[…] Pressemitteilung Neues Portal: Auslandsaufenthalte in der Ausbildung Auslandsberatung-Ausbildung.de bündelt Infos für Betriebe, Berufsschulen und Kammern Bonn, 01.06.2021 In allen Bildungsbereichen, die das europäische Programm Erasmus+ in seiner neuen Phase von 2021 bis 2027 abdeckt, wird künftig eine Akkreditierung von antragstellenden Einrichtungen zum zentralen Zugangsinstrument zu europäischen Fördermitteln für die Auslandsmobilität. An Stelle der Förderung von Einzelprojekten tritt somit die einmalige Aufnahme in die Erasmus+-Familie. Akkreditierte Einrichtungen können als Mitglieder dieser Community jährlich Fördermittel anfordern und haben, anders als bei der bisherigen Projektförderung, die Sicherheit, dass sie bei entsprechender Anfrage diese Mittel auch erhalten. Über die Neuregelungen wird die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) im Juni und Juli informieren. Die NA beim BIBB führt das Erasmus+-Programm in Deutschland im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Europäischen Kommission durch. Adobe | encierro Die Akkreditierung gibt Einrichtungen der Berufsbildung einen Rahmen für die Einbettung von Mobilitätsaktivitäten in die eigene Organisationsentwicklung und schafft langfristige Planungssicherheit. Organisationsentwicklung bezieht sich neben der Internationalisierung dabei auch auf die übergreifenden Ziele des Erasmus+-Programms – insbesondere auf Inklusion, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Partizipation. Eine Akkreditierung ist zudem mit einer größeren Flexibilität im Hinblick auf Zielgruppen, Zielländer und Dauer von Auslandsaufenthalten als die bisherigen Förderverfahren verbunden. Nur akkreditierte Einrichtungen können einen Teil der Fördermittel für Auslandsmobilität jenseits der 33 am Erasmus+-Programm teilnehmenden Länder und damit weltweit verwenden. Hierzu erklärt BIBB -Präsident Friedrich Hubert Esser : „Mit der Akkreditierung werden Auslandsaufenthalte quasi in der DNA einer Einrichtung verankert. Sie verringert bürokratischen Aufwand und schafft attraktive Rahmenbedingungen. Das ist ein wichtiger Schritt, damit Auslandsmobilität nicht mehr die Ausnahme ist, sondern zum Normalfall wird, denn Auslandserfahrung ist eine Investition in die Zukunft, die sich für Betriebe und Auszubildende lohnt. Internationalität und Auslandsaufenthalte machen die berufliche Bildung attraktiver und zukunftsfest, und Deutschland mit seiner global vernetzten Wirtschaft benötigt top qualifizierte Fachkräfte.“ Die neue Programmgeneration von Erasmus+ ist zu Beginn dieses Jahres gestartet und hat eine Laufzeit bis 2027. Die Europäische Union stellt in diesem Zeitraum rund 28 Milliarden Euro für die Unterstützung europäischer Bildungszusammenarbeit bereit. Das sind fast doppelt so viele Mittel wie im Vorgängerprogramm. Ein Kernelement von Erasmus+ bleibt im Bereich der Berufsbildung die Kompetenzentwicklung von Auszubildenden, Schülerinnen und Schülern sowie des beruflichen Bildungspersonals durch die Förderung individueller Auslandsmobilität. Das Programm verfolgt dabei das Ziel, die Entwicklung der Bildungssysteme zu unterstützen und zugleich auf der Ebene der Bildungsinstitutionen nachhaltig zu wirken. Mehr als 370 Einrichtungen der Berufsbildung sind seit Februar dieses Jahres bereits Mitglieder der Erasmus+-Familie. Wer die Chance ergreifen möchte, Auslandsaufenthalte von Lernenden und Personal strategisch mit der Bildungsplanung, dem Lernangebot oder der Personalentwicklung zu verbinden, kann bis zum 19. Oktober 2021 einen Antrag bei der NA beim BIBB einreichen. Die NA beim BIBB bietet hierzu kostenlose Informationsveranstaltungen am 15. Juni sowie am 15. Juli 2021 an. Informieren Sie sich auf der Website der NA beim BIBB , nehmen Sie an den Informationsveranstaltungen teil oder vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch zu Ihren ganz konkreten Anliegen. Weiterführende Informationen unter www.na-bibb.de/erasmus-berufsbildung/mobilitaet/akkreditierung Einen Überblick über die Veranstaltungen der NA finden Sie unter www.na-bibb.de/service/veranstaltungen Ansprechpartner in der NA beim BIBB : Berthold Hübers; E-Mail: huebers(at)bibb.de Bei Abdruck Belegexemplar erbeten. Weitere Informationen zur Akkreditierung Kontakt aufnehmen Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail …
[…] Bild Seit Beginn des russischen Angriffskriegs wurden im Rahmen des Programms über 208 Mio. Euro mobilisiert , um die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in der Ukraine und in ganz Europa zu unterstützen . Mehr als 52 000 Ukrainerinnen und Ukrainer haben an der Erasmus+-Mobilität teilgenommen, die es Studierenden und Bediensteten ermöglicht, ihr Studium oder ihre berufliche Tätigkeit fortzusetzen, akademische Verbindungen zu Europa aufrechtzuerhalten und sich auf die künftige Erholung der Ukraine und die Integration in die Europäische Union vorzubereiten. Darüber hinaus hat Erasmus+ dazu beigetragen, den dringenden Bedarf vor Ort zu decken. Über 1,5 Millionen Lehrbücher wurden gedruckt und verteilt, um sicherzustellen, dass ukrainische Kinder Zugang zu wichtigen Lernmaterialien in ihrer Sprache haben, egal wo sie sich befinden. Erasmus+: Unterstützung der Ukraine über die Mobilität hinaus Die Erasmus+-Unterstützung geht über die individuelle Mobilität hinaus. Seit 2023 beinhaltet das Programm eine besondere Priorität für Projekte zur Bewältigung der Folgen des russischen Angriffskriegs in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Insgesamt wurden rund 70 Mio. Euro für fast 375 Kooperationsprojekte , mobilisiert, unter anderem für den Kapazitätsaufbau in den Bereichen Hochschulbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Jugend und Sport. Diese Initiativen unterstützen den digitalen Wandel der Institutionen, die Modernisierung der Lehrpläne, die organisatorische Wiederaufbau und eine engere Anbindung an den Europäischen Bildungsraum. Die Unterstützung erstreckt sich auch auf Schulen und Lehrer. Über 1.000 ukrainische Lehrkräfte nehmen an eTwinning teil, was die Zusammenarbeit mit europäischen Gleichaltrigen und den Zugang zur beruflichen Entwicklung ermöglicht. Die European School Education Platform bietet praktische Anleitungen, Lehrmaterialien und Ressourcen für das Wohlergehen von pädagogische Fachkräfte, die mit vertriebenen ukrainischen Lernenden arbeiten, und fördert gleichzeitig die Teilnahme an Erasmus+. Diese breite Unterstützung spiegelt sich in konkreten Initiativen wider, die vor Ort einen echten Unterschied machen. In der Broschüre „Building hope“ von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps werden 15 wirkungsvolle Projekte hervorgehoben, mit denen ukrainische Jugendliche unterstützt, Gemeinschaften gestärkt und Resilienz durch Bildung gefördert wurden. Quelle: Europäische Kommission (automatische Übersetzung von der Europäischen Kommission, abgerufen am 25.02.2026) Weitere Informationen Zur Mitteilung der Europäischen Kommission Factsheet : „Supporting Ukrainians and Ukrainian organisations through Erasmus+ 2022-25“ vom 26.02.2026 Broschüre: „Building hope: Europe’s solidarity with Ukraine | 15 inspiring Erasmus+ and European Solidarity Corps projects providing support to people affected by the war for Ukraine“ …
[…] Erasmus+-Projektplattform Ihr Projekt wurde bewilligt? Dann können Sie jetzt mit der Durchführung Ihres Projekts starten. Auf unserer Plattform finden Sie zahlreiche Informationen und Dokumente, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen. Dort werden Sie Schritt-für-Schritt durch den Durchführungsprozess geleitet und Ihnen die wichtigsten Dokumente an die Hand gegeben. Dazu zählen unter anderem: Teilnehmenden- und Lernvereinbarung Zuschüsse zu Green Travel und Inklusion Online Language Support Plattform (OLS) Erasmus-Qualitätsstandards Akkreditierungsberichte Mittelanforderungen FAQ -Bereich nützliche Links Hier geht es zur Erasmus+-Plattform Zur Erasmus+-Projektplattform …
[…] Beantragen Projekttypen im Programm Erasmus+ Wählen Sie den passenden Einstieg – wir begleiten Sie durch den Prozess. Ihr Weg ins Programm Erasmus+ Egal, ob Sie erste Erfahrungen mit Erasmus+ sammeln oder langfristig europaweit zusammenarbeiten möchten – das Programm bietet für jede Einrichtung den richtigen Projekttyp. Verschaffen Sie sich hier einen schnellen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und finden Sie den Weg, der am besten zu Ihren Zielen passt. Akkreditierung Langfristig planen – regelmäßig teilnehmen Die Akkreditierung ist ideal für Organisationen, die langfristig mit Erasmus+ Auslandsaufenthalte durchführen möchten. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Förderung und vereinfacht künftige Anträge . Akkreditierung beantragen Schritt-Anleitung zum Antrag Bereich auswählen Die Antragstellung unterscheidet sich in Teilen in der Berufs- und Erwachsenenbildung. Wählen Sie daher zunächst den für Sie zutreffenden Bereich. Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Zur Berufsbildung Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Ein besonderer Fokus liegt auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Zur Erwachsenenbildung Sie sind sich unsicher? Wir beraten Sie gern. Kurzzeitprojekte Erster Einstieg – unkompliziert starten Kurzzeitprojekte richten sich an Einrichtungen, die neu im Programm sind. Der Einstieg ist niedrigschwellig – ideal, um erste Erfahrungen mit der Durchführung von Auslandsaufenthalten in Erasmus+ zu sammeln. Kurzzeitprojekte beantragen Schritt-Anleitung zum Antrag Bereich auswählen Die Antragstellung unterscheidet sich in Teilen in der Berufs- und Erwachsenenbildung. Wählen Sie daher zunächst den für Sie zutreffenden Bereich. Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Zur Berufsbildung Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Ein besonderer Fokus liegt auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Zur Erwachsenenbildung Sie sind sich unsicher? Wir beraten Sie gern. Kleinere Partnerschaften Kleiner Rahmen – große Wirkung Diese Projekte sind auf eine thematische Zusammenarbeit mit Partnern in Europa in kleinerem Rahmen ausgelegt. Sie befördern Austausch zu Bildungsthemen sowie Vernetzung - insbesondere geeignet für Einrichtungen mit geringer Erfahrung in der europäischen Zusammenarbeit. Kleinere Partnerschaft beantragen Schritt-Anleitung zum Antrag Bereich auswählen Die Antragstellung unterscheidet sich in Teilen in der Berufs- und Erwachsenenbildung. Wählen Sie daher zunächst den für Sie zutreffenden Bereich. Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Zur Berufsbildung Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Ein besonderer Fokus liegt auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Zur Erwachsenenbildung Sie sind sich unsicher? Wir beraten Sie gern. Kooperationspartnerschaften Strategisch zusammenarbeiten – europaweit vernetzen Diese Projekte bieten Raum für tiefergehende thematische Zusammenarbeit mit Partnern in Europa. Sie eignen sich besonders für erfahrene Organisationen, die innovative Konzepte oder Ergebnisse für den Bildungsbereich entwickeln möchten. Kooperationspartnerschaft beantragen Schritt-Anleitung zum Antrag Bereich auswählen Die Antragstellung unterscheidet sich in Teilen in der Berufs- und Erwachsenenbildung. Wählen Sie daher zunächst den für Sie zutreffenden Bereich. Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Zur Berufsbildung Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Ein besonderer Fokus liegt auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Zur Erwachsenenbildung Sie sind sich unsicher? Wir beraten Sie gern. Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da. Schreiben Sie uns: na(at)bibb.de Rufen Sie uns an: 0228 107 1608 Mo , Mi , Do , Fr : 09:30 bis12:00 Uhr Di : 13:00 bis 15:00 Uhr …
[…] Am 7. Mai lud der Bundeswirtschaftsminister zum Bürgerdialog ein. Mit dabei: drei Erasmus+-Botschafterinnen und -Botschafter, sogenannte EuroApprenctices. Das sind junge Menschen, die während ihrer Ausbildung mit Erasmus+ im ein Auslandspraktikum gemacht haben und andere junge Menschen dafür begeistern möchten. Wie sie den Besuch wahrgenommen haben und was ihr Anliegen war, schildert eine Teilnehmerin. , „Das Event stand im Kontext der bevorstehenden Europawahl unter dem Motto „Die EU von morgen: Wettbewerbsfähigkeit, Handlungsfähigkeit und Resilienz stärken“ und war eine Gelegenheit, bei der auch die jüngere Generation zu Wort kommen konnte. Oft scheint es, dass die Politik stark von der „Boomer-Generation“ geprägt ist. Deshalb freuten wir uns, dass bei diesem Event vor allem Studierende, Schülerinnen und Schüler, junge Unternehmerinnen und Unternehmer und wir EuroApprentices im Fokus standen. Die „Fishbowl-Diskussion“ ermöglichte es vielen Bürgerinnen und Bürgern, ihr Anliegen vorzutragen. So entstand in der Mitte des Ludwig-Erhard-Saals eine sehr dynamische Fragerunde. Auch wir EuroApprentices nutzten diese Gelegenheit, unser Anliegen vorzutragen. Uns war es wichtig, auf die Chancen von Erasmus+ aufmerksam zu machen und darüber zu informieren, dass man während der Ausbildung mit Erasmus+ ins Ausland gehen kann. Wir machten deutlich, dass nicht nur die Auszubildenden von einem Auslandspraktikum profitieren, sondern auch die Unternehmen. Denn leider gibt es noch immer viele Unternehmen, die noch nicht das Potenzial von Auslandsaufenthalten während der Berufsausbildung erkannt haben. International wettbewerbsfähig zu sein, wird in einer globalisierten Welt immer wichtiger und Auslandsaufenthalte tragen einen großen Teil dazu bei. Was man im akademischen Rahmen bereits gut erkannt und umgesetzt hat, ist in der Berufsausbildung leider oft noch mit vielen Herausforderungen verbunden. Darauf legten wir bei unserem Beitrag den Fokus. Robert Habeck lobte das Erasmus+-Programm und sprach uns Anerkennung für unseren Einsatz dafür aus. Er bestätigte, dass es Hürden gibt, die Auszubildende überwinden müssen, um mit Erasmus+ ins Ausland gehen zu können. Er betonte aber auch, dass Lernen im Ausland eine sehr wichtige Erfahrung, die für alle Vorteile hat. Uns EuroApprentices bedeutet es sehr viel, dass unser Wirtschaftsminister die Wichtigkeit unseres Anliegens anerkennt und ein Bewusstsein dafür hat, dass auch unsere Wirtschaft von einer Internationalisierung der Berufsausbildung profitieren würde. Im Anschluss der Fragerunde hatten wir noch die Möglichkeit, uns mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und zu vernetzen. Auch Bundesminister Robert Habeck nahm sich die Zeit, ging mit uns ins persönliche Gespräch und stand für Fotos zur Verfügung. Dieser Abend war für uns eine sehr schöne Erfahrung – schließlich bekommt man nicht allzu oft die Gelegenheit, mit Politikerinnen und Politiker so direkt in den Austausch zu gehen und Gehör zu bekommen. Dieser Abend symbolisiert für uns auch den Grundgedanken der Demokratie, denn mit unserem Tun haben wir einen Beitrag geleistet, um unsere Gesellschaft mitzugestalten. Mit diesem Gedanken möchten wir nicht nur alle Auszubildenden ermutigen, ins Ausland zu gehen, sondern auch am 9. Juni ihre Stimme zu nutzen und wählen zu gehen. Es ist wichtig, sich einzubringen und die Politik mitzugestalten. Auch wenn Politik für viele oft „trocken“ und „abstrakt“ daherkommt: Am Ende bestimmen die Beschlüsse in unseren Parlamenten das Leben von jedem und jeder Einzelnen sowie unser gesellschaftliches Zusammenleben. Daher sollten wir alle die Chance nutzen, unsere Interessen im Parlament durch Menschen vertreten zu lassen, die unsere Werte teilen. …
[…] Frankreich-Projekt: KI in autonomen Systemen, Intelligente Häuser in Norwegen, Erasmus+ als Motor der Schulentwicklung, Haben wir Ihr Interesse geweckt? Am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg (HNBK) in Essen zeigt sich, wie Auslandsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ die Ausbildung in Informatik, Elektronik und Robotik bereichern. Immer mehr Inhalte greifen direkt auf Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) zu und machen sie für Lernende praxisnah erfahrbar. , Besonders eindrücklich ist das Traineeprogramm mit dem Lycée Louis Armand in Frankreich. Hier entwickelten binationale Teams autonome Rover, also ferngesteuerte Fahrzeuge, sowie 3- und 4-Achsen-Roboterarme mit Kameras und Greifsystemen. Neben KI-basierten Steuerungselementen spielten auch Algorithmen, Vernetzung und Kreativität eine Rolle. Diese Praxisphasen führten dazu, dass Lernende ohne Programmier- oder Konstruktionskenntnisse bereits nach kurzer Zeit eigenständig komplexe Aufgaben im internationalen Kontext lösen konnten. Hürden in Sprache und Kommunikation wurden Schritt für Schritt abgebaut. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den französischen Partnern erwies sich als entscheidender Erfolgsfaktor. Während das HNBK seine Expertise in Elektronik und Pro grammierung einbringt, hat das französische Lycée Stärken in Konstruktion, Design und Robotik. Gegenseitiges Lernen und ein offener Austausch über neue Ideen und Technologien ließen so Projekte wie den Rover stetig wachsen. Aus den EU-Erfahrungen entstand sogar eine neue Lernumgebung, die nun in beide Schulsysteme einfließt. , Auch in Norwegen konnten Auszubildende ihr Wissen praktisch vertiefen. Gemeinsam mit norwegischen Lernenden entwickelten sie ein Smart-Home-Modell mit Solartechnik, Sensoren, Zugangskontrolle und Vernetzung durch das Internet (Internet of Things, IOT). Besonders wertvoll waren die gemeinsame Installation und Anpassung des IOT-Brokers zur Überwachung und Steuerung des Hauses, bei der die Teams eigenständig Probleme analysierten und Lösungen erarbeiteten. Durch die Präsentation ihrer Ergebnisse auf Englisch wuchsen die Jugendlichen in ihrer Selbstständigkeit – fachlich wie sprachlich. Mehrfache Besuche norwegischer Schülerinnen und Schüler sowie von Lehrkräften am HNBK führten darüber hinaus zu ge meinsamen Projekten im Bereich Robotik, Cyber Security und Europäischer Installationsbus (KNX). Ergänzt wurde dies durch Job-Shadowings, bei denen Lehrkräfte neue Methoden und Ansätze kennenlernten. , Seit der Erasmus+-Akkreditierung ist Internationalität am HNBK selbstverständlich. Auslandsaufenthalte in Frankreich, Norwegen, Irland und Spanien gehören zum Schulalltag, genauso wie die Aufnahme internationaler Lernender, die an Projekten teilnehmen oder Kurse besuchen. Das EU-Team ist deutlich ge wachsen, die Projektergebnisse fließen direkt in den Unterricht ein – von neuen Methoden und Lehrmaterialien bis zu Projekten, die sowohl für die Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung als auch für das Berufliche Gymnasium und die Höhere Berufsfachschule Anwendung finden. KI wird am Heinz-Nixdorf-Berufskolleg nicht theoretisch im Klassenzimmer behandelt, sondern konsequent handlungsorientiert umgesetzt. …
[…] Informieren Erasmus+ einfach erklärt Erfahren Sie, wie das Bildungsprogramm Erasmus+ Menschen und Einrichtungen in der Berufs- und Erwachsenenbildung europaweit stärkt. Was ist Erasmus+ und für wen? Erasmus+ ist das Bildungsprogramm der Europäischen Union für Bildung, Jugend und Sport . Wir, die Nationale Agentur beim BIBB, sind Ihre Ansprechpartnerin für Projekte und Partnerschaften in der Berufsbildung und Erwachsenenbildung . Ob Azubi, Ausbilderin oder Ausbilder, Lernende oder Lernender in der Erwachsenenbildung, Kursleitung, Bildungseinrichtung oder Unternehmen – Erasmus+ eröffnet Möglichkeiten für Lernen im Ausland und internationale Zusammenarbeit. Im Programm Erasmus+ definieren wir die zwei Bildungsbereiche wie folgt: Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen. Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Ein besonderer Fokus liegt auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was ist mit Erasmus+ in der Berufs- und Erwachsenenbildung möglich? Stellen Sie sich vor: Eine Auszubildende arbeitet drei Wochen in einem Betrieb in Finnland. Ein Weiterbildner besucht ein Fachtraining in Portugal. Bildungseinrichtungen aus Deutschland und Polen entwickeln Lernangebote zur finanziellen Grundbildung für Erwachsene mit geringeren Chancen. Eine deutsche Berufsschule arbeitet zusammen mit einem spanischen Bildungsträger an einem eLearning-Kurs für Fachkräfte. All das ist Erasmus+ – und mehr! Mehr erfahren Unsere Angebote Erasmus+ fördert Auslandsaufenthalte zur Verbesserung von individuellen Qualifikationen und unterstützt die Zusammenarbeit von Einrichtungen und Unternehmen in Europa. Ob einzelne Personen oder ganze Institutionen – für viele Vorhaben gibt es mit Erasmus+ die passende Förderung. Mobilität Lernen und Lehren im Ausland Mit Erasmus+ können Bildungseinrichtungen ihren Auszubildenden, Lehrkräften oder Lernenden in der Erwachsenenbildung Auslandsaufenthalte in Europa ermöglichen. Mehr zu Auslandsaufenthalten Partnerschaften Gemeinsam viel bewegen Einrichtungen können mit Partnern aus anderen Ländern zusammenarbeiten – zum Beispiel, um sich zu Themen aus der Bildungspraxis auszutauschen oder um neue Lernangebote zu entwickeln. Mehr zu Partnerschaften Weitere Förderungen Europäisch vernetzt auf höchster Ebene Einige Förderlinien werden direkt von der EU verwaltet. Sie richten sich an erfahrene Einrichtungen, die europaweit vernetzt arbeiten . Mehr zu Weitere Förderungen Gut zu wissen! Thematische Schwerpunkte von Erasmus+ sind Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Demokratiebildung . Themenübersicht ansehen Nicht sicher, was für Sie oder Ihre Institution das Richtige ist? Kein Problem – mit ein paar Klicks finden Sie heraus, welche Erasmus+-Förderung zu Ihrem Vorhaben oder Ihrer Einrichtung passt. Förderung finden Immer auf dem Laufenden bleiben Melden Sie sich zu unserem Newsletter an und erhalten Sie aktuelle Infos zu Erasmus+ und weiteren europäischen Bildungsthemen und Initiativen. Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …
[…] Zitat Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ ist mit dem renommierten European Integration Award ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich vom Cercle d’Economia, einer unabhängigen Bürgervereinigung und einflussreichen Denkfabrik mit Sitz in Barcelona, vergeben. Er würdigt herausragende Beiträge zur europäischen Einigung und Zusammenarbeit. Die feierliche Preisverleihung fand am 7. Mai in Barcelona statt. Roxana Mînzatu , Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für soziale Rechte, hochwertige Arbeitsplätze und Vorsorge, nahm die Auszeichnung im Namen der Kommission entgegen. In ihrer Rede hob sie hervor, dass Erasmus+ ein Symbol für das Europa sei, das wir aufbauen wollen: offen, geeint, selbstbewusst in seinen Werten – ein Europa, das in seine Zukunft investiert. Sie bekräftigte die wichtige Rolle des Programms bei der Förderung von Integration, bürgerschaftlichem Engagement und einer gemeinsamen europäischen Identität. Zugleich rief sie dazu auf, Erasmus+ noch inklusiver und wirkungsvoller zu gestalten – als festen Bestandteil europäischer Bildungspolitik.Mit Blick auf die Zukunft formulierte sie eine klare Vision: , Mit dieser Auszeichnung reiht sich Erasmus+ in eine bedeutende Tradition ein: 2022 ging der Preis an EU -Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. 2021 wurde er Mario Draghi für seine Rolle als Präsident der Europäischen Zentralbank und für seine Verdienste um die europäische Einigung verliehen. Das alles zeichnet Erasmus+ aus Langjähriger Beitrag zur europäischen Einheit: Seit dem Start im Jahr 1987 hat Erasmus+ Grenzen durch Bildung und kulturellen Austausch überwunden und so zu einem stärker vernetzten und kohärenteren Europa beigetragen. Umfassender, inklusiver Einfluss: Mit über 16 Millionen Teilnehmenden hat das Programm weit über die Hochschulbildung hinaus gewirkt, indem es die Bereiche Jugend, Sport, Berufsausbildung und Erwachsenenbildung einbezogen hat und sich zu einer wirklich inklusiven europäischen Initiative entwickelt hat. Förderung von EU -Werten: Erasmus+ stärkt aktive Bürgerschaft, kritisches Denken, Medienkompetenz und demokratische Engagement. Stärkung der Handlungskompetenz durch Qualifizierung: Das Programm stattet Menschen in allen Lebensphasen mit Kompetenzen für die persönliche, akademische und berufliche Weiterentwicklung aus und trägt zur nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit Europas bei. 82 Prozent der Teilnehmer/innen sind der Meinung, dass sie ihre Schlüsselkompetenzen verbessert haben (Quelle: Erasmus+ annual report 2023 – Seite 43). Symbol der transformierenden Kraft der EU : Erasmus+ ist zum Symbol für die Fähigkeit der EU geworden, Leben zu verbessern, Solidarität zu fördern und das Prinzip der Einheit in Vielfalt zu verkörpern. Quelle: Europäische Kommission – Meldung vom 7. Mai 2025 , Der Cercle d’Economia und der European Integration Award Der Cercle d’Economia ist eine unabhängige Bürgervereinigung mit Thinktank-Charakter mit Sitz in Barcelona. Seit Jahrzehnten bringt er führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um zentrale Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung, der Demokratie und der europäischen Integration zu diskutieren. Als Ausdruck seines Engagements für ein starkes Europa vergibt der Cercle regelmäßig den European Integration Award . Mit dieser Auszeichnung werden Persönlichkeiten oder Institutionen geehrt, die sich in besonderer Weise um die europäische Einigung und Zusammenarbeit verdient gemacht haben. Weitere Informationen zum Cercle d'Economia …
[…] Das Programm Erasmus+ hat aktuell eine Laufzeit von 2021 bis 2027. Deutschland hat nun sein Papier mit den Kernforderungen für das Nachfolgeprogramm vorgelegt, das voraussichtlich eine Laufzeit von 2028 bis 2034 haben wird. Dazu haben sich die beteiligten Bundesministerien und die Kultusministerkonferenz abgestimmt und auf der Grundlage der nationalen Zwischenevaluation des Programms 2021-2027 die gemeinsamen Kernforderungen für das Nachfolgeprogramm formuliert. , Zentral ist die Forderung das Programm mit den beiden Leitaktionen Lernmobilität und Kooperation weiter zu stärken. Langfristiges Ziel sollte es bleiben, allen Europäerinnen und Europäern die Chance der Teilnahme zu ermöglichen. Um die Wirkung hervorragender Kooperationsprojekte weiter zu steigern, sollten sie die Möglichkeit einer geförderten Verbreitungsphase bekommen. Die Kernforderungen umfassen auch spezifische Aspekte der Bildungssektoren, so beispielsweise die nach einer Vernetzungsplattform für die Berufsbildung, analog zu EPALE und e-Twinning in anderen Sektoren oder die spezifische Berücksichtigung der Lernenden in der Erwachsenenbildung. Zum Positionspapier …
[…] Themenschwerpunkte in Erasmus+ Erasmus+ bietet vielfältige Möglichkeiten, Bildung in Europa innovativ zu gestalten – wir zeigen Ihnen, wie! Auf dieser Seite finden Sie Inspiration und Informationen zu zentralen Themen der europäischen Bildungszusammenarbeit. Entdecken Sie, wie diese Schwerpunkte in bereits geförderten Projekten umgesetzt wurden und lassen Sie sich für zukünftige Projekte inspirieren. Newsletter Sie wollen keine Neuigkeiten zu den Themenschwerpunkten mehr verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter! Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …