[…] Auch im Jahr 2025 bleibt das Interesse an Auslandsaufenthalten im Programm Erasmus+ ungebrochen. Mit mehr als Tausend Anträgen zeigt sich: Das Programm überzeugt mit seinem Angebot. Internationaler Austausch und Zusammenarbeit in der Berufs- und Erwachsenenbildung sind weiterhin von großer Bedeutung. Wie sehen die Zahlen zum Jahresbeginn im Bereich der Leitaktion Mobilität aus? Die Anzahl der Mittelanforderungen der akkreditierten Berufsbildungseinrichtungen liegt bei über 800, auch die über 100 beantragten Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung sind ein erfreulicher Wert. In der Erwachsenenbildung wurde mit 77 Mittelanforderungen ein neuer Höchstwert bei der Antragsstellung erzielt, die Zahl der Kurzzeitprojekte liegt bei 46. Diese hohe Antragszahlen sind ein starkes Indiz dafür, dass die europäische Zusammenarbeit selbst in diesen herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung ist – und bleibt. Erasmus+ ermöglicht es den Teilnehmenden, wertvolle Erfahrungen im Ausland zu sammeln, interkulturelle Kompetenzen zu erweitern und internationale Netzwerke aufzubauen. Dies fördert den europäischen Zusammenhalt. Die beteiligten Organisationen profitieren von der Internationalisierung und die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Entwicklung ihrer Kompetenzen. Dies sind wesentliche Effekte, weshalb das Programm begeistert. …
[…] Ziele der Veranstaltung, Zielgruppe, Auf einen Blick, Bewerbung, Hinweis zu den Kosten, Kontakt Die EU will ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 deutlich senken und bis 2050 klimaneutral werden. Dafür braucht Europa ausreichend qualifizierte Fachkräfte mit grünen Kompetenzen. Gerade die berufliche Bildung kann durch flexible Aus- und Weiterbildungsangebote einen wichtigen Beitrag zum grünen und digitalen Wandel leisten. , Erasmus+ unterstützt die Modernisierung der Berufsbildung und die Entwicklung grüner Kompetenzen. Das Vernetzungstreffen „Greening VET“ bringt Fachleute aus verschiedenen Ländern zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, den bisherigen Beitrag von Erasmus+ zu bewerten und zu diskutieren, wie der nächste Programmzyklus eine nachhaltige und wettbewerbsfähige europäische Wirtschaft noch stärker fördern kann. Die Veranstaltung findet vom 02. bis 04.12.2026 in Rom, Italien statt. Bewerbungsfrist ist der 21.09.2026. , Ziel ist es, die länderübergreifende Reflexion und den Erfahrungsaustausch über die Rolle von Erasmus+ bei der Entwicklung strategischer grüner Kompetenzen und der Förderung eines nachhaltig wettbewerbsfähigen europäischen Arbeitsmarktes anzuregen. Dabei werden auch die Ergebnisse einer Umfrage der Erasmus+-Agentur INAPP zum Beitrag von KA 2-Projekten zur Entwicklung grüner Kompetenzen einbezogen. Zukunft gestalten: Neue europäische Ansätze für eine nachhaltige Wirtschaft diskutieren und Impulse für den nächsten Erasmus+-Programmzyklus entwickeln. , Die Teilnehmenden sollten Fachkräfte aus dem Bereich der beruflichen Bildung sein, die starkes Interesse an der Erasmus+-Priorität „Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels“ haben und sich dafür engagieren. Es sollten ausschließlich erfahrene Erasmus+-Förderempfänger ausgewählt werden. , Beginn: 02.12.2026 um 15:00 Uhr Ende: 04.12.2026 um 13:00 Uhr Veranstaltungsort: Rom, Italien Bitte planen Sie Ihre Reise so, dass Sie von Beginn bis zum Ende der Veranstaltung anwesend sein werden. Die TCA findet auf Englisch statt. Die Teilnehmenden sollten über gute Englischkenntnisse verfügen. , Die Bewerbung zur Teilnahme erfolgt über die SALTO -Plattform. Ein entsprechender SALTO -Account ist erforderlich. Zur Bewerbung Bewerbungsfrist: 21.09.2026 , Die Kosten der Veranstaltung (Übernachtung, Verpflegung, Seminargebühren) werden für Sie von der ausrichtenden Nationalen Agentur übernommen. Die NA beim BIBB bezuschusst Ihre Reisekosten. , Weitere Informationen zur Teilnahme an TCA-Veranstaltungen finden Sie auf unserer Übersichtsseite . - Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Loredana Ceccacci, E-Mail: l.ceccacci@inapp.gov.it Bei Fragen zur Abrechnung wenden Sie sich bitte an: NA-TCA@bibb.de . …
[…] Internationale Zusammenarbeit, Gemeinsam nachhaltig agieren, Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die Kooperationspartnerschaft „GreenVET Pathway“ unterstützt Berufsschulen dabei, Nachhaltigkeit zu vermitteln. Ziel ist es, dass die Auszubildenden grüne Kompetenzen und höhere Nachhaltigkeitsstandards in die Unternehmen bringen. , Insgesamt sieben europäische Organisationen haben sich für das Projekt zusammengeschlossen. „Unsere Idee war, dass Nachhaltigkeit nicht nur auf dem Lehrplan steht, sondern erlebt wird,“ erzählt Silke Becker von der Wisamar Bildungsgesellschaft in Leipzig. Hierfür schufen die Partner eine Online-Sammlung: Sie besteht aus einem Framework, das eine kompakte erste Einführung in die Konzepte, die an der Schnittstelle zwischen Berufsbildung und Nachhaltigkeit liegen, gibt. Bestandteil der Sammlung ist auch eine Datenbank mit Quellen, Ideen und Maßnahmen. Außerdem entwickelten sie den „Online-Pfad“, der einen einfachen Einstieg in die Thematik ermöglicht und einen umfangreichen Katalog von schulischen Nachhaltigkeitsmaßnahmen aus ganz Europa beinhaltet. , Die Datenbank, die für alle offen ist und stetig wächst, umfasst alles von Filmen, Podcasts, Lehrmaterialien und Projektideen bis zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Webseiten als Quellen. Im Sinne der europäischen Zusammenarbeit teilen die Projektpartner ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Erfolgsgeschichten, aber auch Nutzerinnen und Nutzer können Links zu wertvollen Ressourcen oder sogar selbst entwickelte Unterrichtsmaterialien beisteuern. , Dank eines Katalogs an Praxismaßnahmen, die schon erfolgreich sind und strategischer Arbeitsblätter, die den Einstieg in die Praxis vereinfachen, hat jede Schule die Gelegenheit, selbst nachhaltige Projekte durchzuführen und in den Alltag zu integrieren: „Wir wollten zeigen, dass der Einstieg in nachhaltige Projekte niederschwellig sein kann“, sagt Silke Becker. , Die erste Zusammenarbeit im Rahmen von GreenVET Pathway fand zwischen der Wisamar Bildungsgesellschaft und Omnia Educational Partnerships (OEP) aus dem finnischen Espoo statt. Omnia ist einer der größten Bildungsanbieter Finnlands im Bereich berufliche Bildung, Erwachsenenbildung und weiterer Bildungsangebote. Omnia Education Partnerships (OEP) baut auf dieser Expertise auf und bringt sie in internationale Bildungs- und Entwicklungsprojekte ein. OEP hatte bereits Erfahrung in der Fortbildung von beruflichem Lehrpersonal in Nachhaltigkeitsthemen und begrüßte die Möglichkeit, dies in ein europäisches Format zu übertragen. Über die Zusammenarbeit mit Erasmus+ kamen dann noch Bildungsinstitute aus Zypern, Slowenien, Lettland, Griechenland und Italien dazu. „Es war ein Riesengewinn mit so vielen Schulen in verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten“, erzählt Silke Becker. Alle Institutionen halfen bei der Erstellung des Frameworks und der Sammlung von Methoden und Quellen. , Die aufgezeigten Projekte beinhalten einfache Maßnahmen, wie das Ersetzen von alten Glühbirnen mit energieeffizienten LEDs oder komplexere Ansätze. „Wichtig ist vor allem, dass die Lernenden involviert sind, nicht nur die Schulleitung und die Lehrkräfte. Aber auch die Haustechnik oder das Kantinenpersonal kann sich einbringen“ erklärt Silke Becker. Die Schulen der GreenVET Community of Practice setzten unterschiedliche Maßnahmen um, die Nachhaltigkeit im Schulalltag konkret erfahrbar machten. Einige führten curriculare Innovationen ein, etwa Module zur nachhaltigen Landwirtschaft, die ökologische Themen direkt in die berufliche Ausbildung integrierten. Andere entwickelten praktische Nachhaltigkeitsprojekte, an denen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gemeinsam in konkreten Aktivitäten arbeiteten – von ressourcenschonenden Initiativen bis hin zu schulischen Umweltprojekten. In mehreren Fällen wurden infrastrukturelle Veränderungen umgesetzt, beispielsweise die Installation von Trinkwasserspendern zur Reduktion von Einwegplastikflaschen. Viele Schulen richteten zudem gemeinsame Tausch- und Ressourcennutzungsbereiche innerhalb des Schulgebäudes ein, in denen Bücher, Kleidung und Haushaltsgegenstände geteilt oder wiederverwendet werden konnten. Die GreenVET Datenbank und der Online-Pfad werden weiter gefüllt und stehen allen Interessierten, die ihre Schule oder ihr Unternehmen nachhaltiger gestalten wollen, kostenlos zur Verfügung. , GreenVET Online Pfad: https://www.green-vet.eu/content/de/path.php GreenVET Framework: https://www.green-vet.eu/content/de/framework.php GreenVET Datenbank: https://www.green-vet.eu/content/de/database.php GreenVET Community of Practice: https://www.green-vet.eu/content/project.php …
[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Bildungsressourcen und Schulungsangebote entwickeln, die die Vereinbarkeit von Wirtschafts-, Umwelt- und Klimazielen aufzeigen Umweltbewusstsein und nachhaltige Kompetenzen stärken Reflexionsfähigkeit und Engagement fördern , Berufsbildungslehrer/-innen Ausbilder/-innen in KMU , die nachhaltigeren Geschäftsmodellen folgen wollen Indirekt: Berufsschüler/-innen und Auszubildende, auch als künftige potenzielle Gründer/-innen von grünen Start-ups , Anpassung des EntreComp Rahmens an nachhaltige Strategien (GreenEntreComp) Umfassendes multiperspektivisches Curriculum mit einem Schwerpunkt auf Kreislaufwirtschaft Flexibles, individuelles Lernen über eine mehrsprachige MOOC-Plattform Experteninputs und digitale Vernetzung , Das Projekt hat die Kompetenzen des EntreComp in Bezug auf grüne Inhalte überprüft und angepasst. Zudem stellt es Kreislaufmodelle und -praktiken wie nachhaltigen Konsum, Co-Creation, Collaborative Recycling, Collaborative Re-Use vor. , Das Projekt verbreitet Wissen über Kreislaufwirtschaft. Insbesondere KMU und künftige Gründer/-innen werden inspiriert, entsprechende Geschäftsmodelle zu nutzen und umzusetzen. , Toolbox für Unternehmen – Fokus Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft Toolbox für Ausbilder/-innen – Fokus Kreislaufwirtschaft nach GreenEntreComp Standards , Green-4-Future, Universität Paderborn, Kreislaufwirtschaft, Circular Economy, Geschäftsmodell, GreenEntreComp, MOOC, KMU, Start up, Berufsbildung, Nachhaltiger Konsum, Co-Creation, Collaborative Recycling, Collaborative Re-Use , https://erasmus-plus.ec.europa.eu/projects/search/details/2020-1-DE02-KA202-007429 Facebook www.facebook.com/Green4Future.Project Poster https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/project-result-content/b39ed4d5-002f-4e04-8bae-e5287b241798/G4F-Dissemination-Sustainability-Poster.pdf …
[…] Bildergalerie, Weitere Informationen, Projektansätze und Konzepte aus dem Open Space Vom 14. bis 16. Juni 2023 fand in München die Transnational Cooperation Activity „Green Erasmus: Pathways to sustainable projects and institutions” statt. Das Thema: Wie können Einrichtungen und Projekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nachhaltiger gestalten werden? 60 Teilnehmende (darunter sowohl erfahrene Projektträger, als auch Erasmus+-Neulinge aus dem Bereich der Leitaktion 2) aus 14 Programmländern besuchten die Veranstaltung. In den drei Tagen erhielten sie Inputs zu Green Erasmus innerhalb von Kooperationspartnerschaften und entwickelten nachhaltige Projektansätze. Zudem konnten sie Ideen und Anregungen mitnehmen, wie sie ihre Einrichtungen und Projekte in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nachhaltiger gestalten könnten. Im Vordergrund stand dabei die Vernetzung untereinander, auch mit Blick auf zukünftige Partnerschaften in der Leitaktion 2. Die Veranstaltung begann mit einem interaktiven Warm-up angeleitet von Maike Tünkers von Uniqueorn . Tünkers ist Erwachsenenbildnerin und hilft Einzelpersonen und Unternehmen, sich und ihr Vorgehen zu reflektieren und langfristig nachhaltiger aufzustellen. Sie ließ die Teilnehmenden mit Hilfe von aufgemalten Kontinenten und Luftballons die Bevölkerungsverteilung und den Co 2 -Ausstoß der verschiedenen Kontinente bildlich darstellen. Dies förderte die erste Kontaktaufnahme zwischen den Teilnehmenden, schließlich mussten sie die begrenzten Ballons so auf die Gruppe aufteilen, dass alle am Ende zufrieden waren. So stimmten sich die Teilnehmenden thematisch auf die folgenden Tage ein. Im anschließenden Sustainability Slam gaben Expertinnen Einblicke in vier verschiedene Nachhaltigkeitsthemen. Ähnlich dem Vorbild des Poetry Slams votierte das Publikum per Applaus am Ende für das Thema, das aus seiner Sicht am wichtigsten war. Es gewann das Thema „Sustainable Finances“ vorgetragen von Claudia Müller vom Female Finance Forum . Das Forum bietet ein breites Angebot zur finanziellen Bildung für Individuen, besonders für Frauen auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Der Fokus des Vortrages lag auf nachhaltigen Geldanlagen und wie man mit individuellen Anlagen und Investitions- und Konsumentscheidungen nachhaltiges Wirtschaften beeinflussen kann. Auch alle anderen Vorträge erhielten einen großen Zuspruch: Marina Peralta Olano von der Lilium eAircraft GmbH zog das Publikum mit der Aussage in ihren Bann, dass die ersten elektrischen Kleinflugzeuge bereits in den nächsten Jahren starten sollen. Bis 2030 sollen ganze 3,500 Lilium Jets zur Verfügung stehen. Besonders mit Blick auf den Mobilitätscharakter vieler Erasmus+-Projekte hatte die Information für die Teilnehmenden und ihre möglichen zukünftigen Projekte einen großen Mehrwert. Maike Tünkers reimte zu den 17 Zielen der globalen Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen mit besonderem Fokus auf die Bildung für Nachhaltige Entwicklung – und überraschte am Ende mit dem Hinweis, dass ihr Gedicht von einer Künstlichen Intelligenz gedichtet wurde. Satiye Sarigöz von der Nationalen Agentur beim BIBB schloss mit Anlehnung an die Kultfigur aus Kindertagen Biene Maja den Slam ab. Ihr Beitrag widmete sich GreenComp, dem europäischen Referenzrahmen für „Nachhaltige Kompetenzen“. , GreenComp besteht aus den vier Kompetenzfeldern „Verankerung von Nachhaltigkeitswerten“, „Komplexität der Nachhaltigkeit erkennen“, „Visionen für eine nachhaltige Zukunft“ und „Handeln für Nachhaltigkeit“. Jedem Feld sind jeweils drei Kompetenzen zugeordnet. GreenComp lädt alle Bildungsanbietende dazu ein, diese Kompetenzen in ihren Projekten zu berücksichtigen und durch geeignete Maßnahmen auszubauen und zu fördern. , Nach dem intensiven Austausch ging es für die gesamte Gruppe mit dem Bus zum Botanischen Garten in München-Nymphenburg . In Kleingruppen und mit professioneller Führung erkundeten die Teilnehmenden verschiedene Bereiche des Gartens. Der Abend endete bei einem veganen Essen im Bodhi, Bayerns erstem veganen Wirtshaus, bei dem die Teilnehmenden auch weitere Kontakte knüpften und ihre Gespräche vertieften. Am zweiten Tag ging es konkret um die Findung von möglichen Partnern und die Erarbeitung von ersten Projektideen . Den Austausch eröffnete die Moderatorin der Veranstaltung, Julia Lubjuhn von der Nationalen Agentur beim BIBB mit einer Einordnung der horizontalen Programmpriorität „Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels“ und führte die Teilnehmenden in das offene und partizipative Austauschformat Open Space ein. Im Anschluss schlugen die Teilnehmenden konkrete Projektideen zur Nachhaltigkeit vor und setzten sich mit Interessierten zusammen, um die Ideen weiter auszubauen und mögliche Partnerschaften auszuloten. In vier Durchgängen, die sich über den Tag verteilten, bildeten sich immer wieder neue Konstellationen und Projektideen. In den ersten beiden Runden wurden die Teilnehmenden beim Austausch von insgesamt acht Projektansätzen mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit unterstützt. Die Bandbereite dieser Projekte zeigt das vielfältige Potenzial auf, die Erasmus+ zur Umsetzung der horizontalen Priorität bietet und reicht von einem Workshop-Konzept zur Vor- und Nachbereitung der Teilnehmenden nicht nur in Mobilitätsmaßnahmen, einem nachhaltigen Projektmanagement mit Selbsttest und einer Projektschatztruhe zum „Stöbern“ über mehrere Ansätze zur Förderung von grünen Kompetenzen in unterschiedlichen Berufsfeldern (Landwirtschaft, Maßschneiderei, Koch/Köchin, Elektronik, Mechatronik) bis hin zu verschiedenen Zielgruppen (Unternehmen) und Produkten (Oliven). Der Abend wurde mit einem Green Barbecue abgerundet. Am letzten Tag ging es mit dem Bus zur Haderner Bio-Brauerei . Neben einer Führung durch das neue Brauereigebäude stellte Angeles C. Casulli von der Italian Chamber of Commerce München-Stuttgart Camera di Commercio Italo-Tedesca das Erasmus+-Projekt „Training in the Production of Organic and Craft Beer (TAPROOM)“ vor (2020-1-MT01-KA202-074218: Training in the Production and Marketing of Organic and Craft Beer ). Im Rahmen des Projektes, das von einem maltesischen Träger koordiniert wurde und bei dem die italienische Handelskammer eines der Kooperationspartner war, wurde in dieser Brauerei eine Feldstudie durchgeführt. Bei einer traditionellen bayerischen Brotzeit wurden ein letztes Mal Kontakte geknüpft und Ideen vertieft. Mit dem Bustransfer zum Münchener Hauptbahnhof endete die dreitägige Veranstaltung. , Die Nationale Agentur bedankt sich für das Interesse und freut sich auf viele spannende Projekte im Nachgang und als Ergebnis der Veranstaltung. Auf SALTO finden Sie eine Dokumentation auf Englisch. , Workshopkonzept CorEdu 2022-1-DE02-KA220-VET-000090163: ClimateFarming (Holistic Resource Management for Climate Resilience of Farming) 2021-1-DE02-KA220-VET-000030009: Production and marketing of Organic Olives and Olive oil: EcoOlives 2021-1-DE02-KA210-VET-000034595: Tailor-made. Contemporary. Innovative – the professional training of fashion designers and bespoke tailors (M.Z.Z) 2020-1-DE02-KA202-007429: Greening the EntreComp Framework to Reconcile Economic Development and Environmental Security (Green-4-Future) 2020-1-DE02-KA202-007458: Think twice! - Ecological sustainability in project management Think Twice! - Ökologische Nachhaltigkeit im Projektmanagement (na-bibb.de) 2020-1-DE02-KA202-007660: Upgrading the Agricultural Sector with Skills in Regenerative Agriculture 2020-1-DE02-KA202-007629: PermaVET – Permaculture in Vocational Education and Training …
[…] Green Erasmus Diese Themenseite informiert Sie über europäische und nationale Initiativen für ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Vor allem stehen dabei die Potentiale und Möglichkeiten im Rahmen des Erasmus+-Programms im Vordergrund. Nachhaltigkeit in Erasmus+ Wie können Sie „grüne Projekte“ umsetzen? Bildung – sowohl auf der schulischen, beruflichen und hochschulischen Ebene wie auch in der Erwachsenenbildung – ist ein zentraler Faktor, um den tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit erfolgreich zu gestalten. Dem Programm Erasmus+ kommt mittels der Förderung von Bildungszusammenarbeit eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten zu, sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch darüber hinaus. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Nachhaltigkeit als horizontale Priorität Von besonderer Bedeutung sind hierbei die im Programmleitfaden benannten horizontalen Prioritäten, welche als Leitziel für Aktivitäten auf sämtlichen Ebenen des Programms dienen. Seit 2021 bildet „Umwelt und die Bekämpfung des Klimawandels“ eine der vier bereichsübergreifenden Prioritäten, um zur Erhaltung unseres Ökosystems beizutragen. Es ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine „grüne" Konzeption von Erasmus+-Projekten. So können beispielsweise die Aktivitäten einer teilnehmenden Organisation selbst auf nachhaltige Art und Weise durchgeführt werden oder innovative Projekte in nachhaltigkeitsrelevanten Sektoren gefördert werden. Vom Wissen ins Tun kommen Die Dringlichkeit, nachhaltig zu handeln, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Klimatische und geopolitische Entwicklungen sowie der exzessive Ressourcenverbrauch stellen unser Ökosystem vor enorme Herausforderungen. Der Europäische Green Deal und Initiativen wie „Fridays for Future“ verdeutlichen, dass nachhaltiges Wirtschaften und Handeln unverzichtbar sind. Die Europäische Kommission hat sich mit dem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden, ehrgeizige Vorgaben gemacht. Auch im Bildungsbereich ist Nachhaltigkeit längst ein zentrales Thema. Im Rahmen des Erasmus+-Programms gehört sie zu den vier großen Prioritäten und bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, nachhaltige Praktiken zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf einer ganzheitlichen Betrachtung: sozial, ökologisch und ökonomisch. Organisationen und Teilnehmende sind aufgerufen, Umweltfragen in ihre Projekte zu integrieren, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Die Grundlage vieler nachhaltiger Initiativen bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Diese politischen Zielsetzungen auf globaler Ebene sollen bis 2030 umgesetzt werden. Im Einklang damit fordert das Erasmus+-Programm ökologische Verantwortung und bietet praktische Hilfestellungen zur Projektgestaltung. Materialien wie die „10 Gründe für Nachhaltigkeit und Erasmus+“, Tipps zum Green Travel und das Video „Einfach anfangen“ unterstützen Organisationen und Teilnehmende dabei, ihre Projekte nachhaltiger zu gestalten. Die von der Europäischen Kommission entwickelten Implementation Guidelines – Erasmus+ and European Solidarity Corps Green Strategy geben klare Empfehlungen: Von der Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bis hin zu spezifischen Hinweisen für eine nachhaltige Projektumsetzung. Die Dynamik, die durch diese Maßnahmen und Initiativen entsteht, soll dazu beitragen, Europa und die Welt ökologisch verantwortungsvoller zu gestalten. Es ist höchste Zeit, einfach anzufangen – lassen Sie sich inspirieren und tragen Sie zur nachhaltigen Zukunft bei! Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Ein besonderes Augenmerk bei der umweltfreundlichen Gestaltung des Erasmus+-Programms gilt den Auslandsaufenthalten. Um die Attraktivität, vermehrt emissionsarme Transportmittel zu nutzen, für Teilnehmende zu steigern, bietet die EU -Kommission verschiedene Fördermöglichkeiten. So konnten bereits im vorherigen Förderprogramm unter bestimmten Bedingungen höhere Reisekosten, beispielsweise wenn eine Zugfahrt dem Flug vorgezogen wird, über die Budgetkategorie „Außergewöhnliche Kosten“ beantragt werden. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Voraussetzung hierfür ist, dass die An- und Abreise größtenteils mit emissionsarmen Verkehrsmitteln durchgeführt wird. Zum einen kann aufgrund von eventuellen Mehrkosten durch „grünes“ Reisen eine höhere Reisekostenpauschale beantragt werden. Da umweltfreundliches Reisen oft nicht nur teurer ist, sondern auch länger dauert, können zudem bis zu sechs Reisetage statt den bisherigen zwei Reisetagen für konventionelles Reisen gefördert werden. In der Leitaktion 1, besonders im Rahmen der Akkreditierung, wird das Thema Nachhaltigkeit nicht nur auf umweltfreundliches Reisen reduziert. Darüber hinaus werden Projektträger aufgefordert, das Management von Mobilitätsprojekten nachhaltig zu gestalten und die Teilnehmenden zu nachhaltigem Handeln, vor während und nach des Auslandsaufenthaltes aufzurufen und sie dabei zu unterstützen. Zu den FAQ "Green Travel" Zur Ehrenwörtlichen Erklärung Zur Arbeitshilfe "Nachhaltigkeit in der Mobilitätsberatung" Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit In der Leitaktion 2 ermöglichen Kooperationspartnerschaften und kleinere Partnerschafte n die Entwicklung von Kompetenzen in verschiedenen nachhaltigkeitsrelevanten Sektoren. Organisationen der Berufsbildung und der Erwachsenenbildung sollen dementsprechend „grüne“ Strategien und Methoden entwickeln und in ihre Arbeitswelt integrieren. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Diese umwelt- und ressourcenschonenden Praktiken können wiederum genutzt werden, um die Ausarbeitung zukunftsorientierte Lernmodule zu unterstützen. Darüber hinaus werden innovative Praktiken gefördert, die Lernende sowie Lehrende dazu befähigen, nachhaltige Handlungsweisen zu erproben und durchzusetzen, die beispielsweise zur Reduzierung von Energieverbrauch oder Abfall beitragen. In diesem Kontext wird von der EU -Kommission eine Transformation vom linearen Wirtschaften zur Kreislaufwirtschaft angestrebt. Auch wird hinterfragt, wie unser Ernährungssystem, welches eine große Wirkung auf die Umwelt und Gesellschaft hat, nachhaltiger gestaltet werden kann. Des Weiteren werden Lösungsansätze zu einem nachhaltigeren Lebensstil in städtischen und ländlichen Regionen angestrebt. Insgesamt soll eine Sensibilisierung für die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel geschaffen werden, indem „grüne“ Projekte gefördert werden, die auf einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Welt abzielen. Zentrale Aktionen Bei den „Zentren der beruflichen Exzellenz“ und den „Allianzen für Innovationen“ werden Aktivitäten in einzelnen Wirtschaftssektoren bzw. industriellen Ökosystemen gefördert. Dazu gehören u.a. auch CO2-arme, energieintensive Industrien, Erneuerbare Energien sowie die Automobilwirtschaft und das Transportwesen. Diese Aktion bieten daher auch Möglichkeiten für neue Bildungsmethoden und -ansätze im Bereich der Nachhaltigkeit. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind zentrale Aktionen? Die „Jean Monnet“-Aktionen tragen zur Verbreitung von Wissen über Integrationsfragen in der Europäischen Union sowohl in der Hochschulbildung als auch im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung bei. Auch hier kann das Thema Nachhaltigkeit in Europa gefördert werden. Während Auslandspraktika (Leitaktion 1) sowie die Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) jeweils dezentral von den Nationalen Agenturen der am Programm teilnehmenden Staaten durchgeführt werden, werden die Zentren und die Allianzen als sogenannte „Zentrale Aktionen“ in Brüssel durch der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA ) verwaltet. Im Rahmen dieser „Zentralen Aktionen“ werden Finanzhilfen für verschiedene Aktionen bereitgestellt, die darauf abzielen, die Entwicklung und Umsetzung innovativer Bildungskonzepte und den Wissensaustausch in den Bereichen berufliche Bildung, Hochschulen und Unternehmen anzuregen. 10 Gründe für Green Erasmus Mehr anzeigen Weniger anzeigen Green Erasmus ... 1. ... unterstützt den European Green Deal Indem es Bildung, Mobilität und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft, trägt Green Erasmus aktiv zur Umsetzung der Ziele des European Green Deal bei. 2. ... integriert grüne Faktoren in Erasmus+-Projekte Die im Rahmen von Green Erasmus erprobten und verbreiteten Lösungen motivieren zum Nachahmen und zeigen Wege auf, wie Mobilitäts- und Bildungsprogramme ökologisch nachhaltig durchgeführt werden können. 3. ... fördert internationale Zusammenarbeit in punkto Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist ein globales Thema, das internationale Zusammenarbeit erfordert. Green Erasmus ermöglicht den Austausch von Ideen, Best Practices und Lösungen zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen, um gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. 4. ... inspiriert und bewegt Menschen zu ökologischem Handeln Mit ökologischen Initiativen und Projekten inspiriert Green Erasmus die Teilnehmenden dazu, sich für Klimaschutz und Teilhabe zu engagieren und damit positive Veränderungen im eigenen Leben und in der Gesellschaft zu bewirken. 5. ... erhöht die Aufmerksamkeit für Verbrauch und Schonung von Ressourcen Green Erasmus sensibilisiert die Projektträger und Teilnehmenden für den Ressourcenverbrauch und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, Luft, Energie, Lebensmittel, Rohstoffen usw.. Langfristig kann dies zu einem nachhaltigeren Lebensstil führen und dabei helfen, Kosten einzusparen, aber auch Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten und zu fördern. 6. ... bewahrt eine lebenswerte Welt für kommende Generationen Green Erasmus bietet Gelegenheit, aktiv zu Klimaanpassung, Generationengerechtigkeit und Erhalt der Artenvielfalt beizutragen und diese Werte in das eigene Land zurückzutragen. Durch die Vernetzung in nachhaltigen Bildungsprojekten begegnen die Teilnehmenden aktiv den Herausforderungen des Klimawandels. Sie erfahren Selbstwirksamkeit und erleben Zusammenhalt in vielfältigen Kontexten. 7. ... verstetigt den Wandel durch zukunftsfähige Kompetenzen, Berufsbilder und Curricula Green Erasmus integriert nachhaltige Prinzipien in Bildungsinhalte, Berufsbilder und Lehrpläne und verankert Nachhaltigkeit so langfristig in der Bildungslandschaft. Zugleich helfen neue kreative Lehr- und Lernansätze, komplexe Fragestellungen angemessen zu vermitteln und zu lösen. 8. ... macht Institutionen fit fürs Digitale Die Teilnahme an Green Erasmus kann die digitalen Kompetenzen im Umgang mit innovativen Technologien und Online-Tools stärken. Dies schafft Lernenden neue Zugänge zu Bildungsangeboten, sensibilisiert für den ökologischen Handabdruck der digitalen Technologien und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Institutionen und Unternehmen. 9. ... gibt Unternehmen und Start-ups Impulse für die Eroberung neuer Märkte Die Teilnehmenden von Green Erasmus erhalten Einblicke in innovative Geschäftsmodelle und in Marktchancen im Bereich der Nachhaltigkeit. Dies kann zu neuen Geschäftsmöglichkeiten und ökologisch und sozial verträglichem Wachstum führen. 10. ... stärkt Employability und Employer Branding Die Teilnahme an Green Erasmus verbessert die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden, da sie wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, interkulturelle Kommunikation und Teamarbeit sammeln. Das soziale und ökologische Engagement steigert zudem das Arbeitgeberimage der teilnehmenden Unternehmen. Grüne Ideen für das Projektmanagement Mehr anzeigen Weniger anzeigen Vorbereitungsphase Fragen Sie schon bei der Bedarfsanalyse und/oder der Partnerauswahl ab, ob Ihre Partnerorganisationen grüne Strategien verfolgen. Sensibilisieren Sie Ihre eigene Einrichtung für das Thema ökologische Nachhaltigkeit. Projektstart Legen Sie direkt zu Projektbeginn ressourcenschonende Verfahren fest. Projektkoordinatoren sogen beispielsweise zu Beginn des Projekts dafür: dass eines der Projektziele ein möglichst geringer CO2-Abdruck ist dass das Projekt ökologisch nachhaltig gestaltet wird, z.B. durch eine papierlose Gestaltung (wo möglich und sinnvoll) bei allen beteiligten Partnern dass alle Projektaktivitäten vorab mit einem Co2-Rechner auf ihren Co2-Anteil zu bestimmen und zu evaluieren sind ein nachhaltiges Eventmanagement ( z.B. ISO 20121) oder Umweltmanagementsysteme ( z.B. EMAS) zu nutzen, online statt Papierbewerbungen oder/-anmeldung zu nutzen. Fragen Sie die digitalen Fähigkeiten der Teilnehmenden durch die Partner bereits im Vorfeld ab und bieten Sie - falls nötig - Unterstützung an, damit die Projekte möglichst digital umgesetzt werden können! Sensibilisierung der Teilnehmenden Sensibilisieren Sie die Teilnehmenden bereits vor der Bewerbung oder spätestens mit der Zusage für die Möglichkeit, grün zu reisen. Schaffen Sie bei den Teilnehmenden bereits vor der Mobilität ein Bewusstsein für spezielle Themen der Nachhaltigkeit im Gastland wie z.B. Wasserknappheit in Spanien. Verteilen Sie Beobachtungsbögen an die Teilnehmenden zu Umweltthemen wie z. B. Mülltrennung oder öffentlicher Nahverkehr. Organisationsebene Schließen Sie sich mit anderen Einrichtungen zusammen, um Kapazitäten zu bündeln. Laden Sie eine Expertin/einen Experten ein, anstatt eine Gruppe eigenes Bildungspersonals ins Ausland zu schicken (wenn Incoming förderfähig). Evaluation Evaluieren Sie zum Ende der Laufzeit das Projekt bezüglich der nachhaltigen Praktiken: Was waren die Ziele, wurden diese erreicht? Wie wurden diese erreicht? Was kann in künftigen Projekten besser gemacht werden? Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Grüne Ideen für das Reisen Mehr anzeigen Weniger anzeigen Vorbereitungsphase Erasmus+ lebt vom persönlichen Austausch der Teilnehmenden in Europa und darüber hinaus. Nicht immer sind dafür Reisen notwendig. Überlegen Sie im Vorfeld, was Sie mit Ihren Partnerorganisationen virtuell klären können. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, hybride Treffen zu organisieren. Doch ganz ohne Reisen geht es oft auch nicht. So können Sie Ihre Reisen nachhaltiger gestalten: Wie viele Personen pro Partner sollen zum Treffen anreisen? Sind Kombinationen von Projekttreffen und Trainings möglich, um mehrere Anreisen zu sparen? Wie hoch ist der Co2-Fußabdruck verschiedener Reisemittel genau? Können Projektaufträge oder Lernziele mit nachhaltigem Fokus formuliert werden? Sind hybride Treffen eine Alternative? Kann die Reise statt mit dem Flugzeug mit der Bahn stattfinden? Während der Projektlaufzeit Gibt es bei der Wahl der Verkehrsmittel umweltfreundliche Alternativen (Bus, Bahn, Carsharing etc. )? Können Projekttreffen möglichst bei Partnern stattfinden, die gut mit dem ÖPNV erreichbar sind? Werden Teilnehmende bezüglich nachhaltigem Reisen ( z.B. Bahn statt Flug, geringeres Reisegepäck etc. ) sensibilisiert? Ist ein längerer Aufenthalt sinnvoll und möglich? Gibt es (regionale) Ausgleichsmöglichkeiten wie z.B. Baumpflanz- oder Müllsammelaktionen? Wenn ein Flug unvermeidbar ist, gibt es Direktflüge, um Umstiege zu vermeiden? Ist die Reise wirklich notwendig? Vielleicht erreichen Sie mit einer virtuellen Reise denselben Effekt mit geringerer Emission? Ermitteln Sie den CO2-Abdruck. Das Bewusstsein darüber, was verbraucht wird, unterstützt die Suche nach nachhaltigen Alternativen. Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Grüne Ideen für die Entwicklung von Bildungsmaterialien Mehr anzeigen Weniger anzeigen Wenn Sie im Rahmen Ihres Projekts Bildungsmaterialien entwickeln, beachten Sie folgende Aspekte: Technische Ausstattung: Sind neue Geräte notwendig oder können z.B. gebrauchte Geräte beschafft werden? Was muss ausgedruckt werden und welches Papier nutzen Sie hierfür? Für bestimmte Zielgruppen ist es ggf. notwendig eine passende Auflage an Materialien als Druckexemplar zur Verfügung zu stellen. Ist es möglich, auch mal offline zu arbeiten, um Energiekosten zu sparen? Können Inhalte graphisch so aufgearbeitet werden, dass sie auch digital genutzt werden können ( z.B. Dateigröße beachten)? Können Produkte über digitale Plattformen zugänglich gemacht werden ( z. B. Erasmus+ project results’ platform oder EPALE )? Können QR-Codes statt Flyer oder Borschüren genutzt werden? Können hybride Veranstaltungen zu Verbreitung durchführt werden, auch um mehr Teilnehmende zu erreichen? Wird die Bewertung der Nachhaltigkeit in die Bewertung der Multiplikatoren und Multiplikatorinnen einbezogen? Kommunizieren Sie über nachhaltiges Reisen auf Social Media, um anderen Reisenden die Optionen einer klimaschonenden Reise zu zeigen? Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Themencluster Zahlreiche Erasmus+-Projekte greifen das Thema Nachhaltigkeit auf und machen sichtbar, wie vielfältig die Ansätze und Spielarten sind. Diese Bandbreite stellen wir in fünf Clustern vor: Nachhaltigkeit innovativ vermitteln Klimaschutz neu gedacht und praktiziert Transformation sozial und ökologisch begleiten Neue ökologische Lernorte Wirtschaft nachhaltig gestalten Für den schnellen Überblick finden Sie in diesen Clustern regelmäßig neue Ansätze in Steckbriefform. Lassen Sie sich und Ihre Organisation von der Vielfalt grüner Ideen, Lernaktivitäten und Materialien aus der Praxis inspirieren! 1 Klimaschutz neu gedacht und praktiziert Mehr erfahren 2 Nachhaltigkeit innovativ vermitteln Mehr erfahren 3 Transformation sozial und ökologisch begleiten Mehr erfahren 4 Neue ökologische Lernorte Mehr erfahren 5 Wirtschaft nachhaltig gestalten Mehr erfahren Projektbeispiele Vernetzungsangebote Salto Green Sie suchen nach weiteren Ressourcen, um Erasmus+ Projekte nachhaltiger zu gestalten? Auf der Plattform SALTO Green werden Sie fündig. Zur Plattform Agenda Erwachsenenbildung Die europäische Agenda Erwachsenenbildung stärkt die Rolle der Erwachsenenbildung in den beteiligten Ländern. Der digitale Wandel ist einer der Schwerpunkte. Zur Website EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Gesundheitskompetenz diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Weitere Informationsangebote Durchführungsleitlinien Die Durchführungsleitlinien der Europäischen Kommission zur Strategie für ökologischen Wandel und nachhaltige Entwicklung zeigen, wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps aktiv zum grünen Übergang beitragen. Sie inspirieren Teilnehmende, Projektträger und Partner dazu, Nachhaltigkeit praktisch umzusetzen – mit Leitlinien, Toolkits und Schulungen für eine nachhaltige Zukunft in Europa. Zu den Leitlinien GreenComp GreenComp ist ein Referenzrahmen für Nachhaltigkeitskompetenzen. Er bietet eine gemeinsame Grundlage für Lernende und eine Anleitung für Lehrende und fördert eine einvernehmliche Definition dessen, was Nachhaltigkeit als Kompetenz beinhaltet. Zum Kompetenzrahmen Ratsempfehlung Mit der Empfehlung Lernen für den Grünen Wandel und die nachhaltige Entwicklung unterstützt der Europäische Rat seine Mitgliedsstaaten bei der Förderung von Bildungseinrichtungen und Unternehmen, die Kompetenzen in den Bereichen Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit vermitteln. Diese Empfehlung steht im Einklang mit der UNESCO-Roadmap „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2030“. Zum Dokument Bildung für nachhaltige Entwicklung Das Ziel des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist es Nachhaltigkeit systematisch in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern. Der Plan leistet einen Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm und verfolgt das Ziel, nachhaltige Kompetenzen in der Gesellschaft zu stärken. Zum Portal European Green Deal Der Aktionsplan der Europäischen Kommission widmet dem Thema Nachhaltigkeit eine besondere Aufmerksamkeit. Das ambitionierte Ziel dieser Initiative ist eine wettbewerbsfähige und ressourceneffiziente Wachstumsstrategie, die gerecht und inklusiv gestaltet ist. Bis 2050 soll die Europäische Union klimaneutral werden, das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung entkoppelt Zur Website The Green Deal Industrial Plan Er zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken und sie auf nachhaltige Innovationen auszurichten. Gefördert werden Schlüsseltechnologien wie erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Bildung nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein: Investitionen in die Qualifizierung von Arbeitskräften und die Entwicklung neuer Kompetenzen sind maßgeblich für eine erfolgreiche grüne Transformation. Zur Website Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Satiye Sarigöz (Beauftragte für Nachhaltigkeit | Partnerschaften) Mail: greenerasmus[at]bibb(dot)de …
[…] In fünf Missionen zu einem nachhaltigeren Verhalten, Handbuch für Pädagoginnen und Pädagogen, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Das Projekt „GoBeEco“ fördert einen ganzheitlichen und transformativen Bildungsprozess für Nachhaltigkeitsthemen wie Klimaschutz und Biodiversität. Dafür werden Lerninhalte, Lernergebnisse, Pädagogik und eine digitale Lernumgebung auf interaktive Weise integriert, um forschendes, handlungsorientiertes und transformatives Lernen zu ermöglichen. , Lernende jeden Alters sollten in die Lage versetzt werden, sich selbst und die Gesellschaft, in der sie leben, zu verändern. Durch den Einsatz partizipativer Methoden werden kritisches Denken, Zusammenarbeit und Führung, Teamarbeit und andere Fähigkeiten entwickelt. Viele Menschen verstehen die Notwendigkeit von Veränderungen und sind bereit, zu handeln. Doch wie kann dieses Verständnis in ein langfristiges und nachhaltiges Handeln münden? Damit wirklich eine langfristige Verbesserung eintritt, darf es nicht bei einmaligen Aktionen bleiben, sondern es müssen Gewohnheiten und Lebensstile proökologisch verändert werden. , Hier setzt das ERASMUS+-Projekt GoBeEco ein: Mit einer LernApp und einer Handreichung sollen erwachsene Lernende sowie Pädagoginnen und Pädagogen dabei unterstützt werden, durch die Veränderung individueller Gewohnheiten und Lebensstile nachhaltiger zu handeln. „Wissenschaft ist ein Garant für gemeinsame Weiterentwicklung und ein Nährboden für Innovationen. Es gibt Projekte wie GoBeEco, die eines der wichtigsten Themen - Nachhaltigkeit - sichtbar und erlebbar machen. Den Ansatz, Nachhaltigkeit auf spielerische Art und Weise in den Alltag zu bringen, finde ich hervorragend." (Prof. Dr. Volker Wittberg, FHM Prorektor Forschung & Entwicklung und Wissenschaftlicher Leiter des EU -Projekts) , Die Strategische Partnerschaft im Bereich der Erwachsenenbildung wurde von fünf Projektpartnern aus Polen, Portugal und Deutschland unter der Koordination der Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld umgesetzt. Sie entwickelte eine App, mit der das nachhaltige Verhalten im Sinne des lebenslangen Lernens gefördert werden sollte. Die App stellt der Nutzerin oder dem Nutzer regelmäßig Aufgaben mit Tipps und Hinweisen zu verschiedensten Themen vor, die er oder sie lösen soll. In fünf Missionen verdient man Punkte sowie Auszeichnungen und hinterfragt so spielerisch die eigenen Gewohnheiten. Die Missionen lauten: Mission 1: Eigenverantwortung im öffentlichen Raum Mission 2: Mein Haus - Meine Regeln Mission 3: Bewusst einkaufen Mission 4: Verhalten am Arbeitsplatz Mission 5: Der grüne Weg Wer alle fünf Missionen abgeschlossen hat, kann die Spezialmission freischalten und weitere Herausforderungen meistern. Die App kann nicht nur individuell genutzt werden, sondern durch Pädagoginnen und Pädagogen auch im Unterricht in der Erwachsenenbildung eingesetzt werden. , Außerdem wurde im Projekt ein Handbuch erarbeitet, das Pädagoginnen und Pädagogen bei der Gestaltung und Durchführung von proökologischen Schulungen, Workshops oder anderen Bildungsveranstaltungen unterstützt. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung und Entwicklung von handlungsorientierten Kursen. Die Lernenden sollen selbst handeln und Erfahrungen machen und stehen damit im Mittelpunkt des Lernprozesses. Ein zentrales Element bildet dabei die Arbeit mit digitalen Ressourcen, insbesondere der Gamification. Wenn die Methoden und Werkzeuge aus der Sicht der pädagogischen Praxis betrachtet werden, sind diese wichtige Elemente, um den Lehr-Lern-Prozess passgenau zu gestalten. Besonderes Augenmerk wird auf die Anfangssituationen gelegt, die motivieren und einladen sollen. …