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Wie können Projekte zum Thema Digitale Bildung aussehen? Wir stellen Ihnen hierzu ausgewählte Beispiele guter Praxis vor.

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Digitale Bildung

Die zunehmende Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt stellt die Bürgerinnen und Bürger vor die Notwendigkeit, ihre digitalen Kompetenzen stetig weiterzuentwickeln. Die Europäische Kommission treibt das Thema Digitalsierung bereits seit vielen Jahren voran. Ziel ist die Schaffung eines digitalen Binnenmarkts. Dieser kann jedoch nur mit Unternehmen, Arbeitskräften und Bürgerinnen wie Bürgern gelingen, die auf die Zukunft und den digitalen Wandel gut vorbereitet sind. Auf dieser Themenseite bringen wir Ihnen das Thema im europäischen und nationalen Kontext näher. Dabei zeigen wir die Bezüge zu Erasmus+ auf.

Auf dem Weg zum digitalen Binnenmarkt

Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Umbruch in der Kommunikation zwischen Menschen. Computer, Tablets, Smartphones genießen privat wie beruflich einen hohen Stellenwert und sind nicht mehr wegzudenken. Neue Möglichkeiten führen aber auch immer zu neuen Anforderungen. Deshalb hat die Bedeutung digitaler Medien nicht nur im Alltag, sondern auch in Wirtschaft, Produktion und Forschung extrem zugenommen.

So gibt es inzwischen mehr als 80.000 Online-Shops im Einzelhandel, Drohnen unterstützen Dachdecker bei ihrer Arbeit, so mancher Lastwagen fährt mittlerweile selbständig. Die Digitalisierung hat eine neue Dimension erreicht. Dies macht sich auch im Bereich der Bildung bemerkbar: So finden Deutschkurse zur schnellen Integration von Geflüchteten immer öfter im Netz statt und Tablets ziehen in Kindergärten ein. Nicht nur Betriebe, sondern auch Schulen bewegen sich mehr und mehr in virtuellen Räumen.

Das Thema digitale Bildung ist daher ein Schwerpunkt im nationalen wie europäischen Kontext. Die EU-Kommission verfolgt die Strategie, einen digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Günther Öttinger, EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, benennt in einer Pressemitteilung vom 19. April 2016 zur Strategie klare Ziele und Anforderungen für Europa:

„Viele europäische Unternehmen sind äußerst wettbewerbsfähig und weltweit führend. Europa kann seine führende Rolle aber nur behaupten, wenn sich die Unternehmen erfolgreich und rasch der Digitalisierung öffnen."

Wie können die Menschen in Europa auf diese Herausforderung vorbereitet werden?

Lernplattformen, soziale Medien, virtuelle Klassenräume als neue Lernorte sind eine logische Folge dieser Entwicklung. Mit den technologischen Entwicklungen verändern sich rasant Strukturen und Formen des Lernens, Berufsbilder, Anforderungsprofile, Standards und Rezeption in der Arbeitswelt. Im gleichen Maße wachsen die Anforderungen an die Qualifikationen der Menschen. Sie benötigen digitale Kompetenzen, um den digitalen Wandel zu begleiten und um diesen Prozess mitzugestalten. In Wissenschaft und Forschung existieren bereits Zukunftsszenarien, wie die Digitalisierung die (Arbeits-)Welt zunehmend verändert. Doch Unternehmen, Schulen und Gesellschaft sind noch nicht ausreichend auf diesen Wandel vorbereitet. So prognostiziert die EU-Kommission bis 2020 einen Fachkräftemangel von 756.000 Arbeitskräften im IKT-Bereich. Sie konstatiert zudem, dass fast die Hälfte der EU-Bevölkerung nicht über grundlegende digitale Kompetenzen verfügt. 20 Prozent der Bevölkerung haben gar keine digitalen Kompetenzen.  

 „Europa braucht digital versierte Menschen, die die modernen Technologien nicht nur nutzen können, sondern auf dem Gebiet auch zu Innovation und Wegbereitung in der Lage sind. […] Ohne den Erwerb neuer Kompetenzen ist mit den technischen Entwicklungen nicht Schritt zu halten.“

Digitale Kompetenzen durch digitale Bildung

Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind gleichsam gefordert, diesen Herausforderungen zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhalten und zu steigern. Eine besondere Rolle kommt der Aus- und Weiterbildung zu: Sie steht vor der Aufgabe, die digitalen Kompetenzen der Arbeitskräfte und Unternehmen zu verbessern. Es bedarf zudem umfassender Strategien und Konzepte, die Bürgerinnen und Bürger in diesem Prozess mitzunehmen und offene Fragen zu klären wie z.B.:

  • Was bedeutet die Digitalisierung für das Lernen in der Zukunft?
  • Wie können wir uns darauf vorbereiten?
  • Wie werden neue Lernmedien genutzt?
  • Welche Rolle übernehmen Bildungspersonal und Lernende?
  • Welche Kompetenzen sind notwendig?

Verschiedene bildungspolitische Maßnahmen auf europäischer wie nationaler Ebene sind Initiativen, um mit dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe adäquat umzugehen und Lösungen zu finden. Dabei stellt die europäische Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+ einen der Bausteine dar.

Bildung für Europa - Nr. 2016/25: Digitale Bildung - Chance oder Herausforderung?

Medientyp: Journal, Format: A4, Seitenzahl: 36, Erscheinungsjahr: 2016

Titelthema digitale Bildung

Digitale Technologien durchdringen immer mehr Lebensbereiche und  verändern unseren privaten sowie beruflichen Alltag. Anlass für uns zu fragen, was die Digitalisierung für die Bildung bedeutet. Zum einen ergibt sich die Notwendigkeit, digitale Kompetenz zu vermitteln....

Europäische Agenda Erwachsenenbildung: #DigitaleBildung

Medientyp: Broschüre/Flyer, Format: A4, Seitenzahl: 20, Erscheinungsjahr: 2016

Die vierte Broschüre der Nationalen Koordinierungsstelle Europäische Agenda Erwachsenenbildung zeigt aktuelle Entwicklungen auf EU- und nationaler Ebene auf. Unter dem Themenschwerpunkt #DigitaleBildung präsentiert die Broschüre ein Interview mit Saskia...

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