[…] Partnerschaften für Zusammenarbeit Bildung gemeinsam gestalten – europaweit Gemeinsam mehr erreichen – eine länderübergreifende Zusammenarbeit zu Themen aus der Bildungspraxis bringt andere Perspektiven und neue Impulse. Ob kleinere Partnerschaften oder große Kooperationen: In der sogenannten Leitaktion 2 – Partnerschaften steht die Zusammenarbeit für eine starke Bildung in Europa im Mittelpunkt. Darum geht's Thematische Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern Formen der Zusammenarbeit Zwei Typen von Partnerschaftsprojekten Bildungsbereiche Projekte im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung Finanzierung Projektfinanzierung nach Pauschalsystem Einreichungsfrist voraussichtlich März 2027 Was sind Partnerschaften für Zusammenarbeit? Partnerschaften für Zusammenarbeit sind europäische Bildungsprojekte, in denen Einrichtungen aus mehreren Ländern gemeinsam zu einem Thema arbeiten, das für ihre Bildungsarbeit wichtig ist. Je nach Ausrichtung und Erfahrung der beteiligten Organisationen unterscheiden sich die Projekte im Umfang, in der Laufzeit und im Ziel: Manche legen den Schwerpunkt auf Austausch und gute Praxis, andere auf die Entwicklung und Verbreitung innovativer Ideen. Sie entwickeln Materialien oder Konzepte weiter und erproben neue Ansätze. So entstehen Partnerschaften, die über Ländergrenzen hinweg wirken – und Bildung in Europa bereichern. Es gibt dafür zwei Projekttypen: Kleinere Partnerschaften mit geringerem Budget sind eher einfach strukturiert und daher besonders geeignet für neue oder kleinere Einrichtungen. Kooperationspartnerschaften haben ein höheres Budget und legen einen Schwerpunkt auf innovatives Vorgehen oder innovative Bildungsmaterialien, die auch von anderen genutzt werden können. Einrichtungen der Berufsbildung An Projekten im Bereich Berufsbildung beteiligen sich unter anderem folgende Arten von Einrichtungen: berufsbildende Schulen und Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung Unternehmen und Kammern Sozialpartner und Berufsverbände Hochschulen und Forschungseinrichtungen Nichtregierungsorganisationen mit Bezug zur Berufsbildung Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Einrichtungen der Erwachsenenbildung An Projekten im Bereich Erwachsenenbildung beteiligen sich unter anderem folgende Arten von Einrichtungen: Volkshochschulen und freie Bildungsträger Vereine, Stiftungen und Verbände Hochschulen Nichtregierungsorganisationen mit Bildungsfokus Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Wer kann einen Antrag stellen? Die Einrichtungen, die sich für ein Partnerschaftsprojekt zusammenschließen, bilden ein Konsortium und führen das Projekt gemeinsam durch. Eine der Einrichtungen des Konsortiums übernimmt in der Partnerschaft die Koordination: Sie stellt den Antrag und trägt die Verantwortung für Ablauf und Budget. Der Antrag wird in dem Land gestellt, in dem die koordinierende Einrichtung ansässig ist. Welcher Bildungsbereich passt? In Erasmus+ wird neben Projekttypen nach Bildungsbereichen unterschieden. Es ist wichtig, das Vorhaben im richtigen Bildungsbereich zu beantragen. Die NA beim BIBB ist für die Bereiche Berufsbildung und Erwachsenenbildung zuständig: Berufsbildung | Erwachsenenbildung Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für den für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben . Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was wird gefördert? In Partnerschaften für Zusammenarbeit entwickeln Bildungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern gemeinsame Antworten auf aktuelle Herausforderungen in der Berufs- oder Erwachsenenbildung. Gefördert werden zum Beispiel: der Austausch von Methoden und Konzepten, die Entwicklung und Erprobung von Lehr- und Lernmaterialien, gemeinsame Qualifizierungen von Personal, Aktivitäten zur Verbreitung der Projektergebnisse. Die Partnerschaften können eher praxisorientiert oder eher innovativ ausgerichtet sein – je nach Ziel und Zusammensetzung des Projekts. Prioritäten Im Programm Erasmus+ gibt es vier übergeordnete Themenschwerpunkte. Diese sogenannten „horizontalen Prioritäten“ sollen bei der Programmumsetzung berücksichtigt werden und können den Rahmen für Projektideen bieten: Inklusion und Vielfalt Digitaler Wandel Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels Gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement, Bereitschaft und Teilhabe Darüber hinaus gibt es jeweils spezifische Prioritäten für die Berufs -und Erwachsenenbildung. Ein Antrag muss mindestens einer Priorität zugeordnet werden. Welche Priorität Sie wählen, hängt vom Thema und von den Zielen Ihres Projekts ab. Mehr Informationen finden Sie im Programmleitfaden (siehe Dokumentenbox am Seitenende). Welche Länder sind möglich? An Partnerschaften können Einrichtungen aus den folgenden Ländern beteiligt sein: EU -Mitgliedstaaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern Erasmus+-assoziierte Drittländer: Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Weitere Länder: Einrichtungen aus einigen Ländern, die nicht mit dem Programm assoziiert sind, können in ein Projekt des Typs Kooperationspartnerschaft eingebunden werden, sofern dies einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt bietet – zum Beispiel durch eine besondere Perspektive oder Expertise, die nicht von einem Programmland abgedeckt wird. Diese Länder sind im Programmleitfaden im Abschnitt A, Förderfähige Länder, Regionen 1-3 aufgelistet (Balkan, östliche Nachbarländer mit Ausnahme von Belarus und - mit Einschränkungen - Georgien sowie Länder des südlichen Mittelmeerraums). Welche Förderung ist möglich? Für Projekte kann ein Zuschuss nach vorgegebenen Pauschalen beantragt werden. Die Höhe der gewählten Pauschale muss zu den geplanten Aktivitäten passen. Welcher Projekttyp passt? Der Projekttyp kleinere Partnerschaften eignet sich besonders für kleinere Einrichtungen oder Einrichtungen, die erste Erfahrungen in der europäischen Zusammenarbeit sammeln wollen. Sie können sich mit europäischen Partnern über erfolgreiche Ansätze in ihrer Bildungspraxis austauschen, Neues ausprobieren und Ideen entwickeln, von denen alle Beteiligten profitieren. Der Projekttyp Kooperatio nspartnerschaften dient ebenfalls dem Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken zu relevanten Themen der Bildungsbereiche. Die Bearbeitung der Themen ist aber umfassender angelegt und führt zu innovativen Ergebnissen, die auch für andere Einrichtungen in Europa zur Verfügung stehen. Einrichtungen bringen durch Kooperationsprojekte mehr internationale Dimension in ihre Bildungsarbeit, erweitern ihre Partnerschaften und Netzwerke und stärken ihre Fähigkeiten zur Arbeit auf der europäischen Ebene. Kleinere Partnerschaften mindestens 2 Einrichtungen aus 2 Ländern Dauer: zwischen 6 und 24 Monaten (frei wählbar) Förderung: Zuschuss von 30.000 oder 60.000 € Begrenzung: eine Einrichtung kann pro Antragsfrist maximal einen Antrag stellen; Beteiligung an maximal 5 Anträgen möglich Beantragen Sie eine kleinere Partnerschaft Kooperationspartnerschaften mindestens 3 Einrichtungen aus 3 Ländern Dauer: zwischen 12 und 36 Monaten (frei wählbar) Förderung: Zuschuss von 120.000, 250.000 oder 400.000 € Begrenzung: max. 1 Antrag pro Konsortium (identische Partnerkonstellation) und Beteiligung einer Einrichtung an max. 10 Anträgen möglich Beantragen Sie eine Kooperationsparterschaft EU -Grundlagendokumente Aufruf 2026 („Call“) Als „Aufruf“ (englisch: call) wird die Aufforderung der Europäischen Kommission zur Einreichung von Anträgen bezeichnet. Im Aufruf werden Antragsfristen und Budgets für die einzelnen Bildungsbereiche und Aktionen im Programm Erasmus+ veröffentlicht. Zum Aufruf 2026 (PDF) Erasmus+-Programmleitfaden („Programme Guide“) Im Programmleitfaden (englisch: Programme Guide) des jeweiligen Antragsjahres finden Sie die grundlegenden Informationen zum Förderprogramm (Teil A), zu den Leitaktionen und Bildungsbereichen (Teil B) sowie zur Antragstellung (Teil C). Das Dokument gibt es in mehreren Sprachen. Im Zweifel gilt die englische Version. Englische Version des Programmleitfadens (PDF) Deutsche Version des Programmleitfadens (PDF) „Handbook on the lump sum funding model“ In diesem Handbuch wird das Finanzierungsmodell für die Leitaktion 2 – Partnerschaften für Zusammenarbeit – erläutert. Die Finanzierung erfolgt in Form eines Pauschalbetrags (englisch: lump sum) pro Projekt. Das Dokument bezieht sich auf die Antragstellung, die Durchführung und den Projektabschluss. Zum Handbuch (PDF) …
[…] Unser Netzwerk Erasmus+ lebt von einem engagierten Netzwerk aus Partnerinnen und Partnern. Gemeinsam gestalten wir europäische Bildung, fördern Mobilität und bringen Innovation in die Berufs- und die Erwachsenenbildung. Multiplikatorinnen für Erasmus+ in der Berufsbildung Erasmus+-Beratende Erfahrene Fachkräfte aus Bildungseinrichtungen beraten zu Erasmus+-Projekten und unterstützen bei Antragstellung und Umsetzung. Zum Beratenden-Netzwerk Nationales VET -Team Das nationale Expert/-innenteam begleitet Erasmus+-Projekte in der Berufsbildung und berät zu Qualität, Wirkung und Umsetzung. Zum VET-Team EuroApprentices Junge Botschafterinnen und Botschafter teilen ihre Auslandserfahrungen und motivieren andere Auszubildende, Europa zu entdecken. Zu den EuroApprentices Angebote der Nationalen Agentur beim BIBB Europass Europass unterstützt Menschen dabei, ihre Kompetenzen europaweit verständlich zu dokumentieren und zu präsentieren. Zu Europass Beratungsservice für Auslandsaufenthalte Das Portal informiert Betriebe, berufliche Schule, Kammern und Kreishandwerkerschaften zu Möglichkeiten, Planung und Finanzierung von Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung. Zum Beratungsservice AusbildungWeltweit Informieren Sie sich zu weltweiten Auslandsaufenthalten in der beruflichen Bildung, die nicht über Erasmus+ abgedeckt sind. Zur Website Mein Auslandspraktikum Auszubildende, die während oder nach der Ausbildung ins Ausland möchten, finden bei MeinAuslandspraktikum alle Informationen, Fördermöglichkeiten, Planungstipps und Erfahrungsberichte. Zu Mein Auslandspraktikum EPALE – E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa EPALE ist die Online-Plattform für Fachkräfte der Erwachsenenbildung – mit Praxisbeispielen, Ressourcen und Austausch. Zu EPALE Europäische Agenda für Erwachsenenbildung – Stark für Erwachsenenbildung Die Initiative stärkt Weiterbildung und lebenslanges Lernen in Deutschland im europäischen Kontext. Zur Agenda Erwachsenenbildung RIA-AE - Research-based Impact Analysis Network for Adult Education Das internationale Netzwerk erforscht die Wirkung von Erasmus+ in der Erwachsenenbildung und stärkt Qualität und Austausch zwischen den Nationalen Agenturen. Zum RIA-AE Netzwerk Agenturen zur Umsetzung des Programms Erasmus+ Nationale Agenturen in Europa Die Nationalen Agenturen setzen Erasmus+ in den einzelnen Programmländern um und sind die zentralen Ansprechstellen vor Ort. Zu den Nationalen Agenturen Erasmus+-Portal aller Nationalen Agenturen in Deutschland Das gemeinsame Portal informiert bereichsübergreifend über Erasmus+ in Deutschland und bündelt die Angebote aller vier Nationalen Agenturen. Zum gemeinsamen Portal Nationale Agentur im DAAD Der DAAD koordiniert Erasmus+ im Hochschulbereich und unterstützt Studierende, Lehrende und Hochschulen bei Mobilitäts- und Kooperationsprojekten. Zur NA im DAAD Nationale Agentur im PAD Der PAD fördert Erasmus+-Projekte an Schulen und Bildungsinstitutionen und unterstützt Lehrkräfte und Lernende bei europäischen Austauschvorhaben. Zur NA im PAD Erasmus+Schule Das Portal bietet Informationen, Beispiele und Unterstützungsangebote zu Erasmus+-Aktivitäten im Schulbereich. Zu Erasmus+ Schule Nationale Agentur JUGEND für Europa Die Agentur setzt Erasmus+ im Jugendbereich um und fördert Engagement, Partizipation und Austausch junger Menschen in Europa. Zu JUGEND für Europa EACEA – Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur Die EACEA ist für die Durchführung zentraler Erasmus+-Aktionen auf europäischer Ebene verantwortlich. Zur EACEA EAC – Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur Die EAC steuert die politische Umsetzung von Erasmus+ und weiteren europäischen Bildungs- und Jugendprogrammen. Zur Generaldirektion EAC EU -Institutionen Generaldirektion Bildung und Kultur Diese EU -Generaldirektion gestaltet europäische Bildungs- und Kulturpolitik und fördert Programme wie Erasmus+. Zur GD Bildung und Kultur Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration Die GD unterstützt Strategien und Programme zur Förderung von Beschäftigung, sozialer Gerechtigkeit und Inklusion in Europa. Zur GD Beschäftigung Europäischer Rat Der Europäische Rat legt die politischen Leitlinien und Prioritäten der Europäischen Union fest – auch in Bildungsfragen. Zum Europäischen Rat Allgemeine und berufliche Bildung Das Portal informiert über europäische Initiativen und Programme im Bereich Bildung und Berufsbildung. Zum EU-Bildungsportal Erasmus+ Webportal Das zentrale Informationsportal der EU -Kommission bietet alle wichtigen Informationen und Unterlagen zu Erasmus+. Zum Erasmus+ Webportal Erasmus+ Projektdatenbank Hier finden Sie Beispiele und Ergebnisse geförderter Erasmus+-Projekte aus ganz Europa. Zur Projektdatenbank CEDEFOP – Europäisches Zentrum für Berufsbildung CEDEFOP fördert die Entwicklung und Qualität der beruflichen Bildung in Europa durch Forschung und Vernetzung. Zu CEDEFOP Institutionen auf Bundes- und Länderebene BIBB – Bundesinstitut für Berufsbildung Das BIBB ist das Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung in der beruflichen Bildung in Deutschland. Zum BIBB BMBFSFJ – Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Das BMBFSFJ gestaltet die Bildungs- und Jugendpolitik in Deutschland und setzt sich für Chancengleichheit, Teilhabe und lebenslanges Lernen ein – national wie europäisch. Zum BMFSFJ BMWi – Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Das BMWi stärkt Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und berufliche Qualifizierung in Deutschland. Zum BMWi Kultusministerkonferenz Die KMK koordiniert bildungspolitische Themen der Länder, auch im europäischen und internationalen Kontext. Zur KMK Europäische SALTO -Zentren SALTO Digital Resource Centre Das SALTO Digital Resource Centre unterstützt Bildungseinrichtungen und Jugendorganisationen bei der digitalen Transformation und bietet praxisnahe Tools und Ressourcen. Zum SALTO Digital Resource Centre SALTO Green – Sustainable Development SALTO Green fördert Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln in Erasmus+-Projekten und bietet Materialien zur Umsetzung grüner Bildungspraktiken. Zu SALTO Green SALTO Inclusion & Diversity Das SALTO Inclusion Centre unterstützt Akteurinnen und Akteure dabei, Chancengleichheit, Diversität und Inklusion in Erasmus+ und Jugendprojekten zu fördern. Zu SALTO Inclusion & Diversity SALTO Education & Training TCA Resource Centre Das SALTO Inclusion Centre unterstützt Akteurinnen und Akteure dabei, Chancengleichheit, Diversität und Inklusion in Erasmus+ und Jugendprojekten zu fördern. Zu SALTO Education & Training …
[…] Mobilitätsrechner Der Mobilitätsrechner ist ein Tool mit dem Sie vor der Antragstellung die Erasmus+-Förderzuschüsse Ihres Mobilitätsprojektes für Lernende sowie für Personal in der Berufs- oder Erwachsenenbildung kalkulieren können. Der Rechner ermittelt die Förderzuschüsse für Aufenthalt, Fahrtkosten und Organisation des Mobilitätsprojektes. Diese richten sich nach dem Zielland, der Distanz zum Zielland und der Anzahl der Teilnehmenden sowie nach dem Antragsjahr, in dem ein Projekt beantragt wird. Wie funktioniert der Mobilitätsrechner? Das Formular für den Mobilitätsrechner besteht aus vier Stufen. Wenn Sie auf das Symbol „i“ klicken, erhalten Sie weitere Hinweise zu einem Feld. Änderungen sind vorbehalten, Abweichungen möglich. Maßgeblich sind die national veröffentlichten Fördersätze für die jeweiligen Antragsjahre. Zur Gesamtberechnung Ihres Mobilitätsprojektes können weitere Kostenarten hinzukommen. Bitte beachten Sie hierzu die unten stehenden Hinweise. Antragsrunde Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder. Antragsrunde * 2026 weiter Hinweise zu weiteren Kostenarten Die Hinweise gelten für die Antragsrunde 2026 Sprachliche Unterstützung Für Sprachen oder Sprachniveaus, zu denen die Europäische Kommission keine Schulungen in ihrem Online Language Support (OLS) anbietet, erhalten Sie 150 Euro Förderung (Linguistic Support). Dies erhalten Sie ebenfalls für Lernende, die eine langfristige Mobilität durchführen (ab 90 Tagen in der Berufsbildung und ab 30 Tagen in der Erwachsenenbildung) sowie für Teilnehmende mit Schwierigkeiten im Spracherwerb. Inklusion Für alle Teilnehmende mit geringeren Chancen gibt es eine um 125 Euro erhöhte Organisationspauschale. Zu der Inklusionsunterstützung zählt ebenfalls die flexible Anerkennung von entstehenden Kosten zur Ermöglichung eines inklusiven Aufenthaltes. Green Travel Bei Verwendung von emissionsarmen Fortbewegungsmitteln wie Bus oder Bahn erhalten Sie eine höhere Förderung und können sich mehr An- und Abreisetage anrechnen lassen. Kursgebühren für Personal Für die Teilnahme an einer Schulung oder Fortbildung können pro Teilnehmenden 80 Euro pro Tag beantragt werden. Organisationsmittel Bei den Aktivitätsarten, bei denen Sie 350 Euro pro Person für die Organisation der Mobilität erhalten, reduziert sich die Pauschale ab dem 101. Teilnehmenden auf 200 Euro pro Person . Weitere Informationen für die Antragsrunde 2026 können Sie dem aktuellen Programmleitfaden entnehmen. Zum Leitfaden Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an. Mail: na(at)bibb.de Tel : 0228 107 - 1672 Hotline -Zeiten: Mo | Di | Do | Fr : 09:30 – 15:00 Uhr, Mi : 09:30 bis 12:00 Uhr, Fr : 09:30 bis 13:00 Uhr …
[…] Kurzzeitprojekte beantragen Ihre Einrichtung möchte erste Erfahrungen im Programm Erasmus+ sammeln und Auslandsaufenthalte durchführen? Mit einem Kurzzeitprojekt können Sie Erasmus+ kennenlernen und Projekte in geringerem Umfang umsetzen – in der Berufsbildung oder in der Erwachsenenbildung. 2. Antragsfrist nur für Erwachsenenbildung am 01.10.2026 Was ist ein Erasmus+-Kurzzeitprojekt? Kurzzeitprojekte ermöglichen einen einfachen Einstieg in das Erasmus+-Programm. Sie richten sich vor allem an Einrichtungen, die noch keine oder wenig Erfahrung mit europäischen Bildungsprojekten haben. Kurzzeitprojekte bieten die Möglichkeit, einmalig an Erasmus+ teilzunehmen, ohne sich langfristig zu binden. Zeitrahmen : Antragsfrist: Februar Projektbeginn: frei wählbar zwischen dem 01.06. und dem 31.12. eines Jahres Projektdauer: frei wählbar zwischen 6 und 18 Monaten ab Projektbeginn Bei einer möglichen zweiten Antragsrunde innerhalb eines Jahres (wird frühzeitig angekündigt) liegt die Antragsfrist im September/Oktober mit Projektstart zwischen dem 01.01. und dem 31.05. des Folgejahres. Die Projektdauer liegt auch hier bei 6 bis 18 Monaten. 2026 gibt es die zweite Antragsfrist nur in der Erwachsenenbildung. Einreichungsfrist ist am 1. Oktober um 12:00 Uhr (Mittag Brüsseler Zeit). Die nächste Antragsfrist in der Berufsbildung ist im Februar 2027. Hinweis zur Begrifflichkeit: Die EU -Kommission hat den von ihr verwendeten Begriff „short-term projects“ mit „kurzfristige Projekte“ ins Deutsche übersetzt. Wir verwenden den Begriff „Kurzzeitprojekte“ , um Missverständnissen vorzubeugen. Voraussetzungen für ein Kurzzeitprojekt Für die Beantragung eines Kurzzeitprojekts sind keine Vorerfahrungen mit europäischen Bildungsprogrammen erforderlich. Ihre Einrichtung muss jedoch folgende Kriterien erfüllen: Sie ist eine juristische Person mit Sitz in Deutschland, und ist noch nicht für den Bildungsbereich akkreditiert. Wichtige Hinweise Eine Einrichtung kann nur einen Antrag pro Bildungsbereich und Antragsrunde einreichen. Es kann in einem Kalenderjahr zwei Antragsrunden für Kurzzeitprojekte geben, eine potentielle zweite Antragsrunde wird frühzeitig von uns kommuniziert. Eine Einrichtung kann allerdings nur eine Förderzusage pro Jahr erhalten. Eine weitere Antragstellung im selben Jahr ist daher ausgeschlossen. Eine Einrichtung, die sowohl in der Berufs- als auch Erwachsenenbildung tätig ist, kann gleichzeitig jeweils einen Antrag in beiden Bereichen stellen. Innerhalb von fünf Jahren kann eine Einrichtung für maximal drei Kurzzeitprojekte eine Förderung erhalten. Einzelpersonen können keinen Projektantrag stellen. Sie können in der Berufsbildung jedoch über den Stipendienfinder auf www.meinauslandspraktikum.de einen Erasmus+-Stipendienplatz finden. Wie geht es jetzt weiter? Je nachdem, wie vertraut Sie mit dem Antragsverfahren sind, haben Sie zwei Möglichkeiten. Schritt für Schritt durch den Antragsprozess Sie möchten genau wissen, wie das Antragsverfahren abläuft? Dann folgen Sie unserer Anleitung – verständlich erklärt und mit allen wichtigen Hinweisen. Zur Schritt-für-Schritt-Anleitung Select area The application process differs in some respects for vocational training and adult education. Therefore, please first select the area that applies to you. Vocational training Vocational education and training encompasses the initial, continuing and further training of young people and adults with the aim of qualifying them for a profession and for the general labor market. This can take place in formal and non-formal learning environments at all levels of the European Qualifications Framework ( EQF ). The Erasmus+ program supports projects that focus on initial or continuing vocational education and training. To Vocational training Adult education Adult education in the Erasmus+ program is aimed at adults after initial education and promotes lifelong, non-work-related learning in different areas of life. The aim is to strengthen knowledge and skills - for example in basic education, media skills, environmental education or political education - and to improve social participation. Adult education institutions include adult education centers, associations and educational institutions. A particular focus is on target groups that have difficulty accessing education. Formal, non-formal or informal learning contexts are possible. To Adult education Are you unsure? We will be happy to advise you. Direkt zum Antrag Sie kennen den Ablauf bereits und möchten direkt zum Antragsformular der EU -Kommission? Achtung: Wenn Sie ein Kurzzeitprojekt beantragen möchten, nutzen Sie KA122- ADU für die Erwachsenenbildung und KA122- VET für die Berufsbildung . Verwenden Sie bitte nicht den Internet Explorer, Morzilla Firefox oder Safari (Apple) als Browser. Zur Website der Europäischen Kommission EU -Grundlagendokumente Mobilität Die Dokumente werden in jeder Antragsrunde neu zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie bitte stets die Unterlagen der aktuellen Antragsrunde. Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2026 (PDF) Programmleitfaden 2026 – deutsch (PDF) Programmleitfaden 2026 – englisch (PDF) Erasmus-Qualitätsstandards in den Bereichen Erwachsenenbildung, Berufsbildung und Schulbildung (PDF) EU -Login und Registrierung im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) Anleitung zur Registrierung im ORS (PDF) Folgende Dokumente müssen Sie im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) hochladen bzw. auf Aktualität prüfen: Formblatt Rechtsträger für private Einrichtungen (PDF) Formblatt Rechtsträger für öffentliche Einrichtungen (PDF) Formblatt Finanzangaben (PDF) Nachweis zur Rechtsfähigkeit Ihrer Einrichtung ( z. B. Auszug aus dem Handels- oder Vereinsregister, Schreiben der übergeordneten Behörde oder Auszug aus dem Schulverzeichnis, Gewerbeanmeldung oder ein Eintrag im Handelsregister etc. ) Nützliche Ergänzungen zur Antragstellung eines Kurzzeitprojekts in der Berufsbildung Hinweise zur Antragstellung von Kurzzeitprojekten (PDF) Ansichtsexemplar Antragsformular (PDF) Grundlagenpräsentation zu Kurzzeitprojekten in der Berufsbildung (PDF) Der folgende Webcast stammt aus dem Antragsjahr 2025. Details wie die Höhe der Fördersätze oder das Antragseinreichungsdatum können daher veraltet sein. Dennoch kann der Webcast für Ihre Antragstellung hilfreich sein: Webcast zur Antragsstellung von Kurzzeitprojekten in der Berufsbildung aus 2025 (externer Link) Nützliche Ergänzungen zur Antragstellung eines Kurzzeitprojekts in der Erwachsenenbildung Hinweise zur Antragstellung von Kurzzeitprojekten (PDF) Kommentiertes Antragsformular (PDF) Handbuch: Mobilität erwachsener Lernender (PDF) Hinweis zur Zusammenarbeit mit unterstützenden Einrichtungen Erasmus+-Leitfaden für die Zusammenarbeit mit unterstützenden Organisationen (PDF) Richtlinien der Begutachtung für Kurzzeitprojekte Leitfaden für Gutachter und Gutachterinnen: Erasmus+ Guide for Experts on Quality Assessment – auf Englisch (PDF) …
[…] Kooperations- partnerschaft beantragen Ideen teilen, Netzwerke stärken, Innovationen für die Bildungsarbeit voranbringen – Kooperationsprojekte bieten die Möglichkeit, Themen aus der Bildungspraxis aufzugreifen und länderübergreifend weiterzuentwickeln. Einreichungsfrist vorauss. März 2027 Was sind Kooperationspartnerschaften? Der Projekttyp Kooperationspartnerschaften ist geeignet, wenn Einrichtungen aus mehreren Ländern gemeinsam an einem Thema arbeiten. Sie können so die Qualität ihrer Arbeit erhöhen, ihre Partnernetzwerke ausbauen und stärken sowie die Fähigkeiten erweitern, auf transnationaler Ebene gemeinsam zu arbeiten. Für Kooperationspartnerschaften ist dabei besonders wichtig, die Entwicklung und den Transfer von innovativen Konzepten und Ergebnissen zu verfolgen und eine wirkungsvolle Verbreitung umzusetzen. Die Rahmenbedingungen für Kooperationspartnerschaften in Kürze mindestens 3 Einrichtungen aus 3 an Erasmus+ beteiligten Ländern Dauer: zwischen 12 und 36 Monaten (frei wählbar) Förderung: Zuschuss von 120.000, 250.000 oder 400.000 € Der Antrag kann nur in einem Bildungsbereich gestellt werden. Die Relevanz für diesen Bildungsbereich ergibt sich aus dem Thema, den beteiligten Einrichtungen und den Zielgruppen, für die das Projekt geplant wird. Der Antrag soll einen überzeugenden Beitrag zu den Zielen und Prioritäten von Erasmus+ leisten. Begrenzung: maximal 1 Antrag pro Konsortium (identische Partnerkonstellation) und Beteiligung einer Einrichtung an maximal 10 Anträgen möglich Die Rahmenbedingungen sind ausführlich in Teil B des Programmleitfadens dargestellt. Wie geht es jetzt weiter? Je nachdem, wie vertraut Sie mit dem Antragsverfahren sind, haben Sie zwei Möglichkeiten. Schritt für Schritt durch den Antragsprozess Sie möchten genau wissen, wie das Antragsverfahren abläuft? Dann folgen Sie unseren Erklärungen – verständlich und mit allen wichtigen Hinweisen. Zur Schritt-für-Schritt-Anleitung Select area The application process differs in some respects for vocational training and adult education. Therefore, please first select the area that applies to you. Vocational training Vocational education and training encompasses the initial, continuing and further training of young people and adults with the aim of qualifying them for a profession and for the general labor market. This can take place in formal and non-formal learning environments at all levels of the European Qualifications Framework ( EQF ). The Erasmus+ program supports projects that focus on initial or continuing vocational education and training. To Vocational training Adult education Adult education in the Erasmus+ program is aimed at adults after initial education and promotes lifelong, non-work-related learning in different areas of life. The aim is to strengthen knowledge and skills - for example in basic education, media skills, environmental education or political education - and to improve social participation. Adult education institutions include adult education centers, associations and educational institutions. A particular focus is on target groups that have difficulty accessing education. Formal, non-formal or informal learning contexts are possible. To Adult education Are you unsure? We will be happy to advise you. Direkt zum Antrag Sie kennen den Ablauf bereits gut und möchten direkt zum Antragsportal der EU -Kommission? Achten Sie darauf, dort das richtige Formular zu wählen: KA220- ADU für Erwachsenenbildung, KA220- VET für Berufsbildung. Zum EU-Antragsportal EU -Grundlagendokumente Aufruf 2026 („Call“) Als „Aufruf“ (englisch: call) wird die Aufforderung der Europäischen Kommission zur Einreichung von Anträgen bezeichnet. Im Aufruf werden Antragsfristen und Budgets für die einzelnen Bildungsbereiche und Aktionen im Programm Erasmus+ veröffentlicht. Zum Aufruf 2026 (PDF) Erasmus+-Programmleitfaden („Programme Guide“) Im Programmleitfaden (englisch: Programme Guide) des jeweiligen Antragsjahres finden Sie die grundlegenden Informationen zum Förderprogramm (Teil A), zu den Leitaktionen und Bildungsbereichen (Teil B) sowie zur Antragstellung (Teil C). Das Dokument gibt es in mehreren Sprachen. Im Zweifel gilt die englische Version. Englische Version des Programmleitfadens (PDF) Deutsche Version des Programmleitfadens (PDF) „Handbook on the lump sum funding model“ In diesem Handbuch wird das Finanzierungsmodell für die Leitaktion 2 – Partnerschaften für Zusammenarbeit – erläutert. Die Finanzierung erfolgt in Form eines Pauschalbetrags (englisch: lump sum) pro Projekt. Das Dokument bezieht sich auf die Antragstellung, die Durchführung und den Projektabschluss. Zum Handbuch (PDF) EU -Login und Registrierung im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) Anleitung zur Registrierung im ORS (PDF) Folgende Dokumente müssen Sie im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) hochladen bzw. auf Aktualität prüfen: Formblatt Rechtsträger für private Einrichtungen (PDF) Formblatt Rechtsträger für öffentliche Einrichtungen (PDF) Formblatt Finanzangaben (PDF) Nachweis zur Rechtsfähigkeit Ihrer Einrichtung ( z. B. Auszug aus dem Handels- oder Vereinsregister, Schreiben der übergeordneten Behörde oder Auszug aus dem Schulverzeichnis, Gewerbeanmeldung oder ein Eintrag im Handelsregister etc. ) Unterstützende Dokumente Ansichtsexemplar Antrag Kooperationspartnerschaften Berufsbildung (PDF) Ansichtsexemplar Antrag Kooperationspartnerschaften Erwachsenenbildung (PDF) Leitfaden für Gutachterinnen und Gutachter (PDF) Erzielen von Wirkung in Erasmus+ (PDF) - ein Handbuch aus einem europäischen Netzwerk zur wirkungsorientierten Projektplanung …
[…] Kleinere Partnerschaft beantragen Ideen teilen, Netzwerke stärken, Impulse für die eigene Bildungsarbeit aufgreifen – der Projekttyp kleinere Partnerschaften eignet sich gut für Einrichtungen mit wenig Erfahrung in der länderübergreifenden thematischen Zusammenarbeit. Einreichungsfrist vorauss. März 2027 Was sind kleinere Partnerschaften? Der Projekttyp kleinere Partnerschaften ist geeignet, wenn Einrichtungen aus mehreren Ländern gemeinsam an einem Thema arbeiten. Sie können sich zu ihrer Bildungspraxis austauschen, ihre Partnernetzwerke stärken und ausbauen und Impulse aus der länderübergreifenden Arbeit für die eigene Bildungsarbeit aufgreifen. Die Anforderungen an Umfang und Administration von Projekten sind geringer als bei Kooperationspartnerschaften. Dadurch soll es vor allem für weniger erfahrene und kleinere Akteure einfacher sein, sich am Programm zu beteiligen. Die Rahmenbedingungen für kleinere Partnerschaften in Kürze mindestens 2 Einrichtungen aus 2 an Erasmus+ beteiligten Ländern Dauer: zwischen 6 und 24 Monaten (frei wählbar) Förderung: Zuschuss von 30.000 oder 60.000 € Der Antrag muss in einem der Bildungsbereiche gestellt werden. Die Relevanz für diesen Bildungsbereich ergibt sich aus dem Thema, den beteiligten Einrichtungen und den Zielgruppen, für die das Projekt geplant wird. Der Antrag soll einen überzeugenden Beitrag zu den Ziele und Prioritäten von Erasmus+ leisten. Begrenzung: pro Einrichtung maximal 1 Antrag als Koordinator sowie Beteiligung an maximal 5 Anträgen möglich Die Rahmenbedingungen sind ausführlich in Teil B des Programmleitfadens dargestellt. Wie geht es jetzt weiter? Je nachdem, wie vertraut Sie mit dem Antragsverfahren sind, haben Sie zwei Möglichkeiten. Schritt für Schritt durch den Antragsprozess Sie möchten genau wissen, wie das Antragsverfahren abläuft? Dann folgen Sie unseren Erklärungen – verständlich und mit allen wichtigen Hinweisen. Zur Schritt-für-Schritt-Beschreibung Select area The application process differs in some respects for vocational training and adult education. Therefore, please first select the area that applies to you. Vocational training Vocational education and training encompasses the initial, continuing and further training of young people and adults with the aim of qualifying them for a profession and for the general labor market. This can take place in formal and non-formal learning environments at all levels of the European Qualifications Framework ( EQF ). The Erasmus+ program supports projects that focus on initial or continuing vocational education and training. To Vocational training Adult education Adult education in the Erasmus+ program is aimed at adults after initial education and promotes lifelong, non-work-related learning in different areas of life. The aim is to strengthen knowledge and skills - for example in basic education, media skills, environmental education or political education - and to improve social participation. Adult education institutions include adult education centers, associations and educational institutions. A particular focus is on target groups that have difficulty accessing education. Formal, non-formal or informal learning contexts are possible. To Adult education Are you unsure? We will be happy to advise you. Direkt zum Antrag Sie kennen den Ablauf bereits gut und möchten direkt zum Antragsportal der EU -Kommission? Achten Sie darauf, dort mit dem richtigen Formular zu starten: KA2 1 0- ADU für Erwachsenenbildung, KA2 1 0- VET für Berufsbildung. Zum EU-Antragsportal EU -Grundlagendokumente Aufruf 2026 („Call“) Als „Aufruf“ (englisch: call) wird die Aufforderung der Europäischen Kommission zur Einreichung von Anträgen bezeichnet. Im Aufruf werden Antragsfristen und Budgets für die einzelnen Bildungsbereiche und Aktionen im Programm Erasmus+ veröffentlicht. Zum Aufruf 2026 (PDF) Erasmus+-Programmleitfaden („Programme Guide“) Im Programmleitfaden (englisch: Programme Guide) des jeweiligen Antragsjahres finden Sie die grundlegenden Informationen zum Förderprogramm (Teil A), zu den Leitaktionen und Bildungsbereichen (Teil B) sowie zur Antragstellung (Teil C). Das Dokument gibt es in mehreren Sprachen. Im Zweifel gilt die englische Version. Englische Version des Programmleitfadens (PDF) Deutsche Version des Programmleitfadens (PDF) „Handbook on the lump sum funding model“ In diesem Handbuch wird das Finanzierungsmodell für die Leitaktion 2 – Partnerschaften für Zusammenarbeit – erläutert. Die Finanzierung erfolgt in Form eines Pauschalbetrags (englisch: lump sum) pro Projekt. Das Dokument bezieht sich auf die Antragstellung, die Durchführung und den Projektabschluss. Zum Handbuch (PDF) EU -Login und Registrierung im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) Anleitung zur Registrierung im ORS (PDF) Folgende Dokumente müssen Sie im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) hochladen bzw. auf Aktualität prüfen: Formblatt Rechtsträger für private Einrichtungen (PDF) Formblatt Rechtsträger für öffentliche Einrichtungen (PDF) Formblatt Finanzangaben (PDF) Nachweis zur Rechtsfähigkeit Ihrer Einrichtung ( z. B. Auszug aus dem Handels- oder Vereinsregister, Schreiben der übergeordneten Behörde oder Auszug aus dem Schulverzeichnis, Gewerbeanmeldung oder ein Eintrag im Handelsregister etc. ) Unterstützende Dokumente Ansichtsexemplar Antrag kleinere Partnerschaften Berufsbildung (PDF) Ansichtsexemplar Antrag kleinere Partnerschaften Erwachsenenbildung (PDF) Leitfaden für Gutachterinnen und Gutachter (PDF) Erzielen von Wirkung in Erasmus+ (PDF) - ein Handbuch aus einem europäischen Netzwerk für wirkungsorientierte Projektplanung …
[…] EuroApprentices Erasmus+-Botschafter/-innen in der Berufsbildung Auslandserfahrungen teilen und begeistern Aus der Ausbildung ins Ausland – und wieder zurück EuroApprentices sind engagierte Botschafter/-innen des EU -Programms Erasmus+, die ihre persönlichen Auslandserfahrungen mit anderen Auszubildenden teilen. Sie inspirieren dazu, den Schritt ins Ausland zu wagen – und zeigen, wie bereichernd internationale Mobilität in der Berufsbildung sein kann. Ehrenamtliches Engagement mit Wirkung Während ihrer eigenen Ausbildung haben die EuroApprentices mit Unterstützung von Erasmus+ wertvolle und prägende Erfahrungen im europäischen Ausland gesammelt. Heute engagieren sie sich ehrenamtlich und berichten von ihren Erlebnissen – z. B. in Schulen, Betrieben, auf Social Media, in Podcasts oder bei Veranstaltungen der EU -Kommission und der Nationalen Agenturen. Fit für die Rolle als Botschafter/-in Durch regelmäßige Trainings und Netzwerktreffen werden die EuroApprentices gezielt auf ihre Rolle vorbereitet. So können sie ihre Erfahrungen noch authentischer und wirkungsvoller weitergeben. Ein starkes Netzwerk in Europa Das Netzwerk der EuroApprentices wächst stetig – aktuell sind sie in 12 Ländern aktiv. Einmal im Jahr kommt eine Auswahl der EuroApprentices zum internationalen Netzwerktreffen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für ihr Engagement zu gewinnen. Mehr Infos zum internationalen Netzwerk: www.euroapprentices.eu Möchten Sie EuroApprentices als Referentinnen oder Referenten engagieren? Dann kontaktieren Sie die EuroApprentices in ihrer Region oder schreiben Sie an euroapprentices[at]bibb.de . EuroApprentice werden! Der Aufruf für das EuroApprentices -Training im Herbst 2026 ist abgelaufen. Wir informieren darüber, wenn der Zeitraum für das nächste Training feststeht. Entdecken Sie mehr über die EuroApprentices Ob zum Reinlesen, -hören oder -schauen – unsere Medien geben Ihnen einen lebendigen Einblick in das EuroApprentices -Netzwerk. Erfahren Sie, wie Auszubildende Europa erleben, was sie motiviert und wie internationale Erfahrungen ihre persönliche und berufliche Entwicklung prägen. Video: The EuroApprentice Spirit – Europa erleben, Zukunft gestalten Was bedeutet es, als Azubi mit Erasmus+ ins Ausland zu gehen? Im Video berichten EuroApprentices aus erster Hand von ihren Erfahrungen, Begegnungen und Erkenntnissen aus ganz Europa und verbreiten den EuroApprentice Spirit. Ihre Geschichten zeigen, wie bereichernd ein Auslandsaufenthalt für die persönliche und berufliche Entwicklung sein kann – und wie der europäische Gedanke dabei ganz konkret Gestalt annimmt. Flyer: EuroApprentices – Auslandserfahrungen teilen und begeistern Wie wird man eigentlich EuroApprentice – und warum lohnt sich das Engagement? Der Flyer gibt einen kompakten Überblick über die Initiative, stellt engagierte Botschafterinnen und Botschafter vor und zeigt, wie sie andere Auszubildende für Europa begeistern. Ideal für alle, die wissen möchten, wie internationale Erfahrungen in der Berufsbildung sichtbar gemacht werden – und wie man selbst Teil des Netzwerks werden kann. Show more Show less Podcast Talking Erasmus+: EuroApprentices im Gespräch – Erfahrungen, Motivation, Europa leben In dieser Podcastfolge der NA beim BIBB berichten EuroApprentices , wie ein Auslandsaufenthalt mit Erasmus+ ihren Blick auf Ausbildung, Europa und die eigene Zukunft verändert hat. Persönlich, authentisch und inspirierend – ein Gespräch darüber, warum sich Engagement und Offenheit für neue Erfahrungen lohnen. Show more Show less „Grundsätzlich würde ich mir einfach wünschen, dass es nicht nur im Bereich Studium so populär ist, ins Ausland zu gehen, sondern eben auch in der Ausbildung … und dass dafür auch viel mehr die Infrastruktur da ist, damit unsere Gesellschaft ein Stückchen besser wird.“ - das sagt Kathleen Plotka, eine unserer engagierten EuroApprentices . Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen Sie den EuroApprentices ...auf Instagram @ euroapprentices _germany zum Instagram Profil ...auf Spotify Erasmus+ Stories zum Podcast ...auf LinkedIn EuroApprentices zum LinkedIn Profil Haben Sie noch Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Kristin Wilkens Tel .: +49 (0)228 107 - 2913 Henrike Klinger Tel .: +49 (0)228 107-1683 Lyudmila Weber Tel .: +49 (0)228 107-1610 euroapprentices @bibb.de …
[…] Beratung Wir sind für Sie da – mit Rat, Erfahrung und Antworten rund um Erasmus+. Hier finden Sie alle Infos und Unterstützung zu Mobilität, Partnerschaften und der Antragstellung in der Erwachsenen- und Berufsbildung. Kontaktieren Sie uns für individuelle Beratung – wir helfen Ihnen, Ihre Ideen erfolgreich umzusetzen. Sie haben allgemeine Fragen zum Programm? Wir helfen Ihnen, den richtigen Weg ins Programm zu finden. Für allgemeine Fragen zum Programm, kontaktieren Sie: E-Mail: na(at)bibb.de Fon: 0228 107 1608 Hotline-Zeiten: Mo | Di | Do: 9:30-15:00 Uhr , Mi: 9:30-12:00 Uhr, Fr: 9:30 bis 13:00 Uhr In dringenden Notfällen können Sie uns auch außerhalb der Hotline-Zeiten kontaktieren. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen. Ihre spezifischen Fragen zu den Förderungsmöglichkeiten beantworten wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail. Wählen Sie aus: Mobilität Berufsbildung Erwachsenenbildung Kontaktieren Sie uns Tel: 0228 107 - 1555 Telefonzeiten: Mo | Di | Do | Fr : 09:30 – 12:00 Uhr Unsere regionalen Zuständigkeiten können Sie unserer Landkarte entnehmen. E-Mail schreiben Kontaktieren Sie uns Tel: 0228 107 - 1001 Hotline-Zeiten: Mo | Do: 09:30 - 12:00 Uhr E-Mail schreiben Partnerschaften Berufsbildung Erwachsenenbildung Kontaktieren Sie uns Tel: 0228 107 - 1500 Hotline-Zeiten: Di | Do: 09:30 - 12:00 Uhr E-Mail schreiben Kontaktieren Sie uns Tel: 0228 107 - 1300 Mo | Di | Do | Fr: 09:30 - 12:00 Uhr E-Mail schreiben Finanzielle und vertragliche Fragen Finanzielle, vertragliche Fragen und Anwendung der IT-Tools Kontaktieren Sie uns Tel: 0228 107 - 1600 (Mobilität) und 0228 107 - 1700 (Partnerschaften) Hotline-Zeiten: Mo, Do: 09:30 – 12:00 Uhr E-Mail schreiben Weitere Beratungsangebote Erasmus+ Beratende Erfahrene Multiplikatoren des Erasmus+-Programms in Ihrer Region stehen Ihnen mit kostenloser Beratung zu Auslandsaufenthalten und zur Internationalisierung in der Berufsbildung zur Seite. Zu den Beratenden Nationales VET-Team Das nationale Expert/-innenteam begleitet Erasmus+-Projekte in der Berufsbildung und berät zu Qualität, Wirkung und Umsetzung. Zum VET-Team Veranstaltungen Wir bieten verschiedene Veranstaltungsformate an, bei denen Sie Informationen und Beratung zur Antragsstellung, Projektdurchführung, Vernetzung, Partnersuche oder zu Ihrer Projektskizze erhalten. Alle kommenden Termine und Events finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Zum Kalender Newsletter Keine Ankündigungen und Veranstaltungen mehr verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter! Please fill in all fields marked with * so that we can process your request. I accept the privacy policy . * …
[…] Erasmus+-Beratung Die Erasmus+ Beraterinnen und Berater in der Berufsbildung unterstützen Sie bei der Planung und Umsetzung von Auslandsaufenthalten. Auch geben Sie Tipps für die Antragsstellung zur Erasmus-Akkreditierung Ihrer Einrichtung. Netzwerk der Erasmus+ Beraterinnen und Berater Erfahrene Multiplikator*innen des Erasmus+-Programms bieten fachkundige, kostenlose Beratung zu Auslandsaufenthalten und Internationalisierung in der Berufsbildung. Dabei sind sie gut vernetzt, werden regelmäßig durch die NA beim BIBB geschult und handeln unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Beruflich sind die Beraterinnen und Berater: Lehrkräfte beruflicher Schulen, die von der Landesschulbehörde oder dem Kultusministerium für Beratungstätigkeiten beauftragt wurden, Mobilitätsberater*innen bei den Kammern, die im Netzwerk "Berufsbildung ohne Grenzen" organisiert und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie oder die Wirtschaftsministerien der Bundesländer gefördert werden, sowie erfahrene Berater*innen in anderen Positionen der einzelnen Bundesländern. Hier finden Sie Beratung in Ihrer Region. Sie möchten Ihre Expertise teilen? Werden Sie als Erasmus+-Beraterin oder -Berater Teil der Erasmus+-Familie oder aktualisieren Sie ihr Profil, sofern Sie bereits aktiv sind. Nutzen Sie dieses Formular …
[…] Mobilität Lern- und Lehraufenthalte im Ausland Ein Azubi sammelt in Irland erste Berufserfahrungen, eine VHS -Kursleiterin lernt in Estland neue Methoden der Erwachsenenbildung kennen – Auslandsaufenthalte bieten Lernenden und Personal aus Bildungseinrichtungen die Chance, sich im Ausland weiterzuentwickeln. Erasmus+ macht's möglich im Rahmen der sogenannten Leitaktion 1 – Mobilität . Darum geht's Auslandsaufenthalte zum Lernen und Lehren Wer kann teilnehmen? Lernende und Personal in der Berufs- und Erwachsenenbildung Zielländer Alle EU -Staaten plus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Förderfähige Aktivitäten Lernaufenthalte für Einzelpersonen und Gruppen, Job-Shadowings, Lehr- und Schulungstätigkeiten, Kurse, Berufswettbewerbe, „Eingeladene Expertinnen/Experten“, Aufnahme von Lehrkräften in Ausbildung Was ist Mobilität? Auslandsaufenthalte ermöglichen Lernen und Lehren im europäischen Ausland. Mobilität im Programm Erasmus+ bedeutet daher Mobilität zu Lernzwecken, kurz: Lernmobilität . Sie erhalten dafür als teilnehmende Einrichtung im Rahmen eines Mobilitätsprojektes eine finanzielle Förderung. In der Berufsbildung können Auslandsaufenthalte die individuellen und fachlichen Kompetenzen der Auszubildenden stärken. Gleichzeitig wird das internationale Profil der Einrichtung und deren Bildungsangebot ausgebaut, was sich positiv auf den gesamten europäischen Bildungsraum auswirkt. In der Erwachsenenbildung dienen die Auslandsaufenthalte der Professionalisierung des Personals, was sich positiv auf die Qualität der Erwachsenenbildung in Europa auswirkt. Dabei sollen die Bildungsangebote stärker auf gesamtgesellschaftliche Bedürfnisse ausgerichtet werden. Ein weiteres Ziel ist es, die Teilnahme von Personen aller sozioökonomischen Hintergründe an Erwachsenenbildungsangeboten und Erasmus+ zu erhöhen. Welcher Bildungsbereich passt? Im Programm Erasmus+ wird neben Projekttypen nach Bildungsbereichen unterschieden. Es ist wichtig, das Vorhaben im richtigen Bildungsbereich zu beantragen. Die NA beim BIBB ist für die Bereiche Berufsbildung und Erwachsenenbildung zuständig: Berufsbildung Berufsbildung umfasst die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Menschen und Erwachsener mit dem Ziel, sie für die Ausübung eines Berufs sowie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Diese kann in formalen und non-formalen Lernumgebungen auf allen Ebenen des Europäischen Qualifikationsrahmens ( EQR ) stattfinden. Im Programm Erasmus+ werden Projekte gefördert, die sich auf die berufliche Erstausbildung oder die berufliche Weiterbildung konzentrieren. Die fachliche Eignung muss im Antrag deutlich werden – zum Beispiel durch den Beitrag zu den Projektzielen oder zum gewählten Thema. Erwachsenenbildung Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Wer kann teilnehmen? An den Auslandsaufenthalten können sowohl Lernende (Teilnehmende an Bildungsangeboten), als auch Personal (Beschäftigte in Einrichtungen) in der Berufs- und Erwachsenenbildung teilnehmen: Lernende in der Berufsbildung Auszubildende in der dualen Ausbildung nach BBiG oder HwO Schülerinnen und Schüler an „Beruflichen Schulen" gemäß Definitionskatalog der KMK Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung Teilnehmende in formal geordneten beruflichen Weiterbildungen nach Bundes- oder Landesrecht Personen, die an non-formalen Bildungsangeboten teilnehmen Absolventinnen und Absolventen der förderfähigen Bildungsgänge bis zu einem Jahr nach Abschluss Lernende in der Erwachsenenbildung Alle Lernenden in der Erwachsenenbildung , dabei insbesondere benachteiligte Lernende mit geringeren Teilhabechancen an Bildungsangeboten. Im Rahmen von Erasmus+ sind „benachteiligte Lernende“ Menschen, die aus verschiedenen Gründen erschwerte Bedingungen haben, ihre persönliche Situation durch Bildungsangebote zu verändern, insbesondere gering qualifizierte Lernende.* Die Lernenden müssen in der entsendenden Einrichtung an einem Bildungsprogramm für Erwachsene in Deutschland teilnehmen. Bei der Auswahl der teilnehmenden Lernenden sollte eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Personenprofilen und eine umfassende Einbeziehung von Teilnehmenden mit geringeren Chancen berücksichtigt werden. *Mögliche Gründe für erschwerte Bedingungen sind eine wirtschaftlich prekäre Situation, soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede, geografische Hindernisse, Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung, gesundheitliche Einschränkungen, körperliche oder geistige Behinderung, Lernschwierigkeiten (u.a. im Sinne der Grundbildung) ein Migrationshintergrund oder eine Fluchterfahrung. Personal in der Berufsbildung Personen, die in der beruflichen Aus- und Weiterbildung tätig sind nicht lehrende Expertinnen und Experten der beruflichen Aus- und Weiterbildung Personal in der Erwachsenenbildung lehrendes Personal, wie Lehrkräfte und Dozentinnen/Dozenten, nicht-lehrendes Personal, wie Verwaltungskräfte alle sonstigen Expertinnen/Experten, ehrenamtliche Mitarbeitende und Honorarkräfte Tätige in anderen Einrichtungen im Bereich der Erwachsenenbildung, wie z. B. Freiwillige, Beratende oder Politikkoordinatorinnen und -koordinatoren mit Zuständigkeit für die Erwachsenenbildung Infopapiere zu den Arbeitsbeziehungen Die Verbindung zwischen dem Personal und der entsendenden Organisation muss überprüfbar dokumentiert werden (zum Beispiel über einen Arbeits-, Honorar- oder Freiwilligenvertrag, eine Aufgabenbeschreibung oder ein ähnliches Dokument). Die Nationale Agentur beim BIBB hat festgelegt, was in Deutschland als gültige Arbeitsbeziehung gilt. Eine detaillierte Definition finden Sie in unseren Infopapieren zur Arbeitsbeziehung für Kurzzeitprojekte und akkreditierte Einrichtungen. Infopapier für akkreditierte Einrichtungen in der Berufsbildung (PDF) Infopapier für Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung (PDF) Infopapier für Einrichtungen in der Erwachsenenbildung (PDF) Was wird gefördert? Erasmus+ bietet die Möglichkeit, im europäischen Ausland ein Praktikum, einen Lernaufenthalt oder eine Fort- oder Weiterbildung zu absolvieren. Im Programm heißt dies Erasmus+ Mobilität . Die Lernmobilität dient der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Einrichtungen, die ihr Personal und ihre Lernenden ins Ausland schicken, erhalten dafür eine finanzielle Förderung. Je nach Bildungsbereich und Zielgruppe sind verschiedene Aktivitätsarten möglich. Ein Projekt kann sich aus verschiedenen Aktivitätsarten zusammensetzen. Abhängig von der Aktivität können nach der Bewilligung des Projekts auch vorbereitende Besuche durchgeführt werden, um das Projekt zu planen. Fördermöglichkeiten auf einen Blick Berufsbildung Erwachsenenbildung Wie setzt sich die Fördersumme zusammen? Ein Projekt besteht in der Regel aus verschiedenen Mobilitätsaktivitäten. Die Fördersumme einer Aktivität errechnet sich aus verschiedenen Kostenkategorien . Jede Aktivität beinhaltet je eine Pauschale für organisatorische Unterstützung, individuelle Unterstützung sowie Reisekosten. Darüber hinaus kann eine Förderung für Kursgebühren, Inklusionsunterstützung und sprachliche Unterstützung, vorbereitende Besuche und außergewöhnliche Kosten beantragt werden. Mehr zu den Fördersätzen Die genauen Fördersätze können Sie der Fördersätzetabelle für den entsprechenden Bildungsbereich entnehmen: Fördersätzetabelle für Akkreditierung in der Berufsbildung (PDF) Fördersätzetabelle für Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung (PDF) Fördersätzetabelle für Akkreditierung und Kurzzeitprojekte in der Erwachsenenbildung (PDF) Mithilfe unseres Mobilitätsrechners können Sie vor der Antragstellung die Förderzuschüsse Ihres geplanten Projektes kalkulieren. Zum Mobilitätsrechner Der Entfernungsrechner der EU unterstützt Sie dabei, die Distanz zwischen Heimat- und Zielort korrekt zu ermitteln. Zum Entfernungsrechner Welche Länder sind möglich? Teilnehmende aus Deutschland können Auslandsaufenthalte in folgenden Ländern absolvieren: EU -Mitgliedstaaten: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern Mit Erasmus+-assoziierte Drittländer: Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Sonstige Länder: Das Erasmus+-Programm hat für akkreditierte Einrichtungen in der Berufsbildung eine erweiterte internationale Dimension, in der man mit zahlreichen Drittländern Auslandsaufenthalte organisieren kann. Das Budget für die sogenannten internationalen Staaten ist auf 20 Prozent der bewilligten Vertragssumme einer jeweiligen Einrichtung limitiert. Für „eingeladene Expertinnen und Experten“ sowie für in Ausbildung befindliche Lehrkräfte gilt als Ort des Aufenthalts stets die begünstigte Einrichtung in Deutschland. Die Teilnehmenden müssen aus einem der oben genannten Programmländer kommen. Wer kann einen Antrag stellen? Anträge für eine Förderung der Auslandsaufenthalte können nicht von den Teilnehmenden selbst gestellt werden, sondern müssen über die Einrichtung der Teilnehmenden laufen. Antragsberechtigt sind öffentliche und private Einrichtungen , die ihren Sitz in Deutschland haben und mindestens eine der folgenden Vorgaben erfüllen: Einrichtungen der Berufsbildung Anbieter von Ausbildungsvorbereitung, Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung gemäß §1 BBiG Berufliche Schulen (inkl. FOS , BOS , Fachgymnasien) und Schulen im Gesundheitswesen laut KMK-Definition Förderschulen mit Schwerpunkt auf Erasmus-Aktivitäten in der Berufsbildung Unternehmen sowie öffentliche und private Organisationen, die Auszubildende oder Lernende aufnehmen, ausbilden oder mit ihnen kooperieren Lokale und regionale Behörden und Koordinierungsstellen mit Aufgaben in der Berufsbildung Einrichtungen, die in der Berufsbildung und in der Erwachsenenbildung tätig sind, können gleichzeitig jeweils einen Antrag in beiden Bildungsbereichen stellen. Einrichtungen der Erwachsenenbildung Anbieter von formaler, non-formaler und informeller Erwachsenenbildung: Als Anbieter von Erwachsenenbildung gelten alle Einrichtungen, die Erwachsenenbildung als Haupt- oder Nebenaufgabe regelmäßig und wiederkehrend in offener Form zugänglich machen. Das bedeutet, dass Bildungsangebote von Einrichtungen der Erwachsenenbildung regelmäßig und in angemessener Häufigkeit am Standort der jeweiligen Einrichtung, beziehungsweise gegebenenfalls auch deutschlandweit durchgeführt werden müssen. Lernmöglichkeiten müssen in einer Art und Weise angeboten werden, die eine kontinuierliche und verlässliche Teilnahme der Interessierten an Angeboten der antragstellenden Einrichtung ermöglicht. Die Häufigkeit der Veranstaltungen sollte den Bedürfnissen der Zielgruppen entsprechen und sicherstellen, dass ein nachhaltiges Lernangebot vor Ort verfügbar ist. Antragsberechtigt sind insbesondere kommunale Einrichtungen, Volkshochschulen, private Träger, Einrichtungen der Kirchen, Gewerkschaften, Kammern, Parteien und Verbände, Elternschulen und Familienbildungsstätten, Akademien, Hochschulen sowie Fernlehrinstitute. Besonders berücksichtigt werden Einrichtungen, die Grundbildung fördern und Personen mit geringen Grundkenntnisse/Schlüsselkompetenzen Lernaufenthalte im Ausland ermöglichen. Lokale und regionale Behörden sowie koordinierende Stellen mit Aufgaben oder Verantwortung im Bereich der Erwachsenenbildung Einrichtungen, die in der Berufsbildung und in der Erwachsenenbildung tätig sind, können gleichzeitig jeweils einen Antrag in beiden Bildungsbereichen stellen. Zwei Wege zur Förderung: Welcher passt zu Ihrer Einrichtung? Im Programm Erasmus+ gibt es zwei Zugangsmöglichkeiten, um Fördermittel für Auslandsaufenthalte zu erhalten: Die Erasmus+-Akkreditierung – Ihre Mitgliedschaft im Programm Sie ist der Standard-Zugang und damit der optimale Weg ins Programm ! Die Akkreditierung ist für die gesamte Dauer der aktuellen Erasmus+-Programmgeneration gültig und sichert Ihnen einen vereinfachten Zugang zu jährlichen Fördermitteln für Auslandsaufenthalte Ihres Personals und Ihrer Lernenden. Wählen Sie diesen Weg, wenn Sie langfristig am Programm teilnehmen möchten. Mit der Erasmus+-Akkreditierung unterstützen Sie langfristig die Internationalisierung und Organisationsentwicklung Ihrer Einrichtung. Kurzzeitprojekte – ein niederschwelliger Einstieg ins Programm Sie möchten Erasmus+ erst einmal kennenlernen und Projekte in kleinerem Umfang durchführen? Dann ist dieser Weg für Sie die richtige Wahl! Die Kurzzeitprojekte bieten Ihnen einen niederschwelligen Zugang zu Fördermitteln, um Ihren Lernenden oder Ihrem Personal Auslandsaufenthalte in Europa zu ermöglichen. Akkreditierung keine Vorerfahrung mit Erasmus+ notwendig mindestens zweijährige Aktivität in dem relevanten Bildungsbereich einmalige inhaltliche Antragstellung anschließend jährliche Mittelanforderung möglich feste Projektlaufzeit (15 Monate) für eine Mittelanforderung Anzahl der Mobilitätsaktivitäten nicht limitiert als Einzelakkreditierung oder als Konsortium möglich Beantragen Sie eine Akkreditierung Kurzzeitprojekte keine Vorerfahrung mit Erasmus+ notwendig maximal 3 Anträge innerhalb von 5 Jahren möglich Projektlaufzeit von 6 bis maximal 18 Monaten maximal 30 Mobilitätsaktivitäten innerhalb eines Projektes Beantragen Sie ein Kurzzeitprojekt EU -Grundlagendokumente Mobilität Die Dokumente werden in jeder Antragsrunde neu zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie bitte stets die Unterlagen der aktuellen Antragsrunde. Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2026 (PDF) Programmleitfaden 2026 – deutsch (PDF) Programmleitfaden 2026 – englisch (PDF) Erasmus-Qualitätsstandards in den Bereichen Erwachsenenbildung, Berufsbildung und Schulbildung (PDF) …