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Journal Bildung für Europa

Digitale Bildung: Chance oder Herausforderung?

Digitale Technologien verändern unseren privaten und beruflichen Alltag. Anlass für uns zu fragen, was die Digitalisierung für die Bildung bedeutet. Zum einen ergibt sich die Notwendigkeit, digitale Kompetenzen zu vermitteln. Dieses Journal geht aber insbesondere der Frage nach, welche Wirkung digitale Angebote auf die Art des Lernens und Lehrens haben.

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Good Practice

Erasmus3D+: Schulungsmaterialien für den 3D-Druck

3D-Druck-Technologien gewinnen an Bedeutung und müssen in die berufliche Aus- und Weiterbildung integriert werden. Das Projekt „Erasmus3D+“ hat sich den daraus entstehenden Fragestellungen gewidmet und Trainingsmaterialien entwickelt.

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Digitale Bildung

Worum es geht

Die zunehmende Digitalisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt stellt die Bürgerinnen und Bürger vor die Notwendigkeit, ihre digitalen Kompetenzen stetig weiterzuentwickeln. Die Europäische Kommission treibt das Thema Digitalisierung bereits seit vielen Jahren voran. Ziel ist die Schaffung eines digitalen Binnenmarkts. Dieser kann jedoch nur mit Unternehmen, Arbeitskräften und Bürgerinnen wie Bürgern gelingen, die auf die Zukunft und den digitalen Wandel gut vorbereitet sind. Auf dieser Themenseite bringen wir Ihnen das Thema im europäischen und nationalen Kontext näher. Dabei zeigen wir die Bezüge zu Erasmus+ auf.

Auf dem Weg zum digitalen Binnenmarkt

Die Digitalisierung ist ein gesamtgesellschaftlicher Wandel. Computer, Tablets, Smartphones und Roboter sind nicht mehr wegzudenken. Neue Möglichkeiten führen aber auch immer zu neuen Anforderungen – nicht nur im Alltag, sondern auch in Wirtschaft, Produktion und Forschung.

So steigt die Zahl der Online-Shops im Einzelhandel, Drohnen unterstützen Dachdecker und Dachdeckerinnen bei ihrer Arbeit, so mancher Lastwagen fährt mittlerweile schon weitgehend autonom. Die Digitalisierung hat eine neue Dimension erreicht. Dies macht sich auch im Bereich der Bildung bemerkbar: Tablets ziehen in Kindergärten ein und Auszubildende nutzen zum Lernen virtuelle Brillen. Betriebe wie Schulen bewegen sich mehr und mehr in virtuellen Räumen.

Das Thema digitale Bildung ist daher ein Schwerpunkt im nationalen wie europäischen Kontext. Die EU-Kommission verfolgt die Strategie, einen digitalen Binnenmarkt zu schaffen. Günther Oettinger, ehemaliger EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, benannte klare Ziele und Anforderungen für Europa:

„Viele europäische Unternehmen sind äußerst wettbewerbsfähig und weltweit führend. Europa kann seine führende Rolle aber nur behaupten, wenn sich die Unternehmen erfolgreich und rasch der Digitalisierung öffnen." (Günther Oettinger, 2016)     

Digitale Bildung in Erasmus+

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Im Video

Erasmus+ ermöglicht im Bereich Digitale Bildung internationale Zusammenarbeit. Wie können solche Projekte aussehen und was für Ergebnisse haben sie?

Dauer: 4:59 Minuten  |  2020 © NA beim BIBB

 

Wie kann Europa diesen Herausforderung begegnen?

Mit den technologischen Entwicklungen verändern sich rasant Strukturen und Formen des Lernens, Berufsbilder, Anforderungsprofile, Standards und Rezeption in der Arbeitswelt. Im gleichen Maße wachsen die Anforderungen an die Bürgerinnen und Bürger. Sie benötigen digitale Kompetenzen, um den Fortschritt mitzugestalten. In Wissenschaft und Forschung existieren bereits Zukunftsszenarien, wie die Digitalisierung die (Arbeits-)Welt zunehmend verändert. Doch Unternehmen, Schulen und Gesellschaft sind noch nicht ausreichend auf diesen Wandel vorbereitet. So prognostiziert die EU-Kommission bis 2020 einen Fachkräftemangel von 756.000 Arbeitskräften im IKT-Bereich. Sie konstatiert zudem, dass fast die Hälfte der EU-Bevölkerung nicht über grundlegende digitale Kompetenzen verfügt. 17 Prozent der Bevölkerung haben demnach gar keine digitalen Kompetenzen.

Quelle: European Commission, Digital Economy and Society Index Report 2018 

 

Digitale Kompetenzen durch digitale Bildung

Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind gleichsam gefordert, Lösungen zu finden. Eine besondere Rolle kommt der Aus- und Weiterbildung zu: Sie steht vor der Aufgabe, die digitalen Kompetenzen der Arbeitskräfte und Unternehmen zu verbessern. Es bedarf zudem umfassender Strategien und Konzepte, die Bürgerinnen und Bürger in diesem Prozess mitzunehmen und offene Fragen zu klären. Wie zum Beispiel:

  • Was bedeutet die Digitalisierung für das Lernen in der Zukunft?
  • Wie können wir uns darauf vorbereiten?
  • Wie werden neue Lernmedien genutzt?
  • Welche Rolle übernehmen Bildungspersonal und Lernende?
  • Welche Kompetenzen sind notwendig?

Verschiedene bildungspolitische Maßnahmen auf europäischer wie nationaler Ebene sind Initiativen, um mit dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe adäquat umzugehen und Lösungen zu finden. Einer der wichtigen Bausteine ist die europäische Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+

Kontakt

Dr. Torsten Dunkel

Fon: 0228 107 1741 
Mail: dunkel[at]bibb(dot)de

Blog zur Digitalisierung

Diskutieren Sie mit!

Auf EPALE, der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Digitalisierung diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen. 

Zu EPALE


Bildungspolitische Maßnahmen

Initiativen zur Digitalisierung

Um den Prozess der Digitalisierung in Europa und den Mitgliedstaaten voranzutreiben, gibt es eine ganze Reihe von Initiativen, Strategien und Meilensteinen im europäischen Kontext. Auch in Deutschland gibt es eine Vielzahl nationaler Maßnahmen und Förderprogramme.

Die Wichtigsten europäischen und nationalen Initiativen stellen wir Ihnen folgend kurz vor.

 

Europäische Initiativen

ET 2020: Strategischer Rahmen – allgemeine und berufliche Bildung

„Allgemeine und berufliche Bildung 2020“ (ET 2020) ist der europäische Rahmen für den Austausch bewährter Verfahren, für gegenseitiges Lernen und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung. Die EU-Länder haben hierzu 2009 gemeinsame Ziele und Zielvorgaben definiert, um die Herausforderungen in der Aus- und Weiterbildung bis 2020 zu bewältigen. Dazu zählen unter anderem:

  • der Anstieg der Beschäftigungsquote,
  • die Stärkung der individuellen Jobchancen durch Aus- und Weiterbildung,
  • die Entwicklung von neuen Arbeitsplätzen,
  • die Verringerung der Schulabbrecherquote sowie
  • die Erhöhung des Anteils von Personen mit Hochschulabschluss.

Die digitale Bildung ist Teil dieser Ziele.

 Informationen zur ET 2020 (auf der Webseite der Europäischen Kommission)

Digitale Agenda für Europa – Leitinitiative der „Strategie Europa 2020“

Die „Digitale Agenda für Europa“ ist eine der sieben Leitinitiativen der Wachstumsstrategie der EU „Strategie Europa 2020“. Sie wurde im Mai 2010 veröffentlicht und mit ihrer Hilfe sollen folgende Ziele erreicht werden:

  • die notwendige Infrastruktur für eine digitale Gesellschaft sicherstellen (Netzausbau, Hochgeschwindigkeitsinternet),
  • digitale Kompetenzen der Bürgerinnen und Bürger fördern,
  • mit digitalen Technologien die Wirtschaft ankurbeln (Vorteile des digitalen Binnenmarkts nutzen).
Kompetenzagenda (Skills Agenda) - Leitinitiative der "Strategie Europa 2020"

Im Juni 2016 hat die Generaldirektion für Beschäftigung, Soziales und Integration eine neue Kompetenzagenda (New Skills Agenda for Europe) veröffentlicht. Aufbauend auf den Ergebnissen der großen Koalition für digitale Arbeitsplätze und der IKT-Kompetenz-Strategie der EU sowie in Abstimmung mit den Arbeiten im Rahmen von „ET 2020“ wurden mit der neuen europäischen Kompetenzagenda („Skills Agenda“) die Mitgliedstaaten aufgefordert, bis Mitte 2017 umfassende nationale Strategien für die Vermittlung und den Erwerb digitaler Kompetenzen auf der Grundlage von Zielen zu entwickeln.

Diese umfassen:

  • die Einrichtung nationaler Koalitionen für digitale Kompetenzen zwischen Vertretungen staatlicher Behörden, der Wirtschaft, der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie des Arbeitsmarktes;
  • die Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Einbindung digitaler Fertigkeiten und Kompetenzen auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung, zur Unterstützung der Lehr- und Ausbildungskräfte und unter aktiver Einbeziehung von Unternehmen und anderen Organisationen.

Die Kompetenzagenda ist auch eine Leitinitiative der „Strategie Europa 2020“. Sie zielt darauf ab, auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die Entwicklung von Fähigkeiten und Kompetenzen zu fördern, die notwendig sind für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungsfähigkeit. Darunter fallen auch die digitalen Kompetenzen.

 Weitere Informationen zur Skills Agenda der Europäischen Kommission

 Skills Agenda 2016

Rigaer Schlussfolgerungen

Aufbauend auf den Erfahrungen bei der Umsetzung des Brügge Communiqués (2010) nennen die Rigaer Schlussfolgerungen des Ministertreffens in Riga am 22. Juni 2015 fünf mittelfristige Leistungen für den Zeitraum 2015 bis 2020. Dazu gehört ein neuer Schwerpunkt auf die Förderung folgender Themen, bei denen die Digitalisierung eine Rolle spielt:

  • Lernen am Arbeitsplatz,
  • Qualitätssicherungsmechanismen,
  • der Zugang zur beruflichen Bildung und Ausbildung in einer Perspektive für lebenslanges Lernen,
  • die Aus- und Weiterbildung von Lehr- und Ausbildungskräften sowie Mentorinnen und Mentoren;
  • die weitere Stärkung der Schlüsselqualifikationen durch berufliche Aus- und Weiterbildung. 
Europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen

Als Instrumente, um die eigenen Fähigkeiten im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien einzuordnen und zu dokumentieren, wurden verschiedene europäische Referenzrahmen für digitale Kompetenzen entwickelt: Für das Bildungspersonal, für Bürgerinnen und Bürger sowie für Institutionen, begleitet von einem Guide mit vielen Umsetzungsbeispielen.

Sie dienen der Transparenz in diesen Bereichen in Europa, einige sind Bestandteil des Europass, einem Instrument der Europäischen Kommission zur Darstellung von Qualifikationen und Kompetenzen – europaweit.

  1. DigComp (Digital Competence Framework for Citizens): Hier finden sich alle wichtigen europäischen Dokumente zum Thema.
  2. DigCompEdu: European Framework for the Digital Competence of Educators
  3. GET INSPIRED MAKE IT HAPPEN – a user guide to the European Digital Competence Framework: Hier geht es um die Praxis.
  4. Developing digital youth work – Policy recommendations, training needs and good practice examples /Expert group set up under the European Union Work Plan for Youth for 2016-2018
  5. Learning and Skills for the Digital Era
  6. Zum Raster zur Selbsteinschätzung digitaler Kompetenzen
  7. Zur Europass-Webseite
  8. Auf nationaler Ebene: Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“
Europäische Programme und Strukturfonds

Folgende europäischen Programme und Initiativen ermöglichen die Umsetzung der politischen Ziele auf unterschiedliche Weise:

  • Horizont 2020ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Als Förderprogramm zielt es darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Das Programm unterstützt damit auch die Umsetzung der Ziele der Strategie „Europa 2020“.
  • Erasmus+ ist das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (2014–2020). Im Zentrum von Erasmus+ steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit. Das Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung voranbringen.
  • Strukturfonds: Die EU-Strukturfonds sind ein zentraler Bestandteil der Kohäsions- und Strukturpolitik der Europäischen Union. In Deutschland werden sie koordiniert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Nationale Initiativen

Digitale Medien in der beruflichen Bildung – Förderprogramm des BMBF

Digitale Medien erleichtern die berufliche Aus- und Weiterbildung. Sie machen sie flexibler und individueller. Das Bundesbildungsministerium fördert Innovationen wie z.B. neue Lehr- und Lernformate, die diese Entwicklung voranbringen. Das Förderprogramm unterstützt das Lehren und Lernen mittels digitaler Medien, um die berufliche Aus- und Weiterbildung zu stärken und attraktiver zu machen.

 Themenseite „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ – auf der Webseite des BMBF

 Informationen zum Förderprogramm „Digitale Medien in der beruflichen Bildung" – auf der Webseite des BMBF

Berufsbildung 4.0

Berufsbildung 4.0 ist eine Initiative des BMBF und des BIBB, die 2016 gestartet wurde. Untersucht werden exemplarisch und systemisch Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen. Unter dem Dach der Initiative ist dazu eine Vielzahl von Projekten zusammengefasst (zum Beispiel zu den Säulen Berufe- und Branchen-Screening, Medienkompetenz, Fachkräftebedarf).

 Informationen zur Pilotinitiative Berufsbildung 4.0 auf der Themenseite des BIBB

 Berufsbildung 4.0 – Umsetzungsstrategie Digitalisierung der Bundesregierung: Die Dachinitiative „Berufsbildung 4.0“ bündelt seit 2016 die vielfältigen Aktivitäten des BMBF zur strukturellen und inhaltlichen Ausrichtung der dualen Ausbildung auf die Erfordernisse einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Wirtschaft.

 Arbeiten 4.0: Grünbuch „Arbeiten 4.0“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: In diesem Dokument erfahren Sie, von welchem Ausgangspunkt aus das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in den Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ startet.

Qualifizierung digital

Qualifizierungdigital.de ist eine Initiative des BMBF zum Digitalen Wandel in der Bildung. Sie bietet umfangreiche Informationen zum Einsatz digitaler Medien in der beruflichen Qualifizierung. Der Schwerpunkt liegt in der beispielhaften Darstellung von Projektergebnissen und -erkenntnissen mit einem besonderen Nutzen für die berufliche Bildung. 

 Zum Portal qualifizierungdigital.de 

Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat die Herausforderungen des digitalen Wandels in der Bildung und der damit einhergehenden Transformation angenommen und mit der Strategie „Bildung in der digitalen Welt" ein Handlungskonzept für die zukünftige Entwicklung der Bildung in Deutschland vorgelegt .

 Informationen zur Strategie der KMK „Bildung in der digitalen Welt"

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Synergien schaffen

Da das Thema „Digitale Bildung“ bildungsbereichsübergreifend praxisrelevant ist, ist es nicht an die Strukturen des Bildungssystems gebunden. Es lebt von Innovation und dem Austausch – auch mit europäischen Partnern. Ergebnisse können in die (Berufs)Bildungspraxis europaweit und in Deutschland umgesetzt werden. Die Akzeptanz der Stakeholder ist dabei sehr positiv.

Synergien mit anderen Netzwerken und Bildungsbereichen sind sinnvoll. Dabei gibt es Unterschiede in der Akzeptanz und der Breite der Einsatzmöglichkeiten von digitalem Lernen in den jeweiligen Bildungsbereichen.

  • Nationale Koordinierungsstelle „Europäische Agenda Erwachsenenbildung“: Die europäische Agenda Erwachsenenbildung möchte die Rolle der Erwachsenenbildung in den beteiligten Ländern stärken. Lernen mit digitalen Medien ist einer der nationalen Schwerpunkte der Agenda in Deutschland.
  • Nationale Koordinierungsstelle EPALE: Auf der elektronischen Plattform für Erwachsenenbildung (EPALE) finden Sie Beiträge und Diskussionen zur Digitalisierung von Bildung und Gesellschaft. Sie können sich hier zum einen informieren. Sie können aber auch Ihre Erkenntnisse teilen und mitdiskutieren.
  • Erasmus+: In der Kooperation und dem Austausch mit europäischen Partnern setzt das Programm Erasmus+ an. Es wird empfohlen, mögliche Synergien mit den Förderprogrammen auf nationaler Ebene zu nutzen. Wichtig ist es dabei, dass die europäische Zusammenarbeit einen Mehrwert zum bereits Vorhandenen bringt. 
BIBB-Forschungsprojekt

Digitale Medien in der betrieblichen Berufsbildung

Das BIBB-Forschungsprojekt: „Digitale Medien in der betrieblichen Berufsbildung – Medienaneignung und Mediennutzung in der Alltagspraxis von betrieblichem Ausbildungspersonal" befasst sich mit folgenden Fragen: Wie setzt betriebliches Ausbildungspersonal digitale Medien ein? Wie setzt es diese in beruflichen Aus- und Weiterbildungsprozesse ein und welchen Unterstützungsbedarf gibt es? 

Zur Projektbeschreibung auf bibb.de


Umsetzung in Erasmus+

Digitale Bildung als Programmziel von Erasmus+ 

Erasmus+ ist ein Teil der Digitalisierungsstrategie auf europäischer und nationaler Ebene und unterstützt die Umsetzung der politischen Ziele in die Praxis. Daher wird der digitalen Bildung in Erasmus+ eine hohe Bedeutung beigemessen.

Viele im Rahmen von Erasmus+ geförderte Projekte greifen bereits Aspekte digitalen Lernens (wie zum Beispiel der Einsatz digitaler Medien in Lehrangeboten, die Nutzung von Tools) auf. Dies reicht jedoch noch lange nicht aus, um den Herausforderungen der Digitalisierung adäquat zu begegnen. Denn die Entwicklung der notwendigen digitalen Kompetenzen der Menschen hält nicht Schritt mit dem rasanten Tempo der Entwicklung digitaler Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten.

 

Video: Be part of it!

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Strategische Partnerschaften

Erasmus+ finanziert durch die NA beim BIBB Strategische Partnerschaften und ermöglicht so den Aufbau und die Stärkung von europäischen Netzwerken sowie den Austausch von Ideen und Methoden in der beruflichen Bildung. Das Video erklärt wie's geht.

Dauer: 3 Minuten | © NA beim BIBB 2017

 

Welchen Beitrag kann Erasmus+ leisten?

Erasmus+ fördert in seinen Leitaktionen europäische Projekte, die zum Thema digitale Bildung arbeiten – dies sowohl in der Berufs- als auch in der Erwachsenenbildung. Erasmus+ kann konkret dazu beitragen, neue Methoden und neue Formen des Lernens sowie neue notwendige Kompetenzen zu entwickeln und zu verbreiten.

In der Leitaktion 1 Erasmus+ Mobilität haben junge Menschen in der Berufsausbildung sowie das Bildungspersonal in der Berufs- und Erwachsenenbildung die Möglichkeit, sich im Rahmen eines beruflichen Auslandsaufenthaltes in Europa zu diesem Thema zu lernen und ihre Kompetenzen zu erweitern.

In der Leitaktion 2 ermöglichen Erasmus+ Strategischen Partnerschaften den Austausch und die Entwicklung von Innovation innerhalb des Themenfeldes Digitale Bildung in der Berufsbildung und in der Erwachsenenbildung. Offene und innovative Praktiken in der digitalen Welt, Methoden, Materialien und Tools sowie deren effektive Nutzung werden gefördert. Synergien mit der Forschung und weiteren innovativen Initiativen werden unterstützt. Auch der Austausch guter Praxis und die Bildung von Netzwerken wird gefördert. Viele Fragen zum Umgang mit der Digitalisierung können in einer europäischen Partnerschaft besser und effizienter beantwortet werden.

 

Strategische Partnerschaften zum Thema „Digitale Bildung"

Strategische Partnerschaften in Erasmus+ haben das Potenzial, die nationalen und europäischen Anstrengungen mit ihren Projektergebnissen zu unterstützen – auch bildungsbereichsübergreifend. Im Folgenden skizzieren wir kurz die Entwicklung der Themenschwerpunkte von Strategischen Partnerschaften zum Thema „Digitale Bildung".

„Digitale Bildung" in Strategischen Partnerschaften
Zielsetzung und Planung
Zielsetzung der Strategischen Partnerschaft

Die Bürgerinnen und Bürger Europas sollen verstärkt für die Arbeitswelt von morgen qualifiziert und Qualifikationen besser an die Anforderungen des Arbeitsmarktes angepasst werden. Ihr Projekt kann dabei helfen:

  • Bieten Sie neue Wirkungskreise, neue Fragestellungen und neue Methoden an, die die Digitalisierung der Arbeitswelt und der Gesellschaft weiterbringen.
  • Sorgen Sie dafür, die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure noch stärker zu vernetzen.
  • Behalten Sie immer den europäischen Mehrwert Ihres Projekts im Blick: Können wir von anderen europäischen und außereuropäischen Ländern lernen und umgekehrt? Wenn ja, was?
Planung von Strategischen Partnerschaften

Behalten Sie bei der Planung Ihres Projekts zum Thema „Digitale Bildung“ folgende Leitfragen im Blick:

  1. Welche Ziele wollen Sie mit dem Projekt erreichen?
  2. Welche Zielgruppen möchten Sie ansprechen (zum Beispiel Ausbilder/-innen, Berufsschullehrer/-innen, Unternehmen, Auszubildende, Ausbildungszentren, das mittlere Management)?
  3. Welche Kompetenzen benötigen das Bildungspersonal wie auch Lernende (zum Beispiel digitale Grundbildung), um digitales Lernen optimal umzusetzen, zu nutzen und neue – auch berufsübergreifende – Kompetenzen für das Arbeiten 4.0 zu erwerben?
Prioritäten 2020 mit Bezug zur digitalen Bildung

Für die Durchführung von Erasmus+ ist in letzter Instanz die Europäische Kommission zuständig. Sie verwaltet das Gesamtbudget und legt laufend Prioritäten, Ziele und Kriterien des Programms fest. Strategische Partnerschaften in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung tragen zur Zusammenarbeit in der EU und der förderfähigen Partnerstaaten bei und spiegeln die Ziele, Prioritäten der EU im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung. Im Programmleitfaden Erasmus+ werden die Ziele und Prioritäten definiert, die mit Strategischen Partnerschaften verfolgt werden. Bei den Prioritäten gibt es die sogenannten „Horizontalen Prioritäten", sie gelten übergreifend für alle Bildungsbereiche. Zusätzlich gibt es noch bereichsspezifische Prioritäten. Nachfolgend werden die horizontalen Prioritäten sowie die bereichspezifischen Prioritäten mit Bezug zur digitalen Bildung aufgeführt.

Horizontale Prioritäten 2020 für Strategische Partnerschaften in der allgemeinen und beruflichen Bildung

Innovative Praktiken in einer digitalen Welt: Das Programm unterstützt die Anwendung von digitalen Technologien und von innovativen und offenen Lernmethoden in der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Jugendarbeit und im Sport. Besonderes Augenmerk wird auf die Förderung der Geschlechtergleichstellung sowie auf die Bekämpfung der Ungleichheit unterrepräsentierter Gruppen im Zugang zu und der Nutzung von digitalen Technologien gelegt. Das Programm fördert ebenfalls die europäischen Rahmen für die digitale Kompetenz von Pädagogen, Bürgern und Organisationen, einschließlich der Entwicklung und Anwendung kostenloser Lehr- und Lernmaterialien, kostenloser Lehrbücher sowie kostenloser Lehr- und Lernsoftware. Vorrang erhalten Maßnahmen, die innovative Lernmethoden und -instrumente für die Lehre, die Aus- und Weiterbildung und Bewertung als Antriebselemente des lebenslangen Lernens fördern. 

Erasmus+ Programmleitfaden 2020, deutsche Version 1 (05/11/2019, S. 103)

 
Bereichsspezifische Prioritäten

Für die berufliche Aus- und Weiterbildung (sowohl der anfänglichen als auch der weiterführenden) werden folgende Prioritäten gesetzt:

  • „Weitere Stärkung der Schlüsselkompetenzen in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung (insbesondere Alphabetisierung, Rechnen, Digitalisierung, Unternehmertum sowie Sprachen), einschließlich gemeinsamer Methoden für die Einführung dieser Kompetenzen in die Lehrpläne sowie für den Erwerb, die Bereitstellung und die Bewertung der Lernergebnisse dieser Lehrpläne.“  
  • „Unterstützung der Einführung innovativer Ansätze und digitaler Technologien für das Lehren und Lernen, wie im Aktionsplan für die digitale Bildung dargelegt, einschließlich des wirksamen Einsatzes des Selbstreflexionstools SELFIE zur Unterstützung eines umfassenden Innovationsansatzes und des Einsatzes digitaler Technologien für pädagogische, administrative, technische und organisatorische Veränderungen.“ 
  • „Einführung systematischer Ansätze und Möglichkeiten für die Erstausbildung und Weiterbildung von Lehrkräften, Ausbildern und Mentoren in der beruflichen Bildung, sowohl im schulischen als auch im betrieblichen Umfeld (einschließlich Praktika), unter anderem auch durch die Entwicklung einer wirksamen digitalen, offenen und innovativen Bildung und entsprechender pädagogischer Arbeitsweise sowie praktischer Werkzeuge; Erhöhung der Attraktivität der Berufe des Lehrenden, Ausbildenden, Mentors und Leiters in der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung.“

Erasmus+ Programmleitfaden 2020, deutsche Version 1 (05/11/2019, S. 107)

 

Für die Erwachsenenbildung werden folgende Prioritäten gesetzt:

  • Verbesserung und Ausweitung der Bereitstellung von hochwertigen Lernmöglichkeiten für Erwachsene, indem an ihre individuellen Bedürfnisse angepasste, flexible Lernmöglichkeiten angeboten werden (z. B. gemischtes Lernen, digitale Lernanwendungen) und die durch informelles oder nicht formales Lernen erworbenen Fertigkeiten anerkannt werden.
  • Unterstützung der Einrichtung von und des Zugangs zu Weiterbildungsangeboten für gering qualifizierte Erwachsene mit wenig Kenntnissen, Wissen und Kompetenzen, damit sie ihre Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten und digitalen Kompetenzen sowie andere Schlüsselkompetenzen ausbauen können und Fortschritte auf dem Weg zu höheren Qualifikationen erzielen können, einschließlich durch Kompetenz-Erkennung und -Screening oder angepassten Qualifizierungsangeboten.
  • Erweiterung und Entwicklung der Kompetenzen von pädagogischem und anderem Personal, das erwachsene Lernende unterstützt, insbesondere bei der Feststellung vorhandener Kenntnisse und Fähigkeiten und bei ihrer Motivation zum Lernen; Verbesserung der Lehre, der Methoden und Instrumente durch den effizienten Einsatz innovativer Lösungen und digitaler Technologien. 

Erasmus+ Programmleitfaden 2020, deutsche Version 1 (05/11/2019, S. 107)

Impulse: Themen Strategischer Partnerschaften 2014 bis 2019

Welche Themen können in den Strategischen Partnerschaften bearbeitet werden? Waren es anfänglich klassische E-Learning-Angebote, so widmen sich die Partnerschaften immer mehr web-basierten Lernszenarien, veränderten Lernstrukturen, neuen Inhalten und den daraus entstehenden Anforderungen an das Bildungspersonal. Es ist eine Verschiebung Richtung Berufsbildung 4.0 und eine verstärkte Einbindung von digitalen Medien in die Aus- und Weiterbildung festzustellen. Das Bildungspersonal ist die Hauptzielgruppe der Projekte.

Themen bereits erfolgter Strategischen Partnerschaften:

Neue Wirkungskreise, neue Kompetenzen und neue Methoden des Lernens, die die Digitalisierung der Arbeitswelt und der Gesellschaft weiterbringen, wie zum Beispiel 

  • neue Lernformen durch Web 2.0.: Open Educational Ressources (OER), Didaktik von Webinaren und Gestaltung des Tons bei E-Learning-Angeboten;
  • neue innovative Lernszenarien und Kommunikationsstrukturen: Projekte zu interaktiven Lern - und Kommunikationsplattformen, die vorhandene Technologien wie Apps und Social Media nutzen; Entwerfen von Tablet-unterstützten Unterrichtskonzepten; Projekte, die zum neuen Rollenverständnis des Bildungspersonals in einer digitalisierten Welt arbeiten; Projekte zu neuen Kompetenzen des Bildungspersonals; Konzepte für Lehrende und Lernende zur Nutzung von digitalen Bildungsmedien (vom Kindergarten über die Berufsschule, die Unternehmen und die Weiterbildung);
  • neue Konzepte für Unternehmen: Inhalte für Unternehmen, die neue Formen der Arbeitsorganisation vorantreiben, wie zum Beispiel IT-Management-Systeme in kleinen und mittleren Unternehmen; Konzepte zur Umsetzung der Digitalisierung in den Arbeits- und Geschäftsprozessen, zum Beispiel Diagnose, Roadmap, Umsetzung;
  • neue Kompetenzanforderungen am Arbeitsplatz 4.0: Qualifizierungskonzepte und Materialien für die Logistikbranche, die Automobilbranche oder den Handel. Beispiele sind Trainings für den 3D-Druck sowie eine Lerneinheit für die Fahrzeugtechnik bzw. Telematik für Auszubildende, bei der Synergien mit der Hochschulbildung erzeugt werden. Individuelles, flexibles, virtuelles, vernetztes Lernen wird intensiviert. Und auch die Inhalte verändern sich;
  • Profilbeschreibungen zukünftiger Fähigkeiten und Kompetenzen von Berufskraftfahrern und -fahrerinnen bis 2035 mit Blick auf Industrie 4.0;
  • die Unterstützung der digitalen Medien in der Modernisierung der beruflichen Bildung, etwa vor dem Hintergrund des europäischen digitalen Kompetenzrahmens;
  • didaktische Konzepte und die Organisation von digitalem Lehren und selbstorganisiertem, ebenfalls digitalem Lernen;
  • die Vorbereitung auf die komplexeren Anforderungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Entwicklungen im Bereich Arbeiten 4.0.: spezifische industrielle Technologien wie der 3D-Druck, Kompetenzen zum digitalen Bauen, die Gebäudedatenmodellierung (BIM), Strategieentwicklungstools für die Digitalisierungsprozesse von KMU, Augmented Reality für Ausbilder/innen und Lehrer/innen in VET; Stärkung der Medienkompetenz für das Bildungspersonal in Kitas, Programmierkompetenzen im Bereich Robotik in Berufsschulen, oder auch digitale Kompetenzen im Bereich der Langzeitpflege oder der Datenerfassung; die Kooperation von Unternehmen und Berufsschulen im Bereich des Energiemanagements für die Industrie 4.0.

Thematisch erreicht die Digitalisierung inzwischen fast alle Bereiche der Berufsbildung wie zum Beispiel

  • Soziale Inklusion: Online-Trainingsseminar sowie eine Lernplattform samt Peer-Community für (Karriere)-Beraterinnen und Coaches, die mit schwer erreichbaren Zielgruppen arbeiten; Institutionen, die mit Hilfe von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien inklusiver werden;
  • Pflege: Migrantinnen und Migranten in der Pflege (Entwicklung und Erprobung einer App für Selbst-Bewertung und Qualifizierung im Altenpflegebereich für Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete); neue Kompetenzen für Robotik und Künstliche Intelligenz in der Pflege;
  • New skills: Neue Technologien im KFZ-Sektor,  Einführung von Augmented Reality (AR) im Bereich Kulturerbe für Auszubildende,  Digitalisierung und Industrie 4.0 in VET für Bildungspersonal und Lernende,  E-Learning für die Textilbranche;
  • Work-based Learning (WBL):Smart grid – intelligente Stromnetze 4.0 für Auszubildende, Austausch, Weiterentwicklung und Erprobung bewährter Verfahren der Lernortkooperation.
Mögliche Themen für zukünftige Strategische Partnerschaften

Wie können Sie mit Ihrem Projekt dazu beitragen, die Bürgerinnen und Bürger Europas bei der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt und der Gesellschaft zu Unterstützung? Hier mögliche Projektideen:

  • Projekte zur Entwicklung/Verbreitung neuer Methode im Bereich des E-Learnings in der Berufs- und Erwachsenenbildung
  • Projekte zur Entwicklung/Verbreitung neuer Formen des Lernens, des Lehrens und der Kompetenzerweiterung
  • Projekte zum Austausch guter Praxis (zum Beispiel könnte Ihre Einrichtung darstellen, wie und an welchen Themen sie gerade arbeitet und wie sie das jeweilige Thema in der Praxis umsetzt; sie könnte ferner ihre Modelle, Fragen und Erfahrungen mit anderen Einrichtungen austauschen)
  • Projekte zur Entwicklung/Verbreitung vonProdukten, die das eigenverantwortliche Lernen in den Vordergrund stellen
  • Projekte zu Themen wie Schutz des geistigen Eigentums, Datenschutz und Datensicherheit
  • Projekte zur Verbesserung der Qualität des digitalen Lernens
  • Projekte, die zur Inklusion im Bereich der digitalen Bildung beitragen etc.
Diskussions- und Forschungsbedarf

Viele Fragen sind noch offen, zu denen in europäischen Partnerschaften gearbeitet werden könnte:

  • Wie können wir uns auf die digitalisierte Welt vorbereiten?
  • Welche Kompetenzen genau werden benötigt?
  • Wie entwickeln sich die Anforderungen in Schule und Betrieb?
  • Wie gelingt die Vernetzung in der Praxis?
  • Wie können wir die neuen Technologien sinnvoll nutzen?
  • Welche Rolle übernehmen Bildungspersonal und Lernende?
  • Welche Kompetenzen sind hierzu notwendig?
  • Wie trägt die Digitalisierung zu einem besseren Zugang zu Bildung und zur Teilhabe an der Gesellschaft für alle bei?
  • Wie gestaltet sich Lernen und Arbeiten insgesamt?
  • Wie kann digitale Bildung zur Inklusion beitragen?
  • Wie kann die Qualität digitalen Lernens verbessert werden?

Aus diesen Fragen leiten sich mögliche Themen ab, die Sie in Ihrer europäischen Partnerschaft bearbeiten könnten:

  • Organisation des Lehrens und Lernens
  • Vernetzung des Lernens und Arbeitens
  • Informelles Lernen über Social Media
  • Selbststeuerung des Lernens
  • Lernen in der digitalen Welt und informelles Lernen (incl. Virtual Reality)
  • Fortbildung des Bildungspersonals (zum Beispiel Medien- und Informationskompetenz)
  • Neue Geschäftsmodelle und webbasierte Angebote (als OER)
  • Nutzung von digitalen Learning-Management-Systemen, um das Lernverhalten zu bewerten und zu verbessern und so die Individualisierungsmöglichkeiten des Lernprozesses zu nutzen
  • Technologiebasierte Kompetenzmessung (siehe auch ASCOT-Broschüre des BMBF (PDF).
  • Chancen für benachteiligte Gruppen
  •  Inklusion und digitale Bildung

Good Practice

2019 erhielten rund 30 Stakeholder aus Unternehmen und der Forschung exklusiven Einblick in den Einsatz von Augmented Reality (AR) in der beruflichen Erstausbildung. Im Rahmen der Dresdner Fachtagung zur Zukunft der beruflichen Bildung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden wurden die Ergebnisse der...

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3D-Druck-Technologien verändern in vielen industriellen Bereichen die Produktionsprozesse nachhaltig. Das Projekt „Erasmus3D+“ hat sich den daraus entstehenden Fragestellungen gewidmet und Trainingsmaterialien für Schüler/-innen, Studierende, Lehrer/-innen, Berufstätige und Unternehmen entwickelt.

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Wie die Strategische Partnerschaft „Changing Paradigm“ Impulse für den Unterricht an einer Düsseldorfer Berufsschule lieferte.

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Literatur zum Thema „Digitale Bildung"

Bildung für Europa - Nr. 2016/25: Digitale Bildung - Chance oder Herausforderung?

Medientyp: Journal, Format: A4, Seitenzahl: 36, Erscheinungsjahr: 2016

Titelthema digitale Bildung

Digitale Technologien durchdringen immer mehr Lebensbereiche und  verändern unseren privaten sowie beruflichen Alltag. Anlass für uns zu fragen, was die Digitalisierung für die Bildung bedeutet. Zum einen ergibt sich die Notwendigkeit, digitale Kompetenz zu vermitteln....

Europäische Agenda Erwachsenenbildung: #DigitaleBildung

Medientyp: Broschüre/Flyer, Format: A4, Seitenzahl: 20, Erscheinungsjahr: 2016

Die vierte Broschüre der Nationalen Koordinierungsstelle Europäische Agenda Erwachsenenbildung zeigt aktuelle Entwicklungen auf EU- und nationaler Ebene auf. Unter dem Themenschwerpunkt #DigitaleBildung präsentiert die Broschüre ein Interview mit Saskia...

Maximale Bestellmenge: 30

Digital Competences

A Collection of innovative and inspirging resources: explore, learn, share (2017)

Medientyp: Broschüre, Format: A4, Seitenzahl: 58, Erscheinungsjahr: 2017

Eine Good-Practice-Broschüre der Europäischen Kommission

Zur Broschüre auf dem Portal der Europäischen Kommission

 

BWP 3/2019: Digitalisierung und künstliche Intelligenz

Digitalisierung – Folgen für die Beschäftigten aus Sicht der Betriebe | Berufsprofile für die Wirtschaft 4.0 | Ausbildungsgestaltung in Schule und Betrieb

Medientyp: Magazin, Format: A4, Erscheinungsjahr: 2019

Mit der Digitalisierung verbundene Qualifikationsanforderungen sowie Weiterentwicklungen des Lernens im Arbeitszusammenhang sind Themen dieses Magazins. Eine besondere Rolle spielt dabei das Thema künstliche Intelligenz. 

Zur Veröffentlichung auf bibb.de

 

BWP Special Edition: VET Trends 2018

VET Trends 2018

Medientyp: Magazin, Format: A4, Erscheinungsjahr: 2018

Die Beiträge der Sonderausgabe VET Trends 2018 adressieren Themen der internationalen Kooperation: Future of Work-Based Learning, Financing VET, Digital Transformation – VET 4.0 und Migration and Integration).

Zur Veröffentlichung auf bibb.de

 

BWP 2/2017: Berufsbildung 4.0

Digitalisierung – Folgen für die Beschäftigten aus Sicht der Betriebe | Berufsprofile für die Wirtschaft 4.0 | Ausbildungsgestaltung in Schule und Betrieb

Medientyp: Magazin, Format: A4, Erscheinungsjahr: 2017

Wie verändern sich Berufe und welche Kompetenzen werden künftig in der Arbeitswelt 4.0 gebraucht? Zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildungspraxis untersucht das BIBB die Folgen der Digitalisierung für die berufliche Bildung.

Zur Veröffentlichung auf bibb.de

 

BWP 6/2015: Lernen für die digitale Wirtschaft

Lernen für die digitale Wirtschaft

Medientyp: Magazin, Format: A4, Erscheinungsjahr: 2015

Industrie 4.0, Smart Factories und Internet der Dinge sind Schlagworte, mit denen die Zukunft der industriellen Produktion beschrieben wird. Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für die Kompetenzprofile der Fachkräfte in den Betrieben?

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