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[…] Lernräume in der Grundbildung gestalten! Neue Impulse aus der Praxis für die Praxis Die Veranstaltung hat am 5. November 2025 gemeinsam mit der AEWB Niedersachsen in Göttingen stattgefunden Welche Lernumgebung ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben – und warum? War es der Ort, die Atmosphäre, oder vielleicht die Art und Weise, wie gelernt wurde? Expert*innen aus Niedersachsen, Deutschland und Europa teilten Impulse aus Forschung und Praxis zur Gestaltung von Lernräumen in der Grundbildung. Der Fokus des Fachtags lag auf dem Austausch und Input von praxisnahen Impulsen zur analogen und digitalen Gestaltung von Lernräumen in der Grundbildung mit dem Ziel zu diskutieren, wie niedrigschwellige Ansätze aussehen können, die in den Bildungseinrichtungen leicht umsetzbar sind. Die Fachtagung wurde in Kooperation mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen (AEWB) veranstaltet. Gesamtbericht zur Fachtagung Zum Bericht Sketch Note zur Tagung: © Copyrighthinweis öffnen Karl Damke X Copyrighthinweis schließen „Ein guter Lernraum in der Grundbildung sollte bestenfalls Teil des Lebensraums von Menschen mit Grundbildungsbedarf sein – als Ort, aber auch inhaltlich mit Themen, die Menschen im Alltag beschäftigen, ihre Familien, Jobs oder einfach auch ihre Interessen aufgreifen.“ Prof. Dr. Simone C. Ehmig Impulsvortrag: Lernräume gestalten - Lebensräume kennen In einem Impulsvortrag stellte Prof. Dr. Simone C. Ehmig von der FU Berlin Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts zu (Lern-) Motivation und Verbindlichkeit im Alltag von Erwachsenen mit Grundbildungsbedarf vor. Zur Präsentation Workshops Workshop 1: Austausch im Europa-Café- Gemeinsam Grundbildung gestalten Mitarbeiterinnen der Nationalen Koordinierungsstelle der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung Wie können wir unsere Erfahrungen bündeln und voneinander lernen, um die Grundbildung nachhaltig zu stärken? Welche Ansätze braucht es, um Lernräume zu gestalten, die Teilhabe und Motivation fördern? Workshop 2: Lernorte und Kooperationen vor Ort – Entdeckende Grundbildung ermöglichen Andreas Klepp, Grundbildungsexperte, Mit Gast: Lidwien Vos de Wael, EPALE Niederlande Interessante Lernorte ermöglichen vielfältige Wahrnehmungen, motivierende Lernformate, authentische Begegnungen und erweitern Zugänge und Teilhabe der Lernenden. Im Workshop wurden Konzepte und Beispiele aus der Praxis des Regionalen Grundbildungszentrums Braunschweig präsentiert sowie Gelingensfaktoren und Herausforderungen besprochen. Mit den Teilnehmenden zusammen wurden eigene neue Möglichkeiten entlang verschiedener Praxisbereiche der Grundbildung und des spezifischen örtlichen Umfelds skizziert und diskutiert Zur Präsentation Workshop 3: Die Zukunft des Lernens ist nicht digital, sondern menschlich. Lernräume gestalten, Zukunft ermöglichen Stephanie Wössner, Referentin für zukunftsorientiertes Lernen Wie können Lernräume als Möglichkeitsräume gestaltet werden, in denen Menschen wachsen, Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten – gerade in Zeiten der Omnikrise? Mit einem Impuls eröffnete Stephanie Wössner den Workshop und lud dazu ein, Bildung neu zu gestalten: weg von einem rein technikgetriebenen Verständnis von Digitalisierung – hin zu zukunftsorientierten Impulsen für die Transformation des (lebenslangen) Lernens, die den Menschen ins Zentrum stellt. Zur Präsentation Workshop 4: Literalität neu denken - Lernräume mit KI gestalten Marsilia Podlech (M.A.) und Nana Dreßler (M.A.) Referentinnen InteG/Pädagogische Hochschule Weingarten Wie beeinflusst unsere Haltung zu digitalen Medien und KI die Gestaltung von Lernräumen in der Grundbildung Wie verändert sich unsere Rolle als Lehrkraft und wo müssen wir ggf. eigene Literalitätskonzepte überdenken? Anhand des Didaktischen Modells für die Alphabetisierung (Löffler, 2008) wurde gemeinsam eine Kursplanung erarbeitet, die die Potenziale und Herausforderungen von KI in den grundlegenden Bereichen des nachholenden Schriftspracherwerbs sichtbar macht. Zur Präsentation Workshop 5: Europa als Lernraum – Grundbildung mit Erasmus+ international gestalten Achim Scholz mit Akteurinnen und Akteuren der Niedersächsischen Selbsthilfegruppen gemeinsam mit Fachkolleginnen für Erasmus+ der Nationalen Agentur Bildung für Europa . Dieser Workshop bot die Gelegenheit, von den Erfahrungen der Lernenden und des Bildungspersonals einer Erasmus+ Mobilität nach Wien zu hören. Gemeinsam berichteten sie von den Chancen und Herausforderungen bei der Planung und Durchführung. Im Zentrum standen die Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Mobilität sowie die Schwierigkeiten, die überwunden werden mussten. Dabei wird der Leitsatz „Nichts über uns ohne uns“ konsequent berücksichtigt – Lernende und Bildungspersonal teilten ihre Perspektiven und Erfahrungen gleichwertig. Zur Präsentation © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen …

[…] Innovative Lernräume Die Erwachsenenbildung muss zunehmend neue, kreative Wege und Lernräume finden, um Menschen zu erreichen und zu motivieren. Innovative Methoden der Ansprache, sowohl analog als auch digital, spielen eine Schlüsselrolle, um insbesondere vulnerable Gruppen z.B. mit Grundbildungsbedarf in Bildungsprozesse einzubinden. Innovative Lernumgebungen schaffen neue Zugänge zum Lernen. Neue Lernformate und die Nutzung digitaler Technologien eröffnen neue Perspektiven, um das Lernen für alle zugänglich, attraktiv und effektiv zu gestalten. Lernräume neu denken Innovative Lernumgebungen eröffnen Erwachsenen neue, flexible und lebensnahe Zugänge zum Lernen. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel geeigneter Orte, zeitgemäßer didaktischer Formate, digitaler Möglichkeiten und verlässlicher sozialer Beziehungen. Damit reagieren sie auf die Vielfalt erwachsener Lernender, deren Erfahrungen, Bedürfnisse, Lebenssituationen und Motivationen sehr unterschiedlich sind. Klassische Unterrichtsformate allein reichen häufig nicht aus, um dieser Vielfalt gerecht zu werden und insbesondere Menschen zu erreichen, die bislang nur selten an Weiterbildung teilnehmen. Innovative Lernumgebungen verbinden daher sinnvoll analoge und digitale Elemente, ermöglichen Lernen an unterschiedlichen Orten und berücksichtigen neben technischen Anforderungen auch die sozialen und emotionalen Dimensionen des Lernens. Sie können im Kursraum, online, im Sozialraum oder am Arbeitsplatz entstehen. Entscheidend ist, dass sie niedrigschwellig, motivierend und an den konkreten Lebens- und Arbeitswelten der Lernenden ausgerichtet sind und Räume schaffen, in denen Lernende ihre Kompetenzen nachhaltig weiterentwickeln und Lernen als positiven, selbstbestimmten Prozess erleben können. Europäische Einordnung des Themas Die Neue Europäische Agenda für Erwachsenenbildung 2021–2030 bildet den zentralen Rahmen für die Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung. Sie soll die Teilnahme am formalen, nichtformalen und informellen Lernen erhöhen, indem sie den Zugang erleichtert, flexible Lernmöglichkeiten fördert und die Qualität der Erwachsenenbildung weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen Chancengerechtigkeit, Inklusion und Lernerfolg sowie der digitale und grüne Wandel. Damit stärkt sie das in der Europäischen Säule sozialer Rechte verankerte Recht auf lebenslanges Lernen. Innovative Lernumgebungen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag: sie bauen Barrieren ab, eröffnen unterschiedliche Lernwege und erreichen insbesondere benachteiligte Gruppen. Um das europäische Weiterbildungsziel von jährlich 60 Prozent bis 2030 zu erreichen, müssen Lernangebote Erwachsene in ihren Lebens- und Arbeitswelten erreichen, Orientierung geben und Lernen zeitlich, räumlich und didaktisch flexibler machen. Projektbeispiele aus Erasmus+ Die Schwerpunktthemen der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung greifen zentrale Herausforderungen und Entwicklungen der Erwachsenenbildung auf – von Future Skills und digitalem Wandel über innovative Lernräume bis hin zu Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Wie diese Themen in der Praxis umgesetzt werden können, zeigen ausgewählte Erasmus+-Projekte und Mobilitäten . Die Beispiele geben Einblicke in konkrete Ansätze, Methoden und Erfahrungen aus der europäischen Bildungsarbeit und machen sichtbar, wie europäischer Austausch dazu beiträgt, die Ziele der Agenda mit Leben zu füllen. Hier gehts zum Projektbeispiel Aktivitäten der NKS Europäische Agenda Erwachsenenbildung Im Themenschwerpunkt "Innovative Lernumgebungen" richtet die NKS den Blick sowohl auf die arbeitsorientierte Grundbildung als auch auf Menschen mit Grundbildungsbedarf. Ziel ist es, innovative Formen der Ansprache sichtbar zu machen, ihren Transfer in die Praxis zu fördern und damit auch schwer erreichbare Zielgruppen besser für Erwachsenenbildung zu gewinnen. Die Arbeit der NKS knüpft somit an das europäische Anliegen an, eine Kultur des lebenslangen Lernens für alle zu fördern. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Die NKS führt die europäische und nationale Vernetzung der vergangenen Jahre fort. Durch die Mitarbeit im europäischen Cluster "Innovative Learning Environments in Adult Education" unterstützt und fördert sie aktiv den Austausch guter Praxis und ermöglicht damit den Transfer von erfolgreichen Beispielen. Besuche von Lernorten, der Dialog mit Fachleuten und die Dokumentation guter Praxis zeigen, wie kommunale, soziale und betriebliche Partner gemeinsam neue Lernmöglichkeiten schaffen können. Ein Study Visit zum Lernen am Arbeitsplatz bot europäischen Expertinnen und Experten zudem Einblicke in arbeitsplatzbezogenes Lernen, duale Ausbildung und Erwachsenenbildung in Deutschland und besuchte in diesem Rahmen auch Orte gemeinsamen Lernens. Ein wichtiger Meilenstein war 2025 die gemeinsam mit der AEWB (Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen) ausgerichtete Fachtagung "Lernräume in der Grundbildung gestalten" in Göttingen. Fachleute aus Deutschland und Europa diskutierten, wie analoge und digitale Lernräume niedrigschwellig, lebensnah und mit vertretbarem Aufwand gestaltet werden können. Im Mittelpunkt standen Lernorte und Kooperationen vor Ort, eine am Menschen orientierte Digitalisierung, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Grundbildung, europäische Mobilität und die Beteiligung der Lernenden. In der Förderperiode 2026/2027 legt die NKS den Fokus auch auf aufsuchende Bildungsarbeit im Sozialraum. Gemeinsam mit Akteuren aus Praxis, Politik und Forschung sollen innovative Lernumgebungen und Bildungswege für non-formales, intergenerationelles und interkulturelles Lernen weiterentwickelt werden. Europäische Praxisbeispiele und Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit werden einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Für 2027 ist eine europäische Fachkonferenz geplant, die die Debatte über Grundbildung, Teilhabe, die Ansprache schwer erreichbarer Zielgruppen und innovative Lernumgebungen weiterführen soll. Weiterführendes Material EPALE Themenwoche: Innovative Lernorte in der Grundbildung Auf der Elektronischen Plattform für Erwachsenenbildung finden Sie gesammelte Ressourcen aus der Themenwoche: Innovative Lernorte in der Grundbildung Zu EPALE wb-web Themennetz: Lernorte Das Themennetz Lernorte bietet ein großes Repertoire an Beiträgen und gezielt praktische Materialien zum Thema Hier geht es zum Themennetz „Auf ein Wort“: Transformation braucht Kompetenzen In diesem Beitrag der Gesprächsreihe zu aktuellen Herausforderungen in der Erwachsenenbildung kommt Oksana Janzen, Programmbereichsleiterin für Alphabetisierung, Grundbildung und Zweiter Bildungsweg bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) Niedersachsen, zum Thema “Innovative Lernumgebungen” zu Wort. Zum Interview auf EPALE …

[…] Mit KI in die Bildung von morgen Digitaler Wandel und Künstliche Intelligenz verändern die Erwachsenenbildung grundlegend. Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Lernangeboten, die individuelle Unterstützung von Lernenden und die Organisation von Bildungsprozessen. Gleichzeitig braucht es Kompetenzen, Orientierung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Fragen wie Datenschutz, Ethik und digitaler Teilhabe. Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung greift diese Entwicklungen auf und setzt sich dafür ein, Bildungspersonal gezielt zu qualifizieren, die Potenziale von KI sinnvoll zu nutzen und allen Menschen eine selbstbestimmte Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Digitaler Wandel und KI an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: „Zukunftsorientierte Weiterbildung – vhs Bingen 2030“ Wie Einrichtungen den digitalen Wandel aktiv gestalten können, zeigt das Erasmus+-Projekt „Zukunftsorientierte Weiterbildung – vhs Bingen 2030. Mobilität und Netzwerk im europäischen Raum“ . Mitarbeitende der Volkshochschule und Musikschule Bingen nahmen im kroatischen Rijeka an Fortbildungen zum Einsatz von KI in Unterricht und Verwaltung teil. Dabei erweiterten sie unter anderem ihre Kenntnisse im Prompting, in der Erstellung von Lernmaterialien und in der Nutzung von KI zur Unterstützung organisatorischer Prozesse. Das erworbene Wissen wird anschließend innerhalb der Einrichtung weitergegeben und fließt sowohl in Bildungsangebote als auch in Verwaltungsabläufe ein. Geplant sind zudem Schulungen für Lehrkräfte und Verwaltungspersonal sowie ein niedrigschwelliges KI-Angebot in Leichter Sprache. Das Projekt zeigt damit, wie Erasmus+ die Qualifizierung des Bildungspersonals, Wissenstransfer und digitale Teilhabe miteinander verbindet und so die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung im Schwerpunktthema Digitaler Wandel und KI unmittelbar unterstützt. Erasmus+-Projekt der vhs Bingen Hier alles über das Projekt erfahren …

[…] Innovative Lernräume schaffen - Teilhabe ermöglichen Innovative Lernräume eröffnen neue Zugänge zu Bildung und orientieren sich stärker an den Lebenswelten und Bedürfnissen der Lernenden. Lernen findet dabei nicht nur in klassischen Kursräumen statt, sondern auch an alltäglichen, digitalen, sozialen oder internationalen Lernorten. Gerade für Menschen mit Grundbildungsbedarf oder anderen Zugangsbarrieren können niedrigschwellige und flexibel gestaltete Lernangebote dazu beitragen, Hemmschwellen abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung greift dieses Thema auf und setzt sich dafür ein, Lernräume inklusiver, lebensweltorientierter und vielfältiger zu gestalten. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Innovative Lernräume an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung Wie innovative Lernräume konkret aussehen können, zeigt die Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung des Landesverbands der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins. Vier Kursteilnehmende reisten gemeinsam mit Begleitpersonen für eine Woche nach Malmö und sammelten dort neue Lern- und Alltagserfahrungen. Durch den Besuch einer schwedischen Partnerschule, Begegnungen vor Ort und die intensive persönliche Begleitung wurde Europa selbst zum Lernraum. Eine Lernvereinbarung in einfacher Sprache sowie eine sorgfältige Vorbereitung halfen dabei, Zugangsbarrieren abzubauen. Das Projekt verdeutlicht damit, wie Erasmus+ neue, internationale Lernräume eröffnet, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit stärkt und Menschen mit Grundbildungsbedarf neue Möglichkeiten gesellschaftlicher und europäischer Teilhabe bietet . Damit knüpft es unmittelbar an die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung im Schwerpunktthema Innovative Lernräume an. Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung Hier alles über das Projekt erfahren …

[…] Natur- und Klimaschutz gemeinsam gestalten Grüner Wandel und Nachhaltigkeit gehören zu den zentralen Zukunftsthemen der Erwachsenenbildung. Bildungsangebote können dazu beitragen, Wissen über ökologische Zusammenhänge zu vermitteln, nachhaltiges Denken zu fördern und Menschen dazu zu befähigen, gesellschaftliche und ökologische Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern insbesondere um praxisnahe Lernangebote, die nachhaltiges Handeln im Alltag fördern. Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung greift diesen Ansatz auf und setzt sich dafür ein, Nachhaltigkeit stärker in Bildungsangebote, Strukturen und Strategien von Einrichtungen der Erwachsenenbildung zu integrieren. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Grüner Wandel und Nachhaltigkeit an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: Bildung zu Natur- und Klimaschutz Wie dieses Ziel praktisch umgesetzt werden kann, zeigt ein Erasmus+-Mobilitätsprojekt des Diakonischen Werks Bremen . Mitarbeitende nahmen im europäischen Ausland an Fortbildungen zu Natur- und Klimaschutz teil und lernten unterschiedliche Ansätze der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung kennen. Neben dem fachlichen Austausch standen praktische Erfahrungen und die Frage im Mittelpunkt, wie auch benachteiligte Zielgruppen für Natur- und Klimaschutz erreicht und zum eigenen Handeln motiviert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen anschließend in die pädagogische Arbeit und die Weiterentwicklung eigener Bildungsangebote ein. Das Projekt zeigt damit, wie Erasmus+ die Qualifizierung des Bildungspersonals, europäischen Erfahrungsaustausch und praxisnahe Nachhaltigkeitsbildung miteinander verbindet und so unmittelbar an die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung im Schwerpunktthema Grüner Wandel und Nachhaltigkeit anknüpft. Erasmus+-Mobilitätsprojekt des Diakonischen Werks Bremen Hier alles über das Projekt erfahren …

[…] Schwerpunktthemen Zu welchen Schwerpunktthemen arbeitet die NKS der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung in Deutschland? Schwerpunkte in Deutschland In Deutschland ist angesichts der gesellschaftlichen und beruflichen Transformationsprozesse eine Steigerung der Beteiligungsquote an Erwachsenenbildung notwendig, um das im Rahmen der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung definierte übergeordnete Ziel einer inklusiven, sozial gerechten und resilienten Gesellschaft zu erreichen. Unsere Schwerpunktthemen: „Lernen über kulturelle und institutionelle Grenzen hinweg schafft Verständnis – und damit Verständigung. Die Stärkung der Erwachsenenbildung verbindet Menschen in Europa.“ Nadja Bornscheuer - Wissenschaftliche Mitarbeit …

[…] Die Zukunft von Erasmus+ Die aktuelle Programmgeneration von Erasmus+ endet 2027. Die Vorbereitungen für das Nachfolgeprogramm haben schon begonnen. Was hat sich bewährt? Was sollte aus deutscher Sicht weiterentwickelt werden? Welche Vorschläge hat die EU -Kommission unterbreitet? Wie läuft der Prozess dazu ab – und was ist gerade der aktuelle Stand? Der Weg zu Erasmus+ 2028 bis 2034 Viele Akteure sind an den Vorbereitungen des neuen Programms beteiligt. Der Haushalt von 2028 bis 2034 und des Programms werden als EU -Verordnungen im Rahmen des „Ordentlichen Gesetzgebungsverfahren“ der Europäischen Union verabschiedet. Im Sommer 2025 hat die Kommission einen Vorschlag für den gesamten EU -Finanzrahmen und einen Vorschlag für Erasmus+ vorgelegt. Ab der zweiten Jahreshälfte werden diese beiden Verordnungen verhandelt und voraussichtlich 2027 verabschiedet. Dies ist ein komplexer demokratischer Prozess, an dem sich alle beteiligen können. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Der Erasmus+-Nutzerbereit der NA beim BIBB hat bereits im April 2024 eine Stellungnahme zum Nachfolgeprogramm erarbeitet. Projektträger in Erasmus+ können ihre EU -Parlamentarierinnen und -Parlamentarier über ihr Engagement im Programm und die Bedeutung von Erasmus+ für ihre Arbeit informieren. Viele Abgeordnete freuen sich über konkrete Rückmeldungen, die sie in ihre Arbeit im Parlament einbringen und damit auch Entscheidungsprozesse beeinflussen können. Das EU -Parlament, der Europäische Rat und die EU -Kommission streben an, diesen Prozess bis Ende 2027 abzuschließen, damit die neue Programmgeneration Erasmus+ 2028 bis 2034 pünktlich an den Start gehen kann. © Copyrighthinweis öffnen AdobeStock | rustamark X Copyrighthinweis schließen Nationale Zwischenevaluation von Erasmus+ Der „Nationale Bericht zur Halbzeitevaluation der Erasmus+-Programmgeneration 2021-2027“ ist verpflichtender Bestandteil der Erasmus+-Verordnung. Diese Zwischenevaluation dient dem Bundesbildungsministerium dazu, festzustellen, ob die Programmziele sowie die angestrebten Wirkungen erreicht wurden. Das Ergebnis zeigt: Erasmus+ ist sehr erfolgreich und der Wunsch nach Kontinuität hoch. Positiv bewertet wurden u.a.: die Steigerung der Lernmobilität, die Fortführung der Akkreditierung, die Stärkung europäischer Kooperationen, die Wirkung des Programms im Kontext der Prioritäten (Inklusion und Vielfalt, Nachhaltigkeit, Digitaler Wandel, Teilhabe), die überwiegend dezentrale Verwaltung des Programms und die ausgeweitete Pauschalierung. Nationale Kernforderungen an die Europäische Kommission © Copyrighthinweis öffnen AdobeStock | MP_Studio X Copyrighthinweis schließen Die Evaluation macht auch deutlich, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Die Erkenntnisse daraus flossen direkt in das deutsche Positionspapier zur nächsten Generation von Erasmus+ ein. Darin haben die Bundesministerien der EU -Kommission gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz wichtige Forderungen und Impulse für die Weiterentwicklung des Programms übermittelt. Allgemeine Forderungen Erasmus+ als bürgernahes Programm stärken: Seine bewährte Struktur – mit klaren Bildungssektoren, Leitaktionen und übergreifenden Prioritäten – sollte erhalten bleiben. Ausbau der Lernmobilität als stärkste Leitaktion des Programms. Dezentrale Kooperationspartnerschaften erhalten – ihre Wirkung kann durch gezielte Verbreitung besonders erfolgreicher Projekte weiter gestärkt werden. Mehr Inklusion und Bürgernähe: Anstrengungen, das Programm inklusiver und bürgernäher zu machen, weiter steigern. Dezentralisierung der Aktion Jean Monnet , um Bildungseinrichtungen den Zugang zu erleichtern. Verbesserte IT-Infrastruktur zur optimalen Umsetzung des Programms schaffen. Abbau administrativer Hürden: Die Akkreditierung weiter ausbauen, Antragsverfahren für Schulen KMU vereinfachen und damit Zugänge zum Programm erleichtern. Forderungen für die Berufsbildung Stärkung der Berufsbildung in Europa: Die Berufsbildung leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Europas. Ihre Rolle sollte weiter gestärkt werden. Internationale Lernmobilität beibehalten: Auch künftig sollte Lernmobilität in Drittstaaten möglich bleiben. Europäische Vernetzungsplattform für die Berufsbildung: Analog zu Plattformen wie EPALE ( für die Erwachsenenbildung) und eTwinning (für die Schulbildung) braucht es eine eigene europäische Austauschplattform für die Berufsbildung. Sie soll Fachkräfte dabei unterstützen, sich über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen, innovative Ansätze zu teilen und leichter Kooperationspartner zu finden. Stärkere Verbreitung von Projektergebnissen Ausbau der Synergien von Europass und Erasmus+ Forderungen für die Erwachsenenbildung Stärkung der Erwachsenenbildung in Europa: Angesichts tiefgreifender Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt übernimmt die Erwachsenenbildung eine zentrale gesellschaftliche Rolle. Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, sollte ihr Anteil am Gesamtbudget auch in Zukunft stabil bleiben. Inklusion: Lernende und Lehrende sollten gleichermaßen gefördert werden. Synergie und Austausch mit anderen EU -Förderprogrammen wie dem ESF Plus und der Initiative der Europäischen Kommission „Aim, Learn, Master, Achieve“ ( ALMA ). Förderlogik anpassen: Die Besonderheiten der Erwachsenenbildung sollten bei der Programmausgestaltung stärker berücksichtigt werden – zum Beispiel durch den gezielten Einsatz von Pauschalen Erasmus+ stärken: Mehr Mittel für das Programm Die Bedeutung des Programms ist groß: Erasmus+ wächst seit 2021 erheblich. Will man das Programm in seinem 2027 erreichten Umfang in den Jahren 2028 bis 2034 fortführen, so braucht es ein Budget von rund 46 Mrd. Euro (+ 60 Prozent). Gleichzeitig nehmen auch die aktuellen finanziellen Herausforderungen zu – sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene: Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit, Klimaschutz und Bildung sind nur einige Stichworte. Eine Diskussion über künftige Budgets muss daher sowohl den Bedarf als auch die finanziellen und politischen Rahmenbedingungen der Europäischen Union berücksichtigen. Doch klar ist auch: Wollen wir den Erfolg des Programms nicht nur beibehalten, sondern noch steigern, benötigen wir ein wesentlich größeres Budget. Um Erasmus+ quantitativ und qualitativ stärken zu können, schätzen wir, dass dafür mindestens eine Verdopplung des bisherigen Budgets von 28 auf 56 Milliarden Euro erforderlich ist. Um die in der Ratsempfehlung „Europa in Bewegung“ – Lernmobilitiät für alle (Europäischer Rat, 13. Mai 2024) gesetzten Ziele für Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung erreichen zu können, bräuchte es sogar mehr als eine Verdreifachung . Nationale Impulse für die Weiterentwicklung des Programms © Copyrighthinweis öffnen AdobeStock | peopleimages X Copyrighthinweis schließen Zwischenevaluation der Europäischen Kommission Im Juli 2025 hat die EU -Kommission ihre Zwischenevaluation des Programms vorgelegt. Sie speist sich aus den 33 nationalen Evaluationen und eigenen Auswertungen der EU -Kommission. Zur Zwischenevaluation Das Programm hat: im Zeitraum 2021 bis 2023 1,6 Mio. Personen gefördert, trotz erheblicher Einschränkungen durch die Pandemie. signifikante Lernerfolge für Teilnehmende ermöglicht, auch für Personen mit geringeren Startchancen. nachhaltige Effekte für die Entwicklung von Bildungseinrichtungen ermöglicht. signifikante Beiträge auf der systemischen Ebene und zur Ausgestaltung des Europäischen Bildungsraums geleistet. Die Vorschläge der Europäischen Kommission zu Budget, Zielen und Programmstruktur Die Europäische Kommission hat im Juli 2025 von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch gemacht und zwei zentrale Dokument vorgelegt: Vorschlag für Erasmus+ 2028 bis 2034: Budget – Mehrjähriger Finanzrahmen Das Budget des Erasmus+-Programms für den Zeitraum 2028 bis 2034 soll nach den Vorstellungen der EU -Kommission 40,8 Milliarden Euro betragen. Dies entspricht rund 2 Prozent des gesamten EU -Haushalts , der in diesem Zeitraum nahezu 2 Billionen Euro umfassen soll. Das aktuelle Programm verfügt über ein Budget von 26,4 Milliarden Euro, sodass die EU -Kommission von einem Budgetzuwachs um 50 Prozent spricht. Diese geplante Budgetsteigerung kann zunächst als Anerkennung der Bedeutung und Wirksamkeit des Programms verstanden werden – für die individuellen Bildungschancen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas sowie die Stärkung der Werte der Europäischen Union. Bei der Bewertung des Vorschlags sind jedoch drei Aspekte besonders zu berücksichtigen: Haushaltsverhandlungen auf EU -Ebene Deutschland und weitere Mitgliedstaaten haben bereits angekündigt, dem Entwurf des Gesamtbudgets für den EU -Haushalt in seiner derzeitigen Höhe nicht zuzustimmen. Sie halten ihn für zu umfangreich. Eine Kürzung des Erasmus+-Budgets im weiteren Verlauf der Verhandlungen ist daher möglich. Relativer Anteil des Programms am EU -Haushalt Der Anteil von Erasmus+ am EU -Gesamthaushalt beträgt derzeit rund 2,5 Prozent. Im neuen Finanzrahmen würde dieser Anteil trotz absoluter Steigerung auf etwa 2 Prozent sinken. Tatsächlicher Finanzbedarf Nach Berechnungen der NA beim BIBB würde das vorgeschlagene Budget nicht ausreichen, um die im Jahr 2027 finanzierten Aktivitäten des Programms im Zeitraum 2028 bis 2034 auf gleichem Niveau fortzuführen. Ursache hierfür sind zum einen die Inflation der Jahre 2021 bis 2024, die sich auf nahezu 20 Prozent belief, sowie das starke Wachstum des Programms in der laufenden Generation. Um allein den Status quo zu sichern, ist somit bereits ein erhebliches finanzielles Wachstum notwendig. Um darüber hinaus eine quantitative und qualitative Weiterentwicklung des Programms zu ermöglichen – wie sie auch in den Initiativen „Europa in Bewegung – Lernmobilität für alle“ und „Union der Kompetenzen“ formuliert ist – bedarf es eines Erasmus+-Budgets, das über den aktuellen Vorschlag hinausgeht. Dieses Ziel sollte in den nun beginnenden Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen ( MFR ) konsequent verfolgt werden. Zum Vorschlag Vorschlag für Erasmus+ 2028 bis 2034: Ziele, Struktur und Perspektiven Die Verordnung zum Erasmus+-Programm legt die grundlegenden Ziele und Strukturen fest. Zum Vorschlag Ziele des Programms Im Mittelpunkt des Vorschlags der EU -Kommission steht weiterhin die Lernmobilität . Inklusion bleibt ein zentrales Anliegen. Gleichzeitig gewinnen die Förderung von Wettbewerbsfähigkeit , Kompetenzerwerb sowie die politische und gesellschaftliche Teilhabe weiter an Bedeutung. Programmstruktur bleibt Die grundlegende Programmarchitektur bleibt im Wesentlichen erhalten. Die sechs Sektoren – Berufsbildung, Hochschulbildung, Erwachsenenbildung, Jugend und Sport – bleiben bestehen. Der bislang eigenständige Europäische Solidaritätskorps wird in das Erasmus+-Programm integriert. Leitaktionen werden zu Säulen Die bekannten Leitaktionen werden im Kommissionsvorschlag künftig als „Säulen“ bezeichnet. Die bisherigen Leitaktionen 2 und 3 sollen zu einer neuen Säule 2 zusammengeführt werden. Bedeutung von Kooperationsprojekten Kooperationsprojekte, wie sie von den Nationalen Agenturen gefördert werden, bleiben Teil des Programms. Unklar ist, ob ihr Stellenwert im Vergleich zu Mobilitätsmaßnahmen oder zentralen Projekten auf EU -Ebene im gleichen Maße wächst. Dabei sind diese Projekte essenziell, um praxisnahe Impulse für die Weiterentwicklung des Europäischen Bildungsraums zu liefern. Es wird wichtig sein, diesen Aspekt in die weiteren Verhandlungen einzubringen. Zielgruppen bleiben Alle Zielgruppen, die im aktuellen Erasmus+-Programm förderfähig sind, sollen laut Vorschlag auch in der neuen Programmgeneration unterstützt werden. Der Standpunkt des Rates zum Vorschlag der EU -Kommission für Erasmus 2028-2024 Der Rat hat im Mai 2026 seinen Standpunt zum Vorschlag der EU -Kommission veröffentlicht, dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Nachfolgeprogramm. Bewährtes erhalten, keine Position zum Budget Mit der Vorlage des Standpunktes haben die 27 Mitgliedsstaaten sich inhaltlich positioniert für die voraussichtlich Anfang 2027 beginnenden Verhandlungen mit dem EU -Parlament und der EU -Kommission. Der Rat stimmt dem Vorschlag der EU -Kommission zu die Grundstruktur des Programms Erasmus+ zu erhalten. Vor allem Mobilität aber auch Kooperation sollen die Schwerpunkte des Programms bleiben. Darüber hinaus positioniert sich der Rat vor allem zur Governance des Programms, um die gewichtige Rolle der Mitgliedsstaaten in der Steuerung des Programms zu erhalten. Der Rat der Bildungsministerinnen und Bildungsminister hat sich nicht zum Programmbudget geäußert, da dies an anderer Stelle verhandelt wird. Deutschland hat bereits gefordert, dass das EU -Gesamtbudget gekürzt wird. Zur Pressemitteilung Standpunkt des Rates Weiterführende Informationen Zwischenevaluation Nationale Zwischenevaluation des Programms Erasmus+ Kernforderungen der Bundesministerien und der Kultusministerkonferenz Kristin Hess (Referentin Erasmus+ im BMBF ): „Nationaler Bericht zur Halbzeit evaluation von Erasmus+ – Wichtige Erfolge, Raum für Verbesserungen“. In: In: Journal Bildung für Europa, Nr. 40 – Das Jahr der Jubiläen, Seite 16 f. Zwischenevaluation der Europäischen Kommission Stellungnahmen zu Erasmus+ Mario Draghi: The future of European competitiveness. Report. 9. September 2024. Enrico Letta: Much more than a market: Speed, security, solidarity. April 2024. Erklärung von Ursula von der Leyen, Kandidatin für eine zweite Amtszeit 2024-2029, bei der Plenartagung des Europäischen Parlaments am 18. Juli 2024. Ursula von der Leyen, Kandidatin für das Amt der Präsidentin der Europäischen Kommission: Europa hat die Wahl: Politische Leitlinien für die nächste Europäische Kommission 2024−2029.Straßburg, 18. Juli 2024. Stellungnahme des Nutzerbeirats der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim BIBB zur Programmgeneration Erasmus+ 2028-2034 Informationen zum EU -Gesetzgebungsverfahren Grafik zum Ordentlichen Gesetzgebungsverfahren Berthold Hübers (Leiter der NA beim BIBB ): „Erasmus+ 2028-2034: Die nächsten Schritte: Ausblick auf den Weg zum Nachfolgeprogramm“. In: Journal Bildung für Europa, Nr. 40 – Das Jahr der Jubiläen, Seite 17 f. Dokument zur Arbeitsweise der Europäischen Union Veröffentlichungen der Europäischen Kommission, des Rats und des Parlaments Dokumente zu den Vorschlägen der Europäischen Kommission Vorschlag für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 (Korrigendum): COMMUNICATION FROM THE COMMISSION TO THE EUROPEAN PARLIAMENT, THE EUROPEAN COUNCIL, THE COUNCIL, THE EUROPEAN ECONOMIC AND SOCIAL COMMITTEE AND THE COMMITTEE OF THE REGIONS A dynamic EU Budget for the priorities of the future - The Multiannual Financial Framework 2028-2034 COM/2025/570 final/2 MITTEILUNG DER KOMMISSION AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT, DEN EUROPÄISCHEN RAT, DEN RAT, DEN EUROPÄISCHEN WIRTSCHAFTS- UND SOZIALAUSSCHUSS UND DEN AUSSCHUSS DER REGIONEN Ein dynamischer EU-Haushalt für die Prioritäten der Zukunft – der Mehrjährige Finanzrahmen 2028-2034 Vorschlag zur Verordnung von Erasmus+: Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL establishing the Erasmus+ programme for the period 2028-2034, and repealing Regulations (EU) 2021/817 and (EU) 2021/888 Veröffentlichungen des Europäischen Parlaments Europäisches Parlament: European Parliament: Implementation of the Erasmus+ programme 2021-2027 . Resolution of 16. January 2024 (Oktober 2024) Europäisches Parlament: Standpunkt des Europäischen Parlaments zum Vorschlag der EU-Kommission (voraussichtlicher Erscheinungstermin: offen) Benötigen Sie weitere Informationen? Kontakt aufnehmen Wir helfen Ihnen weiter Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Gabriele Schneider E-Mail: Gabriele.Schneider(at)bibb.de Telefon: 0228 107 1641 …

[…] Sie sind im Bereich Erwachsenenbildung Berufsbildung Erwachsenenbildung 1 2 3 4 5 6 Projekt planen In diesem Schritt legen Sie die Grundlagen für Ihren Antrag: Sie entwickeln Zielsetzungen, planen Ihre Mobilitätsmaßnahmen und überlegen sich eine Aufgabenverteilung. Was wird im Antrag abgefragt? Der Antrag auf ein Kurzzeitprojekt fragt danach, was Sie mit Auslandsaufenthalten Ihres Personals und Ihrer Lernenden erreichen wollen. Für eine erfolgreiche Antragstellung sollten Sie Ihre Projektidee (z. B. die Anzahl an Teilnehmenden und die Aktivitätsarten) bereits hinreichend konkretisiert haben. Beantworten Sie sich im Vorfeld folgende Fragen: Mit welchen Herausforderungen ist Ihre Einrichtung derzeit konfrontiert? Welchen konkreten Bedarf zur Veränderung oder Modernisierung der Bildungsangebote gibt es in Ihrer Einrichtung? Welche Teilnehmenden wollen Sie in das Projekt involvieren? Welche Ziele möchten Sie durch die Aktivitäten erreichen? Welche Aktivitätsarten eignen sich dafür, diese Ziele zu erreichen? Wie können Auslandsfortbildungen des Personals und Auslandsaufenthalte Ihrer Lernenden dazu beitragen, Veränderungsprozesse in Ihrer Einrichtung zu unterstützen? Warum wollen Sie die Bedarfe auf europäischer Ebene angehen? In welchen Ländern finden Sie die Expertise, die Sie benötigen? Welche Partnereinrichtungen sind geeignet? Wie lange sollen die Aufenthalte dauern? Welchen Nutzen ziehen Sie aus den Mobilitätsaktivitäten? Wie evaluieren Sie die Aktivitäten und integrieren die Ergebnisse in die tägliche Arbeit Ihrer Einrichtung? Wie soll das Kurzzeitprojekt Ihre Einrichtung zum Wohle aller Lernenden verbessern? Machen Sie sich mit den Rahmenbedingungen des Erasmus+-Programms vertraut und planen Sie die Eckpunkte Ihres Projekts so konkret wie möglich. Dafür sollten Sie ausreichend Vorlaufzeit einplanen. Hinweise zur Aktivitätsart „Kurse und Schulungen“ Bei der Auswahl der Kurse und Schulungen sind die für das Erasmus+-Programm definierten Qualitätsstandards für Kurse zu beachten. Ein Kurs ist nur förderfähig, wenn er eine klare transnationale Komponente umfasst. Höchstens drei Personen derselben entsendenden Organisation können Finanzmittel für die gemeinsame Teilnahme an demselben Kurs erhalten. Jede Person kann nur an einem Kurs pro Projekt teilnehmen. Die passive Teilnahme an einer Konferenz ist nicht förderfähig. Worauf sollten Sie bei der Planung achten? Planen Sie realistisch: Berücksichtigen Sie Ihre Ressourcen, Erfahrungen und Ambitionen. Formulieren Sie konkrete Ziele. Orientieren Sie sich an den Bedürfnissen Ihrer Einrichtung. Beziehen Sie Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bereichen mit ein , auch Ihre Leitung sollte unterstützend mitwirken . Nutzen Sie unser Beratungsangebot bei Fragen. Mobilitätsrechner und Fördersätze Mithilfe des Mobilitätsrechners können Sie vor der Antragstellung die Förderzuschüsse Ihres Mobilitätsprojektes für Lernende und Personal kalkulieren. Zum Mobilitätsrechner Die Fördersumme der Teilnehmenden errechnet sich anhand festgelegter Fördersätze. Eine Übersicht darüber kann der nachfolgenden Fördersätzetabelle entnommen werden: Zu den Fördersätzen Skizzenberatung Wenn Ihre Einrichtung in der Erwachsenenbildung einen Antrag für ein Kurzzeitprojekt einreichen möchte, können Sie sich auf der Grundlage einer Skizze beraten lassen. Wir beraten Sie telefonisch anhand einer Skizze, die Sie vorab bei uns einreichen. In dem Beratungsgespräch gehen wir auf Ihre Ideen ein und geben Ihnen Anregungen für die Planung Ihrer Maßnahme oder Ihres Projekts. Die Skizzenberatung für die aktuelle Antragsrunde ist abgeschlossen. Über unseren Newsletter werden Sie informiert, sobald zu einer unserer nächsten Antragsrunden wieder eine Skizzenberatung angeboten wird. EU -Grundlagendokumente Mobilität Die Dokumente werden in jeder Antragsrunde neu zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie bitte stets die Unterlagen der aktuellen Antragsrunde. Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2026 (PDF) Programmleitfaden 2026 – deutsch (PDF) Programmleitfaden 2026 – englisch (PDF) Erasmus-Qualitätsstandards in den Bereichen Erwachsenenbildung, Berufsbildung und Schulbildung (PDF) Zurück Zum nächsten Schritt Partner finden In diesem Schritt finden Sie Unterstützung für die Partnersuche im Ausland. Finden Sie Partnereinrichtungen Sie möchten im Rahmen eines Erasmus+-Kurzzeitprojektes Mobilitätsaktivitäten durchführen und suchen dafür noch nach passenden aufnehmenden Einrichtungen? Die folgenden Plattformen und Angebote sind wichtige Anlaufstellen: Gut zu wissen! Die aufnehmenden Einrichtungen müssen bei Antrag auf ein Erasmus+-Kurzzeitprojekt noch nicht feststehen und werden im Antragsformular nicht abgefragt. Beginnen Sie trotzdem schon frühzeitig mit der Suche nach geeigneten Partnern. Erasmus+ Project Results Platform Auf dieser Plattform der europäischen Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur ( EACEA – Education, Audiovisual and Culture Executive Agency) werden Informationen zu allen bewilligten Projekten veröffentlicht. Hier können Sie nach Projekten, Projektergebnissen, Einrichtungen, Themen und Kontaktdaten aus Erasmus+ suchen. Zur Plattform Europäische Vernetzungstreffen (TCAs) Hierbei handelt es sich um Veranstaltungen, Seminare oder Workshops, die dazu dienen, die transnationale Zusammenarbeit zu fördern. Die Nationalen Agenturen für Erasmus+ organisieren regelmäßig länderübergreifende Veranstaltungen, die sich an alle Zielgruppen des Erasmus+-Programms richten. An diesen Veranstaltungen nehmen Einrichtungen aus verschiedenen Ländern teil, um für ihre Aktivitäten in Erasmus+ neue Partner zu finden. Termine finden Sie im Veranstaltungskalender. Zum Kalender EPALE Auf EPALE (Elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa) finden Sie in den Bereichen Veranstaltungen und Kursangebote europaweite Kurse. Im Bereich Projektpartnersuche können ein Gesuche nach Partnereinrichtungen einstellen. Zur Plattform Online Partner Finding Events Die Nationalen Agenturen für Erasmus+ bieten von Zeit zu Zeit für den Bereich Erwachsenenbildung Online Partner Finding Events im Stil eines Speed Datings an. Während der Veranstaltungen werden die Teilnehmenden in verschiedene virtuelle Gruppenräume aufgeteilt, so dass sie die Möglichkeit haben, andere ähnliche Einrichtungen aus ganz Europa kennenzulernen. Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Zum Kalender Zurück Zum nächsten Schritt Einrichtung registrieren Für Einrichtungen, die sich am Programm Erasmus+ beteiligen, werden die Stammdaten in dem sogenannten Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) verwaltet. Personen, die EU -Tools nutzen, benötigen einen EU -Login für den Zugang. Was ist ein EU -Login? Der Zugang zu allen im Programm verwendeten Online-Portalen, wie beispielsweise dem Organisationsregistrierungssystem, ist geschützt. Für den Zugriff benötigen Sie einen EU -Login. Dieser Benutzerzugang besteht aus Ihrer E-Mail-Adresse und einem Passwort. Ein EU -Login ist personenbezogen. Die Registrierung müssen Sie nur einmalig vornehmen! Sie gilt dann dauerhaft für alle Tools im Programm. EU-Login erstellen Registrierung und Stammdatenverwaltung Um einen Antrag zu stellen, muss Ihre Einrichtung im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) der Europäischen Kommission registriert sein. Dort werden alle Stammdaten der am Programm Erasmus+ beteiligten Einrichtungen verwaltet. Zur Registrierung benötigen Sie Ihren EU -Login. Nach der Registrierung erhalten Sie für Ihre Einrichtung automatisch eine Organisations-Identifizierungsnummer, kurz OID . Das ist eine neunstellige Kennnummer, die mit dem Buchstaben E beginnt. Sie benötigen diese OID bei jeder Antragstellung. Eine Einrichtung darf nur eine OID haben, sie gilt dauerhaft . Auch für zukünftige Anträge, egal in welchem Bildungsbereich, nutzen Sie diese OID . Bei Bedarf müssen Sie Angaben zu Ihrer Einrichtung aktualisieren. Sie möchten Ihre Einrichtung registrieren? Dann klicken Sie unten auf den Link zum Organisationsregistrierungssystem. Falls Sie Unterstützung beim Registrieren brauchen, hilft Ihnen unsere Anleitung zum Erstellen einer OID (siehe untere Dokumentenbox). Hinweis: Von der Eingabe bis zum Erhalt der OID kann es bis zu 72 Stunden dauern. Zur Registrierung Sie haben bereits eine OID oder Sie sind nicht sicher, ob Sie schon eine haben? In beiden Fällen hilft Ihnen das ORS weiter. Wenn Sie schon eine OID haben, prüfen Sie, ob die Angaben zu Ihrer Einrichtung und die hinterlegten Dokumente noch aktuell sind. Zur Erinnerung: Jede Einrichtung darf nur eine OID haben. Zum ORS EU -Login und Registrierung im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) Anleitung zur Registrierung im ORS (PDF) Folgende Dokumente müssen Sie im Organisationsregistrierungssystem ( ORS ) hochladen bzw. auf Aktualität prüfen: Formblatt Rechtsträger für private Einrichtungen (PDF) Formblatt Rechtsträger für öffentliche Einrichtungen (PDF) Formblatt Finanzangaben (PDF) Nachweis zur Rechtsfähigkeit Ihrer Einrichtung ( z. B. Auszug aus dem Handels- oder Vereinsregister, Schreiben der übergeordneten Behörde oder Auszug aus dem Schulverzeichnis, Gewerbeanmeldung oder ein Eintrag im Handelsregister etc. ) Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an. Team „Finanzielle und vertragliche Projektbegleitung“ E-Mail: helpna@bibb.de Tel .: 0228 107 1600 Hotline Montags & donnerstags von 09:30 bis 12:00 Uhr Zurück Zum nächsten Schritt Antrag ausfüllen und einreichen In diesem Schritt wird Ihnen erläutert, wo Sie den Antrag auf ein Kurzzeitprojekt finden und welche Informationen Sie in diesem zur Verfügung stellen müssen. Antragsfrist Die Antragsfrist ist der 01. Oktober 2026 um 12 Uhr mittags (Brüsseler Zeit). Einrichtungen können pro Auswahlrunde nur einen Antrag pro Bildungsbereich stellen. Ihren Antrag stellen Sie direkt im EU -Antragsportal. Sie können die Fragen gern auf Deutsch beantworten. Wählen Sie im Portal das richtige Formular aus: KA122- ADU : Dies ist das Kürzel für ein Kurzzeitprojekt im Bereich Erwachsenenbildung. Antrag stellen Zum EU-Antragsportal Bevor Sie beginnen... Kalkulieren Sie einen zeitlichen Puffer ein. Erfahrungsgemäß sind die Server am Tag der Antragsfrist stark belastet . Halten Sie Ihren EU -Login bereit. Sie benötigen ihn zum Anlegen und Bearbeiten des Antrags. Der Antrag kann jederzeit gespeichert und später weiterbearbeitet werden. Nach der Übermittlung sind keine Änderungen mehr möglich . Exportieren Sie den Antrag als PDF für Ihre Unterlagen. Aufnehmende und unterstützende Einrichtungen im Kurzzeitprojekt Ihre Mobilitätsaktivitäten führen Sie zusammen mit Partnereinrichtungen durch – den sogenannten aufnehmenden Einrichtungen (receiving organisations). Diese nehmen Ihre Teilnehmenden für den Zeitraum ihrer Entsendung bei sich auf, dort findet also der Lernaufenthalt statt. Mit dieser Einrichtung besprechen Sie vorab auch die Rahmenbedingungen und Lernziele der Entsendung und halten diese schriftlich im Rahmen einer Lernvereinbarung fest. Es wird empfohlen, für aufnehmende Einrichtungen ebenfalls eine OID zu beantragen, weil dies den weiteren Prozess vereinfacht. Eine Zusammenarbeit im Rahmen Ihres Projekts ist aber auch für aufnehmende Einrichtungen ohne OID möglich. Es können auch weitere Einrichtungen an den Mobilitätsaktivitäten beteiligt werden. Möchten Sie Dienstleistungen von Einrichtungen nutzen, ist dies ebenfalls möglich – diese Einrichtungen werden unterstützende Einrichtungen genannt (supporting organisations). Bitte beachten Sie, dass für unterstützende Einrichtungen eine OID vorliegen muss und Sie diese im Projektantrag bereits angeben müssen. Bitte beachten Sie auch die lediglich unterstützende Funktion dieser Einrichtungen , was bedeutet, dass diese keine Aufgaben einer aufnehmenden Einrichtung übernehmen dürfen ( z. B. das Unterzeichnen der Lernvereinbarung). Alle Informationen zur Zusammenarbeit mit unterstützenden Einrichtungen finden Sie im Erasmus+-Leitfaden für die Zusammenarbeit mit unterstützenden Organisationen . Das wird im Antrag abgefragt: Ein kurzer Überblick Im Antrag auf ein Kurzzeitprojekt wird vor allem danach gefragt, welche Teilnehmenden welche Art von Lernerfahrung machen sollen, welche Einrichtungen daran beteiligt sind und wie die Phasen vor, während und nach den Lernaufenthalten aus organisatorischer und inhaltlicher Sicht ausgestaltet werden. Um Sie bei der inhaltlichen Ausarbeitung Ihres Antrags zu unterstützen, erläutern wir Ihnen im Folgenden kurz die wesentlichen Punkte, die im Antrag abgefragt werden: Antragstellende Einrichtung und Hintergrund Geben Sie die Eckdaten Ihrer Einrichtung sowie der Ansprechpersonen ein und stellen Sie Ihre Einrichtung vor: Wer sind Sie, welche Bildungsangebote machen Sie, wer sind Ihre Lernenden? Arbeiten Sie in mehreren Bildungsbereichen, achten Sie darauf, sich im Antrag klar auf die Erwachsenenbildung zu konzentrieren. Projektziele Beschreiben Sie, vor welchen Herausforderungen Ihre Einrichtung steht und welchen Bedarf es bei Lernenden und Personal gibt. Daraus sind ein bis fünf messbare und prüfbare Ziele zu entwickeln. Wichtig ist, dass das geplante Mobilitätsprojekt zu den Zielen der Leitaktion 1 passt. Aktivitäten und Budget Beantragen Sie alle relevanten Kostenarten für jeden Aktivitätstyp und „Mobility Flow“ (Aktivität am gleichen Zielort, mit gleicher Dauer und gleichem Arrangement). Unter „Beschreibung“ wird der Inhalt der Lernaufenthalte, die erwarteten Lernergebnisse, die Evaluation der Ergebnisse und das Profil der Teilnehmenden dargestellt. Die gewählten Aktivitäten geben Aufschluss über die Verbindung von den Bedarfen Ihrer Einrichtung und Ihren Teilnehmenden und den zu erreichenden Zielen. Lernmobilität Die Leitaktion 1 ermöglicht Einzel- und Gruppenmobilität. Ob eine Einzel- oder eine Gruppenmobilität durchgeführt werden soll, richtet sich nicht nach den Reise- und Unterbringungsmodalitäten, sondern nach den Bedarfen der Lernenden und danach, ob ein gemeinsames oder individuelles Lernprogramm für die Lernenden formuliert wird. Sprachliche Unterstützung Unter bestimmten Bedingungen können finanzielle Mittel für die sprachliche Vorbereitung ( z. B. für Sprachlernmaterial oder einen Sprachkurs) der Teilnehmenden beantragt werden. In den meisten Fällen soll jedoch die Lernplattform der Europäischen Kommission Online Language Support ( OLS ) genutzt werden. Sie verfügt über Sprachtests und -kurse und über diverse interaktive Funktionen wie Karteikarten oder Chatformen. Entfernungsrechner Um den zu erwartenden Zuschuss im Bereich der Reisekosten besser bestimmen zu können, steht Ihnen der Entfernungsrechner der Europäischen Kommission zur Verfügung. Qualitätsstandards Mit dem Antrag verpflichten Sie sich, die Erasmus-Qualitätsstandards einzuhalten. Sie tragen die Verantwortung für Qualität und Umsetzung aller Aktivitäten. Den Qualitätsstandards müssen Sie im Antrag zustimmen. Nachbereitung Schildern Sie, was Sie vorhaben, um nach Abschluss der Auslandsaufenthalte die Ergebnisse in das Tagesgeschäft Ihrer Einrichtung einzubetten. Wer außer der eigenen Einrichtung und den Mitarbeiter/-innen soll von den Ergebnissen profitieren? Im Programm Erasmus+ wird Wert daraufgelegt, die Wirkung der Projekte angemessen zu verbreiten. Dies sollten Sie von Anfang an mitdenken. EU -Werte Bestätigen Sie, dass Ihre Einrichtung die EU -Werte anerkennt: Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte – einschließlich der Rechte von Minderheiten. Projektzusammenfassung Fassen Sie Ihr Vorhaben in deutscher und englischer Sprache so zusammen, dass Außenstehende schnell erfassen können, worum es in Ihrem Projekt geht. Betrachten Sie Ihre Zusammenfassung wie eine Werbung für Ihr Vorhaben. Die englische Übersetzung kann von der Europäischen Kommission veröffentlicht werden. Ehrenwörtliche Erklärung Diese Erklärung muss von einer zeichnungsberechtigten Person unterschrieben und zusammen mit dem Antrag hochgeladen werden. Bitte achten Sie darauf, dass Sie für eine gültige Unterschrift auf den Dokumenten nur eine qualifizierte elektronische Signatur ( QES) oder eine handschriftliche Signatur verwenden. EU -Grundlagendokumente Mobilität Die Dokumente werden in jeder Antragsrunde neu zur Verfügung gestellt. Nutzen Sie bitte stets die Unterlagen der aktuellen Antragsrunde. Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2026 (PDF) Programmleitfaden 2026 – deutsch (PDF) Programmleitfaden 2026 – englisch (PDF) Erasmus-Qualitätsstandards in den Bereichen Erwachsenenbildung, Berufsbildung und Schulbildung (PDF) Nützliche Ergänzungen zur Antragstellung eines Kurzzeitprojekts in der Erwachsenenbildung Hinweise zur Antragstellung von Kurzzeitprojekten (PDF) Kommentiertes Antragsformular (PDF) Handbuch: Mobilität erwachsener Lernender (PDF) Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail oder rufen Sie uns an Das Team „Erwachsenenbildung: Erasmus+ Lernmobilität | Europäische Agenda für Erwachsenenbildung“ hilft Ihnen gerne weiter. Mail: mobilitaet-erwachsenenbildung(at)bibb(dot)de Tel : 0228 107 - 1001 Mo | Do : 09:30 – 12:00 Uhr Zurück Zum nächsten Schritt Begutachtung Ihres Antrags In diesem Schritt erfahren Sie, wie Ihr Antrag bewertet wird, welche Kriterien wichtig sind und wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können. Formale und inhaltliche Prüfung Nachdem Sie Ihren Antrag eingereicht haben, beginnt das 2-stufige Prüfverfahren. Hier entscheidet sich, ob Ihr Antrag die Förderkriterien erfüllt. Damit Sie wissen, worauf es ankommt, erklären wir die wichtigsten Schritte der Bewertung. 1. Formale Prüfung Zuerst wird geprüft, ob Ihr Antrag vollständig ist und alle formalen Anforderungen erfüllt. 2. Inhaltliche Bewertung Danach beurteilen geschulte Gutachter/-innen Ihren Antrag anhand von drei unterschiedlich gewichteten Bewertungskriterien: Relevanz des Antrags: 20 Punkte Qualität der Projektkonzeption: 50 Punkte Qualität der Nachbereitungsaktionen: 30 Punkte Für jeden dieser Bereiche muss mindestens die Hälfte der möglichen Punkte erreicht werden. Insgesamt müssen Sie mindestens 6 0 von 100 Punkten erzielen, um eine Förderung zu erhalten. Weitere Prüfungen Im Zuge der Bewertungsphase werden noch weitere Prüfschritte durchgeführt. Dazu gehören insbesondere Plagiatsprüfungen und bei Anträgen über 60.000 Euro die Prüfung der finanziellen Bonität der antragsstellenden Einrichtung. Hierbei werden Sie ggf. schriftlich zu einer Stellungnahme aufgefordert. Antragsteller, die mehrere Anträge einreichen, werden von der NA beim BIBB aufgefordert, ihre Eignung zur Durchführung dieser Vorhaben zu belegen. Diese Prüfung der sogenannten „operationalen Kapazität“ betrachtet die Einrichtung als Ganzes auf der operationalen Durchführungsebene. Dabei wird die Anzahl aller Anträge zu einer Antragsfrist bei der NA beim BIBB in der Leitaktion 1 zugrunde gelegt. Die Prüfung ist dabei auf die Einrichtung als Ganzes gerichtet und hat deren „operative Leistungsfähigkeit“ im Fokus. Diese Prüfschritte sind im Programmleitfaden in Abschnitt C beschrieben. Im Zuge dessen kann die NA beim BIBB mit Nachfragen auf Sie zukommen. Förderentscheidung Die Prüfung und die Bewertung des Antrags dauern ungefähr 3 Monate. Die NA beim BIBB trifft die Förderentscheidung auf der Basis der formalen und inhaltlichen Prüfung, des zur Verfügung stehenden Budgets und einer Rangliste der bewerteten Anträge. Sie erhalten von der NA beim BIBB eine Information über die Förderentscheidung. Diese beinhaltet entweder eine Zusage, eine Absage oder die Information über einen Platz auf der Warteliste. Dieser Information ist auch die Bewertung der Gutachter/-innen beigefügt. Bei einer positiven Entscheidung erhalten Sie einen Vertrag („Finanzhilfevereinbarung"). Das Projekt kann im Anschluss starten. Beschwerde Jede Förderentscheidung der NA beim BIBB enthält eine Rechtsbehelfserklärung, nach welcher das Vorgehen für einen Widerspruch geregelt ist. Gegen den Förderbescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch bei dem Bundesinstitut für Berufsbildung (Nationale Agentur Bildung für Europa), Friedrich-Ebert-Allee 114-116, 53113 Bonn, eingelegt werden. Ihr Widerspruch erfolgt schriftlich ( per Post oder in elektronischer Form) und sollte, zur Erleichterung der Bearbeitung, ausführliche und plausible Begründungen enthalten. Richtlinien der Begutachtung für Kurzzeitprojekte Leitfaden für Gutachter und Gutachterinnen: Erasmus+ Guide for Experts on Quality Assessment – auf Englisch (PDF) Zurück Zum nächsten Schritt Projekt durchführen In diesem Schritt erfahren Sie, wie es nach Bewilligung Ihres Kurzzeitprojekts weitergeht: Wie setzen Sie Ihre Aktivitäten um und erstatten Bericht zu Ihrem Projekt? Der Ablauf im Überblick 1 Vertrag erhalten Nachdem Sie die Förderzusage erhalten haben, schließen Sie mit der NA beim BIBB eine Finanzhilfevereinbarung (Vertrag) ab. Formal ist das Projekt bewilligt, wenn die Finanzhilfevereinbarung ( Grant Agreement ) von der umsetzenden Einrichtung des Projektes und der NA beim BIBB unterzeichnet ist. Die umsetzende Einrichtung erhält in der Regel eine Vorauszahlung des bewilligten Zuschusses von 80 % der Gesamtfördersumme. Nach Abschluss des Projekts wird die Restsumme ausgezahlt. 2 Aktivitäten durchführen Während der Durchführung und für die Erstellung von Berichten ist die Nutzung eines Tools der Europäischen Kommission verpflichtend, es heißt Beneficiary Module . Im Zeitraum Ihres Kurzzeitprojektes führen Sie im Rahmen des bewilligten Budgets Mobilitätsaktivitäten durch. Änderungen im Projekt können von Ihnen zum Teil ohne Absprache umgesetzt werden, zum Teil bedarf es Absprachen oder Genehmigungen durch die NA beim BIBB . Bei der Durchführung aller geförderten Aktivitäten müssen die Erasmus-Qualitätsstandards eingehalten werden. 3 Berichterstattung Nach Ablauf Ihres Kurzzeitprojekts erstellen Sie im Beneficiary Module einen Abschlussbericht. Der Bericht enthält Informationen über den Aufenthalt der Teilnehmenden, die Finanzen und die inhaltliche Umsetzung. Die NA beim BIBB prüft diesen Bericht finanziell und inhaltlich. Erasmus+-Projektplattform der NA beim BIBB Träger mit einem bereits bewilligten Kurzzeitprojekt finden weiterführende Informationen zur Durchführung des Projekts gebündelt auf der Erasmmus+-Projektplattform der NA beim BIBB . Zur Projektplattform Zurück Zum nächsten Schritt …

Publikation

Dein Weg ins Auslandspraktikum

Infobroschüre für Azubis, Studis und die Neuen im Beruf

[…] Wie finde ich einen Praktikumsplatz im Ausland? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Und welches Angebot passt zu meiner persönlichen Situation? Der Ratgeber „Dein Weg ins Auslandspraktikum“ bündelt wichtige Informationen für Schüler/-innen, Auszubildende, Studierende und Berufseinsteiger/-innen – von der ersten Orientierung über die Suche und Bewerbung bis zur Finanzierung, Vorbereitung und Rückkehr. …

[…] MF 1 EuroApprentices – Auslandserfahrungen teilen und begeistern! www.na-bibb.de/euroapprentices Erasmus+- Botschafter/-innen für die Berufsbildung http://www.na-bibb.de/euroapprentices 2 3 2 3 Wer sind die EuroApprentices und was machen sie? ie EuroApprentices sind junge Menschen, die wäh- rend ihrer Berufsausbildung mit Erasmus+ im euro- päischen Ausland waren. Sie haben sich im Ausland fachlich weiterentwickelt, ihren Horizont erweitert und sind persönlich gewachsen. Die bereichernden Erfahrungen, die sie während dieses Auslandsauf- enthalts gemacht haben, möchten sie mit anderen Auszubildenden teilen und diese ermutigen, es ihnen gleichzutun. Sie motivieren und zeigen ande- ren jungen Menschen, dass ein Auslandsaufenthalt in der Berufsausbildung ein Mehrwert ist und dass Erasmus+ vielfältig dabei unterstützt. Außerdem vernetzen sich die EuroApprentices auf internatio- naler Ebene mit anderen Akteurinnen und Akteuren der Berufsbildung und geben Auszubildenden eine Stimme. D EuroApprentices geben ihre beruflichen Auslandserfahrungen an andere Auszubildende weiter. ermutigen andere Auszubildende, ihre Komfortzone zu verlassen und den Schritt ins Ausland zu wagen. zeigen, welche Chancen und welchen Nutzen Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung mit sich bringen. informieren über das Programm Erasmus+. engagieren sich für europäische Werte. 4 5 Warum gibt es die Initiative? Noch immer wissen viele Auszubildende nicht, dass sie während ihrer Berufsausbildung einen Auslandsaufenthalt absolvieren können. Die besten Botschafter/-innen für das Thema sind Auszubildende, die selbst diese Erfahrung gemacht haben. Gerade für junge Menschen, die noch unsicher sind, ob sie ins Aus- land gehen möchten, kann der Austausch mit Gleichaltrigen, die bereits im Ausland waren, hilfreich sein. Ihre authentischen Berichte über ihre Auslandspraktika machen klar, dass die Berufsbildung international offen ist und persönliches Wachstum ermöglicht, wie es oft nur mit dem Studium verbunden wird. Außerdem tragen die EuroApprentices durch ihr Engagement dazu bei, die Attraktivität der Berufsbildung zu steigern. Durch die Mitgliedschaft im EuroApprentices-Netzwerk nehmen junge Menschen aktiv am politischen und sozialen Leben der Europäischen Union teil und motivieren andere, sich auch aktiv einzubringen. 4 5 Leslie Elimbi, Kauffrau für Büromanagement Ich bin EuroApprentice geworden, weil ich andere Menschen für andere Kultu- ren begeistern möchte, denn ich weiß aus meiner eigenen Geschichte, wie bereichernd Vielfalt und die kulturelle Be- gegnung sein können. Das Tolle am EuroApprentices-Netzwerk ist für mich, wie unterschiedlich die Leute sind, die dort zusam- menkommen. Wir stammen alle aus sehr verschiedenen Berufen und Umfeldern – das ist ein spannender Mix. Svenja Naumann, Erzieherin Ich habe das Gefühl, wenn ich über meinen Auslandsaufenthalt berichte, erkennen die Men- schen die Bedeutung einer solchen Erfahrung. Ich merke außer- dem, wie die Interessenten Ängste abbauen, neugierig werden und die Begeisterung für Auslandsaufenthalte überspringt. Mei- ne Erfahrungen aus erster Hand machen ein Erasmus+-Praktikum für Azubis, Schulen und Unternehmen greifbarer. Sie können Fragen stellen und von meinen Erfahrungen profitieren, indem ich offen und ehrlich auf die positiven wie negativen Seiten des Auslandspraktikums eingehe. Martin Schmidt, Mechatroniker Die Berufsausbildung ist für mich so ein hohes Gut, dessen Beachtung und Wertschätzung ich stärken möchte. Nicht nur die Profession allein, sondern auch die horizonterweiternden Aus- landspraktika, die man als angehende Fachkraft über Erasmus+ absolvieren kann, sind ein Mehrwert, den zu viele Berufsschü- ler/-innen verpassen. Es ist an der Zeit, dass wir die Berufsaus- bildung so vermarkten und wertschätzen, wie sie es verdient, als Erlangung der wichtigsten Qualifikation zum Einstieg in die Karriere. 6 7 EuroApprentices informieren überall dort, wo sie andere interessierte Auszubildende treffen könnten: in Berufsschulen, auf Ausbildungsmessen, in Unternehmen oder über verschiedene Medien. Sie gestalten Vorträge und Workshops und kön- nen von anderen Einrichtungen als Referentinnen und Referenten angefragt werden. Außerdem teilen die Botschafter/-innen ihre Aktivitäten und Erfahrungen auf Instagram. Die Profile aller deutschen EuroApprentices und ihre Kontaktdaten finden Sie auf unserer Website: www.na-bibb.de/euroapprentices. Wenn Sie einen EuroApprentice für eine Veran- staltung einladen möchten, können Sie sich direkt per E-Mail an die EuroApprentices oder an uns, die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufs- bildung (NA beim BIBB) unter: euroapprentices@bibb.de wenden. Die Reisekosten sowie ggf. Kosten für Verpflegung sind von Ihnen als einladende Stelle zu übernehmen. Auszubildende können sich mit ihren Fragen zu Auslandsaufenthalten in der Berufsaus- bildung direkt per E-Mail an die EuroApprentices wenden. EuroApprentices für Aktivitäten anfragen > Gleich scannen! http://www.na-bibb.de/euroapprentices mailto:euroapprentices@bibb.de 6 7 EuroApprentices teilen ihre Auslands- erfahrungen im Rahmen von... Informations- veranstaltungen Social-Media- Aktivitäten Presseanfragen/ Statements Seminare und Workshops Messen 8 9 Die EuroApprentices in Europa m Jahr 2017 hat die NA beim BIBB gemeinsam mit fünf Nationalen Agenturen aus verschiedenen Ländern das europäische Netzwerk der EuroAp- prentices gegründet, das seitdem stetig gewachsen ist. Inzwischen gehören mehr als zehn Länder zum Netzwerk, welches von der NA beim BIBB koordiniert wird. Die Nationalen Agenturen rekrutieren, schulen und unterstützen die Auszubildenden, bewerben die In- itiative in ihren jeweiligen Ländern und organisieren abwechselnd das jährlich stattfindende internatio- nale EuroApprentices-Treffen. Auf den internatio- nalen Veranstaltungen spürt man besonders den Erasmus-Spirit: Die EuroApprentices bilden eine Community junger Europäer/-innen und möchten etwas bewegen. Ziel der EuroApprentices-Initiative ist es, eine europaweite Gemeinschaft von Erasmus+-Botschaf- terinnen und -Botschaftern als ersten Schritt für ein Alumninetzwerk aufzubauen, die EuroApprentices in ihren Kompetenzen und Fähigkeiten zu stärken und gemeinsam die Attraktivität der Berufsbildung in Europa zu verbessern. Weitere Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen- und -partner in den anderen Ländern finden Sie unter: www.euroapprentices.eu I http://www.euroapprentices.eu 8 9 Die EuroApprentices sind auch über die Aktivitäten des eigenen europäischen Netzwerks hinaus international unterwegs. So wer- den sie z.B. von der EU-Kommis- sion für Beiträge und Podiumsdis- kussionen angefragt oder nehmen an internationalen Seminaren von Nationalen Agenturen teil. 10 11 Die Initiative steht allen offen, die mit Erasmus+ während ihrer Ausbildung einen Auslandsaufenthalt absolviert haben. Du bist motiviert und hast Lust, dich „ehrenamtlich“ als Botschafterin oder Bot- schafter für das Programm Erasmus+ zu engagieren und von deinem Auslandsaufenthalt zu berichten? Dann bewirb dich als EuroApprentice und nimm an einem der nationalen EuroApprentices-Trainings teil. Die Trainings finden einmal jährlich in der Regel im Herbst in Bonn statt. Unter folgendem Link kannst du dich das ganze Jahr als EuroApprentice bewerben: www.na-bibb.de/ euroapprentices Welche Möglichkeiten bietet mir das Ehrenamt als EuroApprentice? Nach einer erfolgreichen Bewerbung nimmst du an einem eintägigen Training teil. Hier erfährst du mehr über deine Rolle als Erasmus+-Botschafter/-in und das Programm Erasmus+. Außerdem werden verschiedene Kompetenzen wie z.B. Story Telling geschult. Dann kann es losgehen! Als EuroApprentice hast du die Möglichkeit, kosten- los an den jährlichen nationalen Treffen teilzuneh- men, sowie die Chance, für das internationale Netz- werktreffen oder andere internationale Seminare ausgewählt zu werden. Ein zusätzlicher Nutzen ist, dass die ehrenamtliche Tätigkeit zertifiziert wird – eine tolle Ergänzung für den Lebenslauf, denn Wie kann ich EuroApprentice werden? http://www.na-bibb.de/euroapprentices 10 11 ehrenamtliches Engagement hat bei Bewerbungen deutlich an Bedeutung gewonnen. Spaß und Ver- netzung mit anderen Erasmus+-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern europaweit stehen ebenfalls auf dem Programm. Cindy Klink, Verwaltungsfachangestellte Als EuroApprentice kann ich den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Inklusion und Vielfalt aktiv unterstützen. Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, eine Welt zu schaffen, in der jeder Mensch, unabhängig von seinen Unterschieden, die gleichen Chancen und den gleichen Respekt verdient. Impressum Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) 53142 Bonn Fon: +49 (0)228 / 107 1608 www.na-bibb.de/euroapprentices @meinauslandspraktikum Verantwortlich: Berthold Hübers Stand: März 2026 (aktualisierte Auflage) Gestaltung: Blueberry, Agentur für Design & Markenkommunikation, www.go-blueberry.de Bildquellen: EuroApprentices privat (S.1,5,7,9,11), Katapult by Giel Dalessi (S.9), NA beim BIBB (S.2,11) Rainer Zensen (S.4) Gedruckt auf Antalis Digicolor Wir sind die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung – kurz: NA beim BIBB. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sind wir für die Umsetzung des europäischen Programms Erasmus+ in der Berufsbildung und der Er wachsenenbildung zuständig. Darüber hinaus nehmen wir zahlreiche europabezogene und internatio nale Aufgaben in beiden Bildungsbereichen wahr. Wir arbeiten eng mit der EU-Kommission sowie auf nationaler Ebene mit Ministerien, Bundesländern, Sozialpartnern, Verbänden, Kammern, Unternehmen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen zusammen. - - Mehr Informationen finden Sie unter: www.na-bibb.de/euroapprentices http://www.na-bibb.de/euroapprentices http://www.go-blueberry.de http://www.na-bibb.de/euroapprentices EuroApprentices – Auslandserfahrungen teilen und begeistern! Wer sind die EuroApprentices und was machen sie? Warum gibt es die Initiative? EuroApprentices für Aktivitäten anfragen EuroApprentices teilen ihre Auslandserfahrungen im Rahmen von... Die EuroApprentices in Europa Wie kann ichEuroApprentice werden? Welche Möglichkeiten bietet mir das Ehrenamt als EuroApprentice? Impressum Verantwortlich Stand Gestaltung Bildquellen …

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