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Demokratie fördern mit internationalen Projekten

Durch Auslandserfahrungen Verantwortung und Zusammenhalt stärken

[…] Qualifizierung „Gedenkstättenpädagogik“, Fortbildung für Schulleitungen, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Mit der Initiative „Demokratie fördern in internationalen Projekten“ (DiP) unterstützt die EU-Geschäftsstelle Wirtschaft und Berufsbildung Arnsberg Berufskollegs in ihrem Regierungsbezirk bei der Umsetzung internationaler Projekte zu Erinnerungskultur und Demokratieförderung. „Berufskollegs sind ideale Orte, um jungen Menschen demokratische Werte, Toleranz und Weltoffenheit näherzubringen. Diese Werte sollten in allen Fächern verankert sein“, betont Ludger Dieckmann, schulfachlicher Dezernent in Arnsberg. , Er verweist darauf, dass es zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Berufskollegs gehöre, diese Werte in das beruflich-ethische Handeln der Auszubildenden zu integrieren. Um nachhaltige Wirkung zu erzielen, sei es essenziell, die Themen systematisch in die Schulentwicklung einzubinden. Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist neben der Plattform „NRW connect extern“, die zahlreiche Ressourcen wie Unterrichtsmaterialien bereithält, die internationale Qualifizierung von Lehrkräften und Schulleitungen. , An der vierteiligen Fortbildung „Gedenkstättenpädagogik“ nahmen 26 Lehrkräfte teil, um methodisches Wissen für internationale Projekte zur Demokratieförderung in der beruflichen Bildung zu erwerben. In den ersten beiden Modulen reflektierten sie die Erinnerungskultur an ihren Schulen, entwickelten Projektideen und erarbeiteten Konzepte zur Integration des Themas in den Unterricht. Das dritte Modul führte sie in die Internationale Begegnungsstätte in Oświęcim, Polen, wo sie eine Woche lang am Job-Shadowing teilnahmen. Der Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz sowie der Austausch mit polnischen Lehrkräften boten ihnen tiefgehende Einblicke in die pädagogische Vermittlung historischer Themen. Sie lernten Methoden kennen, um Schüler/-innen bei der Verarbeitung der Eindrücke zu begleiten und diese Erfahrungen in den Unterricht zu übertragen. Im vierten Modul werteten die Teilnehmenden ihre Erkenntnisse fachlich aus und setzten erste Meilensteine für die Umsetzung eigener Projekte an ihren Schulen. , Parallel dazu erhielten Schulleitungen eine spezialisierte Fortbildung in Kooperation mit dem Institut für Demokratiepädagogik in Eupen, Belgien. Sie erarbeiteten Strategien, um das Thema Demokratiebildung im Schulprogramm zu verankern, und lernten bewährte internationale Ansätze kennen, um Schülerinnen und Schüler gezielt an das Thema heranzuführen. Mit frischen Impulsen und neuen Kompetenzen starteten die Berufskollegs im Regierungsbezirk Arnsberg in das Schuljahr 2023/2024. Das DiP-Team blickt gespannt darauf, welche innovativen Projekte zur Demokratieförderung in den kommenden Monaten entstehen. …

Podcast

Auf der Startbahn zur Internationalisierung

Bei diesem Podcast waren wir zu Gast in Hamburg bei Airbus, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Luft- und Raumfahrt.

[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wer hier eine Ausbildung macht, kann über das interne Programm M4AA, Mobility for Airbus Apprentices, für sechs bis zwölf Wochen ins Ausland zu gehen. Wie das konkret aussieht, was das Programm bietet und welche Rolle Erasmus+ dabei spielt, erfahren Sie in unserem Gespräch. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

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Archäologie und Abenteuer

Ins naturgewaltige Grönland mit Erasmus+

[…] Informationen aus erster Hand, Anders..., ...und überwältigend schön, …mit Schattenseiten, Fachlicher Mehrwert..., …und menschlicher und kultureller Zugewinn, „Eine irrsinnig gute Idee der EU“ Für ihre Ausstellung EIS.ZEIT.REISE.GRÖNLAND konnte Ausstellungsleiterin Melanie Wunsch vom Neanderthal Museum mit Erasmus+ über das dänische Kopenhagen nach Grönland reisen. Eine besondere Lernreise, die sie so schnell nicht mehr vergessen wird. , Rund 800 Jahre alt sind die Lampe aus Speckstein und das Messerchen mit einer Klinge aus Meteorideisen, die einst die nomadisch lebenden Jäger und Sammler auf ihren Wanderungen durch die eisige Weite Grönlands begleitet haben. „Dass wir diese Funde jetzt bei uns in Neanderthal Museum zeigen konnten, war ein besonderer Glücksfall“, so Archäologin und Ausstellungsleiterin Melanie Wunsch. „Wir hätten sie nie ausstellen können, wenn ich auf meiner Erasmus+-Reise nicht meinen dänischen Fachkollegen Professor Bjarne Gronnow in Kopenhagen persönlich kennengelernt hätte, der sie mir als Leihgabe anvertraut hat.“ , „Ohne die Reise nach Dänemark und Grönland wäre die Ausstellung EIS.ZEIT.REISE.GRÖNLAND insgesamt nicht so schön geworden“, ergänzt ihre Kollegin Anna Riethus, die für die Forschungskoordination im Museum verantwortlich ist. Denn Melanie Wunsch konnte auch deshalb Ideen für eine besondere Ausstellungsgestaltung entwickeln, weil sie die Informationen aus erster Hand erhielt und nicht nur aus Büchern. Den Kern der Ausstellung bildet die Graphic Novel „Quanga“, die von dem grönländischen Künstler Konrad Nuka Godtfredsen gestaltet wurde. Die lebendigen Bildergeschichten über die grönländische Geschichte ziehen Kinder und Erwachsene, die die Ausstellung besuchen, in ihren Bann. Audio-Stationen erreichen auch Menschen, die beispielsweise nicht gut lesen können. „Im Austausch mit dänischen und grönländischen Expertinnen und Experten haben wir unglaublich viel über die arktische Archäologie und Besiedlungsgeschichte Grönlands erfahren“, so Wunsch. „Uns hat aber auch interessiert: Wie leben und überleben die Nachfahren der indigenen Grönländer heute, wenn sie zum Teil noch immer als Jäger und Sammler unterwegs sind? Was trägt man mit sich, wenn man umherwandert? Wie schützt man seine kleinen Kinder in einer lebensfeindlichen Umwelt? Auch wenn das Leben vor 800 Jahren anders war als heute: Solche Fragen erweitern den archäologischen Blick“. Man tauche in die Themen als Ausstellungsmacherin tiefer ein und könne dies besser an Besucherinnen und Besucher vermitteln. , Ostern 2023: Der Flughafen in Kangerlussuaq ist das Drehkreuz für den gesamten Flugverkehr Grönlands und der erste Kontaktpunkt für Melanie Wunsch mit Grönland. Ein 500-Seelen-Ort inmitten riesiger Berge, nur 25 Kilometer vom ewigen Inlandeis entfernt; drumherum „Einöde“, die ein oder andere Skurrilität am Wegesrand: ein fleischiges Rentier-Bein mitten auf der Straße beispielsweise. Wäsche, die bei minus 13 Grad draußen getrocknet wird. „Habe ich später auf der Terrasse meines Appartements ausprobiert, funktioniert“, so Wunsch. Im Supermarkt: tiefgefrorener Moschusochse und Robbenrippchen. Kinder, die bei großen Minus-Temperaturen im Meer baden. „Meine Töchter wollten sofort mitmachen, aber haben es sich dann doch anders überlegt.“ Dass Melanie Wunsch ihre Töchter auf überwiegend eigene Kosten mitnehmen konnte, sei nicht nur für die damals zehn- und vierzehnjährigen Mädchen ein eindrückliches Erlebnis gewesen, sondern habe auch andere Vorteile gehabt: über die Kinder sei sie schneller in Kontakt mit Einheimischen gekommen, die meist nur grönländisch und dänisch sprechen und zurückhaltend im ersten Kontakt mit als „anders“ wahrgenommenen mitteleuropäischen Menschen sind. „Über die Kinder sind überaus freundliche und warmherzige Begegnungen entstanden“, erzählt Wunsch. , Unendliches Inlandseis, das vier Fünftel der Landesfläche ausmacht, tausende von Fjorden mit bis zu 300 Kilometern Länge und fast 1.500 Metern Tiefe, gigantische Gletscher von bis zu 100 Kilometer Breite, Hochgebirge bis in Höhen von 3.700 Metern, dunkelblau-tiefes Meer ohne Algen und völlige Stille: die Superlative reichen kaum aus, um die gewaltige Natur Grönlands zu beschreiben. „Als wir einen Bootsausflug in einen Fjord gemacht und diese unfassbare Landschaft gesehen haben, war ich so berührt, dass mir die Tränen kamen“, erzählt Melanie Wunsch. „Man spürt, wie klein man als Mensch jenseits der Zivilisation eigentlich ist“, sagt sie. Nach Grönland zu reisen, sei ein Lebenstraum gewesen, so Wunsch. , Doch Grönland ist nicht nur malerisch, sondern hat auch mit großen sozialen Unterschieden zu kämpfen: auf der einen Seite gut situierte Menschen in schmucken bunten Häuschen, auf der anderen Seite graue Plattenbauten, eine hohe Arbeitslosigkeit und viele perspektivlose Menschen, die ihre Situation mit Alkohol betäuben. Die globale Erderwärmung verändert das Ökosystem Grönlands und bewirkt ein Abschmelzen des ewigen Eises und der Gletscher. Die Kolonialgeschichte wirkt nach und ist noch immer nicht vollständig aufgearbeitet. „Kolonialgeschichte ist ein europäisches Thema“, so Wunsch. „Wobei es mir so erscheint, als sei die dänische Regierung uns bei der Aufarbeitung hier in Deutschland einen Schritt voraus“, so Wunsch weiter. , Sowohl im Nationalmuseum in Kopenhagen als auch im grönländischen Nationalmuseum in Nuuk konnten Wunsch und ihr Kollege Springer mithilfe der Experten vor Ort tiefe Einblicke in die Sammlung grönländischer Funde aus 4.500 Jahren nehmen. In beiden Orten entstanden herzliche Kontakte, die auch über die Dauer der Sonderausstellung Bestand haben werden, glaubt Wunsch. So hätte sie der grönländische Museumleiter Frederic Fuuja Larsen noch gern mit auf Rentierjagd genommen. „Aber dann hätten wir bis zum Sommer bleiben müssen“, lacht sie. In vielem seien die Museen in Kopenhagen und Nuuk Vorbild, so die Ausstellungsleiterin. Arbeitskultur und Work-Life-Balance seien von größerer Mitarbeiterorientierung und Entspanntheit geprägt. Es müssten nicht dreißig Projekte gleichzeitig bewältigt werden. „Und wenn keiner mehr kommt, dann schließt das Museum eben,“ erzählt sie. Dennoch sei die Serviceorientierung gegenüber den Kunden größer: so würde beispielsweise jeder Gast persönlich begrüßt“. Manches davon habe man im Neanderthal Museum schon übernommen, so Wunsch. , „Wenn wir ein Land nicht kennen, haben wir Bilder davon im Kopf, die oft nicht mit der Realität übereinstimmen“, denkt Melanie Wunsch. Nach unserer Reise konnten wir einiges korrigieren und wissen jetzt so viel mehr über das Leben, die Sorgen und Wünsche der Menschen am anderen Ende Europas.“ , Lange ist es noch nicht her, dass das Erasmus+-Programm auch von kulturellen Einrichtungen genutzt werden kann. Das Neanderthal Museum hat seitdem schon mehrere Projektreisen umgesetzt. „Wir sind ein neugieriges Team. Die Möglichkeit, sich innerhalb Europas auszutauschen und zu vernetzen, kommt bei uns unglaublich gut an,“ so Forschungskoordinatorin Anna Riethus. …

News

Aufruf zum Programm Erasmus+ 2025 veröffentlicht

Jetzt informieren und mitmachen!

[…] Wichtige Änderungen für die Leitaktion 1 – Mobilität in der Beruf- und Erwachsenenbildung, Wichtige Änderungen für die Leitaktion 2 – Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Berufs- und Erwachsenenbildung, Informationen und Dokumente zum Aufruf 2025 im Programm Erasmus+ Die Europäische Kommission hat ihren Aufruf zur Einreichung von Anträgen im Programm Erasmus+ und den Programmleitfaden für das Jahr 2025 veröffentlicht. Mit rund 5 Milliarden Euro wird sie im kommenden Jahr den Lernaustausch im Ausland und Partnerschaften in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport unterstützen. Dies entspricht einem Anstieg um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wieviel Budget steht der Berufs- und Erwachsenenbildung zur Verfügung? Was wird gefördert und welche Neuerungen gibt es? Der Aufruf 2025 ist die Aufforderung der Europäischen Kommission zur Einreichung von Anträgen . Im Aufruf werden Antragsfristen und Budgets für die einzelnen Bildungsbereiche und Aktionen des Programms Erasmus+ veröffentlicht und Neuerungen im Programm benannt. Wir laden alle herzlich ein, bei dem Programm mitzumachen, sich zu den Möglichkeiten zu informieren und die vielfältigen Chancen von Erasmus+ zu nutzen. Budget für die Berufs- und Erwachsenenbildung 2025 ist das von der Nationalen Agentur beim BIBB verwaltete Förderbudget deutlich um 35 Prozent gegenüber dem des Vorjahrs gestiegen: In der Berufsbildung stehen rund 132 Millionen Euro für die Projektförderung zur Verfügung, in der Erwachsenenbildung liegt das Fördervolumen bei knapp 33 Millionen Euro . Mehr Mittel stehen dabei im Vergleich zum Vorjahr für die Leitaktion 1 (Mobilität) zur Verfügung. Das Budget der Leitaktion 2 (Partnerschaften für Zusammenarbeit) bleibt in 2025 stabil und wird nicht, wie in den Jahren zuvor, weiter reduziert. Das wird gefördert Im Einklang mit den im Programm Erasmus+ für 2021-2027 dargelegten Schwerpunktbereichen wird die Aufforderung zur Einreichung von Anträgen weiterhin ein breites Spektrum von Projekten unterstützen, deren Schwerpunkt auf der Förderung der sozialen Inklusion, des ökologischen und des digitalen Wandels und der Teilhabe junger Menschen am demokratischen Leben liegt. Das Programm wird der Ukraine auch 2025 mit Projekten zur Seite stehen, die beispielsweise die Aufslandsaufenthalte von Lernenden fördern, Menschen, die aus dem Land fliehen, mit neuen Fähigkeiten ausstatten, bei der Bekämpfung von Desinformation helfen oder die Integration von Geflüchteten in ein neues Bildungssystem unterstützen. Der Programmleitfaden beschreibt neben den Programmzielen die nach Leitaktionen strukturierten Förderaktivitäten und enthält alle wichtigen technischen Informationen rund um die Antragstellung. Nutzen Sie den Leitfaden, um Ihre Projekte erfolgreich zu planen und einzureichen. Das ist neu im Programm Erasmus+ Mit jeder Veröffentlichung eines neuen Erasmus+-Programmleitfadens ergeben sich kleine oder auch größere Änderungen für die Antragstellung. Erfahren Sie nachfolgend, was sich für Sie und Ihre Einrichtung mit dem Erasmus+-Programmleitfaden 2025 im Vergleich zum Vorjahr geändert hat und worauf Sie besonders achten müssen. Die folgenden Informationen beziehen sich auf den verbindlichen englischsprachigen Programmleitfaden Version 1 (2025) vom 19.11.2024. , Die Aktivitätsart „Kurse und Schulungen“ für Lernaustausch des Personals ist wie folgt spezifiziert: Maximale Aufenthaltsdauer wurde auf 10 Tage festgesetzt Pro Projekt kann jede Person maximal einmal an einem Kurs teilnehmen Maximal drei Personen derselben entsendenden Organisation und maximal zehn Personen desselben Mobilitätskonsortiums können für den gemeinsamen Besuch desselben Kurses eine Förderung erhalten. Generell kann Personal, das aus dem Ausland für die geförderte Einrichtung arbeitet, nicht mehr an Aktivitäten in dem Land teilnehmen, in dem es arbeitet. Mobilitätsaktivitäten müssen in dem Land stattfinden, in dem die aufnehmende Einrichtung rechtmäßig niedergelassen ist. Jede Mobilitätsaktivität kann nur noch in einem Land stattfinden. Kurze grenzüberschreitende Reisen sind dann zulässig, wenn sie für die Aktivität relevant sind; für die Berechnung des Zuschusses wird dies jedoch nicht als Wechsel des Veranstaltungslandes betrachtet. Aufeinanderfolgende Aktivitäten in verschiedenen Ländern sind zulässig, in diesem Fall muss jede Aktivität für sich genommen alle relevanten Förderkriterien erfüllen. Aktivitäten nach Russland oder Belarus werden nicht mehr gefördert. Die Beteiligung einer unterstützenden Organisation bedarf der Genehmigung durch die Nationale Agentur. , Übergreifende Neuerungen: Für die Berufsbildung wurde in der Leitaktion 2 eine neue bildungsbereichsspezifische Priorität eingeführt: „Inangriffnahme von schwach ausgeprägten Grundfertigkeiten: Das Ziel dieser Priorität ist, dass Programme der beruflichen Aus- und Weiterbildung sicherstellen, dass solide Rechen-, Lese-, Schreib-, Sprach- und digitale Kompetenzen als starke Grundlagen für Resilienz, lebenslanges Lernen, lebenslange Beschäftigungsfähigkeit und soziale Inklusion entwickelt werden.“ Für kleinere Partnerschaften ( KA 210) ist neu: Zu einer Antragsfrist kann eine Einrichtung, d.h. eine Organisations- ID , an maximal 5 Projekten beteiligt sein (neue Begrenzung). Weiterhin gilt, dass nur ein Antrag als koordinierende Einrichtung gestellt werden kann. Die Begrenzung gilt über die Bildungsbereiche Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Schulbildung, Jugend hinweg. Für die Bildungsbereiche Berufsbildung und Erwachsenenbildung wird es im Jahr 2025 in Deutschland nur die Antragsfrist am 05.03.2025 geben. Für Kooperationspartnerschaften ( KA 220) ist neu : Die Beteiligung von Partnereinrichtungen aus nicht am Programm assoziierten Drittländern ist nicht mehr weltweit möglich, sondern ist auf Länder aus den Regionen 1 bis 3 begrenzt: Westbalkan, Östliche Nachbarschaft, Länder des südlichen Mittelmeerraums. Die Einteilung der Länder nach Regionen ist im Detail in Teil A des Programmleitfadens beschrieben (Seite 34ff) Damit können u.a. Einrichtungen aus Großbritannien und der Schweiz nicht mehr als Partnereinrichtung an einem Projekt teilnehmen. Die Lebensläufe (Curriculum Vitae) für die Schlüsselpersonen des Projektkonsortiums müssen bei der Antragstellung eingereicht werden, so dass eine operationale Leistungsfähigkeit geprüft werden kann. (Teil C, Seite 418) , Aufruf 2025 der Europäischen Kommission: „Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2025 – EAC/A08/2024 Programm Erasmus“ vom 19.11.2024 Programmleitfaden 2025, englische Version 1 19/11/2024 (2025) Programmleitfaden 2025, deutsche Version 1, 19/11/2024 (2025) Pressemitteilung der Europäischen Kommission zum Aufruf 2025 vom 19.11.2024 …

News

Jahrestagung der NA beim BIBB in Ludwigsburg 2024

Am 18. und 19. September 2024 fand in Ludwigsburg die Jahrestagung der NA beim BIBB unter dem Motto „Bildung für ein starkes Europa“ statt.

[…] Videogrußbotschaft , EITA, Video EITA, Bildergalerie, Policy Papers, Strategischer Rahmen zur allgemeinen und beruflichen Bildung: Inklusion und Bildungsqualität, Strategischer Rahmen zur allgemeinen und beruflichen Bildung: Inklusion und Bildungsqualität, Europa in Bewegung - Lernmobilität für alle, Exzellenzinitiative Berufliche Bildung: Exzellenz durch innovative und attraktive Berufsbildungsangebote, Exzellenzinitiative Berufliche Bildung: Steigerung der Auslandsmobilität und bessere Sichtbarkeit internationaler Kompetenzen, Erwachsenenbildung: Internationalisierung durch Erasmus+? Chancen und Herausforderungen für Bildungseinrichtungen Am 18. und 19. September versammelten sich rund 600 Teilnehmende aus der Berufs- und Erwachsenenbildung in Ludwigsburg unter dem Motto „Bildung für ein starkes Europa“. Die Jahrestagung bot eine hervorragende Plattform für Austausch und Vernetzung. In Kurzforen wurden am ersten Tag zentrale Themen wie Inklusion und Bildungsqualität, die Osnabrücker Erklärung zur europäischen Berufsbildungspolitik und die Ratsempfehlung „Europa in Bewegung“ für Lernmobilität diskutiert. Dr. Jens Brandenburg, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ( BMBF ) richtete seine Grüße aus. , Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des European Innovative Teaching Awards , der herausragende Erasmus+-Projekte würdigt. Der Preis für das in diesem Jahr ausgezeichnete Bildungsinstitut Mitteldeutschland der Johanniter-Akademie Leipzig wurde entgegen genommen von Jana Goldberg. , Am zweiten Tag fanden mehrere parallele Workshops statt, die sich intensiv mit der praktischen Umsetzung von Erasmus+-Projekten befassten. Von finanzieller und administrativer Unterstützung über Mobilität in der Berufsbildung bis hin zu Inklusion, Nachhaltigkeit und digitaler Transformation – die Teilnehmenden erhielten wertvolle Einblicke und praxisnahe Strategien, um ihre Projekte erfolgreich zu gestalten. Durch das Programm führte Judith Schulte-Loh, die mit Fachexpertise und feinem Sinn für Humor für eine aufgelockerte und einladende Atmosphäre sorgte. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für den intensiven Austausch und die inspirierenden Gespräche. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Bildung in Europa! , Policy Paper (PDF) von Dr. Sabrina Weller herunterladen , Policy Paper (PDF) von Julia Lubjuhn und Franziska Bopp herunterladen , Policy Paper (PDF) von Claudia Laubenstein und Ulrike Schröder herunterladen , Policy Paper (PDF) von Ellen Hahne herunterladen , Policy Paper (PDF) von Theresa Mayerhöffer, Stefan Metzdorf, Dr. Corinna Porsche herunterladen , Policy Paper (PDF) von Dr. Christine Bertram, Simone Kaufhold, Tanja Möller, Vanessa Santos, Torsten Schneider herunterladen …

[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? „Grundsätzlich würde ich mir einfach wünschen, dass es nicht nur im Bereich Studium so populär ist, ins Ausland zu gehen, sondern eben auch in der Ausbildung … und dass dafür auch viel mehr die Infrastruktur da ist, damit unsere Gesellschaft ein Stückchen besser wird.“ - das sagt Kathleen Plotka, eine unserer engagierten EuroApprentices. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

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Wenn Austausch Türen öffnet

Wer den eigenen Blickwinkel weitet, gewinnt neue Perspektiven. Das gilt auch für die Erwachsenenbildung.

[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? Waren Auslandsaufenthalte mit Erasmus+ hier lange Zeit nur für das Bildungspersonal möglich, so können seit 2021 auch erwachsene Lernende über sogenannte Lernreisen am Programm teilnehmen. Wir haben mit Claudia Laubenstein, der Teamleiterin Erwachsenenbildung für die Lernmobilität und der Europäischen Agenda für Erwachsenenbildung in der NA beim BIBB, und drei Vertreter*innen aus der Erwachsenenbildung über die Vorteile dieser Lernreisen gesprochen. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …

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Lernreise in der Grundbildung

Wenn das Normale zum Besonderen wird

[…] Lernreisen eröffnen neue Horizonte, Interesse geweckt? Seit 2021 können auch Lernende in der Erwachsenenbildung an Erasmus+ teilnehmen. Richtete sich das Angebot zunächst an Menschen mit geringeren Chancen, so ermöglicht es seit 2023 allen erwachsenen Lernenden eine Auslandserfahrung. Als einer der ersten Projektträger führte der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins eine Lernreise ins schwedische Malmö durch. , „Unsere Kolleginnen und Kollegen aus Husum und Kiel sind im Mai 2023 mit vier Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern aus dem Bereich Grundbildung für eine Woche nach Schweden gefahren“, berichtet Julia Francke, Projektkoordinatorin Erasmus+ beim Landesverband. Für sie war das Angebot eine „tolle und sinnvolle Gelegenheit“, um eine Zielgruppe zu erreichen, die aufgrund ihrer Lernbiografie und Lebenssituation ansonsten kaum Zugang zu derartigen Erfahrungen hätte. Das trage entscheidend dazu bei, das Selbstwertgefühl dieser Menschen zu steigern Die Gruppe, die sich auf den Weg nach Malmö machte, bestand aus acht Personen: jeweils zwei Kursteilnehmenden und Begleitpersonen aus den beteiligten Einrichtungen. Neben dem Besuch der Kvarnby Folkhögskola – einer schwedischen Partnerschule, mit der der Verband schon länger zusammenarbeitet – umfasste das Programm sowohl Begegnungen mit der Kultur des Gastlandes als auch Einblicke in das schwedische Sozialsystem und die Landschaft der Erwachsenenbildung. „Ohne die intensive Betreuung und einen starken Partner vor Ort hätten wir das niemals stemmen können“, sagt Francke, die ergänzt: „Die Teilnehmer/-innen bringen in der Regel eine Lernschwäche mit. Sie hatten zum Teil noch nie ihre Heimatstadt verlassen oder in einem Hotel übernachtet. Mit der Lernreise haben wir ihnen eine völlig neue Welt eröffnet. Sie haben zum ersten Mal in ihrem Leben echte Teilhabe erlebt.“ Wichtig dabei war es vor allem, die Gruppe intensiv auf die Reise vorzubereiten, auch um Ängste zu nehmen und Vertrauen aufzubauen, erinnert sich Francke: „Das begann mit der Frage, wo Schweden genau liegt und welche Sprache man dort spricht.“ Die Teilnehmenden waren zuvor gezielt von den Kursleiterinnen und -leitern ausgewählt worden. Diese persönliche Ansprache sorgte für Bindung und emotionale Sicherheit. Francke betont die integrierende Wirkung der Maßnahme und erzählt: „Vieles, das in unserem eigenen Leben zur Normalität gehört, war für diese Menschen etwas ganz Besonderes. Es war beeindruckend zu sehen, wie sie in ihrer sozialen Rolle gewachsen sind. , Mit dem Projekt hat der Landesverband Neuland betreten, da zuvor in der Regel Kursleitende oder pädagogische Fachkräfte der Volkshochschulen einen Auslandsaufenthalt über Erasmus+ absolvierten. „Das sind Leute, die reiseerfahren sind und wissen, wie man sich im europäischen Ausland bewegt. Die kommen zurecht und buchen alles selbst. Das war bei unserer Gruppe absolut nicht so“, so Francke. Als Beispiel nennt sie die Frage der Lernvereinbarungen, da es bei Menschen in der Grundbildung um den Erwerb anderer Kompetenzen gehe als sonst. Gemeinsam mit der NA beim BIBB sei daher eine individuelle Lernvereinbarung in einfacher Sprache entwickelt worden. Sie beschreibt, was die Teilnehmenden lernen möchten und welches Ergebnis erreicht werden soll. Für Francke „ein Thema, das wir so bis dato in der Erwachsenenbildung noch nicht kannten“ und das nicht selten eine Herausforderung darstellte. Das gelte auch für organisatorische Aspekte wie das Recht am eigenen Budget oder die Abstimmung mit entsprechenden Behörden und den Werkstätten, in denen die Teilnehmer/-innen arbeiten. Julia Francke empfiehlt den Akteurinnen und Akteuren der Erwachsenenbildung, neugierig zu sein und die Chance zu nutzen, die Erasmus+ den Lernenden biete. Sie strahlt geradezu, als sie abschließend konstatiert: „Wir sind am Ende so reich belohnt worden, dass ich eine solche Lernreise immer wieder durchführen und auch anderen dazu raten würde. Wir unterstützen damit zugleich unsere Philosophie, dass sich Institutionen nur im Kontext von europäischen Zusammenhängen weiterentwickeln können. Unser Ziel ist es, allen Einrichtungen zu ermöglichen, sowohl ihr Personal als auch ihre Lernenden in diesem Sinne zu fördern. Am Beispiel der Schweden-Reise haben wir selbst gespürt, wieviel das bewirken kann.“ , Lesen Sie das Lerntagebuch der Teilnehmenden. …

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Empfehlung des Rats der Europäischen Union: Auslandsaufenthalte für alle

Europäische Kommission nimmt Ratsempfehlung an

[…] Neue Benchmarks Die Ratsempfehlung ist ein wichtiger Baustein des Europäischen Bildungsraums mit dem Ziel, Auslandsaufenthalte von Lernenden zu einem integralen Bestandteil aller Bildungs- und Ausbildungswege zu machen, den Anteil der Menschen, die von einem Lernaufenthalt im Ausland profitieren, zu erhöhen und die Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern mit geringeren Chancen an Auslandsaufenthalten zu steigern. , In der Ratsempfehlung wird als Ziel formuliert, dass Lernmobilität von der Ausnahme zur Regel wird und für jede und jeden zugänglich ist. Die Ratsempfehlung nennt die dafür notwendigen Rahmenbedingungen, formuliert Zielmarken für die Mobilität und enthält konkrete Empfehlungen für die Mitgliedsstaaten. So soll in der beruflichen Aus- und Weiterbildung der Anteil der Lernenden, die ein Auslandspraktikum absolviert haben, auf mindestens 12 Prozent bis 2030 steigen. Gegenüber dem bisherigen Ziel von 8 Prozent bis 2025 ist dies eine deutliche Anhebung. Außerdem soll in allen Bildungssektoren einschließlich Jugend und Sport angestrebt werden, dass mindestens 20 Prozent aller Lernenden, die von einem Lernaufenthalt im Ausland profitieren, Menschen mit geringeren Chancen sind.Eine valide Methode der Datenerhebung für diese Zielgruppe wird die Grundlage für einen später zu formulierenden Benchmark darstellen. Vorgeschlagen werden konkrete Maßnahmenpakete zur Überwindung von Mobilitätshindernissen und zur Schaffung einer „Mobilitätskultur“. Auf Systemebene werden entsprechende Lehrpläne, die Bereitstellung von Ressourcen und die Vernetzung relevanter Akteure genannt. Ebenfalls aufgegriffen werden die Bereiche der Verbreitung und Sensibilisierung,der Fremdsprachenerwerb, die Anerkennung von Lernergebnissen und der Übergang von der Schule in den Beruf. Die Empfehlung geht auch auf neue Lernmethoden, den Einsatz digitaler Tools und eine nachhaltigere und inklusive Mobilität ein. Die Erfahrungen aus bestehenden Bildungsprogrammen, insbesondere aus Erasmus+ werden wiederholt als Referenzmodell genannt. Hier geht es zur Ratsempfehlung …

[…] Hallo Finn, im April hast du an der Ratssimulation „ConSIMium“ in Brüssel teilgenommen, kannst du kurz erklären, was das genau ist?, Wie bist du dazu gekommen am ConSIMium teilzunehmen? Was hat dich motiviert?, Wie hast du es erlebt, mit 160 jungen Leuten aus 27-Ländern der EU zusammenzuarbeiten? Was hast du gelernt über die Entscheidungsprozesse auf EU-Ebene?, Sicherlich war es auch herausfordernd, die Interessen verschiedenster Akteure und Länder zusammen zu bringen, oder?, Wie war es in einer Delegation aus Studierenden und Auszubildenden zusammenzuarbeiten? Warum ist es wichtig, dass junge Menschen aus der Berufsbildung an solchen Beteiligungsformaten teilnehmen?, Was nimmst du mit zum Thema „Europa und demokratische Teilhabe“ auch im Kontext der anstehenden Europawahl?, Wie hat deine Erfahrung dein Engagement als EuroApprentice beeinflusst?, Was war dein persönliches Highlight an den Tagen in Brüssel?, Interesse geweckt? Finn Marvin Holtmann hatte die Möglichkeit, gemeinsam mit einer deutschen Delegation von Studierenden und Auszubildenden an der EU-Ratssimulation „A Council Simulation Experience (ConSIMium)“ in Brüssel teilzunehmen. Der ausgebildete Biologisch-Technische-Assistent ist als EuroApprentice aktiv. In unserem Interview berichtet der Erasmus+-Botschafter von seiner Erfahrung und was er in den beiden Tagen in Brüssel über die Europäische Union und ihre Entscheidungsmechanismen gelernt hat. , Die Ratssimulation ist die Möglichkeit, zu erfahren, wie es im Europäischen Rat von statten geht, also wie unter Kompromissfindung zwischen den Staaten Gesetze entstehen. Nur abgekapselt von der Öffentlichkeit und für uns junge Menschen angepasst. Ziel der Veranstaltung war es, uns zu zeigen wie das Ganze abläuft, was vielleicht vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht klar ist, sodass wir die Entscheidungsfindungsprozesse hinter den Kulissen so realitätsnah wie möglich erleben durften. Dabei waren wir in den echten Räumlichkeiten des Europäischen Rates mit allem, was dazu gehört: Es gab Pressekonferenzen, und wir durften in den Räumen sein, wo sonst Ministerinnen und Minister und Botschafterinnen und Botschafter sitzen, wie man es manchmal im Fernsehen sehen kann. , Wir als EuroApprentices wurden über die Veranstaltung und die Möglichkeit informiert, über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) teilzunehmen. Da ich beim Europäischen Jugendevent in Straßburg (EYE) bereits die Möglichkeit hatte, das Europäische Parlament zu besuchen, dachte ich, wäre es auch nochmal interessant, die Institution des Europäischen Rates kennenzulernen. Dann habe ich mich beim DAAD beworben und das Glück gehabt, auch mitfahren zu dürfen. Ich finde es spannend zu erfahren, wie die doch recht komplexen Prozesse in der EU ablaufen und es interessiert mich, diese dann auch anderen näher zu bringen. , Es ist wirklich sehr komplex. Das meiste bespricht man zunächst in seiner eigenen Delegation. Also worauf man achten muss in den Sitzungen, um die Position der Delegation einheitlich zu vertreten. Und dann ist man in seinem Bereich und seiner Rolle unterwegs. Ich war zum Beispiel nationaler Experte für Cybersicherheit und habe mich dann mit den nationalen Experten der anderen 27 Länder besprochen. Bei 27 Ländern geht jeder Gesetzesentwurf durch mehrere Sitzungen und bei jeder können wieder neue Punkte angebracht werden. Aber es ist schön zu sehen, wie man zusammen agieren kann und, dass das System niemanden benachteiligt, egal wie groß oder klein das Land ist. Ich finde es gut, dass jede Nation in der EU Mitsprache hat. , Ja, es ist sehr herausfordernd, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Man hat im Vorgang der Sitzungen schon die Möglichkeit sich mit den anderen Ländern auszutauschen. Also, dass man zum Beispiel schonmal mit dem nationalen Experten der Niederlande spricht, sodass es dann in der Sitzung leichter ist, zusammen zu finden. Man muss also ganz genau schauen, wo findet sich die größte Gruppe und passt man dazu? , Dies war das erste ConSIMium , zudem neben Studierenden auch Auszubildende eingeladen waren, daher waren die Auszubildenden im Verhältnis eher unterrepräsentiert. Ich finde es aber wichtig, dass auch die Menschen aus der Berufsbildung die Chance bekommen, eine solche Erfahrung zu machen. Die Mischung aus Theorie und Praxis stellt für mich einfach das Gesamtbild dar, daher ist es wünschenswert, dass in Zukunft mehr Auszubildende am ConSIMium teilnehmen. , Europa als solches ist sehr verschieden und sehr bunt gemischt, aber es ist schön zu sehen, wie gut es funktioniert – wenn man möchte. Und es muss auch funktionieren, denn jeder für sich ist eines, aber gemeinsam Lösungen zu finden und als Gesamtheit aufzutreten, ist viel wert und hat mehr Gewicht – nicht nur in Europa, sondern auch international. Und besonders jetzt ist es wichtiger denn je, dass man auf gesellschaftliche Anliegen gemeinschaftlich reagiert. , Ich habe gemerkt, dass es immer noch viel internationaler Arbeit bedarf, denn jedes Land tickt anders. Es gibt so viele Verschiedenheiten in Europa, dass es für mich als EuroApprentice umso wichtiger erscheint, zusammenzuarbeiten und von anderen Ländern zu lernen. Und auch Verständnis zu entwickeln für die Denkweise in anderen Ländern. In dem Kontext ist meine Arbeit sehr sinnvoll, um mehr Kontakte und Austausch international zu ermöglichen. , Wie gut die Bahn in Brüssel funktioniert! (lacht) Vor Ort sein zu dürfen und Einblick zu bekommen in etwas, wo man sonst keinen Zugang hat, und eben der Austausch mit anderen Menschen aus verschiedensten Ländern. Durch unsere Betreuerin hatten wir außerdem die Möglichkeit eine persönliche Führung durch Brüssel zu bekommen, durch die Stadt und ihre EU-Institutionen. …

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