[…] Jean Monnet Die Aktion Jean Monnet fördert Lehre, Lernen, Forschung und Debatten zu Fragen der europäischen Integration sowie zu künftigen Herausforderungen und Chancen der Europäischen Union. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die drei Maßnahmen der Aktion für die allgemeine und berufliche Bildung vor. Antragsfrist 03.02.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Inhalt dieser Seite Schulungen für Lehrkräfte Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ Jean-Monnet-Netzwerke Wichtige Information Antragsfrist: 3. Februar 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Die Aktion Jean Monnet und ihre Maßnahmen werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt . Zur EACEA Schulungen für Lehrkräfte Wer kann einen Antrag stellen Lehrerbildende Hochschulen oder Einrichtungen für Lehrerfortbildung Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 300.000 € pro Projekt Länder Die antragstellende Einrichtung muss aus einem EU -Land oder alternativ aus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder der Türkei kommen. Förderfähige Aktivitäten Bildungsangebote für Lehrende in Schulen und Berufsschulen zu EU -Themen Bildungsbereiche allgemeine und berufliche Bildung Lehrerbildende Hochschulen oder Einrichtungen für Lehrerfortbildung entwickeln Bildungsangebote für Lehrende in Schulen und Berufsschulen und führen diese durch. Ziel ist es, neue Kompetenzen und Lehrmethoden für die Lehre zu EU -Themen zu etablieren. Die entwickelten Schulungen sollen Schulen und Berufsbildungseinrichtungen bei der Planung, Organisation und Bereitstellung von EU -Inhalten bei ihren lehrplanmäßigen und außerschulischen Aktivitäten unterstützen. Was sind die Ziele der Schulungen? Schulen und Berufsbildungsanbietern zu ermöglichen, ihren Lehrkräften Kenntnisse über die EU zu vermitteln; strukturierte Unterrichtsmodule zu EU -Fächern für Lehrende an Schulen und Berufsbildungseinrichtungen zu entwickeln; spezifische Einzel- oder Gruppenschulungen zur EU (modular, in Präsenz, online oder hybrid) bereitzustellen; die Integration einer europäischen Perspektive im Arbeitsalltag von Lehrenden zu fördern. Wie wird gefördert? Die Einrichtung stellt den Antrag für sich selbst. Es sind keine Partnereinrichtungen notwendig. Die maximale Förderhöhe beläuft sich auf 300.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ Wer kann einen Antrag stellen Schulen oder Berufsbildungseinrichtungen Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 30.000 bis 35.000 € pro Projekt Länder Die antragstellende Einrichtung muss aus einem EU -Land oder alternativ aus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien oder der Türkei kommen. Förderfähige Aktivitäten Bildungsangebote z. B. Projektwochen, Studienbesuche Mit der Initiative „Über die EU in der Schule lernen“ sollen Schulen und Berufsbildungseinrichtungen unterstützt werden, damit sie spezifische Inhalte zu EU -Themen (u.a. Demokratie, Geschichte der EU , Funktionsweise der EU , kulturelle Vielfalt) vermitteln können. Diese Aktivitäten sollten während des Schuljahres stattfinden und können unter anderem Projektwochen, Studienbesuche und andere immersive Aktivitäten umfassen. Was sind die Ziele dieser Initiative? Lehrerinnen und Lehrer in die Lage zu versetzen, mit ansprechenden Methoden EU -Inhalte zu vermitteln; die Verbesserung der Lernergebnisse in EU -Fragen; die Stärkung der EU -Kompetenz in Schulen; eine stärkere Beteiligung von Schülerinnen und Schülern am demokratischen Prozess in der Europäischen Union. Wie wird gefördert? Die Einrichtung stellt den Antrag für sich selbst. Es sind keine Partnereinrichtungen notwendig. In drei aufeinanderfolgenden Jahren müssen mindestens 40 Stunden pro Schuljahr zu EU -Themen durchgeführt werden. Die maximale Förderhöhe beläuft sich für deutsche Einrichtungen auf 30.000 bzw. 35.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Jean-Monnet-Netzwerke Wer kann einen Antrag stellen Schulen, Berufsbildungseinrichtungen und/oder Hochschulen, die eine Erstausbildung und/oder berufsbegleitende Fortbildung für Lehrkräfte anbieten Konsortium mindestens sechs Einrichtungen aus mindestens drei verschiedenen Ländern (mindestens vier Schulen und/oder Berufsbildungsanbieter und max. zwei Hochschulen) Dauer 3 Jahre Förderhöhe max. 300.000 € pro Projekt Länder alle EU -Länder plus Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei Förderfähige Aktivitäten u. a. Erstellung von Leitlinien, Treffen zum Austausch, Co-Teaching zu EU -Themen Jean-Monnet-Netzwerke unterstützen den Austausch guter Praxis und die Kompetenzerweiterung über die Vermittlung von EU -Themen im Unterricht. Sie fördern den Erfahrungsaustausch von Lehrkräften auf europäischer Ebene sowie gemeinsame Aktivitäten im Bereich kollaboratives Lehren und Co-Teaching. Was sind die Ziele der Netzwerke? Austausch über angewandte Methoden Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Schulen bzw. Berufsbildungseinrichtungen, um ihnen internationale Erfahrung zu ermöglichen Co-Teaching Schaffung einer soliden und nachhaltigen Wissensbasis für Schulen und Berufsbildungsanbieter Wie wird gefördert? Eine Einrichtung stellt den Antrag für das Konsortium. Die maximale Förderhöhe beläuft sich auf 300.000 €. Die Förderung erfolgt über einen Pauschalbeitrag, der 80 % des Projektbudgets umfasst. Weitere Informationen Eine genauere Darstellung der Aktion Jean Monnet finden Sie im Erasmus+-Programmleitfaden im Teil B unter „Jean Monnet-Aktionen“. Auf der Seite der EU-Kommission finden Sie weitere Informationen. Die Antragstellung erfolgt im EU Funding & Tenders Portal . Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: eacea-ajm(at)ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Allianzen für Innovation Im Rahmen der Leitaktion 2 von Erasmus+ werden auch „Allianzen für Innovation“ gefördert. Diese stärken die Innovationsfähigkeit Europas, indem sie die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen Hochschulbildung, beruflicher Aus- und Weiterbildung, Forschung sowie einem breiteren sozioökonomischen Umfeld intensivieren. Antragsfrist 10.03.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Antragsfrist: 10. März 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Innovationsallianzen werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zur EACEA Ziel der Allianzen für Innovation ist es, die Vermittlung neuer Kompetenzen zu fördern und Qualifikationsdefizite zu verringern. Dies geschieht insbesondere durch die Entwicklung innovativer Curricula für die Hochschulbildung sowie für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Darüber hinaus unterstützen die Allianzen Eigeninitiative und unternehmerisches Handeln innerhalb der Europäischen Union. Digitale Kompetenzen gewinnen in allen Berufsbildern und in sämtlichen Bereichen des Arbeitsmarktes zunehmend an Bedeutung. Der Übergang zu einer kreislauforientierten und umweltfreundlicheren Wirtschaft erfordert Anpassungen bei Qualifikationen sowie in nationalen Bildungs- und Ausbildungsplänen, um neue berufliche Anforderungen zu erfüllen. Dazu gehört auch eine schnellere Einführung neuer Technologien in allen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen und eine gezielte Stärkung von MINT -Kompetenzen und -Talenten. Der Aufruf ist in drei Losen organisiert: Inhalt dieser Seite Los 1: Allianzen für Bildung und Unternehmen Los 2: Allianzen für die branchenspezifische Zusammenarbeit zur Kompetenzförderung (Umsetzung der „Blaupause“) Los 3: MINT-Kompetenzschmieden Los 1: Allianzen für Bildung und Unternehmen Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen aus einem EU -Land oder einem mit dem Programm assoziierten Drittland Dauer 2 oder 3 Jahre Förderhöhe max. 1 Mio. Euro (Projektdauer: 2 Jahre) max. 1,5 Mio. Euro (Projektdauer: 3 Jahre) In Allianzen für Bildung und Unternehmen arbeiten die beteiligten Organisationen zusammen, um Innovation, neue Kompetenzen sowie Eigeninitiative und unternehmerisches Denken zu fördern. Ziel ist es, Innovationen in der Hochschulbildung, der beruflichen Aus- und Weiterbildung, in Unternehmen und im weiteren sozioökonomischen Umfeld zu stärken. Dabei greifen die Allianzen zentrale gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen auf, etwa Klimawandel, Digitalisierung, demografische Veränderungen, neue Technologien wie Künstliche Intelligenz sowie den raschen Wandel des Arbeitsmarktes. Die Allianzen bringen Unternehmen sowie Anbieter der Hochschulbildung und der beruflichen Bildung zusammen. Sie können innerhalb eines oder mehrerer Wirtschaftssektoren tätig sein und bauen langfristige, verlässliche Partnerschaften auf. Jede Allianz umfasst mindestens eine Organisation der beruflichen Bildung und eine Hochschule. Die Zusammenarbeit soll für beide Bildungsbereiche relevant sein und ihnen gleichermaßen nutzen. Welche Ziele sollen erreicht werden? Mit Allianzen für Innovation sollen folgende Ziele erreicht werden: Förderung neuer, innovativer und multidisziplinärer Lehr- und Lernkonzepte Förderung der Kompetenzentwicklung in den MINT -Bereichen Förderung der Einrichtung von Gründerzentren Förderung der sozialen Verantwortung von Unternehmen Anregung von Eigeninitiative und unternehmerischen Einstellungen, Denkweisen und Kompetenzen Verbesserung der Qualität und Relevanz von Kompetenzen Erleichterung des Austauschs und der gemeinsamen Schaffung von Wissen zwischen Hochschul- und Berufsbildung, Forschung, dem öffentlichen Sektor und der Wirtschaft Aufbau und Unterstützung wirksamer und effizienter Systeme für Hochschulbildung und berufliche Aus- und Weiterbildung Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens acht Partnern aus mindestens vier EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen sind: mindestens drei Anbieter im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, davon mindestens eine Hochschule und mindestens ein Berufsbildungsanbieter mindestens drei Arbeitsmarktakteure wie Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften oder Handelsverbände Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern in den Regionen 1 bis 3 können als Partner mitwirken, sofern sie einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt darstellen. Los 2: Allianzen für die branchenspezifische Zusammenarbeit zur Kompetenzförderung (Umsetzung der „Blaupause“) Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen aus einem EU -Land oder einem mit dem Programm assoziierten Drittland Dauer 4 Jahre Förderhöhe max. 4 Mio. Euro Ziel der Allianzen für die branchenspezifische Zusammenarbeit zur Kompetenzförderung ist es, Qualifikationslücken in wichtigen Wirtschaftssektoren gezielt zu schließen . Dazu entwickeln sie neue strategische Ansätze und konkrete Lösungen für die kurz- und mittelfristige Kompetenzentwicklung in den Bereichen des Kompetenzpakts , einer wichtigen Aktion der Europäischen Kompetenzagenda. Welche Ziele sollen erreicht werden? Die Allianzen unterstützen bei der Entwicklung branchenspezifischer Kompetenzstrategien, der Überarbeitung von Berufsprofilen sowie der Entwicklung passender Aus- und Weiterbildungsmethoden. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Beschäftigungsfähigkeit und unterstützen insbesondere den digitalen und den grünen Wandel. Umgesetzt werden die Allianzen in den 14 industriellen Ökosystemen der europäischen Industriestrategie. Auf Basis des ermittelten Kompetenzbedarfs entwickeln die Allianzen länderübergreifende Bildungsinhalte, Curricula sowie Lehr- und Ausbildungsmethoden für bestehende und neue Berufsprofile. Dabei bauen sie auf bestehenden Initiativen wie Zentren der beruflichen Exzellenz, intelligenten Spezialisierungsstrategien, europäischen Cluster-Partnerschaften und Wissens- und Innovationsgemeinschaften des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts auf. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens zwölf Partnern aus mindestens acht EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen sind: mindestens fünf Anbieter im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, davon mindestens eine Hochschule und mindestens ein Berufsbildungsanbieter mindestens fünf Arbeitsmarktakteure wie Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften oder Handelsverbände Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern können nur als assoziierte Partner mitwirken. Eine Einbindung von politischen Entscheidungsträgern, Zertifizierungsstellen und Branchenvertretungen wird ausdrücklich empfohlen. Los 3: MINT -Kompetenzschmieden Wer kann einen Antrag stellen? öffentliche oder private Einrichtungen aus einem EU -Land oder einem mit dem Programm assoziierten Drittland Dauer 2 Jahre Förderhöhe max. 1,5 Mio. Euro MINT -Kompetenzschmieden sollen als nachhaltige, sektorbezogene und grenzüberschreitende Zusammenarbeit neue, innovative und interdisziplinäre Lehr- und Lernformate fördern. Im Mittelpunkt stehen junge Studierende mit unternehmerischem Interesse, denen praxisnahe Einblicke in unternehmerisches Handeln sowie passgenaue Mentoring-Angebote geboten werden. Diese Angebote orientieren sich an ihren individuellen Talenten, Bedürfnissen und Zielen. Welche Ziele sollen erreicht werden? Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Förderung von Innovation und der Entwicklung unternehmerischer Denkweisen. Darüber hinaus sollen junge studentische Unternehmerinnen und Unternehmer Zugang zu Laboren, technischer Infrastruktur und moderner Ausstattung erhalten. Die Projekte unterstützen sie außerdem bei der Entwicklung und dem Schutz geistigen Eigentums, begleiten sie bei der Ausarbeitung von Masterarbeiten oder Geschäftsideen und erleichtern den Zugang zu Risikokapital. Der Fokus liegt dabei auf strategischen Sektoren, die im europäischen Kompass für Wettbewerbsfähigkeit benannt sind. Die im Rahmen dieses Themas geförderten Projekte verfolgen das Ziel, Innovationen durch die enge Zusammenarbeit von Hochschulen, Berufsbildungsanbietern sowie Akteuren aus Arbeitsmarkt und Wirtschaft voranzubringen. Dabei erfolgt die Umsetzung mit Unterstützung der Wissens- und Innovationsgemeinschaften ( KIC ) des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts ( EIT ). Je nach Projekt können auch Risikokapitalfonds in die Zusammenarbeit eingebunden werden. Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens acht Partnern aus mindestens vier EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen sind: mindestens drei Anbieter im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung, davon mindestens eine Hochschule und mindestens ein Berufsbildungsanbieter mindestens drei Arbeitsmarktakteure wie Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften oder Handelsverbände Jede in einem EU -Mitgliedsstaat oder in einem mit dem Programm assoziierten Drittland ansässige Einrichtung kann die Förderung einer Allianz für Innovation beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur ( EACEA) . Einrichtungen aus nicht mit dem Programm assoziierten Drittländern können nur als assoziierte Partner mitwirken. Weitere Informationen Weiterführende Informationen finden Sie im Programmleitfaden (deutsche Version) auf der Website der Europäischen Kommission im EU Funding & Tenders Portal in der Blaupause zur Branchenzusammenarbeit für Kompetenzen in der Europäischen Kompetenzagenda für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Widerstandsfähigkeit im Pakt für Kompetenzen . Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: EACEA-EPLUS-ALLIANCES @ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Zukunftsorientierte Projekte „Zukunftsorientierte Projekte“ sind groß angelegte Projekte, die darauf abzielen, innovative (politische) Ansätze zu identifizieren, zu entwickeln, zu erproben und/oder zu bewerten. Sie unterstützen zukunftsorientierte Ideen und orientieren sich an EU -politischen Schwerpunktsetzungen. Antragsfrist 03.03.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Zukunftsorientierte Projekte werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Zum Portal Zukunftsorientierte Projekte für die Hochschulbildung Antragsfrist: 3. März 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Dieser Aufruf hat folgende zwei Themenbereiche: European Degree Pathway Projects: Unterstützung beim Rollout des „European Degree Labels“ und Entwicklung gemeinsamer transnationaler Studienprogramme Leadership Development Programme: Aufbau einer europäischen „Leadership Academy“ für Hochschulleitungen Weitere Informationen Weiterführende Informationen zu dem Aufruf finden Sie hier: Programmaufruf 2025 (ERASMUS-EDU-2025-PI-FORWARD-HE) (PDF) Online Info Session der Europäischen Kommission am 13.01.2026 EU Funding & Tenders Portal Zukunftsorientierte Projekte für die Bereiche Schulbildung, berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, digitale Bildung Antragsfrist: 27. Mai 2025 (beendet) In diesem Aufruf werden transnationale Projekte gefördert, die ein Bündel von sektorspezifischen oder sektorübergreifenden Aktivitäten umsetzen, die entweder die Innovation in Bezug auf Umfang, bahnbrechende Methoden und Praktiken fördern und/oder einen Innovationstransfer (länder-, sektor- oder zielgruppenübergreifend) gewährleisten. Wer kann gefördert werden? Öffentliche oder private Einrichtungen, die in den Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung, Forschung und Innovation oder in der Arbeitswelt tätig sind, können gefördert werden. Unter Thema 4 – Erwachsenenbildung: Unterstützung des Kompetenzpakts – sind nur Antragstellende förderfähig, die auch Mitglieder des Kompetenzpakts sind. Zusammenstellung des Konsortiums: Das Konsortium muss aus mindestens drei Antragstellenden aus mindestens drei EU -Mitgliedsstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern bestehen. Welche Themen werden gefördert? Thema 1 | Schulbildung: Verbesserung der Grundkompetenzen Thema 2 | Berufliche Aus- und Weiterbildung: Förderung eines befäigenden und unterstützenden Umfelds für berufliche Exzellenz auf nationaler und/oder regionaler Ebene Thema 3 | Berufliche Aus- und Weiterbildung: Entwicklung gemeinsamer Berufsbildungsqualifikationen und -module Thema 4 | Erwachsenenbildung: Unterstützung des Kompetenzpakts Thema 5 | Erwachsenenbildung: Verbesserung der Berufsberatung zur Unterstützung der Teilnahme Erwachsener an Weiterbildungsmaßnahmen Thema 6 | Digitale Bildung: Bewertung von digitalen Fähigkeiten und Kompetenzen Thema 7 | Digitale Bildung: Ethischer und effektiver Einsatz von generativen Systemen der künstlichen Intelligenz in der allgemeinen und beruflichen Bildung Thema 8 | Digitale Bildung: Innovative Ansätze zur Datenerhebung und zum Datenaustausch in der Primar-, Sekundar- und Berufsbildung für eine datengestützte Entscheidungsfindung Weitere Informationen Weiterführende Informationen zu dem Aufruf finden Sie hier: Programmaufruf 2025 – englische Version (PDF) Online Info Session der Europäischen Kommission am 11.03.2025 inklusive Präsentationen EU Funding & Tenders Portal Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an: Europäische Exekutivagentur für Bildung und Europa ( EACEA ) Mail: EACEA-Policy-Support @ec.europa.eu oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Weitere Förderungen Bildung in Europa gemeinsam voranbringen Ob im Bereich Schulbildung, Hochschulbildung, Berufs- oder Erwachsenenbildung: Erasmus+ bietet über den Austausch und Kooperationsprojekte hinaus weitere Fördermöglichkeiten. Diese unterstützen Partnerschaften, Innovationen und politische Entwicklungen in Europa. Entdecken Sie hier, was möglich ist. Erasmus+ fördert nicht nur Lernaufenthalte und Kooperationsprojekte, sondern auch strategische Vorhaben, mit denen Bildungseinrichtungen in ganz Europa gemeinsam Zukunft gestalten. Die hier aufgeführten Vorhaben werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Wir informieren und beraten ergänzend. Zentren der beruflichen Exzellenz Bildungsbereich Berufsbildung Worum geht's? Regionale Netzwerke treiben Innovation, Qualität und Inklusion in der beruflichen Bildung voran. Was wird gefördert? Aufbau transnationaler Exzellenzzentren Zusammenarbeit mit Unternehmen und Regionen Entwicklung von Lehrplänen, Lernangeboten, Services Förderung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit Mehr zu „Zentren der beruflichen Exzellenz“ Allianzen für Innovation Bildungsbereich Berufsbildung, Erwachsenenbildung Worum geht's? Bildungseinrichtungen und Unternehmen entwickeln gemeinsam Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen. Was wird gefördert? Strategische Partnerschaften zwischen Bildung und Wirtschaft Entwicklung neuer Lehr- und Ausbildungskonzepte Förderung unternehmerischer Kompetenzen Reaktion auf aktuelle und zukünftige Qualifikationsbedarfe Mehr zu „Allianzen für Innovation“ Zukunftsorientierte Projekte Bildungsbereich u. a. Berufsbildung, Erwachsenenbildung Worum geht's? Sie widmen sich aktuellen Herausforderungen und Innovationen in der Bildung. Was wird gefördert? Strategien zur digitalen und grünen Transformation Inklusion, Partizipation, Demokratiebildung Innovationsprojekte mit hoher Wirkung Aufbau neuer Bildungsansätze und -strukturen Mehr zu „Zukunftsorientierte Projekte“ Kapazitätsaufbau in der Berufsbildung Bildungsbereich Berufsbildung Worum geht's? Diese Projekte haben die Stärkung von Berufsbildungssystemen in Partnerländern außerhalb der EU zum Ziel. Was wird gefördert? Partnerschaften zwischen EU - und Nicht- EU -Ländern Aufbau von Strukturen, Curricula und Institutionen Förderung von Inklusion und Chancengleichheit Kompetenzentwicklung von Fachpersonal Mehr zu „Kapazitätsaufbau“ Europäische Experimentelle Maßnahmen Bildungsbereich Berufsbildung, Erwachsenenbildung, Hochschulbildung, Schulbildung Worum geht's? gemeinsam auf transnationaler Ebene evidenzbasierte Lösungen mit hoher Übertragbarkeit zu schaffen Was wird gefördert? Digitale Bildung Micro Credentials Regional Skills Partnerships Grundfertigkeiten u. a. Mehr zu „Europäische Experimentelle Maßnahmen“ Jean Monnet Bildungsbereich Berufsbildung Worum geht's? Förderung von Wissen über die EU , ihrer Werte und Institutionen in der beruflichen Bildung Was wird gefördert? EU -bezogene Lehrveranstaltungen und Seminare Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer zu EU -Themen Projekte zur Förderung europäischer Bürgerschaft Aufbau von Expertise zu EU -Themen in Einrichtungen der Berufsbildung Mehr zu Jean Monnet Fragen? Wir beraten Sie gern. Sie möchten ein Projekt im Rahmen einer dieser Aktionen beantragen oder haben Fragen zur Antragstellung? Wir unterstützen Sie gern. Ansprechperson Claudia Hamann ka3(at)bibb(dot)de Weitere Informationen Programmleitfaden 2026 (PDF) …
[…] Europäische Experimentelle Maßnahmen Die Förderlinie eröffnet Raum für transnationale Pilotprojekte, die innovative bildungspolitische Ideen testen und weiterdenken. Hier kann europäische Bildung mit wirksamen, übertragbaren Lösungen aktiv mitgestaltet werden. Antragsfrist 08.04.2026 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Wichtige Information Antragsfrist: 8. April 2026 um 17 Uhr (Brüsseler Zeit) Europäische Experimentelle Maßnahmen werden von der Exekutivagentur der EU -Kommission ( EACEA ) verwaltet und umgesetzt. Förderfähige Institutionen öffentliche oder private Einrichtungen, die in den Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung, Forschung und Innovation oder in der Arbeitswelt tätig sind Dauer zwischen 24 und 36 Monaten Förderhöhe max. 1.000.000 Euro ( max. 80% der Gesamtkosten) Länder alle EU -Länder und mit dem Erasmus+-Programm assoziierte Drittländer Bildungsbereich berufliche Bildung, Schulbildung, Hochschulbildung, Erwachsenenbildung Es werden transnationale Kooperationsprojekte gefördert, die die Relevanz, die Wirksamkeit, die potenziellen Auswirkungen und die Skalierbarkeit von Aktivitäten zur Umsetzung politischer Schwerpunkte testen. Ziel ist es, evidenzbasierte Lösungen mit hoher Übertragbarkeit zu schaffen, die zur Weiterentwicklung europäischer Bildungs- und Ausbildungspolitiken beitragen. Förderbereiche Der aktuelle Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen umfasst zehn Förderbereiche. Ein Antrag darf sich nur auf einen dieser Förderbereiche beziehen. Topic 1: Digital Education Content: success factors in decision making and use by teachers, trainers and school/institution leaders Topic 2: Digital Education: Public-private partnerships for ethical design, development and use of Artificial Intelligence tools in education and training Topic 3: Digital Education: AI-powered Personalised Learning Pathways for Basic Skills Topic 4: Micro-credentials – focus on eco-systems Topic 5: School Education: STEM Education Centres Topic 6: School Education: Proficiency in basic skills Topic 7: Vocational Education and Training: Developing basic skills in Vocational Education and Training Topic 8: Vocational Education and Training: Improving transparency and recognition of VET qualifications Topic 9: Adult Education: Support to the Regional Skills Partnerships within the Pact for Skills Topic 10: Adult Education: Motivation in Motion: Empowering Adults to Up- and Reskilling Wie ist das Konsortium zusammengesetzt? Ein Konsortium besteht aus mindestens fünf Partnern aus mindestens drei EU -Mitgliedstaaten oder mit dem Programm assoziierten Drittländern . Weitere Bedingungen: Organisationen aus nicht mir dem Programm assoziierten Drittländern können als assoziierte Partner (nicht als Begünstigte und verbundene Einrichtungen) beteiligt werden. Organisationen aus Belarus und Russland sind nicht berechtigt teilzunehmen. Die Antragstellung erfolgt zentral über das Funding & Tenders Portal der Europäischen Kommission. Weitere Informationen Den vollständigen Text des Aufrufs zu den Europäischen Experimentellen Maßnahmen finden Sie hier (PDF). Link zum EU Funding & Tenders Portal der Europäischen Kommission Informationsseite der EACEA zur Antragstellung 2026 Benötigen Sie weitere Hilfe? Kontakt Schreiben Sie eine Mail an Europäische Exekutivagentur für Bildung und Mail: EACEA-POLICY-SUPPORT(at)EC.EUROPA.EU oder an Claudia Hamann Mail: ka3(at)bibb.de …
[…] Pool-Projekte Wer während der Ausbildung oder im ersten Jahr danach ein Auslandspraktikum in Europa machen möchte, kann sich nicht direkt für ein Erasmus+-Stipendium bewerben. Auf dieser Seite informieren wir Sie über die Möglichkeit, wie Auszubildende im Rahmen der sogenannten Pool-Projekte über den Erasmus+-Stipendienfinder trotzdem Praktikumsplätze finden und wie Bildungseinrichtungen Stipendienplätze anbieten können. © Copyrighthinweis öffnen Adobestock_224006762_s_l X Copyrighthinweis schließen Erasmus+ Stipendienplätze... anbieten In Deutschland sind Projekte zur Förderung von Auslandsaufenthalten über die Jahre mit der Bezeichnung Pool-Projekte zu einem festen Bestandteil des Programms Erasmus+ in der Berufsbildung geworden. Wenn Sie Einzelpersonen individuelle Lernmobilität ermöglichen und Teilnahmeplätze für Ihre Mobilitätsaktivitäten gerne bundesweit als Pool ausschreiben möchten, sollten Sie bei der Mittelanforderung Folgendes beachten: Sie können entweder alle oder auch nur einen Teil der Teilnahmeplätze als Pool bundesweit für Interessierte ausschreiben . Wenn möglich, sollten Sie bereits in Ihrem Antrag für Akkreditierung beschreiben, wie und welche Aktivitäten Sie als Pool-Plätze anbieten wollen. Mit der Ausschreibung von Pool-Plätzen verpflichten Sie sich, die Qualitätsstandards für das Management von Pool-Plätzen einzuhalten. Zielgruppe und Schwerpunkte: Die Aktivitäten zur Förderung individueller Mobilität wenden sich ausschließlich an Lernende, nicht an Bildungspersonal. Einrichtungen können für diese Pool-Plätze Schwerpunkte setzen wie z.B. auf bestimmte Fachbereiche, Zeitpunkte (während oder nach der Ausbildung) oder Ausbildungsformen (dual, schulisch). Dabei muss die bundesweite Zugänglichkeit uneingeschränkt gelten. Wenn Ihr Pool-Projekt bewilligt wurde, wird dieses in unserem Stipendienfinder auf dem Portal MeinAuslandspraktikum für Auszubildende und dem Portal Auslandsberatung-Ausbildung für Ausbildungsverantwortliche veröffentlicht. Interessierte können dort nach Einrichtungen suchen, bei denen sie sich für ein Auslandspraktikum bewerben können. Die Bewerbung von Lernenden um eine Förderung erfolgt bei Ihrer Einrichtung . Sie steuern Information, Auswahl und Durchführung des Lernaufenthaltes. suchen Auszubildende, Berufsschülerinnen und -schüler sowie Absolvent/-innen im ersten Jahr, deren Berufsbildungseinrichtung selbst keine Auslandsaufenthalte mit Erasmus+ durchführen, können das Angebot derjenigen Berufsbildungseinrichtungen nutzen, die Pool-Projekte umsetzen. Hier haben Einrichtungen bereits eine Erasmus+-Förderung erhalten und vergeben diese als Erasmus+-Stipendienplätze. Interessierte bewerben sich in diesem Fall direkt bei einer dieser Pool-Projekt-Einrichtungen um das EU -Stipendium. Gut zu wissen Das Praktikum kann während der Ausbildung oder innerhalb von 12 Monaten danach absolviert werden. Ein Pool-Projekt kann Schwerpunkte setzen und sich zum Beispiel nur für bestimmte Fachrichtungen eignen. Dies kann den Beschreibungen der Einrichtungen im Stipendienfinder entnommen werden. Viele Einrichtungen arbeiten mit Partnern im Ausland zusammen, die einen Praktikumsplatz vermitteln können, aber es können auch selbst organisierte Praktikumsplätze gefördert werden. Der Erasmus+-Zuschuss deckt meist nicht alle Kosten ab. Erasmus+-Stipendienfinder Lernende in der beruflichen Ausbildung können Teilnahmeplätze an Pool-Projekten über den Stipendienfinder auf MeinAuslandspraktikum finden. MeinAuslandspraktikum ist ein kostenloses Angebot der NA beim BIBB , das sich speziell an Auszubildenen sowie Berufsschülerinnen und -schüler wendet und ihnen die Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten während der Ausbildung aufzeigt. Nach der Beantwortung von zwei kurzen Fragen, werden passende Förderangebote angezeigt. Alle Erasmus+-Pool-Projekte sind anhand des Namens „Erasmus+ Stipendienplatz via XYZ (Name der Pool-Projekt-Einrichtung)“ zu erkennen. Darüber hinaus zeigt der Stipendienfinder auch Angebote anderer Förderprogramme. Zum Stipendienfinder Haben Sie noch Fragen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf Inhaltliche Projektbetreuung Team Mobilität und Internationalisierung der Berufsbildung Hotline : 0228 107 1555 Hotline -Zeiten: Mo | Di | Do | Fr : 09:30 – 12:00 Uhr …
[…] Aus der Praxis In „Aus der Praxis“ erfahren Sie, wie vielfältig Erasmus+ wirkt: Von persönlichen Stories über spannende Projektgeschichten bis hin zu unseren Schwerpunktthemen mit hilfreichen Tipps und Informationen. Zudem finden Sie hier eine Übersicht von bewilligten Projekten der letzten Jahre – als Inspiration und Orientierung für eigene Ideen. Projektbeispiele Werden Sie aktiv mit Erasmus+: entwickeln Sie Projekte, vernetzen Sie sich europaweit, entdecken Sie neue Themen. Unsere Beispiele zeigen, wie Mobilitäten und Partnerschaften Bildung verändern und Menschen zusammenbringen. Themen In „Aus der Praxis“ erfahren Sie, wie vielfältig Erasmus+ wirkt: Von persönlichen Stories über spannende Projektgeschichten bis hin zu unseren Schwerpunktthemen mit hilfreichen Tipps und Informationen. Zudem finden Sie hier eine Übersicht von bewilligten Projekten der letzten Jahre – als Inspiration und Orientierung für eigene Ideen. Bewilligte Projekte Hier finden Sie eine Übersicht über alle bewilligten Projekte in Erasmus+ der vorherigen Programmgenerationen. Bewilligte Projekte Newsletter Keine Projektberichte mehr verpassen? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter! Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten können. Ich stimme der Datenschutzerklärung zu. * …
[…] Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung Die Ziele © Copyrighthinweis öffnen Axel Herzig - Fotografie X Copyrighthinweis schließen Die Europäische Agenda Erwachsenenbildung (European Agenda for Adult Learning) ist ein politisches Rahmenwerk der EU , das dazu dient die Qualität und Zugänglichkeit der Erwachsenenbildung in Europa zu verbessern. Ziel ist es die Bildung im Erwachsenenalter zu fördern und die Lernmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Die Rolle der Erwachsenenbildung soll gestärkt und ihr Stellenwert unterstrichen werden. Zur Begleitung dieser Ziele gibt es europaweit die Nationalen Koordinierungsstellen . Was sind die Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung? Im November 2021 wurde die neue Europäische Agenda Erwachsenenbildung vom Rat der Europäischen Union verabschiedet. Die Agenda definiert den politischen Rahmen für die Weiterentwicklung von Erwachsenenbildung in Europa. Hier werden die inhaltlichen Prioritäten europäischer Erwachsenenbildungspolitik für die Jahre 2021 bis 2030 mitdefiniert: Governance & Zusammenarbeit Im Zentrum steht der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Politik und Praxis der Erwachsenenbildung. Kooperationen und Vernetzungen aller beteiligten Akteure auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene sollen gefördert werden, um bestmöglich auf die Bedürfnisse der Lernenden einzugehen. Möglichkeiten des lebenslangen Lernens Ziel ist es, das Bewusstsein für lebenslanges Lernen zu schärfen und Menschen in jeder Lebensphase zu erreichen. Personalisierte Bildungsberatung und die Validierung individueller Lernerfahrungen sollen dazu beitragen, Lernprozesse zielgerichteter und nutzerorientierter zu gestalten. Zugänglichkeit und Flexibilität Erwachsenenbildung soll flexibel in Bezug auf Zeit, Ort, Format und Ressourcen gestaltet sein, um Teilhabe und Motivation zu fördern. Zudem sollen finanzielle Anreize und andere Unterstützungsmaßnahmen die Lernenden in ihrer Motivation fördern. Qualität, Gerechtigkeit, Integration und Erfolg Im Fokus stehen die berufliche Weiterentwicklung des Bildungspersonals, die Mobilität von Lernenden und Lehrenden, systematische Qualitätssicherung sowie die gezielte Förderung benachteiligter Gruppen. Der grüne und digitale Übergang Erwachsenenbildung soll Menschen dazu befähigen, aktiv am digitalen und ökologischen Wandel teilzuhaben. Dafür braucht es moderne Lernkonzepte, digitale Kompetenzen und Konzepte zur Integration von Nachhaltigkeit in Bildungsprozesse. Ziele der Europäischen Agenda Erwachsenenbildung in Zahlen: Ein zentrales Anliegen ist die Erhöhung der Beteiligungsquote an Maßnahmen der Erwachsenenbildung in der Europäischen Union. Konkret bedeutet das: Bis 2025 sollen mindestens 47% der 25 bis 64-Jährigen ein Bildungsangebot in einem Zeitraum von 12 Monaten genutzt haben. Bis 2030 sollen mindestens 60% der Erwachsenen zwischen 25 und 64 Jahren in den letzten 12 Monaten an einer Bildungsmaßnahme teilgenommen haben. Wo ist die Agenda Erwachsenenbildung verortet? Die neue Europäische Agenda für die Erwachsenenbildung bettet ihre Forderungen und Ziele in die Europäische Säule sozialer Rechte ein. Die Europäische Säule sozialer Rechte unterstützt das Vorhaben, ein inklusives, faires und nachhaltiges Europa zu gestalten. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Demnach sollen u.a. formale, nicht-formale und informelle Bildungsangebote geschaffen werden, um Kompetenzen zu vermitteln, die zu einem integrativen und sozial gerechten Europa beitragen. Zudem soll durch Erwachsenenbildung der angestrebte Übergang in eine digitale und grüne Gesellschaft gefördert werden. © Copyrighthinweis öffnen NA beim BIBB X Copyrighthinweis schließen Was ist die Europäische Säule Sozialer Rechte? Die Europäische Säule Sozialer Rechte beruht auf den Prinzipien der Solidarität, der Chancengleichheit, der verbesserten Arbeits- und Lebensbedingungen, des Sozialschutzes und der Möglichkeit zu einer hochwertigen und inklusiven Bildung. Mehr anzeigen Weniger anzeigen Einer der 20 Grundsätze der Säule sozialer Rechte ist das Recht der Europäerinnen und Europäer auf allgemeine und berufliche Bildung und lebenslangem Lernen. Im Zentrum steht dabei der Erwerb von Kompetenzen, die es jeder Person ermöglichen, vollständig am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und Übergänge auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu bewältigen. In diesem Sinne verbessert die Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung von Erwachsenen nicht nur die Beschäftigungsfähigkeit, sondern auch die soziale Gerechtigkeit in Europa. Im Aktionsplan wird unter anderem das Ziel formuliert, mindestens 80% der 16 bis 74-Jährigen mit grundlegenden digitalen Kompetenzen auszustatten und damit die digitale Qualifikationslücke zu schließen. „Durch die Förderung der Erwachsenenbildung in Europa können Menschen ihre Kompetenzen stärken und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen – dafür engagieren wir uns in der NKS.“ Claudia Laubenstein - Teamleitung Weitere Informationen Auf ihren Seiten präsentiert die EU -Kommission weitere Informationen z u Europäischen Initiativen in der Erwachsenenbildung Mehr erfahren …
[…] EPALE -Akademie How to Workshop: Gute Bildung im Kontext Politik und Demokratie Teil 1 | Dienstag, 15.09.2026 | 09:30 – 12:30 Uhr Teil 2 | Donnerstag, 08.10.2026 | 09:30 – 12:30 Uhr …