[…] Kontakt Haben Sie Fragen zur Erasmus+Förderung oder Antragstellung? Benötigen Sie eine Beratung oder haben Sie ein allgemeines Anliegen? Dann nutzen Sie unser Kontaktformular oder die unten angegebenen Kontaktmöglichkeiten, um uns zu erreichen. Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Adresse Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Friedrich-Ebert-Allee 114-116 53113 Bonn Fon: 0228 107 1608 Mail: na[at]bibb(dot)de Mo | Di | Do : 09:30 bis 15:00 Uhr Mi : 9:30 bis 12:00 Uhr Fr : 9:30 bis 13 Uhr In dringenden Notfällen können Sie uns auch außerhalb der Hotline-Zeiten kontaktieren. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen. Postadresse Nationale Agentur beim BIBB Postfach 201264 53142 Bonn Meldestelle Hinweisgeberschutzgesetz Informationen zum Hinweisgeberschutzgesetz (Whistleblowing) Durch das Inkrafttreten des Hinweisgeberschutzgesetzes (HinSchG) vom 31.05.2023 ist die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) als Bundesbehörde gesetzlich dazu verpflichtet, ein internes Hinweisgeberschutzsystem einzurichten und zu betreiben. Die NA beim BIBB hat hierfür eine interne Meldestelle eingerichtet. Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist es, Personen (sog. hinweisgebende Personen, umgangssprachlich auch Whistleblowerinnen oder Whistleblower), die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit Kenntnis von Verstößen erlangt haben, einen besonderen gesetzlichen Schutz zu gewähren. Hinweisgebende Personen sollen unter bestimmten Voraussetzungen Informationen über Verstöße melden können, ohne hierdurch Repressalien befürchten zu müssen (§ 36 Abs. 1 HinSchG). Interne Meldestelle Die interne Meldestelle der NA beim BIBB steht neben seinen Beschäftigten solchen natürlichen Personen offen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten mit dem BIBB in Kontakt stehen. Hierzu gehören Personen, die für das BIBB als Selbstständige, Auftragnehmer, Unterauftragnehmer oder Lieferanten arbeiten oder deren Beschäftigtenverhältnis zwischenzeitlich beendet wurde. Ihre Meldungen können helfen, Verstöße aufzudecken, zu ahnden und zukünftig zu verhindern. Sie erreichen die interne Meldestelle per Email an meldestelle[at]bibb(dot)de . Ihre Meldung muss Ihre Identität erkennen lassen. Es ist sichergestellt, dass mit Ihren Meldungen entsprechend der Vorgaben des HinSchG vertraulich umgegangen wird und nur die für die Bearbeitung zuständigen Personen auf Ihre Meldungen zugreifen können. Auf Ihr Ersuchen kann auch eine persönliche Zusammenkunft durchgeführt werden. Datenschutz Die interne Meldestelle verarbeitet personenbezogene Daten – einschließlich deren Austausch oder Übermittlung – im Einklang mit der Verordnung ( EU ) 2016/679 und der Richtlinie ( EU ) 2016/680 sowie mit nationalem Datenschutzrecht. Auf § 10 HinSchG sowie die Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Art. 13 und 14 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), welche hier abgerufen werden können, wird ausdrücklich verwiesen. Externe Meldestellen Neben der NA beim BIBB -internen Meldestelle sind weitere sog. externe Meldestellen beim Bundesamt für Justiz , beim Bundeskartellamt und bei der Bundesanstalt für Finanzaufsicht eingerichtet worden. Ihnen steht ein Wahlrecht zu, ob Sie Ihre Informationen über Verstöße der internen Meldestelle oder einer externen Meldestelle melden möchten. Darüber hinaus bestehen Meldekanäle auf europäischer Ebene wie etwa bei der Europäischen Kommission oder dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF). EU -Meldestellen Europäische Kommission Whistleblower - European Commission Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) Fraud Notification System (OLAF) Hier geht es zur BIBB internen Meldestelle. Zur Meldestelle Datenschutzhinweis zum Hinweisgeberschutzgesetz Informationen zur Verarbeitung ihrer Daten Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch das Bundesinstitut für Berufsbildung ( BIBB ) im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Meldungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) sowie die Ihnen daraus entstehenden Rechte möchten wir Sie im Folgenden informieren. Ziel der gesetzlichen Neuregelung ist es, Personen (sog. hinweisgebende Personen, umgangssprachlich auch Whistleblowerinnen oder Whistleblower), die im Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit Kenntnis von Verstößen erlangt haben, einen besonderen gesetzlichen Schutz zu gewähren. Hinweisgebende Personen sollen unter bestimmten Voraussetzungen Informationen über Verstöße melden können, ohne hierdurch Repressalien befürchten zu müssen (§ 36 Abs. 1 HinSchG). 1. Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und wer ist Datenschutzbeauftragte? Die interne Meldestelle wird in Referat Z3 – Recht/Organisationsentwicklung/Büro Hauptausschuss eingerichtet. Mit der Wahrnehmung der Aufgaben der internen Meldestelle werden die in Referat Z3 tätigen Volljuristinnen und -juristen betraut. Die Datenschutzbeauftragte des BIBB ist Frau Fischer-Peters (Datenschutz@bibb.de; 0228 107 2237). 2. Welche personenbezogenen Daten liegen uns von Ihnen vor und woher stammen sie? Bei Abgabe einer Meldung gehören zu den verarbeiteten personenbezogenen Daten Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse sowie die Daten, die Sie uns im Rahmen Ihrer Meldung mitteilen. 3. Für welche Zwecke und auf welcher Rechtsgrundlage werden Daten verarbeitet? Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt zum Zwecke der Bearbeitung Ihrer Meldung nach §§ 17, 18 HinSchG (u.a. Prüfung der Meldevoraussetzungen, Ergreifen von Folgemaßnahmen, Information und Rückmeldung über die weiteren Maßnahmen). Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Ihre bei der Meldung erteilte Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO sowie Art. 6 Abs 1 e DSGVO i.V.m. § 10 HinSchG (Erfüllung der in den §§ 13 und 24 HinSchG bezeichneten Aufgaben). Die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten durch die Meldestelle ist nur zulässig, wenn dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Bei der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten beachten wir die datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die der DSGVO sowie des BDSG . 4. Wie lange werden Ihre Daten gesichert? Ihre Daten werden gemäß § 11 Abs. 5 HinSchG drei Jahre nach Abschluss des Verfahrens gelöscht. Um die Anforderungen nach dem HinSchG oder anderen Rechtsvorschriften zu erfüllen, können die Daten länger gespeichert werden, sofern dies erforderlich und verhältnismäßig ist. 5. Wer bekommt Ihre Daten? Ihre personenbezogenen Daten erhalten die unter Zi. 1 aufgeführten, mit der Wahrnehmung der Aufgaben der internen Meldestelle betrauten Personen. Ihre Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung grundsätzlich nicht weitergegeben. In Ausnahmefällen können Ihre personenbezogenen Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder Auskunftsansprüchen Dritter offengelegt werden. Das gilt insbesondere gemäß § 9 Abs. 1 HinSchG, wenn Sie vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtige Informationen über Verstöße melden (Falschmeldung), gemäß § 9 Abs. 2 HinSchG z.B. in Strafverfahren auf Verlangen von Strafverfolgungsbehörden, gemäß § 9 Abs. 3 HinSchG, wenn die Weitergabe für Folgemaßnahmen erforderlich ist und Sie zuvor in die Weitergabe eingewilligt haben oder im Rahmen eines Auskunftsersuchens nach Art. 15 DSGVO oder zur Erfüllung der Informationspflichten nach Art. 13, 14 DSGVO. Hier können die Daten ggf. an die betroffene Person weitergegeben werden, sofern nicht beispielsweise der Schutz der Rechte und Freiheiten Ihrer Person entgegensteht. 6. Welche Rechte haben Sie als betroffene Person? Art. 15 bis 22 DSGVO gewähren Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ein Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO) Berichtigung (Art. 16 DSGVO), Löschung (Art. 17 DSGVO), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO), Widerspruch (Art. 21 DSGVO) sowie Übertragbarkeit (Art. 20 DSGVO). Erfolgt die Datenverarbeitung aufgrund einer von Ihnen erteilten Einwilligung, so ist sie für die Zukunft jederzeit widerruflich. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung auf Grundlage der Einwilligung bis zum Widerruf bleibt unberührt. Bitte wenden Sie sich zur Geltendmachung der genannten Rechte an die Datenschutzbeauftragte des BIBB (siehe Punkt 1.). 7. Wo können Sie sich beschweren? Sie können sich mit einer Beschwerde an die Datenschutzbeauftragte des BIBB (Kontaktdaten s.o. Zi. 1 dieses Schreibens) oder an den/die Bundesbeauftragte/n für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI, Graurheindorfer Str. 153, 53117 Bonn, bfdi.bund.de, 0228 997799-0) wenden. 8. Werden Ihre Daten an ein Drittland übermittelt? Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nicht an Dritte außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO. 9. Sind Sie verpflichtet, Ihre Daten bereitzustellen? Es steht Ihnen frei, der Meldestelle Ihre Daten im Rahmen einer Meldung nach dem Hinweisgeberschutzgesetz bereit zu stellen. Eine Meldung ohne Erkennbarkeit Ihrer Identität ist nicht möglich. 10. Inwieweit finden automatisierte Einzelfallentscheidungen oder Maßnahmen zum Profiling statt? Wir nutzen Ihre personenbezogenen Daten nicht für automatisierte Verarbeitungsprozesse zur Herbeiführung einer Entscheidung. Für Fragen stehen Ihnen die Ansprechpersonen der internen Meldestelle (meldestelle @bibb.de) und die Datenschutzbeauftragte (siehe Punkt 1.) …
[…] Nutzerbeirat Der Nutzerbeirat ist das Sprachrohr der Projektträger und die Schnittstelle zur NA beim BIBB . Er gibt Organisationen der Berufs- und Erwachsenenbildung eine Stimme und bündelt ihr Feedback, ihre Erfahrungen und Wünsche für die Weiterentwicklung der Serviceleistungen der Nationalen Agentur beim BIBB . Der Nutzerbeirat soll als ein strukturiertes Dialogangebot zwischen der NA beim BIBB und den Projektträgern die konstruktive und kundenorientierte Weiterentwicklung der Dienstleistungen unterstützen. Er dient als nationaler Resonanzboden des Programms Erasmus+ und gibt allen Organisationen der Berufsbildung und Erwachsenenbildung in Deutschland die Möglichkeit, ohne formalen Aufwand eigene Einschätzungen und Rückmeldungen zu den Dienstleistungen der Nationalen Agentur zu artikulieren oder Kritik und Wünsche für die Zukunft zu äußern. Die Mitglieder des Nutzerbeirats sammeln die eingehenden Stimmen und stellen diese auf den regulären Sitzungen zur Diskussion. Auf der Jahreskonferenz Ende September 2024 hat sich der neue Nutzerbeirat der Jahre 2024 bis 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt. Neuwahlen des Nutzerbeirats 2026 Ab September 2026 starten die Neuwahlen des Nutzerbeirats in einem zweistufigen Verfahren : Bewerbungsphase (September–Oktober 2026): Vertreter und Vertreterinnen von Organisationen mit einer Finanzhilfevereinbarung bis mindestens 31.03.2028 können sich als Kandidaten bewerben. Einen offiziellen Aufruf versenden wir im September 2026. Wahlphase (Januar–Februar 2027): Alle Organisationen mit einer laufenden Finanzhilfevereinbarung zu diesem Zeitpunkt sind wahlberechtigt. Die Wahl erfolgt online – alle Projektträger erhalten rechtzeitig die notwendigen Informationen per Schreiben. Weitere Informationen über die Aufgaben des Nutzerbeirats und zu dem Wahlverfahren (PDF) Die Mitglieder Der Nutzerbeirat trifft sich ca. zweimal im Jahr in Bonn. Die Sprecherin des Nutzerbeirats Eva -Lisa Finzi vom Institut für Internationale Kommunikation e.V. in Düsseldorf und ihr Stellvertreter Andreas Steck von der Humpis-Schule Ravensburg sammeln eingehende Themen und setzen diese auf die Tagesordnung der einzelnen Treffen. Sophia Bickhardt weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V. ( KA2 ADU ) Berlin E-Mail senden Peter Dohmen WESTDEUTSCHER HANDWERKSKAMMERTAG e.V. ( KA2 ADU ) Düsseldorf E-Mail senden Eva-Lisa Finzi Institut für Internationale Kommunikation e.V. ( KA1 ADU ) Düsseldorf E-Mail senden Andreas Heidenreich Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung - Arbeitsbereich Erasmus+ Berufsbildung ( KA1 VET ) München E-Mail senden Andreas Koth Internationaler Bund (IB) ( KA2 VET ) Dresden E-Mail senden Ursula Lieb Staatliches Berufliches Schulzentrum Kronach ( KA1 VET ) Kronach E-Mail senden Martin Lörcks Hans-Sachs-Berufskolleg ( KA2 VET ) Oberhausen E-Mail senden Andrea Lüftner Stadt Nürnberg Bildungscampus Bildungszentrum ( VHS ) ( KA1 ADU ) Nürnberg E-Mail senden Thorsten Noelle Bezirksregierung Köln Dezernat 45 - EU -Geschäftsstelle, ( KA1 VET ) Köln E-Mail senden Andreas Steck Humpis-Schule Ravensburg ( KA1 VET ) Ravensburg E-Mail senden Günter Willmann Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück-Brinkstraße ( KA1 VET ) Osnabrück E-Mail senden Protokolle und Stellungnahmen Nutzerbeirat 2024-2026 Protokoll vom 11.03.2026 Protokoll vom 19.11.2025 Protokoll vom 26.03.2025 Anlagen zum Protokoll vom 26.03.2025 Geschäftsordnung Geschäftsordnung des Nutzerbeirats 2024-2026 Nutzerbeirat 2022-2024 Protokoll vom 03.12.2024 Protokoll vom 21.02.2024 Protokoll vom 26.09.2023 Stellungnahmen Stellungnahme Dubious Actors Stellungnahme zum Programmvorschlag der Europäischen Kommission Teilnahme-Barrieren von Projektträgern an KA1-Aktivitäten in der Erwachsenenbildung Nutzerbeirat | 02.04.2024 Projektträger | 2023 Nutzerbeirat | 26.05.2023 Nutzerbeirat | 26.05.2023 (Englisch) …
[…] Lernräume in der Grundbildung gestalten! Neue Impulse aus der Praxis für die Praxis Die Veranstaltung hat am 5. November 2025 gemeinsam mit der AEWB Niedersachsen in Göttingen stattgefunden Welche Lernumgebung ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben – und warum? War es der Ort, die Atmosphäre, oder vielleicht die Art und Weise, wie gelernt wurde? Expert*innen aus Niedersachsen, Deutschland und Europa teilten Impulse aus Forschung und Praxis zur Gestaltung von Lernräumen in der Grundbildung. Der Fokus des Fachtags lag auf dem Austausch und Input von praxisnahen Impulsen zur analogen und digitalen Gestaltung von Lernräumen in der Grundbildung mit dem Ziel zu diskutieren, wie niedrigschwellige Ansätze aussehen können, die in den Bildungseinrichtungen leicht umsetzbar sind. Die Fachtagung wurde in Kooperation mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen (AEWB) veranstaltet. Gesamtbericht zur Fachtagung Zum Bericht Sketch Note zur Tagung: © Copyrighthinweis öffnen Karl Damke X Copyrighthinweis schließen „Ein guter Lernraum in der Grundbildung sollte bestenfalls Teil des Lebensraums von Menschen mit Grundbildungsbedarf sein – als Ort, aber auch inhaltlich mit Themen, die Menschen im Alltag beschäftigen, ihre Familien, Jobs oder einfach auch ihre Interessen aufgreifen.“ Prof. Dr. Simone C. Ehmig Impulsvortrag: Lernräume gestalten - Lebensräume kennen In einem Impulsvortrag stellte Prof. Dr. Simone C. Ehmig von der FU Berlin Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts zu (Lern-) Motivation und Verbindlichkeit im Alltag von Erwachsenen mit Grundbildungsbedarf vor. Zur Präsentation Workshops Workshop 1: Austausch im Europa-Café- Gemeinsam Grundbildung gestalten Mitarbeiterinnen der Nationalen Koordinierungsstelle der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung Wie können wir unsere Erfahrungen bündeln und voneinander lernen, um die Grundbildung nachhaltig zu stärken? Welche Ansätze braucht es, um Lernräume zu gestalten, die Teilhabe und Motivation fördern? Workshop 2: Lernorte und Kooperationen vor Ort – Entdeckende Grundbildung ermöglichen Andreas Klepp, Grundbildungsexperte, Mit Gast: Lidwien Vos de Wael, EPALE Niederlande Interessante Lernorte ermöglichen vielfältige Wahrnehmungen, motivierende Lernformate, authentische Begegnungen und erweitern Zugänge und Teilhabe der Lernenden. Im Workshop wurden Konzepte und Beispiele aus der Praxis des Regionalen Grundbildungszentrums Braunschweig präsentiert sowie Gelingensfaktoren und Herausforderungen besprochen. Mit den Teilnehmenden zusammen wurden eigene neue Möglichkeiten entlang verschiedener Praxisbereiche der Grundbildung und des spezifischen örtlichen Umfelds skizziert und diskutiert Zur Präsentation Workshop 3: Die Zukunft des Lernens ist nicht digital, sondern menschlich. Lernräume gestalten, Zukunft ermöglichen Stephanie Wössner, Referentin für zukunftsorientiertes Lernen Wie können Lernräume als Möglichkeitsräume gestaltet werden, in denen Menschen wachsen, Verantwortung übernehmen und Zukunft gestalten – gerade in Zeiten der Omnikrise? Mit einem Impuls eröffnete Stephanie Wössner den Workshop und lud dazu ein, Bildung neu zu gestalten: weg von einem rein technikgetriebenen Verständnis von Digitalisierung – hin zu zukunftsorientierten Impulsen für die Transformation des (lebenslangen) Lernens, die den Menschen ins Zentrum stellt. Zur Präsentation Workshop 4: Literalität neu denken - Lernräume mit KI gestalten Marsilia Podlech (M.A.) und Nana Dreßler (M.A.) Referentinnen InteG/Pädagogische Hochschule Weingarten Wie beeinflusst unsere Haltung zu digitalen Medien und KI die Gestaltung von Lernräumen in der Grundbildung Wie verändert sich unsere Rolle als Lehrkraft und wo müssen wir ggf. eigene Literalitätskonzepte überdenken? Anhand des Didaktischen Modells für die Alphabetisierung (Löffler, 2008) wurde gemeinsam eine Kursplanung erarbeitet, die die Potenziale und Herausforderungen von KI in den grundlegenden Bereichen des nachholenden Schriftspracherwerbs sichtbar macht. Zur Präsentation Workshop 5: Europa als Lernraum – Grundbildung mit Erasmus+ international gestalten Achim Scholz mit Akteurinnen und Akteuren der Niedersächsischen Selbsthilfegruppen gemeinsam mit Fachkolleginnen für Erasmus+ der Nationalen Agentur Bildung für Europa . Dieser Workshop bot die Gelegenheit, von den Erfahrungen der Lernenden und des Bildungspersonals einer Erasmus+ Mobilität nach Wien zu hören. Gemeinsam berichteten sie von den Chancen und Herausforderungen bei der Planung und Durchführung. Im Zentrum standen die Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Mobilität sowie die Schwierigkeiten, die überwunden werden mussten. Dabei wird der Leitsatz „Nichts über uns ohne uns“ konsequent berücksichtigt – Lernende und Bildungspersonal teilten ihre Perspektiven und Erfahrungen gleichwertig. Zur Präsentation © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen …
[…] Innovative Lernräume Die Erwachsenenbildung muss zunehmend neue, kreative Wege und Lernräume finden, um Menschen zu erreichen und zu motivieren. Innovative Methoden der Ansprache, sowohl analog als auch digital, spielen eine Schlüsselrolle, um insbesondere vulnerable Gruppen z.B. mit Grundbildungsbedarf in Bildungsprozesse einzubinden. Innovative Lernumgebungen schaffen neue Zugänge zum Lernen. Neue Lernformate und die Nutzung digitaler Technologien eröffnen neue Perspektiven, um das Lernen für alle zugänglich, attraktiv und effektiv zu gestalten. Lernräume neu denken Innovative Lernumgebungen eröffnen Erwachsenen neue, flexible und lebensnahe Zugänge zum Lernen. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel geeigneter Orte, zeitgemäßer didaktischer Formate, digitaler Möglichkeiten und verlässlicher sozialer Beziehungen. Damit reagieren sie auf die Vielfalt erwachsener Lernender, deren Erfahrungen, Bedürfnisse, Lebenssituationen und Motivationen sehr unterschiedlich sind. Klassische Unterrichtsformate allein reichen häufig nicht aus, um dieser Vielfalt gerecht zu werden und insbesondere Menschen zu erreichen, die bislang nur selten an Weiterbildung teilnehmen. Innovative Lernumgebungen verbinden daher sinnvoll analoge und digitale Elemente, ermöglichen Lernen an unterschiedlichen Orten und berücksichtigen neben technischen Anforderungen auch die sozialen und emotionalen Dimensionen des Lernens. Sie können im Kursraum, online, im Sozialraum oder am Arbeitsplatz entstehen. Entscheidend ist, dass sie niedrigschwellig, motivierend und an den konkreten Lebens- und Arbeitswelten der Lernenden ausgerichtet sind und Räume schaffen, in denen Lernende ihre Kompetenzen nachhaltig weiterentwickeln und Lernen als positiven, selbstbestimmten Prozess erleben können. Europäische Einordnung des Themas Die Neue Europäische Agenda für Erwachsenenbildung 2021–2030 bildet den zentralen Rahmen für die Weiterentwicklung der Erwachsenenbildung. Sie soll die Teilnahme am formalen, nichtformalen und informellen Lernen erhöhen, indem sie den Zugang erleichtert, flexible Lernmöglichkeiten fördert und die Qualität der Erwachsenenbildung weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen Chancengerechtigkeit, Inklusion und Lernerfolg sowie der digitale und grüne Wandel. Damit stärkt sie das in der Europäischen Säule sozialer Rechte verankerte Recht auf lebenslanges Lernen. Innovative Lernumgebungen leisten hierzu einen wichtigen Beitrag: sie bauen Barrieren ab, eröffnen unterschiedliche Lernwege und erreichen insbesondere benachteiligte Gruppen. Um das europäische Weiterbildungsziel von jährlich 60 Prozent bis 2030 zu erreichen, müssen Lernangebote Erwachsene in ihren Lebens- und Arbeitswelten erreichen, Orientierung geben und Lernen zeitlich, räumlich und didaktisch flexibler machen. Projektbeispiele aus Erasmus+ Die Schwerpunktthemen der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung greifen zentrale Herausforderungen und Entwicklungen der Erwachsenenbildung auf – von Future Skills und digitalem Wandel über innovative Lernräume bis hin zu Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Wie diese Themen in der Praxis umgesetzt werden können, zeigen ausgewählte Erasmus+-Projekte und Mobilitäten . Die Beispiele geben Einblicke in konkrete Ansätze, Methoden und Erfahrungen aus der europäischen Bildungsarbeit und machen sichtbar, wie europäischer Austausch dazu beiträgt, die Ziele der Agenda mit Leben zu füllen. Hier gehts zum Projektbeispiel Aktivitäten der NKS Europäische Agenda Erwachsenenbildung Im Themenschwerpunkt "Innovative Lernumgebungen" richtet die NKS den Blick sowohl auf die arbeitsorientierte Grundbildung als auch auf Menschen mit Grundbildungsbedarf. Ziel ist es, innovative Formen der Ansprache sichtbar zu machen, ihren Transfer in die Praxis zu fördern und damit auch schwer erreichbare Zielgruppen besser für Erwachsenenbildung zu gewinnen. Die Arbeit der NKS knüpft somit an das europäische Anliegen an, eine Kultur des lebenslangen Lernens für alle zu fördern. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Die NKS führt die europäische und nationale Vernetzung der vergangenen Jahre fort. Durch die Mitarbeit im europäischen Cluster "Innovative Learning Environments in Adult Education" unterstützt und fördert sie aktiv den Austausch guter Praxis und ermöglicht damit den Transfer von erfolgreichen Beispielen. Besuche von Lernorten, der Dialog mit Fachleuten und die Dokumentation guter Praxis zeigen, wie kommunale, soziale und betriebliche Partner gemeinsam neue Lernmöglichkeiten schaffen können. Ein Study Visit zum Lernen am Arbeitsplatz bot europäischen Expertinnen und Experten zudem Einblicke in arbeitsplatzbezogenes Lernen, duale Ausbildung und Erwachsenenbildung in Deutschland und besuchte in diesem Rahmen auch Orte gemeinsamen Lernens. Ein wichtiger Meilenstein war 2025 die gemeinsam mit der AEWB (Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen) ausgerichtete Fachtagung "Lernräume in der Grundbildung gestalten" in Göttingen. Fachleute aus Deutschland und Europa diskutierten, wie analoge und digitale Lernräume niedrigschwellig, lebensnah und mit vertretbarem Aufwand gestaltet werden können. Im Mittelpunkt standen Lernorte und Kooperationen vor Ort, eine am Menschen orientierte Digitalisierung, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Grundbildung, europäische Mobilität und die Beteiligung der Lernenden. In der Förderperiode 2026/2027 legt die NKS den Fokus auch auf aufsuchende Bildungsarbeit im Sozialraum. Gemeinsam mit Akteuren aus Praxis, Politik und Forschung sollen innovative Lernumgebungen und Bildungswege für non-formales, intergenerationelles und interkulturelles Lernen weiterentwickelt werden. Europäische Praxisbeispiele und Erfahrungen aus der Netzwerkarbeit werden einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Für 2027 ist eine europäische Fachkonferenz geplant, die die Debatte über Grundbildung, Teilhabe, die Ansprache schwer erreichbarer Zielgruppen und innovative Lernumgebungen weiterführen soll. Weiterführendes Material EPALE Themenwoche: Innovative Lernorte in der Grundbildung Auf der Elektronischen Plattform für Erwachsenenbildung finden Sie gesammelte Ressourcen aus der Themenwoche: Innovative Lernorte in der Grundbildung Zu EPALE wb-web Themennetz: Lernorte Das Themennetz Lernorte bietet ein großes Repertoire an Beiträgen und gezielt praktische Materialien zum Thema Hier geht es zum Themennetz „Auf ein Wort“: Transformation braucht Kompetenzen In diesem Beitrag der Gesprächsreihe zu aktuellen Herausforderungen in der Erwachsenenbildung kommt Oksana Janzen, Programmbereichsleiterin für Alphabetisierung, Grundbildung und Zweiter Bildungsweg bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) Niedersachsen, zum Thema “Innovative Lernumgebungen” zu Wort. Zum Interview auf EPALE …
[…] Mit KI in die Bildung von morgen Digitaler Wandel und Künstliche Intelligenz verändern die Erwachsenenbildung grundlegend. Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Lernangeboten, die individuelle Unterstützung von Lernenden und die Organisation von Bildungsprozessen. Gleichzeitig braucht es Kompetenzen, Orientierung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Fragen wie Datenschutz, Ethik und digitaler Teilhabe. Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung greift diese Entwicklungen auf und setzt sich dafür ein, Bildungspersonal gezielt zu qualifizieren, die Potenziale von KI sinnvoll zu nutzen und allen Menschen eine selbstbestimmte Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Digitaler Wandel und KI an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: „Zukunftsorientierte Weiterbildung – vhs Bingen 2030“ Wie Einrichtungen den digitalen Wandel aktiv gestalten können, zeigt das Erasmus+-Projekt „Zukunftsorientierte Weiterbildung – vhs Bingen 2030. Mobilität und Netzwerk im europäischen Raum“ . Mitarbeitende der Volkshochschule und Musikschule Bingen nahmen im kroatischen Rijeka an Fortbildungen zum Einsatz von KI in Unterricht und Verwaltung teil. Dabei erweiterten sie unter anderem ihre Kenntnisse im Prompting, in der Erstellung von Lernmaterialien und in der Nutzung von KI zur Unterstützung organisatorischer Prozesse. Das erworbene Wissen wird anschließend innerhalb der Einrichtung weitergegeben und fließt sowohl in Bildungsangebote als auch in Verwaltungsabläufe ein. Geplant sind zudem Schulungen für Lehrkräfte und Verwaltungspersonal sowie ein niedrigschwelliges KI-Angebot in Leichter Sprache. Das Projekt zeigt damit, wie Erasmus+ die Qualifizierung des Bildungspersonals, Wissenstransfer und digitale Teilhabe miteinander verbindet und so die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung im Schwerpunktthema Digitaler Wandel und KI unmittelbar unterstützt. Erasmus+-Projekt der vhs Bingen Hier alles über das Projekt erfahren …
[…] Innovative Lernräume schaffen - Teilhabe ermöglichen Innovative Lernräume eröffnen neue Zugänge zu Bildung und orientieren sich stärker an den Lebenswelten und Bedürfnissen der Lernenden. Lernen findet dabei nicht nur in klassischen Kursräumen statt, sondern auch an alltäglichen, digitalen, sozialen oder internationalen Lernorten. Gerade für Menschen mit Grundbildungsbedarf oder anderen Zugangsbarrieren können niedrigschwellige und flexibel gestaltete Lernangebote dazu beitragen, Hemmschwellen abzubauen und gesellschaftliche Teilhabe zu stärken. Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung greift dieses Thema auf und setzt sich dafür ein, Lernräume inklusiver, lebensweltorientierter und vielfältiger zu gestalten. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Innovative Lernräume an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung Wie innovative Lernräume konkret aussehen können, zeigt die Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung des Landesverbands der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins. Vier Kursteilnehmende reisten gemeinsam mit Begleitpersonen für eine Woche nach Malmö und sammelten dort neue Lern- und Alltagserfahrungen. Durch den Besuch einer schwedischen Partnerschule, Begegnungen vor Ort und die intensive persönliche Begleitung wurde Europa selbst zum Lernraum. Eine Lernvereinbarung in einfacher Sprache sowie eine sorgfältige Vorbereitung halfen dabei, Zugangsbarrieren abzubauen. Das Projekt verdeutlicht damit, wie Erasmus+ neue, internationale Lernräume eröffnet, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit stärkt und Menschen mit Grundbildungsbedarf neue Möglichkeiten gesellschaftlicher und europäischer Teilhabe bietet . Damit knüpft es unmittelbar an die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung im Schwerpunktthema Innovative Lernräume an. Erasmus+-Lernreise in der Grundbildung Hier alles über das Projekt erfahren …
[…] Natur- und Klimaschutz gemeinsam gestalten Grüner Wandel und Nachhaltigkeit gehören zu den zentralen Zukunftsthemen der Erwachsenenbildung. Bildungsangebote können dazu beitragen, Wissen über ökologische Zusammenhänge zu vermitteln, nachhaltiges Denken zu fördern und Menschen dazu zu befähigen, gesellschaftliche und ökologische Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern insbesondere um praxisnahe Lernangebote, die nachhaltiges Handeln im Alltag fördern. Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung greift diesen Ansatz auf und setzt sich dafür ein, Nachhaltigkeit stärker in Bildungsangebote, Strukturen und Strategien von Einrichtungen der Erwachsenenbildung zu integrieren. Erasmus+-Projekte zeigen, wie diese Zukunftskompetenzen konkret gefördert werden können. Durch europäische Fortbildungen, den Austausch neuer Lehr- und Lernmethoden sowie die Erprobung digitaler Werkzeuge erweitern Lehrkräfte ihre fachlichen und didaktischen Kompetenzen und geben das erworbene Wissen innerhalb ihrer Einrichtungen weiter. Damit knüpfen die Projekte unmittelbar an den Agenda-Schwerpunkt Grüner Wandel und Nachhaltigkeit an und leisten einen Beitrag dazu, Erwachsenenbildung zukunftsfähig zu gestalten und Lernende auf eine sich wandelnde Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Praxisbeispiel: Bildung zu Natur- und Klimaschutz Wie dieses Ziel praktisch umgesetzt werden kann, zeigt ein Erasmus+-Mobilitätsprojekt des Diakonischen Werks Bremen . Mitarbeitende nahmen im europäischen Ausland an Fortbildungen zu Natur- und Klimaschutz teil und lernten unterschiedliche Ansätze der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung kennen. Neben dem fachlichen Austausch standen praktische Erfahrungen und die Frage im Mittelpunkt, wie auch benachteiligte Zielgruppen für Natur- und Klimaschutz erreicht und zum eigenen Handeln motiviert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen anschließend in die pädagogische Arbeit und die Weiterentwicklung eigener Bildungsangebote ein. Das Projekt zeigt damit, wie Erasmus+ die Qualifizierung des Bildungspersonals, europäischen Erfahrungsaustausch und praxisnahe Nachhaltigkeitsbildung miteinander verbindet und so unmittelbar an die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung im Schwerpunktthema Grüner Wandel und Nachhaltigkeit anknüpft. Erasmus+-Mobilitätsprojekt des Diakonischen Werks Bremen Hier alles über das Projekt erfahren …
[…] Schwerpunktthemen Zu welchen Schwerpunktthemen arbeitet die NKS der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung in Deutschland? Schwerpunkte in Deutschland In Deutschland ist angesichts der gesellschaftlichen und beruflichen Transformationsprozesse eine Steigerung der Beteiligungsquote an Erwachsenenbildung notwendig, um das im Rahmen der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung definierte übergeordnete Ziel einer inklusiven, sozial gerechten und resilienten Gesellschaft zu erreichen. Unsere Schwerpunktthemen: „Lernen über kulturelle und institutionelle Grenzen hinweg schafft Verständnis – und damit Verständigung. Die Stärkung der Erwachsenenbildung verbindet Menschen in Europa.“ Nadja Bornscheuer - Wissenschaftliche Mitarbeit …