[…] Im Mittelpunkt: persönliche Geschichten, Keine Angst vor KI, Die Erwachsenenbildung vor Ort profitiert vom europäischen Austausch, Effekte sind spürbar – und bleiben, Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr über das Projekt Die eigene Kreativität zu entdecken und selbstbewusst mit digitalen Medien umzugehen, kann Menschen in Umbruchsituationen unterstützen: Einen konkreten Ansatz für die Erwachsenenbildung haben der Kulturring in Berlin e.V. und die Volkshochschule Øland in Schweden im gemeinsamen Erasmus+ Partnerschaftsprojekt „beyond fifty five“ entwickelt und in 98 Workshops erprobt. , Mick Jagger an der Currywurstbude in Kreuzberg, der Kampf der „Titanen“ ausgetragen von einem Wisch- und einem Staubsaugerroboter, Wissenschaftler, die ein Mittel erfinden, das Gliedmaßen nachwachsen lässt und vieles mehr: Wer die Kurzvideos auf YouTube anschaut, die die Teilnehmenden des Projekts „beyond fifty five“ mithilfe Künstlicher Intelligenz produziert haben, ist beeindruckt von den vielen witzigen Ideen und der technischen Umsetzung. „Zu sehen, wie sich unsere Leute während des Projektes entwickelt haben, war für mich beeindruckend,“ sagt Workshop-Leiter Felix Hawran vom Kulturring in Berlin e. V. Denn am Anfang standen Zögern, Unsicherheit, Vorsicht. Viele der Teilnehmenden waren schon länger nicht mehr erwerbstätig, fühlten sich teilweise sozial isoliert und zugleich von der schnellen Entwicklung der digitalen Medienwelt abgeschnitten: als Rentner:innen auf der schwedischen Insel Øland oder als Arbeitssuchende im großstädtischen Berlin. „Wir mussten erst mal die Basis schaffen, nämlich Vertrauen zu den beteiligten Menschen genauso wie in die eigene Fähigkeit, den Umgang mit digitalen Medien erlernen zu können“, so Hawran. So entstanden am Anfang kleine einfache Kennenlernvideos, mithilfe derer sich zunächst die schwedischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Sätzen vorstellten. „Wenn diese netten Leute das können, versuchen wir es auch mal,“ dachten sich die Berliner Teilnehmenden und fassten Mut – der erste Schritt war getan. , Es war dann nicht mehr so schwer, sich auf die nächste Etappe einzulassen, den „Room with a view“: Fotos vom Ausblick aus dem Fenster des eigenen Zuhauses zu machen und diese zu vergleichen: Was sehe ich in der ländlichen Umgebung Ølands, was im urbanen Umfeld Berlin-Friedrichshain-Kreuzbergs? Auch, wenn sich die schwedischen und deutschen Teilnehmenden nicht persönlich kennenlernten, halfen die Fotos, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Lebensrealitäten wahrzunehmen. „Wir wollten nicht nur Medienkompetenz vermitteln, sondern auch zum Nachdenken darüber anregen, wer man ist, woher man kommt und wohin man gehen will,“ erklärt Felix Hawran. Geschichten der eigenen Biografie mit anderen zu teilen und zu besprechen, sollte zudem die Kommunikation untereinander anregen und das Gefühl vermitteln, mit seinen Gefühlen und Gedanken in der besonderen Lebenssituation nicht allein zu sein. Schritt für Schritt wurden die Teilnehmenden dann weiter an die Handhabung digitaler Medien herangeführt, etwa an die Funktionsweise und die Nutzungsmöglichkeiten von YouTube, Tik Tok oder Instagram sowie an die technischen Voraussetzungen, um selbst Beiträge dafür auf dem Mobiltelefon, Tablet oder Rechner zu erstellen. „Das Schwierigste war das Editing, also das Schneiden und Bearbeiten der Videos“, so ein Teilnehmer. Im Teamwork und mit gegenseitiger Unterstützung gemäß dem Motto „Zeig mir das mal, ich kann es nicht“ kamen alle klar. Tutorials, Links und Hinweise auf entsprechende Apps förderten die selbständige Erarbeitung von Inhalten. Anknüpfungspunkt dabei stets: kleine biografische Geschichten, etwa zu den Lieblingsorten der Teilnehmenden. So entstanden berührende Kurzvideos, in denen beispielsweise ein älterer Mann vor einer roten Holzhütte am Meer in die Kamera schaut und sagt: „Ich glaube, der beste Platz der Welt ist hier.“ So, als sei er selbst überrascht, diesen Platz gefunden zu haben. , Immer weiter ging für die Teilnehmenden die Reise in die digitale Welt, schließlich auch zur Künstlichen Intelligenz (KI), von der die meisten zu Beginn des Projektes nur den Namen kannten. Wie werden mithilfe von KI Ideen zu Worten, Worte zu Bildern oder zu bewegten Bildern in Videos? So entstanden Kurzvideos, auf denen eine Teilnehmerin plötzlich verschwindet oder ein aus einem Freizeitpark ausgebüchster mutierter Langhalsdino unvermittelt in der Ostsee auftaucht. Das schnelle „Zaubern“ mit KI machte Spaß und öffnete gleichzeitig die Augen für grundlegende Fragen: Was ist wahr, was ist ein Fake? , Den innovativen konzeptionellen Ansatz und die kreativen pädagogischen Materialien in Form von 51 Aufgabenblättern für die unterschiedlichen didaktischen Schritte in Workshops entwickelten die schwedischen und deutschen Partner in fünf persönlichen Meetings gemeinsam. Hier wurde lebhaft diskutiert, was in der konkreten Vermittlung gut oder weniger gut funktionierte und wie die nächsten Schritte aussehen könnten. Manches sei vergleichbar gewesen, anderes wegen der unterschiedlichen Lebensrealitäten der Teilnehmenden weniger kompatibel, so Armin Hottmann, Geschäftsführer des Kulturrings. Der internationale Austausch der Erwachsenenbildungseinrichtungen, die beide vielfältige Kunst- und Kulturprojekte entwickeln, sei sehr bereichernd gewesen, sagt Hottmann. Er ermöglichte den Blick über den Tellerrand der eigenen pädagogischen und künstlerischen Vorstellungswelt. „Und er bleibt auch nach Projektende bestehen“, so Hottmann. , „Seit wir Kontakt mit den Leuten der Volkshochschule auf Øland haben, ist mir das Land Schweden viel näher gerückt,“ schreibt Tanja, eine Teilnehmerin des Erasmus+-Projektes „beyond fifty five“ in ihrem persönlichen Abschlussbericht. Freundschaft und Verständnis zwischen den Völkern der Europäischen Union zu fördern, sei ja auch der tiefere Zweck solcher Projekte, resümiert sie. Auch die Projektpartner sind zufrieden: Die Teilnehmenden seien sicherer und selbstbewusster nicht nur im Umgang mit digitalen Medien geworden: „Sie gehen raus und zeigen sich jetzt auch mal selbst im Bild, was früher nie möglich gewesen wäre“, sagt Felix Hawran. Auch andere Organisationen profitieren vom kreativen Ansatz des Projekts. Im Bildungsprogramm für Berliner Jobcoaches etwa konnte Hawran zeigen, wie sich KI-Bildgenerierung im Coaching von Arbeitssuchenden nutzen lässt, um auf kreative Weise Visionen von der beruflichen Zukunft zu erzeugen. , Das Projekt wurde im Rahmen einer kleineren Partnerschaft im Bereich Erasmus+ Erwachsenenbildung unter der Projektnummer 2022-1-DE02-KA210-ADU-000081328 gefördert: Zum Projekt auf YouTube Zum Booklet von Beyond Kulturring Berlin Projektinformation in der E+PRP-Datenbank …
[…] Haben wir Ihr Interesse geweckt? Im Mai 2025 jährt sich zum achtzigsten Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs und damit auch der Tag der Befreiung von der Shoah, einem der schlimmsten Greuel des letzten Jahrhunderts. Aus diesem Anlass befasst sich die aktuelle Ausgabe der Podcastreihe „Talking Erasmus+“ mit dem Thema Erinnerungskultur. Die 90-jährige Henriette Kretz erzählt, wie sie als Jüdin die Shoah überlebt hat und wie es ist, wenn sie heute in Schulen geht, um die junge Generation für Menschlichkeit und den Wert der Demokratie zu sensibilisieren. Zum Textskript , Hier geht es zu unseren Themenseiten …
[…] SALTO-Handout SALTO-Ressourcenzentrum veröffentlicht praxisnahes Handout zu den übergreifenden europäischen Programmprioritäten Wie kann Ihr Projekt (noch) inklusiver und vielfältiger werden? Wie lassen sich umweltfreundlichere Ansätze in Ihre Projektaktivitäten einbauen? Wie setzen Sie digitale Schwerpunkte sinnvoll in Ihrem Projekt um? Wie gelingt mehr und bessere Beteiligung von Teilnehmenden? Antworten gibt Ihnen das neue Handout des SALTO-Ressourcenzentrums. Es bietet konkrete Tipps, wie Projekte inklusiver, grüner, digitaler und partizipativer gestaltet werden können. Was heißt das konkret für Ihr Projekt? Dieses Handout unterstützt Sie dabei, die vier übergreifenden Prioritäten von Erasmus+ und dem Europäischen Sozialkorps in Ihrer Projektplanung zu berücksichtigen: Inklusion und Vielfalt, Nachhaltigkeit und Umweltschutz, Digitale Transformation und Demokratische Teilhabe. Das Dokument ist flexibel einsetzbar: entweder als Gesamtübersicht mit Einleitung und Beispielen oder als kompakter One-Pager je Priorität – ideal für neue wie erfahrene Antragstellende. , Unlock the Power of Priorities Practical guidelines to help your international projects address the priorities of the Erasmus+ and the European Solidarity Corps programmes Erscheinungsjahr: 2025 Zur Veröffentlichung auf dem Portal wb-web.de …
[…] Das Krokusprojekt in Rottweil Das Krokusprojekt startete als eine irische Initiative, bei der die HOLOCAUST EDUCATIONAL TRUST OF IRELAND (HETI) jungen Menschen ab 11 Jahren gelbe Krokuszwiebeln zur Verfügung stellte, die sie zum Gedenken an die 1,5 Millionen jüdischen Kinder, die im Holocaust umgekommen sind, und an Tausende anderer Kinder, die Opfer der Gräueltaten der Nazis wurden, an unterschiedlichen Orten in Irland, einpflanzen konnten. , Diese Initiative, die in den Jahren 2017 – 2019 eine Förderung im Rahmen von Europa für Bürgerinnen und Bürger erhielt, wurde inzwischen von vielen Initiativen überall in Europa aufgenommen. Isabel Pierre, Kursleiterin bei der Volkshochschule Rottweil, hatte im Rahmen des Förderprojektes Erasmus+ für Einrichtungen der Erwachsenenbildung mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen ihres Senioren-Englischkurses am Vormittag, mit dem Sprachniveau B1, Dublin besucht. Diese Auslandsfortbildung vertiefte ihre Beziehung zu Irland, als sie von dem „The Crocus Project“ erfuhr. Wieder zurück in der Volkshochschule stellte sie die Idee in ihrem aktuellen Integrationskurs und der Leiterin der Volkshochschule vor. Groß war das Interesse der Teilnehmenden, die zu dieser Zeit am Modul des Integrationskurses „Leben in Deutschland“ teilnahmen. Begeistert bepflanzten am 14. November 2024 Menschen aus unterschiedlichen Ursprungsländern, erzogen in unterschiedlichen Glaubensrichtungen sechs Blumenkästen im kleinen VHS-Gemeinschaftsgärtchen in Rottweil. Mit den im Frühjahr blühenden gelben Krokussen setzen sie ein Zeichen für die gemeinsam gelebten Werte der Religionsfreiheit, der Demokratie, der Menschenrechte und der Hoffnung auf Frieden und Freundschaft. Die gelben Blüten erinnern an den gelben Davidstern, den Juden unter der Naziherrschaft tragen mussten. Der Krokus blüht gegen Ende Januar, rechtzeitig zum Holocaust-Gedenktag (27. Januar). Das Krokusprojekt ist eine greifbare Möglichkeit, Menschen an das Thema Holocaust heranzuführen und sie für die Gefahren von Rassismus und Diskriminierung zu sensibilisieren. …
[…] Weitere Informationen, Weitere Informationen, Weitere Informationen, Weitere Informationen, Weitere Informationen, Weitere Informationen, Weitere Informationen, Weitere Informationen Der Youth Report der Europäischen Union unterstreicht die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage, wonach fast 60 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer die Europäische Union positiv sehen und über 70 Prozent zur Wahl gehen. Der Bericht beschreibt die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in Europa konfrontiert sind, und hebt gleichzeitig die sich entwickelnde EU -Politik hervor, die darauf abzielt, das Leben der jungen Menschen zu verbessern. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent nach wie vor besorgniserregend. Und obwohl sich das Bildungsniveau verbessert haben, haben 30 Prozent der 15-Jährigen in der EU Probleme mit den Grundrechenarten. 28 Prozent verfügen über keine digitalen Kenntnisse. Auch die psychische Gesundheit stellt eine wachsende Herausforderung dar: Fast 50 Prozent der jungen Menschen berichteten im vergangenen Jahr über emotionale oder psychosoziale Probleme. Der Jugendbericht hebt Initiativen hervor, die bürgerschaftliches Engagement, Qualität und Gerechtigkeit in der Bildung und beim lebenslangen Lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten für eine bessere Beschäftigung sowie die Förderung von psychosozialer Unterstützung und gesunder Lebensweise unterstützen. Im Anschluss an den EU -Jugendbericht wird die Kommission im Zeitraum 2025 bis 2026 junge Menschen und Stakeholder weiter einbeziehen, um die nächste EU -Jugendstrategie für die Zeit nach 2027 zu gestalten. Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate, 25.03.2025 , Der Youth Report der Europäischen Union unterstreicht die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage, wonach fast 60 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer die Europäische Union positiv sehen und über 70 Prozent zur Wahl gehen. Der Bericht beschreibt die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in Europa konfrontiert sind, und hebt gleichzeitig die sich entwickelnde EU -Politik hervor, die darauf abzielt, das Leben der jungen Menschen zu verbessern. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent nach wie vor besorgniserregend. Und obwohl sich das Bildungsniveau verbessert haben, haben 30 Prozent der 15-Jährigen in der EU Probleme mit den Grundrechenarten. 28 Prozent verfügen über keine digitalen Kenntnisse. Auch die psychische Gesundheit stellt eine wachsende Herausforderung dar: Fast 50 Prozent der jungen Menschen berichteten im vergangenen Jahr über emotionale oder psychosoziale Probleme. Der Jugendbericht hebt Initiativen hervor, die bürgerschaftliches Engagement, Qualität und Gerechtigkeit in der Bildung und beim lebenslangen Lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten für eine bessere Beschäftigung sowie die Förderung von psychosozialer Unterstützung und gesunder Lebensweise unterstützen. Im Anschluss an den EU -Jugendbericht wird die Kommission im Zeitraum 2025 bis 2026 junge Menschen und Stakeholder weiter einbeziehen, um die nächste EU -Jugendstrategie für die Zeit nach 2027 zu gestalten. Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate, 25.03.2025 , Der Youth Report der Europäischen Union unterstreicht die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage, wonach fast 60 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer die Europäische Union positiv sehen und über 70 Prozent zur Wahl gehen. Der Bericht beschreibt die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in Europa konfrontiert sind, und hebt gleichzeitig die sich entwickelnde EU -Politik hervor, die darauf abzielt, das Leben der jungen Menschen zu verbessern. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent nach wie vor besorgniserregend. Und obwohl sich das Bildungsniveau verbessert haben, haben 30 Prozent der 15-Jährigen in der EU Probleme mit den Grundrechenarten. 28 Prozent verfügen über keine digitalen Kenntnisse. 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Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate, 25.03.2025 , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues , Der Youth Report der Europäischen Union unterstreicht die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage, wonach fast 60 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer die Europäische Union positiv sehen und über 70 Prozent zur Wahl gehen. Der Bericht beschreibt die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in Europa konfrontiert sind, und hebt gleichzeitig die sich entwickelnde EU -Politik hervor, die darauf abzielt, das Leben der jungen Menschen zu verbessern. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent nach wie vor besorgniserregend. Und obwohl sich das Bildungsniveau verbessert haben, haben 30 Prozent der 15-Jährigen in der EU Probleme mit den Grundrechenarten. 28 Prozent verfügen über keine digitalen Kenntnisse. Auch die psychische Gesundheit stellt eine wachsende Herausforderung dar: Fast 50 Prozent der jungen Menschen berichteten im vergangenen Jahr über emotionale oder psychosoziale Probleme. Der Jugendbericht hebt Initiativen hervor, die bürgerschaftliches Engagement, Qualität und Gerechtigkeit in der Bildung und beim lebenslangen Lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten für eine bessere Beschäftigung sowie die Förderung von psychosozialer Unterstützung und gesunder Lebensweise unterstützen. Im Anschluss an den EU -Jugendbericht wird die Kommission im Zeitraum 2025 bis 2026 junge Menschen und Stakeholder weiter einbeziehen, um die nächste EU -Jugendstrategie für die Zeit nach 2027 zu gestalten. Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate, 25.03.2025 , Der Youth Report der Europäischen Union unterstreicht die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage, wonach fast 60 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer die Europäische Union positiv sehen und über 70 Prozent zur Wahl gehen. Der Bericht beschreibt die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in Europa konfrontiert sind, und hebt gleichzeitig die sich entwickelnde EU -Politik hervor, die darauf abzielt, das Leben der jungen Menschen zu verbessern. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent nach wie vor besorgniserregend. Und obwohl sich das Bildungsniveau verbessert haben, haben 30 Prozent der 15-Jährigen in der EU Probleme mit den Grundrechenarten. 28 Prozent verfügen über keine digitalen Kenntnisse. Auch die psychische Gesundheit stellt eine wachsende Herausforderung dar: Fast 50 Prozent der jungen Menschen berichteten im vergangenen Jahr über emotionale oder psychosoziale Probleme. Der Jugendbericht hebt Initiativen hervor, die bürgerschaftliches Engagement, Qualität und Gerechtigkeit in der Bildung und beim lebenslangen Lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten für eine bessere Beschäftigung sowie die Förderung von psychosozialer Unterstützung und gesunder Lebensweise unterstützen. Im Anschluss an den EU -Jugendbericht wird die Kommission im Zeitraum 2025 bis 2026 junge Menschen und Stakeholder weiter einbeziehen, um die nächste EU -Jugendstrategie für die Zeit nach 2027 zu gestalten. Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate, 25.03.2025 , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues , Der Youth Report der Europäischen Union unterstreicht die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage, wonach fast 60 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer die Europäische Union positiv sehen und über 70 Prozent zur Wahl gehen. Der Bericht beschreibt die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in Europa konfrontiert sind, und hebt gleichzeitig die sich entwickelnde EU -Politik hervor, die darauf abzielt, das Leben der jungen Menschen zu verbessern. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent nach wie vor besorgniserregend. 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Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate, 25.03.2025 , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues , Der Youth Report der Europäischen Union unterstreicht die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage, wonach fast 60 Prozent der jungen Europäerinnen und Europäer die Europäische Union positiv sehen und über 70 Prozent zur Wahl gehen. Der Bericht beschreibt die Herausforderungen, mit denen Jugendliche in Europa konfrontiert sind, und hebt gleichzeitig die sich entwickelnde EU -Politik hervor, die darauf abzielt, das Leben der jungen Menschen zu verbessern. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 10 Prozent nach wie vor besorgniserregend. Und obwohl sich das Bildungsniveau verbessert haben, haben 30 Prozent der 15-Jährigen in der EU Probleme mit den Grundrechenarten. 28 Prozent verfügen über keine digitalen Kenntnisse. Auch die psychische Gesundheit stellt eine wachsende Herausforderung dar: Fast 50 Prozent der jungen Menschen berichteten im vergangenen Jahr über emotionale oder psychosoziale Probleme. Der Jugendbericht hebt Initiativen hervor, die bürgerschaftliches Engagement, Qualität und Gerechtigkeit in der Bildung und beim lebenslangen Lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten für eine bessere Beschäftigung sowie die Förderung von psychosozialer Unterstützung und gesunder Lebensweise unterstützen. Im Anschluss an den EU -Jugendbericht wird die Kommission im Zeitraum 2025 bis 2026 junge Menschen und Stakeholder weiter einbeziehen, um die nächste EU -Jugendstrategie für die Zeit nach 2027 zu gestalten. Quelle: Pressemitteilung der Europäischen Kommission: Commission expands youth participation with new Youth Report, Eurobarometer survey and online debate, 25.03.2025 , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues , EU -Jugendbericht: EU Youth Report 2024 Eurobarometer: Flash Eurobarometer 556 “Challenges and priorities in the EU : young people's views” Jugendpolitische Dialoge: Youth Policy Dialogues …
[…] Das Programm Erasmus+ hat aktuell eine Laufzeit von 2021 bis 2027. Deutschland hat nun sein Papier mit den Kernforderungen für das Nachfolgeprogramm vorgelegt, das voraussichtlich eine Laufzeit von 2028 bis 2034 haben wird. Dazu haben sich die beteiligten Bundesministerien und die Kultusministerkonferenz abgestimmt und auf der Grundlage der nationalen Zwischenevaluation des Programms 2021-2027 die gemeinsamen Kernforderungen für das Nachfolgeprogramm formuliert. , Zentral ist die Forderung das Programm mit den beiden Leitaktionen Lernmobilität und Kooperation weiter zu stärken. Langfristiges Ziel sollte es bleiben, allen Europäerinnen und Europäern die Chance der Teilnahme zu ermöglichen. Um die Wirkung hervorragender Kooperationsprojekte weiter zu steigern, sollten sie die Möglichkeit einer geförderten Verbreitungsphase bekommen. Die Kernforderungen umfassen auch spezifische Aspekte der Bildungssektoren, so beispielsweise die nach einer Vernetzungsplattform für die Berufsbildung, analog zu EPALE und e-Twinning in anderen Sektoren oder die spezifische Berücksichtigung der Lernenden in der Erwachsenenbildung. Zum Positionspapier …
[…] Das Herzstück des Projekts: die e-SELLER Lern-Plattform, Wirkung auf die Berufsbildung und den Einzelhandel, Nachhaltige Nutzung der Projektergebnisse, Interesse geweckt? Im Rahmen des Erasmus+ geförderten Projekts „foStering E-retaiL in ruraL EU aReas“ (e-SELLER) wurde ein praxisorientiertes Weiterbildungsangebot für den Bereich des elektronischen Einzelhandels (E-Commerce) entwickelt. Ziel des Projekts war es, Beschäftigte im Einzelhandel insbesondere in ländlichen Regionen dabei zu unterstützen, digitale Kompetenzen aufzubauen und das Potenzial des Onlinehandels gezielt zu nutzen. Die im Projekt entwickelten Lehr- und Lernmaterialien wurden auf Grundlage konkreter Anforderungen aus der Praxis konzipiert und in eine digitale Lernplattform integriert. Einzelhandelsbeschäftigte, Ausbildungsbetriebe sowie Berufsbildungseinrichtungen sollen auf diese Weise von den Ergebnissen profitieren. , Das Projekt vereinte sechs Partnerorganisationen aus Deutschland, Polen und Griechenland, darunter Berufskammern, Bildungsanbieter und Wirtschaftsakteure, die ihre Expertise in den Bereichen Digitalisierung, Berufsbildung und Regionalentwicklung einbrachten. Aus dieser Zusammenarbeit entstand zunächst ein ausführlicher Bericht zu den derzeitigen Möglichkeiten und Herausforderungen im elektronischen Einzelhandel. Darauf aufbauend wurde ein mehrsprachiges, praxisnahes Weiterbildungsmodul erstellt, welches in eine crossmediale E-Learning-Plattform integriert wurde. , Ein zentrales Merkmal von e-SELLER war die fortlaufende Einbindung der Zielgruppen in allen Projektphasen. Bereits bei der Entwicklung der Inhalte wurden Bedarfe und Erwartungen der Einzelhandelsbeschäftigten, Ausbildenden und Berufsbildungseinrichtungen systematisch erfasst und berücksichtigt. In der Pilotphase testeten Vertreterinnen und Vertreter der Zielgruppen die Lernangebote, gaben direktes Feedback und trugen so zur Optimierung der Materialien bei. Als Nebeneffekt wurde bei den Beteiligten das Interesse am Projekt und der Anwendung der Lernmodule im Berufsalltag gestärkt. Das Schulungsprogramm ist in zwei Themenblöcke „Technologien“ und „Soft Skills“ aufgeteilt, in denen je sechs Aspekte des Onlinehandels behandelt werden. Unter anderem reichen diese vom Einsatz von Virtual Reality oder Künstlicher Intelligenz über Suchmaschinenoptimierung bis hin zu Zeitmanagement und kulturellen Kompetenzen. Die Lernmodule haben den gleichen Aufbau: Nach einer kurzen Einführung werden die Lernergebnisse aufgeführt, die durch einen theoretischen Teil und Erfolgsgeschichten erreicht werden sollen. Zum Abschluss wird der Lernerfolg mit verschiedenen Übungen überprüft. Darüber hinaus wurden E-Cards entwickelt, mit denen konkrete Szenarien durchgespielt werden können. Ergänzt wird dies durch verschiedene Video-Tutorials, beispielsweise wie ein Chatbot eingesetzt werden kann. Basierend auf einem Blended-Learning-Ansatz lassen sich die Inhalte sowohl im Selbststudium als auch in geleiteten Schulungsszenarien vermitteln. Die Projektergebnisse liegen in Englisch sowie in den Partnersprachen Deutsch, Griechisch und Polnisch vor. Die mehrsprachige Projektwebseite erreichte bisher über 96.000 Besucher und wurde durch die Verbreitung über verschiedene Kommunikationskanäle begleitet. Zudem wurde bei der Gestaltung der Projektergebnisse Wert auf eine barrierearme Gestaltung gelegt, sodass die Materialien von möglichst vielen Lernenden genutzt werden können. , Berufsbildungsanbieter erhalten mit dem Trainingsprogramm und der e-SELLER-Plattform ein frei zugängliches, praxisnahes Instrument für digitale Weiterbildung. Einzelhandelsunternehmen und Ausbildende können die Materialien zur Stärkung der digitalen Kompetenzen ihrer Beschäftigten nutzen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere in ländlichen Regionen, fördern. Die drei Dachverbände, die am Projekt beteiligt waren, die Chamber of Commerce and Industry in Katowice (Polen), die Association of Thessalian Industries & Enterprises (Griechenland) und der Westdeutsche Handwerkskammertag (Deutschland)) waren federführend in der Verbreitung und der nachhaltigen Anwendung der Projektergebnisse. Durch ihre Vernetzung mit lokalen Unternehmen, Berufsbildungseinrichtungen und politischen Gremien konnten die entwickelten Materialien zielgerichtet verbreitet und in bestehende Strukturen integriert werden. Im Rahmen des Projekts wurden die Ergebnisse ebenfalls Vertretern aus der Landesregierung sowie dem Europäischen Parlament vorgestellt. Ziel war es, auf die Relevanz digitaler Kompetenzen im Einzelhandel hinzuweisen und Impulse für die Weiterentwicklung bildungspolitischer Strategien zu setzen. Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch die langfristige Integration der Projektergebnisse in reguläre Curricula der Berufsbildung. , In allen drei Ländern werden die entwickelten Inhalte in laufende Weiterbildungsangebote übernommen, in Workshops verwendet und über digitale Plattformen sowie soziale Medien verbreitet. Durch die kontinuierliche Veröffentlichung von Informationsmaterialien sowie die Einbindung in nationale Bildungsnetzwerke wird angestrebt, die Reichweite des Projekts weiter zu erhöhen und die langfristige Wirkung zu sichern. Die Projektergebnisse sind derart aufbereitet, dass diese branchenübergreifend einsetzbar sind. Dadurch könnten sich Synergien mit weiteren Branchen und Bildungsbereichen entfalten, wie beispielsweise für das Handwerk. Insgesamt zeigt e-SELLER, welchen Mehrwert eine engagierte europäische Kooperation trotz verschiedener Herausforderungen im Projektverlauf für die teilnehmenden Organisationen liefert und wie durch die praxisnahen, offen zugänglichen Bildungsmaterialien die digitale Qualifizierung im Einzelhandel gefördert werden kann. , Link zur Lernplattform Link zum LinkedIn-Kanal Weitere Projektinformationen in der E+PRP-Datenbank …
[…] Hintergrund Welche Erfahrungen haben Sie mit Künstlicher Intelligenz in der Berufs- oder Erwachsenenbildung? Setzen Sie selbst KI im Unterricht ein oder haben Sie sonstige Berührungspunkte mit der Technologie? Falls ja, machen Sie mit bei der Umfrage der Kommission und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit dem wirksamen Einsatz von KI in der allgemeinen und beruflichen Bildung. Künstliche Intelligenz ( KI ) verändert das Bildungswesen, indem sie die Art und Weise, wie Schülerinnen und Schüler lernen, Lehrkräfte unterrichten und Einrichtungen ihre Ressourcen verwalten. In der gesamten Europäischen Union erhält KI mehr und mehr Einzug in die Klassenzimmer, um Aufgaben zu übernehmen wie personalisierte Nachhilfe, automatisierte Erfassung und Bewertung sowie Effizienz in der Verwaltung. Wie KI im Bildungswesen eingesetzt wird, ist jedoch je nach Land, Bildungsniveau und Einrichtung sehr unterschiedlich. Um diese Lücken zu schließen, ermittelt die Europäische Kommission im Rahmen einer Umfrage effektive KI -Praktiken im Bildungswesen und die auf nationaler und regionaler Ebene verfügbaren Unterstützungsmechanismen. Die Umfrage dient dazu, Erkenntnisse aus der Praxis von denjenigen zu gewinnen, die KI im Bildungsbereich aktiv einsetzen oder damit interagieren. Wenn Sie an der Umfrage teilnehmen, helfen Ihre Beiträge bewährte Verfahren für den Einsatz von KI zu ermitteln, die das Lehren, Lernen und die Verwaltung verbessern die Herausforderungen und Hindernisse bei der Einführung von KI im Bildungswesen zu verstehen. Die Umfrage ist bis zum 28. März 2025 geöffnet. Umfrage „Identification of good examples on the effective use of AI in education and training“ , Die Umfrage findet im Rahmen des Aktionsplans für digitale Bildung 2021-2027 statt, der Künstliche Intelligenz als eine seiner Aktivitäten vorsieht (Aktion 6). Sie stützt sich auf die im Oktober 2022 veröffentlichten ethischen Leitlinien zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Daten im Unterricht und beim Lernen für Lehrkräfte. Durch die Bereitstellung dieser wertvollen Erkenntnisse tragen Sie dazu bei, die Politik so zu gestalten, dass die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz besser auf die Bildungsbedürfnisse in ganz Europa abgestimmt werden. …
[…] Auch im Jahr 2025 bleibt das Interesse an Auslandsaufenthalten im Programm Erasmus+ ungebrochen. Mit mehr als Tausend Anträgen zeigt sich: Das Programm überzeugt mit seinem Angebot. Internationaler Austausch und Zusammenarbeit in der Berufs- und Erwachsenenbildung sind weiterhin von großer Bedeutung. Wie sehen die Zahlen zum Jahresbeginn im Bereich der Leitaktion Mobilität aus? Die Anzahl der Mittelanforderungen der akkreditierten Berufsbildungseinrichtungen liegt bei über 800, auch die über 100 beantragten Kurzzeitprojekte in der Berufsbildung sind ein erfreulicher Wert. In der Erwachsenenbildung wurde mit 77 Mittelanforderungen ein neuer Höchstwert bei der Antragsstellung erzielt, die Zahl der Kurzzeitprojekte liegt bei 46. Diese hohe Antragszahlen sind ein starkes Indiz dafür, dass die europäische Zusammenarbeit selbst in diesen herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung ist – und bleibt. Erasmus+ ermöglicht es den Teilnehmenden, wertvolle Erfahrungen im Ausland zu sammeln, interkulturelle Kompetenzen zu erweitern und internationale Netzwerke aufzubauen. Dies fördert den europäischen Zusammenhalt. Die beteiligten Organisationen profitieren von der Internationalisierung und die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Entwicklung ihrer Kompetenzen. Dies sind wesentliche Effekte, weshalb das Programm begeistert. …
[…] Kennen Sie unsere Themenseite „Digitale Bildung“ In diesem Jahr widmete die UNESCO den Tag der Bildung dem Thema Künstliche Intelligenz ( KI ) – mit dem Fokus auf ihren Chancen und Risiken: Wie kann in einem Zeitalter rasanter technologischer Entwicklungen die menschliche Handlungsfähigkeit bewahrt, neu definiert und gestärkt werden? Was bedeutet das für die Bildung – und welchen Beitrag kann Erasmus+ dazu leisten? Angesichts der rasanten Entwicklung von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz, die von global agierenden Unternehmen mit monopolartigen Strukturen vorangetrieben wird, ruft die UNESCO mit dem Internationalen Tag der Bildung, der immer am 24. Januar stattfindet, dazu auf, sowohl die Potenziale der KI zu nutzen, als auch ihre Risiken kritisch zu hinterfragen. Entsprechend lautet das Motto des diejährigen Bildungstags: „AI and education: Preserving human agency in a world of automation“ . Die Generaldirektorin der UNESCO, Audrey Azoulay , appelliert an die UNESCO-Mitgliedsstaaten, in den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Technologie im Bildungsbereich zu investieren. KI biete große Chancen, vorausgesetzt, dass ihr Einsatz klaren ethischen Prinzipien unterliege. „Um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, muss diese Technologie die menschliche und soziale Dimension des Lernens ergänzen, anstatt sie zu ersetzen. Sie muss zu einem Instrument im Dienst von Lehrkräften und Schülern werden, mit dem Hauptziel, deren Autonomie und Wohlergehen zu fördern,“ so Azoulay. Während KI -gestützte Systeme immer ausgeklügelter werden, verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen menschlicher Absicht und automatisiertem Handeln. Dies stellt unsere Gesellschaft vor neue Heraus- und Anforderungen. Digitale Bildung soll Menschen befähigen, den technischen Fortschritt zu verstehen, mitzugestalten und aktiv zu beeinflussen. Digitale Bildung in Erasmus+ Für die Förderung digitaler Kompetenzen spielt das Bildungsprogramm der Europäischen Kommission Erasmus+ eine Schlüsselrolle. Es unterstützt Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union dabei, sich den Herausforderungen des digitalen Wandels zu stellen. Digitale Bildung ist eines der zentralen Ziele von Erasmus+, und die „Bewältigung des digitalen Wandels“ wurde als Priorität definiert. Erasmus+ kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, den digitalen Wandel zu verstehen und die Entwicklung der Technologien wie Künstlicher Intelligenz aktiv mitzugestalten. Durch internationale Zusammenarbeit im Rahmen spannender Projekte können gesellschaftspolitischen Fragen, die mit dem Einsatz von KI einhergehen, diskutiert und angegangen werden. Digitale Bildung in Erasmus+ kann somit nicht nur zur Kompetenzentwicklung beitragen, sondern auch zur Gestaltung einer verantwortungsvollen technologischen Zukunft. , Die fortschreitende Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt erfordert kontinuierliche Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen. Die Europäische Kommission fördert seit Jahren einen digitalen Binnenmarkt und Bildungsraum. Dafür braucht es gut vorbereitete Unternehmen, Arbeitskräfte und Bürgerinnen. Die Themenseite beleuchtet den digitalen Wandel im europäischen und nationalen Kontext und stellt die Möglichkeiten vor, die Erasmus+ in diesem Bereich bietet. Zur Themenseite Digitale Bildung …