[…] Veranstaltungen Wir laden Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Ob Informations- und Austauschformate, Online-Seminare oder europäische Kontaktseminare – wir gestalten unsere Angebote so, dass Fachkräfte in der Berufs- und Erwachsenenbildung wertvolle Orientierung, praxisnahe Einblicke und die Möglichkeit zum Netzwerken erhalten. Dabei legen wir großen Wert auf Barrierefreiheit und eine zuvorkommende Unterstützung. Veranstaltungsrückblicke Veranstaltung verpasst? Kein Problem – In unseren Veranstaltungsrückblicken haben wir alles für Sie festgehalten. Zu den Rückblicken Newsletter Keine Veranstaltungen mehr verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter! Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …
[…] Beratung Wir sind für Sie da – mit Rat, Erfahrung und Antworten rund um Erasmus+. Hier finden Sie alle Infos und Unterstützung zu Mobilität, Partnerschaften und der Antragstellung in der Erwachsenen- und Berufsbildung. Kontaktieren Sie uns für individuelle Beratung – wir helfen Ihnen, Ihre Ideen erfolgreich umzusetzen. Sie haben allgemeine Fragen zum Programm? Wir helfen Ihnen, den richtigen Weg ins Programm zu finden. Für allgemeine Fragen zum Programm, kontaktieren Sie: E-Mail: na(at)bibb.de Fon: 0228 107 1608 Hotline -Zeiten: Mo | Di | Do : 9:30-15:00 Uhr , Mi : 9:30-12:00 Uhr, Fr : 9:30 bis 13:00 Uhr In dringenden Notfällen können Sie uns auch außerhalb der Hotline-Zeiten kontaktieren. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen. Ihre spezifischen Fragen zu den Förderungsmöglichkeiten beantworten wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail. Wählen Sie aus: Mobilität Berufsbildung Erwachsenenbildung Kontaktieren Sie uns Tel : 0228 107 - 1555 Telefonzeiten: Mo | Di | Do | Fr : 09:30 – 12:00 Uhr Unsere regionalen Zuständigkeiten können Sie unserer Landkarte entnehmen. E-Mail schreiben Kontaktieren Sie uns Tel : 0228 107 - 1001 Hotline -Zeiten: Mo | Do : 09:30 - 12:00 Uhr E-Mail schreiben Partnerschaften Berufsbildung Erwachsenenbildung Kontaktieren Sie uns Tel : 0228 107 - 1500 Hotline -Zeiten: Di | Do : 09:30 - 12:00 Uhr E-Mail schreiben Kontaktieren Sie uns Tel : 0228 107 - 1300 Mo | Di | Do | Fr : 09:30 - 12:00 Uhr E-Mail schreiben Finanzielle und vertragliche Fragen Finanzielle, vertragliche Fragen und Anwendung der IT-Tools Kontaktieren Sie uns Tel : 0228 107 - 1600 (Mobilität) und 0228 107 - 1700 (Partnerschaften) Hotline -Zeiten: Mo , Do : 09:30 – 12:00 Uhr E-Mail schreiben Weitere Beratungsangebote Erasmus+ Beratende Erfahrene Multiplikatoren des Erasmus+-Programms in Ihrer Region stehen Ihnen mit kostenloser Beratung zu Auslandsaufenthalten und zur Internationalisierung in der Berufsbildung zur Seite. Zu den Beratenden Nationales VET -Team Das nationale Expert/-innenteam begleitet Erasmus+-Projekte in der Berufsbildung und berät zu Qualität, Wirkung und Umsetzung. Zum VET-Team Veranstaltungen Wir bieten verschiedene Veranstaltungsformate an, bei denen Sie Informationen und Beratung zur Antragsstellung, Projektdurchführung, Vernetzung, Partnersuche oder zu Ihrer Projektskizze erhalten. Alle kommenden Termine und Events finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Zum Kalender Newsletter Keine Ankündigungen und Veranstaltungen mehr verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter! Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …
[…] Zentren der beruflichen Exzellenz Umfassende Kompetenzökosysteme sollen die Innovation fördern, die regionale Entwicklung und soziale Inklusion stärken und zur Wettbewerbsfähigkeit Europas beitragen. Im Rahmen dieser Aktion werden daher der Aufbau und die Entwicklung transnationaler Kooperationsnetze gefördert. Antragsfrist 03.09.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Antragsfrist: 3. September 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Zentren der beruflichen Exzellenz werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zur EACEA Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen, die im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder in der Arbeitswelt tätig sind Dauer 4 Jahre Förderhöhe max. 4 Mio. Euro Länder alle EU -Länder und mit dem Erasmus+-Programm assoziierte Drittländer; nicht mit dem Programm assoziierte Drittländer bei entsprechendem Mehrwert Bildungsbereich Berufsbildung Zentren der beruflichen Exzellenz sollen transnationale Netzwerke schaffen, die lokale und regionale Akteure der Berufsbildung und Arbeitswelt in starken Partnerschaften verbinden, um hochwertige, an Lernende und Arbeitsmarktbedarfe angepasste Kompetenzen zu fördern, regionale Entwicklung, Innovation und soziale Inklusion zu unterstützen sowie zur Wettbewerbsfähigkeit Europas beizutragen. Welche Ziele sollen erreicht werden? Zentren der beruflichen Exzellenz sind Zusammenschlüsse verschiedener regionaler Akteure, die gemeinsam daran arbeiten, die Qualität der beruflichen Bildung zu verbessern. Sie verbinden Berufsbildungsanbieter, Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungsstellen sowie Arbeitsvermittlungen und regionale Entwicklungsagenturen. Dabei haben sie die Steigerung der Exzellenz in der Berufsbildung sowie der Attraktivität des gesamten Berufsbildungssektors im Blick. Berufliche Aus- und Weiterbildung soll ein integraler Bestandteil von Kompetenzökosystemen sein und aktiv zu regionaler Entwicklung, Innovation, intelligenter Spezialisierung, Cluster-Strategien sowie zu Wertschöpfungsketten und industriellen Ökosystemen beitragen; einen Teil des Wissensdreiecks bilden und eng mit anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammenarbeiten; es den Lernenden ermöglichen, sowohl berufliche als auch Schlüsselkompetenzen zu erwerben; innovative Formen von Partnerschaften mit der Arbeitswelt entwickeln. Die Zentren agieren auf zwei Ebenen: national – durch die enge Kooperation lokaler Partner und transnational – mit einem Fokus auf gemeinsame Themen und innovative Ansätze im internationalen Austausch. Was wird gefördert? Die Tätigkeitsfelder von Zentren der beruflichen Exzellenz sind in drei Cluster unterteilt. Jedes der Projekte muss mindestens 4 Aktivitäten aus dem Cluster 1 „Lehren und Lernen“ mindestens 3 Aktivitäten aus dem Cluster 2 „Zusammenarbeit und Partnerschaften“ und mindestens 2 Aktivitäten aus dem Cluster 3 „Leitung und Finanzierung“ realisieren. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens acht Partnern aus mindestens vier EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen: mindestens eine Organisation, die Unternehmen, eine Branche oder einen Sektor repräsentiert, und mindestens ein Anbieter aus der beruflichen Aus- und Weiterbildung Auch Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern in den Regionen 1 bis 3 können als Partner teilnehmen, wenn ihre Beteiligung einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt darstellt. Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Weitere Informationen Genauere Erläuterungen der Zentren beruflicher Exzellenz finden Sie: im Programmleitfaden (PDF) auf der Website der Europäischen Kommission im EU Funding & Tenders Portal im Factsheet der europäischen Kommission Hier finden Sie eine Übersicht zu geförderten Projekten: Geförderte Projekte 2020 Geförderte Projekte 2021 Geförderte Projekte 2022 Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an Europäische Exekutivagentur für Bildung und Mail: eacea-eplus-vet (at)ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Jean Monnet Die Aktion Jean Monnet fördert Lehre, Lernen, Forschung und Debatten zu Fragen der europäischen Integration sowie zu künftigen Herausforderungen und Chancen der Europäischen Union. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die drei Maßnahmen der Aktion für die allgemeine und berufliche Bildung vor. Antragsfrist 03.02.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Inhalt dieser Seite Schulungen für Lehrkräfte Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ Jean-Monnet-Netzwerke Wichtige Information Antragsfrist: 3. Februar 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Die Aktion Jean Monnet und ihre Maßnahmen werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt . Zur EACEA Schulungen für Lehrkräfte Wer kann einen Antrag stellen Lehrerbildende Hochschulen oder Einrichtungen für Lehrerfortbildung Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 300.000 € pro Projekt Länder Die antragstellende Einrichtung muss aus einem EU -Land oder alternativ aus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder der Türkei kommen. Förderfähige Aktivitäten Bildungsangebote für Lehrende in Schulen und Berufsschulen zu EU -Themen Bildungsbereiche allgemeine und berufliche Bildung Lehrerbildende Hochschulen oder Einrichtungen für Lehrerfortbildung entwickeln Bildungsangebote für Lehrende in Schulen und Berufsschulen und führen diese durch. Ziel ist es, neue Kompetenzen und Lehrmethoden für die Lehre zu EU -Themen zu etablieren. Die entwickelten Schulungen sollen Schulen und Berufsbildungseinrichtungen bei der Planung, Organisation und Bereitstellung von EU -Inhalten bei ihren lehrplanmäßigen und außerschulischen Aktivitäten unterstützen. Was sind die Ziele der Schulungen? Schulen und Berufsbildungsanbietern zu ermöglichen, ihren Lehrkräften Kenntnisse über die EU zu vermitteln; strukturierte Unterrichtsmodule zu EU -Fächern für Lehrende an Schulen und Berufsbildungseinrichtungen zu entwickeln; spezifische Einzel- oder Gruppenschulungen zur EU (modular, in Präsenz, online oder hybrid) bereitzustellen; die Integration einer europäischen Perspektive im Arbeitsalltag von Lehrenden zu fördern. Wie wird gefördert? Die Einrichtung stellt den Antrag für sich selbst. Es sind keine Partnereinrichtungen notwendig. Die maximale Förderhöhe beläuft sich auf 300.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ Wer kann einen Antrag stellen Schulen oder Berufsbildungseinrichtungen Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 30.000 bis 35.000 € pro Projekt Länder Die antragstellende Einrichtung muss aus einem EU -Land oder alternativ aus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder der Türkei kommen. Förderfähige Aktivitäten Bildungsangebote z. B. Projektwochen, Studienbesuche Mit der Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ sollen Schulen und Berufsbildungseinrichtungen unterstützt werden, damit sie spezifische Inhalte zu EU -Themen (u.a. Demokratie, Geschichte der EU , Funktionsweise der EU , kulturelle Vielfalt) vermitteln können. Diese Aktivitäten sollten während des Schuljahres stattfinden und können unter anderem Projektwochen, Studienbesuche und andere immersive Aktivitäten umfassen. Was sind die Ziele dieser Initiative? Lehrerinnen und Lehrer in die Lage zu versetzen, mit ansprechenden Methoden EU -Inhalte zu vermitteln; die Verbesserung der Lernergebnisse in EU -Fragen; die Stärkung der EU -Kompetenz in Schulen; eine stärkere Beteiligung von Schülerinnen und Schülern am demokratischen Prozess in der Europäischen Union. Wie wird gefördert? Die Einrichtung stellt den Antrag für sich selbst. Es sind keine Partnereinrichtungen notwendig. In drei aufeinanderfolgenden Jahren müssen mindestens 40 Stunden pro Schuljahr zu EU -Themen durchgeführt werden. Die maximale Förderhöhe beläuft sich für deutsche Einrichtungen auf 30.000 bzw. 35.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Jean-Monnet-Netzwerke Wer kann einen Antrag stellen Schulen, Berufsbildungseinrichtungen und/oder Hochschulen, die eine Erstausbildung und/oder berufsbegleitende Fortbildung für Lehrkräfte anbieten Konsortium mindestens sechs Einrichtungen aus mindestens drei verschiedenen Ländern (mindestens vier Schulen und/oder Berufsbildungsanbieter und max. zwei Hochschulen) Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 300.000 € pro Projekt Länder alle EU -Länder plus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Förderfähige Aktivitäten u. a. Erstellung von Leitlinien, Treffen zum Austausch, Co-Teaching zu EU -Themen Jean-Monnet-Netzwerke unterstützen den Austausch guter Praxis und die Kompetenzerweiterung über die Vermittlung von EU -Themen im Unterricht. Sie fördern den Erfahrungsaustausch von Lehrkräften auf europäischer Ebene sowie gemeinsame Aktivitäten im Bereich kollaboratives Lehren und Co-Teaching. Was sind die Ziele der Netzwerke? Austausch über angewandte Methoden Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schulen bzw. Berufsbildungseinrichtungen, um ihnen internationale Erfahrung zu ermöglichen Co-Teaching Schaffung einer soliden und nachhaltigen Wissensbasis für Schulen und Berufsbildungsanbieter Wie wird gefördert? Eine Einrichtung stellt den Antrag für das Konsortium. Die maximale Förderhöhe beläuft sich auf 300.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Weitere Informationen Eine genauere Darstellung der Aktion Jean Monnet finden Sie im Erasmus+-Programmleitfaden im Teil B unter „Jean Monnet-Aktionen“. Auf der Seite der EU-Kommission finden Sie weitere Informationen. Die Antragstellung erfolgt im EU Funding & Tenders Portal . Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: eacea-ajm(at)ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Allianzen für Innovation Im Rahmen der Leitaktion 2 von Erasmus+ werden auch „Allianzen für Innovation“ gefördert. Diese stärken die Innovationsfähigkeit Europas, indem sie die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen Hochschulbildung, beruflicher Aus- und Weiterbildung, Forschung sowie einem breiteren sozioökonomischen Umfeld intensivieren. Antragsfrist 10.03.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Antragsfrist: 10. März 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Innovationsallianzen werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zur EACEA Ziel der Allianzen für Innovation ist es, die Vermittlung neuer Kompetenzen zu fördern und Qualifikationsdefizite zu verringern. Dies geschieht insbesondere durch die Entwicklung innovativer Curricula für die Hochschulbildung sowie für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus unterstützen die Allianzen Eigeninitiative und unternehmerisches Handeln innerhalb der Europäischen Union. Digitale Kompetenzen gewinnen in allen Berufsbildern und in sämtlichen Bereichen des Arbeitsmarktes zunehmend an Bedeutung. Der Übergang zu einer kreislauforientierten und umweltfreundlicheren Wirtschaft erfordert Anpassungen bei Qualifikationen sowie in nationalen Bildungs- und Ausbildungsplänen, um neue berufliche Anforderungen zu erfüllen. Dazu gehört auch eine schnellere Einführung neuer Technologien in allen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen und eine gezielte Stärkung von MINT -Kompetenzen und -Talenten. Der Aufruf ist in drei Losen organisiert: Inhalt dieser Seite Los 1: Allianzen für Bildung und Unternehmen Los 2: Allianzen für die branchenspezifische Zusammenarbeit zur Kompetenzförderung (Umsetzung der „Blaupause“) Los 3: MINT-Kompetenzschmieden Los 1: Allianzen für Bildung und Unternehmen Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen aus einem EU -Land oder einem mit dem Programm assoziierten Drittland Dauer 2 oder 3 Jahre Förderhöhe max. 1 Mio. Euro (Projektdauer: 2 Jahre) max. 1,5 Mio. Euro (Projektdauer: 3 Jahre) In Allianzen für Bildung und Unternehmen arbeiten die beteiligten Organisationen zusammen, um Innovation, neue Kompetenzen sowie Eigeninitiative und unternehmerisches Denken zu fördern. Ziel ist es, Innovationen in der Hochschulbildung, der beruflichen Aus- und Weiterbildung, in Unternehmen und im weiteren sozioökonomischen Umfeld zu stärken. Dabei greifen die Allianzen zentrale gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen auf, etwa Klimawandel, Digitalisierung, demografische Veränderungen, neue Technologien wie Künstliche Intelligenz sowie den raschen Wandel des Arbeitsmarktes. Die Allianzen bringen Unternehmen sowie Anbieter der Hochschulbildung und der beruflichen Bildung zusammen. Sie können innerhalb eines oder mehrerer Wirtschaftssektoren tätig sein und bauen langfristige, verlässliche Partnerschaften auf. Jede Allianz umfasst mindestens eine Organisation der beruflichen Bildung und eine Hochschule. Die Zusammenarbeit soll für beide Bildungsbereiche relevant sein und ihnen gleichermaßen nutzen. Welche Ziele sollen erreicht werden? Mit Allianzen für Innovation sollen folgende Ziele erreicht werden: Förderung neuer, innovativer und multidisziplinärer Lehr- und Lernkonzepte Förderung der Kompetenzentwicklung in den MINT -Bereichen Förderung der Einrichtung von Gründerzentren Förderung der sozialen Verantwortung von Unternehmen Anregung von Eigeninitiative und unternehmerischen Einstellungen, Denkweisen und Kompetenzen Verbesserung der Qualität und Relevanz von Kompetenzen Erleichterung des Austauschs und der gemeinsamen Schaffung von Wissen zwischen Hochschul- und Berufsbildung, Forschung, dem öffentlichen Sektor und der Wirtschaft Aufbau und Unterstützung wirksamer und effizienter Systeme für Hochschulbildung und berufliche Aus- und Weiterbildung Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens acht Partnern aus mindestens vier EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen sind: mindestens drei Anbieter im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, davon mindestens eine Hochschule und mindestens ein Berufsbildungsanbieter mindestens drei Arbeitsmarktakteure wie Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften oder Handelsverbände Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern in den Regionen 1 bis 3 können als Partner mitwirken, sofern sie einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt darstellen. Los 2: Allianzen für die branchenspezifische Zusammenarbeit zur Kompetenzförderung (Umsetzung der „Blaupause“) Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen aus einem EU -Land oder einem mit dem Programm assoziierten Drittland Dauer 4 Jahre Förderhöhe max. 4 Mio. Euro Ziel der Allianzen für die branchenspezifische Zusammenarbeit zur Kompetenzförderung ist es, Qualifikationslücken in wichtigen Wirtschaftssektoren gezielt zu schließen . Dazu entwickeln sie neue strategische Ansätze und konkrete Lösungen für die kurz- und mittelfristige Kompetenzentwicklung in den Bereichen des Kompetenzpakts , einer wichtigen Aktion der Europäischen Kompetenzagenda. Welche Ziele sollen erreicht werden? Die Allianzen unterstützen bei der Entwicklung branchenspezifischer Kompetenzstrategien, der Überarbeitung von Berufsprofilen sowie der Entwicklung passender Aus- und Weiterbildungsmethoden. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Beschäftigungsfähigkeit und unterstützen insbesondere den digitalen und den grünen Wandel. Umgesetzt werden die Allianzen in den 14 industriellen Ökosystemen der europäischen Industriestrategie. Auf Basis des ermittelten Kompetenzbedarfs entwickeln die Allianzen länderübergreifende Bildungsinhalte, Curricula sowie Lehr- und Ausbildungsmethoden für bestehende und neue Berufsprofile. Dabei bauen sie auf bestehenden Initiativen wie Zentren der beruflichen Exzellenz, intelligenten Spezialisierungsstrategien, europäischen Cluster-Partnerschaften und Wissens- und Innovationsgemeinschaften des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts auf. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens zwölf Partnern aus mindestens acht EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen sind: mindestens fünf Anbieter im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, davon mindestens eine Hochschule und mindestens ein Berufsbildungsanbieter mindestens fünf Arbeitsmarktakteure wie Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften oder Handelsverbände Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern können nur als assoziierte Partner mitwirken. Eine Einbindung von politischen Entscheidungsträgern, Zertifizierungsstellen und Branchenvertretungen wird ausdrücklich empfohlen. Los 3: MINT -Kompetenzschmieden Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen aus einem EU -Land oder einem mit dem Programm assoziierten Drittland Dauer 2 Jahre Förderhöhe max. 1,5 Mio. Euro MINT -Kompetenzschmieden sollen als nachhaltige, sektorbezogene und grenzüberschreitende Zusammenarbeit neue, innovative und interdisziplinäre Lehr- und Lernformate fördern. Im Mittelpunkt stehen junge Studierende mit unternehmerischem Interesse, denen praxisnahe Einblicke in unternehmerisches Handeln sowie passgenaue Mentoring-Angebote geboten werden. Diese Angebote orientieren sich an ihren individuellen Talenten, Bedürfnissen und Zielen. Welche Ziele sollen erreicht werden? Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Förderung von Innovation und der Entwicklung unternehmerischer Denkweisen. Darüber hinaus sollen junge studentische Unternehmerinnen und Unternehmer Zugang zu Laboren, technischer Infrastruktur und moderner Ausstattung erhalten. Die Projekte unterstützen sie außerdem bei der Entwicklung und dem Schutz geistigen Eigentums, begleiten sie bei der Ausarbeitung von Masterarbeiten oder Geschäftsideen und erleichtern den Zugang zu Risikokapital. Der Fokus liegt dabei auf strategischen Sektoren, die im europäischen Kompass für Wettbewerbsfähigkeit benannt sind. Die im Rahmen dieses Themas geförderten Projekte verfolgen das Ziel, Innovationen durch die enge Zusammenarbeit von Hochschulen, Berufsbildungsanbietern sowie Akteuren aus Arbeitsmarkt und Wirtschaft voranzubringen. Dabei erfolgt die Umsetzung mit Unterstützung der Wissens- und Innovationsgemeinschaften ( KIC ) des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts ( EIT ). Je nach Projekt können auch Risikokapitalfonds in die Zusammenarbeit eingebunden werden. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens acht Partnern aus mindestens vier EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen sind: mindestens drei Anbieter im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, davon mindestens eine Hochschule und mindestens ein Berufsbildungsanbieter mindestens drei Arbeitsmarktakteure wie Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften oder Handelsverbände Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern können nur als assoziierte Partner mitwirken. Weitere Informationen Weiterführende Informationen finden Sie im Programmleitfaden (deutsche Version) auf der Website der Europäischen Kommission im EU Funding & Tenders Portal in der Blaupause zur Branchenzusammenarbeit für Kompetenzen in der Europäischen Kompetenzagenda für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Widerstandsfähigkeit im Pakt für Kompetenzen . Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: EACEA-EPLUS-ALLIANCES @ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Zukunftsorientierte Projekte „Zukunftsorientierte Projekte“ sind groß angelegte Projekte, die darauf abzielen, innovative (politische) Ansätze zu identifizieren, zu entwickeln, zu erproben und/oder zu bewerten. Sie unterstützen zukunftsorientierte Ideen und orientieren sich an EU -politischen Schwerpunktsetzungen. Antragsfrist 03.03.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Zukunftsorientierte Projekte werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zum Portal Zukunftsorientierte Projekte für die Hochschulbildung Antragsfrist: 3. März 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Dieser Aufruf hat folgende zwei Themenbereiche: European Degree Pathway Projects: Unterstützung beim Rollout des „European Degree Labels“ und Entwicklung gemeinsamer transnationaler Studienprogramme Leadership Development Programme: Aufbau einer europäischen „Leadership Academy“ für Hochschulleitungen Weitere Informationen Weiterführende Informationen zu dem Aufruf finden Sie hier: Programmaufruf 2025 (ERASMUS-EDU-2025-PI-FORWARD-HE) (PDF) Online Info Session der Europäischen Kommission am 13.01.2026 EU Funding & Tenders Portal Zukunftsorientierte Projekte für die Bereiche Schulbildung, berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, digitale Bildung Antragsfrist: 27. Mai 2025 (beendet) In diesem Aufruf werden transnationale Projekte gefördert, die ein Bündel von sektorspezifischen oder sektorübergreifenden Aktivitäten umsetzen, die entweder die Innovation in Bezug auf Umfang, bahnbrechende Methoden und Praktiken fördern und/oder einen Innovationstransfer (länder-, sektor- oder zielgruppenübergreifend) gewährleisten. Wer kann gefördert werden? Öffentliche oder private Einrichtungen, die in den Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung, Forschung und Innovation oder in der Arbeitswelt tätig sind, können gefördert werden. Unter Thema 4 – Erwachsenenbildung: Unterstützung des Kompetenzpakts – sind nur Antragstellende förderfähig, die auch Mitglieder des Kompetenzpakts sind. Zusammenstellung des Konsortiums: Das Konsortium muss aus mindestens drei Antragstellenden aus mindestens drei EU -Mitgliedsstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern bestehen. Welche Themen werden gefördert? Thema 1 | Schulbildung: Verbesserung der Grundkompetenzen Thema 2 | Berufliche Aus- und Weiterbildung: Förderung eines befäigenden und unterstützenden Umfelds für berufliche Exzellenz auf nationaler und/oder regionaler Ebene Thema 3 | Berufliche Aus- und Weiterbildung: Entwicklung gemeinsamer Berufsbildungsqualifikationen und -module Thema 4 | Erwachsenenbildung: Unterstützung des Kompetenzpakts Thema 5 | Erwachsenenbildung: Verbesserung der Berufsberatung zur Unterstützung der Teilnahme Erwachsener an Weiterbildungsmaßnahmen Thema 6 | Digitale Bildung: Bewertung von digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen Thema 7 | Digitale Bildung: Ethischer und effektiver Einsatz von generativen Systemen der künstlichen Intelligenz in der allgemeinen und beruflichen Bildung Thema 8 | Digitale Bildung: Innovative Ansätze zur Datenerhebung und zum Datenaustausch in der Primar-, Sekundar- und Berufsbildung für eine datengestützte Entscheidungsfindung Weitere Informationen Weiterführende Informationen zu dem Aufruf finden Sie hier: Programmaufruf 2025 – englische Version (PDF) Online Info Session der Europäischen Kommission am 11.03.2025 inklusive Präsentationen EU Funding & Tenders Portal Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: EACEA-Policy-Support @ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Kapazitätsaufbau im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung Sie möchten die Berufsbildung weltweit stärken? Dann bringen Sie Ihre Expertise in ein internationales Kooperationsprojekt zum Kapazitätsaufbau ein! Antragsfrist 26.03.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Antragsfrist: 26. März 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Die Aktion Kapazitätsaufbau wird von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zur Seite der EACEA Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen, die in der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder auf dem Arbeitsmarkt tätig sind Dauer 3 Jahre Förderhöhe maximal 500.000 Euro pro Projekt Länder alle EU -Länder und mit dem Erasmus+-Programm assoziierte Drittländer sowie Länder der Regionen Westbalkan, Östliche Nachbarschaft, Südlicher Mittelmeerraum, Subsahara-Afrika und Lateinamerika Förderfähige Aktivitäten u. a. Aufbau von Netzwerken, Transfer von pädagogischen Konzepten, Entwicklung von Lehrmaterialien, internationale Austauschaktivitäten Bildungsbereich Berufsbildung NEU! ► Hier finden Sie eine aktuelle Informationsseite der EACEA zur Antragstellung 2026: Zur Informationsseite Die Aktion Kapazitätsaufbau in der Berufsbildung unterstützt internationale Kooperationsprojekte auf Grundlage multilateraler Partnerschaften zwischen Einrichtungen, die in der Berufsbildung aktiv sind. Die Einrichtungen können in Erasmus+-Programmländern oder außerhalb angesiedelt sein. Ziel dieser Partnerschaften ist es, die Zugänglichkeit und die Reaktionsfähigkeit der Einrichtungen und Systeme der beruflichen Aus- und Weiterbildung in nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern zu fördern. Was wird gefördert? Der Schwerpunkt der Projektaktivitäten muss auf dem Aufbau und der Stärkung der Kapazitäten von Organisationen im Bereich der Berufsbildung in den nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern liegen. Die Projekte können u. a. folgende Aktivitäten umfassen: Aufbau und Entwicklung von Netzwerken und Austausch bewährter Verfahren zwischen Berufsbildungseinrichtungen; Erstellung von Instrumenten, Programmen und anderen Materialien zum Kapazitätsaufbau; Schaffung von Mechanismen zur Einbindung des privaten Sektors in die Gestaltung und Durchführung von Lehrplänen; Entwicklung und Transfer von pädagogischen Konzepten, Lehr- und Ausbildungsmaterialien und -methoden; Entwicklung und Durchführung internationaler (virtueller) Austauschaktivitäten vor allem für das Personal. Welche Länder können teilnehmen? Teilnahmeberechtigt an Erasmus+-Kapazitätsaufbauprojekten sind alle EU -Länder und mit dem Erasmus+-Programm assoziierte sowie nicht assoziierte Drittländer in den Regionen 1, 2, 3, 9, 10, 11 (siehe Programmleitfaden, Abschnitt „förderfähige Länder“). Die regionalen Prioritäten finden Sie ebenfalls im Programmleitfaden. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Das Konsortium besteht aus mindestens vier Organisationen aus mindestens drei Ländern: mindestens eine Organisation aus mindestens zwei verschiedenen EU -Ländern oder mit dem Programm assoziierten Drittländern und mindestens zwei Organisationen aus mindestens einem förderfähigen, nich t mit dem Programm assoziierten Drittland. Dem Konsortium muss mindestens ein Berufsbildungsanbieter der sekundären Bildungsstufe angehören. Weitere Informationen Genauere Erläuterungen finden Sie im Programmleitfaden (PDF) auf der Website der Europäischen Kommission im EU Funding & Tenders Portal Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: EACEA-EPLUS-CBVET(at)ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Internationalisierung in der Berufsbildung Wie verändert sich die Berufsbildung in einer zunehmend globalisierten Welt? Die internationale Zusammenarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung – für Fachkräfte, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen. Internationale Erfahrungen stärken die berufliche Handlungsfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven. Auf dieser Seite erfahren Sie, welchen Beitrag Erasmus+ zur Internationalisierung der Berufsbildung leistet und welche Möglichkeiten sich für Sie daraus ergeben. Internationalisierung in Erasmus+ © NA beim BIBB Internationale Berufsbildung strategisch verankern Die Erasmus+ Akkreditierung und die Mobilitätsprojekte unterstützen Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung sowie ausbildende Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer strategischen Internationalisierung. Dies umfasst unter anderem: das regelmäßige Angebot von Auslandsaufenthalten für Lernende (Teilnehmende in formalen und non-formalen beruflichen Bildungsgängen), um das eigene Bildungsangebot zu erweitern und aufzuwerten, regelmäßige und gezielte Auslandsaufenthalte für Bildungspersonal und Management, um das Lehrgeschehen qualitativ zu verbessern, die Aufnahme von Lernenden und Bildungspersonal aus dem europäischen Ausland sowie die Gründung und den Ausbau von europäischen Netzwerken. Transnational kooperieren und austauschen Ein weiteres wichtiges Anliegen des Programms Erasmus+ ist die grenzüberschreitende Kooperation, zum einen für den Austausch von Ideen, Methoden, Praktiken und guter Praxis zu aktuellen Themen der Berufsbildung, zum anderen für die gemeinsame Entwicklung innovativer Angebote, Methoden oder Materialien. So wurden und werden in Projekten der Berufsbildung vielfältige Ansätze zur Verbesserung der Qualität der Berufsbildung erarbeitet oder weiterentwickelt und über die beteiligten Einrichtungen hinaus weitergegeben. Themen sind beispielsweise Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Teilhabe Qualifizierung des Berufsbildungspersonals Transparenz und Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen Europäische Aus- oder Weiterbildungsangebote Zum europäischen Bildungsraum beitragen Bei der europäischen Berufsbildungszusammenarbeit geht es immer auch darum, die nationalen Berufsbildungssysteme im transnationalen Kontext weiter zu entwickeln. Erasmus+ Projekte setzen auf unterschiedliche Weise europäische Berufsbildungspolitik in die Praxis um, nutzen und erproben europäische Instrumente, sorgen für Transparenz und Transfer zwischen den Berufsbildungssystemen und manchmal auch in die nationalen Systeme hinein. Alle Erasmus+ Aktivitäten, vom einzelnen Auslandsaufenthalt bis zur komplexen Projektpartnerschaft leisten ihren Beitrag zur Stärkung des europäischen Bildungsraums und somit zum europäischen Zusammenhalt insgesamt. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Die Leitaktion 1, Mobilität von Einzelpersonen, bietet sowohl Lernenden als auch Personal die Möglichkeit, berufliche Lernaufenthalte im europäischen Ausland zu absolvieren. Der internationale Austausch in der Berufsbildung ist eine besondere Chance zur fachlichen und persönlichen Entwicklung für die Teilnehmenden. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Mit dem Erasmus+-Programm (2021-2027) schafft die EU -Kommission zwei Zugänge zu Fördermitteln für Bildungseinrichtungen und Unternehmen: 1. Akkreditierung - Andauernde Mitgliedschaft im Programm Der Standardzugang für Institutionen ist die Akkreditierung. Sie ist für die gesamte Dauer des Programms gültig und verschafft Ihnen langfristigen und flexiblen Zugang zu Fördermitteln. 2. Kurzzeitprojekt - Befristeter Einstieg Ein Kurzzeitprojekt gibt Ihnen die Möglichkeit, Erasmus+ kennenzulernen und in Projektform daran teilzunehmen. Hier bekommen Sie Fördermittel für bis zu 30 Aktivitäten bei einer Projektlaufzeit von 6 bis 18 Monaten. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Partnerschaften sind länderübergreifende Projekte von Einrichtungen, die in der Berufsbildung aktiv sind. Sie sind Teil der Leitaktion 2 „Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen“ des EU -Programms Erasmus+. Sie ermöglichen es den teilnehmenden Organisationen, Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zu sammeln und ihre Kapazitäten zu stärken. Sie können auch – je nach Projektform – qualitativ hochwertige, innovative Projektergebnisse erarbeiten. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Zwei Projektformen werden gefördert: 1. Kooperationspartnerschaften Sie unterstützen den Aufbau und die Stärkung von Netzwerken, fördern den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken und schaffen oder erweitern innovative Bildungsprodukte oder Ideen. Sie verbreiten diese Projektergebnisse in ihrer Branche, ihren Netzwerken und auf regionaler und/oder nationaler Ebene. 2. Kleinere Partnerschaften Sie erleichtern kleinen, neuen und weniger erfahrenen Organisationen sowie benachteiligten Zielgruppen den Zugang zum Programm Erasmus+. Sie zielen auf den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken und realisieren Aktivitäten mit europäischer Dimension. Projektbeispiele Unterstützungsangebote Regionales Erasmus+ Beratungsnetzwerk Das Erasmus+ Beraternetzwerk unterstützt kostenlos bei Akkreditierung, Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten – und bietet eine Plattform für Austausch und regionale Vernetzung. Zur Plattform VET -Team Das VET -Team der NA beim BIBB bietet kostenlose Information und Unterstützung bei der Anwendung europäischer Bildungsinstrumente in Erasmus+-Projekten an. Erfahrene Expertinnen und Experten beraten u.a. zu Fragen der Qualitätsentwicklung und -sicherung, zu Lernergebnissen oder zu den horizontalen Prioritäten des Erasmus+-Programms. Zum VET-Team Informationsangebote Europass Das Europass-Portal biete viele Tools für die Bewerbung, eine Suche nach Job- und Weiterbildungsangeboten in Europa sowie gebündelte Informationen zu Bildung und Beschäftigung in Europa an. Es baut Hürden bei der Internationalisierung in Bildung und Beruf ab und ist zentrale Anlaufstelle zum Thema Lernen und Arbeiten in Europa. Zum Europass-Center Strategische Internationalisierung Go International – ein Praxisleitfaden zur strategischen Internationalisierung von Berufsbildungseinrichtungen (in englischer Sprache) Zum Leitfaden Wo stehen wir? Die Handreichung unterstützt Sie dabei, den aktuellen Stand der Internationalisierung in Ihrer berufsbildenden Einrichtung systematisch einzuschätzen. Sie hilft, über Mobilitäten hinausgehende Aktivitäten sichtbar zu machen und darauf aufbauend Schwerpunkte sowie Entwicklungsziele für zukünftige Antragstellungen zu definieren. Zur Handreichung Weitere Förderprogramme Beratungsservice für Auslandsaufenthalte Das Portal informiert Betriebe, berufliche Schule, Kammern und Kreishandwerkerschaften zu den Chancen, Rahmenbedingungen und Planungsschritten von Auslandsaufenthalten. Einen Überblick über alle Förderprogramme bietet der Stipendienfinder. Auslandsberatung AusbildungWeltweit Das Programm AusbildungWeltweit wurde 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung iniitiert, um weltweite Aufenthalte von Auszubildenden sowie von Ausbilderinnen und Ausbildern im Rahmen der Berufsausbildung zu ermöglichen. Weitere Infos finden Sie auf der Website. AusbildungWeltweit Initiativen auf europäischer Ebene Ratsempfehlung der Europäischen Kommission zur Lernmobilität Die Ratsempfehlung ist ein wichtiger Baustein des Europäischen Bildungsraums mit dem Ziel, Auslandsaufenthalte von Lernenden zu einem integralen Bestandteil aller Bildungs- und Ausbildungswege zu machen, den Anteil der Menschen, die von einem Lernaufenthalt im Ausland profitieren, zu erhöhen und die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern mit geringeren Chancen an Auslandsaufenthalten zu steigern. Mehr erfahren Zur Ratsempfehlung Policy Paper der NA Initiativen auf Bundesebene Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags Die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags widmet sich in ihrem Abschlussbericht 2021 ausführlich der Internationalisierung der Berufsbildung und hebt dabei die Bedeutung von internationalen Mobilitäten hervor. Neben einer deutlichen Erhöhung des Anteils an Auszubildenden mit internationaler Erfahrung und dem Ausbau bestehender Strukturen werden unter anderem die Ausweitung des Angebots an Pool-Plätzen, eine verbesserte Zertifizierung von im Ausland erworbenen Qualifikationen, zusätzliche Ressourcen für Berufsbildende Schulen zur Organisation von Auslandsaufenthalten und eine Erweiterung der digitalen Möglichkeiten für internationale Aktivitäten empfohlen. Zum Bericht KMK -Beschluss zu Europa in der Berufsbildung Der Beschluss der Kultusministerkonferenz „Berufliche Bildung als Chance für Europa“ (2020) nennt strategische Handlungsfelder für die Verankerung einer europäischen Dimension in der schulischen Berufsbildung. Sie reichen von der schulischen Grundhaltung über die Unterrichtsqualität bis zur grenzüberschreitenden Mobilität. Zur Beschlusssammlung der KMK Zusatzqualifikationen für die Berufsausbildung Viele Unternehmen und Berufsschulen wünschen sich eine hochwertige Zertifizierung von zusätzlich erworbenen internationalen Kompetenzen. Zusatzqualifikationen vermitteln über ein bestehendes Ausbildungsberufsbild hinausgehende berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Angeboten für unterschiedliche Ausbildungsberufe. Eine Übersicht über die formalen Zusatzqualifikationen mit Europabezug hat die NA beim BIBB zusammengestellt. Zur Übersicht Baukasten „Internationale berufliche Handlungskompetenz“ Der Baukasten „Internationale berufliche Handlungskompetenz“ soll Sachverständigen seit 2022 in Ordnungsverfahren die curriculare Arbeit erleichtern. Er enthält die zwischen den Sozialpartnern abgestimmte Definition von internationaler beruflicher Handlungskompetenz sowie Formulierungshilfen für Lernergebnisse im kaufmännischen Bereich. Diese können auf andere Berufsfelder oder Kontexte übertragen werden, aber auch Beteiligten in Mobilitätsprojekten Orientierung bieten. Entwickelt wurde der Baukasten im Auftrag des BMBF durch das Bundesinstitut für Berufsbildung. Zum Baukasten Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Ulrike Schröder Fon: 0228 107 1626 Mail: ulrike.schröder(at)bibb(dot)de …
[…] Teilhabe gemeinsame EU -Werte Europa steht vor der Herausforderung, dass sich immer weniger Menschen am demokratischen Leben beteiligen. Kenntnisse über europäische Themen sowie das Bewusstsein für deren Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sind oft nur gering ausgeprägt. Das Erasmus+-Programm setzt gezielt auf die Förderung gemeinsamer Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe – zentrale Anliegen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Teilhabe in Erasmus+ Gemeinsame Werte Das Programm unterstützt die aktive Bürgerschaft und Ethik im lebenslangen Lernen; es fördert die Entwicklung sozialer und interkultureller Kompetenzen, kritisches Denken und Medienkompetenz. Im Rahmen der Projekte soll die demokratische Teilhabe der Menschen und das soziale und zivilgesellschaftliche Engagement anhand von formalen und nicht-formalen Bildungsaktivitäten gefördert werden. Ein Schwerpunkt liegt auch darauf, für den Kontext der Europäischen Union zu sensibilisieren und ein entsprechendes Verständnis zu vermitteln, insbesondere was die gemeinsamen Werte der EU , die Grundsätze der Einheit und Vielfalt sowie ihre kulturelle Identität, ihr kulturelles Bewusstsein und ihr gesellschaftliches und historisches Erbe anbelangt. Den bildungspolitischen Rahmen bildet die Pariser Erklärung von 2015 , in der die Förderung der gemeinsamen Werte der Europäischen Union durch Bildung verankert sind. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Diese Leitaktion ermöglicht Lernenden und Bildungspersonal Praktika und Lernaufenthalte im Ausland. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Teilnehmende sollen ihr Wissen über das gemeinsame europäische Erbe und die europäische Vielfalt stärken und sich mit den Vorteilen eines aktiven Bürgersinns und der Teilhabe am demokratischen Leben vertraut machen. Dieser Themenkomplex ist Grundprinzip der Leitaktion 1 – Lernmobilität und relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden, wo immer dies möglich ist. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Mit dieser Leitaktion sind verschiedene thematische Schwerpunkte im Bereich gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Teilhabe möglich. So können beispielsweise in Kooperation mit europäischen Partnern innovative Lehr- und Lernmaterialien entwickelt werden, die der Erweiterung der Kompetenzen von Lernenden und Bildungspersonal in Hinblick auf das Themengebiet fördern. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Ebenso möglich ist der Austausch von guter Praxis mit Organisationen aus anderen Ländern. Die Partnerschaften für Zusammenarbeit ermöglichen es zudem, Menschen Europa näher zu bringen, die bislang wenig Berührungspunkte damit hatten, beispielsweise durch Einbindung in lokale Projektaktivitäten oder Lernaktivitäten im Ausland. Demokratische Teilhabe und Europäische Werte sind Grundprinzipien der Leitaktion 2 – relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden. EU -Werte Achtung der Menschenwürde Freiheit (auch der freien Meinungsäußerung) Demokratie, Toleranz, Gerechtigkeit Gleichheit vor dem Gesetz – vor allem zwischen Frauen und Männern Rechtsstaatlichkeit Menschenrechte Ausführliche Informationen zu den Zielen und Werten der Europäischen Union finden Sie auf der Website der europäischen Union. Website der EU Ziele der EU -Jugendstrategie Die EU mit der Jugend zusammenbringen Gleichheit aller Geschlechter Inklusive Gesellschaften Information und konstruktiver Dialog Psychische Gesundheit und Wohlbefinden Jugend im ländlichen Raum voranbringen Gute Arbeit für alle Gutes Lernen Räume und Beteiligung für alle Ein nachhaltiges, grünes Europa Jugendorganisationen und europäische Jugendprogramme Ausführliche Informationen zur EU -Jugendstrategie finden Sie im europäischen Jugendportal. EU-Jugendportal Referenzrahmen: Kompetenzen für eine demokratische Kultur Der vom Europarat entwickelte Referenzrahmen‚ Kompetenzen für eine demokratische Kultur‘ bietet eine fundierte Grundlage, um die dafür notwendigen Werte, Haltungen, Fähigkeiten und Kenntnisse in Bildungsprozessen gezielt zu fördern. Zum Referenzrahmen Projektbeispiele Vernetzungsangebote EuroApprentices EuroApprentices sind Erasmus+-Botschafter/-innen in der Berufsbildung. Sie teilen ihre Auslandserfahrungen, motivieren andere Auszubildende und fördern Teilhabe, Inklusion sowie europäische Werte. Das wachsende internationale Netzwerk verbindet junge Menschen aus vielen Ländern, stärkt Engagement im demokratischen Leben Europas und macht die Chancen von Mobilität sichtbar. Zum EuroApprentices-Netzwerk PEACE Netzwerk PEACE steht für Participation Erasmus Alumni for Civic Engagement. Der Grundgedanke des Netzwerks aus europäischen Nationalen Agenturen besteht darin , das Zugehörigkeitsgefühl zur Europäischen Union zu stärken, das Bewusstsein für aktive Bürger/-innenschaft zu schärfen und Synergien zwischen den verschiedenen Europäischen Netzwerken von Alumni, Botschafter/-innen und Erasmus+ Role Models in allen Bereichen des Programms zu fördern. Zum Netzwerk Weitere Informationsangebote SALTO Participation & Information Das SALTO Participation & Information Resource Centre stärkt demokratische Teilhabe und Medienkompetenz durch inspirierende Inhalte und verlässliche Informationen. Es entwickelt Materialien, organisiert Trainings und unterstützt Akteure in Bildung und Ausbildung – ebenso wie in der Jugendarbeit – dabei, Teilhabe und Kommunikation in Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps strategisch zu gestalten. Zu SALTO Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Torsten Schneider Fon: 02281071687 Mail: torsten.schneider[at]bibb(dot)de …
[…] Inklusion und Vielfalt Inklusion und Vielfalt – dies ist ein zentrales Querschnittsthema für alle Programmbereiche in dem Programm Erasmus+. Chancengleichheit, Barrierefreiheit, Fairness und Vielfalt soll in allen Programmaktionen gefördert werden, um eine breite Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen an der Gesellschaft, am Bildungssystem und an Erasmus+ sicherzustellen. Auf unserer Themenseite erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen Erasmus+ bietet, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Wer ist angesprochen? Erasmus+ setzt auf einen umfassenden Inklusionsansatz und möchte Bildung für alle zugänglich machen. Ziel ist es, Menschen den Zugang zum Programm zu erleichtern, die bisher aufgrund verschiedener Barrieren ausgeschlossen waren. Eine Liste möglicher Hürden dient als Orientierung, um gezielt Maßnahmen für mehr Chancengleichheit zu entwickeln. Personen, auf die diese oder ähnliche Merkmale zutreffen, können für Auslandsaufenthalte in der Berufs- oder Erwachsenenbildung (Mobilität, Leitaktion 1) zusätzliche Förderung erhalten oder andere Erleichterungen im Programm nutzen. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? Die folgenden Hindernisse können – einzeln oder in Kombination – einer Teilnahme an Erasmus+ im Wege stehen: mentale, körperliche, sensorische oder sonstige Beeinträchtigungen gesundheitliche Probleme (chronische oder psychische Erkrankungen) kulturelle Unterschiede gegenüber der Mehrheitsgesellschaft (Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen (zum Beispiel Alleinerziehende, Eltern mit kleinen Kindern und fehlenden informellen Kinderbetreuungsnetzen oder Waisen) Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung (aufgrund von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Behinderung oder übergreifender Faktoren) wirtschaftliche Hindernisse (niedriger Lebensstandard, Langzeitarbeitslosigkeit oder ein geringes Einkommen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen geografische Hindernisse (Wohnen in abgelegenen oder ländlichen Gebieten, auf kleinen Inseln, in Randgebieten, in städtischen Vororten, in strukturschwachen Gegenden mit begrenztem öffentlichen Nahverkehr, unzureichenden Versorgungseinrichtungen). Hindernisse im Zusammenhang mit Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die dazu führen, dass Menschen keine guten Leistungen erbringen oder frühzeitig aus diesen Systemen ausscheiden . Eine geringe Qualifikation von Erwachsenen kann zum Beispiel auch damit zusammenhängen, dass Bildungssysteme nicht in vollem Umfang auf besondere Bedürfnisse eingehen . Weitere Beispiele finden Sie im Erasmus+ Programmleitfaden Welche Inklusionsangebote macht Erasmus+? Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat für die Phase 2021 bis 2027 Inklusion und Vielfalt zu einem wichtigen Schwerpunkt erklärt. Alle über Erasmus+ geförderten Einrichtungen werden ermutigt, ihre Aktivitäten und Projekte inklusiv zu planen . Das heißt: Schon bei der Ideenentwicklung wird darauf geachtet, dass möglichst viele Personen der Einrichtung angesprochen und bei Interesse miteinbezogen werden können. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Zum Leitfaden Das Programm Erasmus+ bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten, die je nach individuellem Bedarf genutzt werden können: zusätzliche finanzielle Hilfe, Zuschüsse für Begleitpersonen, Verkürzung von Aufenthalten (Berufsbildung) und vieles mehr. Einen ersten Überblick bietet unser Factsheet zur Inklusionsunterstützung. Zum Factsheet Für die Organisation kann zudem der Leitfaden zur inklusiven Umsetzung von Erasmus+ Projekten mit einer hilfreichen Checkliste genutzt werden. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen fördert Erasmus+ persönliche Lernerfahrungen im Ausland. Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Diese Chance, durch neue Erfahrungen zu wachsen, soll auch Personen angeboten werden, die aus verschiedenen Gründen bisher keinen Zugang dazu hatten. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Mobilitäten? In Erasmus+ gibt es viele Wege, die eine Teilnahme auch für Personen mit geringeren Chancen möglich machen können: zusätzliche finanzielle Förderung engere Betreuung durch mehr Begleitpersonen (Fahrt- und Aufenthaltspauschale) Förderung von Besuchen zur Vorbereitung von Aktivitäten (inkl. Teilnahme Personen mit geringeren Chancen) Berufsbildung: Verkürzung der Mindestaufenthaltsdauer Erwachsenenbildung: Mindestaufenthaltsdauer ist bereits kürzer angelegt (Personen mit geringeren Chancen stehen im Mittelpunkt) Gruppenaufenthalte ggf. Aufenthalt in deutschsprachigen Ländern ( z. B. Österreich, Liechtenstein) Förderung von Aktivitäten für Bildungspersonal (Job Shadowings, Kurse usw.) – z. B. zum Aufbau von persönlichen Kontakten und Erfahrung mit Auslandsreisen Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit In dem Programmbereich wird thematisches Arbeiten von Einrichtungen aus mehreren Ländern zum Thema Inklusion und Vielfalt gefördert. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Was sind Partnerschaften? Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Im Vordergrund kann dabei eine Produktentwicklung oder ein Austausch guter Praxis stehen. Projektbeispiele Anke Wigger berichtet von einer Erasmus+ Lernreise nach Schweden Vernetzungsangebote Inklusionsbotschafterin Die Botschafterin kommt aus der Bildungspraxis und hat langjährige Erfahrungen u.a. im Umgang mit Inklusion an Berufsschulen. Im Auftrag der NA beim BIBB informiert sie kostenlos bei Vorträgen oder Gesprächen über die vielfältigen Möglichkeiten von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. E-Mail schreiben EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Inklusion und Vielfalt diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Regionales Erasmus+ Beratungsnetzwerk Das Erasmus+ Beraternetzwerk unterstützt kostenlos bei Akkreditierung, Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten – und bietet eine Plattform für Austausch und regionale Vernetzung. Zur Plattform Vernetzungsseminare Vernetzungsseminare zum Thema Inklusion bieten die Chance, sich international zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Partner für Erasmus+-Projekte zu finden – ideal, um gemeinsam inklusive Bildungsprojekte zu entwickeln. Zur Veranstaltungsübersicht Weitere Informationsangebote Mittagsgespräch: Inklusionsunterstützung für Organisationen Sie konnten an unserem Mittagsgespräch nicht teilnehmen? Kein Problem. In der Präsentation finden Sie die wichtigsten Informationen für was, wen und wofür sie Inklusionsunterstützung beantragen können. Zur Präsentation Salto Inclusion Education Das Ressourcenzentrum SALTO Inclusion Education unterstützt europaweit bei der Umsetzung von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. Die Website bietet hilfreiche Tools und Leitfäden für die Praxis. Zur Plattform Podcast Talking Erasmus+ Unser Podcast "Talking Erasmus+" informiert über das Förderprogramm Erasmus+ und seine vielseitigen Bildungsprojekte - auch zum Thema Inklusion und Vielfalt. In der Reihe "Zugang für alle" werden anhand von drei Projektbeispielen verschiedene Facetten der Inklusion beleuchtet. Einfach reinhören und inspirieren lassen. Zum Podcast Bundesinstitut für Berufsbildung Auf der Website des Bundesinstituts für Berufsbildung wird gezeigt wie Inklusion in der beruflichen Bildung gelingt: mit aktuellen Projekten, Studien, Praxisbeispielen und Videos zu Ausbildung, Übergängen und Qualifizierung. Zur Website Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Melanie Roth (Beauftragte für Inklusion und Vielfalt | Mobilität) Fon: 0228 107 1612 Mail: melanie.roth[at]bibb(dot)de …