Story

„Uns geht es vor allem um Teilhabe!“

Viele Gehörlose nutzen nach der schulischen Ausbildung nur noch selten Angebote der Weiter- und Erwachsenenbildung. Genau hier setzt das Erasmus+-Projekt „Erwachsenenbildung in Gebärdensprachen“ an. Das Ziel: Gebärdensprache in allen Bildungskontexten stärken und gehörlosen Menschen in allen Lebenslagen qualifizierte Angebote unterbreiten.

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Berufliche Bildung behinderter Menschen

Qualifizierung des Berufsbildungspersonals

Für die Teilhabe und Inklusion behinderter Menschen in berufliche Bildung und Beschäftigung besitzt qualifiziertes Berufsbildungspersonal entschei­dende Bedeutung. Wie deren jeweilige Qualifizierung mit Blick auf die politisch gesetzte inklusive berufliche Bildung anforderungs­gerecht aussehen soll, ist Thema des wissenschaftlichen Diskussionspapiers.

Zur Publikation auf bibb.de

Story

Abschlag zu einem besseren Leben

Einmal monatlich gehen Trainer und Trainerinnen des Sportvereins BSV Wassenberg ins Gefängnis. Mit jugendlichen Straftätern trainieren sie in der JVA Heinsberg Soft- und Baseball. Was das mit Bildungschancen zu tun hat? Eine Menge – wie das Erasmus+-Projekt zeigt!

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Erkenntnisse aus dem GRALE IV-Bericht

Zum Zustand der Erwachsenenbildung in der Welt

Ende letzten Jahres erschien der „Vierte Weltbericht zur Erwachsenenbildung“ (Fourth Global Report on Adult Learning and Education - GRALE IV). Er wurde vom UNESCO-Institut für lebenslanges Lernen veröffentlicht und zeichnet hinsichtlich des allgemeinen Zustands der Erwachsenenbildung ein differenziertes Bild. Ein Gastbeitrag von Jon Field.

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Plädoyer für einen ganzheitlichen Ansatz 

Bürgerkompetenz – Was Hänschen und auch Hans lernen sollten

Welche Bildung braucht es, wenn wir uns mehr bürgerschaftliches Engagement oder aktive Bürgerschaft wünschen, wenn wir von kritischem Denken und Medienkompetenz sprechen? Sibilla Drews von der NA beim BIBB in einem Beitrag.

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Inklusion und Vielfalt

Worum es geht

Inklusion und Vielfalt –  dies ist ein zentrales Querschnittsthema für alle Programmbereiche in dem Programm Erasmus+. Chancengleichheit, Barrierefreiheit, Fairness und Vielfalt soll in allen Programmaktionen gefördert werden, um eine breite Beteiligung von Menschen mit geringeren Chancen an der Gesellschaft, am Bildungssystem und an Erasmus+ sicherzustellen. Auf unserer Themenseite erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen Erasmus+ bietet, um auf dieses Ziel hinzuarbeiten.

Kontakt

Berufsbildung

Ulrike Engels (Partnerschaften)
Fon: 0228 107 1610
engels(at)bibb(dot)de

Kristin Wilkens (Mobilität)
Fon: 0228 107 2913
wilkens(at)bibb(dot)de

Erwachsenenbildung 

Michael Marquart | Torsten Schneider
Fon: 0228 107 1637 | - 1687
marquart(at)bibb(dot).de
torsten(dot)schneider(at)bibb(dot)de

Blog 

Diskutieren Sie mit!

Auf EPALE wird das Thema Inklusion diskutiert. Auch Ihre Beiträge sind willkommen.

Zu EPALE


Umsetzung in Erasmus+

Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+?

Transnationale Projekte im Rahmen von Erasmus+ sollen dazu beitragen, unsere Gesellschaft inklusiver und diverser zu machen. Es sollen Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Lernende mit geringeren Chancen geschaffen werden, um ihre aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu verbessern. Das Thema „Inklusion und Vielfalt“ ist eine zentrale Priorität im Programm Erasmus+ und wichtiges Grundprinzip für alle Projekte und Aktivitäten in allen Programmaktionen.

Leitaktion 1 | Mobilität von Einzelpersonen:  Mit dieser Leitaktion soll möglichst vielen Lernenden und Bildungspersonal mit geringeren Chancen Auslandspraktika und Lernaufenthalte ermöglicht werden. Auch kann „Inklusion und Vielfalt“ Thema in Job-Shadowings oder Lehraufenthalten von Bildungspersonal und in Auslandspraktika von Lernenden, wie zum Beispiel angehende Erzieherinnen und Erzieher, sein.  Das Thema ist eines von vier Grundprinzipien, die bei allen Aktivitäten in der Leitaktion 1 Berücksichtigung finden müssen.

Mehr erfahren zur Leitaktion 1: Mobilität in der Berufsbildung

Mehr erfahren zur Leitaktion 1: Mobilität in der Erwachsenenbildung

Leitaktion 2 |  Partnerschaften für Zusammenarbeit: Mit dieser Leitaktion sind verschiedene thematische Schwerpunkte im Bereich Inklusion und Vielfalt möglich. Die Ausgestaltung der Projekte ist vielseitig: So werden beispielsweise neue Lernmethoden oder digitale Lernumgebungen entwickelt und erprobt, um die Integration von benachteiligten Gruppen in die Gesellschaft und/oder die Arbeitswelt zu verbessern. Manche Projekte erarbeiten beispielsweise Curricula für Bildungspersonal, um seine Kompetenzen hinsichtlich Diversität und Inklusion im Lehr-/Lerngeschehen zu erweitern. Andere befassen sich mit dem Aufbau und der Stärkung ihrer europäischen Netzwerke oder organisieren Lernaufenthalte im europäischen Ausland für Menschen mit geringeren Chancen.

Mehr erfahren zur Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Berufsbildung

Mehr erfahren zur Leitaktion 2: Partnerschaften für Zusammenarbeit in der Erwachsenenbildung

Welche Zielgruppen gibt es?

Erasmus+ folgt einem ganzheitlichen Inklusionsbegriff und möchte Bildungsangebote so gestalten, die offen für alle Menschen sind. Das Ziel: Menschen, die aufgrund verschiedener Barrieren bisher nicht am Programm teilgenommen haben, den Zugang zu Erasmus+ zu erleichtern. Die nachstehende Liste solcher potenziellen Hindernisse ist nicht erschöpfend und eher als Referenz für Maßnahmen gedacht, die Menschen mit geringeren Chancen einen besseren Zugang verschaffen und sie besser erreichen sollen.

Die folgenden Hindernisse können – einzeln oder in Kombination – einer Teilnahme an Erasmus+ im Wege stehen:

  • mentale, körperliche, sensorische oder sonstige Beeinträchtigungen; 
  • gesundheitliche Probleme (wie zum Beispiel chronische oder psychische Erkrankungen);
  • Hindernisse im Zusammenhang mit Systemen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die dazu führen, dass Menschen keine guten Leistungen erbringen oder frühzeitig aus diesen System ausscheiden;
  • kulturelle Unterschiede gegenüber der Mehrheitsgesellschaft, wie sie zum Beispiel Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen erfahren; 
  • soziale Hindernisse, die durch Anpassungsschwierigkeiten hervorgerufen werden, wie beispielsweise durch begrenzte soziale Kompetenzen, risikoreichem Verhalten oder Alkohol- und Drogenmissbrauch hervorgerufen werden; 
  • soziale Hindernisse, die durch familiäre Verhältnisse entstehen;
  • wirtschaftliche Hindernisse, wie beispielsweise ein niedriger Lebensstandard, Langzeitarbeitslosigkeit oder ein geringes Einkommen; 
  • Hindernisse im Zusammenhang mit Diskriminierung (zum Beispiel aufgrund von Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung, Behinderung oder übergreifender Faktoren (eine Kombination eines oder mehrerer der genannten Diskriminierungsgründe ist möglich);
  • geografische Hindernisse (zum Beispiel durch das Wohnen in abgelegenen oder ländlichen Gebieten, auf kleinen Inseln, in Randgebieten, in städtischen Vororten, in strukturschwachen Gegenden (begrenzter öffentlicher Nahverkehr, unzureichende Versorgungseinrichtungen).

Personen, auf die diese oder ähnliche Merkmale zu treffen, können zusätzliche Förderung erhalten. Eine ausführliche Beschreibung der Zielgruppen finden Sie im Programmleitfaden.

Spezielle Fördermittel für Menschen mit geringen Chancen

Das Programm Erasmus+ fördert Inklusion und Vielfalt, indem Lernenden mit geringeren Chancen der Zugang zu bestehenden Angeboten erleichtert werden soll. Um ihre Teilnahme auch in den Erasmus+-Projekten sicherzustellen, gibt es in allen Leitaktionen für Teilnehmende mit geringeren Chancen zusätzliche Förderung, die sich Inklusionsunterstützung nennt. 


Good Practice: Migrantinnen und Migranten

Projektfoto

© UGAIN

Ein Ansatz, Migrantinnen und Migranten sowie geflüchtete Menschen zu integrieren, sind Gemeinschaftsgärten als Orte der Inklusion. Wie dies in der Praxis aussieht, zeigt die Partnerschaft UGAIN.

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Diverse Menschen im Austausch

© AdobeStock | elenabsl

Die Herausbildung interkultureller Kompetenzen ist in der Berufsbildung ein Randthema. Die Partnerschaft „CIT4VET“ hat daher einen offenen Onlinekatalog interkultureller Instrumente entwickelt, der sich an Lehrende in Berufsschulen richtet.

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Mann interviewt Frau

© solar e.V., Berlin

Wie können Menschen Empathie für die Situation neu zugewanderter Migrantinnen und Migranten lernen? Wie lässt sich ihr Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, mit denen Migrant/-innen konfrontiert werden, schärfen? Impulse gibt das interaktive Rollenspiel „Minosia Labyrinth“.

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Good Practice: Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Company: Videoausschnitt

© Kopf, Hand + Fuß gGmbH

Ist meine Idee gut? Wie finde ich Kundschaft? Wer sich selbständig machen will, hat viele Fragen. Den Zugang zu Infos und Hilfen für Menschen mit Behinderungen, die sich selbstständig machen wollen, verbessern – das war das Ziel des Erasmus+-Projektes Disabled + Self Employed.

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Köchin

© bbw

Die Berufsbildungswerk Südhessen gemeinnützige GmbH (bbw) ermöglicht jungen Menschen mit Beeinträchtigungen einen Austausch nach Österreich zur Partnerorganisation Wien Work, um Arbeitserfahrungen im europäischen Ausland machen zu können.

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Erasmus+-Teilnehmende bei der  Pflanzarbeit

© merckens development support gmbh

Wie gelingt die praktische Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung? Die Partnerschaft INCLUTRAIN beschäftigt sich mit der personenzentrierten Bildung und entwickelte ein Rahmenkonzept, in dem die individuellen Fähigkeiten der Azubis im Fokus stehen.

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Good Practice: Ältere Menschen

© Kathrin Linz-Dinchel

Im SARAH-Projekt haben die Projektpartnerinnen und -partner aus dem Sozialbereich gelungene Beispiele zur Integration von ausgegrenzten Personengruppen in ländlichen Gegenden zusammengetragen und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

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Gruppe älterer Menschen mit Smartphones auf einer Bank im Park: Erasmus+ Partnerschaft entwickelt Trainingsprogramm für Ältere zur Nutzung von Assistenztechnologie

© AdobeStock/oneinchpunch

Wie kann Assistenztechnologie für ältere Menschen sinnvoll eingesetzt werden? Das Projekt „AcTive – Trainingsprogramm für aktives und gesundes Altern durch die Nutzung von Assistenztechnologie" hat hierfür passgenaue Trainingsmaterialien für und mit älteren Menschen entwickelt.

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© AdobeStock/Claudia Paulussen

Wie können Bildungsangebote für ältere Menschen aussehen? Wie kann diese Zielgruppe erreicht werden? Das Projekt „Silver Learners“ hat sich diesen Fragen gestellt und neue innovative Bildungskonzepte entwickelt.

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Literatur zum Thema „Inklusion und Chancengleichheit"

Titelbild

Qualifizierung des Berufsbildungspersonals in der beruflichen Bildung behinderter Menschen

Einschätzungen, Anmerkungen, Impulse; Heft-Nr.: 215

Medientyp: Broschüre, Format: A4, Seitenzahl: 60, Erscheinungsjahr: 2020

Einzelbeiträge aus fünf Perspektiven relevanter Akteurinnen und Akteure zur Qualifizierung des Bildungspersonals mit Blick auf die politisch gesetzte inklusive berufliche Bildung

Zur Veröffentlichung auf bibb.de

 

Titelbild

Inklusion im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf

Hintergründe, Herausforderungen und Beispiele aus der Praxis

Medientyp: Broschüre, Format: A4, Seitenzahl: 191, Erscheinungsjahr: 2018

Wie es gelingt, allen jungen Menschen berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln und die Teilhabe an regulärer Ausbildung und dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbessern, ist Thema in diesem Sammelband.

Zur Veröffentlichung auf bibb.de

 

TItelbild

Inklusion in der Berufsbildung

Befunde - Konzepte - Diskussionen

Medientyp: Broschüre, Format: A4, Seitenzahl: 248, Erscheinungsjahr: 2016

Der Sammelband bündelt die Ergebnisse einer Expertenfachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN). Die Autoren präsentieren Erkenntnisse und bieten konstruktiv-kritische Denkanstöße für Forschung, Politik und Praxis.

Zur Veröffentlichung auf bibb.de

 

Bildung für Europa - Nr. 2015/22: Migration und Bildung

Medientyp: Journal, Format: A4, Seitenzahl: 32, Erscheinungsjahr: 2015

Das Thema Migration wird aktuell intensiv diskutiert und findet sich fast täglich in den Medien. Mit dem Schwerpunkt "Migration und Bildung" nähert sich die neue Ausgabe des Journals Bildung für Europa diesem komplexen Thema unter der Fragestellung: Wie kann Bildung die Integration von Migrantinnen…

BWP 2/2015: Inklusion

Medientyp: Broschüre, Format: A4, Seitenzahl: 64, Erscheinungsjahr: 2015

Wie kann es gelingen, alle Menschen entsprechend ihren Lernbedürfnissen und individuellen Voraussetzungen an hochwertiger Bildung teilhaben zu lassen? Die BWP-Ausgabe geht der Frage nach, welche Anforderungen das Inklusionskonzept an die berufliche Bildung stellt.

Zur Veröffentlichung auf bibb.de