Empfang von Migrantinnen und Migranten im Gemeinschaftsgarten
Internationale Gärten e. V. Göttingen

Story

Wo Integration auf fruchtbaren Boden fällt

Ein Ansatz, Migrantinnen und Migranten sowie geflüchtete Menschen zu integrieren, ist die Einbindung in Gemeinschaftsgärten als Orte der Inklusion. Wie dies in der Praxis aussieht, zeigt die Partnerschaft UGAIN (Urban GArdens for the social INtegration of migrants).

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Screenshot des Video-Tutorials mit Comic-Figuren
Kopf, Hand + Fuß gGmbH

Story

Selbständig mit Behinderung? – Jetzt gibt's barrierefreie Tipps

Ist meine Idee gut? Wie finde ich Kundschaft? Wieviel Geld muss ich verdienen? Wer sich selbständig machen will, hat viele Fragen. Den Zugang zu Informationen und Hilfen für Menschen mit Behinderungen, die sich selbstständig machen wollen, verbessern – das war das Ziel des Erasmus+-Projektes Disabled + Self Employed (DSE).

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Mit Kreide auf roten Boden geschriebener, englischssprachiger Hashtag Leave No One Behind
©Unsplash/Randy Tarampi

Erkenntnisse aus dem GRALE IV-Bericht

Zum Zustand der Erwachsenenbildung in der Welt

Ende letzten Jahres erschien der „Vierte Weltbericht zur Erwachsenenbildung“ (Fourth Global Report on Adult Learning and Education - GRALE IV). Er wurde vom UNESCO-Institut für lebenslanges Lernen veröffentlicht und zeichnet hinsichtlich des allgemeinen Zustands der Erwachsenenbildung ein differenziertes Bild. Ein Gastbeitrag von Jon Field.

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Vier freundliche Personen sind im Gespräch, im Hintergrund sind Bäume zu erkennen
AdobeStock/pressmaster

Plädoyer für einen ganzheitlichen Ansatz 

Bürgerkompetenz – Was Hänschen und auch Hans lernen sollten

Welche Bildung braucht es, wenn wir uns mehr bürgerschaftliches Engagement oder aktive Bürgerschaft wünschen, wenn wir von kritischem Denken und Medienkompetenz sprechen? Sibilla Drews von der NA beim BIBB in einem Beitrag.

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Anca Calin sitzt in ihrem Unternehmen an einer der Nähmaschinen und blickt freundlich Richtung Kamera
Iosif Calin

Story

„Es funktioniert nur mit den Menschen – niemals über ihre Köpfe hinweg“

Roma gründen Start-ups: Das Erasmus+-Projekt mit Beteiligung von Rumänien, Ungarn, Griechenland und Deutschland hat die ersten Existenzgründungskurse speziell für Roma entwickelt.

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Gruppenbild der Teilnehmenden an der Erasmus+-Partnerschaft: Sie blicken und lachen Richtung Kamera, bilden gebärdensprachlich das Zeichen für den Buchstaben "e", auf dem Tisch vor der Gruppe stehen die Fahnen der Partnerländer sowie eingerahmt der Fingerbuchstabe "e"
NA beim BIBB | Manfred Kasper

Story

Gemeinsam raus aus der gesellschaftlichen Nische

Die Strategische Partnerschaft „Aufbau und Vernetzung von Stadtführungen in Gebärdensprache“ soll Gehörlosen die Teilhabe an kulturellen Angeboten ermöglichen, von denen sie oftmals ausgeschlossen sind. 

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Titelbild des Journals der Nationalen Agentur zum Thema "Migration und Bildung": Junger Mann sortiert Brot in Brotkörben
Plainpicture| Mascot

Journal Bildung für Europa

Migration und Bildung

Dieses Journal geht der Frage nach, wie Bildung die Intergration von Migratinnen und Migrante erleichtern kann. Ferner informiert es, wie gezielte Bildungsangebote helfen können, gegen Intoleranz und Diskriminierung zu kämpfen und welchen Beitrag Erasmus+ leisten kann.

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Inklusion und Chancengleichheit

Worum es geht

Inklusion und Chancengleichheit sind politische Forderungen, die sich auf das Recht aller Menschen beziehen, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Der Zugang zur Bildung ist dabei wesentlich. Wie kann es gelingen, alle Menschen entsprechend ihren Lernbedürfnissen und individuellen Voraussetzungen an hochwertiger Bildung teilhaben zu lassen? Auf dieser Themenseite erfahren Sie, welche Rolle Bildung zur Förderung von Inklusion und Chancengleichheit einnimmt und wie Programmaktivitäten in der Berufs- und Erwachsenenbildung in Erasmus+ gestaltet werden können. 

Begriffsklärung 

Inklusion und Chancengleichheit sind untrennbare Anliegen, die sich auf das Recht aller Menschen beziehen, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Chancengleichheit bezeichnet das Recht und die Möglichkeit auf gleiche Lebenschancen für jeden und jede. Das Recht auf gleiche Chancen für alle ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 verankert. 

Inklusion bedeutet, die Lebensbereiche für alle Menschen so zu gestalten, dass sie ohne Barrieren und Diskriminierung an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Inklusion soll die Chancengleichheit aller ermöglichen.

In Deutschland wird der Begriff der Inklusion kontrovers diskutiert und wird oft im Kontext des gemeinsamen Unterrichts von jungen Menschen mit und ohne Behinderung verwendet. Doch allmählich setzt sich der Begriff der sozialen Inklusion als Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft durch und nähert sich damit dem europäischen ganzheitlichen Inklusionsbegriff an.

Kontakt

Berufsbildung 
Strategische Partnerschaften 

Ulrike Engels
Fon: 0228 107 1610
engels(at)bibb(dot)de

Berufsbildung 
Mobilität

Kristin Wilkens
Fon: 0228 107 2913
wilkens(at)bibb(dot)de

Erwachsenenbildung 

Michael Marquart
Fon: 0228 107 1637
marquart(at)bibb(dot).de

Torsten Schneider
Fon: 0228 107 1687
torsten(dot)schneider(at)bibb(dot)de

Blog zu Inklusion und Chancengleichheit

Diskutieren Sie mit!

Auf EPALE, der E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa, wird das Thema Inklusion und Chancengleichheit diskutiert. Lesen Sie die neusten Blog-Einträge – weitere Beiträge sind willkommen.

Zu EPALE


Umsetzung in Erasmus+

Inklusion im EU-Programm Erasmus+ 

Im europäischen Programm Erasmus+ stellt die Förderung von Inklusion und Chancengleichheit ein prioritäres Ziel dar. Über die Förderung von transnationalen Projekten sollen Maßnahmen, Produkte und Aktivitäten entwickelt und durchgeführt werden, um Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für sozial gefährdete und benachteiligte Gruppen zu schaffen sowie deren aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. 

Das Programm Erasmus+ fördert Inklusion und Chancengleichheit, indem Lernenden, die mit Benachteiligungen im Bildungssystem konfrontiert sind, der Zugang zu bestehenden Angeboten erleichtert werden soll. Diese Benachteiligungen resultieren aus persönlichen Schwierigkeiten oder aus mannigfaltigen Hindernissen, die einer Beteiligung entgegenstehen oder sie zumindest erschweren. Dabei legt die EU-Kommission einen ganzheitlichen Inklusionsbegriff mit einer umfassenden Zielgruppendefinition zugrunde.

 

 

Zielgruppen

Gemäß Programmleitfaden von Erasmus+ gehören zur Zielgruppe Menschen mit

  • mentalen, körperlichen, sensorischen oder sonstigen Beeinträchtigungen.
  • Bildungsproblemen, wie z. B. mit Lernschwierigkeiten, mit geringerer Qualifikation, mit schlechten schulischen Leistungen sowie Schulabbrecherinnen und -abbrecher.
  • wirtschaftlichen Hindernissen, wie z. B. Langzeitarbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Überschuldung, geringem Einkommen oder finanziellen Problemen.
  • kulturellen Unterschieden gegenüber der Mehrheitsgesellschaft, wie z. B. Geflüchtete, Neuzugezogene, Angehörige einer nationalen oder ethnischen Minderheit, sprachlich und kulturell nicht integrierte Menschen.
  • Gesundheitsproblemen, wie z. B. chronischen oder psychischen Erkrankungen.
  • sozialen Hindernissen, wie z. B. diskriminierte Gruppen, Menschen mit antisozialem Verhalten, Menschen in einer prekären Situation, (ehemalige) Straftäter/-innen, (ehemalige) Drogenabhängige oder Alkoholiker/-innen, junge und/oder alleinerziehende Eltern, Waisen.
  • geografischen Hindernissen, die z. B. in städtischen Problembezirken, abgelegenen ländlichen Regionen oder strukturschwachen Gebieten leben.

Welche Möglichkeiten bietet Erasmus+?

Die Förderung von Inklusion und Chancengleichheit ist bei Erasmus+ ein spezifisches Ziel sowohl in Projekten der Mobilität von Einzelpersonen der Leitaktion 1 als auch in Strategischen Partnerschaften der Leitaktion 2.

In Mobilitätsprojekten der Berufsbildung sind beispielsweise Auslandspraktika für Lernende mit besonderem Förderbedarf aufgrund einer Behinderung Thema einer möglichen Projektförderung. Es sind auch Mobilitätsprojekte für Bildungspersonal in der Berufs- und Erwachsenenbildung denkbar, wenn diese der eigenen Weiterbildung oder der Lehre zum Thema Inklusion dienen.

Mehr erfahren zur Leitaktion 1: Mobilität in der Berufsbildung
Mehr erfahren zur Leitaktion 1: Mobilität in der Erwachsenenbildung

Bei den Strategischen Partnerschaften in der Berufs- und Erwachsenenbildung sind verschiedene thematische Schwerpunkte im Bereich Inklusion möglich. Die Ausgestaltung der Projekte ist vielfältig: So werden beispielsweise neue Lernmethoden oder digitale Lernumgebungen entwickelt und erprobt, um die Integration von benachteiligten Gruppen in die Gesellschaft und/oder die Arbeitswelt zu verbessern. Manche Projekte erarbeiten z.B. Curricula für Bildungspersonal zur Erweiterung der Kompetenzen hinsichtlich Diversität und Inklusion im Lehr-/Lerngeschehen. Wieder andere Projekte sorgen durch die Weiterentwicklung von Beratungs- und Validierungsinstrumenten für verbesserte Chancen von benachteiligten Gruppen auf dem Arbeitsmarkt.

Mehr erfahren zur Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung
Mehr erfahren zur Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung

 

Im Fokus

Junger Mann im Rollstuhl lernt gemeinsam mit junger Frau
© Elnur-Amikishiyev | stock.adobe.com
Besondere Förderung der Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an Erasmus+

Mit Inklusion und Chancengleichheit als einem zentralen Programmziel ist es selbstverständlich, Menschen mit einer Behinderung eine gleichberechtigte Möglichkeit zur aktiven Teilnahme an Projekten zu bieten. Dementsprechend werden alle Kosten unter der Kategorie „Special Needs" (besondere Bedarfe) gefördert, die unmittelbar mit Aufwendungen in Zusammenhang stehen, die auf eine Behinderung zurückzuführen sind.


Good Practice: Migrantinnen und Migranten

Im SARAH-Projekt wurden Personen aus dem Sozialbereich zusammengebracht. Gemeinsam haben die Projektpartnerinnen und -partner gelungene Beispiele zur Integration von ausgegrenzten Personengruppen in ländlichen Gegenden zusammengetragen und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

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Die Erfassung von Kompetenzen und Arbeitserfahrungen sowie entsprechend zugeschnittene Beratungsangebote stellen bei der Integration von Zugewanderten Herausforderungen dar. Hier setzt die Partnerschaft SCOUT an. Sie richtet sich an Bildungsberatende, die mit Neuzugewanderten arbeiten und deren...

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Für Roma ist der Zugang zu Bildung und Beschäftigung oft deshalb ein Problem, weil ihnen Nachweise über ihre informell und nicht-formal erworbenen Kenntnisse fehlen. Die Erasmus+ Partnerschaft Rominiko hat zum Ziel, ein Modell zur Feststellung, Bewertung und Anerkennung dieser Kompetenzen zu...

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Good Practice: Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen

Erasmus+-Teilnehmende bei der  Pflanzarbeit

Die praktische Umsetzung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Die Strategische Partnerschaft INCLUTRAIN beschäftigte sich daher mit dem Thema der personenzentrierten Bildung und entwickelte ein...

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Im Christophorus-Werk in Niedersachsen wird Inklusion konsequent gelebt. Dazu gehört auch, den rund 300 Jugendlichen mit Behinderungen, die dort ausgebildet werden, alles zu vermitteln, was sie später auf dem Arbeitsmarkt brauchen – inklusive betriebliche Auslandspraktika.

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Cindy ist Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten. Während ihrer Ausbildung war sie mit Erasmus+ für fünf Wochen in Irland. Ihre Schwerhörigkeit war dabei kein Problem, denn, so Cindy, „nichts ist unmöglich."

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Good Practice: Ältere Menschen

Im SARAH-Projekt wurden Personen aus dem Sozialbereich zusammengebracht. Gemeinsam haben die Projektpartnerinnen und -partner gelungene Beispiele zur Integration von ausgegrenzten Personengruppen in ländlichen Gegenden zusammengetragen und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

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Gruppe älterer Menschen mit Smartphones auf einer Bank im Park: Erasmus+ Partnerschaft entwickelt Trainingsprogramm für Ältere zur Nutzung von Assistenztechnologie

Wie kann Assistenztechnologie für ältere Menschen sinnvoll eingesetzt werden? Das Erasmus+-Projekt „AcTive – Trainingsprogramm für aktives und gesundes Altern durch die Nutzung von Assistenztechnologie" hat hierfür passgenaue Trainingsmaterialien für und mit älteren Menschen entwickelt.

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Wie können Bildungsangebote für ältere Menschen aussehen? Wie kann diese Zielgruppe erreicht werden? Das Projekt „Silver Learners“ hat sich diesen Fragen gestellt und neue innovative Bildungskonzepte entwickelt.

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Literatur zum Thema „Inklusion und Chancengleichheit"

Bildung für Europa - Nr. 2015/22: Migration und Bildung

Medientyp: Journal, Format: A4, Seitenzahl: 32, Erscheinungsjahr: 2015

Das Thema Migration wird aktuell intensiv diskutiert und findet sich fast täglich in den Medien. Mit dem Schwerpunkt "Migration und Bildung" nähert sich die neue Ausgabe des Journals Bildung für Europa diesem komplexen Thema unter der Fragestellung: Wie kann Bildung die Integration von Migrantinnen...

BWP 2/2015: Inklusion

Medientyp: Broschüre, Format: A4, Seitenzahl: 64, Erscheinungsjahr: 2015

Wie kann es gelingen, alle Menschen entsprechend ihren Lernbedürfnissen und individuellen Voraussetzungen an hochwertiger Bildung teilhaben zu lassen? Die BWP-Ausgabe geht der Frage nach, welche Anforderungen das Inklusionskonzept an die berufliche Bildung stellt, welche Chancen es birgt und welche...