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Wo Demokratie und Europa gelebt werden

Ein Berufsbildungswerk in Baden-Württemberg verbindet Ausbildung und individuelle Förderung – es setzt dabei auf Demokratiebildung und europäische Werte

[…] Interkulturelles Interesse und die Faszination Europa, Demokratie ist ein europäisches Thema, Auslandsaufenthalte erweitern Horizonte Wer das zur Johannes-Diakonie Mosbach gehörende Berufsbildungswerk (BBW) Mosbach-Heidelberg besucht, hört an vielen Stellen das Wort „Europa“ – sei es im Unterricht, in den Lehrwerkstätten oder in den Geschichten der Auszubildenden, die während der Zeit am BBW oft zum ersten Mal in ihrem Leben Auslandserfahrung sammeln. Möglich wird dies über Erasmus+, doch die Idee der Schule reicht noch weiter, gilt sie doch als ein gutes Beispiel dafür, wie Demokratiebildung, europäische Werte und inklusive Berufsbildung sinnvoll miteinander verknüpft werden können. , „Unser Ziel ist es, junge Menschen – häufig mit Förderbedarf oder Lernbeeinträchtigungen – zu befähigen, ihre Zukunft selbstbewusst, solidarisch und aktiv mitzugestalten“, sagt Thorsten Ringwald, Leiter der Berufsschule am Berufsbildungswerk. Dies geschieht über einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem die Lernenden nicht nur berufliche Kompetenzen erwerben, sondern auch einüben, demokratisch zu handeln, sich als Teil Europas zu verstehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Dass Demokratiebildung heute ein zentraler Bestandteil des pädagogischen Selbstverständnisses des BBW ist, hat viel mit Thorsten Ringwald zu tun. Er kam 2017 an die Schule und führte gemeinsam mit Nils Fischer, Technischer Oberlehrer am BBW, das Erasmus+-Programm ein. Seither haben die Auszubildenden die Möglichkeit, über berufspraktische Auslandsaufenthalte in Betrieben und vergleichbaren Einrichtungen im europäischen Ausland unterschiedliche Arbeitsfelder kennenzulernen und ihre fachlichen Kompetenzen zu erweitern. Dabei erleben sie neue Arbeitskulturen, andere Länder und den europäischen Austausch ganz unmittelbar – eine Erfahrung, die nachhaltig wirkt. , Thorsten Ringwald betont: „Nils Fischer und mich verband von Anfang an das interkulturelle Interesse und die Faszination Europa.“ Was als internationales Bildungsprojekt begann, entwickelte sich Schritt für Schitt zu einem umfassenden Gesamtkonzept weiter. Nachdem er 2023 zum Schulleiter ernannt worden war, führte Ringwald eine Vielzahl praxisnaher Angebote ein, die vor allem auf Beteiligung setzen. Realisiert werden diese sowohl im Unterricht als auch in Form von Projekten, deren Teilnahme freiwillig ist. Auf diese Art und Weise erleben die Jugendlichen, dass ihre Stimme gehört wird und Beteiligung grundsätzlich möglich ist, zum Beispiel bei Juniorwahlen oder Diskussionsrunden zu gesellschaftlichen Themen. Andere Formate sind die Teilnahme an Gedenkveranstaltungen zur NS-Zeit, Rundgänge zu Orten jüdischen Lebens in Mosbach oder werteorientierte Projekte wie ein Coming-out-Day und Workshops zu Mobbing, Respekt und Selbstwirksamkeit. Schnell wurde sichtbar, dass viele Jugendliche bislang kaum Berührung mit politischen oder gesellschaftlichen Themen hatten. „Die Jugendlichen, die zu uns kommen, sind anfangs noch sehr unselbstständig und haben wenig Lebenserfahrung“, unterstreicht Ringwald. Das und die Beeinflussung durch soziale Medien mache sie anfällig für rechtspopulistische Inhalte. Deutlich wurde das unter anderem, als vor einigen Jahren Hakenkreuzschmierereien und rechtsradikale Symbole an der Schule auftauchten. Für Ringwald ein Wendepunkt. Ihm ist es wichtig, dass die jungen Erwachsenen am Ende erkennen: „Demokratie hat vielleicht Ecken und Kanten, aber sie ist eindeutig die bessere Staatsform als ein autoritäres Regime.“ , Nils Fischer ist heute für die Koordination des Erasmus+-Programms am BBW Mosbach-Heidelberg verantwortlich. Er glaubt, dass die Demokratiebildung und die internationale Zusammenarbeit sehr gut harmonieren, weil beide auf denselben Grundideen beruhen: Teilhabe, Offenheit, Respekt und die Erfahrung, dass Vielfalt eine Stärke ist. Gerade in einer Europaschule wie der BBW werde Demokratie als etwas verstanden, das im europäischen Miteinander gelebt werden kann. Gerade deshalb sehe er in Erasmus+ weit mehr als ein Förderprogramm für Auslandsaufenthalte. Für ihn ist es zugleich ein Instrument der Persönlichkeitsentwicklung. Konkret zeige sich das in den Auslandsaufenthalten der Auszubildenden. „Vor Ort erleben die Jugendlichen, dass sie Teil eines größeren europäischen Zusammenhangs sind“, so Fischer. Gerade diese Erfahrung stärke das Bewusstsein: Ich gehöre dazu, ich kann mich einbringen, ich kann mitgestalten. „Einige der Auszubildenden waren zuvor noch nie im Hotel. Sie waren noch nie geflogen oder sind generell noch nicht im Ausland gewesen“, bekräftigt Fischer. Vor diesem Hintergrund eröffne die Zeit des Auslandsaufenthaltes den Jugendlichen zum Teil völlig neue Welten. , Das haben auch Jasmin Hoffmann und Lukas Wäsch erlebt. Sie absolvieren am BBW eine Ausbildung zur Gärtnerin bzw. zum Gärtner und waren im März 2026 gemeinsam mit neun anderen Auszubildenden auf einer biologisch geführten Farm in der Nähe von Sevilla in Südspanien. Dort legten sie unter anderem Bewässerungsgräben an, brachten Saatgut aus und halfen bei der Ernte. Besonders wertvoll war, dass die Lernenden ihre bereits vorhandenen fachlichen Kompetenzen direkt im Arbeitsalltag einbringen und erweitern konnten. Lukas Wäsch bringt es wie folgt auf den Punkt: „Ich habe Dinge kennengelernt, die ich in Deutschland niemals kennenlernen würde. Wir mussten die Erde direkt vom Boden entnehmen, damit wir aussäen konnten. Auch das Wasser kam nicht einfach aus der Leitung – wir haben es aus dem Boden geholt“. Jasmin Hoffmann wäre am liebsten gleich in Spanien geblieben. Sie berichtet: „Es war eine tolle Erfahrung. Wir sind einfach rausgegangen, um das zu holen, das wir selbst bearbeitet hatten, und es dann mittags oder abends zu essen. Auch mit den spanischen Landarbeiterinnen und -arbeitern haben wir uns gut verstanden.“ Insgesamt gehen jedes Jahr rund zehn Prozent der etwa 260 Auszubildenden des BBW mit Erasmus+ ins Ausland. Die Ziele reichen von Spanien und Italien über Finnland und Estland bis nach Österreich. Die Programme sind bewusst inklusiv gestaltet. So helfen beispielsweise Begleitpersonen bei Unsicherheiten oder sprachlichen Hürden vor Ort. Auch die Vor- und Nachbereitung spielen eine große Rolle, denn es ist wichtig, dass die Teilnehmenden gut vorbereitet ins Ausland gehen. Dabei geht es sowohl um Reisepläne und Arbeitszeiten als auch um Erwartungen, Ängste und kulturelle Aspekte. Während der Aufenthalte gibt es tägliche Reflexionsrunden. Last but not least werden die gemachten Erfahrungen nach der Rückkehr gemeinsam ausgewertet. Dass diese weit über das Fachliche hinausgehen, wird am Beispiel von Julian Ehrlich klar. Der angehende Landwirt wurde nach Italien entsendet und sah während der Zeit dort zum ersten Mail in seinem Leben das Meer. Ein für ihn unvergesslicher Augenblick. „Gerade für junge Menschen mit Förderbedarf ist ein solches Angebot enorm wichtig“, weiß Nils Fischer, der ergänzt: „Es macht einen Unterschied, ob man hier in der Lehrwerkstatt ist oder vor Ort bei der Ernte hilft. Die Jugendlichen merken dort: Ihre Arbeit wird ernst genommen. Das ist sehr motivierend und stärkt sie für ihren weiteren Weg.“ Thorsten Ringwald ist froh über all diese Entwicklungen, die auch nach außen hin nicht unbemerkt bleiben. 2025 erhielt das Berufsbildungswerk einen Arbeitgeberpreis für sein Engagement, auch immer mehr andere Einrichtungen signalisieren Interesse an dem, was Ringwald und sein Team auf den Weg gebracht haben. Sie haben erkannt: Demokratiebildung beginnt mit dem Moment, in dem junge Menschen erleben, dass die Welt größer ist als ihr bisheriger Alltag – und dass auch sie selbst darin einen Platz haben. …

[…] Zentren der beruflichen Exzellenz Umfassende Kompetenzökosysteme sollen die Innovation fördern, die regionale Entwicklung und soziale Inklusion stärken und zur Wettbewerbsfähigkeit Europas beitragen. Im Rahmen dieser Aktion werden daher der Aufbau und die Entwicklung transnationaler Kooperationsnetze gefördert. Antragsfrist 03.09.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Antragsfrist: 3. September 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Zentren der beruflichen Exzellenz werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zur EACEA Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen, die im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder in der Arbeitswelt tätig sind Dauer 4 Jahre Förderhöhe max. 4 Mio. Euro Länder alle EU -Länder und mit dem Erasmus+-Programm assoziierte Drittländer; nicht mit dem Programm assoziierte Drittländer bei entsprechendem Mehrwert Bildungsbereich Berufsbildung Zentren der beruflichen Exzellenz sollen transnationale Netzwerke schaffen, die lokale und regionale Akteure der Berufsbildung und Arbeitswelt in starken Partnerschaften verbinden, um hochwertige, an Lernende und Arbeitsmarktbedarfe angepasste Kompetenzen zu fördern, regionale Entwicklung, Innovation und soziale Inklusion zu unterstützen sowie zur Wettbewerbsfähigkeit Europas beizutragen. Welche Ziele sollen erreicht werden? Zentren der beruflichen Exzellenz sind Zusammenschlüsse verschiedener regionaler Akteure, die gemeinsam daran arbeiten, die Qualität der beruflichen Bildung zu verbessern. Sie verbinden Berufsbildungsanbieter, Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungsstellen sowie Arbeitsvermittlungen und regionale Entwicklungsagenturen. Dabei haben sie die Steigerung der Exzellenz in der Berufsbildung sowie der Attraktivität des gesamten Berufsbildungssektors im Blick. Berufliche Aus- und Weiterbildung soll ein integraler Bestandteil von Kompetenzökosystemen sein und aktiv zu regionaler Entwicklung, Innovation, intelligenter Spezialisierung, Cluster-Strategien sowie zu Wertschöpfungsketten und industriellen Ökosystemen beitragen; einen Teil des Wissensdreiecks bilden und eng mit anderen Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammenarbeiten; es den Lernenden ermöglichen, sowohl berufliche als auch Schlüsselkompetenzen zu erwerben; innovative Formen von Partnerschaften mit der Arbeitswelt entwickeln. Die Zentren agieren auf zwei Ebenen: national – durch die enge Kooperation lokaler Partner und transnational – mit einem Fokus auf gemeinsame Themen und innovative Ansätze im internationalen Austausch. Was wird gefördert? Die Tätigkeitsfelder von Zentren der beruflichen Exzellenz sind in drei Cluster unterteilt. Jedes der Projekte muss mindestens 4 Aktivitäten aus dem Cluster 1 „Lehren und Lernen“ mindestens 3 Aktivitäten aus dem Cluster 2 „Zusammenarbeit und Partnerschaften“ und mindestens 2 Aktivitäten aus dem Cluster 3 „Leitung und Finanzierung“ realisieren. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens acht Partnern aus mindestens vier EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen: mindestens eine Organisation, die Unternehmen, eine Branche oder einen Sektor repräsentiert, und mindestens ein Anbieter aus der beruflichen Aus- und Weiterbildung Auch Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern in den Regionen 1 bis 3 können als Partner teilnehmen, wenn ihre Beteiligung einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt darstellt. Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Weitere Informationen Genauere Erläuterungen der Zentren beruflicher Exzellenz finden Sie: im Programmleitfaden (PDF) auf der Website der Europäischen Kommission im EU Funding & Tenders Portal im Factsheet der europäischen Kommission Hier finden Sie eine Übersicht zu geförderten Projekten: Geförderte Projekte 2020 Geförderte Projekte 2021 Geförderte Projekte 2022 Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an Europäische Exekutivagentur für Bildung und Mail: eacea-eplus-vet (at)ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de ​​​​​​ …

Publikation

Zugang für alle: Erasmus+-Inklusionsstrategie der NA beim BIBB

Umsetzung von Inklusion und Vielfalt 2021-2027

[…] Die Inklusionsstrategie der NA beim BIBB soll die Umsetzung der Priorität Inklusion und Vielfalt in der aktuellen Programmgeneration Erasmus+ gewährleisten. Ziel der Veröffentlichung ist, dass NA beim BIBB und Projektträger ein gemeinsames Verständnis haben. Dazu werden nicht nur der Hintergrund und die Ausgangslage präsentiert, sondern auch konkrete Ziele nach spezifischen Handlungsfeldern mitsamt entsprechenden Umsetzungsmaßnahmen benannt. Die Publikation enthält eine umfassende Linkliste. …

[…] Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat Inklusion und Vielfalt zu einer der wichtigsten Prioritäten und zu einem Grundprinzip für alle Projekte und Aktivitäten in allen Programmaktionen erklärt. Vielfalt soll zukünftig als Chance begriffen und gesamtgesellschaftlich als Mehrwert betrachtet werden. Barrieren und Hindernisse, die eine Teilnahme am Erasmus+-Programm bislang verhindert haben, sollen ausgeräumt werden. Welche Instrumente zur Unterstützung von Inklusion gibt es? Unser neues Infoblatt stellt die Möglichkeiten vor. Barrierefreie Version …

[…] Mit dem Leitfaden Inklusion wollen wir Sie dabei unterstützen, Inklusion und Vielfalt in Ihrer Projektarbeit lebendig werden zu lassen. Nach dem Prinzip "Aus der Praxis für die Praxis" enthält der Leitfaden neben Tipps & Erfahrungsberichten von Akteur/-innen auch eine praktische Checkliste zu den wichtigsten Projektbausteinen für eine gelungene Umsetzung inklusiver Projekte. …

[…] ZUGANG FÜR ALLE> > Erasmus+-Inklusions- strategie der NA beim BIBB Umsetzung von Inklusion und Vielfalt 2021-2027 www.na-bibb.de http://www.na-bibb.de 2 3 Inhalt 2 1 Vorwort 03 2 Europäischer Hintergrund und Ausgangslage in Deutschland 04 2.1 Europäischer Hintergrund 04 2.2 Ausgangslage in Deutschland 04 3 Ziele 05 3.1 Auf europäischer Ebene 05 3.2 Auf Ebene der NA beim BIBB 05 4 Handlungsfelder 06 5 Maßnahmen zur Zielerreichung nach Handlungsfeldern 06 6 Indikatoren 07 7 Nächste Schritte und Ausblick 08 8 Referenzen und Links 10 Erasmus+-Inklusionsstrategie 2 3 1. Vorwort F ür die Programmgeneration 2021 bis 2027 wurde In- klusion und Vielfalt zu einer der wichtigsten Prioritäten und Grundprinzipien für alle Projekte und Aktivitäten in allen Programmaktionen des europäischen Bildungs- programms Erasmus+ erklärt. Inklusion bedeutet im laufenden Erasmus+-Programm, bewusst und aktiv Barrieren und Hindernisse der Teilhabe, des Zugangs und der Beteiligung für Lernende sowie Gruppen mit geringeren Chancen zu beseitigen. Erasmus+ folgt einem ganzheitlichen Inklusionsbegriff und möchte Bildungsangebote gestalten, die offen für alle Menschen sind. Menschen, die aufgrund verschie- dener Barrieren bisher nicht am Programm teilgenom- men haben, soll der Zugang zu Auslandsaufenthalten erleichtert werden. Die folgenden Hindernisse können – einzeln oder in Kombination – einer Teilnahme an Erasmus+ im Wege stehen: mentale, körperliche, sensorische oder sonstige Beeinträchtigungen; gesundheitliche Probleme (wie zum Beispiel chro nische oder psychische Erkrankungen); - Hindernisse im Zusammenhang mit Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die dazu füh ren, dass Menschen keine guten Leistungen erbrin gen oder frühzeitig aus diesen System ausscheiden; - - kulturelle Unterschiede gegenüber der Mehrheits gesellschaft, wie sie zum Beispiel Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen erfahren; - soziale Hindernisse, die durch Anpassungsschwie rigkeiten hervorgerufen werden, wie beispielsweise durch begrenzte soziale Kompetenzen, risiko reichem Verhalten oder Alkohol- und Drogenmiss brauch; - - - soziale Hindernisse, die durch familiäre Verhältnisse entstehen; wirtschaftliche Hindernisse, wie beispielsweise ein niedriger Lebensstandard, Langzeitarbeitslosigkeit oder ein geringes Einkommen; Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung (zum Beispiel aufgrund von Alter, Geschlecht, eth nischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Behinderung oder über greifender Faktoren (eine Kombination eines oder mehrerer der genannten Diskriminierungsgründe ist möglich)); - - geografische Hindernisse (zum Beispiel durch das Wohnen in abgelegenen oder ländlichen Gebieten, auf kleinen Inseln, in Randgebieten, in städtischen Vororten, in strukturschwachen Gegenden (be grenzter öffentlicher Nahverkehr, unzureichende Versorgungseinrichtungen)). - Personen, auf die diese oder ähnliche Merkmale zu- treffen, können zusätzliche Förderung erhalten. Zu den Inklusionsmaßnahmen zählen dabei gezielte finanzielle Förderung, individuelle Begleitung der Teilnehmenden in allen Phasen des Programms, Unterstützung teilneh- mender Organisationen und flexible Lernangebote. 1 Um die Umsetzung der Priorität Inklusion und Vielfalt in allen Programmbereichen und Leitaktionen der Be- rufs- und Erwachsenenbildung zu gewährleisten, ent- wickelte die Nationale Agentur (NA) beim BIBB im Jahr 2021 eine Inklusionsstrategie. 2 Diese beinhaltet Grund- lagen, Ziele und Maßnahmen der NA beim BIBB im Be- reich Inklusion und Vielfalt für die Programmgenerati- on 2021 bis 2027. Aufgrund der Erfahrung der letzten Jahre ergab sich das Bedürfnis, die Inklusionsstrategie zu aktualisieren und inhaltlich zu fokussieren. Zentrales Ziel der vorliegenden, aktualisierten Inklusionsstrategie besteht darin, sowohl für die NA beim BIBB als auch für die Träger ein gemeinsames Verständnis von der Umsetzung von Inklusion und Vielfalt in der aktuellen Programmgeneration festzulegen. Dabei wird der Handlungsrahmen für die realistische Umsetzung von Maßnahmen deutlich definiert und im Vergleich zu der vorherigen Strategie an die Ressourcen angepasst. Die Strategie setzt sich aus sieben Kapiteln zusammen. Auf diese einleitenden Worte folgt ein Kapitel mit der Darstellung des europäischen Hintergrunds und der Ausgangslage in Deutschland. In den nächsten Ab- schnitten werden die Hauptziele der Strategie definiert (Kapitel 3) und die Ziele nach spezifischen Handlungs- feldern (Kapitel 4) aufgeführt. In den Kapiteln 5 und 6 folgt die Darstellung der Maßnahmen zur Zieler- reichung sowie der Indikatoren. Der letzte Abschnitt schließt mit den nächsten Schritten (Kapitel 7). 1 Mehr Infos zu Inklusionsmaßnahmen: https://www.na-bibb.de/fileadmin/user_upload/na-bibb.de/Dokumente/06_Metanavigation/02_Service/Publikationen_Warenkorb/Flyer/Zu gang_f%C3%BCr_alle_-_Inklusion_und_Vielfalt_in_Erasmus.pdf - (11.06.2024). 2 Es handelt sich um ein unveröffentlichtes Papier. https://www.na-bibb.de/fileadmin/user_upload/na-bibb.de/Dokumente/06_Metanavigation/02_Service/Publikationen_Warenkorb/Flyer/Zugang_f%C3%BCr_alle_-_Inklusion_und_Vielfalt_in_Erasmus.pdf 4 5 2. Europäischer Hintergrund und Ausgangslage in Deutschland 2.1 Europäischer Hintergrund Die Grundsätze der Gleichheit und Inklusivität gehören zu den zentralen Werten der EU. Bereits im Jahr 1950 beschloss der Europarat mit der Europäischen Menschenrechtskonvention das Kernstück des Menschenrechtsschutzes (Council of Europe 2021). Das erste Zusatzprotokoll von 1952 beinhaltet u.a. ein umfassendes Diskriminierungsverbot (ebd.). Die Werte der Gleichheit, Nichtdiskriminierung, Inklusion, menschlichen Würde, Freiheit und Demokratie garantieren allen EU-Bürgerinnen und -Bürgern dieselben Grundrechte. Die in den EU-Verträgen und in der Charta der Grundrechte festge- schriebene Rechtsstaatlichkeit untermauert und schützt diese Werte (s. u.a. Europäische Union 2016). 3 In der Proklamation der europäischen Säule sozialer Rechte auf dem Sozialgipfel von Göteborg im Jahr 2017 heißt es, dass „[j]ede Person … das Recht auf allgemeine und berufliche Bildung und lebenslanges Lernen von hoher Qualität und in inklusiver Form“ hat (European Commission 2017). Dies steht im Einklang mit der Bildungsagenda 2030 für nachhaltige Ent- wicklung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2015, die u. a. das Ziel hat, eine „inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung [zu] gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle [zu] fördern“ (Europäische Kommission 2024). Mit der Schaffung eines europäischen Bildungsraums sollen u.a. widerstandsfähigere und inklusivere Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung in den Mitgliedstaaten aufgebaut wer- den. Dabei soll die Inklusion von Menschen, die mit Zugangs- hindernissen konfrontiert sind oder geringere Chancen in der allgemeinen und beruflichen Bildung und in der Jugendarbeit haben, gefördert werden (Europäische Kommission 2018). Eine wichtige Initiative der EU, die zur Umsetzung des Europä- ischen Bildungsraums beitragen soll, ist das Bildungsprogramm Erasmus+. Für die Programmgeneration 2021 bis 2027 wurde Inklusion und Vielfalt zu einer der wichtigsten Prioritäten und Grundprinzipien für alle Projekte und Aktivitäten in allen Pro- grammaktionen von Erasmus+ erklärt. Die Europäische Kom- mission hat für die Mitgliedstaaten Umsetzungsleitlinien für Inklusion und Vielfalt veröffentlicht, die gemeinsam mit dem Durchführungsbeschluss der Kommission über den Rahmen für Inklusionsmaßnahmen für die Programme Erasmus+ und Eu- ropäisches Solidaritätskorps 2021 - 2027 wichtige Referenzen für die vorliegende Inklusionsstrategie darstellen (Europäische Kommission 2021a; 2021b). Auch der aktuelle Erasmus+ Programme Guide (2024) stellt ein wichtiges Dokument dar, welches bei der Aktualisierung der Inklusionsstrategie der NA beim BIBB berücksichtigt wurde (Europäische Kommission 2024 b). 2.2 Ausgangslage in Deutschland Auch in Deutschland gibt es wichtige Referenzdokumente für Inklusion und Vielfalt als gesellschaftliches und politisches Ziel. Seit 1994 ist das Benachteiligungsverbot von Menschen mit Behinderung im Artikel 3 des Grundgesetzes verankert. Seit 2002 gibt es weitere Gesetze, um Inklusion weiter voranzutrei- ben: Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) verpflichtet Behörden zum Beispiel dazu, ihre Internetseiten, Formulare und Anträge barrierefrei zu gestalten. Die Weiterentwicklung des BGG regelt auch Fragen der Barrierefreiheit in den Bereichen Bau, Infrastruktur und die Verwendung der Gebärdensprache sowie der Leichten Sprache. Im Jahr 2006 kam das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) hinzu (auch: Anti-Diskriminierungs- gesetz). Das Gesetz verbietet es, Menschen mit Behinderung zu benachteiligen. Mit der Unterzeichnung der UN-Behinder- tenrechtskonvention durch die Bundesregierung im Jahr 2009 ist Inklusion eine maßgebliche Handlungsmaxime für Bildung in Deutschland geworden (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen 2018). Am 28. Juni 2016 verabschiedete das Bundeskabinett die zweite Auflage des Nationalen Aktionsplans zur UN-Behindertenrechts- konvention (NAP 2.0). Der NAP setzt auf den ersten Aktions- plan aus dem Jahr 2011 auf und enthält 175 Maßnahmen in 13 Handlungsfeldern. Er soll dazu beitragen, dass Inklusion als in allen Lebensbereichen zu berücksichtigendes Prinzip Einzug hält. 2021 wurde die im Koalitionsvertrag vereinbarte ganzheitliche Diversitätsstrategie für die Bundesverwaltung veröffentlicht. Unter anderem soll die vielfältige Gesellschaft Deutschlands auch in der Beschäftigtenstruktur des öffentlichen Dienstes sichtbar werden. Vielfaltsmanagement und interkulturelle Öff- nung werden als wichtige Zukunftsaufgaben für den öffentli- chen Dienst benannt. Zudem wurden in der Diversitätsstrategie Handlungsschwerpunkte festgelegt. 3 Artikel 9 der konsolidierten Fassung des Vertrags über die Europäische Union. Erasmus+-Inklusionsstrategie 4 5 3. Ziele Die vorliegende Inklusionsstrategie verfolgt Ziele auf europä- ischer Ebene und auf Ebene der NA beim BIBB. Diese werden im Folgenden vorgestellt. 3.1 Auf europäischer Ebene Die Zielsetzungen der Inklusionsstrategie der NA beim BIBB basieren auf dem Durchführungsbeschluss der Kommission vom 22.10.2021 (über den Rahmen für Inklusionsmaßnahmen für die Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps 2021 - 2027) (Europäische Kommission 2021a; 2021b). All- gemeines Ziel des Rahmens für Inklusionsmaßnahmen ist es, Menschen mit geringeren Chancen den Zugang zum Programm Erasmus+ zu erleichtern, und dass Maßnahmen zur Beseitigung der Zugangshindernisse getroffen werden. Ausgehend von dem Grundsatz, dass das Programm anstrebt, ungeachtet etwaiger Barrieren allen Menschen zugänglich zu sein, besteht die Zielsetzung darin, niemanden zurückzulassen und einen Beitrag zu inklusiveren Gesellschaften zu leisten; Inklusion und Vielfalt als bereichsübergreifende Priorität und Leitprinzip durchgängig zu berücksichtigen; bei der Projektgestaltung und der finanziellen Ausstattung der Maßnahmen inklusive Merkmale und Mechanismen vor zusehen; - in allen Phasen der Programmverwaltung einen Schwer punkt auf Inklusion und Vielfalt zu legen; - ein gemeinsames Verständnis davon zu entwickeln, welche Personen als Menschen mit geringeren Chancen zu betrach ten sind; - begünstigte Organisationen zu unterstützen, damit diese hochwertigere, auf Inklusion und Vielfalt abzielende Pro jekte ausarbeiten und bei der Gestaltung und Durchführung der Projekte Inklusion und Vielfalt stärker berücksichtigen können; - ein Bewusstsein um die Relevanz von Inklusion im Pro gramm Erasmus+ sowie für verschiedene Optionen und Unterstützungsmechanismen für Projekte zur Förderung von Inklusion und Vielfalt zu schaffen; - die Teilnehmendenzahl aus den Zielgruppen mit geringeren Chancen sowie der Projekte mit Inklusionsbezug entspre chend der Ratsempfehlung der Europäischen Kommission zu steigern. - 3.2 Auf Ebene der NA beim BIBB Sowohl die Sensibilisierung für die Themen als auch die Be- ratung und Förderung von EU-geförderten Projekten in den Bereichen Bildung durch die NA tragen zur Erreichung der politischen Ziele bei. In diesem Sinne setzt die NA sich mittel- bis langfristig zum Ziel, das Bewusstsein um die Wichtigkeit und den Wert von Inklusion sowie der anderen Prioritäten zu fördern und zur Schaffung von mehr und besseren Projekten beizutragen, die entweder Menschen mit geringeren Chancen direkt einbeziehen oder deren Schwerpunkt auf Fragen der In- klusion, aber auch den anderen Prioritäten, liegt. Hiervon ausgehend hat die NA beim BIBB folgende übergeord- nete Ziele im Bereich Inklusion und Vielfalt für die Programm- laufzeit 2024 bis 2027 abgeleitet: 1. Erhöhung der Sichtbarkeit von Inklusion und Vielfalt im Pro- gramm. 2. Unterstützung von Einrichtungen der Berufs- und Erwach- senenbildung mehr Teilnehmenden mit geringeren Chancen Auslandsaufenthalte zu ermöglichen und umzusetzen sowie ihr Personal für den Umgang mit besonderen Zielgruppen zu qualifizieren. 3. Unterstützung von Einrichtungen der Berufs- und Erwachse- nenbildung Inklusion und Vielfalt in der Durchführung von Kooperationspartnerschaften und kleineren Partnerschaften zu ermöglichen und umzusetzen. Die NA beim BIBB verpflichtet sich, diese Ziele im Rahmen der vorliegenden Inklusionsstrategie umzusetzen. Die Federführung für die Umsetzung der Strategie liegt bei der Beauftragten für Inklusion und Vielfalt im Programm Erasmus+. Eine interne Ar- beitsgruppe für Inklusion und Vielfalt befasst sich regelmäßig mit aktuellen Themen und berät die Inklusionsbeauftragte. Inklusion und Vielfalt ist zudem Teil des Leitbilds der NA beim BIBB und Teil der jährlichen Qualitätsziele. Auch das restliche BIBB setzt sich für die Umsetzung von Vielfalt und Inklusion ein. Diversität stellt einen wichtigen Bestandteil der Personalpolitik und Organisationskultur des Hauses dar. Bereits im Jahr 2007 unterzeichnete das BIBB die Urkunde der Charta der Vielfalt. Durch die Unterzeichnung der Charta verpflichtet sich das In- stitut freiwillig dazu, Vielfalt zu fördern, Diskriminierung zu be- kämpfen und ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen. Zudem wurde 2024 ein Diversitätsbeauftragter im BIBB ernannt. Ein wichtiger anstehender Meilenstein seiner Arbeit besteht in der Initiierung einer Diversitätsstrategie des BIBB. Die Beauftragte für Inklusion und Vielfalt der NA steht im engen Austausch mit dem Diversitätsbeauftragten des BIBB. Zudem besteht ein enger Austausch mit den Inklusionsbeauftragten auf deutscher und europäischer Ebene. 6 7 4. Handlungsfelder Diese o.g. Ziele auf europäischer Ebene und auf Ebene der NA beim BIBB sollen vor allem in folgenden Handlungsfeldern um- gesetzt werden: 1. Öffentlichkeitsarbeit (Information und Verbreitung); 2. Veranstaltungen; 3. NA-interne Organisationsentwicklung; 4. Akquisemaßnahmen neuer Antragsteller. 5. Maßnahmen zur Zielerreichung nach Handlungsfeldern 1. Öffentlichkeitsarbeit (Information und Verbreitung): Geeignetes und zugängliches Informationsmaterial erstellen und verschiedene Kanäle für die Information und Öffent lichkeitsarbeit nutzen. - Themenseite der NA beim BIBB zu Inklusion und Vielfalt wird gepflegt. 2. Veranstaltungen: Beitrag zu Inklusion und Vielfalt auf allen relevanten Groß veranstaltungen der NA beim BIBB. - Unterstützung der Träger, ihre Projekte inklusiv zu gestalten. Förderung des regelmäßigen Austauschs von Projektträgern. Unterstützung und Sensibilisierung von Projektträgern zur Einbeziehung von Inklusion und Vielfalt in der Projektarbeit. Alle Veranstaltungen der NA beim BIBB sind bedarfsgerecht barrierefrei. 3. NA-interne Organisationsentwicklung: „Awareness“ zu Inklusion und Vielfalt bei Mitarbeitenden der NA beim BIBB erhöhen. 4. Akquise-Maßnahme neuer Antragsteller mit Zugang zu Menschen mit geringeren Chancen: Neue Projektnehmer/-antragsteller mit Zugang zu Men schen mit geringeren Chancen werden auf das Thema In klusion und Vielfalt im Programm aufmerksam gemacht. - - Erasmus+-Inklusionsstrategie 6 7 6. Indikatoren Als Indikatoren für die Zielerreichung werden die folgenden vier Bereiche herangezogen: 1. Öffentlichkeitsarbeit (Information und Verbreitung): Alle neuen Online-Veröffentlichungen sind barrierefrei. Der neue Internetauftritt der NA beim BIBB ist barrierefrei. Veröffentlichung von mindestens einem Good-Practice-Bei spiel zum Thema Inklusion und Vielfalt in jedem Bildungsbe reich und jeder Leitaktion pro Jahr auf der Themenseite. - - 2. Veranstaltungen: Mindestens ein Workshop zum Thema Inklusion und Vielfalt auf jeder NA-Jahrestagung und jedem National Event. Eine Monitoring-Veranstaltung für laufende Erasmus+-Pro jekte pro Jahr. Die Durchführung erfolgt im Wechsel zwi schen Leitaktionen und Bildungsbereichen. - - Zweimal jährlich Workshops zu Inklusion und Vielfalt ab 2025. In allen Präsenz- und Onlineveranstaltungen wird bei der Anmeldung der Unterstützungsbedarf abgefragt und bei Bedarf zur Verfügung gestellt (z.B. Gebärdensprachdolmet schen, Untertitel bei Veranstaltungen, Assistenz). - 3. NA-interne Organisationsentwicklung: Mindestens ein internes Kolloquium zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden der NA beim BIBB pro Jahr. 4. Akquisemaßnahme neuer Antragsteller: Die beiden Inklusionsbotschafter im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung halten pro Jahr jeweils mindestens vier Informationsvorträge zum Thema Inklusion und Vielfalt im Programm Erasmus+ bei Trägern mit Zugang zu Menschen mit geringeren Chancen. 8 9 7. Nächste Schritte und Ausblick Im Folgenden wird ein Rahmenplan für die Umsetzung in den jährlichen und mehrjährigen Arbeitsprogrammen tabellarisch dargestellt (Tabelle 1). Die Tabelle beinhaltet Angaben zum Handlungsfeld und Ziel, zu Maßnahmen, zum Indikator sowie geplanten Umsetzungszeitpunkt. Tabelle 1: Aktionsplan der NA beim BIBB 2024-2027 Handlungsfeld Ziel Maßnahmen Indikator Umsetzungszeitpunkt Information und Verbreitung Ziel 1: Erhöhung der Sichtbar- keit von Inklusion und Vielfalt im Programm Interessierte, Projektträger und Zielgruppen werden anhand von geeigneten und zugäng- lichen Materialien für Inklusion und Vielfalt im Programm sensibilisiert. Gestaltung einer barrierearmen NA-Website, barrierearme Online-Veröffent- lichungen. Alle neuen Online-Veröffentli- chungen sind barrierefrei. Der neue Internetauftritt der NA beim BIBB ist barrierefrei. Fortlaufend Information und Verbreitung Ziel 1: Erhöhung der Sichtbar- keit von Inklusion und Vielfalt im Programm Themenseite zu Inklusion und Vielfalt wird gepflegt (www.na-bibb.de/themen/inklu- sion-und-vielfalt). Veröffentlichung von mindes- tens einem Good-Practice-Bei- spiel zum Thema Inklusion und Vielfalt in jedem Bildungsbereich und jeder Leitaktion pro Jahr auf der Themenseite. Fortlaufend Veranstaltungen Ziel 1: Erhöhung der Sichtbar- keit von Inklusion und Vielfalt im Programm Beitrag zu Inklusion auf Groß- veranstaltungen der NA beim BIBB. Mindestens ein Workshop zum Thema Inklusion und Vielfalt auf jeder NA-Jahrestagung und jedem National Event. Fortlaufend Veranstaltungen Ziel 2: Unterstützung von Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung mehr Teilnehmenden mit geringeren Chancen Auslandsaufenthalte zu ermöglichen und umzusetzen sowie ihr Personal für den Um- gang mit besonderen Zielgrup- pen zu qualifizieren Ziel 3: Unterstützung von Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung Inklusion und Vielfalt in der Durchführung von Kooperationspartnerschaf- ten und kleineren Partner- schaften zu ermöglichen und umzusetzen Unterstützung der Träger, ihre Projekte inklusiv zu gestalten. Förderung des regelmäßigen Austauschs von Projektträgern. Eine Monitoring-Veranstaltung für laufende Erasmus+-Projekte pro Jahr. Die Durchführung erfolgt im Wechsel zwischen Leitaktionen und Bildungsbe- reichen. Seit 2023 http://www.na-bibb.de/themen/inklusion-und-vielfalt Erasmus+-Inklusionsstrategie 8 9 Handlungsfeld Ziel Maßnahmen Indikator Umsetzungszeitpunkt Veranstaltungen Ziel 2: Unterstützung von Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung mehr Teilnehmenden mit geringeren Chancen Auslandsaufenthalte zu ermöglichen und umzusetzen sowie ihr Personal für den Um- gang mit besonderen Zielgrup- pen zu qualifizieren Ziel 3: Unterstützung von Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung Inklusion und Vielfalt in der Durchführung von Kooperationspartnerschaf- ten und kleineren Partner- schaften zu ermöglichen und umzusetzen Unterstützung und Sensibili- sierung von Projektträgern zur Einbeziehung von Inklusion und Vielfalt in der Projektarbeit. Ab 2025 zwei Workshops zu Inklusion und Vielfalt jährlich. Ab 2025 Veranstaltungen Ziel 1: Erhöhung der Sichtbar- keit von Inklusion und Vielfalt im Programm Alle Veranstaltungen der NA beim BIBB sind bedarfsgerecht barrierefrei. In allen Präsenz- und Onlinever- anstaltungen wird bei der An- meldung der Unterstützungs- bedarf abgefragt und bei Bedarf zur Verfügung gestellt (z.B. Gebärdensprachdolmetschen, Untertitel bei Veranstaltungen, Assistenz). Fortlaufend NA-interne Organi- sationsentwicklung Ziel 1: Erhöhung der Sichtbar- keit von Inklusion und Vielfalt im Programm Sensibilisierung für Inklusion und Vielfalt bei Mitarbeitenden der NA beim BIBB erhöhen. Mindestens ein internes Kollo- quium zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden pro Jahr. Ab 2024 Akquisemaßnah- men neuer Antrag- steller Ziele 1 bis 3 Neue Projektnehmer/-antrag- steller mit Zugang zu Menschen mit geringeren Chancen wer- den auf das Thema Inklusion und Vielfalt im Programm aufmerksam gemacht. Die beiden Inklusionsbotschaf- ter im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung halten pro Jahr jeweils mindestens vier Informationsvorträge zum Thema Inklusion und Vielfalt im Programm Erasmus+ bei Trägern mit Zugang zu Menschen mit geringeren Chancen. Ab 2024 10 11 8. Referenzen und Links Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (2006): > https://www.gesetze-im-internet.de/agg/ (06.06.2024). Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen (2018): Die UN-Behindertenrechtskonvention Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. > Die UN-Behindertenrechtskonvention (institut-fu- er-menschenrechte.de) (11.06.2024). Behindertengleichstellungsgesetz vom 27. April 2002 (BGBl. I S. 1467, 1468), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 23. Mai 2022 (BGBl. I S. 760) geändert worden ist" > BGG.pdf (gesetze-im-internet.de) (11.06.2024). Bundesministerium für Arbeit und Soziales (2016): „Unser Weg in eine inklusive Gesellschaft“. Nationaler Aktionsplan 2.0 der Bun- desregierung zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK): > gemeinsam-einfach-machen.de/SharedDocs/Downloads/ DE/AS/NAP2/NAP2.pdf;jsessionid=B7E665D16DF8CD24DA25758063FED7D7.internet002? __blob=publication- File&v=3 (10.06.2024). Council of Europe (2021): Die Europäische Menschenrechtskonvention. In der Fassung der Protokolle Nr. 11, 14 und 15 samt Zu- satzprotokoll und Protokolle Nr. 1, 4, 6, 7, 12, 13 und 16. > https://www.echr.coe.int/documents/d/echr/convention_deu (11.06.2024). Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vom 14. August 2006 in der aktuellen Fassung von Dezember 2022. > http://www. gesetze-im-internet.de/agg/ (11.06.2024). Deutscher Bundestag (2008): Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. In: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil II Nr. 35, ausgegeben zu Bonn am 31. Dezember 2008 > https://www.un.org/depts/german/uebereinkommen/ ar61106-dbgbl.pdf (06.06.2024). Die Bundesregierung (2016): Nationaler Aktionsplan 2.0 der Bundesregierung zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). > https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Teilhabe/inklusion-nationaler-aktionsplan-2.pdf? __blob=publi- cationFile&v=2 (06.06.2024). Die Bundesregierung (2021): Diversitätsstrategie für die Bundesverwaltung. Nationaler Aktionsplan Integration Bericht zum Themenforum „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“. > https://www.integrationsbeauftragte.de/resource/ blob/1872554/1948320/2b6f0b1a0b8fea7132c6dd8d3b54efbb/diversitaetsstrategie-data.pdf?download=1 (10.06.2024). Entschließung des Rates zu einem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und be- ruflichen Bildung mit Blick auf den europäischen Bildungsraum und darüber hinaus (2021-2030) (ABl. C 66 vom 26.2.2021, S. 1-21). > eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021G0226(01) (11.06.2024). Europäische Kommission (2020): Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Wirtschafts- und Sozial- ausschuss und den Ausschuss der Regionen über Vollendung des Europäischen Bildungsraums bis 2025. > eur-lex.europa.eu/ legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52020DC0625 (24.04.2024). https://www.gesetze-im-internet.de/agg/ https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/Redaktion/PDF/DB_Menschenrechtsschutz/CRPD/CRPD_Konvention_und_Fakultativprotokoll.pdf https://www.gesetze-im-internet.de/bgg/BGG.pdf https://www.gemeinsam-einfach-machen.de/SharedDocs/Downloads/DE/AS/NAP2/NAP2.pdf;jsessionid=B7E665D16DF8CD24DA25758063FED7D7.internet002?__blob=publicationFile&v=3 https://www.gemeinsam-einfach-machen.de/SharedDocs/Downloads/DE/AS/NAP2/NAP2.pdf;jsessionid=B7E665D16DF8CD24DA25758063FED7D7.internet002?__blob=publicationFile&v=3 https://www.gemeinsam-einfach-machen.de/SharedDocs/Downloads/DE/AS/NAP2/NAP2.pdf;jsessionid=B7E665D16DF8CD24DA25758063FED7D7.internet002?__blob=publicationFile&v=3 https://www.echr.coe.int/documents/d/echr/convention_deu https://www.gesetze-im-internet.de/agg/ https://www.gesetze-im-internet.de/agg/ https://www.un.org/depts/german/uebereinkommen/ar61106-dbgbl.pdf https://www.un.org/depts/german/uebereinkommen/ar61106-dbgbl.pdf https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Teilhabe/inklusion-nationaler-aktionsplan-2.pdf?__blob=publicationFile&v=2 https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Teilhabe/inklusion-nationaler-aktionsplan-2.pdf?__blob=publicationFile&v=2 https://www.integrationsbeauftragte.de/resource/blob/1872554/1948320/2b6f0b1a0b8fea7132c6dd8d3b54efbb/diversitaetsstrategie-data.pdf?download=1 https://www.integrationsbeauftragte.de/resource/blob/1872554/1948320/2b6f0b1a0b8fea7132c6dd8d3b54efbb/diversitaetsstrategie-data.pdf?download=1 http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021G0226(01) https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52020DC0625 https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52020DC0625 Erasmus+-Inklusionsstrategie 10 11 Europäische Kommission (2021 a): Umsetzungsleitlinien. Strategie Inklusion und Vielfalt – Erasmus+ und Europäisches Solidaritäts- korps. > https://erasmus-plus.ec.europa.eu/sites/default/files/2021-12/implementation-inclusion-diversity_apr21_ de.pdf (24.04.2024). Europäische Kommission (2021 b): Durchführungsbeschluss der Kommission über den Rahmen für Inklusionsmaßnahmen für die Programme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps 2021-2027 vom 22. Oktober 2021: > https://eur-lex.europa.eu/le- gal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021D1877&from=MT (18.04.2024) Europäische Kommission (2024): Erasmus+ Programmleitfaden. > https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de/erasmus-pro- gramme-guide (06.06.2024). Europäische Kommission (2024 a): Ziele für nachhaltige Entwicklung. > https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/ sustainable-development-goals_de (10.06.2024). Europäische Kommission (2024 b): Programmleitfaden Erasmus+. Version 1 (2024): 28.11.2023. > https://erasmus-plus.ec.eur- opa.eu/sites/default/files/2023-11/2024-Erasmus%2BProgramme-Guide_DE.pdf (11.06.2024). Europäische Union (2016): Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (SEV Nr. 005). (2016/C 202/02). > Charta der Grundrechte der Europäischen Union (europa.eu) (11.06.2024). European Commission (2017): Europäische Säule sozialer Rechte. > social-summit-european-pillar-social-rights-booklet_ de.pdf (europa.eu) (11.06.2024). Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG): > https://www.ge- setze-im-internet.de/bgg/BJNR146800002.html (06.06.2024). United Nations (2015): TRANSFORMING OUR WORLD. THE 2030 AGENDA FOR SUSTAINABLE DEVELOPMENT. > https://sus- tainabledevelopment.un.org/content/documents/21252030%20Agenda%20for%20Sustainable%20Develop- ment%20web.pdf (24.04.2024). Vereinte Nationen (1948): Allgemeine Erklärung der Menschenrechte > https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/ aemr.pdf (06.06.2024). Vertrag über die Europäische Union (konsolidierte Fassung): In: Amtsblatt der Europäischen Union C 326/13. > Vertrag über die Europäische Union (konsolidierte Fassung) (europa.eu) (10.06.2024). https://erasmus-plus.ec.europa.eu/sites/default/files/2021-12/implementation-inclusion-diversity_apr21_de.pdf https://erasmus-plus.ec.europa.eu/sites/default/files/2021-12/implementation-inclusion-diversity_apr21_de.pdf https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021D1877&from=MT https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021D1877&from=MT https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de/erasmus-programme-guide https://erasmus-plus.ec.europa.eu/de/erasmus-programme-guide https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/sustainable-development-goals_de https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/sustainable-development-goals_de https://erasmus-plus.ec.europa.eu/sites/default/files/2023-11/2024-Erasmus%2BProgramme-Guide_DE.pdf https://erasmus-plus.ec.europa.eu/sites/default/files/2023-11/2024-Erasmus%2BProgramme-Guide_DE.pdf https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:12016P/TXT https://commission.europa.eu/system/files/2017-11/social-summit-european-pillar-social-rights-booklet_de.pdf https://commission.europa.eu/system/files/2017-11/social-summit-european-pillar-social-rights-booklet_de.pdf https://www.gesetze-im-internet.de/bgg/BJNR146800002.html https://www.gesetze-im-internet.de/bgg/BJNR146800002.html https://sustainabledevelopment.un.org/content/documents/21252030%20Agenda%20for%20Sustainable%20Development%20web.pdf https://sustainabledevelopment.un.org/content/documents/21252030%20Agenda%20for%20Sustainable%20Development%20web.pdf https://sustainabledevelopment.un.org/content/documents/21252030%20Agenda%20for%20Sustainable%20Development%20web.pdf https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf https://eur-lex.europa.eu/resource.html?uri=cellar:2bf140bf-a3f8-4ab2-b506-fd71826e6da6.0020.02/DOC_1&format=PDF https://eur-lex.europa.eu/resource.html?uri=cellar:2bf140bf-a3f8-4ab2-b506-fd71826e6da6.0020.02/DOC_1&format=PDF Wir sind die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung - kurz: NA beim BIBB. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sind wir für die Umsetzung des europäischen Programms Erasmus+ in der Berufsbildung und Erwachsenenbildung zuständig. Darüber hinaus nehmen wir weitere zahlreiche europabezo- gene und internationale Aufgaben in beiden Bildungsbereichen wahr. Wir arbeiten eng mit der EU-Kommission sowie auf nati- onaler Ebene mit Ministerien, Bundesländern, Sozialpartnern, Verbänden, Kammern, Unternehmen, Hochschulen und Bildungs- einrichtungen zusammen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.na-bibb.de Impressum Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) 53142 Bonn Fon: +49 (0)228 / 107 1608 www.na-bibb.de www.meinauslandspraktikum.de www.auslandsberatung-ausbildung.de @meinauslandspraktikum Verantwortlich: Berthold Hübers Text und Konzeption: Dr. Sabrina Weller Beauftragte für Inklusion und Vielfalt (bis Ende Juni 2024) Stand: Juni 2024 Gestaltung: Blueberry – Agentur für Design & Markenkommunikation, www.go-blueberry.de Titelbild: pokki/AdobeStock.com (S. 1) http://www.na-bibb.de http://www.go-blueberry.de http://www.na-bibb.de http://www.meinauslandspraktikum.de http://www.auslandsberatung-ausbildung.de Zugang für Alle Inhalt 1. Vorwort 2. Europäischer Hintergrund und Ausgangslage in Deutschland 2.1 Europäischer Hintergrund 2.2 Ausgangslage in Deutschland 3. Ziele 3.1 Auf europäischer Ebene 3.2 Auf Ebene der NA beim BIBB 4. Handlungsfelder 5. Maßnahmen zur Zielerreichung nach Handlungsfeldern 6. Indikatoren 7. Nächste Schritte und Ausblick 8. Referenzen und Links Impressum Verantwortlich Text und Konzeption Stand Gestaltung …

[…] © p ok ki /A do be St oc k. co m > > : - EUROPÄISCHE UNION - - - ZUGANG FÜR ALLE Inklusion und Vielfalt im Programm Erasmus+ Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat für die Programmphase 2021 bis 2027 Inklusion und Vielfalt zu einer der wichtigsten Prioritäten und zu einem Grundprinzip für alle Projekte und Aktivitäten in allen Programmaktionen erklärt. Viel falt soll zukünftig als Chance begriffen und gesamt gesellschaftlich als Mehrwert betrachtet werden. Barrieren und Hindernisse, die eine Teilnahme am Erasmus+-Programm bislang verhindert haben, sollen ausgeräumt werden. Dazu stehen verschie dene Instrumente zur Inklusionsunterstützung zur Verfügung. Zielgruppen Erasmus+ folgt einem ganzheitlichen Inklusionsbegriff und um fasst generell Lernende mit geringeren Chancen. Hindernisse zur Teilnahme an Bildungsangeboten können entstehen durch eine wirtschaftlich prekäre Situation, soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede, geografische Hindernisse, gesundheitliche Einschränkungen, körperliche oder geistige Behinderungen, Lernschwierigkeiten, einen Migrationshintergrund oder einer Flüchtlingserfahrung. :Inklusionsunterstützung: Mobilität von Einzelpersonen (Leitaktion 1) in der Berufs- und Erwachsenenbildung: 100-prozentige Förderung notwendiger Maßnahmen im Rahmen eines Lernaufenthaltes im Ausland, z.B. Rollstuhltaxis Erstattung der Reise- und Aufenthaltskosten von erforder lichen Begleitpersonen - Zusätzliche Organisationspauschale in Höhe von 125 Euro pro Teilnehmenden mit Benachteiligung In der Berufsbildung: Möglichkeit von Lernaufenthalten im Ausland von weniger als zehn Tagen Weitere Informationen zur Mobilität von Einzelpersonen: www.na-bibb.de/mobilitaet-bb www.na-bibb.de/mobilitaet-eb Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) in der Berufs- und Erwachsenenbildung: Förderung von Partnerschaften zum Themenbereich Inklusion und Vielfalt Finanzierung von Projekten zum Ausbau europäischer Netz werke - Lernaufenthalte im Ausland für Menschen mit geringeren Chancen Weitere Informationen zu den Partnerschaften: www.na-bibb.de/partnerschaften-bb www.na-bibb.de/partnerschaften-eb Antragstellung: Alle Antragssteller im Programm Erasmus+ können Inklusions unterstützung beantragen. Dies erfolgt im Rahmen des regulären webbasierten Antrags auf Erasmus+-Förderung. Antragsberech tigt sind Organisationen, Betriebe oder Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung. - - Jährliche Antragstermine im Frühjahr und ggf. im Herbst Beispiele aus der Praxis: Mobilität von Einzelpersonen: Berufliche Weiterbildungen von Auszubildenden mit körper lichen Beeinträchtigungen im Ausland - Auslandsaufenthalte von Erwachsenenbildnerinnen und -bildnern im Rahmen eines umfangreichen Fortbildungspro gramms zum Thema Inklusion - Partnerschaften für Zusammenarbeit: Entwicklung eines Onlinekatalogs interkultureller Instrumente für Lehrende an Berufsschulen Entwicklung einer Online-Toolbox mit Methoden zur Förde rung eines europäischen Bewusstseins und zur Bekämpfung von Vorurteilen für ältere Menschen und Erwachsene mit geringen Qualifikationen - Beratung: Die NA beim BIBB unterstützt Sie in allen Phasen der Projektvor bereitung und Projektdurchführung. Zu unseren Unterstützungs angeboten zählen: - - Online-Infoveranstaltungen: Lernen Sie die Ziele und Struk turen des Programmes sowie konkrete Fördermöglichkeiten kennen und erhalten Sie wertvolle Tipps aus der Praxis. - Antragswerkstätten: Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Projekt idee gemeinsam mit uns zu schärfen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. - Projektskizzenberatung: Wir beraten Sie telefonisch zu Ihrer Projektidee und geben Ihnen Hinweise für die weitere Pla nung Ihres Projektes. - Kontakt: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Friedrich-Ebert-Allee 114-116 53113 Bonn Tel.: 0228 107 1608 www.na-bibb.de Ihre persönliche Beratung: Berufsbildung Dr. Sabrina Inez Weller (Inklusionsbeauftrage der NA; Mobilität) Tel.: 0228 107 1311 weller@bibb.de Frederik Hugo (Partnerschaften) Tel.: 0228 107 1153 hugo@bibb.de Erwachsenenbildung Anke Dreesbach (Mobilität) Tel.: 0228 107 1628 dreesbach@bibb.de Torsten Schneider (Partnerschaften) Tel.: 0228 107 1687 torsten.schneider@bibb.de Bleiben Sie auf dem Laufenden > Newsletter abonnieren www.na-bibb.de/newsletter > NA-Themenseite zu Inklusion und Vielfalt www.na-bibb.de/inklusion St an d: Ja nu ar 2 02 4 http://www.na-bibb.de/newsletter http://www.na-bibb.de/inklusion http://www.na-bibb.de/mobilitaet-bb http://www.na-bibb.de/mobilitaet-eb http://www.na-bibb.de/partnerschaften-bb http://www.na-bibb.de/partnerschaften-eb http://www.na-bibb.de mailto:weller@bibb.de mailto:hugo@bibb.de mailto:dreesbach@bibb.de mailto:torsten.schneider@bibb.de Zugang für alle Zielgruppen Inklusionsunterstützung Mobilität von Einzelpersonen (Leitaktion 1) in der Berufs- und Erwachsenenbildung Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) in der Berufs- und Erwachsenenbildung Antragstellung Beispiele aus der Praxis Mobilität von Einzelpersonen Partnerschaften für Zusammenarbeit Beratung Kontakt Ihre persönliche Beratung Berufsbildung Erwachsenenbildung Bleiben Sie auf dem Laufenden …

[…] © p ok ki /A do be St oc k. co m > > : - EUROPÄISCHE UNION - - - ZUGANG FÜR ALLE Inklusion und Vielfalt im Programm Erasmus+ Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat für die Programmphase 2021 bis 2027 Inklusion und Vielfalt zu einer der wichtigsten Prioritäten und zu einem Grundprinzip für alle Projekte und Aktivitäten in allen Programmaktionen erklärt. Viel falt soll zukünftig als Chance begriffen und gesamt gesellschaftlich als Mehrwert betrachtet werden. Barrieren und Hindernisse, die eine Teilnahme am Erasmus+-Programm bislang verhindert haben, sollen ausgeräumt werden. Dazu stehen verschie dene Instrumente zur Inklusionsunterstützung zur Verfügung. Zielgruppen Erasmus+ folgt einem ganzheitlichen Inklusionsbegriff und um fasst generell Lernende mit geringeren Chancen. Hindernisse zur Teilnahme an Bildungsangeboten können entstehen durch eine wirtschaftlich prekäre Situation, soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede, geografische Hindernisse, gesundheitliche Einschränkungen, körperliche oder geistige Behinderungen, Lernschwierigkeiten, einen Migrationshintergrund oder einer Flüchtlingserfahrung. :Inklusionsunterstützung: Mobilität von Einzelpersonen (Leitaktion 1) in der Berufs- und Erwachsenenbildung: 100-prozentige Förderung notwendiger Maßnahmen im Rahmen eines Lernaufenthaltes im Ausland, z.B. Rollstuhltaxis Erstattung der Reise- und Aufenthaltskosten von erforder lichen Begleitpersonen - Zusätzliche Organisationspauschale in Höhe von 125 Euro pro Teilnehmenden mit Benachteiligung In der Berufsbildung: Möglichkeit von Lernaufenthalten im Ausland von weniger als zehn Tagen Weitere Informationen zur Mobilität von Einzelpersonen: www.na-bibb.de/mobilitaet-bb www.na-bibb.de/mobilitaet-eb Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) in der Berufs- und Erwachsenenbildung: Förderung von Partnerschaften zum Themenbereich Inklusion und Vielfalt Finanzierung von Projekten zum Ausbau europäischer Netz werke - Lernaufenthalte im Ausland für Menschen mit geringeren Chancen Weitere Informationen zu den Partnerschaften: www.na-bibb.de/partnerschaften-bb www.na-bibb.de/partnerschaften-eb Antragstellung: Alle Antragssteller im Programm Erasmus+ können Inklusions unterstützung beantragen. Dies erfolgt im Rahmen des regulären webbasierten Antrags auf Erasmus+-Förderung. Antragsberech tigt sind Organisationen, Betriebe oder Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung. - - Jährliche Antragstermine im Frühjahr und ggf. im Herbst Beispiele aus der Praxis: Mobilität von Einzelpersonen: Berufliche Weiterbildungen von Auszubildenden mit körper lichen Beeinträchtigungen im Ausland - Auslandsaufenthalte von Erwachsenenbildnerinnen und -bildnern im Rahmen eines umfangreichen Fortbildungspro gramms zum Thema Inklusion - Partnerschaften für Zusammenarbeit: Entwicklung eines Onlinekatalogs interkultureller Instrumente für Lehrende an Berufsschulen Entwicklung einer Online-Toolbox mit Methoden zur Förde rung eines europäischen Bewusstseins und zur Bekämpfung von Vorurteilen für ältere Menschen und Erwachsene mit geringen Qualifikationen - Beratung: Die NA beim BIBB unterstützt Sie in allen Phasen der Projektvor bereitung und Projektdurchführung. Zu unseren Unterstützungs angeboten zählen: - - Online-Infoveranstaltungen: Lernen Sie die Ziele und Struk turen des Programmes sowie konkrete Fördermöglichkeiten kennen und erhalten Sie wertvolle Tipps aus der Praxis. - Antragswerkstätten: Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Projekt idee gemeinsam mit uns zu schärfen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. - Projektskizzenberatung: Wir beraten Sie telefonisch zu Ihrer Projektidee und geben Ihnen Hinweise für die weitere Pla nung Ihres Projektes. - Kontakt: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Friedrich-Ebert-Allee 114-116 53113 Bonn Tel.: 0228 107 1608 www.na-bibb.de Ihre persönliche Beratung: Berufsbildung Dr. Sabrina Inez Weller (Inklusionsbeauftrage der NA; Mobilität) Tel.: 0228 107 1311 weller@bibb.de Frederik Hugo (Partnerschaften) Tel.: 0228 107 1153 hugo@bibb.de Erwachsenenbildung Anke Dreesbach (Mobilität) Tel.: 0228 107 1628 dreesbach@bibb.de Torsten Schneider (Partnerschaften) Tel.: 0228 107 1687 torsten.schneider@bibb.de Bleiben Sie auf dem Laufenden > Newsletter abonnieren www.na-bibb.de/newsletter > NA-Themenseite zu Inklusion und Vielfalt www.na-bibb.de/inklusion St an d: Ja nu ar 2 02 4 http://www.na-bibb.de/newsletter http://www.na-bibb.de/inklusion http://www.na-bibb.de/mobilitaet-bb http://www.na-bibb.de/mobilitaet-eb http://www.na-bibb.de/partnerschaften-bb http://www.na-bibb.de/partnerschaften-eb http://www.na-bibb.de mailto:weller@bibb.de mailto:hugo@bibb.de mailto:dreesbach@bibb.de mailto:torsten.schneider@bibb.de Zugang für alle Zielgruppen Inklusionsunterstützung Mobilität von Einzelpersonen (Leitaktion 1) in der Berufs- und Erwachsenenbildung Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) in der Berufs- und Erwachsenenbildung Antragstellung Beispiele aus der Praxis Mobilität von Einzelpersonen Partnerschaften für Zusammenarbeit Beratung Kontakt Ihre persönliche Beratung Berufsbildung Erwachsenenbildung Bleiben Sie auf dem Laufenden …

[…] © p ok ki /A do be St oc k. co m > > : - EUROPÄISCHE UNION - - - ZUGANG FÜR ALLE Inklusion und Vielfalt im Programm Erasmus+ Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat für die Programmphase 2021 bis 2027 Inklusion und Vielfalt zu einer der wichtigsten Prioritäten und zu einem Grundprinzip für alle Projekte und Aktivitäten in allen Programmaktionen erklärt. Viel falt soll zukünftig als Chance begriffen und gesamt gesellschaftlich als Mehrwert betrachtet werden. Barrieren und Hindernisse, die eine Teilnahme am Erasmus+-Programm bislang verhindert haben, sollen ausgeräumt werden. Dazu stehen verschie dene Instrumente zur Inklusionsunterstützung zur Verfügung. Zielgruppen Erasmus+ folgt einem ganzheitlichen Inklusionsbegriff und um fasst generell Lernende mit geringeren Chancen. Hindernisse zur Teilnahme an Bildungsangeboten können entstehen durch eine wirtschaftlich prekäre Situation, soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede, geografische Hindernisse, gesundheitliche Einschränkungen, körperliche oder geistige Behinderungen, Lernschwierigkeiten, einen Migrationshintergrund oder einer Flüchtlingserfahrung. :Inklusionsunterstützung: Mobilität von Einzelpersonen (Leitaktion 1) in der Berufs- und Erwachsenenbildung: 100-prozentige Förderung notwendiger Maßnahmen im Rahmen eines Lernaufenthaltes im Ausland, z.B. Rollstuhltaxis Erstattung der Reise- und Aufenthaltskosten von erforder lichen Begleitpersonen - Zusätzliche Organisationspauschale in Höhe von 125 Euro pro Teilnehmenden mit Benachteiligung In der Berufsbildung: Möglichkeit von Lernaufenthalten im Ausland von weniger als zehn Tagen Weitere Informationen zur Mobilität von Einzelpersonen: www.na-bibb.de/mobilitaet-bb www.na-bibb.de/mobilitaet-eb Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) in der Berufs- und Erwachsenenbildung: Förderung von Partnerschaften zum Themenbereich Inklusion und Vielfalt Finanzierung von Projekten zum Ausbau europäischer Netz werke - Lernaufenthalte im Ausland für Menschen mit geringeren Chancen Weitere Informationen zu den Partnerschaften: www.na-bibb.de/partnerschaften-bb www.na-bibb.de/partnerschaften-eb Antragstellung: Alle Antragssteller im Programm Erasmus+ können Inklusions unterstützung beantragen. Dies erfolgt im Rahmen des regulären webbasierten Antrags auf Erasmus+-Förderung. Antragsberech tigt sind Organisationen, Betriebe oder Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung. - - Jährliche Antragstermine im Frühjahr und ggf. im Herbst Beispiele aus der Praxis: Mobilität von Einzelpersonen: Berufliche Weiterbildungen von Auszubildenden mit körper lichen Beeinträchtigungen im Ausland - Auslandsaufenthalte von Erwachsenenbildnerinnen und -bildnern im Rahmen eines umfangreichen Fortbildungspro gramms zum Thema Inklusion - Partnerschaften für Zusammenarbeit: Entwicklung eines Onlinekatalogs interkultureller Instrumente für Lehrende an Berufsschulen Entwicklung einer Online-Toolbox mit Methoden zur Förde rung eines europäischen Bewusstseins und zur Bekämpfung von Vorurteilen für ältere Menschen und Erwachsene mit geringen Qualifikationen - Beratung: Die NA beim BIBB unterstützt Sie in allen Phasen der Projektvor bereitung und Projektdurchführung. Zu unseren Unterstützungs angeboten zählen: - - Online-Infoveranstaltungen: Lernen Sie die Ziele und Struk turen des Programmes sowie konkrete Fördermöglichkeiten kennen und erhalten Sie wertvolle Tipps aus der Praxis. - Antragswerkstätten: Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Projekt idee gemeinsam mit uns zu schärfen und sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen. - Projektskizzenberatung: Wir beraten Sie telefonisch zu Ihrer Projektidee und geben Ihnen Hinweise für die weitere Pla nung Ihres Projektes. - Kontakt: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung Friedrich-Ebert-Allee 114-116 53113 Bonn Tel.: 0228 107 1608 www.na-bibb.de Ihre persönliche Beratung: Berufsbildung Dr. Sabrina Inez Weller (Inklusionsbeauftrage der NA; Mobilität) Tel.: 0228 107 1311 weller@bibb.de Frederik Hugo (Partnerschaften) Tel.: 0228 107 1153 hugo@bibb.de Erwachsenenbildung Anke Dreesbach (Mobilität) Tel.: 0228 107 1628 dreesbach@bibb.de Torsten Schneider (Partnerschaften) Tel.: 0228 107 1687 torsten.schneider@bibb.de Bleiben Sie auf dem Laufenden > Newsletter abonnieren www.na-bibb.de/newsletter > NA-Themenseite zu Inklusion und Vielfalt www.na-bibb.de/inklusion St an d: Ja nu ar 2 02 4 http://www.na-bibb.de/newsletter http://www.na-bibb.de/inklusion http://www.na-bibb.de/mobilitaet-bb http://www.na-bibb.de/mobilitaet-eb http://www.na-bibb.de/partnerschaften-bb http://www.na-bibb.de/partnerschaften-eb http://www.na-bibb.de mailto:weller@bibb.de mailto:hugo@bibb.de mailto:dreesbach@bibb.de mailto:torsten.schneider@bibb.de Zugang für alle Zielgruppen Inklusionsunterstützung Mobilität von Einzelpersonen (Leitaktion 1) in der Berufs- und Erwachsenenbildung Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) in der Berufs- und Erwachsenenbildung Antragstellung Beispiele aus der Praxis Mobilität von Einzelpersonen Partnerschaften für Zusammenarbeit Beratung Kontakt Ihre persönliche Beratung Berufsbildung Erwachsenenbildung Bleiben Sie auf dem Laufenden …

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