[…] Zukunftsorientierte Projekte „Zukunftsorientierte Projekte“ sind groß angelegte Projekte, die darauf abzielen, innovative (politische) Ansätze zu identifizieren, zu entwickeln, zu erproben und/oder zu bewerten. Sie unterstützen zukunftsorientierte Ideen und orientieren sich an EU -politischen Schwerpunktsetzungen. Antragsfrist 03.03.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Zukunftsorientierte Projekte werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zum Portal Zukunftsorientierte Projekte für die Hochschulbildung Antragsfrist: 3. März 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Dieser Aufruf hat folgende zwei Themenbereiche: European Degree Pathway Projects: Unterstützung beim Rollout des „European Degree Labels“ und Entwicklung gemeinsamer transnationaler Studienprogramme Leadership Development Programme: Aufbau einer europäischen „Leadership Academy“ für Hochschulleitungen Weitere Informationen Weiterführende Informationen zu dem Aufruf finden Sie hier: Programmaufruf 2025 (ERASMUS-EDU-2025-PI-FORWARD-HE) (PDF) Online Info Session der Europäischen Kommission am 13.01.2026 EU Funding & Tenders Portal Zukunftsorientierte Projekte für die Bereiche Schulbildung, berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, digitale Bildung Antragsfrist: 27. Mai 2025 (beendet) In diesem Aufruf werden transnationale Projekte gefördert, die ein Bündel von sektorspezifischen oder sektorübergreifenden Aktivitäten umsetzen, die entweder die Innovation in Bezug auf Umfang, bahnbrechende Methoden und Praktiken fördern und/oder einen Innovationstransfer (länder-, sektor- oder zielgruppenübergreifend) gewährleisten. Wer kann gefördert werden? Öffentliche oder private Einrichtungen, die in den Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung, Forschung und Innovation oder in der Arbeitswelt tätig sind, können gefördert werden. Unter Thema 4 – Erwachsenenbildung: Unterstützung des Kompetenzpakts – sind nur Antragstellende förderfähig, die auch Mitglieder des Kompetenzpakts sind. Zusammenstellung des Konsortiums: Das Konsortium muss aus mindestens drei Antragstellenden aus mindestens drei EU -Mitgliedsstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern bestehen. Welche Themen werden gefördert? Thema 1 | Schulbildung: Verbesserung der Grundkompetenzen Thema 2 | Berufliche Aus- und Weiterbildung: Förderung eines befäigenden und unterstützenden Umfelds für berufliche Exzellenz auf nationaler und/oder regionaler Ebene Thema 3 | Berufliche Aus- und Weiterbildung: Entwicklung gemeinsamer Berufsbildungsqualifikationen und -module Thema 4 | Erwachsenenbildung: Unterstützung des Kompetenzpakts Thema 5 | Erwachsenenbildung: Verbesserung der Berufsberatung zur Unterstützung der Teilnahme Erwachsener an Weiterbildungsmaßnahmen Thema 6 | Digitale Bildung: Bewertung von digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen Thema 7 | Digitale Bildung: Ethischer und effektiver Einsatz von generativen Systemen der künstlichen Intelligenz in der allgemeinen und beruflichen Bildung Thema 8 | Digitale Bildung: Innovative Ansätze zur Datenerhebung und zum Datenaustausch in der Primar-, Sekundar- und Berufsbildung für eine datengestützte Entscheidungsfindung Weitere Informationen Weiterführende Informationen zu dem Aufruf finden Sie hier: Programmaufruf 2025 – englische Version (PDF) Online Info Session der Europäischen Kommission am 11.03.2025 inklusive Präsentationen EU Funding & Tenders Portal Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: EACEA-Policy-Support @ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Jean Monnet Die Aktion Jean Monnet fördert Lehre, Lernen, Forschung und Debatten zu Fragen der europäischen Integration sowie zu künftigen Herausforderungen und Chancen der Europäischen Union. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die drei Maßnahmen der Aktion für die allgemeine und berufliche Bildung vor. Antragsfrist 03.02.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Content of this page Schulungen für Lehrkräfte Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ Jean-Monnet-Netzwerke Wichtige Information Antragsfrist: 3. Februar 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Die Aktion Jean Monnet und ihre Maßnahmen werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt . Zur EACEA Schulungen für Lehrkräfte Wer kann einen Antrag stellen Lehrerbildende Hochschulen oder Einrichtungen für Lehrerfortbildung Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 300.000 € pro Projekt Länder Die antragstellende Einrichtung muss aus einem EU -Land oder alternativ aus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder der Türkei kommen. Förderfähige Aktivitäten Bildungsangebote für Lehrende in Schulen und Berufsschulen zu EU -Themen Bildungsbereiche allgemeine und berufliche Bildung Lehrerbildende Hochschulen oder Einrichtungen für Lehrerfortbildung entwickeln Bildungsangebote für Lehrende in Schulen und Berufsschulen und führen diese durch. Ziel ist es, neue Kompetenzen und Lehrmethoden für die Lehre zu EU -Themen zu etablieren. Die entwickelten Schulungen sollen Schulen und Berufsbildungseinrichtungen bei der Planung, Organisation und Bereitstellung von EU -Inhalten bei ihren lehrplanmäßigen und außerschulischen Aktivitäten unterstützen. Was sind die Ziele der Schulungen? Schulen und Berufsbildungsanbietern zu ermöglichen, ihren Lehrkräften Kenntnisse über die EU zu vermitteln; strukturierte Unterrichtsmodule zu EU -Fächern für Lehrende an Schulen und Berufsbildungseinrichtungen zu entwickeln; spezifische Einzel- oder Gruppenschulungen zur EU (modular, in Präsenz, online oder hybrid) bereitzustellen; die Integration einer europäischen Perspektive im Arbeitsalltag von Lehrenden zu fördern. Wie wird gefördert? Die Einrichtung stellt den Antrag für sich selbst. Es sind keine Partnereinrichtungen notwendig. Die maximale Förderhöhe beläuft sich auf 300.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ Wer kann einen Antrag stellen Schulen oder Berufsbildungseinrichtungen Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 30.000 bis 35.000 € pro Projekt Länder Die antragstellende Einrichtung muss aus einem EU -Land oder alternativ aus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder der Türkei kommen. Förderfähige Aktivitäten Bildungsangebote z. B. Projektwochen, Studienbesuche Mit der Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ sollen Schulen und Berufsbildungseinrichtungen unterstützt werden, damit sie spezifische Inhalte zu EU -Themen (u.a. Demokratie, Geschichte der EU , Funktionsweise der EU , kulturelle Vielfalt) vermitteln können. Diese Aktivitäten sollten während des Schuljahres stattfinden und können unter anderem Projektwochen, Studienbesuche und andere immersive Aktivitäten umfassen. Was sind die Ziele dieser Initiative? Lehrerinnen und Lehrer in die Lage zu versetzen, mit ansprechenden Methoden EU -Inhalte zu vermitteln; die Verbesserung der Lernergebnisse in EU -Fragen; die Stärkung der EU -Kompetenz in Schulen; eine stärkere Beteiligung von Schülerinnen und Schülern am demokratischen Prozess in der Europäischen Union. Wie wird gefördert? Die Einrichtung stellt den Antrag für sich selbst. Es sind keine Partnereinrichtungen notwendig. In drei aufeinanderfolgenden Jahren müssen mindestens 40 Stunden pro Schuljahr zu EU -Themen durchgeführt werden. Die maximale Förderhöhe beläuft sich für deutsche Einrichtungen auf 30.000 bzw. 35.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Jean-Monnet-Netzwerke Wer kann einen Antrag stellen Schulen, Berufsbildungseinrichtungen und/oder Hochschulen, die eine Erstausbildung und/oder berufsbegleitende Fortbildung für Lehrkräfte anbieten Konsortium mindestens sechs Einrichtungen aus mindestens drei verschiedenen Ländern (mindestens vier Schulen und/oder Berufsbildungsanbieter und max. zwei Hochschulen) Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 300.000 € pro Projekt Länder alle EU -Länder plus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Förderfähige Aktivitäten u. a. Erstellung von Leitlinien, Treffen zum Austausch, Co-Teaching zu EU -Themen Jean-Monnet-Netzwerke unterstützen den Austausch guter Praxis und die Kompetenzerweiterung über die Vermittlung von EU -Themen im Unterricht. Sie fördern den Erfahrungsaustausch von Lehrkräften auf europäischer Ebene sowie gemeinsame Aktivitäten im Bereich kollaboratives Lehren und Co-Teaching. Was sind die Ziele der Netzwerke? Austausch über angewandte Methoden Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schulen bzw. Berufsbildungseinrichtungen, um ihnen internationale Erfahrung zu ermöglichen Co-Teaching Schaffung einer soliden und nachhaltigen Wissensbasis für Schulen und Berufsbildungsanbieter Wie wird gefördert? Eine Einrichtung stellt den Antrag für das Konsortium. Die maximale Förderhöhe beläuft sich auf 300.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Weitere Informationen Eine genauere Darstellung der Aktion Jean Monnet finden Sie im Erasmus+-Programmleitfaden im Teil B unter „Jean Monnet-Aktionen“. Auf der Seite der EU-Kommission finden Sie weitere Informationen. Die Antragstellung erfolgt im EU Funding & Tenders Portal . Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: eacea-ajm(at)ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Kapazitätsaufbau im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung Sie möchten die Berufsbildung weltweit stärken? Dann bringen Sie Ihre Expertise in ein internationales Kooperationsprojekt zum Kapazitätsaufbau ein! Antragsfrist 26.03.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Antragsfrist: 26. März 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Die Aktion Kapazitätsaufbau wird von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zur Seite der EACEA Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen, die in der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder auf dem Arbeitsmarkt tätig sind Dauer 3 Jahre Förderhöhe maximal 500.000 Euro pro Projekt Länder alle EU -Länder und mit dem Erasmus+-Programm assoziierte Drittländer sowie Länder der Regionen Westbalkan, Östliche Nachbarschaft, Südlicher Mittelmeerraum, Subsahara-Afrika und Lateinamerika Förderfähige Aktivitäten u. a. Aufbau von Netzwerken, Transfer von pädagogischen Konzepten, Entwicklung von Lehrmaterialien, internationale Austauschaktivitäten Bildungsbereich Berufsbildung NEU! ► Hier finden Sie eine aktuelle Informationsseite der EACEA zur Antragstellung 2026: Zur Informationsseite Die Aktion Kapazitätsaufbau in der Berufsbildung unterstützt internationale Kooperationsprojekte auf Grundlage multilateraler Partnerschaften zwischen Einrichtungen, die in der Berufsbildung aktiv sind. Die Einrichtungen können in Erasmus+-Programmländern oder außerhalb angesiedelt sein. Ziel dieser Partnerschaften ist es, die Zugänglichkeit und die Reaktionsfähigkeit der Einrichtungen und Systeme der beruflichen Aus- und Weiterbildung in nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern zu fördern. Was wird gefördert? Der Schwerpunkt der Projektaktivitäten muss auf dem Aufbau und der Stärkung der Kapazitäten von Organisationen im Bereich der Berufsbildung in den nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern liegen. Die Projekte können u. a. folgende Aktivitäten umfassen: Aufbau und Entwicklung von Netzwerken und Austausch bewährter Verfahren zwischen Berufsbildungseinrichtungen; Erstellung von Instrumenten, Programmen und anderen Materialien zum Kapazitätsaufbau; Schaffung von Mechanismen zur Einbindung des privaten Sektors in die Gestaltung und Durchführung von Lehrplänen; Entwicklung und Transfer von pädagogischen Konzepten, Lehr- und Ausbildungsmaterialien und -methoden; Entwicklung und Durchführung internationaler (virtueller) Austauschaktivitäten vor allem für das Personal. Welche Länder können teilnehmen? Teilnahmeberechtigt an Erasmus+-Kapazitätsaufbauprojekten sind alle EU -Länder und mit dem Erasmus+-Programm assoziierte sowie nicht assoziierte Drittländer in den Regionen 1, 2, 3, 9, 10, 11 (siehe Programmleitfaden, Abschnitt „förderfähige Länder“). Die regionalen Prioritäten finden Sie ebenfalls im Programmleitfaden. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Das Konsortium besteht aus mindestens vier Organisationen aus mindestens drei Ländern: mindestens eine Organisation aus mindestens zwei verschiedenen EU -Ländern oder mit dem Programm assoziierten Drittländern und mindestens zwei Organisationen aus mindestens einem förderfähigen, nich t mit dem Programm assoziierten Drittland. Dem Konsortium muss mindestens ein Berufsbildungsanbieter der sekundären Bildungsstufe angehören. Weitere Informationen Genauere Erläuterungen finden Sie im Programmleitfaden (PDF) auf der Website der Europäischen Kommission im EU Funding & Tenders Portal Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: EACEA-EPLUS-CBVET(at)ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Inklusion und Vielfalt Inklusion und Vielfalt – dies ist ein zentrales Querschnittsthema für alle Programmbereiche in dem Programm Erasmus+. Chancengleichheit, Barrierefreiheit, Fairness und Vielfalt soll in allen Programmaktionen gefördert werden, um eine breite Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen an der Gesellschaft, am Bildungssystem und an Erasmus+ sicherzustellen. Auf unserer Themenseite erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen Erasmus+ bietet, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Wer ist angesprochen? Erasmus+ setzt auf einen umfassenden Inklusionsansatz und möchte Bildung für alle zugänglich machen. Ziel ist es, Menschen den Zugang zum Programm zu erleichtern, die bisher aufgrund verschiedener Barrieren ausgeschlossen waren. Eine Liste möglicher Hürden dient als Orientierung, um gezielt Maßnahmen für mehr Chancengleichheit zu entwickeln. Personen, auf die diese oder ähnliche Merkmale zutreffen, können für Auslandsaufenthalte in der Berufs- oder Erwachsenenbildung (Mobilität, Leitaktion 1) zusätzliche Förderung erhalten oder andere Erleichterungen im Programm nutzen. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Die folgenden Hindernisse können – einzeln oder in Kombination – einer Teilnahme an Erasmus+ im Wege stehen: mentale, körperliche, sensorische oder sonstige Beeinträchtigungen gesundheitliche Probleme (chronische oder psychische Erkrankungen) kulturelle Unterschiede gegenüber der Mehrheitsgesellschaft (Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen (zum Beispiel Alleinerziehende, Eltern mit kleinen Kindern und fehlenden informellen Kinderbetreuungsnetzen oder Waisen) Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung (aufgrund von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Behinderung oder übergreifender Faktoren) wirtschaftliche Hindernisse (niedriger Lebensstandard, Langzeitarbeitslosigkeit oder ein geringes Einkommen) soziale Hindernisse , die durch familiäre Verhältnisse entstehen geografische Hindernisse (Wohnen in abgelegenen oder ländlichen Gebieten, auf kleinen Inseln, in Randgebieten, in städtischen Vororten, in strukturschwachen Gegenden mit begrenztem öffentlichen Nahverkehr, unzureichenden Versorgungseinrichtungen). Hindernisse im Zusammenhang mit Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die dazu führen, dass Menschen keine guten Leistungen erbringen oder frühzeitig aus diesen Systemen ausscheiden . Eine geringe Qualifikation von Erwachsenen kann zum Beispiel auch damit zusammenhängen, dass Bildungssysteme nicht in vollem Umfang auf besondere Bedürfnisse eingehen . Weitere Beispiele finden Sie im Erasmus+ Programmleitfaden Welche Inklusionsangebote macht Erasmus+? Das europäische Bildungsprogramm Erasmus+ hat für die Phase 2021 bis 2027 Inklusion und Vielfalt zu einem wichtigen Schwerpunkt erklärt. Alle über Erasmus+ geförderten Einrichtungen werden ermutigt, ihre Aktivitäten und Projekte inklusiv zu planen . Das heißt: Schon bei der Ideenentwicklung wird darauf geachtet, dass möglichst viele Personen der Einrichtung angesprochen und bei Interesse miteinbezogen werden können. Show more Show less Zum Leitfaden Das Programm Erasmus+ bietet vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten, die je nach individuellem Bedarf genutzt werden können: zusätzliche finanzielle Hilfe, Zuschüsse für Begleitpersonen, Verkürzung von Aufenthalten (Berufsbildung) und vieles mehr. Einen ersten Überblick bietet unser Factsheet zur Inklusionsunterstützung. Zum Factsheet Für die Organisation kann zudem der Leitfaden zur inklusiven Umsetzung von Erasmus+ Projekten mit einer hilfreichen Checkliste genutzt werden. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen fördert Erasmus+ persönliche Lernerfahrungen im Ausland. Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Diese Chance, durch neue Erfahrungen zu wachsen, soll auch Personen angeboten werden, die aus verschiedenen Gründen bisher keinen Zugang dazu hatten. Show more Show less Was sind Mobilitäten? In Erasmus+ gibt es viele Wege, die eine Teilnahme auch für Personen mit geringeren Chancen möglich machen können: zusätzliche finanzielle Förderung engere Betreuung durch mehr Begleitpersonen (Fahrt- und Aufenthaltspauschale) Förderung von Besuchen zur Vorbereitung von Aktivitäten (inkl. Teilnahme Personen mit geringeren Chancen) Berufsbildung: Verkürzung der Mindestaufenthaltsdauer Erwachsenenbildung: Mindestaufenthaltsdauer ist bereits kürzer angelegt (Personen mit geringeren Chancen stehen im Mittelpunkt) Gruppenaufenthalte ggf. Aufenthalt in deutschsprachigen Ländern ( z. B. Österreich, Liechtenstein) Förderung von Aktivitäten für Bildungspersonal (Job Shadowings, Kurse usw.) – z. B. zum Aufbau von persönlichen Kontakten und Erfahrung mit Auslandsreisen Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit In dem Programmbereich wird thematisches Arbeiten von Einrichtungen aus mehreren Ländern zum Thema Inklusion und Vielfalt gefördert. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Zum Beispiel im Rahmen der Berufsbildung oder der allgemeinen Erwachsenenbildung. Im Vordergrund kann dabei eine Produktentwicklung oder ein Austausch guter Praxis stehen. Projektbeispiele Anke Wigger berichtet von einer Erasmus+ Lernreise nach Schweden Vernetzungsangebote Inklusionsbotschafterin Die Botschafterin kommt aus der Bildungspraxis und hat langjährige Erfahrungen u.a. im Umgang mit Inklusion an Berufsschulen. Im Auftrag der NA beim BIBB informiert sie kostenlos bei Vorträgen oder Gesprächen über die vielfältigen Möglichkeiten von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. E-Mail schreiben EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Inklusion und Vielfalt diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Regionales Erasmus+ Beratungsnetzwerk Das Erasmus+ Beraternetzwerk unterstützt kostenlos bei Akkreditierung, Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten – und bietet eine Plattform für Austausch und regionale Vernetzung. Zur Plattform Vernetzungsseminare Vernetzungsseminare zum Thema Inklusion bieten die Chance, sich international zu vernetzen, Ideen auszutauschen und Partner für Erasmus+-Projekte zu finden – ideal, um gemeinsam inklusive Bildungsprojekte zu entwickeln. Zur Veranstaltungsübersicht Weitere Informationsangebote Mittagsgespräch: Inklusionsunterstützung für Organisationen Sie konnten an unserem Mittagsgespräch nicht teilnehmen? Kein Problem. In der Präsentation finden Sie die wichtigsten Informationen für was, wen und wofür sie Inklusionsunterstützung beantragen können. Zur Präsentation Salto Inclusion Education Das Ressourcenzentrum SALTO Inclusion Education unterstützt europaweit bei der Umsetzung von Inklusion und Vielfalt in Erasmus+. Die Website bietet hilfreiche Tools und Leitfäden für die Praxis. Zur Plattform Podcast Talking Erasmus+ Unser Podcast "Talking Erasmus+" informiert über das Förderprogramm Erasmus+ und seine vielseitigen Bildungsprojekte - auch zum Thema Inklusion und Vielfalt. In der Reihe "Zugang für alle" werden anhand von drei Projektbeispielen verschiedene Facetten der Inklusion beleuchtet. Einfach reinhören und inspirieren lassen. Zum Podcast Bundesinstitut für Berufsbildung Auf der Website des Bundesinstituts für Berufsbildung wird gezeigt wie Inklusion in der beruflichen Bildung gelingt: mit aktuellen Projekten, Studien, Praxisbeispielen und Videos zu Ausbildung, Übergängen und Qualifizierung. Zur Website Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Melanie Roth (Beauftragte für Inklusion und Vielfalt | Mobilität) Fon: 0228 107 1612 Mail: melanie.roth[at]bibb(dot)de …
[…] Internationalisierung in der Berufsbildung Wie verändert sich die Berufsbildung in einer zunehmend globalisierten Welt? Die internationale Zusammenarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung – für Fachkräfte, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen. Internationale Erfahrungen stärken die berufliche Handlungsfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven. Auf dieser Seite erfahren Sie, welchen Beitrag Erasmus+ zur Internationalisierung der Berufsbildung leistet und welche Möglichkeiten sich für Sie daraus ergeben. Internationalisierung in Erasmus+ © NA beim BIBB Internationale Berufsbildung strategisch verankern Die Erasmus+ Akkreditierung und die Mobilitätsprojekte unterstützen Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung sowie ausbildende Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer strategischen Internationalisierung. Dies umfasst unter anderem: das regelmäßige Angebot von Auslandsaufenthalten für Lernende (Teilnehmende in formalen und non-formalen beruflichen Bildungsgängen), um das eigene Bildungsangebot zu erweitern und aufzuwerten, regelmäßige und gezielte Auslandsaufenthalte für Bildungspersonal und Management, um das Lehrgeschehen qualitativ zu verbessern, die Aufnahme von Lernenden und Bildungspersonal aus dem europäischen Ausland sowie die Gründung und den Ausbau von europäischen Netzwerken. Transnational kooperieren und austauschen Ein weiteres wichtiges Anliegen des Programms Erasmus+ ist die grenzüberschreitende Kooperation, zum einen für den Austausch von Ideen, Methoden, Praktiken und guter Praxis zu aktuellen Themen der Berufsbildung, zum anderen für die gemeinsame Entwicklung innovativer Angebote, Methoden oder Materialien. So wurden und werden in Projekten der Berufsbildung vielfältige Ansätze zur Verbesserung der Qualität der Berufsbildung erarbeitet oder weiterentwickelt und über die beteiligten Einrichtungen hinaus weitergegeben. Themen sind beispielsweise Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Teilhabe Qualifizierung des Berufsbildungspersonals Transparenz und Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen Europäische Aus- oder Weiterbildungsangebote Zum europäischen Bildungsraum beitragen Bei der europäischen Berufsbildungszusammenarbeit geht es immer auch darum, die nationalen Berufsbildungssysteme im transnationalen Kontext weiter zu entwickeln. Erasmus+ Projekte setzen auf unterschiedliche Weise europäische Berufsbildungspolitik in die Praxis um, nutzen und erproben europäische Instrumente, sorgen für Transparenz und Transfer zwischen den Berufsbildungssystemen und manchmal auch in die nationalen Systeme hinein. Alle Erasmus+ Aktivitäten, vom einzelnen Auslandsaufenthalt bis zur komplexen Projektpartnerschaft leisten ihren Beitrag zur Stärkung des europäischen Bildungsraums und somit zum europäischen Zusammenhalt insgesamt. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Die Leitaktion 1, Mobilität von Einzelpersonen, bietet sowohl Lernenden als auch Personal die Möglichkeit, berufliche Lernaufenthalte im europäischen Ausland zu absolvieren. Der internationale Austausch in der Berufsbildung ist eine besondere Chance zur fachlichen und persönlichen Entwicklung für die Teilnehmenden. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Mit dem Erasmus+-Programm (2021-2027) schafft die EU -Kommission zwei Zugänge zu Fördermitteln für Bildungseinrichtungen und Unternehmen: 1. Akkreditierung - Andauernde Mitgliedschaft im Programm Der Standardzugang für Institutionen ist die Akkreditierung. Sie ist für die gesamte Dauer des Programms gültig und verschafft Ihnen langfristigen und flexiblen Zugang zu Fördermitteln. 2. Kurzzeitprojekt - Befristeter Einstieg Ein Kurzzeitprojekt gibt Ihnen die Möglichkeit, Erasmus+ kennenzulernen und in Projektform daran teilzunehmen. Hier bekommen Sie Fördermittel für bis zu 30 Aktivitäten bei einer Projektlaufzeit von 6 bis 18 Monaten. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Partnerschaften sind länderübergreifende Projekte von Einrichtungen, die in der Berufsbildung aktiv sind. Sie sind Teil der Leitaktion 2 „Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen“ des EU -Programms Erasmus+. Sie ermöglichen es den teilnehmenden Organisationen, Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zu sammeln und ihre Kapazitäten zu stärken. Sie können auch – je nach Projektform – qualitativ hochwertige, innovative Projektergebnisse erarbeiten. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Zwei Projektformen werden gefördert: 1. Kooperationspartnerschaften Sie unterstützen den Aufbau und die Stärkung von Netzwerken, fördern den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken und schaffen oder erweitern innovative Bildungsprodukte oder Ideen. Sie verbreiten diese Projektergebnisse in ihrer Branche, ihren Netzwerken und auf regionaler und/oder nationaler Ebene. 2. Kleinere Partnerschaften Sie erleichtern kleinen, neuen und weniger erfahrenen Organisationen sowie benachteiligten Zielgruppen den Zugang zum Programm Erasmus+. Sie zielen auf den Austausch von Ideen, Methoden und Praktiken und realisieren Aktivitäten mit europäischer Dimension. Projektbeispiele Unterstützungsangebote Regionales Erasmus+ Beratungsnetzwerk Das Erasmus+ Beraternetzwerk unterstützt kostenlos bei Akkreditierung, Planung und Durchführung von Auslandsaufenthalten – und bietet eine Plattform für Austausch und regionale Vernetzung. Zur Plattform VET -Team Das VET -Team der NA beim BIBB bietet kostenlose Information und Unterstützung bei der Anwendung europäischer Bildungsinstrumente in Erasmus+-Projekten an. Erfahrene Expertinnen und Experten beraten u.a. zu Fragen der Qualitätsentwicklung und -sicherung, zu Lernergebnissen oder zu den horizontalen Prioritäten des Erasmus+-Programms. Zum VET-Team Informationsangebote Europass Das Europass-Portal biete viele Tools für die Bewerbung, eine Suche nach Job- und Weiterbildungsangeboten in Europa sowie gebündelte Informationen zu Bildung und Beschäftigung in Europa an. Es baut Hürden bei der Internationalisierung in Bildung und Beruf ab und ist zentrale Anlaufstelle zum Thema Lernen und Arbeiten in Europa. Zum Europass-Center Strategische Internationalisierung Go International – ein Praxisleitfaden zur strategischen Internationalisierung von Berufsbildungseinrichtungen (in englischer Sprache) Zum Leitfaden Wo stehen wir? Die Handreichung unterstützt Sie dabei, den aktuellen Stand der Internationalisierung in Ihrer berufsbildenden Einrichtung systematisch einzuschätzen. Sie hilft, über Mobilitäten hinausgehende Aktivitäten sichtbar zu machen und darauf aufbauend Schwerpunkte sowie Entwicklungsziele für zukünftige Antragstellungen zu definieren. Zur Handreichung Weitere Förderprogramme Beratungsservice für Auslandsaufenthalte Das Portal informiert Betriebe, berufliche Schule, Kammern und Kreishandwerkerschaften zu den Chancen, Rahmenbedingungen und Planungsschritten von Auslandsaufenthalten. Einen Überblick über alle Förderprogramme bietet der Stipendienfinder. Auslandsberatung AusbildungWeltweit Das Programm AusbildungWeltweit wurde 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung iniitiert, um weltweite Aufenthalte von Auszubildenden sowie von Ausbilderinnen und Ausbildern im Rahmen der Berufsausbildung zu ermöglichen. Weitere Infos finden Sie auf der Website. AusbildungWeltweit Initiativen auf europäischer Ebene Ratsempfehlung der Europäischen Kommission zur Lernmobilität Die Ratsempfehlung ist ein wichtiger Baustein des Europäischen Bildungsraums mit dem Ziel, Auslandsaufenthalte von Lernenden zu einem integralen Bestandteil aller Bildungs- und Ausbildungswege zu machen, den Anteil der Menschen, die von einem Lernaufenthalt im Ausland profitieren, zu erhöhen und die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern mit geringeren Chancen an Auslandsaufenthalten zu steigern. Mehr erfahren Zur Ratsempfehlung Policy Paper der NA Initiativen auf Bundesebene Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags Die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags widmet sich in ihrem Abschlussbericht 2021 ausführlich der Internationalisierung der Berufsbildung und hebt dabei die Bedeutung von internationalen Mobilitäten hervor. Neben einer deutlichen Erhöhung des Anteils an Auszubildenden mit internationaler Erfahrung und dem Ausbau bestehender Strukturen werden unter anderem die Ausweitung des Angebots an Pool-Plätzen, eine verbesserte Zertifizierung von im Ausland erworbenen Qualifikationen, zusätzliche Ressourcen für Berufsbildende Schulen zur Organisation von Auslandsaufenthalten und eine Erweiterung der digitalen Möglichkeiten für internationale Aktivitäten empfohlen. Zum Bericht KMK -Beschluss zu Europa in der Berufsbildung Der Beschluss der Kultusministerkonferenz „Berufliche Bildung als Chance für Europa“ (2020) nennt strategische Handlungsfelder für die Verankerung einer europäischen Dimension in der schulischen Berufsbildung. Sie reichen von der schulischen Grundhaltung über die Unterrichtsqualität bis zur grenzüberschreitenden Mobilität. Zur Beschlusssammlung der KMK Zusatzqualifikationen für die Berufsausbildung Viele Unternehmen und Berufsschulen wünschen sich eine hochwertige Zertifizierung von zusätzlich erworbenen internationalen Kompetenzen. Zusatzqualifikationen vermitteln über ein bestehendes Ausbildungsberufsbild hinausgehende berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Angeboten für unterschiedliche Ausbildungsberufe. Eine Übersicht über die formalen Zusatzqualifikationen mit Europabezug hat die NA beim BIBB zusammengestellt. Zur Übersicht Baukasten „Internationale berufliche Handlungskompetenz“ Der Baukasten „Internationale berufliche Handlungskompetenz“ soll Sachverständigen seit 2022 in Ordnungsverfahren die curriculare Arbeit erleichtern. Er enthält die zwischen den Sozialpartnern abgestimmte Definition von internationaler beruflicher Handlungskompetenz sowie Formulierungshilfen für Lernergebnisse im kaufmännischen Bereich. Diese können auf andere Berufsfelder oder Kontexte übertragen werden, aber auch Beteiligten in Mobilitätsprojekten Orientierung bieten. Entwickelt wurde der Baukasten im Auftrag des BMBF durch das Bundesinstitut für Berufsbildung. Zum Baukasten Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Ulrike Schröder Fon: 0228 107 1626 Mail: ulrike.schröder(at)bibb(dot)de …
[…] Teilhabe gemeinsame EU -Werte Europa steht vor der Herausforderung, dass sich immer weniger Menschen am demokratischen Leben beteiligen. Kenntnisse über europäische Themen sowie das Bewusstsein für deren Auswirkungen auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger sind oft nur gering ausgeprägt. Das Erasmus+-Programm setzt gezielt auf die Förderung gemeinsamer Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe – zentrale Anliegen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken. Teilhabe in Erasmus+ Gemeinsame Werte Das Programm unterstützt die aktive Bürgerschaft und Ethik im lebenslangen Lernen; es fördert die Entwicklung sozialer und interkultureller Kompetenzen, kritisches Denken und Medienkompetenz. Im Rahmen der Projekte soll die demokratische Teilhabe der Menschen und das soziale und zivilgesellschaftliche Engagement anhand von formalen und nicht-formalen Bildungsaktivitäten gefördert werden. Ein Schwerpunkt liegt auch darauf, für den Kontext der Europäischen Union zu sensibilisieren und ein entsprechendes Verständnis zu vermitteln, insbesondere was die gemeinsamen Werte der EU , die Grundsätze der Einheit und Vielfalt sowie ihre kulturelle Identität, ihr kulturelles Bewusstsein und ihr gesellschaftliches und historisches Erbe anbelangt. Den bildungspolitischen Rahmen bildet die Pariser Erklärung von 2015 , in der die Förderung der gemeinsamen Werte der Europäischen Union durch Bildung verankert sind. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Diese Leitaktion ermöglicht Lernenden und Bildungspersonal Praktika und Lernaufenthalte im Ausland. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Teilnehmende sollen ihr Wissen über das gemeinsame europäische Erbe und die europäische Vielfalt stärken und sich mit den Vorteilen eines aktiven Bürgersinns und der Teilhabe am demokratischen Leben vertraut machen. Dieser Themenkomplex ist Grundprinzip der Leitaktion 1 – Lernmobilität und relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden, wo immer dies möglich ist. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Mit dieser Leitaktion sind verschiedene thematische Schwerpunkte im Bereich gemeinsame Werte, zivilgesellschaftliches Engagement und Teilhabe möglich. So können beispielsweise in Kooperation mit europäischen Partnern innovative Lehr- und Lernmaterialien entwickelt werden, die der Erweiterung der Kompetenzen von Lernenden und Bildungspersonal in Hinblick auf das Themengebiet fördern. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Ebenso möglich ist der Austausch von guter Praxis mit Organisationen aus anderen Ländern. Die Partnerschaften für Zusammenarbeit ermöglichen es zudem, Menschen Europa näher zu bringen, die bislang wenig Berührungspunkte damit hatten, beispielsweise durch Einbindung in lokale Projektaktivitäten oder Lernaktivitäten im Ausland. Demokratische Teilhabe und Europäische Werte sind Grundprinzipien der Leitaktion 2 – relevante Kompetenzen sollten im Projektverlauf durch formale oder nicht formale Lernaktivitäten gefördert werden. EU -Werte Achtung der Menschenwürde Freiheit (auch der freien Meinungsäußerung) Demokratie, Toleranz, Gerechtigkeit Gleichheit vor dem Gesetz – vor allem zwischen Frauen und Männern Rechtsstaatlichkeit Menschenrechte Ausführliche Informationen zu den Zielen und Werten der Europäischen Union finden Sie auf der Website der europäischen Union. Website der EU Ziele der EU -Jugendstrategie Die EU mit der Jugend zusammenbringen Gleichheit aller Geschlechter Inklusive Gesellschaften Information und konstruktiver Dialog Psychische Gesundheit und Wohlbefinden Jugend im ländlichen Raum voranbringen Gute Arbeit für alle Gutes Lernen Räume und Beteiligung für alle Ein nachhaltiges, grünes Europa Jugendorganisationen und europäische Jugendprogramme Ausführliche Informationen zur EU -Jugendstrategie finden Sie im europäischen Jugendportal. EU-Jugendportal Referenzrahmen: Kompetenzen für eine demokratische Kultur Der vom Europarat entwickelte Referenzrahmen‚ Kompetenzen für eine demokratische Kultur‘ bietet eine fundierte Grundlage, um die dafür notwendigen Werte, Haltungen, Fähigkeiten und Kenntnisse in Bildungsprozessen gezielt zu fördern. Zum Referenzrahmen Projektbeispiele Vernetzungsangebote EuroApprentices EuroApprentices sind Erasmus+-Botschafter/-innen in der Berufsbildung. Sie teilen ihre Auslandserfahrungen, motivieren andere Auszubildende und fördern Teilhabe, Inklusion sowie europäische Werte. Das wachsende internationale Netzwerk verbindet junge Menschen aus vielen Ländern, stärkt Engagement im demokratischen Leben Europas und macht die Chancen von Mobilität sichtbar. Zum EuroApprentices-Netzwerk PEACE Netzwerk PEACE steht für Participation Erasmus Alumni for Civic Engagement. Der Grundgedanke des Netzwerks aus europäischen Nationalen Agenturen besteht darin , das Zugehörigkeitsgefühl zur Europäischen Union zu stärken, das Bewusstsein für aktive Bürger/-innenschaft zu schärfen und Synergien zwischen den verschiedenen Europäischen Netzwerken von Alumni, Botschafter/-innen und Erasmus+ Role Models in allen Bereichen des Programms zu fördern. Zum Netzwerk Weitere Informationsangebote SALTO Participation & Information Das SALTO Participation & Information Resource Centre stärkt demokratische Teilhabe und Medienkompetenz durch inspirierende Inhalte und verlässliche Informationen. Es entwickelt Materialien, organisiert Trainings und unterstützt Akteure in Bildung und Ausbildung – ebenso wie in der Jugendarbeit – dabei, Teilhabe und Kommunikation in Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps strategisch zu gestalten. Zu SALTO Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Torsten Schneider Fon: 02281071687 Mail: torsten.schneider[at]bibb(dot)de …
[…] Gesundheit und Pflege Das Thema Gesundheit und Pflege ist Gegenstand zahlreicher europäischer Partnerschaften und Austauschmaßnahmen, um den nationalen sowie europaweiten Entwicklungen und Herausforderungen in diesem Bereich zu begegnen. Auf dieser Themenseite stellen wir Ihnen die europäische Perspektive und Initiativen zu diesem Thema vor und informieren Sie über die Möglichkeiten des Programms Erasmus+. Hier finden Sie Inspiration für Ihre Projektarbeit sowie viele spannende Beispiele, wie Erasmus+ bereits jetzt genutzt wird. Gesundheit & Pflege als Programmziel von Erasmus+ Schon immer gab es in den europäischen Bildungsprogrammen Projekte und Austauschmaßnahmen zum Thema Gesundheit und Pflege. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung dieses Sektors wird vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung weiter zunehmen. Anwerbung und Integration ausländischer Fachkräfte, Steigerung der Attraktivität der Gesundheits- und Pflegeberufe, Entwicklung neuer Qualifikationen und der Einsatz von Technik und Robotik sind mögliche Antworten auf die Herausforderungen. Show more Show less Daher gilt es die Ausbildung und das Berufsbild von Gesundheits- und Pflegeberufen attraktiver zu gestalten. In diesem Zusammenhang müssen Fragen der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen und Abschlüssen beantwortet werden. Ebenso muss das Fachpersonal auf die grundlegenden Änderungen der Aus- und Weiterbildung, die sich durch die technischen Entwicklungen und die Digitalisierung ergeben, vorbereitet werden. Dies sind zahlreiche Gründe, warum das Thema auch im Programm Erasmus+ eine große Rolle spielt. Die vielfältigen Projekte können dazu beitragen, den oben genannten Herausforderungen zu begegnen. Darüber hinaus ist es eine wichtige Zielsetzung von Projekten, Menschen zu befähigen, im Alter aktiv zu sein, und die Lebensqualität Kranker und Pflegebedürftiger ‒ egal ob jung oder alt ‒ zu steigern. Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Mit der Leitaktion 1 des Erasmus+-Programms werden Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung dabei unterstützt, ihre Mitarbeitenden für Weiterbildungen ins europäische Ausland zu entsenden. Ziel ist es, die Organisationsentwicklung zu fördern. Möglich sind dabei unter anderem Job Shadowings, Aufenthalte bei Partnereinrichtungen zum Austausch von Lehr- und Lernmethoden sowie die Teilnahme an internationalen Kursen und Schulungen. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Auch Lernende in der Berufsbildung – zum Beispiel Auszubildende in Pflege- und Gesundheitsberufen – können im Rahmen von Erasmus+ berufliche Praktika im Ausland absolvieren oder an internationalen Berufswettbewerben teilnehmen. Solche Auslandsaufenthalte stärken nicht nur das Selbstbewusstsein und die fachlichen Kompetenzen, sondern machen die Ausbildung insgesamt attraktiver und eröffnen neue Perspektiven, die im Heimatland oft nicht gegeben sind. Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen In der Leitaktion 2 sind im Rahmen der Partnerschaften für Zusammenarbeit sowohl kleinere Partnerschaften als auch Kooperationspartnerschaften möglich. Diese bieten die Gelegenheit, Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zu sammeln, den Austausch guter Praxis zu fördern und die Kapazitäten der teilnehmenden Einrichtungen zu stärken . Darüber hinaus können qualitativ hochwertige und innovative Projektergebnisse erarbeitet werden, die nachhaltig in die Praxis der teilnehmenden Organisationen integriert werden und darüber hinaus Anwendung finden. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Die Erasmus+-Projekte im Bereich Gesundheit und Pflege widmen sich vielfältigen Fragestellungen. Sie tragen zu einer besseren Ausrichtung der Berufs- und Erwachsenenbildung bei, indem sie die psychische und physische Gesundheit sowie das Wohlbefinden stärken. Die Erfahrungen aus europäischen Projekten können wertvolle Impulse für die nationale Situation liefern. Zentren der beruflichen Exzellenz | Allianzen für Innovation in der Berufsbildung Bei den „Zentren der beruflichen Exzellenz“ und den „Allianzen für Innovationen“ werden Aktivitäten in einzelnen Wirtschaftssektoren bzw. industriellen Ökosystemen unterstützt. Show more Show less Was sind Zentren beruflicher Exzellenz? Dadurch ergeben sich auch Möglichkeiten für neue Bildungsmethoden und -ansätze in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Die Zentren und Allianzen werden in Brüssel von der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA ) verwaltet. Projektbeispiele Vernetzungsangebote EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Gesundheitskompetenz diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Europass Das Nationale Europass Center informiert und berät zum Transparenzinstrument Europass. Informieren Sie sich über Digitale Bildungsnachweise und machen Sie einen Selbsttest zu Ihren digitalen Kompetenzen. Zum Europass Center Mein Auslandspraktikum Auf der Website MeinAuslandspraktikum.de finden Sie spannende Fotostorys aus den Berufsfeldern Gesundheit und Pflege. Zur Website Weitere Informationsangebote Für die Entwicklung einer Projekt- oder Austauschidee finden Sie nachfolgend europäische Initiativen, die die Bedeutung der Themen Gesundheit und Pflege in der Europäischen Union widerspiegeln. Kompendium der Erasmus+-Partnerschaften In dem Kompendium haben wir für Sie aus der Erasmus+-Projektdatenbank alle Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Berufsbildung mit Projektaktivitäten zu den Themen Gesundheit und Pflege zusammengestellt. Zum Kompendium Europäische Gesundheitsunion Während der Corona-Pandemie wurde die Notwendigkeit zum Aufbau einer europäischen Gesundheitsunion erkannt. Diese soll die Resilienz der EU gegenüber grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren stärken und eine verstärkte Zusammenarbeit und Koordinierung auf EU -Ebene zur Bekämpfung der Schäden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Soziales bewirken. Gesundheit ist die Grundvoraussetzung für eine dynamische Wirtschaft. Zur Union EU4Health Programm Das EU4Health-Programm 2021–2027 treibt den Aufbau einer Europäischen Gesundheitsunion voran. Es fördert koordinierte Maßnahmen für bessere Gesundheit und hohen Schutz in der EU . Zugleich unterstützt es die EU -Agenda 2030, besonders Ziel 3: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters und die Förderung ihres Wohlergehens. Zum EU-Health Programm Europäischer Raum für Gesundheitsdaten Europas Gesundheits- und Pflegesysteme stehen vor großen Herausforderungen. Digitale Lösungen können das Wohlbefinden steigern und die Versorgung verbessern. Mit dem Europäischen Raum für Gesundheitsdaten schafft die EU -Kommission einen Kern der Gesundheitsunion, der eine kontinuierliche, effiziente Behandlung und Pflege europaweit ermöglicht. Zur Website Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte Die Europäische Säule sozialer Rechte legt 20 Grundsätze für faire Arbeitsmärkte und Sozialschutz fest, darunter Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege. Die Europäische Strategie für Pflege und Betreuung verbessert Zugang, Qualität und Erschwinglichkeit der Betreuung, stärkt Rechte von Menschen mit Behinderungen und fördert bessere Bedingungen für Pflegende und Pflegebedürftige. Zum Aktionsplan Europäische Kommission Auf der Website der Europäischen Kommission finden Sie Informationen zum Gesundheitswesen sowie zur psychischen Gesundheit. Zur Website Ministerien und Insititute Im nationalen Kontext informiert Sie das Gesundheitsministerium mit dem Online-Ratgeber Pflege | BMG über Pflege, die Gesundheitsforschung erfolgt beim Forschungsministerium ( Gesundheit - BMFTR ) und die Ausbildungsoffensive Pflege - BMFSFJ steht im Fokus des Bildungsministeriums. Der Arbeitsbereich 2.6 im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) begleitet die Einführung der Pflegeberufe nach dem Pflegeberufegesetz. Zur Website der Ministerien Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Ellen Hahne (Partnerschaften) Fon: 0228 107 1329 Mail: ellen.hahne(at)bibb(dot)de …
[…] Digitale Bildung Die fortschreitende Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt erfordert kontinuierliche Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen. Die Europäische Kommission fördert seit Jahren einen digitalen Binnenmarkt und Bildungsraum. Dafür braucht es gut vorbereitete Unternehmen, Arbeitskräfte und Bürgerinnen. Die Themenseite beleuchtet den digitalen Wandel im europäischen und nationalen Kontext und stellt die Möglichkeiten vor, die Erasmus+ in diesem Bereich bietet. Wie gestaltet sich digitale Bildung in Erasmus+? Erasmus+ ist Teil der Digitalisierungsstrategie auf europäischer und nationaler Ebene und unterstützt die Umsetzung der politischen Ziele in die Praxis. Daher wird der digitalen Bildung in den sogenannten Leitaktionen Mobilität und Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Programm Erasmus+ eine große Bedeutung beigemessen. Dies drückt sich auch aus in der horizontalen Priorität zur „Bewältigung des digitalen Wandels“. Show more Show less Viele mit Erasmus+ geförderte Projekte und Einrichtungen greifen bereits Aspekte digitalen Lernens auf, wie zum Beispiel den Einsatz digitaler Medien in Lehr-/Lernangeboten. Die Herausforderungen der Digitalisierung sind jedoch vielfältig, und die Entwicklung der notwendigen digitalen Kompetenzen der Menschen hält kaum Schritt mit dem rasanten Tempo der Entwicklung digitaler Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten. So ergeben sich ständig neue Anknüpfungspunkte für Projekte in Erasmus+ – sowohl in der Berufsbildung als auch in der Erwachsenenbildung. © Copyrighthinweis öffnen Test X Copyrighthinweis schließen Was umfasst digitale Bildung in Erasmus+? Um eine leichtere Einordnung für die Projekte zu ermöglichen, wurden die verschiedenen Themen und Betätigungsfelder der Projekte in Erasmus+ aus den letzten Jahren in fünf Dimensionen zusammengeführt. Sicherlich ergeben sich an der einen oder anderen Stelle Überschneidungen und Unschärfen, aber das folgende Schaubild soll Ihnen einen Überblick über mögliche Facetten und Schwerpunktsetzungen im Bereich der digitalen Bildung geben. Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Mit Erasmus+ Mobilität haben Lernende in der Berufsbildung sowie Lernende in der Erwachsenenbildung die Möglichkeit, einen qualifizierenden Auslandsaufenthalt in Europa zu absolvieren. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Auch für das Personal in der Berufs- und Erwachsenenbildung gibt es die Möglichkeit, sich europäisch weiterzubilden, um beruflicheKompetenzen zu erweitern und grenzüberschreitend mit europäischen Partnereinrichtungen zusammenzuarbeiten. Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit Die Partnerschaften für Zusammenarbeit ermöglichen den Austausch guter Praxis und die Entwicklung von Innovation im Themenfeld der digitalen Bildung. Praktiken in der digitalen Welt, Methoden, Materialen und digitale Tools sowie deren effektive Nutzung werden in den Projekten gefördert. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Auch Synergien mit Wissenschaft und Forschung, die Bildung von Netzwerken sowie die Vernetzung mit anderen nationalen oder europäischen Initiativen werden unterstützt. So können in einer europäischen Partnerschaft viele Fragen in Bezug auf den Umgang mit Digitalisierung besser beantwortet werden, als dies in einem rein nationalen Kontext möglich wäre. Projektbeispiele Vernetzungsangebote EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Digitalisierung diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Europass Das Nationale Europass Center informiert und berät zum Transparenzinstrument Europass. Informieren Sie sich über Digitale Bildungsnachweise und machen Sie einen Selbsttest zu Ihren digitalen Kompetenzen. Zum Europass Center Agenda Erwachsenenbildung Die europäische Agenda Erwachsenenbildung stärkt die Rolle der Erwachsenenbildung in den beteiligten Ländern. Der digitale Wandel ist einer der Schwerpunkte. Zur Website SALTO Digital Ressource Center Das SALTO Digital unterstützt die Umsetzung der digitalen Priorität im Programm Erasmus+ und fungiert als Wissensdrehscheibe zwischen Politik und Praxis. Zu SALTO Digital Education Hub Treten Sie der Online-Gemeinschaft für digitale Bildungsbegeisterte in Europa und darüber hinaus bei. Lesen Sie spannende Beiträge und diskutieren Sie mit. Zur Website Weitere Informationsangebote Durchführungsleitlinien Wie können wir den digitalen Wandel gemeinsam gestalten? Die Leitlinien für eine digitale Strategie motivieren Teilnehmende von Erasmus+, das Europäische Solidaritätskorps, Projektkoordinator/-innen und Partner, aktiv mitzuwirken. Zu den Leitlinien Aktionsplan digitale Bildung Der Aktionsplan für digitale Bildung (2021-2027) ist eine politische Initiative der EU mit der gemeinsamen Vision einer hochwertigen, inklusiven und zugänglichen digitalen Bildung in Europa. Ziel ist die Unterstützung der EU -Länder bei der Anpassung ihrer Bildungs- und Berufsbildungssysteme an das digitale Zeitalter. Zum Aktionsplan Digitaler Kompetenzrahmen Der DigComp ist ein Referenzrahmen, der die Schlüsselkomponenten einer digitalen Kompetenz in fünf Bereichen identifiziert. Neben dem DigComp für Bürger/-innen gibt es auch den DigCompEdu für Bildungspersonal. Zum DigComp SELFIE SELFIE ist ein kostenloses, einfach zu nutzendes und individuell anpassbares Tool, mit dem Schulen selbst einschätzen können, ob sie fit für das Lernen im digitalen Zeitalter sind. Daneben gibt es auch SELFIE für Lehrende. Zu SELFIE Erasmus+ und Digitalisierung: Chancen und Grenzen Expertinnen und Experten erzählen von ihren Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit mit Erasmus+. Wie können Projekte im Bereich digitale Bildung aussehen und was für Ergebnisse haben sie? Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Michael Marquart Fon: 0228 107 1637 Mail: marquart[at]bibb(dot)de …
[…] Green Erasmus Diese Themenseite informiert Sie über europäische und nationale Initiativen für ökologische Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Vor allem stehen dabei die Potentiale und Möglichkeiten im Rahmen des Erasmus+-Programms im Vordergrund. Nachhaltigkeit in Erasmus+ Wie können Sie „grüne Projekte“ umsetzen? Bildung – sowohl auf der schulischen, beruflichen und hochschulischen Ebene wie auch in der Erwachsenenbildung – ist ein zentraler Faktor, um den tiefgreifenden gesellschaftlichen Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit erfolgreich zu gestalten. Dem Programm Erasmus+ kommt mittels der Förderung von Bildungszusammenarbeit eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten zu, sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch darüber hinaus. Show more Show less Nachhaltigkeit als horizontale Priorität Von besonderer Bedeutung sind hierbei die im Programmleitfaden benannten horizontalen Prioritäten, welche als Leitziel für Aktivitäten auf sämtlichen Ebenen des Programms dienen. Seit 2021 bildet „Umwelt und die Bekämpfung des Klimawandels“ eine der vier bereichsübergreifenden Prioritäten, um zur Erhaltung unseres Ökosystems beizutragen. Es ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine „grüne" Konzeption von Erasmus+-Projekten. So können beispielsweise die Aktivitäten einer teilnehmenden Organisation selbst auf nachhaltige Art und Weise durchgeführt werden oder innovative Projekte in nachhaltigkeitsrelevanten Sektoren gefördert werden. Vom Wissen ins Tun kommen Die Dringlichkeit, nachhaltig zu handeln, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Klimatische und geopolitische Entwicklungen sowie der exzessive Ressourcenverbrauch stellen unser Ökosystem vor enorme Herausforderungen. Der Europäische Green Deal und Initiativen wie „Fridays for Future“ verdeutlichen, dass nachhaltiges Wirtschaften und Handeln unverzichtbar sind. Die Europäische Kommission hat sich mit dem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden, ehrgeizige Vorgaben gemacht. Auch im Bildungsbereich ist Nachhaltigkeit längst ein zentrales Thema. Im Rahmen des Erasmus+-Programms gehört sie zu den vier großen Prioritäten und bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, nachhaltige Praktiken zu fördern. Dabei liegt der Fokus auf einer ganzheitlichen Betrachtung: sozial, ökologisch und ökonomisch. Organisationen und Teilnehmende sind aufgerufen, Umweltfragen in ihre Projekte zu integrieren, nachhaltige Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Die Grundlage vieler nachhaltiger Initiativen bilden die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Diese politischen Zielsetzungen auf globaler Ebene sollen bis 2030 umgesetzt werden. Im Einklang damit fordert das Erasmus+-Programm ökologische Verantwortung und bietet praktische Hilfestellungen zur Projektgestaltung. Materialien wie die „10 Gründe für Nachhaltigkeit und Erasmus+“, Tipps zum Green Travel und das Video „Einfach anfangen“ unterstützen Organisationen und Teilnehmende dabei, ihre Projekte nachhaltiger zu gestalten. Die von der Europäischen Kommission entwickelten Implementation Guidelines – Erasmus+ and European Solidarity Corps Green Strategy geben klare Empfehlungen: Von der Reduktion des ökologischen Fußabdrucks bis hin zu spezifischen Hinweisen für eine nachhaltige Projektumsetzung. Die Dynamik, die durch diese Maßnahmen und Initiativen entsteht, soll dazu beitragen, Europa und die Welt ökologisch verantwortungsvoller zu gestalten. Es ist höchste Zeit, einfach anzufangen – lassen Sie sich inspirieren und tragen Sie zur nachhaltigen Zukunft bei! Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+? Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen Ein besonderes Augenmerk bei der umweltfreundlichen Gestaltung des Erasmus+-Programms gilt den Auslandsaufenthalten. Um die Attraktivität, vermehrt emissionsarme Transportmittel zu nutzen, für Teilnehmende zu steigern, bietet die EU -Kommission verschiedene Fördermöglichkeiten. So konnten bereits im vorherigen Förderprogramm unter bestimmten Bedingungen höhere Reisekosten, beispielsweise wenn eine Zugfahrt dem Flug vorgezogen wird, über die Budgetkategorie „Außergewöhnliche Kosten“ beantragt werden. Show more Show less Was sind Mobilitäten? Voraussetzung hierfür ist, dass die An- und Abreise größtenteils mit emissionsarmen Verkehrsmitteln durchgeführt wird. Zum einen kann aufgrund von eventuellen Mehrkosten durch „grünes“ Reisen eine höhere Reisekostenpauschale beantragt werden. Da umweltfreundliches Reisen oft nicht nur teurer ist, sondern auch länger dauert, können zudem bis zu sechs Reisetage statt den bisherigen zwei Reisetagen für konventionelles Reisen gefördert werden. In der Leitaktion 1, besonders im Rahmen der Akkreditierung, wird das Thema Nachhaltigkeit nicht nur auf umweltfreundliches Reisen reduziert. Darüber hinaus werden Projektträger aufgefordert, das Management von Mobilitätsprojekten nachhaltig zu gestalten und die Teilnehmenden zu nachhaltigem Handeln, vor während und nach des Auslandsaufenthaltes aufzurufen und sie dabei zu unterstützen. Zu den FAQ "Green Travel" Zur Ehrenwörtlichen Erklärung Zur Arbeitshilfe "Nachhaltigkeit in der Mobilitätsberatung" Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit In der Leitaktion 2 ermöglichen Kooperationspartnerschaften und kleinere Partnerschafte n die Entwicklung von Kompetenzen in verschiedenen nachhaltigkeitsrelevanten Sektoren. Organisationen der Berufsbildung und der Erwachsenenbildung sollen dementsprechend „grüne“ Strategien und Methoden entwickeln und in ihre Arbeitswelt integrieren. Show more Show less Was sind Partnerschaften? Diese umwelt- und ressourcenschonenden Praktiken können wiederum genutzt werden, um die Ausarbeitung zukunftsorientierte Lernmodule zu unterstützen. Darüber hinaus werden innovative Praktiken gefördert, die Lernende sowie Lehrende dazu befähigen, nachhaltige Handlungsweisen zu erproben und durchzusetzen, die beispielsweise zur Reduzierung von Energieverbrauch oder Abfall beitragen. In diesem Kontext wird von der EU -Kommission eine Transformation vom linearen Wirtschaften zur Kreislaufwirtschaft angestrebt. Auch wird hinterfragt, wie unser Ernährungssystem, welches eine große Wirkung auf die Umwelt und Gesellschaft hat, nachhaltiger gestaltet werden kann. Des Weiteren werden Lösungsansätze zu einem nachhaltigeren Lebensstil in städtischen und ländlichen Regionen angestrebt. Insgesamt soll eine Sensibilisierung für die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimawandel geschaffen werden, indem „grüne“ Projekte gefördert werden, die auf einen gesellschaftlichen Wandel hin zu einer nachhaltigen Welt abzielen. Zentrale Aktionen Bei den „Zentren der beruflichen Exzellenz“ und den „Allianzen für Innovationen“ werden Aktivitäten in einzelnen Wirtschaftssektoren bzw. industriellen Ökosystemen gefördert. Dazu gehören u.a. auch CO2-arme, energieintensive Industrien, Erneuerbare Energien sowie die Automobilwirtschaft und das Transportwesen. Diese Aktion bieten daher auch Möglichkeiten für neue Bildungsmethoden und -ansätze im Bereich der Nachhaltigkeit. Show more Show less Was sind zentrale Aktionen? Die „Jean Monnet“-Aktionen tragen zur Verbreitung von Wissen über Integrationsfragen in der Europäischen Union sowohl in der Hochschulbildung als auch im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung bei. Auch hier kann das Thema Nachhaltigkeit in Europa gefördert werden. Während Auslandspraktika (Leitaktion 1) sowie die Partnerschaften für Zusammenarbeit (Leitaktion 2) jeweils dezentral von den Nationalen Agenturen der am Programm teilnehmenden Staaten durchgeführt werden, werden die Zentren und die Allianzen als sogenannte „Zentrale Aktionen“ in Brüssel durch der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA ) verwaltet. Im Rahmen dieser „Zentralen Aktionen“ werden Finanzhilfen für verschiedene Aktionen bereitgestellt, die darauf abzielen, die Entwicklung und Umsetzung innovativer Bildungskonzepte und den Wissensaustausch in den Bereichen berufliche Bildung, Hochschulen und Unternehmen anzuregen. 10 Gründe für Green Erasmus Show more Show less Green Erasmus ... 1. ... unterstützt den European Green Deal Indem es Bildung, Mobilität und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft, trägt Green Erasmus aktiv zur Umsetzung der Ziele des European Green Deal bei. 2. ... integriert grüne Faktoren in Erasmus+-Projekte Die im Rahmen von Green Erasmus erprobten und verbreiteten Lösungen motivieren zum Nachahmen und zeigen Wege auf, wie Mobilitäts- und Bildungsprogramme ökologisch nachhaltig durchgeführt werden können. 3. ... fördert internationale Zusammenarbeit in punkto Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist ein globales Thema, das internationale Zusammenarbeit erfordert. Green Erasmus ermöglicht den Austausch von Ideen, Best Practices und Lösungen zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen, um gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. 4. ... inspiriert und bewegt Menschen zu ökologischem Handeln Mit ökologischen Initiativen und Projekten inspiriert Green Erasmus die Teilnehmenden dazu, sich für Klimaschutz und Teilhabe zu engagieren und damit positive Veränderungen im eigenen Leben und in der Gesellschaft zu bewirken. 5. ... erhöht die Aufmerksamkeit für Verbrauch und Schonung von Ressourcen Green Erasmus sensibilisiert die Projektträger und Teilnehmenden für den Ressourcenverbrauch und fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser, Luft, Energie, Lebensmittel, Rohstoffen usw.. Langfristig kann dies zu einem nachhaltigeren Lebensstil führen und dabei helfen, Kosten einzusparen, aber auch Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten und zu fördern. 6. ... bewahrt eine lebenswerte Welt für kommende Generationen Green Erasmus bietet Gelegenheit, aktiv zu Klimaanpassung, Generationengerechtigkeit und Erhalt der Artenvielfalt beizutragen und diese Werte in das eigene Land zurückzutragen. Durch die Vernetzung in nachhaltigen Bildungsprojekten begegnen die Teilnehmenden aktiv den Herausforderungen des Klimawandels. Sie erfahren Selbstwirksamkeit und erleben Zusammenhalt in vielfältigen Kontexten. 7. ... verstetigt den Wandel durch zukunftsfähige Kompetenzen, Berufsbilder und Curricula Green Erasmus integriert nachhaltige Prinzipien in Bildungsinhalte, Berufsbilder und Lehrpläne und verankert Nachhaltigkeit so langfristig in der Bildungslandschaft. Zugleich helfen neue kreative Lehr- und Lernansätze, komplexe Fragestellungen angemessen zu vermitteln und zu lösen. 8. ... macht Institutionen fit fürs Digitale Die Teilnahme an Green Erasmus kann die digitalen Kompetenzen im Umgang mit innovativen Technologien und Online-Tools stärken. Dies schafft Lernenden neue Zugänge zu Bildungsangeboten, sensibilisiert für den ökologischen Handabdruck der digitalen Technologien und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Institutionen und Unternehmen. 9. ... gibt Unternehmen und Start-ups Impulse für die Eroberung neuer Märkte Die Teilnehmenden von Green Erasmus erhalten Einblicke in innovative Geschäftsmodelle und in Marktchancen im Bereich der Nachhaltigkeit. Dies kann zu neuen Geschäftsmöglichkeiten und ökologisch und sozial verträglichem Wachstum führen. 10. ... stärkt Employability und Employer Branding Die Teilnahme an Green Erasmus verbessert die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden, da sie wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, interkulturelle Kommunikation und Teamarbeit sammeln. Das soziale und ökologische Engagement steigert zudem das Arbeitgeberimage der teilnehmenden Unternehmen. Grüne Ideen für das Projektmanagement Show more Show less Vorbereitungsphase Fragen Sie schon bei der Bedarfsanalyse und/oder der Partnerauswahl ab, ob Ihre Partnerorganisationen grüne Strategien verfolgen. Sensibilisieren Sie Ihre eigene Einrichtung für das Thema ökologische Nachhaltigkeit. Projektstart Legen Sie direkt zu Projektbeginn ressourcenschonende Verfahren fest. Projektkoordinatoren sogen beispielsweise zu Beginn des Projekts dafür: dass eines der Projektziele ein möglichst geringer CO2-Abdruck ist dass das Projekt ökologisch nachhaltig gestaltet wird, z.B. durch eine papierlose Gestaltung (wo möglich und sinnvoll) bei allen beteiligten Partnern dass alle Projektaktivitäten vorab mit einem Co2-Rechner auf ihren Co2-Anteil zu bestimmen und zu evaluieren sind ein nachhaltiges Eventmanagement ( z.B. ISO 20121) oder Umweltmanagementsysteme ( z.B. EMAS) zu nutzen, online statt Papierbewerbungen oder/-anmeldung zu nutzen. Fragen Sie die digitalen Fähigkeiten der Teilnehmenden durch die Partner bereits im Vorfeld ab und bieten Sie - falls nötig - Unterstützung an, damit die Projekte möglichst digital umgesetzt werden können! Sensibilisierung der Teilnehmenden Sensibilisieren Sie die Teilnehmenden bereits vor der Bewerbung oder spätestens mit der Zusage für die Möglichkeit, grün zu reisen. Schaffen Sie bei den Teilnehmenden bereits vor der Mobilität ein Bewusstsein für spezielle Themen der Nachhaltigkeit im Gastland wie z.B. Wasserknappheit in Spanien. Verteilen Sie Beobachtungsbögen an die Teilnehmenden zu Umweltthemen wie z. B. Mülltrennung oder öffentlicher Nahverkehr. Organisationsebene Schließen Sie sich mit anderen Einrichtungen zusammen, um Kapazitäten zu bündeln. Laden Sie eine Expertin/einen Experten ein, anstatt eine Gruppe eigenes Bildungspersonals ins Ausland zu schicken (wenn Incoming förderfähig). Evaluation Evaluieren Sie zum Ende der Laufzeit das Projekt bezüglich der nachhaltigen Praktiken: Was waren die Ziele, wurden diese erreicht? Wie wurden diese erreicht? Was kann in künftigen Projekten besser gemacht werden? Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Grüne Ideen für das Reisen Show more Show less Vorbereitungsphase Erasmus+ lebt vom persönlichen Austausch der Teilnehmenden in Europa und darüber hinaus. Nicht immer sind dafür Reisen notwendig. Überlegen Sie im Vorfeld, was Sie mit Ihren Partnerorganisationen virtuell klären können. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, hybride Treffen zu organisieren. Doch ganz ohne Reisen geht es oft auch nicht. So können Sie Ihre Reisen nachhaltiger gestalten: Wie viele Personen pro Partner sollen zum Treffen anreisen? Sind Kombinationen von Projekttreffen und Trainings möglich, um mehrere Anreisen zu sparen? Wie hoch ist der Co2-Fußabdruck verschiedener Reisemittel genau? Können Projektaufträge oder Lernziele mit nachhaltigem Fokus formuliert werden? Sind hybride Treffen eine Alternative? Kann die Reise statt mit dem Flugzeug mit der Bahn stattfinden? Während der Projektlaufzeit Gibt es bei der Wahl der Verkehrsmittel umweltfreundliche Alternativen (Bus, Bahn, Carsharing etc. )? Können Projekttreffen möglichst bei Partnern stattfinden, die gut mit dem ÖPNV erreichbar sind? Werden Teilnehmende bezüglich nachhaltigem Reisen ( z.B. Bahn statt Flug, geringeres Reisegepäck etc. ) sensibilisiert? Ist ein längerer Aufenthalt sinnvoll und möglich? Gibt es (regionale) Ausgleichsmöglichkeiten wie z.B. Baumpflanz- oder Müllsammelaktionen? Wenn ein Flug unvermeidbar ist, gibt es Direktflüge, um Umstiege zu vermeiden? Ist die Reise wirklich notwendig? Vielleicht erreichen Sie mit einer virtuellen Reise denselben Effekt mit geringerer Emission? Ermitteln Sie den CO2-Abdruck. Das Bewusstsein darüber, was verbraucht wird, unterstützt die Suche nach nachhaltigen Alternativen. Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Grüne Ideen für die Entwicklung von Bildungsmaterialien Show more Show less Wenn Sie im Rahmen Ihres Projekts Bildungsmaterialien entwickeln, beachten Sie folgende Aspekte: Technische Ausstattung: Sind neue Geräte notwendig oder können z.B. gebrauchte Geräte beschafft werden? Was muss ausgedruckt werden und welches Papier nutzen Sie hierfür? Für bestimmte Zielgruppen ist es ggf. notwendig eine passende Auflage an Materialien als Druckexemplar zur Verfügung zu stellen. Ist es möglich, auch mal offline zu arbeiten, um Energiekosten zu sparen? Können Inhalte graphisch so aufgearbeitet werden, dass sie auch digital genutzt werden können ( z.B. Dateigröße beachten)? Können Produkte über digitale Plattformen zugänglich gemacht werden ( z. B. Erasmus+ project results’ platform oder EPALE )? Können QR-Codes statt Flyer oder Borschüren genutzt werden? Können hybride Veranstaltungen zu Verbreitung durchführt werden, auch um mehr Teilnehmende zu erreichen? Wird die Bewertung der Nachhaltigkeit in die Bewertung der Multiplikatoren und Multiplikatorinnen einbezogen? Kommunizieren Sie über nachhaltiges Reisen auf Social Media, um anderen Reisenden die Optionen einer klimaschonenden Reise zu zeigen? Haben Sie Herausforderungen in der nachhaltigen Gestaltung Ihrer Projekte, die Sie mit uns teilen möchten? Schreiben Sie uns: greenerasmus[at]bibb(dot)de Themencluster Zahlreiche Erasmus+-Projekte greifen das Thema Nachhaltigkeit auf und machen sichtbar, wie vielfältig die Ansätze und Spielarten sind. Diese Bandbreite stellen wir in fünf Clustern vor: Nachhaltigkeit innovativ vermitteln Klimaschutz neu gedacht und praktiziert Transformation sozial und ökologisch begleiten Neue ökologische Lernorte Wirtschaft nachhaltig gestalten Für den schnellen Überblick finden Sie in diesen Clustern regelmäßig neue Ansätze in Steckbriefform. Lassen Sie sich und Ihre Organisation von der Vielfalt grüner Ideen, Lernaktivitäten und Materialien aus der Praxis inspirieren! 1 Klimaschutz neu gedacht und praktiziert Mehr erfahren 2 Nachhaltigkeit innovativ vermitteln Mehr erfahren 3 Transformation sozial und ökologisch begleiten Mehr erfahren 4 Neue ökologische Lernorte Mehr erfahren 5 Wirtschaft nachhaltig gestalten Mehr erfahren Projektbeispiele Vernetzungsangebote Salto Green Sie suchen nach weiteren Ressourcen, um Erasmus+ Projekte nachhaltiger zu gestalten? Auf der Plattform SALTO Green werden Sie fündig. Zur Plattform Agenda Erwachsenenbildung Die europäische Agenda Erwachsenenbildung stärkt die Rolle der Erwachsenenbildung in den beteiligten Ländern. Der digitale Wandel ist einer der Schwerpunkte. Zur Website EPALE Deutschland Auf EPALE , der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Gesundheitskompetenz diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. Zu EPALE Weitere Informationsangebote Durchführungsleitlinien Die Durchführungsleitlinien der Europäischen Kommission zur Strategie für ökologischen Wandel und nachhaltige Entwicklung zeigen, wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps aktiv zum grünen Übergang beitragen. Sie inspirieren Teilnehmende, Projektträger und Partner dazu, Nachhaltigkeit praktisch umzusetzen – mit Leitlinien, Toolkits und Schulungen für eine nachhaltige Zukunft in Europa. Zu den Leitlinien GreenComp GreenComp ist ein Referenzrahmen für Nachhaltigkeitskompetenzen. Er bietet eine gemeinsame Grundlage für Lernende und eine Anleitung für Lehrende und fördert eine einvernehmliche Definition dessen, was Nachhaltigkeit als Kompetenz beinhaltet. Zum Kompetenzrahmen Ratsempfehlung Mit der Empfehlung Lernen für den Grünen Wandel und die nachhaltige Entwicklung unterstützt der Europäische Rat seine Mitgliedsstaaten bei der Förderung von Bildungseinrichtungen und Unternehmen, die Kompetenzen in den Bereichen Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit vermitteln. Diese Empfehlung steht im Einklang mit der UNESCO-Roadmap „Bildung für nachhaltige Entwicklung 2030“. Zum Dokument Bildung für nachhaltige Entwicklung Das Ziel des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist es Nachhaltigkeit systematisch in allen Bereichen des Bildungssystems zu verankern. Der Plan leistet einen Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm und verfolgt das Ziel, nachhaltige Kompetenzen in der Gesellschaft zu stärken. Zum Portal European Green Deal Der Aktionsplan der Europäischen Kommission widmet dem Thema Nachhaltigkeit eine besondere Aufmerksamkeit. Das ambitionierte Ziel dieser Initiative ist eine wettbewerbsfähige und ressourceneffiziente Wachstumsstrategie, die gerecht und inklusiv gestaltet ist. Bis 2050 soll die Europäische Union klimaneutral werden, das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung entkoppelt Zur Website The Green Deal Industrial Plan Er zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken und sie auf nachhaltige Innovationen auszurichten. Gefördert werden Schlüsseltechnologien wie erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologie, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Bildung nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein: Investitionen in die Qualifizierung von Arbeitskräften und die Entwicklung neuer Kompetenzen sind maßgeblich für eine erfolgreiche grüne Transformation. Zur Website Publikationen Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Wir sind für Sie da Satiye Sarigöz (Beauftragte für Nachhaltigkeit | Partnerschaften) Mail: greenerasmus[at]bibb(dot)de …
[…] Gemeinsam Qualität gestalten – mit dem Nationalen VET -Team Das Nationale VET -Team unterstützt Berufsbildungseinrichtungen dabei, Qualität in Erasmus+ zu sichern und Lernergebnisse sichtbar zu machen. Mit praxisnaher Expertise, Workshops und Beratung stärkt das Team den europäischen Austausch – und begleitet Sie auf dem Weg zu erfolgreichen Mobilitäten. Expertise für Qualität in der Berufsbildung Was ist das Nationale VET -Team? Das Nationale VET -Team ( VET = Vocational Education and Training) unterstützt Sie in Ihren Erasmus+-Projekten bei der inhaltlichen Ausgestaltung Ihrer Arbeit. Die sich rasch ändernden Rahmenbedingungen und immer neuen EU-T ools der europäischen Berufsbildung, machen eine qualitativ hochwertige Projektdurchführung zu einer komplexen Aufgabe. Das Nationale VET -Team hat den Auftrag, Erasmus+-Projektträger in der Anwendung innovativer Ansätze zu unterstützen und über die Verwendung zusätzlicher Methoden der europäischen Berufsbildung zu informieren. Wen und wozu berät das Nationale VET -Team? Wenn Sie Projektträger der Berufsbildung im Programm Erasmus+ sind, dann sind Sie bei uns genau richtig! Die VET -Expertinnen und -Experten bieten kostenlose Beratungen, Workshops, Schulungsmaterial rund um folgende Themen an. Gern gehen sie auch auf Ihre speziellen Fragen ein und stellen ein maßgeschneidertes Angebot für die Weiterbildung von Bildungspersonal zusammen. Sprechen Sie uns an. Lernergebnisse und Lernvereinbarungen für Ihre Projekte formulieren, feststellen und dokumentieren. Sie ermöglichen Transparenz und Durchlässigkeit von Lernleistungen, auch wenn diese in unterschiedlichen Bildungssystemen erworben worden sind. Dokumentieren Sie Lernergebnisse oder lassen Sie Ihre Teilnehmenden ihre Lebensläufe im Europass erstellen – einem europaweit einheitlichen Format. Nutzen Sie europäische Transparenzinstrumente wie den Europäischen Qualifikationsrahmen ( EQR ) – er ermöglicht einen Bildungssystem übergreifenden Vergleich von Qualifikationen. Parallel zum EQR wurden nationale Qualifikationsrahmen ( NQR ) als Referenzpunkt entwickelt. Weiterbildungspfade bieten gering qualifizierten Erwachsenen die Chance, ihr Kompetenzniveau zu erhöhen und somit ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Dazu gehören auch Teilqualifikationen, Modularisierung und Micro Credentials. Setzen Sie EQAVET für die Qualitätssicherung in Ihren Projekten ein. EQAVET (European Quality Assurance for Vocational Education and Training) ist ein lernergebnisbasiertes Qualitätssicherungsinstrument. Unterstützt wird EQUAVET durch nationale Referenzstellen, in Deutschland DEQA-VET . Binden Sie die horizontalen Prioritäten „Digitalisierung, Inklusion, Nachhaltigkeit, Teilhabe“ als relevante Schwerpunkte in Ihre Erasmus+-Projekte ein. Gunnar Binda Nehmen Sie Kontakt auf Dr. Eszter Csepe-Bannert Nehmen Sie Kontakt auf Gabriele Fietz Nehmen Sie Kontakt auf Lucie Großstück Nehmen Sie Kontakt auf Catherine Grünewald Nehmen Sie Kontakt auf Dr. Christian Schottmann Nehmen Sie Kontakt auf Maike Tünkers Nehmen Sie Kontakt auf Haben Sie Beratungsbedarf oder Fragen zu europäischen Tools der Berufsbildung, dann melden Sie sich bei Julia Lubjuhn E-Mail Was ist der offizielle Auftrag des Nationalen VET -Teams? Im Rahmen von Erasmus+ 2021 bis 2027 wird auch das „Nationale VET -Team“ gefördert. Das VET -Team setzt sich aus Expertinnen und Experten der Berufsbildung zusammen und zeichnet sich durch langjährige Erfahrung in der Arbeit mit europäischen Instrumenten der Berufsbildung aus, wie etwa Lernergebnisorientierung oder Qualitätssicherung ( EQAVET ). Die Aufgabe der VET -Expertinnen und VET -Experten ist die Beratung und Information von Projektträgern, die im Rahmen des Programms Erasmus+ gefördert werden. Das Nationale VET -Team wird von der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung ( NA beim BIBB ) koordiniert. Die NA beim BIBB setzt das EU -Bildungsprogramm Erasmus+ im Bereich der Berufsbildung und der Erwachsenenbildung in Deutschland um. Darüber hinaus nimmt sie zahlreiche europabezogene und internationale Aufgaben im Bereich der Berufsbildung und Erwachsenenbildung wahr. Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt aufnehmen Schreiben Sie uns eine E-Mail E-Mail: VET-Team(at)bibb.de …