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[…] Angehende Fachinformatikerin war für drei Wochen im estnischen Tallinn, Familiäre Atmosphäre und interessante Projekte, Von Sommerfrische bis Nationalmuseum, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Vom 26. August bis zum 18. September 2022 konnte Charlotte Oelkers Einblick in die Welt eines fortschrittlichen Digitalstaates gewinnen. Im Rahmen ihrer Ausbildung absolvierte die Fachinformatikerin für Anwendungstechnik ein dreiwöchiges Praktikum in einem IT-Betrieb in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Eine Zeit, die ihr nicht nur fachlich viele neue Anregungen brachte. , Anfang Juni hat Charlotte Oelkers ihre Ausbildung zur Fachinformatikerin für Anwendungsentwicklung an den Berufsbildenden Schulen Soltau ( BBS Soltau) erfolgreich abgeschlossen. In ihrem letzten Ausbildungsjahr nutzte die 25-Jährige die Chance, über Erasmus+ für ein Auslandspraktikum nach Tallinn zu gehen. Doch warum gerade Estland? Es gab verschiedene europäische Länder, die Charlotte Oelkers interessierten, letztlich habe sie sich für Estland entschieden, weil sie die innovativen Ansätze in Sachen Digitalisierung reizten und sie das Land und die Region bis dato überhaupt nicht kannte. „Da war auch ein bisschen Neugier im Spiel, ich wollte einfach wissen, was in den baltischen Staaten passiert und wie man dort lebt und arbeitet“, sagt sie, und ergänzt: „In Estland werden rund 99 Prozent der behörlichen Dienstleistungen online abgewickelt. Das reicht von der elektronischen Stimmabgabe bei Wahlen bis zum Einreichen der Steuererklärung. Der Alltag ist hier größtenteils digital organisiert“ Da das Ganze sehr sicher und transparent ablaufe, sei die Akzeptanz in der Bevölkerung groß. Oelkers glaubt, dass Estland genau deshalb in gewisser Weise auch für uns als Vorbild dienen könne, wenngleich das Land mit seinen insgesamt 1,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern noch nicht einmal so bevölkerungsstark sei wie München. Gut ein Drittel der Estinnen und Esten lebt in Tallinn. , Oelkers zeigt sich vor allem von der digitalen Infrastruktur des Landes beeindruckt, wenngleich sie im Rahmen ihres Praktikums eher mit klassischen IT -Aufgaben beschäftigt war. Sie erzählt: „Ich habe in einem relativ kleinen Betrieb gearbeitet, wir waren insgesamt knapp zehn Leute. Das war gut für mich, weil es familiär zuging und ich nah an den einzelnen Projekten war. Hinzu kam, dass mir sehr viel Vertrauen entgegengebracht wurde und ich recht eigenständig agieren konnte.“ Inhaltlich reichte das Spektrum von IT -Services bis zur Programmierung von Webanwendungen und anderen Applikationen. Obwohl sie dabei auch neue Aspekte kennenlernte, räumt Oelkers ein, dass die Abläufe in der Webentwicklung sich in der Regel an internationalen Standards orientieren. Mindestens ebenso spannend sei daher der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen gewesen, der vor allem in Englisch ablief, während die Gespräche in Alltagssituation ab und an nur in Estnisch oder Russisch möglich waren, was sehr viel Improvisationstalent verlangte. , Charlotte Oelkers lacht, als sie das erzählt. Es ist geradezu spürbar, wie bereichernd die Zeit in Estland für sie war. Gelebt hat sie in einem kleinen Appartement am Rande der malerischen Altstadt, von wo sie in 15 Minuten zu Fuß zu ihrer Arbeit laufen konnte. „Das Faszinierende war für mich das Gesamtpaket“, berichtet die 25-Jährige. „So haben wir bei der Arbeit viel über das digitale Estland, aber auch über die aktuelle politische Situation und kulturelle Fragen geredet. Gerade in diesen Bereichen habe ich viel Neues entdeckt – zum Beispiel, dass Bären und Wölfe in Estland auf der Speisekarte zu finden sind.“ Vor allem die Vielfalt des Landes hat Oelkers überrascht, zumal das Wissen über die osteuropäischen Länder bei uns oft ja recht überschaubar sei. So weise Estland eine enge Beziehung zu Deutschland auf, gleichzeitig aber sei die Grenze zu Russland nicht weit. Letzteres stelle angesichts der weltpolitischen Lage derzeit eine eher schwierige Situation dar. Dazu Charlotte Oelkers: „Interessant für mich war, wie eng die Welten manchmal beieinander liegen, und wie weit sie dann doch voneinander entfernt sind.“ , Apropos Welten. Neben der Arbeit hat Charlotte Oelkers auch sehr viel von Land und Leuten erfahren. Mit ihrem Chef und dessen Familie tauchte sie tief in die Natur und Kultur Estlands ein – von Bootstouren und Sommerfrische bis zum Besuch des Nationalmuseums und zum Genuss der estnischen Küche. Auch ein Ausflug nach Keava stand auf dem Programm. Die dortige Berufsschule ist eng mit der BBS Soltau verbandelt und hatte Oelkers zu ihrem Praktikumsplatz verholfen. Bei ihrem Kurztrip nach Keava konnte die Fachinformatikerin sogar an einer Unterrichtseinheit teilnehmen und hinter die Kulissen des estnischen Berufsschulsystem schauen. All das habe ihren Horizont sehr erweitert und ihr deutlich gemacht, wieviel sie schaffen könne, wenn sie die Dinge selbst in die Hand nehme. Manchmal sei es einfach gut, selbst „Ausländerin“ zu sein, so Oelkers. Das verändere die Perspektive und eröffne völlig neue Sichtweisen. Vor diesem Hintergrund legt sie auch anderen Azubis nahe, die Chance zum Auslandsaufenthalt während der Ausbildung zu nutzen. , Beruflich möchte sie selbst künftig gerne mit internationalem Bezug arbeiten und dabei vielleicht auch noch einmal „die Hauptstadt der Digitalisierung“ in den Fokus nehmen. Von den Ideen dort ließen sich viele auch in Deutschland umsetzen, glaubt sie. Hinzu komme, dass sie in den drei Wochen, die sie in Tallinn verbrachte, gespürt habe, wie bereichernd es sein könne, Internationalität zu leben und im Dialog mit anderen Ländern und Kulturen zu sein. …

Story

In to the deep

Vom E-Learning-Kurs zur eigenen Meeresforschung

[…] Meeresbiologie zugänglich machen, Zur Projektseite in der Erasmus+-Plattform , Vom Lernmodul zur eigenständigen Datenerhebung , Zu den E-Learning-Kursen , Beteiligung möglich machen , Zum Handbuch , Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bereich der Erwachsenenbildung steht üblicherweise vor zwei Herausforderungen: Wie sensibilisieren wir langfristig für das Thema nachhaltige Entwicklung? Wie entwickeln wir kreative Lernformate, die der Alltagsrealität erwachsener Lernenden gerecht werden und tatsächlich zum Handeln motivieren? Das Erasmus +-Projekt „In to the deep“ bringt beides zusammen: Es motiviert mit Lerneinheiten über die Tiefsee dazu, sich an Bürgerwissenschaft zu beteiligen und trägt so zum Schutz unserer empfindlichen Ökosysteme bei - und das von Zuhause am eigenen Laptop. , Der Ozean ist für viele ein faszinierendes Feld, aber nur für Wenige direkt zugänglich. Sechs Institutionen aus Griechenland, Spanien und Deutschland haben durch das Erasmus+ kofinanzierte Projekt gemeinsam daran gearbeitet und vier Online-Lernmodule in vier Sprachen entwickelt. Die Lerneinheiten beziehen sich auf vier verschiedene Meereshabitate und bereiten die Lernenden auf die Beteiligung an echter meeresbiologischer Forschung vor. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmenden, sondern auch die Wissenschaft: Es werden sowohl für die Forschung relevante Daten gesammelt und gleichzeitig wird das Bewusstsein für den Klimaschutz über die Wissenschaft hinaus verbreitet. , In den E-Learning-Kursen wird anhand vier verschiedener Meeresregionen die Bedeutung und Funktionsweise des spezifischen Ökosystems sowie der Einfluss des Menschen auf dieses erklärt. Ein Beispiel ist die Dämmerlichtzone in der Ägäis in Griechenland, in der sich die ältesten, komplexesten und produktivsten Meeresökosysteme befinden. Außerdem werden in den Online-Kursen Forschungsmethoden und Tools erklärt, die bereits zur Erschließung der Meeresflora und Fauna entwickelt wurden. Im nordwestlichen Mittelmeer werden durch eine Kamera am Meeresgrund, die OBSEA Beobachtungsplattform, regelmäßig Bilder und Umweltdaten aufgenommen, um Veränderungen der Fischpopulationen zu erfassen. Diese großen Mengen an Bilddaten müssen alle analysiert werden! , Am Ende eines jeden E-Learning-Kurses steht daher der Zugang zum Programm „BIIGLE.party.“ ein Tool mit dem die Meeresbilder annotiert - das heißt analysiert werden können. Das mittlerweile international angewandte Tool wurde von der Universität Bielefeld entwickelt, um Unterwasserbilder und -videos für die Biodiversitätsforschung und die Umweltüberwachung zu analysieren. Nach einer Einführung in das Annotieren von Meeresbildern können die Lernenden selbst mit ihrem Beitrag an der Erfassung der Meeresräume beginnen. Gamification trägt dazu bei, den eigenen Score an analysierten sowie korrekt erfassten Meeresbildern zu "knacken". , Die Lernenden wurde über verschiedene Kanäle erreicht, so konnten circa 500 Teilnehmende über Social-Media für das Vorhaben begeistert werden, die vorher noch nicht in Verbindung mit den Partnereinrichtungen aus dem Bereich der Meeresforschung standen. Formate der Verbreitung des Projekts waren über Instagram z.B. vier Live-Interviews mit den beteiligten Wissenschaftler/innen unter dem Titel “Meet the Scientist“ oder Quiz-Formate zu verschiedenen Aktionstagen wie dem World Ocean Day oder den Erasmus+-Tagen. Außerdem wurde das Projekt neben den Social-Media Aktionen durch Online-Webinare für ein internationales Publikum wie auch durch lokale Veranstaltungen vorgestellt und verbreitet. , Das Projekt zeigt, wie durch die Partnerschaft verschiedener europäischer Institutionen Erwachsenenbildung und Bürgerwissenschaft sinnvoll verknüpft werden können und dadurch gleichzeitig das Wissen über und die Sensibilisierung für Klimaschutz gestärkt werden. Hier entsteht echte Teilhabe und Handlungsfähigkeit auf Bürgerebene! Damit die Idee auch in Zukunft von Meereswissenschaftlerinnen und Meereswissenschaftlern gemeinsam mit Lernenden umgesetzt werden kann, haben die Projektverantwortlichen ihre Erfahrung in einem Handbook festgehalten. Außerdem wurden die Lehrmaterialien über die Erwachsenenbildung hinaus auch für den Schulunterricht angepasst. Hier geht es zum Folgeprojekt im Schulbereich „Deep Discovery“ , Link zur offiziellen Projektseite …

[…] Auslandserfahrung spielt auf dem Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Rolle. Sie hilft, Fähigkeiten zu entwickeln, die für das Arbeitsleben von großer Bedeutung sind. Der Europass Mobilität stellt nachvollziehbar und strukturiert dar, welche Erfahrungen und Lernergebnisse jemand durch einen Lernaufenthalt im Ausland gewonnen hat. Deshalb ist er ein echtes Plus bei Bewerbungen. …

[…] Das kostenfreie Europass-Portal ist ein Angebot der Europäischen Kommission für Bewerbung und Jobsuche sowie für die Selbsteinschätzung und Dokumentation von Kompetenzen. Lehrkräfte finden im Europass-Portal zahlreiche Tools, die sie für praktische Unterrichtseinheiten nutzen können. …

[…] Die EU-Kommission bietet im Rahmen von Europass eine kostenlose technische Infrastruktur, die es ermöglicht, von papierbasierten Zertifikaten auf digital signierte Bescheinigungen, die europäischen digitalen Bildungsnachweise, umzustellen. Das neue Infoblatt erläutert die Funktionen der European Digital Credentials und ihren Mehrwert für Bildungseinrichtungen, Lernende und Arbeitgeber/-innen. …

[…] Die Infografik bietet einen schnellen Überblick über die Funktionen des neuen Karrieremanagement-Portals für Lernen und Arbeiten in Europa. Mit dem Portal bietet die EU-Kommission einen sicheren, werbefreien und kostenlosen Raum zur Selbstverwaltung persönlicher Kompetenzen. …

[…] Seite 1 von 1 Stand: 17.07.2026 Informationsblatt zur Arbeitsbeziehung in der Erwachsenenbildung Personal, das von einer geförderten Einrichtung über Erasmus+ in der Erwachsenenbildung zu Auslandsaufenthalten entsandt wird, muss eine Arbeitsbeziehung zu der entsendenden Einrichtung haben. Diese kann bei Bedarf beispielsweise über einen Arbeitsvertrag oder Honorarvertrag nachgewiesen werden, oder anhand einer Aufgabenbeschreibung, die den Beitrag des oder der Teilnehmenden zu den Kernaufgaben der entsendenden Einrichtung erläutert. Generell gilt, dass Personal, das im Ausland arbeitet, nicht an Aktivitäten in dem Land teilnehmen kann, in dem es tätig ist. Darüber hinaus können Dachverbände (z.B. Landesverbände) im Rahmen ihres Erasmus+- Projekts Personal aus ihren Mitgliedseinrichtungen zu Auslandsaufenthalten entsenden. Dies ist möglich, wenn eine Arbeitsbeziehung zwischen dem Dachverband und dem Personal seiner Mitgliedseinrichtungen besteht. Voraussetzung hierfür ist, dass die Einrichtung, bei der das Personal beschäftigt ist, dem entsendenden Dachverband als Mitglied angehört. Bedingung ist eine formalisierte Mitgliederstruktur auf Einrichtungsebene. Hinweise: 1. Mitgliedschaften von Einzelpersonen (natürlichen Personen) begründen keine Arbeitsbeziehung. 2. Lose Netzwerke, Projektpartnerschaften oder Zusammenschlüsse ohne formalisierte Verbands- oder Mitgliederstruktur begründen ebenfalls keine Arbeitsbeziehung. Die formale Verbands- und Mitgliederstruktur ist bei Antragstellung zu dokumentieren. Die Nationale Agentur beim BIBB (NA beim BIBB) behält sich vor, die Arbeitsbeziehung und Mitgliederstruktur im Rahmen von Stichproben zu prüfen. Der entsendende Dachverband trägt die volle Verantwortung für die Durchführung, Qualitätssicherung und ordnungsgemäße Umsetzung der Mobilitätsaktivitäten. Soll Personal in Erasmus+-Projekte eingebunden werden, das zur entsendenden Einrichtung keine der aufgeführten Arbeitsbeziehungen haben, ist eine Entsendung nur im Rahmen einer Konsortialakkreditierung zulässig. Informationsblatt zur Arbeitsbeziehung in der Erwachsenenbildung …

[…] Seite 1 von 1 Stand: 17.07.2026 Informationsblatt zur Arbeitsbeziehung in der Erwachsenenbildung Personal, das von einer geförderten Einrichtung über Erasmus+ in der Erwachsenenbildung zu Auslandsaufenthalten entsandt wird, muss eine Arbeitsbeziehung zu der entsendenden Einrichtung haben. Diese kann bei Bedarf beispielsweise über einen Arbeitsvertrag oder Honorarvertrag nachgewiesen werden, oder anhand einer Aufgabenbeschreibung, die den Beitrag des oder der Teilnehmenden zu den Kernaufgaben der entsendenden Einrichtung erläutert. Generell gilt, dass Personal, das im Ausland arbeitet, nicht an Aktivitäten in dem Land teilnehmen kann, in dem es tätig ist. Darüber hinaus können Dachverbände (z.B. Landesverbände) im Rahmen ihres Erasmus+- Projekts Personal aus ihren Mitgliedseinrichtungen zu Auslandsaufenthalten entsenden. Dies ist möglich, wenn eine Arbeitsbeziehung zwischen dem Dachverband und dem Personal seiner Mitgliedseinrichtungen besteht. Voraussetzung hierfür ist, dass die Einrichtung, bei der das Personal beschäftigt ist, dem entsendenden Dachverband als Mitglied angehört. Bedingung ist eine formalisierte Mitgliederstruktur auf Einrichtungsebene. Hinweise: 1. Mitgliedschaften von Einzelpersonen (natürlichen Personen) begründen keine Arbeitsbeziehung. 2. Lose Netzwerke, Projektpartnerschaften oder Zusammenschlüsse ohne formalisierte Verbands- oder Mitgliederstruktur begründen ebenfalls keine Arbeitsbeziehung. Die formale Verbands- und Mitgliederstruktur ist bei Antragstellung zu dokumentieren. Die Nationale Agentur beim BIBB (NA beim BIBB) behält sich vor, die Arbeitsbeziehung und Mitgliederstruktur im Rahmen von Stichproben zu prüfen. Der entsendende Dachverband trägt die volle Verantwortung für die Durchführung, Qualitätssicherung und ordnungsgemäße Umsetzung der Mobilitätsaktivitäten. Soll Personal in Erasmus+-Projekte eingebunden werden, das zur entsendenden Einrichtung keine der aufgeführten Arbeitsbeziehungen haben, ist eine Entsendung nur im Rahmen einer Konsortialakkreditierung zulässig. Informationsblatt zur Arbeitsbeziehung in der Erwachsenenbildung …

[…] © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Online-Informationsveranstaltung zum Erasmus+ Aufruf 2026 Team Partnerschaften für Zusammenarbeit Erwachsenenbildung Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 11. Dezember 2026 (10:00 – ca. 13:00 Uhr) 1. Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ 2. Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 3. Antragstellung konkret 4. Wie geht es nach der Antragstellung weiter 5. Informations- und Beratungsangebote der NA Unsere Themen heute © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ © NA beim BIBB 4 Erasmus + ▪ Erasmus + ist ein Bildungsförderprogramm der Europäischen Union ▪ Bildungsbereiche: Jugend, Schule, Hochschule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung ▪ Nationale Agenturen als Programmbeauftragte ▪ Programmgeneration 2021-2027 – Grundlage ist der jährliche Programmleitfaden 5 Ziele von Erasmus+ ▪ Stärkung der europäischen Dimension von Bildung ▪ Förderung… ✓ der persönlichen und beruflichen Entwicklung ✓ einer inklusiveren Gesellschaft ✓ der Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft ✓ einer ökologischeren Gesellschaft ✓ der digitalen Dimension © NA beim BIBB 6 Struktur von Erasmus+ KA1 • Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen KA 2 • Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen KA 3 • Leitaktion 3: Unterstützung der politischen Entwicklung und Zusammenarbeit © NA beim BIBB 7 Projekttyp Kleinere Partnerschaften (Small Scale Partnerships (SSP) oder Key Action / KA 210) © NA beim BIBB ▪ Projekttyp mit eher geringem administrativem Aufwand, eher einfacher Zugang für Einsteiger und kleine Einrichtungen ▪ Einrichtungen aus verschiedenen Ländern arbeiten gemeinsam an einem Bildungsthema ▪ Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken Aufbau und Stärkung von Netzwerken internationale Dimension in die eigene Bildungsarbeit bringen ▪ Beteiligung von Bildungsbenachteiligten © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 9 Grundstruktur einer kleineren Partnerschaft © NA beim BIBB ………………………… Relevantes Themenfeld für die Erwachsenenbildung Austausch guter Praxis, Vernetzung, Erstellung gemeinsamer Ergebnisse, u.a. Koordinator Partner Partner WER WAS WOZU 10 Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen © NA beim BIBB ▪ mindestens 2 Einrichtungen aus 2 am Programm teilnehmenden Ländern: 27 EU-Staaten + Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei ▪ Antragstellung durch den Koordinator im eigenen Land für die ganze Partnerschaft ▪ 1 Antrag pro Antragsrunde eines Koordinators möglich eine Einrichtungen kann an max. 5 übermittelten KA210-Anträgen beteiligt sein ▪ Projektdauer: 6 bis 24 Monate ▪ Antragsfrist: 05. März 2026 (12 Uhr mittags, MEZ) (Projektstart 1.9. - 31.12.2026) 11 Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen © NA beim BIBB Budget planen 2 Pauschalsummen zur Auswahl 30.000 Euro 60.000 Euro Aktivitäten Budgetverteilung Aktivität 1 Anteil Budget für Aktivität 1 aufschlüsseln Aktivität 2 Anteil Budget für Aktivität 2 aufschlüsseln Aktivität 3 Anteil Budget für Aktivität 3 aufschlüsseln ….. ….. © NA beim BIBB 12 Haben Sie Fragen? 13 Kleinere Partnerschaften – Bildungsbereich © NA beim BIBB ▪ Gestaltung des Projektes bereichsspezifisch (in der Erwachsenenbildung) oder bereichsübergreifend mit eindeutigem Schwerpunkt in der Erwachsenenbildung ▪ Erwachsenenbildung Alle Formen der allgemeinen, nichtberuflichen Erwachsenenbildung formalen, nichtformalen oder informellen Charakters Zielgruppe: Erwachsene, die nicht mehr in der schulischen oder beruflichen Erstausbildung stehen Personen, die Bildungsarbeit planen, durchführen oder verantworten (Bildungspersonal) Personen, die ein Bildungsangebot als Endnutzende wahrnehmen ▪ Bildungsaspekt muss im Vordergrund stehen 14 Prioritäten in Erasmus+ © NA beim BIBB ▪ Erasmus+ setzt Schwerpunkte durch Prioritäten ▪ Projekte ordnen sich einer oder mehreren Prioritäten zu, um ihren Schwerpunkt zu fokussieren > Programmleitfaden 2026, engl. S. 227 15 Horizontale Prioritäten © NA beim BIBB ▪ Inklusion und Vielfalt ▪ Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels ▪ Bewältigung des digitalen Wandels ▪ Gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Partizipation © NA beim BIBB 16 Spezifische Prioritäten in der Erwachsenenbildung ▪ Verbesserung der Zugänglichkeit, Qualität, Inanspruchnahme und Anerkennung der Erwachsenenbildung ▪ Förderung von lokalen Lernzentren und innovativen Lernorten ▪ Förderung der Weiterbildung und Umschulung von Erwachsenen ▪ Unterstützung der Reaktion der europäischen Bildungssysteme auf den Krieg in der Ukraine 17 Horizontale Aspekte © NA beim BIBB ▪ Ökologisch nachhaltige Projektdurchführung ▪ Inklusiv und barrierefrei gestaltete Projektaktivitäten ▪ Einsatz digitaler Instrumente und Lernmethoden ▪ Förderung demokratischer Teilhabe und zivilgesellschaftlichen Engagements © NA beim BIBB 18 Haben Sie Fragen? © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Antragstellung konkret © NA beim BIBB 20 Entwicklung der Erasmus+ Kleineren Partnerschaften Voraussichtliches Budget für 2026 für die Erasmus+ Kleineren Partnerschaften in der Erwachsenenbildung: ca. 2,5 Millionen Euro Antragstellung konkret Alle wichtige Informationen : www.na-bibb.de Wichtige Dokumente: Programmleitfaden Handbook on lump sums Ansichtsexemplar Antrag Leitfaden für Gutachtende 22 Antragstellung konkret www.na-bibb.de Relaunch Mitte Januar > Neue Optik, neue Menüführung Beantragen > Kooperationspartnerschaften > Erwachsenenbildung http://www.na-bibb.de/ Antragstellung konkret Für die Antragstellung im Portal der EU sind EU Login und Organisations-ID notwendig! EU Login: Registrierung mit Benutzernamen und E-Mail-Adresse Create an account (europa.eu) OID: Stammdaten der Einrichtung; neunstelliger Code koordin. Einrichtung und Partnereinrichtungen Leitfaden: av_Anleitung_ORS.pdf (na-bibb.de) Accession Forms: werden von den Partnereinrichtungen ausgefüllt Download im Antragsformular DoH (Declaration on Honour): Ehrenwörtliche Erklärung der antragstellenden Einrichtung Bei Fragen: Team für finanzielle und vertragliche Projektbegleitung: 0228 107 1700 https://webgate.ec.europa.eu/cas/eim/external/register.cgi https://www.na-bibb.de/fileadmin/user_upload/na-bibb.de/Dokumente/01_Erasmusplus_allgemein/Dokumente_uebergreifend/2019/av_Anleitung_ORS.pdf © NA beim BIBB 24 Antragsportal: Wie komme ich dahin? Kleinere Partnerschaften/ Small Scale Partnerships (SSP) in Adult Education KA210-ADU- https://webgate.ec.europa.eu/app-forms/af-ui-opportunities/#/erasmus-plus https://webgate.ec.europa.eu/app-forms/af-ui-opportunities/#/erasmus-plus 25 Der Projektantrag © NA beim BIBB Abschnitte − Titel und Projektlaufzeit − Prioritäten und Ziele (in Bezug zueinander) − Zielgruppen, Motivation, Europäischer Mehrwert − Beteiligte Organisationen und Zusammenarbeit − Aktivitäten und Budgetaufteilung − Projektevaluation, Wirkung und Verbreitung − kurze Projektzusammenfassung (auch auf Englisch) Bsp. PDF-Ansicht 26 Kleinere Partnerschaften – mögliche Aktivitäten © NA beim BIBB ▪ Projektmanagement ▪ Projekttreffen ▪ Erstellung von Materialien ▪ Lernaktivitäten ▪ Verbreitungsaktivitäten ▪ und vieles mehr … Wichtig: Alle Aktivitäten müssen zu den Projektzielen passen! © NA beim BIBB 27 A kt iv it ät Inhalt Beitrag zu den Projektzielen Ziel und Zielgruppe Zahl und Profil der Teilnehmenden Geschätztes Budget Beschreibung einer Aktivität Fiktives Fallbeispiel Budget: 60.000 € Aktivität Inhalt Budget 1. Projektmanagement Koordination; Kommunikation; Monitoring Evaluation; Organisation 10.000 € 2. Projekttreffen Kick-Off (online); 3 Treffen bei den Partnereinrichtungen zum Kennenlernen und Identifizieren guter Praxis (3 Treffen à 5 TN pro reisender Einrichtung = 30 Aufenthalte); Abschlusstreffen (online) 20.000 € 3. Lern- und Begegnungsaktivität 2-tägige Lerneinheit und Erprobung in einem Seminar (pro Einrichtung 3 Bildungspersonal, 3 Lernende; inkl. Planung, Konzeption, Vorbereitung + Nachbereitung etc.) 28.500 € 4. Ergebnissammlung Dokumentation der Lerneinheit und Erfahrungen (PDF – Dok.) 500 € 5. Verbreitung Maßnahmen zur Verbreitung über unterschiedliche Medien (Soziale Medien, im Netzwerk, Presse etc.) 1.000 € © NA beim BIBB 29 Verpflichtende Anlagen − Declaration on Honour, rechtsgültig unterschrieben − Accession Form aller Partnereinrichtungen, rechtsgültig unterschrieben Verschiedene Bestätigungen, u.a. Zustimmung zu Europäischen Werten und Autorenschaft Elektronische Übermittlung vor Ablauf der Frist Sorgen Sie für einen schlüssig konzipierten und vollständigen Antrag. Antrag fertig stellen Accession Forms: ✓ Zeichnungsberechtigte Person ist eingetragen ✓ Download Form ✓ Weiterleiten ✓ Unterschrift ✓ Form zurück erhalten ✓ Upload 30 Projektbeispiele sind hier zu finden European Project Results Platform: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/projects Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa: EPALE: https://epale.ec.europa.eu/de © NA beim BIBB https://erasmus-plus.ec.europa.eu/projects © NA beim BIBB 31 Haben Sie Fragen? © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Wie geht es nach der Antragstellung weiter Erasmus+ Kick-off KA2 2021 | © NA beim BIBB 33 Prüfung und Bewertung eingereichter Anträge ▪ Formale Prüfung (Vollständigkeitsprüfung: Antrag, DoH, Accession Forms) ▪ Double Funding und Multiple Submission Check ▪ Ggf. Operational Capacity Check ▪ Inhaltliche Bewertung durch erfahrene Gutachtende ▪ Förderentscheidung ▪ Finanzhilfevereinbarung © NA beim BIBB 34 Bewertungskriterien - Gewichtung 30% 30% 20% 20% Kleinere Partnerschaften Relevanz Projektdesign Zusammenarbeit Wirkung © B o re al a/ A d o b eS to ck .c o m Informations- und Beratungsangebote 36 Unser Informations- und Beratungsangebot © NA beim BIBB ▪ Informationen zum europäischen Aufruf sowie unterstützende Informationen und Dokumente zur Antragstellung auf unserer Webseite: www.na-bibb.de ▪ Projektskizzenberatung für neue Antragsteller https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/partnerschaften-fuer- eine-zusammenarbeit/beratung > ab sofort, Einreichung noch bis Ende Januar möglich ▪ Online-Sprechstunden: 29.01.26 (13-14:30 Uhr) und 20.02.26 (10-11:30 Uhr) > Links im NA-Veranstaltungskalender http://www.na-bibb.de/ https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/partnerschaften-fuer-eine-zusammenarbeit/beratung https://www.na-bibb.de/erasmus-erwachsenenbildung/partnerschaften-fuer-eine-zusammenarbeit/beratung 37 Wir sind ansprechbar… © NA beim BIBB Inhaltliche Fragen 0228 – 107 1300 partnerschaften-erwachsenenbildung@bibb.de Administrative, vertragliche und technische Fragen 0228 – 107 1700 helpna@bibb.de © NA beim BIBB 38 Exkurs: Projekte vom Ende her planen Das Impact-Tool der niederländischen NA unterstützt dabei. Link zum Impacttool: https://www.erasmusplus.nl/en/impacttool-strategicpartnerships https://www.erasmusplus.nl/en/impacttool-strategicpartnerships © NA beim BIBB 39 Welche Fragen sind noch offen? Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung 53175 Bonn www.na-bibb.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Team Erwachsenenbildung KA2 E-Mail: partnerschaften- erwachsenenbildung@bibb.de Hotline: 0228 107 1300 Folie 1: Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 11. Dezember 2026 (10:00 – ca. 13:00 Uhr) Folie 2: 1. Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ 2. Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung 3. Antragstellung konkret 4. Wie geht es nach der Antragstellung weiter 5. Informations- und Beratungsangebote der Folie 3: Partnerschaften zur Zusammenarbeit in Erasmus+ Folie 4: Erasmus + Folie 5: Ziele von Erasmus+ Folie 6: Struktur von Erasmus+ Folie 7: Projekttyp Kleinere Partnerschaften (Small Scale Partnerships (SSP) oder Key Action / KA 210) Folie 8: Rahmenbedingungen für Kleinere Partnerschaften in der Erwachsenenbildung Folie 9: Grundstruktur einer kleineren Partnerschaft Folie 10: Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen Folie 11: Kleinere Partnerschaften – Rahmenbedingungen Folie 12 Folie 13: Kleinere Partnerschaften – Bildungsbereich Folie 14: Prioritäten in Erasmus+ Folie 15: Horizontale Prioritäten Folie 16: Spezifische Prioritäten in der Erwachsenenbildung Folie 17: Horizontale Aspekte Folie 18 Folie 19: Antragstellung konkret Folie 20: Entwicklung der Erasmus+ Kleineren Partnerschaften Folie 21 Folie 22 Folie 23 Folie 24 Folie 25: Der Projektantrag Folie 26: Kleinere Partnerschaften – mögliche Aktivitäten Folie 27: Beschreibung einer Aktivität Folie 28 Folie 29: Antrag fertig stellen Folie 30: Projektbeispiele sind hier zu finden European Project Results Platform: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/projects Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa: EPALE: https://epale.ec.europa.eu/de Folie 31 Folie 32: Wie geht es nach der Antragstellung weiter Folie 33: Prüfung und Bewertung eingereichter Anträge Folie 34: Bewertungskriterien - Gewichtung Folie 35: Informations- und Beratungsangebote Folie 36: Unser Informations- und Beratungsangebot Folie 37: Wir sind ansprechbar… Folie 38: Exkurs: Projekte vom Ende her planen Das Impact-Tool der niederländischen NA unterstützt dabei. Folie 39 Folie 40: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! …

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