[…] Future Skills Fachbereichsübergreifende Konferenz Am 26. und 27. Mai 2025 fand gemeinsam mit dem Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) die fachbereichsübergreifende Konferenz in Jena statt Mit voller Kraft in Richtung Zukunft – Future Skills auf allen Ebenen in Volkshochschulen verankern © Copyrighthinweis öffnen NABIBB X Copyrighthinweis schließen Dass die immer stärker verbreitete Nutzung digitaler Technologien vielfältige Auswirkungen auf gesellschaftliche Diskurse und somit auch auf Lernprozesse und Bildungseinrichtungen hat, ist unbestritten. Hier einen bundesweiten Austausch-, Informations- und Entwicklungsraum für Volkshochschulen (vhs) zu schaffen, war das Anliegen des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV) bei der Durchführung der Fachbereichs-übergreifenden Konferenz (FüK) zum Thema „Future Skills“ am 26./27. Mai 2025 im Volkshaus Jena. Gut 430 Teilnehmende aus ganz Deutschland folgten der Einladung, um die zukunftsrelevanten Kompetenzen in allen Fachbereichen und Funktionen von vhs zu stärken. Moderiert wurde die FüK von Sascha Rex, Leiter der Stabsstelle Grundsatz und Verbandsentwicklung im DVV. Durch die enge Kooperation mit der Nationalen Koordinierungs-stelle der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung in der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BiBB), dem Thüringer Volkshochschulverband und der vhs Jena im Rahmen der Veranstaltungsplanung und -durchführung wurde deutlich, dass auch Vernetzung eine wichtige Zukunftskompetenz darstellt. Gesamtbericht zur Fachtagung Verfasst von Sabine Bertram Zum Bericht Gesamtkonzeption der Konferenz © Copyrighthinweis öffnen NABIBB X Copyrighthinweis schließen Im Programm der Konferenz wurde deutlich, dass die Auseinandersetzung mit Future Skills nicht nur theoretisches Wissen umfasst, sondern insbesondere den Transfer in die eigene Einrichtung, die eigenen Rahmenbedingungen bedeutet. Neben den Impulsvorträgen, Grußworten, Reflexionssessions und Workshops sorgten dafür folgende Formate: Ein eigens für die Konferenz gestaltetes Workbook diente als individueller Leitfaden für die einzelnen Teilnehmenden und bot Platz für Mitschriften und die Skizzierung eigener Ideen. Flankierend zum Konferenzprogramm bot eine vielfältig besetze Bildungsmesse die Möglichkeit, Einblicke in unterschiedliche europäische Bildungsprojekte, die von Volkshochschulen und/oder Landesverbänden durchgeführt worden waren, zu erhalten. Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) war mit einem großen Team vertreten, um über die Fördermöglichkeiten durch das Programm Erasmus+ , den Europass sowie über die elektronische Plattform für Erwachsenenbildung in Europa EPALE zu informieren. Das Digi-Mobil des Landesverbands Niedersachsen präsentierte sein Portfolio zu Robotik und Virtual Reality, weitere Partner der Volkshochschulen wie telc GmbH , y-not GmbH und DVV International gaben Einblicke in aktuelle Bildungs- und Prüfungsprodukte sowie Marketingmaterialien für Volkshochschulen. Einen kreativen Ansatz bot das „ Büro für die Nutzung von Fehlern und Zufällen “ , in dem es Zertifikate ausstellte für Fehler- und Zufallskompetenzen der Teilnehmenden und damit einen inspirierenden Konterpunkt zu formalen Bildungsanforderungen setzte. Fotos der Fachkonferenz © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen © Copyrighthinweis öffnen Europäische Agenda Erwachsenenbildung X Copyrighthinweis schließen …
[…] Neben dem angehenden Mediengestalter Bild und Ton berichten auch sein Ausbildungsbetrieb Piratelove aus Münster und die Firma im Gastland, was Henrik während seines Auslandspraktikums gelernt hat und warum der Aufenthalt für alle ein Mehrwert ist. , Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den Förderfristen finden Sie unter https://www.ausbildung-weltweit.de/de... Für das Jahr 2026 sind die Antragsfristen am 24. Februar 2026 und am 08. Oktober 2026 . …
[…] O-Ton, Ziele, Zielgruppe, Methoden, Ökologischer Handabdruck , Transformationsrelevanz, Materialien, Suchbegriffe, Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Der Bedarf nach ‚grünen‘ Inhalten in der Berufsausbildung wächst. Zugleich ist es unverzichtbar, Lehrmethoden auch zu digitalisieren. Videoteach schließt die bestehenden Lücken und zeigt dabei: Es macht Spaß, grüne Lerninhalte kreativ zu verpacken.” Thomas Blum, Geschäftsführer RegioVision Schwerin , Nachhaltige und innovative Haltung in der europäischen Landwirtschaft stärken Landwirtschaftliche Aus- und Fortbildung für die zukünftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes fit machen (Digitalisierung, Soft-Skills, Nachhaltigkeit) Multiperspektivisches Curriculum über die europäischen politischen Regelungen entwickeln, das in alle Ausbildungsformen des Agrarsektors integriert werden kann Transparenz und Anerkennung von erworbenen Kompetenzen in nachhaltiger Landwirtschaft sicherstellen , Landwirtinnen und Landwirte, insbesondere von mittleren und kleinen Betrieben Berufs- und Erwachsenenbildner/-innen, Berater/-innen, Hochschulen und Agrarwissenschaftler/-innen Lokale Behörden, politische Entscheidungsorgane, NRO des Agrarsektors , Ganzheitliche Trainingsansätze, z.B. als Train the Trainer-Format Qualitative und Quantitative Studie Digitale Lernplattform EQR, ECVET, ECTS und Mikrokreditpunkteansatz für Kompetenzanerkennung , Das Projekt unterstützt die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die Neue Gemeinsame Agrarpolitik und den Europäischen Green Deal. , Farm4SD motiviert und befähigt die Zielgruppen, zu Akteurinnen und Akteure der grünen und digitalen Transformation in Europa zu werden. , Internationaler Report Methodischer Rahmen für die Säulen der nachhaltigen Landwirtschaft Learning Hub mit Train the Trainer-Programm und Schulungskursen , Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, Farm to Fork-Strategie, Biodiversität, Neue Gemeinsame Agrarpolitik, Europäischer Green Deal …
[…] - NA beim BIBB | Fakten zum 25-jährigen Jubiläum | 2000 - 2025 Die NA beim BIBB hat sich über die Jahre zum Kompetenzzentrum für Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung und zur zentralen Ansprechpartne rin für die europäische Förderung und Vernetzung der Erwachsenenbildung in Deutschland entwickelt. 2000 Die Nationale Agentur „Bildung für Europa“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Dachorganisation für die Verwaltung europäischer Programme in der Berufsbildung eingerichtet. Sie ist zudem zuständig für Sokrates-Grundtvig, dem EU-Förderprogramm in der Erwachsenenbildung. 2007 Mit dem Start des Programms für lebenslanges Lernen (PLL) kommt es zu einer Verwaltungsstrukturänderung, die im Kern bis heute gilt: Die Zuständigkeiten für das europäische Bildungsprogramm gliedern sich seitdem nach Bildungsbereichen. Die NA beim BIBB wird alleinige Durchführungsorganisation für die Berufs- und Erwachsenenbildung in Deutschland. Das Nationale Europass Center wird in der NA beim BIBB angesiedelt. Europass als Instrument für Transparenz von Quali fikationen ermöglicht mit seinem Mobilitätsnachweis die europaweit vergleichbare Dokumentation von Lernerfahrungen im Ausland. - 2008 Das EU-Studienbesuchsprogramm fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Entscheidungsträgern und Verantwortlichen in der Berufsbildung auf europäischer Ebene. Die NA beim BIBB konzipiert und organisiert die Incoming-Besuche (bis 2014). 2010 Das BMBF siedelt 2010 die Nationale Koordinierungsstelle ECVET in der NA beim BIBB an (bis 2015). ECVET ist das Europäische Kreditpunktesystem in der beruflichen Bildung und soll die Lernmobilität in Europa unterstützen. 2012 Die Nationale Koordinierungsstelle Europäische Agenda für Erwachsenenbildung (NKS Agenda) nimmt im Auftrag der EU-Kommission und des BMBF ihre Arbeit auf. Ihre Kernaufgabe ist es, über die Ziele und Inhalte der Agenda zu infor mieren und zu einer Vernetzung von europäischen und nationalen Prozessen beizutragen. - 2013 Die NA beim BIBB wird vom BMBF mit der Durchführung des Deutsch-Israelischen Programms zur Zusammenarbeit in der Berufsbildung betraut (bis 2020). Das Programm fördert u.a. den Austausch von Auszubildenden sowie Study Tours für Fachkräfte. Die Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS) wird in der NA beim BIBB angesiedelt. Ab 2021 wird die Informations- und Beratungsarbeit in den Beratungsservice für Auslandsauf enthalte überführt und mit neuen Informationsangeboten ausgebaut. - 2015 Zur europaweiten Vernetzung der Fachkräfte der Erwachsenenbildung und zum Wissensaustausch richtet die EU-Kommis sion die elektronische Plattform EPALE ein. Die Nationale Koordinierungsstelle wird in der NA beim BIBB angesiedelt. - 2017 Um internationale Berufskompetenzen durch außereuropäische Auslandsaufenthalte während der Ausbildung zu fördern, startet das BMBF das nationale Förderprogamm AusbildungWeltweit. 2024 Mit dem Projektauftrag „Stärkung der Auslandsmobilität“ beauftragt das BMBF die NA beim BIBB weitere Dienstleistun gen und Unterstützungsmöglichkeiten zur Förderung von Auslandsaufenthalten zu eruieren und Umsetzungsempfehlungen abzuleiten. - 2025 Die NA beim BIBB ist nicht nur Nationale Agentur für das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ in der Berufs- und Erwachse nenbildung, sondern verantwortet aus beiden Bildungsbereichen weitere europäische und internationale Projekte. Sie ist geschätzte Partnerin der Bildungspolitik sowie der Bildungspraxis. - - - - - - : Aufgabenzuwachs spiegelt sich in Mitarbeitendenzahl Budget der NA Zahl der Mitarbeitenden 2000 7,55 Mio. € 12 > 2025 182,3 Mio. € 116 Von XS zu XL: Zahl der bewilligten Auslandsaufenthalte Teilnehmende Berufsbildung & Erwachsenenbildung 2000 ca. 4.100* 2025 66.110** * Zahl für die Erwachsenenbildung geschätzt ** Zahl beinhaltet Erasmus+ und AusbildungWeltweit. Zahl geschätzt, da bei Redaktionsschluss das Antragsjahr noch nicht abgeschlossen war. Studien / Analysen Wissenskompetenz der NA beim BIBB zu Auslandsaufenthalten in der Berufsbildung und zur Wirkung der betreuten EU-Programme „Verdeckte Mobilität in der beruflichen Bildung“ (2010) „Mobilität – Kompetenz zuwachs für Benachteiligte“ (2012) Studie zur Nutzung und Nachhaltigkeit von Innova tionstransferprojekten im Programm für lebenslanges Lernen (2015) Studie zur Nutzung und Nachhaltigkeit von Innova tionstransferprojekten im Programm für lebenslanges Lernen II (2017) „Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung 2017“ (2018) „Institutionelle Wirkung von Mobilitätsprojekten für die Berufsbildung“ (2018) „Mobil in Europa mit Erasmus+“ (2019) „Wirkungen der Strate gischen Partnerschaften in Deutschland“ (2020) Nationale Wirkungsstudie des Forschungsnetzwerks RIA-AE in der Erwachsenen bildung (2024) Scannen und Publikationen downloaden Kontakt Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) 53142 Bonn Tel: +49 (0)228 / 107 1608 E-Mail: na@bibb.de www.na-bibb.de St an d: N ov em be r 2 02 5 mailto:na@bibb.de http://www.na-bibb.de NA beim BIBB | Fakten zum 25-jährigen Jubiläum | 2000 – 2025 Aufgabenzuwachs spiegelt sich in Mitarbeitendenzahl Von XS zu XL: Zahl der bewilligten Auslandsaufenthalte Studien / Analysen Kontakt Stand …
[…] 2025 konnten wir von der Nationalen Agentur Bildung für Europa drei Jubiläen begehen: Wir selber wurden 2000 gegründet ebenso wie die europäische Erwachsenenbildung. Die Online-Community EPALE blickt auf ein zehnjähriges Bestehen zurück. Zu jedem einzelnen Jubiläum haben wir ein Factsheet erstellt, das Zahlen und Fakten auf einen Blick präsentiert. Zum Factsheet "NA beim BIBB" Zum Factsheet "Europäische Erwachsenenbildung" Zum Factsheet "EPALE" …
[…] Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat Inklusion und Vielfalt zu einer der wichtigsten Prioritäten und zu einem Grundprinzip für alle Projekte und Aktivitäten in allen Programmaktionen erklärt. Vielfalt soll zukünftig als Chance begriffen und gesamtgesellschaftlich als Mehrwert betrachtet werden. Barrieren und Hindernisse, die eine Teilnahme am Erasmus+-Programm bislang verhindert haben, sollen ausgeräumt werden. Welche Instrumente zur Unterstützung von Inklusion gibt es? Unser neues Infoblatt stellt die Möglichkeiten vor. …
[…] KeyVisual, Vorträge und Präsentationen, Initiativen und Maßnahmen für eine internationale und attraktive Berufsbildung in Deutschland, Entwicklungen, Meilensteine und Erfolge in den Programmen AusbildungWeltweit und Erasmus+, Die Bedeutung von Internationalität und Mobilität für die Berufsbildung – was sagt die Forschung?, Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln - Förderprogramme in der Praxis I: Auszubildendenmobilität im Unternehmen mit AusbildungWeltweit, Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln – Förderprogramme in der Praxis II: Erasmus+ Akkreditierung an einer Berufsschule, Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln – Förderprogramme in der Praxis III: Erasmus+ Partnerschaften in der Berufsbildung, ProTandem – Wirkungen des deutsch-französischen Austauschs, Ermöglichen, Steuern, Wertschätzen – Internationalisierung in der Berufsbildung auf Landesebene fördern I: Saarland, Ermöglichen, Steuern, Wertschätzen – Internationalisierung in der Berufsbildung auf Landesebene fördern II: Nordrhein-Westfalen, Förderung mit Wirkung. Blick auf die Internationalisierung der beruflichen Bildung heute und morgen Rund 120 Teilnehmende aus Politik und Praxis kamen in Berlin zusammen und erhielten einen vielfältigen Einblick in Umsetzung und Wirkung der Förderprogramme in der Berufsbildung. Neben Inputs zu Maßnahmen und Erfolgen einer internationalen Berufsbildung in Deutschland und zu Erkenntnissen aus der Forschungslandschaft wurden Beispiele aus der Praxis der Förderprogramme AusbildungWeltweit , Erasmus+ und ProTandem präsentiert. Eine Podiumsdiskussion zu Status Quo und Entwicklungspotentialen sowie der Blick auf die Internationalisierung in der Berufsbildung auf Landesebene rundeten die Tagung ab. Das Programm finden Sie hier . , Initiativen und Maßnahmen für eine internationale und attraktive Berufsbildung in Deutschland Jürgen Müller ging auf den Neuzuschnitt des zuständigen Bundesministeriums ein und betonte, dass die Bildungspolitik nun von der frühkindlichen Bildung bis hin zur beruflichen Weiterbildung "aus einem Guss" gestaltet werden könne. Unter dem Dreiklang „Bessere Bildung/Starke Familien/Resiliente Demokratie" betone die Tagung zurecht, dass eine stärkere Internationalisierung der Berufsbildung zu einem starken, innovativen und gerechten Deutschland beitragen könne. Dazu zählten laut Jürgen Müller zum einen gesellschaftliche Effekte wie die Förderung des deutschen Wirtschaftsstandortes durch das Anwerben ausländischer Fachkräfte und das Gewinnen neuer Kompetenzen. Zum anderen erhöhten sich auf individueller Ebene die Chancen auf Teilhabe am Bildungssystem und eine Zunahme individueller Kompetenzen der Teilnehmenden könne durch Auslandsaufenthalte gezielt unterstützt werden. Daher appellierte er an alle verantwortlichen Akteure der Berufsbildung, sich gemeinsam für eine weitere internationale Ausrichtung einzusetzen. Es sei am Ministerium in der Rolle des Bundes, der Länder, der Sozialpartner und der Bildungseinrichtungen, die Chancen zu ergreifen, die die Förderprogramme bieten, um die deutsche Berufsbildung international und attraktiv zu gestalten. , Entwicklungen, Meilensteine und Erfolge in den Programmen AusbildungWeltweit und Erasmus+ Berthold Hübers stellte in seinem Vortrag die besondere Wirkung von AusbildungWeltweit und Erasmus+ auf die Internationalisierung der Berufsbildung in Deutschland dar. Die Programme ermöglichten über die Jahre sowohl eine qualitative Steigerung von Mobilitäten und Kooperationsprojekten als auch eine Ausweitung der Zugänglichkeit der Förderung sowie qualitative Verbesserungen. Die inzwischen fast 1.000 Erasmus+-Akkreditierungen in der Berufsbildung tragen zur weiteren Internationalisierung von Einrichtungen bei. Diese Entwicklungen gingen ebenso mit wichtigen Veränderungen auf systemischer Ebene der Berufsbildung einher. Berthold Hübers zeigte auf, dass die NA beim BIBB nicht nur mit der Administration der beiden Programme einen entscheidenden Beitrag zur zunehmenden Internationalisierung der Berufsbildung leistet. Sie übernimmt darüber hinaus auch weitere Aufgaben wie eine vielfältige Beratungs-, Informations- und Vernetzungsarbeit oder die Verbreitung von Expertise. Diese übergeordnete Unterstützungsarbeit, die Verstetigung und Weiterentwicklung der Förderprogramme sowie verschiedene strukturelle Veränderungen zahlten erheblich auf die Erfüllung der europäischen Ziele zur Internationalisierung in der Berufsbildung ein. Zur Präsentation „Entwicklungen, Meilensteine und Erfolge in den Programmen AusbildungWeltweit und Erasmus+“ , Die Bedeutung von Internationalität und Mobilität für die Berufsbildung – was sagt die Forschung? In seinem Vortrag gab Prof. Dr. Hubert Ertl einen Einblick in den Forschungsstand zur Internationalität und Mobilität in der Berufsbildung. Bisherige Studienergebnisse zeigten, dass Auslandsmobilität ein großes Potenzial besitze, persönliche, fachliche und überfachliche Kompetenzen von Auszubildenden zu fördern. Auslandsmobilität stelle ein wichtiges Vehikel dar, gerade solche überfachlichen Kompetenzen (z. B. „Selbstmanagement-Kompetenz“) zu stärken, die von Fachkräften zunehmend gefordert werden. Aufgrund dieser Bedeutung solle der Lernort Ausland vom wünschenswerten Einzelfall zur systemischen Option werden. Prof. Dr. Hubert Ertl wies gleichzeitig darauf hin, dass es vor allem im Vergleich zur hochschulischen Forschung an aktuellen und tiefgreifenden Evidenzen zur Wirkung von Auslandsmobilität in der Berufsbildung fehle. Wünschenswert sei daher eine verstärkte Forschung zu diesem Themenkomplex, u. a. zu den Wirkmechanismen von der individuellen hin zur organisationalen und systematischen Ebene. Dies beinhalte ebenso die Weiterentwicklung der konzeptionellen und methodischen Grundlagen für die Messung erworbener Kompetenzen. Zur Präsentation „Die Bedeutung von Internationalität und Mobilität für die Berufsbildung – was sagt die Forschung?“ , Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln - Förderprogramme in der Praxis I: Auszubildendenmobilität im Unternehmen mit AusbildungWeltweit Mit dem ersten Praxisbeispiel von Verena Diergardt wurde eine weltweite Perspektive geöffnet. Sie erläuterte in ihrem Vortrag, wie EPI-USE mit AusbildungWeltweit bereits bestehende Formen der Auslandsaufenthalte weiterentwickelt, verstetigt und für alle Auszubildenden geöffnet hat. Vierwöchige Auslandsaufenthalte am Hauptsitz des Unternehmens in Südafrika seien damit nun fester Bestandteil der Ausbildung. Die Auszubildenden lernten während des Aufenthalts die Software des Unternehmens, die Arbeitsprozesse sowie das lokale Team kennen. Sie besichtigten zudem die vom Unternehmen unterstützte NGO „ERP“, die sich für soziale Projekte und Artenschutz einsetze. „Was ich dort gelernt habe, passt in keinen Lehrplan!“, zitierte Frau Diergardt einen Auszubildenden. Die Aufenthalte seien zur Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, wie etwa der Problemlösefähigkeit, sowie für die Erweiterung fachlicher und interkultureller Kompetenzen essenziell. Zudem könne hierdurch eine gezielte Qualifizierung der angehenden Fachkräfte und ein verbessertes Employer Branding erwirkt werden. Zur Präsentation „Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln - Förderprogramme in der Praxis I: Auszubildendenmobilität im Unternehmen mit AusbildungWeltweit“ , Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln – Förderprogramme in der Praxis II: Erasmus+ Akkreditierung an einer Berufsschule Im Zwiegespräch mit der Moderatorin beschrieb Günter Willmann die Verstetigung der Internationalisierung in der Region Osnabrück, die in diesem Umfang nur durch die EU-Programme möglich gewesen sei. Ausgehend vom Leonardo da Vinci-Mobilitätszertifikat im Jahr 2011 sei durch strategisches Vorgehen und ausgeprägtes Netzwerken der BBS Brinkstraße erreicht worden, ein Mobilitäts-Netzwerk aller beruflichen Schulen in Osnabrück zu gründen und kürzlich die Finanzierung einer regionalen Erasmus+-Beratungsstelle auf kommunaler Ebene zu sichern. Immer mehr Ausbildungsbetriebe würden Auslandsaufenthalte in ihre Ausbildung integrieren, sodass die BBS Brinkstraße bei einem Anteil von dualen Auszubildenden von 88 % an allen Schüler/-innen derzeit eine Mobilitätsquote von 12 % aufweisen könne. Günter Willmanns Wunsch sei es, dass auch kleinere Berufsbildungseinrichtungen mit der Internationalisierung beginnen und das Programm Erasmus+ nutzen - seine Empfehlung sei, dass sie sich von Beginn an mit anderen Einrichtungen zusammenschließen und Ideen, Ressourcen und Expertise bündeln. Zur Präsentation „Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln – Förderprogramme in der Praxis II: Erasmus+ Akkreditierung an einer Berufsschule“ , Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln – Förderprogramme in der Praxis III: Erasmus+ Partnerschaften in der Berufsbildung Heike Kraack-Tichy stellte heraus, dass die Internationalisierung in der Praxis beginnt, und zeigte anhand konkreter Beispiele die Möglichkeiten auf, die Partnerschaften für Zusammenarbeit – eine Förderoption der Leitaktion 2 im Programm Erasmus+ – für die eigene Organisationsentwicklung bieten. Die emcra GmbH sei seit über 15 Jahren in europäischen Projekten aktiv und habe gemeinsam mit verschiedenen Konsortien grenzüberschreitende Lösungen im Bereich der Berufsbildung entwickelt. Durch die Projektzusammenarbeit könnten die entwickelten Projektergebnisse ebenso wie darüber hinausgehende Materialien ehemaliger Partner genutzt, Netzwerke erweitert und neue Kontakte für internationale Wirtschaftsbeziehungen aufgebaut werden. Das Unternehmen für Fort- und Weiterbildung generiere durch die transnationale Zusammenarbeit neues Wissen und steigere dadurch seine eigene Attraktivität als Arbeitgeber. Zur Präsentation „Ausbilden, Vernetzen, Entwickeln – Förderprogramme in der Praxis III: Erasmus+ Partnerschaften in der Berufsbildung“ , ProTandem – Wirkungen des deutsch-französischen Austauschs Anika Jurisch stellte ProTandem vor – ein binationales Austauschprogramm, das von den deutschen und französischen Bildungsministerien getragen wird. Es ermöglicht niederschwellige Gruppenaustausche von Auszubildenden, die einen Hin- und Rückaustausch von in der Regel drei Wochen mit einem sprachlichen und betrieblichen Teil umfassen. Die maßgebliche Wirkung des Programms liege in der deutsch-französischen Freundschaft, die seit Jahrzehnten Motor für Frieden, Verständigung und Zusammenarbeit ist. Genau hier setze ProTandem an: Seit 45 Jahren verankere das Programm Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung an den Stellen, an denen sie noch nicht selbstverständlich seien. Dadurch würden fachliche und soziale Kompetenzen gefördert, Institutionen geöffnet und langfristige Schulpartnerschaften geschaffen. Außerdem schaffe es Vertrauen zwischen den beiden teilnehmenden Ländern und mache Europa im Alltag erlebbar. Zur Präsentation „ProTandem – Wirkungen des deutsch-französischen Austauschs“ , Ermöglichen, Steuern, Wertschätzen – Internationalisierung in der Berufsbildung auf Landesebene fördern I: Saarland Das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlands ist das einzige Landesministerium in Deutschland, das über eine Erasmus+ Akkreditierung für die Berufsbildung verfügt. Sabrina Himbert stellte dar, wie das Ministerium die Erasmus+-Aktivitäten aller staatlichen Berufsschulen unterstützt und sie gleichzeitig mit seinen Internationalisierungszielen verknüpft. Dank der zusätzlichen europäischen Mittel könne durch eine gezielte Themensetzung die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften politisch gesteuert und die Internationalisierung der Berufsschulen vorangetrieben werden. Die Nutzung von Erfahrungen aus anderen Ländern (z. B. Finnland im Bereich KI im Unterricht) steigere die Qualität des Unterrichts. Wichtigster Kooperationspartner in Erasmus+ und anderen Programmen sei jedoch nach wie vor das Nachbarland Frankreich, welches das Saarland „im Herzen“ habe. Zur Präsentation „Ermöglichen, Steuern, Wertschätzen – Internationalisierung in der Berufsbildung auf Landesebene fördern I: Saarland“ , Ermöglichen, Steuern, Wertschätzen – Internationalisierung in der Berufsbildung auf Landesebene fördern II: Nordrhein-Westfalen In Nordrhein-Westfalen unterstützen die fünf bei den Bezirksregierungen angesiedelten EU-Geschäftsstellen die Landesregierung bei der Umsetzung ihrer politischen Ziele im Bereich der internationalen Mobilität. Alle organisieren sowohl Auslandsaufenthalte als auch Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte und Schulleitungen. Seit 2017 würdigt das Land Teilnehmende von Mobilitätsprojekten sowie besonders aktive Berufsschulen im Rahmen seiner „10 %-Strategie“ durch die Vergabe von Landeszertifikaten. Anhand eines deutsch-französischen Sachkundenachweises aus dem KFZ-Bereich berichtete Alexandra Donike, wie entlang von Lernsituationen binationale Zusatzqualifikationen entwickelt werden, die von beiden Ländern formal anerkannt seien. Alexandra Donike sehe in den „Binationalen Zusatzqualifikationen in der Beruflichen Bildung ( BZBB )“ ein zentrales Element, um mehr Ausbildungsbetriebe für die Mobilität zu gewinnen. Im anschließenden Trilog der Landesvertreterinnen mit der Moderatorin merkte Alexandra Donike an, dass ihr am Modell des Saarlandes gut gefalle, wie eng der Austausch mit den Berufsschulen sei – dies aber aufgrund der Größe NRWs im selben Maße nur schwer übertragbar sei. Sabrina Himbert aus dem Saarland finde hingegen die NRW-Zusatzqualifikationen bereichernd und sehe in deren Implementierung eine tolle Option für das Saarland. Zur Präsentation „Ermöglichen, Steuern, Wertschätzen – Internationalisierung in der Berufsbildung auf Landesebene fördern II: Nordrhein-Westfalen“ , Zum Abschluss der Fachtagung bat die Moderatorin die Podiumsteilnehmenden auf die Bühne. Unter ihnen herrschte Einigkeit darüber, wie wichtig Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung seien und genauso selbstverständlich sein sollten wie im Rahmen eines Studiums. Sie stellten ein sehr starkes Attraktivitätsargument in der Berufsbildung dar. Sofern Betriebe und Schulen Erfahrungen mit Auslandsaufenthalten und Internationalisierung gemacht hätten, würden sie daran festhalten. Größeren Unternehmen fiele die Umsetzung dieser Mobilität jedoch leichter als kleineren Unternehmen, vor allem solchen mit geringem globalen Bezug. Ralf Becker wies darauf hin, dass die Mobilität außerdem ein wesentlicher Teil der Demokratiebildung, Teilhabe und Allgemeinbildung sowie ein wichtiges Zeichen in Richtung Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung sei. Es wurde festgehalten, dass in Deutschland in Bezug auf die Internationalisierung in der beruflichen Bildung viel erreicht wurde. In Hinblick auf das Erreichen des europäischen Benchmarks von 12 % Mobilitätsbeteiligung bis 2030 sowie dem Erreichen von mehr Chancengleichheit zwischen den einzelnen Auszubildenden sei jedoch eine strukturelle Verankerung des Themas in den Einrichtungen notwendig. Als größter Hebel hierfür würde die personelle Ausstattung von Schulen und Kammern gesehen. Ohne diese Ressourcen hinge die Internationalisierung vom starken Engagement einzelner Lehrkräfte oder Kammervertreter/-innen ab. …
[…] © NA beim BIBB - Erasmus+ Green Travel - Lernmobilität von Einzelpersonen (KA1) - Berufsbildung / Erwachsenenbildung 1 Green Travel: Erasmus+ und nachhaltiges Reisen gehören zusammen – die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick Green Travel bedeutet – vereinfacht gesagt – umweltfreundlich zu reisen. Wenn Sie für Ihre Reisen größtenteils und zur Hälfte (ab Antragsrunde 2026) umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse, Züge, Fahrräder oder Fahrgemeinschaften wählen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Erasmus+ unterstützt dieses umweltbewusste Verhalten, indem es erhöhte Reisekostenzuschüsse und eine längere Anzahl von geförderten Reisetagen anbietet. Green Travel hilft nicht nur dabei, die Umwelt zu schützen, sondern ermöglicht auch spannende Auslandsaufenthalte mit einem guten Gewissen. (Foto: Pixabay) Fragen und Antworten 1. Wann gilt eine Reise als Green Travel? Eine Reise gilt als Green Travel, wenn Sie vorwiegend umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Busse, Züge, Fahrräder oder Fahrgemeinschaften nutzen. Ab der Antragsrunde 2026 reicht es, wenn mindestens die Hälfte der gesamten Strecke (Hin- und Rückreise) mit umweltfreundlichen Reisemitteln zurückgelegt wurde. Flugzeuge gelten nicht als grüne Reisemittel. Schiffe inklusive Fähren gelten als umweltfreundliche Reisemittel, wenn sie mit anderen emissionsarmen Verkehrsmitteln kombiniert werden. Also, machen Sie sich auf den Weg und entdecken Sie die Welt auf eine umweltfreundliche Art und Weise! © NA beim BIBB - Erasmus+ Green Travel - Lernmobilität von Einzelpersonen (KA1) - Berufsbildung / Erwachsenenbildung 2 2. Was ist eine Fahrgemeinschaft und kann sie als Green Travel gefördert werden? Eine Fahrgemeinschaft entsteht, wenn mindestens zwei Personen gemeinsam in einem PKW reisen. Mehrere Personen, die an einem Erasmus+-Programm teilnehmen und gefördert werden, können eine Fahrgemeinschaft bilden und den Green Travel-Zuschuss beantragen. Gut zu wissen: Auch Fahrten über einen Fahrgemeinschafts-Anbieter werden als Green Travel anerkannt. 3. Was passiert, wenn Sie Teile der Reise nicht mit emissionsarmen Verkehrsmitteln zurücklegen? Der Green Travel-Zuschuss kann beantragt werden, solange der Großteil bzw. ab der Antragsrunde 2026 mindestens die Hälfte der Gesamtstrecke mit emissionsarmen Verkehrsmitteln erfolgt (siehe auch die folgenden Praxisbeispielen). Wie stuft Erasmus+ kombiniertes Reisen mit emissionsarmen und nicht emissionsarmen Verkehrsmitteln in punkto Green Travel ein? – Einige Beispiele aus der Praxis Teilweise in Fahrgemeinschaft unterwegs Praxisbeispiel: Ein Teilnehmer fährt mit dem Auto zu seiner aufnehmenden Einrichtung und nimmt auf der Hinfahrt weitere Erasmus+-Teilnehmende mit. Auf der Rückfahrt fährt er alleine. Green Travel Bewertung bis einschließlich Antragsrunde 2025: Da nur die Hälfte und nicht der Großteil der gesamten Strecke mit emissionsarmen Verkehrsmitteln zurückgelegt wurde, kann leider kein Green Travel-Fahrtkostenzuschuss beantragt werden. Ab der Antragsrunde 2026: dieses Praxisbeispiel ist als Green Travel förderfähig, da mindestens die Hälfte der Gesamtreise mit emissionsarmen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird. Mit Zug und Auto gereist Praxisbeispiel: Eine Teilnehmerin fährt mit dem Zug zur aufnehmenden Einrichtung und wird nach der Mobilität von einem Familienmitglied mit dem Auto abgeholt. Green Travel Bewertung bis einschließlich Antragsrunde 2025: Da für eine einzelne teilnehmende Person eine Autofahrt durchgeführt wird und dabei die Hinfahrt der abholenden Person sogar ohne die Teilnehmerin erfolgt, gilt die Reise – trotz Zuganteil – leider nicht als Green Travel. Ab der Antragsrunde 2026: dieses Praxisbeispiel ist als Green Travel förderfähig, da mindestens die Hälfte der Gesamtreise mit emissionsarmen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird. Mit Zug und Flugzeug gereist Praxisbeispiel: Ein Teilnehmer fährt mit dem Zug von seiner Heimatstadt Köln zur aufnehmenden Einrichtung in Madrid. Zurück fliegt er von Madrid nach Paris und fährt von hier mit dem Zug weiter nach Köln. Green Travel Bewertung: Trotz des Fluges wurde der Hauptteil der Reise – Hinreise plus Teil der Rückreise – mit emissionsarmen Transportmitteln zurückgelegt, daher kann der Green Travel-Zuschuss beantragt werden. Mit Zug und Fähre gereist Praxisbeispiel: Eine Teilnehmerin verbringt ihren Auslandsaufenthalt in Dublin. Sie fährt mit dem Zug über Brüssel und London bis nach Holyhead an der englischen Küste und nimmt von hier die Fähre nach Dublin. Auf der Rückreise nimmt sie wieder die Fähre nach England und von hier den Zug zurück nach Deutschland. Green Travel Bewertung bis einschließlich Antragsrunde 2025: Obwohl die Nutzung der Fähre nicht als Green Travel gilt, macht dies einen so geringen Teil der gesamten Strecke aus, dass der Green Travel- Zuschuss dennoch beantragt werden kann. Ab der Antragsrunde 2026: da die Fähre mit anderen emissionarmen Verkehrsmitteln kombiniert wird, gilt sie sogar selber als Green Travel. © NA beim BIBB - Erasmus+ Green Travel - Lernmobilität von Einzelpersonen (KA1) - Berufsbildung / Erwachsenenbildung 3 4. Wer kann eine Green Travel-Förderung erhalten? Alle Lernenden, Personal und Begleitpersonen können eine Förderung für Green Travel erhalten, wenn sie sich für umweltfreundliche An- und Abreisemöglichkeiten entscheiden. Erasmus+ unterstützt das Engagement für nachhaltiges Reisen. 5. Kann Green Travel für jedes Zielland beantragt werden? Ja, Sie können Green Travel für jedes Zielland beantragen. Packen Sie Ihre Koffer und entdecken Sie neue Orte, während Sie gleichzeitig die Umwelt schützen. Lediglich bei der Distanz gibt es Einschränkungen. Beträgt die gesamte Reisedistanz 4.000 Kilometer oder mehr, kann kein Green Travel- Zuschuss beantragt werden. Auch bei langen Reisen wird jedoch nachdrücklich empfohlen wenigstens eine Kombination verschiedener Verkehrsmittel zu nutzen, um die Reise so nachhaltig wie möglich zu gestalten. 6. Wie hoch ist der Green Travel-Zuschuss und wie viele Reisetage werden gefördert? Die Fördersätze und die Anzahl an Reisetagen können je Antragsrunde variieren. Informieren Sie sich im Programmleitfaden des für Ihre Mobilität geltenden Antragsjahres. https://erasmus- plus.ec.europa.eu/de/erasmus-programme-guide 7. Was deckt der zusätzliche Tagessatz ab? Der Green Travel-Zuschuss variiert je Zielland. Der individuelle Tagessatz (in Euro) trägt zur Abdeckung der Kosten bei, die durch die Wahl emissionsarmer Verkehrsmittel entstehen. Das können auch Übernachtungs- und Verpflegungskosten durch längere Reisezeiten sein. 8. Wie beantrage und verwalte ich Green Travel? Das Beantragen und Verwalten von Green Travel ist ganz einfach – egal, ob Sie für Ihre akkreditierte Einrichtung Mittel abrufen oder einen Antrag für ein geplantes Kurzzeitprojekt stellen. Geben Sie dabei einfach eine realistische Anzahl von Personen an, die für Green Travel infrage kommen. Gehen Sie im Antragstool zum „Beneficiary Module“ und geben Sie dort im Bereich „From To“ die geplante Reiseroute und die Entfernung ein. Sollten Start- oder Endpunkt der Route vom Standort der entsendenden oder aufnehmenden Einrichtung abweichen, müssen Sie dies kommentieren. Schließlich setzen Sie ein Häkchen bei „Green Travel" und das System errechnet automatisch den Green Travel-Zuschuss. 9. Ehrenwörtliche Erklärung: Wie weise ich Green Travel nach? Sobald die Reise mit Green Travel beantragt ist, fehlt nur noch eine ehrenwörtliche Erklärung. Teilnehmende (bei Mobilitäten der Antragsrunde bis einschließlich 2024 zudem auch die entsendende Einrichtung) unterschreiben die ehrenwörtliche Erklärung entweder im Original oder mit qualifizierter elektronischer Signatur. Eine Vorlage und Informationen zur Aufbewahrungspflicht finden Sie auf der Webseite der NA beim BIBB und auf der Projektplattform. Sie möchten mehr darüber wissen, wie das funktioniert, wenn eine Gruppe reist? Dann beachten Sie bitte das folgende Beispiel: https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de/erasmus-programme-guide https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de/erasmus-programme-guide https://www.na-bibb.de/aus-der-praxis/themen/green-erasmus https://na-bibb.atlassian.net/wiki/spaces/WILL/overview © NA beim BIBB - Erasmus+ Green Travel - Lernmobilität von Einzelpersonen (KA1) - Berufsbildung / Erwachsenenbildung 4 Gemeinsam die Verantwortung für nachhaltiges Reisen möglichst unbürokratisch dokumentieren und würdigen. – Die ehrenwörtliche Erklärung bei Mobilitäten von Gruppen. Kann für eine Gruppe von gemeinsam reisenden Teilnehmenden eine ehrenwörtliche Erklärung ausgestellt werden? Ja, für gemeinsam reisende Teilnehmende kann eine ehrenwörtliche Erklärung für alle ausgestellt werden. In diesem Fall sollte die Erklärung neben den Informationen zur Mobilität auch die Namen und Unterschriften aller betroffenen Teilnehmenden enthalten. Gilt diese Regelung auch für die Aktivitätsart "Gruppenmobilität"? Ja, auch bei Gruppenaktivitäten kann die ehrenwörtliche Erklärung für die gesamte Gruppe ausgestellt werden. Bei dieser Aktivitätsart ist es nicht erforderlich, dass jede Teilnehmerin oder jeder Teilnehmer unterschreibt. Die Unterschrift der entsendenden Einrichtung genügt. Mit diesen einfachen Schritten können Sie Green Travel in Ihren Erasmus+ Projekten umsetzen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, ohne sich um Mehraufwand oder Mehrkosten sorgen zu müssen. Nach dem Motto: Gemeinsam die Welt entdecken und sie dabei erhalten. Service Informationen und Ansprechpartner/-innen rund um Green Travel und Green Erasmus+: Green Erasmus Erasmus+ Programmleitfaden https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de/erasmus-programme-guide Ehrenwörtliche Erklärung Green Travel Akkreditierung BB: 3) Dokumente zwischen akkreditierten Einrichtungen und Teilnehmenden - KA 1 - NA BIBB Confluence Akkreditierung EB: 3) Dokumente zwischen akkreditierten Einrichtungen und Teilnehmenden - KA 1 - NA BIBB Confluence Kurzzeitprojekte BB: 2) Dokumente zwischen Projektträgern und Teilnehmenden - KA 1 - NA BIBB Confluence Kurzzeitprojekte EB: 2) Dokumente zwischen Projektträgern und Teilnehmenden - KA 1 - NA BIBB Confluence https://www.na-bibb.de/aus-der-praxis/themen/green-erasmus https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de/erasmus-programme-guide https://na-bibb.atlassian.net/wiki/spaces/KA1/pages/92439590/3+Dokumente+zwischen+akkreditierten+Einrichtungen+und+Teilnehmenden#Nachweise-%C3%BCber-Green-Travel-und-Inklusion https://na-bibb.atlassian.net/wiki/spaces/KA1/pages/92439590/3+Dokumente+zwischen+akkreditierten+Einrichtungen+und+Teilnehmenden#Nachweise-%C3%BCber-Green-Travel-und-Inklusion https://na-bibb.atlassian.net/wiki/spaces/KA1/pages/119210172/3+Dokumente+zwischen+akkreditierten+Einrichtungen+und+Teilnehmenden#Nachweise-%C3%BCber-Green-Travel-und-Inklusion https://na-bibb.atlassian.net/wiki/spaces/KA1/pages/119210172/3+Dokumente+zwischen+akkreditierten+Einrichtungen+und+Teilnehmenden#Nachweise-%C3%BCber-Green-Travel-und-Inklusion https://na-bibb.atlassian.net/wiki/spaces/KA1/pages/92441322/2+Dokumente+zwischen+Projekttr+gern+und+Teilnehmenden#Nachweise-%C3%BCber-Green-Travel-und-Inklusion https://na-bibb.atlassian.net/wiki/spaces/KA1/pages/119210260/2+Dokumente+zwischen+Projekttr+gern+und+Teilnehmenden#Nachweise-%C3%BCber-Green-Travel-und-Inklusion …
[…] FAQ Allgemeine Infos Grundsätzliche Fragen zu Erasmus+, die unabhängig von Antragsart oder Akkreditierungsstatus gelten. Was wird in Erasmus+ unter Erwachsenenbildung verstanden? Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was wird in Erasmus+ unter Erwachsenenbildung verstanden? (Kopie 1) Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Was wird in Erasmus+ unter Erwachsenenbildung verstanden? Erwachsenenbildung im Programm Erasmus+ richtet sich an Erwachsene nach der Erstausbildung und fördert das lebenslange, nicht-berufsbezogene Lernen in unterschiedlichen Lebensbereichen . Ziel ist es, Wissen und Kompetenzen zu stärken – etwa in der Grundbildung, Medienkompetenz, Umweltbildung oder politischen Bildung – und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Einrichtungen der Erwachsenenbildung sind beispielsweise Volkshochschulen, Vereine oder Bildungsträger. Im Programm Erasmus+ liegt ein besonderer Fokus auf Zielgruppen, die erschwerten Zugang zu Bildung haben. Formale, non-formale oder informelle Lernkontexte sind möglich. Können auch mehrere Anträge gleichzeitig gestellt werden? Ja, mehrere Anträge können gleichzeitig gestellt werden – allerdings mit einer Einschränkung: Pro Bildungsbereich kann je Antragsart und Antragsrunde nur ein Antrag eingereicht werden. Anträge verschiedener Antragsarten oder für unterschiedliche Bildungsbereiche können hingegen parallel gestellt werden. …