[…] Ablauf der Veranstaltung, Den Kompetenzen auf der Spur, Weiterführende Links, Bilderslider 21 EuroApprentices aus elf Bundesländern kamen für ein Wochenende zusammen und erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Nach einem Update zum Botschafter/-innen-Netzwerk und zum Erasmus+ Programm gab es die Gelegenheit, sich über die eigenen Aktivitäten auszutauschen. Ob Vortrag, Messebesuch, Podiumsdiskussion oder Social Media Post - das Repertoire der EuroApprentices ist groß, wenn es darum geht, das Erasmus+ Programm bekannter zu machen und junge Menschen davon zu überzeugen, selbst einen Auslandsaufenthalt zu wagen. Der erste Tag endete mit einer Netzwerk-Session zu europäischem, ehrenamtlichem Engagement mit Vertreter/-innen der EuroPeers und der Jungen Europäischen Förderalisten . Am Folgetag wurde im Rahmen eines Workshops das wirkungsvolle und souveräne Auftreten geübt, ehe die EuroApprentices loszogen, um die Stadt Kiel zu erkunden. Dabei hatten sie auch die Möglichkeit, das Landesfunkhaus des NDR zu besuchen, um einen Eindruck von der dort geleisteten Medienarbeit zu erhalten. Da auch die Botschafter/-innen über ausgeprägte mediale Kompetenzen verfügen und verschiedene Kanäle regelmäßig selbständig bespielen (z. B. ihren eigenen Instagram- und LinkedIn-Kanal), war das Interesse am Tagesgeschäft eines großen deutschen Radio- und Fernsehsenders natürlich enorm. Der letzte Veranstaltungstag war geprägt von Reflexionsübungen - zum einen über die Rolle der EuroApprentices und welche Werte sie alle eint, zum anderen über bewährte Aktivitäten und wie diese im kommenden Jahr fortgesetzt und weiterentwickelt werden können. Dabei war auch Raum, um neue Ideen direkt umzusetzen, wie eine Videokampagne zu europäischen Werten, die zeitnah in den Sozialen Medien erscheinen wird sowie kurze Videoclips zu aktuellen Social Media-Trends, die die Reichweite der Kanäle gezielt steigern sollen. , Zum Abschluss des Treffens war es die Aufgabe der EuroApprentices einzuschätzen, welche Kompetenzen sich durch ihr ehrenamtliches Engagement weiterentwickelt haben. Dabei zeigt sich klar, dass die Botschafter/-innen-Rolle sowohl einen positiven Effekt auf die berufliche als auch auf die persönliche Entwicklung der EuroApprentices hat. Es wird deutlich, dass Erfahrungen, die im Rahmen des Ehrenamtes gemacht wurden, im Beruflichen und im Privaten sinnvoll genutzt werden können. Besonders die Selbstwirksamkeit des eigenen Engagements wird als hoch eingeschätzt: Die Teilnehmenden haben das Gefühl, dass ihre Erfahrungen für andere wertvoll sind und ihre Rolle sie in die Lage versetzt, andere zu inspirieren. Zudem zeigt sich durch ihre Rolle eine zunehmende Offenheit für Neues bei den Botschafter/-innen und sie geben an, dass ihr Engagement als EuroApprentice ihre Zukunftsplanung durchaus beeinflusst hat. , Die EuroApprentices Initiative ist ein europäisches Netzwerk, bestehend aus über 300 Botschafter/-innen für Erasmus+ in der Berufsbildung aus insgesamt 11 Ländern. Sie berichten ehrenamtlich über ihre Erfahrungen mit dem Erasmus+ Programm und machen Mut, damit auch andere Lernende der Berufsbildung sich trauen, den Schritt ins Ausland zu wagen. EuroApprentices sind deutschlandweit vertreten und können für Veranstaltungen, Redebeiträge und Online-Events angefragt werden. Zudem betreiben sie ihre eigenen Social Media Kanäle und einen eigenen Podcast: Zur EuroApprentices Seite Zum Instagram Profil Zum LinkedIn Profil Zum Podcast …
[…] Umfrage: Wie finden Sie Praktikumseinrichtungen im Ausland? Wie finden berufsbildende Einrichtungen geeignete Praktikums- und Partnereinrichtungen im Ausland? Welche Wege der Kontaktaufnahme funktionieren – und wo wird es schwierig? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in unserer aktuellen Umfrage und helfen Sie uns damit, unsere Unterstützungsangebote gezielt weiterzuentwickeln. Zur Umfrage auf auslandsberatung-ausbildung.de …
[…] Teaser, Bild, Weitere Informationen Am 15. April 2026 haben die Europäische Union und das Vereinigte Königreich die Grundlage für die Assoziierung des Vereinigten Königreichs mit Erasmus+ im Jahr 2027 geschaffen. Damit stehen 2027 die Türen wieder offen für europäische Kooperationen mit dem Vereinigten Königreich. , Das am 15.04.2026 unterzeichnete Abkommen regelt die vollumfängliche Teilnahme des Vereinigten Königreichs am Erasmus+-Programm. Damit werden deutsche Bildungseinrichtungen in der Berufs- und Erwachsenenbildung, wie in allen anderen Sektoren des Programms, im Rahmen der Projekte, die auf der Grundlage des Aufrufs 2027 gefördert werden, wieder Lernende und Personal zu britischen Partnern entsenden können und diese Einrichtungen an Kooperationsprojekten beteiligen. Ebenso wird es nun Kooperationsanfragen aus dem Vereinigten Königreich geben, denen nichts mehr im Weg steht. Nach dem Brexit im Jahr 2020 stehen damit in 2027 die Türen wieder offen für europäische Kooperationen mit dem Vereinigten Königreich. Die Teilnahme des Vereinigten Königreichs an Erasmus+ 2028-2034 ist damit noch nicht formalisiert, beide Seiten streben dies aber an. Auch die Schweiz, die 2014 ausgeschieden war, wird voraussichtlich ab 2027 wieder vollumfänglich am Erasmus+-Programm teilnehmen. Die Schweizer Regierung hat dies grundsätzlich mit der EU-Kommission verhandelt und beschlossen. Die Bestätigung des Schweizer Parlaments steht noch aus. , Pressemitteilung der EU zum Assoziierungsabkommen …
[…] Bild Seit Beginn des russischen Angriffskriegs wurden im Rahmen des Programms über 208 Mio. Euro mobilisiert , um die Bereiche allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport in der Ukraine und in ganz Europa zu unterstützen . Mehr als 52 000 Ukrainerinnen und Ukrainer haben an der Erasmus+-Mobilität teilgenommen, die es Studierenden und Bediensteten ermöglicht, ihr Studium oder ihre berufliche Tätigkeit fortzusetzen, akademische Verbindungen zu Europa aufrechtzuerhalten und sich auf die künftige Erholung der Ukraine und die Integration in die Europäische Union vorzubereiten. Darüber hinaus hat Erasmus+ dazu beigetragen, den dringenden Bedarf vor Ort zu decken. Über 1,5 Millionen Lehrbücher wurden gedruckt und verteilt, um sicherzustellen, dass ukrainische Kinder Zugang zu wichtigen Lernmaterialien in ihrer Sprache haben, egal wo sie sich befinden. Erasmus+: Unterstützung der Ukraine über die Mobilität hinaus Die Erasmus+-Unterstützung geht über die individuelle Mobilität hinaus. Seit 2023 beinhaltet das Programm eine besondere Priorität für Projekte zur Bewältigung der Folgen des russischen Angriffskriegs in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Insgesamt wurden rund 70 Mio. Euro für fast 375 Kooperationsprojekte , mobilisiert, unter anderem für den Kapazitätsaufbau in den Bereichen Hochschulbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Jugend und Sport. Diese Initiativen unterstützen den digitalen Wandel der Institutionen, die Modernisierung der Lehrpläne, die organisatorische Wiederaufbau und eine engere Anbindung an den Europäischen Bildungsraum. Die Unterstützung erstreckt sich auch auf Schulen und Lehrer. Über 1.000 ukrainische Lehrkräfte nehmen an eTwinning teil, was die Zusammenarbeit mit europäischen Gleichaltrigen und den Zugang zur beruflichen Entwicklung ermöglicht. Die European School Education Platform bietet praktische Anleitungen, Lehrmaterialien und Ressourcen für das Wohlergehen von pädagogische Fachkräfte, die mit vertriebenen ukrainischen Lernenden arbeiten, und fördert gleichzeitig die Teilnahme an Erasmus+. Diese breite Unterstützung spiegelt sich in konkreten Initiativen wider, die vor Ort einen echten Unterschied machen. In der Broschüre „Building hope“ von Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps werden 15 wirkungsvolle Projekte hervorgehoben, mit denen ukrainische Jugendliche unterstützt, Gemeinschaften gestärkt und Resilienz durch Bildung gefördert wurden. Quelle: Europäische Kommission (automatische Übersetzung von der Europäischen Kommission, abgerufen am 25.02.2026) Weitere Informationen Zur Mitteilung der Europäischen Kommission Factsheet : „Supporting Ukrainians and Ukrainian organisations through Erasmus+ 2022-25“ vom 26.02.2026 Broschüre: „Building hope: Europe’s solidarity with Ukraine | 15 inspiring Erasmus+ and European Solidarity Corps projects providing support to people affected by the war for Ukraine“ …
[…] Berufsorientierung mit KI, Lernen mit KI-Assistent Botty, Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wie können junge Menschen mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) gezielt bei ihrer Berufsorientierung und -planung unterstützt werden? Genau dieser Frage widmete sich das Partnerschaftsprojekt „Career Intelligence“ unter Koordination der Ruhr-Universität Bochum. Ziel war die Entwicklung eines innovativen digitalen Lernkonzepts. Es soll Bildungsakteure dabei unterstützen, junge Menschen zu ermutigen, ihre Stärken zu entdecken, berufliche Perspektiven zu erkunden und ihren Bildungs- und Karriereweg eigenständig zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Verbindung bewährter Konzepte der Berufsberatung mit KI-gestützten Technologien. Dazu zählen ein intelligenter Chatbot sowie personalisierte Lernempfehlungen. Zentrales Projektergebnis ist die Weiterentwicklung der digitalen Lernplattform Career 4.0, die in sieben EU-Ländern erprobt wurde. Die Plattform umfasst vier KI-gestützte Module: Empfehlungen, Qualitätssicherung, Support und Prozessoptimierung. Zur Lernplattform Career 4.0 , Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist der virtuelle Lernassistent „Botty“. Mit interaktiven Dialogen in sechs Sprachen begleitet er junge Menschen durch die Plattform. Er unterstützt bei der Erstellung eines persönlichen Entwicklungsplans und bei der Formulierung individueller SMART-Ziele. Zudem motiviert er die Nutzenden, ihren Lernprozess erfolgreich abzuschließen. Ergänzend wurde ein methodisches und didaktisches Programm zur Kompetenzentwicklung für Akteure im Bildungsbereich entwickelt und evaluiert. Die Selbstlernmodule richten sich unter anderem an Lernbegleitende, Berufsberatende und Berufsschulen. In Bulgarien, Ungarn, Griechenland und Finnland fanden zusätzlich Schulungen zur Nutzung von „Botty“ und der Lernplattform statt. Ziel war es, die digitalen Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien zu stärken. Gleichzeitig wurden Potenziale und mögliche Vorbehalte reflektiert sowie die Rolle der Fachkräfte im Lernprozess weiterentwickelt. , Parallel dazu wurden in allen Partnerländern Pilotprojekte mit Jugendlichen und Mentorinnen und Mentoren durchgeführt. Die Lernplattform und der virtuelle Assistent wurden unter Praxisbedingungen getestet und gemeinsam weiterentwickelt. Die Pilotphase lieferte wichtige Erkenntnisse zur Akzeptanz und zum Nutzen der Plattform. Sie zeigte zudem das Potenzial zur gezielten Unterstützung der Berufsorientierung. Die Ergebnisse wurden in verschiedenen Fachpublikationen veröffentlicht. Das Projekt zeigt, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann, um Lernprozesse zu individualisieren und Jugendliche auf dem Weg in die Berufswelt zu unterstützen. , Galina Mihneva, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer in Gabrovo (Bulgarien) betont: „Junge Menschen brauchen heute mehr als nur Informationen, sie brauchen Orientierung. Career Intelligence bietet genau das: eine Plattform, die interaktiv, persönlich und praxisnah begleitet.“ Das Projekt zeigt, wie KI sinnvoll eingesetzt werden kann, um Lernprozesse zu individualisieren und Jugendliche auf dem Weg in die Berufswelt zu unterstützen. , Zum Projekt in der Erasmus+ Projektergebnisplattform Zur Lernplattform Career 4.0 …
[…] Erasmus+ fördert Projekte zum „Kapazitätsaufbau in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“. In diesem Rahmen sind Partnerschaften mit Einrichtungen aus mehr als 150 Drittländern weltweit möglich, die nicht mit Erasmus+ assoziiert sind. Diese internationalen Kooperationsprojekte zielen darauf ab, die Zugänglichkeit und Reaktionsfähigkeit von Einrichtungen und Systemen der beruflichen Aus- und Weiterbildung in diesen Ländern zu verbessern. Einreichungsfrist für Anträge ist der 26. März 2026 . Erfahren Sie hier mehr über die Aktion Kapazitätsaufbau. …
[…] Vielfältige Materialien zur Ausbildung der digitalen Scouts, Materialien und Plattform haben sich in der Praxis bewährt, Haben wir Ihr Interesse geweckt? In einer zunehmend digitalisierten Welt ist es entscheidend, dass alle Bevölkerungsgruppen Zugang zu digitalen Technologien haben und in der Lage sind, diese effektiv zu nutzen. Das Projekt DigitalScouts hat sich genau dies zur Aufgabe gemacht und zeigt, wie durch gezielte Maßnahmen und innovative Ansätze digitale Teilhabe gefördert und die digitale Kluft, die besonders stark ältere Menschen betrifft, verringert werden kann. , So wurden im Rahmen des Projektes Menschen darin geschult, Personen ab 60 Jahren bei der Nutzung digitaler Anwendungen zu unterstützen, ihre Kompetenzen zu stärken und Selbstvertrauen aufzubauen. Diese sogenannten digitalen Scouts boten dann Unterstützung in Form von Kursen, Sprechstunden, Stammtischen oder im Rahmen einer individuellen Begleitung an. , Zur Ausbildung der digitalen Scouts entwickelten die Projektpartner ein maßgeschneidertes Angebot: Auf Basis von nationalen Berichten aus den fünf beteiligten Ländern erstellte das Projekt ein Europäisches Kompendium, das die Notwendigkeit einer stärkeren digitalen Teilhabe älterer Menschen betont. Es enthält praxisnahe Beispiele aus den verschiedenen Ländern, wie ältere Menschen von digitalen Möglichkeiten profitieren können, und dient damit gleichzeitig als Inspiration zur Entwicklung neuer Bildungsmöglichkeiten. Zudem ist ein digitales Training in Form einer mehrsprachigen Online-Lernplattform entstanden, das die digitalen Scouts auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Die Plattform beinhaltet vier Selbstlernmodule, die durch Tipps, Selbsttests und weiterführende Ressourcen interaktiv das notwendige Wissen vermitteln und die vielfältigen Anwendungsbereiche digitaler Tools aufzeigen. Auch ein Kursabschluss mit einem Zertifikat ist möglich. Ein zusätzlich entwickeltes Toolkit ergänzt die Online-Plattform und liefert eine Anleitung und Lernmaterialien für die Durchführung von Schulungen für digitale Scouts im Blended-Learning-Format. , In nationalen Testläufen, in Pilotschulungen im Blended-Learning-Format sowie bei Multiplikatorenveranstaltungen in mehreren Ländern wurden die Materialien und die Plattform erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. Eine spätere Befragung der Schulungsteilnehmenden ergab, dass schon während der Projektlaufzeit über 150 Personen durch die Scouts begleitet wurden. So konnten durch die Unterstützungsangebote ältere Menschen ihre digitalen Kompetenzen verbessern – was nicht nur ihre Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Geräten gestärkt, sondern auch ihr Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Medien für alltägliche Aufgaben erhöht hat. Das DigitalScouts-Projekt hinterlässt nach den zweieinhalb Jahren Arbeit hochwertige, praxisnahe und einfach nutzbare Materialien – für angehende digitale Scouts, Ehrenamtliche, Bildungspersonal sowie Anbieter aus der Erwachsenenbildung und von Unterstützungsdiensten für Ältere. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist nun nach Projektende nicht nur das Ziel, eine größere Zielgruppe zu erreichen, sondern auch den Ansatz in unterschiedlichen Regionen und Kontexten anzuwenden. , Information in der E+PRP …
[…] Attraktivität, Von Guter Praxis lernen, Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die Handwerkskammer Erfurt hat jahrelange Erfahrung sowohl als entsendende als auch aufnehmende Einrichtung im Programm Erasmus+ – und sie ist bereits seit 2020 akkreditiert. Gründe für die Kammer, international aktiv zu sein und entsprechende Angebote auch mit Erasmus+ anzubieten, gibt es einige. , Die internationale Arbeit der Handwerkskammer ermöglicht ein niedrigschwelliges Angebot für ihre Mitgliedsbetriebe und leistet somit einen langfristigen Beitrag für die Internationalisierung im Kammerbezirk, auch durch die Entlastung von Betrieben, die selbst keine Erasmus+-Anträge stellen möchten. Die enge Vernetzung mit den Mitgliedsbetrieben erlaubt es der Kammer zudem, einen guten Überblick des Bedarfs der Wirtschaft zu haben. So kann bedürfnisorientiert reagiert und entsprechende Angebote können zeitnah erarbeitet und umgesetzt werden. Durch das Angebot der Kammer wird somit die Attraktivität der Berufsbildung im Kammerbezirk erhöht. Dies zeigt sich am Beispiel des Fachkräftemangels. Dieser kann durch Kooperationen mit Partnern aus Ländern, auch außerhalb Europas, aus denen vermehrt Fachkräfte nach Deutschland kommen, verringert werden. Ein Austausch auf fachlicher, aber auch kultureller Ebene kann helfen, die Eingliederung dieser Fachkräfte in Deutschland zu vereinfachen. Auch der Austausch zu Inhalten und Rahmenbedingungen von europäischen Berufsabschlüssen kann die Fachkräfteanwerbung erleichtern. Die Aussicht vom Eifelturm auf grüne Inseln inmitten des Häusermeers am nächsten Tag ist für die Jugendlichen gleichzeitig ein Blick auf grüne Stadtentwicklung und nachhaltige Verkehrsplanung. Thematisiert wird auch, welche Jobs in diesen Bereichen entstehen. Die Schülerinnen besuchen zusammen mit der französischen Klasse dazu auch eine Ausstellung im Pariser Rathaus. „Es ging um soziale Aspekte, Natur und wie Paris sich im Großen und Ganzen verändert hat; das war sehr spannend“, schreibt Aura in ihrem Abschlussbericht. , Ein Beispiel im Bereich Digitalisierung zeigt deutlich, dass Auslandsaufenthalte nicht nur den Teilnehmenden zugutekommen, sondern auch großflächig eine positive Wirkung auf das Angebot der beruflichen Bildung haben können und sich damit wie beschrieben günstig auf die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Berufsbildung im Kammerbezirk Erfurt auswirken. Seit 2023 verfügt die Handwerkskammer über ein Kompetenzzentrum für Robotik und Sensorik. Der Wunsch, hier auch Gute Praxis, zum Beispiel im Bereich der Lehre von Robotik aus anderen Ländern einfließen zu lassen, konnte durch Auslandsaufenthalte in Estland erfüllt werden. Die hier erworbenen Kompetenzen fließen zurück in das Kompetenzzentrum und stehen somit einer großen Anzahl an Personen zur Verfügung, die selber nicht zwingend für einen Lernaufenthalt im Ausland waren. …
[…] Infografik zu KI in der Gesellschaft Künstliche Intelligenz ( KI ) ist inzwischen Teil unserer Arbeits- und Alltagswelt und verändert das Lernen und Lehren. Welche Kompetenzen sind in einer von KI geprägten Welt besonders wichtig? Wird KI eher als Bedrohung oder Erleichterung gesehen und wie findet sich das Thema in europäischen Projekten? Erasmus+ bietet ein weites Experimentierfeld und sowohl in der Berufs- als auch der Erwachsenenbildung gibt es hierzu erfolgreiche Projekte. Zudem beinhaltet das Journal eine erste Einordnung des Vorschlags für das Erasmus+-Programm der Jahre 2028-2034. , Wie oft werden KI Anwendungen genutzt? Was sind Anreize und Hürden? Basierend auf dem D21 Digital-Index haben wir eine Infografik zum Thema Digitalisierung erstellt, dass ein Lagebild der Gesellschaft in Deutschland zeichnet. Zur Infografik …
[…] Enormer Bedarf in den meisten Veranstaltungssettings, Inklusion und transnationale Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg, Inklusion nicht nur als Ziel, sondern als gelebte Praxis, Schlüssel zur Barrierefreiheit – ein Leitfaden als praktische Hilfe, Wirkung, die bewegt – Die ersten Erfolge in der Praxis, Warum dieses Projekt als Beispiel guter Praxis ausgezeichnet wurde, Haben wir Ihr Interesse geweckt? Das Thema Schwerhörigkeit betrifft einen bedeutenden Teil der europäischen Bevölkerung. Besonders herausfordernd wird die Teilhabe schwerhöriger Menschen in öffentlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, bei denen akustische Barrieren oft unüberwindbar scheinen. Das Erasmus+-Projekt „Teilhabe ist möglich – Veranstaltungen für schwerhörige Menschen barrierefrei planen und durchführen“ wurde initiiert, um die bestehenden Lücken in der Teilhabe schwerhöriger Menschen bei Veranstaltungen zu schließen. , Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind etwa 20 % der Menschen in Europa von Schwerhörigkeit betroffen. Während in vielen Bereichen des Lebens, wie etwa der Arbeitswelt, erhebliche Fortschritte bei der Integration der Betroffenen gemacht wurden, bleibt die Teilhabe an kulturellen und öffentlichen Veranstaltungen oft noch eine Herausforderung. Besonders die akustischen Anforderungen, die schwerhörige Menschen betreffen, sind in den meisten Veranstaltungssettings noch nicht ausreichend berücksichtigt. Dazu kommt, dass die digitale Transformation mit Formaten wie Video-Konferenzen neue Herausforderungen für diese Zielgruppe mit sich bringt. , Neben der koordinierenden Einrichtung, der „Evangelischen Schwerhörigenseelsorge in Deutschland e. V.“ waren Partnereinrichtungen aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Polen beteiligt. Jede Organisation brachte ihre Expertise in spezifischen Bereichen wie Hörsysteme, Akustik, nonverbale Kommunikation und digitale Barrierefreiheit ein. Diese transnationale Zusammenarbeit förderte nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern ermöglichte es, eine breite Vielfalt an Lösungen und Perspektiven zu integrieren, die in unterschiedlichen europäischen Kontexten anwendbar sind. , Inklusion wurde in diesem Projekt nicht nur thematisiert, sondern praktisch umgesetzt. Die zentrale Projektgruppe selbst war inklusiv zusammengesetzt - 8 Personen, Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigung, zwischen 43 und 85 Jahren alt, haupt- und ehrenamtlich engagiert. Diese Diversität trug maßgeblich zur Entwicklung des Leitfadens bei, da die Mitglieder aus erster Hand ihre Erfahrungen und Bedürfnisse einbrachten. Diese Mischung ermöglichte einen regen Austausch unterschiedlicher Perspektiven. Die Projektarbeit fand in einer inklusiven und vielfältigen Arbeitsumgebung statt, bei der nicht nur technische, sondern auch soziale und kulturelle Barrieren berücksichtigt wurden. Besonders hervorzuheben ist die barrierefreie Gestaltung der Arbeitstreffen, die durch den Einsatz von Technologien wie Höranlagen (Induktionsanlagen und mobile FM-Anlagen), Speech-to-Text und Live-Online-Mitschriften den Teilnehmenden mit unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wurde. , Hauptergebnis dieser Partnerschaft ist ein Leitfaden für die barrierefreie Planung von Veranstaltungen. Er steht auf Deutsch, Englisch, Französisch, Schwedisch und Polnisch zur Verfügung und bietet praxisnahe Tipps und Lösungsansätze, wie veranstaltende Organisationen schwerhörigen Menschen eine bessere Teilhabe ermöglichen und ihre Angebote barrierefrei planen können. Es werden wichtige Themen wie Raumakustik, die Nutzung von Höranlagen, die Bedeutung nonverbaler Kommunikation und die technischen Anforderungen an Video-Konferenzen behandelt. Zusätzlich zur gedruckten Version wurde der Leitfaden auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt, was eine weite Verbreitung und einfache Zugänglichkeit gewährleistet. , Die Rückmeldungen aus den teilnehmenden Einrichtungen und den Zielgruppen belegen, dass die erstellten Materialien zur Sensibilisierung für die Bedürfnisse schwerhöriger Menschen beigetragen haben. Veranstaltende in Kirchen und diakonischen Einrichtungen berichten von einer verbesserten Wahrnehmung der Herausforderungen und der praktischen Umsetzung von inklusiven Maßnahmen. Der Leitfaden hat bereits erste Anwendung in der Praxis gefunden und wird weiterhin in verschiedenen europäischen Ländern verbreitet. Gleichzeitig stärkte das Projekt die digitalen Kompetenzen der Beteiligten – vor allem älterer Personen – und machte deutlich, dass Inklusion und Digitalisierung keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken. , In der externen Bewertung des Projekts wurde insbesondere die hohe Qualität der Projektumsetzung und die starke Ausrichtung auf Inklusion hervorgehoben. Es wurde als ein hervorragendes Beispiel für die Förderung von Inklusion und die Bewältigung der digitalen Transformation in einem europäischen Kontext anerkannt. Die enge Zusammenarbeit mit einem deutlich spürbaren europäischen Mehrwert, die klare Zielsetzung und die konsequente Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppe wurden als besonders positiv hervorgehoben. , Projekt und seine Ergebnisse auf der Erasmus+ Project Results Platform Weitere Informationen zur barrierefreien Veranstaltungsplanung: Das SALTO Centre for Inclusion & Diversity stellt mit „Planning of Inclusive Events“ einen praxisnahen Leitfaden zur barrierefreien Gestaltung von Veranstaltungen bereit. Das Tool unterstützt Veranstalter/-innen dabei, Veranstaltungen inklusiv und zugänglich für Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu planen – vor, während und nach dem Event. Zum Tool …