AKBK Horrem

Nachhaltigkeit am Adolf-Kolping-Berufskolleg Horrem

01.01.2024

Programm

Auslandsaufenthalte

Bildungsbereich

Berufsbildung

Projektnummer

2020-1-DE02-KA120-VET-000008158

Projektlaufzeit

2021-2027

Partnerorganisationen

Es handelt sich um ein Mobilitätsprojekt, wobei die Mobilitäten stets in Abstimmung mit Partnerschulen in Finnland, Spanien und anderen europäischen Ländern realisiert werden

Projektkoordinator

Adolf-Kolping-Berufskolleg Horrem

„Erasmus erweitert unseren Horizont – auch beim Thema Nachhaltigkeit. Jede Mobilität zeigt uns, wie wir bewusster und klimafreundlicher handeln können.“

Igor Floß, Projektkoordinator Adolf-Kolping-Berufskolleg Horrem

Ziele

Allgemeine Ziele: 

  • Transformation der Berufsfelder im Kontext des Braunkohleausstiegs
  • Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Kerpen
  • Prozessdigitalisierung und Stärkung von Green Travel im Rahmen der Mobilitäten (Teilnehmende im Ausland (auch Bildungspersonal) verwenden ausschließlich ÖPNV)
  • Weiterentwicklung zum "Zukunftscampus bzw. Education Hub für Digitalisierung und Nachhaltigkeit" in der Region
  • Stärkung der Kooperation mit dem „Energiekompetenzzentrum“ des Rhein-Erft-Kreises im Bereich Gebäudesystemtechnik

Ziele der Gruppenmobilität für Lernende:

  • Komplexe Gebäude verstehen – moderne Gebäude bestehen aus vielen vernetzten Systemen, die sich gegenseitig beeinflussen
  • Gewerkeübergreifend arbeiten – Elektriker, SHK-Fachkräfte und Bauarbeiter müssen enger zusammenarbeiten.
  • Vorbereitung auf den grünen Arbeitsmarkt – die Lernenden erwerben Kenntnisse, die sie für klimafreundliche Berufe brauchen (Bezug: Strukturwandel im Rhein-Erft-Kreis).

Zielgruppe

  • Mobilitäten im Bereich erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit für Lehrende sowie Schülerinnen und Schüler
  • Folgende Aktivitäten werden aktuell im Rahmen der Akkreditierung durchgeführt:
    • Kurzzeitige Lernmobilität von Berufsbildungslernenden: 93 Teilnehmer
    • Job-Shadowing: 13 Teilnehmer
  • Ab 2026 regelmäßige Mobilitäten für Schülerinnen und Schüler:
    Gruppenmobilität zum Thema Green Transition in Vocational Education (siehe Ziele)

Methoden

  • Teilnehmende aus dem Dualen System werden in Betriebe in Finnland und Spanien entsendet; inhaltlich geht es v.a. um das Thema der erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpe, Klimatechnik)
  • Im Bereich Gebäudetechnik gibt es eine Kooperation mit der EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln (gemeinsames KA2-Projekt mit europäischen Partnern).
    Daraus resultiert ein Projekt zur Gruppenmobilität von Lernenden, das ab April 2026 realisiert wird (siehe Zielgruppe). Inhaltlich geht es darum, die entwickelten Lernmodule in der Praxis anzuwenden. Das geschieht in Kooperation mit einem niederländischen Partner, die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern ist geplant. 
  • Methodische Idee der Gruppenmobilität:  ca. 20  Auszubildende aus Deutschland und den Niederlanden (oder einem anderen Partnerland) kommen zusammen und entwickeln im Rahmen einer handlungsorientierten Herangehensweise Lösungsvorschläge für eine effizientere und nachhaltigere Gebäudetechnik.

Ökologischer Handabdruck

  • Verankerung des Themas Nachhaltigkeit auf der inhaltlichen Ebene (Thema für den Unterricht) und organisatorischen Ebene (Green Travel, nachhaltiger Alltag im Gastland)
  • Reflektieren des eigenen ökologischen Fußabdrucks
  • Checklisten für nachhaltige Reiseplanung

 

Transformationsrelevanz

Indem das Projekt Aspekte wie Energiekompetenz und Nachhaltigkeit stärkt und sowie das Bildungspersonal als auch die Schülerinnen und Schüler für derartige Themen qualifiziert und sensibilisiert, leistet es einen wichtigen Beitrag zum Transformationsprozess in der Rheinischen Braunkohleregion (Rheinisches Revier). Dazu trägt auch die Kooperation mit Partnern bei.

Suchbegriffe

Transformation, Braunkohlenachfolge, Erneuerbare Energien, Energiekompetenz, Digitalisierung, Green Travel, Zukunftscampus, Gebäudetechnik

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

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