und unser Netzwerk national wie international erweitern kann. Das hat definitiv geklappt, was mich sehr freut. , Zentral ist für uns, dass die Erasmus+-Projekte an unserer Schule in allen Klassen beworben werden – egal, ob Berufsintegrationsklassen, Klassen zur Berufsvorbereitung oder Fachklassen, die eine duale Berufsausbildung absolvieren. Wir führen Gespräche mit Interessierten und deren Klassenleitungen und beziehen bei Minderjährigen ggf. auch die Eltern mit ein. Diese frühzeitigen und offenen Gespräche ermöglichen uns herauszufinden, welche Art von Unterstützung die Teilnehmenden benötigen, damit eine Mobilität stattfinden kann. So konnten wir beispielsweise einen Teilnehmer mit Autismus konkret unterstützen, indem wir seine morgendlichen Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Gastfamilie zum Praktikumsbetrieb durch Taxifahrten ersetzt haben. Dadurch war es ihm möglich, eine Reizüberflutung zu umgehen und stressfrei am Praktikumsplatz anzukommen. Außerdem konnte für ihn in der Gastfamilie ein Einzelzimmer organisiert werden, um sich zurückziehen und die Erlebnisse des Tages besser verarbeiten zu können. Auf diese Weise wurde eine sehr erfolgreiche Umsetzung des Praktikums möglich. Der Teilnehmer dankte uns für die Unterstützung, was uns sehr berührt hat. Er habe zum ersten Mal in seinem Leben ein richtiges Gefühl für Gemeinschaft gespürt und zeigte sich im Nachgang viel offener, worüber wir uns für ihn sehr freuen. Zudem entsenden wir unsere Teilnehmenden aktuell immer in der Gruppe mit Begleitung. Dieses Vorgehen ermöglicht es uns, auf die individuellen Bedarfe der Teilnehmenden ideal eingehen zu können und ein erfolgreiches Absolvieren der Auslandsaufenthalte sicherzustellen. , Insgesamt würde ich sagen, dass ich als Ansprechpartnerin für Inklusion an meiner Schule schon viel Vorwissen mitgebracht habe und nicht nur ich, sondern unser gesamtes Erasmus-Team an der Schule durch den bisherigen Besuch von Fortbildungen zum Thema Erasmus+ über die Unterstützungsmöglichkeiten bereits sehr gut Bescheid wusste. Dennoch konnte ich im Rahmen dieser Veranstaltung neue Erkenntnisse dazugewinnen, die uns bei unserer Arbeit helfen werden. So planen wir, in Zukunft auch Lernende einzeln zu entsenden. Hierzu habe ich in Brügge gelernt, dass man Teilnehmende mit geringeren Chancen auch zu einem Vorbereitenden Besuch mitnehmen kann, um so eine ideale Ausgangslage für den geplanten Aufenthalt zu schaffen. Das war eine tolle neue Erkenntnis für uns, die uns dazu ermutigt, wirklich jeder und jedem die Teilnahme an einer Mobilität zu ermöglichen, da alles irgendwie immer organisierbar ist. , Ein ganz besonderer Moment war für mich der Besuch einer Schule in Brügge, die ausschließlich Schüler/-innen mit Autismus unterrichtet. Die Schule war ideal auf die Bedarfe der Lernenden ausgerichtet mit zahlreichen Rückzugsorten und einem sehr hohen Betreuungsschlüssel. Die Lernenden werden dort sehr empathisch begleitet, was laut Lehrkräften dazu führt, dass sie im Laufe der Schulzeit enorme Fortschritte machen und über sich selbst hinauswachsen. Das war sehr beeindruckend zu hören. Besonders berührend war in diesem Zusammenhang der Bericht eines Schülers, der von seiner Mobilität nach Finnland erzählte und wie er sich dadurch weiterentwickeln konnte. Insgesamt also einfach tolle Eindrücke, die ich an meine Schule mitnehme und versuche, für unsere Weiterentwicklung zu nutzen. , Während des Aufenthaltes ist mir bewusst geworden, dass wir an der Auswahl unserer Zielländer noch arbeiten können. Aktuell entsenden wir nach Irland und nach Malta, weil Englisch dort Amtssprache ist. Das notwendige Sprachniveau können aber nicht alle Interessierten nachweisen, zudem haben viele Schülerinnen und Schüler trotz vorhandener Sprachkenntnisse Zweifel, ob sie in einem Land zurechtkommen, in dem eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird. Daher haben wir uns vorgenommen, nach Partnereinrichtungen in deutschsprachigen Ländern zu suchen, um damit einen weiteren, niedrigschwelligen Zugang für alle Interessierten zum Auslandspraktikum zu schaffen. In Brügge haben wir ein gemeinsames Padlet gestaltet, um uns auszutauschen und auch im Nachgang miteinander in Kontakt bleiben zu können. Das möchte ich sehr gerne nutzen und den Austausch langfristig aufrechterhalten. Ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch Möglichkeiten zum Job Shadowing für unsere Lehrkräfte oder unser Verwaltungspersonal an den Einrichtungen der anderen Veranstaltungsteilnehmenden entstehen. Wie sich in Brügge klar gezeigt hat, arbeiten wir alle mit einem Fokus auf Inklusion und wir als Schule erhoffen uns daher auch in Zukunft einen tollen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern. Darüber hinaus hat mich die Teilnahme dazu ermutigt, an unserer Vorgehensweise noch stärker festzuhalten, wirklich allen ein Auslandspraktikum zu ermöglichen. Mir ist es wichtig, dass wir uns das weiterhin zutrauen. Denn es gibt immer für alles irgendeine Lösung, man muss nur kreativ sein, die Bedingungen abklären und dann funktioniert das schon! …
[…] Inklusion und Vielfalt Inklusion und Vielfalt – dies ist ein zentrales Querschnittsthema für alle Programmbereiche in dem Programm Erasmus+. Chancengleichheit, Barrierefreiheit, Fairness und Vielfalt soll in allen Programmaktionen gefördert werden, um eine breite Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen an der Gesellschaft, am Bildungssystem und an Erasmus+ sicherzustellen. Auf unserer Themenseite erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen Erasmus+ bietet, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Wer ist angesprochen? Erasmus+ setzt auf einen umfassenden Inklusionsansatz und möchte Bildung für alle zugänglich machen. Ziel ist es, Menschen den Zugang zum Programm zu erleichtern, die bisher aufgrund verschiedener Barrieren ausgeschlossen waren. Eine Liste möglicher Hürden dient als Orientierung, um gezielt Maßnahmen für mehr Chancengleichheit zu entwickeln. Personen, auf die diese oder ähnliche Merkmale zutreffen, können für Auslandsaufenthalte in der Berufs- oder Erwachsenenbildung (Mobilität, Leitaktion 1) zusätzliche Förderung erhalten oder andere Erleichterungen im Programm nutzen. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Die folgenden Hindernisse können – einzeln oder in Kombination – einer Teilnahme an Erasmus+ im Wege stehen: mentale, körperliche, sensorische oder sonstige Beeinträchtigungen gesundheitliche Probleme (chronische oder psychische Erkrankungen) kulturelle Unterschiede gegenüber der Mehrheitsgesellschaft (Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen (zum Beispiel Alleinerziehende, Eltern mit kleinen Kindern und fehlenden informellen Kinderbetreuungsnetzen oder Waisen) Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung (aufgrund von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Behinderung oder übergreifender Faktoren) wirtschaftliche Hindernisse (niedriger Lebensstandard, Langzeitarbeitslosigkeit oder ein geringes Einkommen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen geografische Hindernisse (Wohnen in abgelegenen oder ländlichen Gebieten, auf kleinen Inseln, in Randgebieten, in städtischen Vororten, in strukturschwachen Gegenden mit begrenztem öffentlichen Nahverkehr, unzureichenden Versorgungseinrichtungen). Hindernisse im Zusammenhang mit Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die dazu führen, dass Menschen keine guten Leistungen erbringen oder frühzeitig aus diesen Systemen ausscheiden . Eine geringe Qualifikation von Erwachsenen kann zum Beispiel auch damit zusammenhängen, dass Bildungssysteme nicht in vollem Umfang auf besondere Bedürfnisse eingehen . Weitere Beispiele finden Sie im Erasmus+ Programmleitfaden Welche Inklusionsangebote macht Erasmus+? Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat für die Phase 2021 bis 2027 Inklusion und Vielfalt zu einem wichtigen Schwerpunkt erklärt. Alle über Erasmus+ geförderten Einrichtungen werden ermutigt, ihre Aktivitäten und Projekte inklusiv zu planen . Das heißt: Schon bei der Ideenentwicklung wird darauf geachtet, dass möglichst viele Personen der Einrichtung angesprochen und bei Interesse miteinbezogen werden können. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Zum Leitfaden Das Programm Erasmus+ bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten, die je nach individuellem Bedarf genutzt werden können: zusätzliche finanzielle Hilfe, Zuschüsse für Begleitpersonen, Verkürzung von Aufenthalten (Berufsbildung) und vieles mehr. Einen ersten Überblick bietet unser Factsheet zur Inklusionsunterstützung. Zum Factsheet Für die Organisation kann zudem der Leitfaden zur inklusiven Umsetzung von Erasmus+ Projekten mit einer hilfreichen Checkliste genutzt werden. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen fördert Erasmus+ persönliche Lernerfahrungen im Ausland. Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Diese Chance, durch neue Erfahrungen zu wachsen, soll auch Personen angeboten werden, die aus verschiedenen Gründen bisher keinen Zugang dazu hatten. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? In Erasmus+ gibt es viele Wege, die eine Teilnahme auch für Personen mit geringeren Chancen möglich machen können: zusätzliche finanzielle Förderung engere Betreuung durch mehr Begleitpersonen (Fahrt- und Aufenthaltspauschale) Förderung von Besuchen zur Vorbereitung von Aktivitäten (inkl. Teilnahme Personen mit geringeren Chancen) Berufsbildung: Verkürzung der Mindestaufenthaltsdauer Erwachsenenbildung: Mindestaufenthaltsdauer ist bereits kürzer angelegt (Personen mit geringeren Chancen stehen im Mittelpunkt) Gruppenaufenthalte ggf. Aufenthalt in deutschsprachigen Ländern ( z. B. Österreich, Liechtenstein) Förderung von Aktivitäten für Bildungspersonal (Job Shadowings, Kurse usw.) – z. B. zum Aufbau von persönlichen Kontakten und Erfahrung mit Auslandsreisen Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit In dem Programmbereich wird thematisches Arbeiten von Einrichtungen aus mehreren Ländern zum Thema Inklusion und Vielfalt gefördert. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Im Vordergrund kann dabei eine Produktentwicklung oder ein Austausch guter Praxis stehen. Projektbeispiele Anke Wigger berichtet von einer Erasmus+ Lernreise nach Schweden Vernetzungsangebote Inklusionsbotschafterin Die Botschafterin kommt aus der Bildungspraxis und hat langjährige Erfahrungen u.a. im Umgang mit Inklusion an Berufsschulen. Im Auftrag der NA beim BIBB informiert sie kostenlos bei Vorträgen oder Gesprächen über die vielfältigen Möglichkeiten von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. E-Mail schreiben EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Inklusion und Vielfalt diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Regionales Erasmus+ Beratungsnetzwerk Das Erasmus+ Beraternetzwerk unterstützt kostenlos bei Akkreditierung, Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten – und bietet eine Plattform für Austausch und regionale Vernetzung. Zur Plattform Vernetzungsseminare Vernetzungsseminare zum Thema Inklusion bieten die Chance, sich international zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Partner für Erasmus+-Projekte zu finden – ideal, um gemeinsam inklusive Bildungsprojekte zu entwickeln. Zur Veranstaltungsübersicht Weitere Informationsangebote Mittagsgespräch: Inklusionsunterstützung für Organisationen Sie konnten an unserem Mittagsgespräch nicht teilnehmen? Kein Problem. In der Präsentation finden Sie die wichtigsten Informationen für was, wen und wofür sie Inklusionsunterstützung beantragen können. Zur Präsentation Salto Inclusion Education Das Ressourcenzentrum SALTO Inclusion Education unterstützt europaweit bei der Umsetzung von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. Die Website bietet hilfreiche Tools und Leitfäden für die Praxis. Zur Plattform Podcast Talking Erasmus+ Unser Podcast "Talking Erasmus+" informiert über das Förderprogramm Erasmus+ und seine vielseitigen Bildungsprojekte - auch zum Thema Inklusion und Vielfalt. In der Reihe "Zugang für alle" werden anhand von drei Projektbeispielen verschiedene Facetten der Inklusion beleuchtet. Einfach reinhören und inspirieren lassen. Zum Podcast Bundesinstitut für Berufsbildung Auf der Website des Bundesinstituts für Berufsbildung wird gezeigt wie Inklusion in der beruflichen Bildung gelingt: mit aktuellen Projekten, Studien, Praxisbeispielen und Videos zu Ausbildung, Übergängen und Qualifizierung. Zur Website Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Melanie Roth (Beauftragte für Inklusion und Vielfalt | Mobilität) Fon: 0228 107 1612 Mail: melanie.roth[at]bibb(dot)de …
[…] © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Kooperationspartnerschaften in der Erwachsenenbildung 9. Dezember 2025, 10:00-13:00 Uhr Nationale Agentur beim BIBB Team Erwachsenenbildung Erasmus+ Informationsveranstaltung 1. Struktur und administrative Rahmenbedingungen 2. Inhaltliche Rahmenbedingungen und Prioritäten 3. Antragstellung konkret & Pauschalsystem und Budget im Antrag 4. Antrag eingereicht – wie geht es weiter? 5. Unsere Unterstützungsangebote Das erwartet Sie heute 2 Struktur und administrative Rahmenbedingungen 3 © NA beim BIBB 4 Struktur von Erasmus+ KA1 • Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen KA 2 • Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen KA 3 • Leitaktion 3: Unterstützung der politischen Entwicklung und Zusammenarbeit © NA beim BIBB 5 Struktur von Partnerschaften für Zusammenarbeit Koordinator …………… Relevantes Themenfeld für die Erwachsenenbildung Partner Partner Partner Kleinere Partnerschaften Kooperations- Partnerschaften © NA beim BIBB 6 Teilnehmende Staaten an Kooperationspartnerschaften 33 Programmländer ➢ 27 Mitgliedstaaten der EU ➢ Mit dem Programm assoziierte Drittländer: Island, Liechtenstein, Norwegen, Nordmazedonien, Serbien, Türkei Bei Begründung des besonderen Mehrwerts: Beteiligung von nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern der Regionen 1 bis 3 > Regionen siehe Programmleitfaden (Teil A) > Schweiz und UK gehören nicht dazu © NA beim BIBB 7 Administrative Rahmenbedingungen 1/2 ▪ Bestehen der koordinierenden Einrichtung mindestens zwei Jahre vor Antragsfrist ▪ Antragstellung durch den Koordinator für die gesamte Partnerschaft bei einer Nationalen Agentur ▪ Nur ein Antrag pro Antragsrunde mit identischem Projektkonsortium ▪ Beteiligung an max. 10 Projektanträgen (als Koordinator oder Partner) © NA beim BIBB 8 Administrative Rahmenbedingungen 2/2 ▪ Mindestens 3 Partnereinrichtungen aus mindestens drei Programmländern ▪ Projektaktivitäten in den Ländern der beteiligten Einrichtungen > begründete Ausnahmen sind möglich ▪ Projektdauer: 12 bis 36 Monate ▪ Antragsfrist: 5. März 2026 (12 Uhr Mittag, MEZ) > Projektstart möglich zwischen 01.09. und 31.12.2026 © NA beim BIBB 9 Entwicklung der Erasmus+ Kooperationspartnerschaften Voraussichtliches Budget für 2026 für die Erasmus+ Kooperationspartnerschaften in der Erwachsenenbildung: ca. 6,8 Millionen Euro Inhaltliche Rahmenbedingungen und Prioritäten 10 © NA beim BIBB 11 Inhaltliche Rahmenbedingungen ▪ Bildungsaspekt muss im Vordergrund stehen ▪ Fokus auf Erwachsenenbildung > Definition: Alle Formen nicht-beruflicher Weiterbildung formalen, nicht-formalen oder informellen Charakters > Endzielgruppe: Erwachsene, die nicht mehr in der schulischen oder beruflichen Erstausbildung stehen > Erläuterung im Antrag: Warum passt das Projekt in die Erwachsenenbildung? ▪ Projekt fokussiert ein relevantes Themenfeld für die Erwachsenenbildung sowie die Einbindung in die reguläre Bildungsarbeit der beteiligten Einrichtungen ▪ Auswahl mindestens einer inhaltlichen Priorität (siehe Programmleitfaden) © NA beim BIBB 12 Horizontale Prioritäten ▪ Inklusion und Vielfalt ▪ Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels ▪ Bewältigung des digitalen Wandels ▪ Gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement, Bereitschaft und Teilhabe © NA beim BIBB 13 Spezifische Prioritäten in der Erwachsenenbildung ▪ Verbesserung der Zugänglichkeit, Qualität, Inanspruchnahme und Anerkennung der Erwachsenenbildung ▪ Förderung von lokalen Lernzentren und innovativen Lernorten ▪ Förderung der Weiterbildung und Umschulung von Erwachsenen ▪ Unterstützung der Reaktion der europäischen Bildungssysteme auf den Krieg in der Ukraine © NA beim BIBB 14 Horizontale Aspekte bei der Projektumsetzung ▪ Ökologisch nachhaltige Projektdurchführung ▪ Inklusiv und barrierefrei gestaltete Projektaktivitäten ▪ Einsatz digitaler Instrumente und Lernmethoden ▪ Förderung demokratischer Teilhabe und zivilgesellschaftlichen Engagements - Antragstellung konkret - Pauschalsystem und Budget im Antrag 15 © NA beim BIBB 16 Antragstellung ganz konkret Wichtige Dokumente: - Programmleitfaden - Handbook on the lump um funding model (KA2) - Leitfaden für Gutachter/-innen - Ansichtsexemplar Antrag Alle wichtigen Informationen: www.na-bibb.de http://www.na-bibb.de/ 17 Antragstellung konkret www.na-bibb.de Relaunch Mitte Januar > Neue Optik, neue Menüführung Beantragen > Kooperationspartnerschaften > Erwachsenenbildung http://www.na-bibb.de/ © NA beim BIBB 18 Der Antrag: Projektbeschreibung Abschnitte im Antrag: - Kontext: Titel, Start, Laufzeit, Fördersumme - Project Summary (engl., wird veröffentlicht) - Beteiligte Organisationen - Relevanz: Prioritäten, Projektbeschreibung - Partnerschaft und Zusammenarbeit - Impact: Ergebnisse feststellen und verbreiten - Umsetzung: Arbeitspakete, Aktivitäten, Budget - EU-Werte, Anhänge, Checkliste (u.a. Autorenschaft)Zeichenbegrenzung im Formular beachten! © NA beim BIBB 19 Verpflichtende Anlagen − Declaration on Honour, rechtsgültig unterschrieben − Accession Form aller Partnereinrichtungen, rechtsgültig unterschrieben Sinnvoll: GANTT-Chart Verschiedene Bestätigungen, u.a. Autorenschaft und Originalinhalt Elektronische Übermittlung vor Ablauf der Frist Sorgen Sie für einen schlüssig konzipierten und vollständigen Antrag. Antrag fertig stellen Accession Forms: ✓ Zeichnungsberechtigte Person ist im Antrag eingetragen ✓ Download Form ✓ Weiterleiten ✓ Unterschrift ✓ Form zurück erhalten ✓ Upload © NA beim BIBB 20 Exkurs: Projekte vom Ende her planen Das Impacttool der niederländischen NA unterstützt dabei. Link zum Impacttool: https://www.erasmusplus.nl/en/impacttool-strategicpartnerships https://www.erasmusplus.nl/en/impacttool-strategicpartnerships © NA beim BIBB 21 Finanzierung über Pauschalen 3 Pauschalsummen zur Auswahl 120.000 Euro 250.000 Euro 400.000 Euro © NA beim BIBB 22 Grundlegendes zur Finanzierung ➢ Maximal 5 Arbeitspakete = 1 AP Projektmanagement + 4 AP zur Implementierung ➢ Die Anzahl von Aktivitäten pro Arbeitspaket ist nicht festgelegt ➢ Unteraufträge dürfen keine Kernaktivitäten des Projektes betreffen, müssen klar beschrieben sein und müssen klar budgetiert sein ➢ Es handelt sich um eine Zuschussfinanzierung © NA beim BIBB 23 Budgetplan Arbeitspakete Aktivitäten Ergebnisse Budgetverteilung Arbeitspaket 1: Projektmanagement Koordination, Monitoring, Budgetkontrolle, Zeitmanagement, Risikomanagement Maximal 20% des Gesamtbudgets Arbeitspaket 2 Aktivität 1 Aktivität 2 Aktivität 3 Ergebnis 1 Ergebnis 2 Ergebnis 3 Budget für Aktivität 1 Budget für Aktivität 2 Budget für Aktivität 3 Arbeitspaket 3 Aktivität 1 Aktivität 2 … Ergebnis 1 Ergebnis 2 … Budget für Aktivität 1 Budget für Aktivität 2 … Arbeitspaket 4 … … … Arbeitspaket 5 … … … © NA beim BIBB 24 Antrag – Arbeitspakete zur Implementierung A rb e it sp ak et Spezifische Ziele und Beitrag zu Gesamtprojektzielen Hauptergebnisse des Arbeitspaketes Indikatoren zu Zielerreichung und Ergebnisqualität Aufgaben und Verantwortlichkeiten jedes Partners Kosteneffektiver Einsatz des Budgets © NA beim BIBB 25 Antrag – Arbeitspakete – Aktivitäten Übersichtstabelle zu den Aktivitäten ➢ Klare Strukturierung der Aktivitäten: Was passiert wann? ➢ Klare Verantwortlichkeiten: Wer ist beteiligt? ➢ Klarer Budgeteinsatz: Wofür wird das Budget verwendet? ➢ Klare Ergebnisse: Was kommt dabei heraus? © NA beim BIBB 26 Fiktives Beispiel – Budgetplan (verkürzt) Arbeitspakete Budget AP 1: Projektmanagement 50.000 Euro (= 20% des Gesamtbudgets) AP 2: Schulungskonzept für digitale Begleiter/-innen: Entwicklung und Erprobung 87.000 Euro AP 3: Interaktive Lernplattform für ältere Menschen 83.000 Euro AP 4: Verbreitungskampagne 30.000 Euro Dauer: 24 Monate Budget: 250.000 Euro Partner: 4 Einrichtungen aus DE, NL, ES, PL Projektthema: Sensibilisierung und Begleitung für ältere Menschen im digitalen Bereich © NA beim BIBB 27 Fiktives Beispiel – Aktivitätenplan (verkürzt) Arbeitspaket 2: Schulungskonzept für digitale Begleiter/-innen: Entwicklung und Erprobung Aktivität Start- und Enddatum Budget Ergebnis Erstellung einer vertieften Analyse zum aktuellen Stand (Inhalt? Umfang?) 01/11/2026 - 31/01/2027 10.000,00 Euro Analyse als Grundlage zur Erstellung des Konzeptes Erstellung des Schulungskonzeptes und von Schulungsmaterialien (Inhalt? Umfang?) 01/02/2027 - 30/06/2027 55.000,00 Euro Finales Konzept und Materialien mit offener Lizenz Management-Treffen für Absprachen (Wie lange? Wie oft? Wie viele TN?) 01/10/2026 - 30/06/2027 8.000,00 Euro Protokolle der Treffen Präsenzschulung mit den digitalen Scouts (Wie? Wie viele TN? Wie lange?) 01/04/2027 - 31/05/2027 12.000,00 Euro Evaluationsbericht zur Schulung Druck der Schulungsmaterialien (Unterauftrag für externen Auftragnehmer) 01/04/2027 - 30/04/2027 2.000,00 Euro Gedruckte Schulungsmaterialien © NA beim BIBB 28 Übersicht zu Arbeitspaketen und Aktivitäten Eine Übersichtstabelle ist nicht verpflichtend, aber dringend zu empfehlen! > Siehe auch „Handbook on the lump sum funding model KA2“ Antrag eingereicht – wie geht es weiter? 29 © NA beim BIBB 30 Formale Prüfung der Anträge Elemente der formalen Prüfung: ▪ Vollständigkeitsprüfung ▪ Double Funding und Multiple Submission Check ▪ Operational Capacity Check ▪ Financial Capacity Check > Siehe auch Programmleitfaden (Teil C) © NA beim BIBB 31 Inhaltliche Bewertung der Anträge Relevanz 25% Projektdesign 30% Kooperation 20% Wirkung 25% Bewertungskriterien Schritte der Antragsbewertung: • Inhaltliche Bewertung durch 2 Gutachter/-innen • Konsolidierung der beiden Gutachten • Auswahlausschuss und Förderentscheidung • Formalisierung der Förderung mit Finanzhilfevereinbarung Unsere Unterstützungsangebote 32 © NA beim BIBB 33 EPALE – Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa: https://epale.ec.europa.eu/de Info-Matrix: https://epale.ec.europa.eu/de/resource-centre/content/so-nutzen-sie-epale-fuer-ihr-projekt Beitragen: Blogs, News, Veranstaltungen Zusammenarbeiten: Erasmus+ Space, Praxis-Communities, Projektpartnersuche Lernen: MOOCs, OERs, Online-Diskussionen, Ressourcen-Zentrum Ihr Kontakt zu EPALE: epale@bibb.de https://epale.ec.europa.eu/de https://epale.ec.europa.eu/de/resource-centre/content/so-nutzen-sie-epale-fuer-ihr-projekt mailto:epale@bibb.de © NA beim BIBB 34 Unser Informations- und Beratungsangebot ▪ Informationen zum europäischen Aufruf sowie unterstützende Informationen und Dokumente zur Antragstellung auf unserer Webseite: www.na-bibb.de ▪ Projektskizzenberatung für neue Antragsteller https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/partnerschaften-fuer-eine-zusammenarbeit/beratung > ab sofort, Einreichung noch bis Ende Januar möglich ▪ Informationsveranstaltung Kleinere Partnerschaften: 11.12.2025, 10-13 Uhr ▪ Online-Sprechstunden: 29.01 und 20.02. > Links im NA-Veranstaltungskalender http://www.na-bibb.de/ © NA beim BIBB 35 Wir sind ansprechbar… Inhaltliche Fragen (Team EKE): Hotline: 0228 107-1300 partnerschaften-erwachsenenbildung@bibb.de Vertragliche und technische Fragen zu ORS, OID, Checks (Team FVP): Hotline: 0228 107-1700 helpna@bibb.de Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung 53142 Bonn www.na-bibb.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Ihr Kontakt: Team Erwachsenenbildung KA2 Mail: partnerschaften- erwachsenenbildung@bibb.de Hotline: 0228 107-1300 36 Folie 1: Kooperationspartnerschaften in der Erwachsenenbildung 9. Dezember 2025, 10:00-13:00 Uhr Nationale Agentur beim BIBB Team Erwachsenenbildung Folie 2: 1. Struktur und administrative Rahmenbedingungen 2. Inhaltliche Rahmenbedingungen und Prioritäten 3. Antragstellung konkret & Pauschalsystem und Budget im Antrag 4. Antrag eingereicht – wie geht es weiter? 5. Unsere Unterstützungsangebote Folie 3: Struktur und administrative Rahmenbedingungen Folie 4: Struktur von Erasmus+ Folie 5: Struktur von Partnerschaften für Zusammenarbeit Folie 6: Teilnehmende Staaten an Kooperationspartnerschaften Folie 7: Administrative Rahmenbedingungen 1/2 Folie 8: Administrative Rahmenbedingungen 2/2 Folie 9: Entwicklung der Erasmus+ Kooperationspartnerschaften Folie 10: Inhaltliche Rahmenbedingungen und Prioritäten Folie 11: Inhaltliche Rahmenbedingungen Folie 12: Horizontale Prioritäten Folie 13: Spezifische Prioritäten in der Erwachsenenbildung Folie 14: Horizontale Aspekte bei der Projektumsetzung Folie 15: - Antragstellung konkret - Pauschalsystem und Budget im Antrag Folie 16: Antragstellung ganz konkret Folie 17 Folie 18: Der Antrag: Projektbeschreibung Folie 19: Antrag fertig stellen Folie 20: Exkurs: Projekte vom Ende her planen Das Impacttool der niederländischen NA unterstützt dabei. Folie 21: Finanzierung über Pauschalen Folie 22: Grundlegendes zur Finanzierung Folie 23: Budgetplan Folie 24: Antrag – Arbeitspakete zur Implementierung Folie 25: Antrag – Arbeitspakete – Aktivitäten Folie 26: Fiktives Beispiel – Budgetplan (verkürzt) Folie 27: Fiktives Beispiel – Aktivitätenplan (verkürzt) Folie 28: Übersicht zu Arbeitspaketen und Aktivitäten Folie 29: Antrag eingereicht – wie geht es weiter? Folie 30: Formale Prüfung der Anträge Folie 31: Inhaltliche Bewertung der Anträge Folie 32: Unsere Unterstützungsangebote Folie 33: EPALE – Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa: https://epale.ec.europa.eu/de Folie 34: Unser Informations- und Beratungsangebot Folie 35: Wir sind ansprechbar… Folie 36: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit …
[…] © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Online-Informationsveranstaltung zum Erasmus+ Aufruf 2026 Team Partnerschaften für Zusammenarbeit Erwachsenenbildung Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 11. Dezember 2026 (10:00 – ca. 13:00 Uhr) 1. Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ 2. Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 3. Antragstellung konkret 4. Wie geht es nach der Antragstellung weiter 5. Informations- und Beratungsangebote der NA Unsere Themen heute © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ © NA beim BIBB 4 Erasmus + ▪ Erasmus + ist ein Bildungsförderprogramm der Europäischen Union ▪ Bildungsbereiche: Jugend, Schule, Hochschule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung ▪ Nationale Agenturen als Programmbeauftragte ▪ Programmgeneration 2021-2027 – Grundlage ist der jährliche Programmleitfaden 5 Ziele von Erasmus+ ▪ Stärkung der europäischen Dimension von Bildung ▪ Förderung… ✓ der persönlichen und beruflichen Entwicklung ✓ einer inklusiveren Gesellschaft ✓ der Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft ✓ einer ökologischeren Gesellschaft ✓ der digitalen Dimension © NA beim BIBB 6 Struktur von Erasmus+ KA1 • Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen KA 2 • Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen KA 3 • Leitaktion 3: Unterstützung der politischen Entwicklung und Zusammenarbeit © NA beim BIBB 7 Projekttyp Kleinere Partnerschaften (Small Scale Partnerships (SSP) oder Key Action / KA 210) © NA beim BIBB ▪ Projekttyp mit eher geringem administrativem Aufwand, eher einfacher Zugang für Einsteiger und kleine Einrichtungen ▪ Einrichtungen aus verschiedenen Ländern arbeiten gemeinsam an einem Bildungsthema ▪ Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken Aufbau und Stärkung von Netzwerken internationale Dimension in die eigene Bildungsarbeit bringen ▪ Beteiligung von Bildungsbenachteiligten © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 9 Grundstruktur einer kleineren Partnerschaft © NA beim BIBB ………………………… Relevantes Themenfeld für die Erwachsenenbildung Austausch guter Praxis, Vernetzung, Erstellung gemeinsamer Ergebnisse, u.a. Koordinator Partner Partner WER WAS WOZU 10 Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen © NA beim BIBB ▪ mindestens 2 Einrichtungen aus 2 am Programm teilnehmenden Ländern: 27 EU-Staaten + Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei ▪ Antragstellung durch den Koordinator im eigenen Land für die ganze Partnerschaft ▪ 1 Antrag pro Antragsrunde eines Koordinators möglich eine Einrichtungen kann an max. 5 übermittelten KA210-Anträgen beteiligt sein ▪ Projektdauer: 6 bis 24 Monate ▪ Antragsfrist: 05. März 2026 (12 Uhr mittags, MEZ) (Projektstart 1.9. - 31.12.2026) 11 Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen © NA beim BIBB Budget planen 2 Pauschalsummen zur Auswahl 30.000 Euro 60.000 Euro Aktivitäten Budgetverteilung Aktivität 1 Anteil Budget für Aktivität 1 aufschlüsseln Aktivität 2 Anteil Budget für Aktivität 2 aufschlüsseln Aktivität 3 Anteil Budget für Aktivität 3 aufschlüsseln ….. ….. © NA beim BIBB 12 Haben Sie Fragen? 13 Kleinere Partnerschaften – Bildungsbereich © NA beim BIBB ▪ Gestaltung des Projektes bereichsspezifisch (in der Erwachsenenbildung) oder bereichsübergreifend mit eindeutigem Schwerpunkt in der Erwachsenenbildung ▪ Erwachsenenbildung Alle Formen der allgemeinen, nichtberuflichen Erwachsenenbildung formalen, nichtformalen oder informellen Charakters Zielgruppe: Erwachsene, die nicht mehr in der schulischen oder beruflichen Erstausbildung stehen Personen, die Bildungsarbeit planen, durchführen oder verantworten (Bildungspersonal) Personen, die ein Bildungsangebot als Endnutzende wahrnehmen ▪ Bildungsaspekt muss im Vordergrund stehen 14 Prioritäten in Erasmus+ © NA beim BIBB ▪ Erasmus+ setzt Schwerpunkte durch Prioritäten ▪ Projekte ordnen sich einer oder mehreren Prioritäten zu, um ihren Schwerpunkt zu fokussieren > Programmleitfaden 2026, engl. S. 227 15 Horizontale Prioritäten © NA beim BIBB ▪ Inklusion und Vielfalt ▪ Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels ▪ Bewältigung des digitalen Wandels ▪ Gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Partizipation © NA beim BIBB 16 Spezifische Prioritäten in der Erwachsenenbildung ▪ Verbesserung der Zugänglichkeit, Qualität, Inanspruchnahme und Anerkennung der Erwachsenenbildung ▪ Förderung von lokalen Lernzentren und innovativen Lernorten ▪ Förderung der Weiterbildung und Umschulung von Erwachsenen ▪ Unterstützung der Reaktion der europäischen Bildungssysteme auf den Krieg in der Ukraine 17 Horizontale Aspekte © NA beim BIBB ▪ Ökologisch nachhaltige Projektdurchführung ▪ Inklusiv und barrierefrei gestaltete Projektaktivitäten ▪ Einsatz digitaler Instrumente und Lernmethoden ▪ Förderung demokratischer Teilhabe und zivilgesellschaftlichen Engagements © NA beim BIBB 18 Haben Sie Fragen? © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Antragstellung konkret © NA beim BIBB 20 Entwicklung der Erasmus+ Kleineren Partnerschaften Voraussichtliches Budget für 2026 für die Erasmus+ Kleineren Partnerschaften in der Erwachsenenbildung: ca. 2,5 Millionen Euro Antragstellung konkret Alle wichtige Informationen : www.na-bibb.de Wichtige Dokumente: Programmleitfaden Handbook on lump sums Ansichtsexemplar Antrag Leitfaden für Gutachtende 22 Antragstellung konkret www.na-bibb.de Relaunch Mitte Januar > Neue Optik, neue Menüführung Beantragen > Kooperationspartnerschaften > Erwachsenenbildung http://www.na-bibb.de/ Antragstellung konkret Für die Antragstellung im Portal der EU sind EU Login und Organisations-ID notwendig! EU Login: Registrierung mit Benutzernamen und E-Mail-Adresse Create an account (europa.eu) OID: Stammdaten der Einrichtung; neunstelliger Code koordin. Einrichtung und Partnereinrichtungen Leitfaden: av_Anleitung_ORS.pdf (na-bibb.de) Accession Forms: werden von den Partnereinrichtungen ausgefüllt Download im Antragsformular DoH (Declaration on Honour): Ehrenwörtliche Erklärung der antragstellenden Einrichtung Bei Fragen: Team für finanzielle und vertragliche Projektbegleitung: 0228 107 1700 https://webgate.ec.europa.eu/cas/eim/external/register.cgi https://www.na-bibb.de/fileadmin/user_upload/na-bibb.de/Dokumente/01_Erasmusplus_allgemein/Dokumente_uebergreifend/2019/av_Anleitung_ORS.pdf © NA beim BIBB 24 Antragsportal: Wie komme ich dahin? Kleinere Partnerschaften/ Small Scale Partnerships (SSP) in Adult Education KA210-ADU- https://webgate.ec.europa.eu/app-forms/af-ui-opportunities/#/erasmus-plus https://webgate.ec.europa.eu/app-forms/af-ui-opportunities/#/erasmus-plus 25 Der Projektantrag © NA beim BIBB Abschnitte − Titel und Projektlaufzeit − Prioritäten und Ziele (in Bezug zueinander) − Zielgruppen, Motivation, Europäischer Mehrwert − Beteiligte Organisationen und Zusammenarbeit − Aktivitäten und Budgetaufteilung − Projektevaluation, Wirkung und Verbreitung − kurze Projektzusammenfassung (auch auf Englisch) Bsp. PDF-Ansicht 26 Kleinere Partnerschaften – mögliche Aktivitäten © NA beim BIBB ▪ Projektmanagement ▪ Projekttreffen ▪ Erstellung von Materialien ▪ Lernaktivitäten ▪ Verbreitungsaktivitäten ▪ und vieles mehr … Wichtig: Alle Aktivitäten müssen zu den Projektzielen passen! © NA beim BIBB 27 A kt iv it ät Inhalt Beitrag zu den Projektzielen Ziel und Zielgruppe Zahl und Profil der Teilnehmenden Geschätztes Budget Beschreibung einer Aktivität Fiktives Fallbeispiel Budget: 60.000 € Aktivität Inhalt Budget 1. Projektmanagement Koordination; Kommunikation; Monitoring Evaluation; Organisation 10.000 € 2. Projekttreffen Kick-Off (online); 3 Treffen bei den Partnereinrichtungen zum Kennenlernen und Identifizieren guter Praxis (3 Treffen à 5 TN pro reisender Einrichtung = 30 Aufenthalte); Abschlusstreffen (online) 20.000 € 3. Lern- und Begegnungsaktivität 2-tägige Lerneinheit und Erprobung in einem Seminar (pro Einrichtung 3 Bildungspersonal, 3 Lernende; inkl. Planung, Konzeption, Vorbereitung + Nachbereitung etc.) 28.500 € 4. Ergebnissammlung Dokumentation der Lerneinheit und Erfahrungen (PDF – Dok.) 500 € 5. Verbreitung Maßnahmen zur Verbreitung über unterschiedliche Medien (Soziale Medien, im Netzwerk, Presse etc.) 1.000 € © NA beim BIBB 29 Verpflichtende Anlagen − Declaration on Honour, rechtsgültig unterschrieben − Accession Form aller Partnereinrichtungen, rechtsgültig unterschrieben Verschiedene Bestätigungen, u.a. Zustimmung zu Europäischen Werten und Autorenschaft Elektronische Übermittlung vor Ablauf der Frist Sorgen Sie für einen schlüssig konzipierten und vollständigen Antrag. Antrag fertig stellen Accession Forms: ✓ Zeichnungsberechtigte Person ist eingetragen ✓ Download Form ✓ Weiterleiten ✓ Unterschrift ✓ Form zurück erhalten ✓ Upload 30 Projektbeispiele sind hier zu finden European Project Results Platform: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/projects Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa: EPALE: https://epale.ec.europa.eu/de © NA beim BIBB https://erasmus-plus.ec.europa.eu/projects © NA beim BIBB 31 Haben Sie Fragen? © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Wie geht es nach der Antragstellung weiter Erasmus+ Kick-off KA2 2021 | © NA beim BIBB 33 Prüfung und Bewertung eingereichter Anträge ▪ Formale Prüfung (Vollständigkeitsprüfung: Antrag, DoH, Accession Forms) ▪ Double Funding und Multiple Submission Check ▪ Ggf. Operational Capacity Check ▪ Inhaltliche Bewertung durch erfahrene Gutachtende ▪ Förderentscheidung ▪ Finanzhilfevereinbarung © NA beim BIBB 34 Bewertungskriterien - Gewichtung 30% 30% 20% 20% Kleinere Partnerschaften Relevanz Projektdesign Zusammenarbeit Wirkung © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Informations- und Beratungsangebote 36 Unser Informations- und Beratungsangebot © NA beim BIBB ▪ Informationen zum europäischen Aufruf sowie unterstützende Informationen und Dokumente zur Antragstellung auf unserer Webseite: www.na-bibb.de ▪ Projektskizzenberatung für neue Antragsteller https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/partnerschaften-fuer- eine-zusammenarbeit/beratung > ab sofort, Einreichung noch bis Ende Januar möglich ▪ Online-Sprechstunden: 29.01.26 (13-14:30 Uhr) und 20.02.26 (10-11:30 Uhr) > Links im NA-Veranstaltungskalender http://www.na-bibb.de/ https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/partnerschaften-fuer-eine-zusammenarbeit/beratung https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/partnerschaften-fuer-eine-zusammenarbeit/beratung 37 Wir sind ansprechbar… © NA beim BIBB Inhaltliche Fragen 0228 – 107 1300 partnerschaften-erwachsenenbildung@bibb.de Administrative, vertragliche und technische Fragen 0228 – 107 1700 helpna@bibb.de © NA beim BIBB 38 Exkurs: Projekte vom Ende her planen Das Impact-Tool der niederländischen NA unterstützt dabei. Link zum Impacttool: https://www.erasmusplus.nl/en/impacttool-strategicpartnerships https://www.erasmusplus.nl/en/impacttool-strategicpartnerships © NA beim BIBB 39 Welche Fragen sind noch offen? Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung 53175 Bonn www.na-bibb.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Team Erwachsenenbildung KA2 E-Mail: partnerschaften- erwachsenenbildung@bibb.de Hotline: 0228 107 1300 Folie 1: Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 11. Dezember 2026 (10:00 – ca. 13:00 Uhr) Folie 2: 1. Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ 2. Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 3. Antragstellung konkret 4. Wie geht es nach der Antragstellung weiter 5. Informations- und Beratungsangebote der Folie 3: Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ Folie 4: Erasmus + Folie 5: Ziele von Erasmus+ Folie 6: Struktur von Erasmus+ Folie 7: Projekttyp Kleinere Partnerschaften (Small Scale Partnerships (SSP) oder Key Action / KA 210) Folie 8: Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung Folie 9: Grundstruktur einer kleineren Partnerschaft Folie 10: Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen Folie 11: Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen Folie 12 Folie 13: Kleinere Partnerschaften – Bildungsbereich Folie 14: Prioritäten in Erasmus+ Folie 15: Horizontale Prioritäten Folie 16: Spezifische Prioritäten in der Erwachsenenbildung Folie 17: Horizontale Aspekte Folie 18 Folie 19: Antragstellung konkret Folie 20: Entwicklung der Erasmus+ Kleineren Partnerschaften Folie 21 Folie 22 Folie 23 Folie 24 Folie 25: Der Projektantrag Folie 26: Kleinere Partnerschaften – mögliche Aktivitäten Folie 27: Beschreibung einer Aktivität Folie 28 Folie 29: Antrag fertig stellen Folie 30: Projektbeispiele sind hier zu finden European Project Results Platform: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/projects Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa: EPALE: https://epale.ec.europa.eu/de Folie 31 Folie 32: Wie geht es nach der Antragstellung weiter Folie 33: Prüfung und Bewertung eingereichter Anträge Folie 34: Bewertungskriterien - Gewichtung Folie 35: Informations- und Beratungsangebote Folie 36: Unser Informations- und Beratungsangebot Folie 37: Wir sind ansprechbar… Folie 38: Exkurs: Projekte vom Ende her planen Das Impact-Tool der niederländischen NA unterstützt dabei. Folie 39 Folie 40: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! …