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Wo Integration auf fruchtbaren Boden fällt

Ein Ansatz, Migrantinnen und Migranten sowie geflüchtete Menschen zu integrieren, ist die Einbindung in Gemeinschaftsgärten als Orte der Inklusion. Wie dies in der Praxis aussieht, zeigt die Partnerschaft UGAIN (Urban GArdens for the social INtegration of migrants).

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Selbständig mit Behinderung? – Jetzt gibt's barrierefreie Tipps

Ist meine Idee gut? Wie finde ich Kundschaft? Wieviel Geld muss ich verdienen? Wer sich selbständig machen will, hat viele Fragen. Den Zugang zu Informationen und Hilfen für Menschen mit Behinderungen, die sich selbstständig machen wollen, verbessern – das war das Ziel des Erasmus+-Projektes Disabled + Self Employed (DSE).

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Erkenntnisse aus dem GRALE IV-Bericht

Zum Zustand der Erwachsenenbildung in der Welt

Ende letzten Jahres erschien der „Vierte Weltbericht zur Erwachsenenbildung“ (Fourth Global Report on Adult Learning and Education - GRALE IV). Er wurde vom UNESCO-Institut für lebenslanges Lernen veröffentlicht und zeichnet hinsichtlich des allgemeinen Zustands der Erwachsenenbildung ein differenziertes Bild. Ein Gastbeitrag von Jon Field.

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Plädoyer für einen ganzheitlichen Ansatz 

Bürgerkompetenz – Was Hänschen und auch Hans lernen sollten

Welche Bildung braucht es, wenn wir uns mehr bürgerschaftliches Engagement oder aktive Bürgerschaft wünschen, wenn wir von kritischem Denken und Medienkompetenz sprechen? Sibilla Drews von der NA beim BIBB in einem Beitrag.

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„Es funktioniert nur mit den Menschen – niemals über ihre Köpfe hinweg“

Roma gründen Start-ups: Das Erasmus+-Projekt mit Beteiligung von Rumänien, Ungarn, Griechenland und Deutschland hat die ersten Existenzgründungskurse speziell für Roma entwickelt.

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Gemeinsam raus aus der gesellschaftlichen Nische

Die Strategische Partnerschaft „Aufbau und Vernetzung von Stadtführungen in Gebärdensprache“ soll Gehörlosen die Teilhabe an kulturellen Angeboten ermöglichen, von denen sie oftmals ausgeschlossen sind. 

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Journal Bildung für Europa

Migration und Bildung

Dieses Journal geht der Frage nach, wie Bildung die Intergration von Migratinnen und Migrante erleichtern kann. Ferner informiert es, wie gezielte Bildungsangebote helfen können, gegen Intoleranz und Diskriminierung zu kämpfen und welchen Beitrag Erasmus+ leisten kann.

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Inklusion und Chancengleichheit

Worum es geht

Inklusion und Chancengleichheit sind politische Forderungen, die sich auf das Recht aller Menschen beziehen, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Der Zugang zur Bildung ist dabei wesentlich. Wie kann es gelingen, alle Menschen entsprechend ihren Lernbedürfnissen und individuellen Voraussetzungen an hochwertiger Bildung teilhaben zu lassen? Auf dieser Themenseite erfahren Sie, welche Rolle Bildung zur Förderung von Inklusion und Chancengleichheit einnimmt und wie Programmaktivitäten in der Berufs- und Erwachsenenbildung in Erasmus+ gestaltet werden können. 

Begriffsklärung 

Inklusion und Chancengleichheit sind untrennbare Anliegen, die sich auf das Recht aller Menschen beziehen, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Chancengleichheit bezeichnet das Recht und die Möglichkeit auf gleiche Lebenschancen für jeden und jede. Das Recht auf gleiche Chancen für alle ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 verankert. 

Inklusion bedeutet, die Lebensbereiche für alle Menschen so zu gestalten, dass sie ohne Barrieren und Diskriminierung an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Inklusion soll die Chancengleichheit aller ermöglichen.

In Deutschland wird der Begriff der Inklusion kontrovers diskutiert und wird oft im Kontext des gemeinsamen Unterrichts von jungen Menschen mit und ohne Behinderung verwendet. Doch allmählich setzt sich der Begriff der sozialen Inklusion als Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft durch und nähert sich damit dem europäischen ganzheitlichen Inklusionsbegriff an.

Kontakt

Berufsbildung 
Strategische Partnerschaften 

Ulrike Engels
Fon: 0228 107 1610
engels(at)bibb(dot)de

Berufsbildung 
Mobilität

Kristin Wilkens
Fon: 0228 107 2913
wilkens(at)bibb(dot)de

Erwachsenenbildung 

Michael Marquart
Fon: 0228 107 1637
marquart(at)bibb(dot).de

Torsten Schneider
Fon: 0228 107 1687
torsten(dot)schneider(at)bibb(dot)de

Blog zu Inklusion und Chancengleichheit

Diskutieren Sie mit!

Auf EPALE, der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Inklusion und Chancengleichheit diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen.

Zu EPALE


Umsetzung in Erasmus+

Inklusion im EU-Programm Erasmus+ 

Im europäischen Programm Erasmus+ stellt die Förderung von Inklusion und Chancengleichheit ein prioritäres Ziel dar. Über die Förderung von transnationalen Projekten sollen Maßnahmen, Produkte und Aktivitäten entwickelt und durchgeführt werden, um Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für sozial gefährdete und benachteiligte Gruppen zu schaffen sowie deren aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. 

Das Programm Erasmus+ fördert Inklusion und Chancengleichheit, indem Lernenden, die mit Benachteiligungen im Bildungssystem konfrontiert sind, der Zugang zu bestehenden Angeboten erleichtert werden soll. Diese Benachteiligungen resultieren aus persönlichen Schwierigkeiten oder aus mannigfaltigen Hindernissen, die einer Beteiligung entgegenstehen oder sie zumindest erschweren. Dabei legt die EU-Kommission einen ganzheitlichen Inklusionsbegriff mit einer umfassenden Zielgruppendefinition zugrunde.

 

 

Zielgruppen

Gemäß Programmleitfaden von Erasmus+ gehören zur Zielgruppe Menschen mit

  • mentalen, körperlichen, sensorischen oder sonstigen Beeinträchtigungen.
  • Bildungsproblemen, wie z. B. mit Lernschwierigkeiten, mit geringerer Qualifikation, mit schlechten schulischen Leistungen sowie Schulabbrecherinnen und -abbrecher.
  • wirtschaftlichen Hindernissen, wie z. B. Langzeitarbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Überschuldung, geringem Einkommen oder finanziellen Problemen.
  • kulturellen Unterschieden gegenüber der Mehrheitsgesellschaft, wie z. B. Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen.
  • Gesundheitsproblemen, wie z. B. chronischen oder psychischen Erkrankungen.
  • sozialen Hindernissen, wie z. B. diskriminierte Gruppen, Menschen mit antisozialem Verhalten, Menschen in einer prekären Situation, (ehemalige) Straftäter/-innen, (ehemalige) Drogenabhängige oder Alkoholiker/-innen, junge und/oder alleinerziehende Eltern, Waisen.
  • geografischen Hindernissen, die z. B. in städtischen Problembezirken, abgelegenen ländlichen Regionen oder strukturschwachen Gebieten leben.

Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+?

Die Förderung von Inklusion und Chancengleichheit ist bei Erasmus+ ein spezifisches Ziel sowohl in Projekten der Mobilität von Einzelpersonen der Leitaktion 1 als auch in Strategischen Partnerschaften der Leitaktion 2.

In Mobilitätsprojekten der Berufsbildung sind beispielsweise Auslandspraktika für Lernende mit besonderem Förderbedarf aufgrund einer Behinderung Thema einer möglichen Projektförderung. Es sind auch Mobilitätsprojekte für Bildungspersonal in der Berufs- und Erwachsenenbildung denkbar, wenn diese der eigenen Weiterbildung oder der Lehre zum Thema Inklusion dienen.

Mehr erfahren zur Leitaktion 1: Mobilität in der Berufsbildung
Mehr erfahren zur Leitaktion 1: Mobilität in der Erwachsenenbildung

Bei den Strategischen Partnerschaften in der Berufs- und Erwachsenenbildung sind verschiedene thematische Schwerpunkte im Bereich Inklusion möglich. Die Ausgestaltung der Projekte ist vielfältig: So werden beispielsweise neue Lernmethoden oder digitale Lernumgebungen entwickelt und erprobt, um die Integration von benachteiligten Gruppen in die Gesellschaft und/oder die Arbeitswelt zu verbessern. Manche Projekte erarbeiten z.B. Curricula für Bildungspersonal zur Erweiterung der Kompetenzen hinsichtlich Diversität und Inklusion im Lehr-/Lerngeschehen. Wieder andere Projekte sorgen durch die Weiterentwicklung von Beratungs- und Validierungsinstrumenten für verbesserte Chancen von benachteiligten Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.

Mehr erfahren zur Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung
Mehr erfahren zur Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung

 

Im Fokus

Besondere Förderung der Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an Erasmus+

Mit Inklusion und Chancengleichheit als einem zentralen Programmziel ist es selbstverständlich, Menschen mit einer Behinderung eine gleichberechtigte Möglichkeit zur aktiven Teilnahme an Projekten zu bieten. Dementsprechend werden alle Kosten unter der Kategorie „Special Needs" (besondere Bedarfe) gefördert, die unmittelbar mit Aufwendungen in Zusammenhang stehen, die auf eine Behinderung zurückzuführen sind.


Good Practice: Migrantinnen und Migranten

Die Herausbildung interkultureller Kompetenzen ist in der Berufsbildung ein Randthema. Die Partnerschaft „CIT4VET“ hat daher einen offenen Onlinekatalog interkultureller Instrumente entwickelt, der sich an Lehrende in Berufsschulen richtet.

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Wie können Menschen Empathie für die Situation neu zugewanderter Migrantinnen und Migranten lernen? Wie lässt sich ihr Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, mit denen Migrant/-innen konfrontiert werden, schärfen? Impulse gibt das interaktive Rollenspiel „Minosia Labyrinth“.

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Im SARAH-Projekt wurden Personen aus dem Sozialbereich zusammengebracht. Gemeinsam haben die Projektpartnerinnen und -partner gelungene Beispiele zur Integration von ausgegrenzten Personengruppen in ländlichen Gegenden zusammengetragen und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

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Good Practice: Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Die Berufsbildungswerk Südhessen gemeinnützige GmbH (bbw) ist Rehabilitationsträger in Karben in der Nähe von Frankfurt am Main. Das bbw ermöglicht jungen Menschen mit Beeinträchtigungen einen Austausch nach Österreich zur Partnerorganisation Wien Work, um Arbeitserfahrungen im europäischen Ausland…

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Die praktische Umsetzung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Die Strategische Partnerschaft INCLUTRAIN beschäftigte sich daher mit dem Thema der personenzentrierten Bildung und entwickelte ein…

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Im Christophorus-Werk in Niedersachsen wird Inklusion konsequent gelebt. Dazu gehört auch, den rund 300 Jugendlichen mit Behinderungen, die dort ausgebildet werden, alles zu vermitteln, was sie später auf dem Arbeitsmarkt brauchen – inklusive betriebliche Auslandspraktika.

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Good Practice: Ältere Menschen

Im SARAH-Projekt wurden Personen aus dem Sozialbereich zusammengebracht. Gemeinsam haben die Projektpartnerinnen und -partner gelungene Beispiele zur Integration von ausgegrenzten Personengruppen in ländlichen Gegenden zusammengetragen und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

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Wie kann Assistenztechnologie für ältere Menschen sinnvoll eingesetzt werden? Das Erasmus+-Projekt „AcTive – Trainingsprogramm für aktives und gesundes Altern durch die Nutzung von Assistenztechnologie" hat hierfür passgenaue Trainingsmaterialien für und mit älteren Menschen entwickelt.

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Wie können Bildungsangebote für ältere Menschen aussehen? Wie kann diese Zielgruppe erreicht werden? Das Projekt „Silver Learners“ hat sich diesen Fragen gestellt und neue innovative Bildungskonzepte entwickelt.

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Literatur zum Thema „Inklusion und Chancengleichheit"

Bildung für Europa - Nr. 2015/22: Migration und Bildung

Medientyp: Journal, Format: A4, Seitenzahl: 32, Erscheinungsjahr: 2015

Das Thema Migration wird aktuell intensiv diskutiert und findet sich fast täglich in den Medien. Mit dem Schwerpunkt "Migration und Bildung" nähert sich die neue Ausgabe des Journals Bildung für Europa diesem komplexen Thema unter der Fragestellung: Wie kann Bildung die Integration von Migrantinnen…

BWP 2/2015: Inklusion

Medientyp: Broschüre, Format: A4, Seitenzahl: 64, Erscheinungsjahr: 2015

Wie kann es gelingen, alle Menschen entsprechend ihren Lernbedürfnissen und individuellen Voraussetzungen an hochwertiger Bildung teilhaben zu lassen? Die BWP-Ausgabe geht der Frage nach, welche Anforderungen das Inklusionskonzept an die berufliche Bildung stellt, welche Chancen es birgt und welche…